Kurz gesagt
Diese Verordnung regelt die verstärkte Förderung deutsch-französischer Filmvorhaben, die als Gemeinschaftsproduktionen hergestellt werden. Sie legt fest, wie die Filmförderungsanstalt diese Projekte finanziell unterstützt.
Was es regelt
- Die Art und Höhe der finanziellen Unterstützung für deutsch-französische Filmvorhaben.
- Die jährliche Gesamtmenge an Fördermitteln, die bereitgestellt werden.
- Die Anzahl der Filmvorhaben, die pro Jahr gefördert werden können.
- Die Gleichbehandlung von Filmvorhaben mit deutscher und französischer Mehrheitsbeteiligung.
Wen es betrifft
- Die Filmförderungsanstalt.
- Produzenten von deutsch-französischen Filmvorhaben in Gemeinschaftsproduktion.
Eckpunkte
- Die Filmförderungsanstalt gewährt zinslose Darlehen von mindestens 100.000 Deutsche Mark und höchstens 200.000 Deutsche Mark pro Filmvorhaben.
- Jährlich stellt die Filmförderungsanstalt einen Gesamtbetrag von 750.000 Deutsche Mark zur Förderung bereit.
- Ein Filmvorhaben wird nur gefördert, wenn es auch von französischer Seite in annähernd gleicher Höhe gefördert wird.
- Es werden jährlich bis zu sechs Filmvorhaben gefördert, wobei die Anzahl der Projekte mit deutscher und französischer Mehrheitsbeteiligung gleich sein muss.
📄 Gesetzestext
FilmFöFRAV1981-08-10BGBl I1981, 889Verordnung zur verstärkten Förderung deutsch-französischer Filmvorhaben
(+++ Textnachweis ab: 29. 8.1981 +++)
FilmFöFRAVEingangsformelAuf Grund des § 32 Abs. 6 Satz 3 des Filmförderungsgesetzes vom 25. Juni 1979 (BGBl. I S. 803) wird nach Anhörung der Filmförderungsanstalt verordnet:
FilmFöFRAV§ 1Art und Höhe der Förderungshilfe(1) Zur verstärkten Förderung deutsch-französischer Filmvorhaben, die in Gemeinschaftsproduktion im Sinne des Filmförderungsgesetzes hergestellt werden, gewährt die Filmförderungsanstalt zinslose Darlehen von mindestens 100.000 Deutsche Mark und höchstens 200.000 Deutsche Mark. Diese können auch zusätzlich zu einer Förderung nach § 32 Abs. 1 des Filmförderungsgesetzes gewährt werden.
(2) Zur Förderung nach Absatz 1 stellt die Filmförderungsanstalt jährlich einen Gesamtbetrag von 750.000 Deutsche Mark bereit. Falls nach § 68 Abs. 3 des Filmförderungsgesetzes nur ein geringerer Betrag verwendet werden darf, ist der höchstmögliche Betrag bereitzustellen.
(3) Ein Filmvorhaben darf nur gefördert werden, wenn es in annähernd gleicher Höhe auch von französischer Seite gefördert wird.
(4) Im übrigen richtet sich die Förderung der Filmvorhaben nach den Vorschriften des Filmförderungsgesetzes.
FilmFöFRAV§ 2Art und Zahl der FilmvorhabenGefördert werden jährlich bis zu sechs Filmvorhaben. Die Anzahl der im Jahr geförderten Filmvorhaben mit deutscher und mit französischer Mehrheitsbeteiligung muß gleich sein. Dabei wird für jede Seite je ein Filmvorhaben pro Jahr mit Minderheitsbeteiligung wie ein Filmvorhaben mit Mehrheitsbeteiligung behandelt, wenn 1.der Regisseur des Films dem Staat der Minderheitsbeteiligung angehört und 2.die Voraussetzungen des Satzes 2 sonst nicht erfüllt werden könnten.
FilmFöFRAV§ 3Berlin-KlauselDiese Verordnung gilt nach § 14 des Dritten Überleitungsgesetzes in Verbindung mit § 76 des Filmförderungsgesetzes auch im Land Berlin.
FilmFöFRAV§ 4InkrafttretenDiese Verordnung tritt am Tage nach der Verkündung in Kraft.
FilmFöFRAVSchlußformelDer Bundesminister für Wirtschaft
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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.