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Gesetz über die Rechtsstellung vorgeprüfter Apothekeranwärter

Kurz gesagt

Dieses Gesetz regelt die Rechtsstellung von Personen, die eine pharmazeutische Vorprüfung bestanden haben, und legt fest, unter welcher Berufsbezeichnung sie tätig sein dürfen. Es definiert auch die Bedingungen, unter denen diese Tätigkeit untersagt werden kann und welche Handlungen als Ordnungswidrigkeit gelten.

Was es regelt

Wen es betrifft

Eckpunkte

📄 Gesetzestext
ApoAnwRstG1973-12-04BGBl I1973, 1813Gesetz über die Rechtsstellung vorgeprüfter ApothekeranwärterStandGeändert durch Art. 16 G v. 27.4.2002 I 1467 (+++ Textnachweis ab: 9.12.1973 +++) ApoAnwRstGEingangsformelDer Bundestag hat mit Zustimmung des Bundesrates das folgende Gesetz beschlossen: ApoAnwRstG§ 1(1) Personen, die die pharmazeutische Vorprüfung nach der Prüfungsordnung für Apotheker vom 18. Mai 1904 (Zentralblatt für das Deutsche Reich S. 150) oder nach der Prüfungsordnung für Apotheker vom 8. Dezember 1934 (Reichsministerialblatt S. 769) bestanden haben (vorgeprüfte Apothekeranwärter), dürfen eine Tätigkeit unter der Berufsbezeichnung "Apothekerassistent" oder "Apothekerassistentin" ausüben. (2) Der Apothekerassistent ist befugt, pharmazeutische Tätigkeiten nach Maßgabe der Apothekenbetriebsordnung in der Apotheke unter der Verantwortung eines Apothekers auszuüben. ApoAnwRstG§ 2(1) Die Befugnis zur Führung der in § 1 Abs. 1 genannten Berufsbezeichnung und zur Ausübung pharmazeutischer Tätigkeiten in der Apotheke ist zu untersagen, wenn der Apothekerassistent 1.sich eines Verhaltens schuldig gemacht hat, aus dem sich die Unzuverlässigkeit zur Ausübung des Berufs ergibt, oder 2.in gesundheitlicher Hinsicht zur Ausübung des Berufs ungeeignet ist. (2) Im Falle der Untersagung ist der Betroffene vorher zu hören. (3) Die Untersagung ist auf Antrag aufzuheben, wenn ihre Voraussetzungen nicht mehr vorliegen. ApoAnwRstG§ 3(1) Ordnungswidrig handelt, wer ohne Befugnis (§ 1 Abs. 1) oder nach vollziehbarer Untersagung (§ 2) die Berufsbezeichnung "Apothekerassistent" oder "Apothekerassistentin" führt. (2) Die Ordnungswidrigkeit kann mit einer Geldbuße bis zu fünftausend Deutsche Mark geahndet werden. ApoAnwRstG§ 4Erlaubnisse zur Beschäftigung in der Apotheke, die vorgeprüften Apothekeranwärtern vor Inkrafttreten dieses Gesetzes erteilt worden sind, erlöschen mit dem Inkrafttreten dieses Gesetzes. ApoAnwRstG§ 5Dieses Gesetz gilt nach Maßgabe des § 13 Abs. 1 des Dritten Überleitungsgesetzes vom 4. Januar 1952 (Bundesgesetzbl. I S. 1) auch im Land Berlin. ApoAnwRstG§ 6Dieses Gesetz tritt am Tag nach seiner Verkündung in Kraft.

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.