Gesetz zur Änderung und Ergänzung des Gesetzes zur Regelung von Ansprüchen aus Lebens- und Rentenversicherungen
Worum geht es in dieser Vorschrift?
Dieses Gesetz ändert und ergänzt das Gesetz zur Regelung von Ansprüchen aus Lebens- und Rentenversicherungen und betrifft die Verjährung von Ansprüchen sowie die Anwendbarkeit in bestimmten Gebieten.
Für wen: Anspruchsberechtigte aus Lebens- und Rentenversicherungen, deren Ansprüche sich durch die Neufassung von §§ 4, 5 und 7 Abs. 1 oder aufgrund von § 11b Abs. 2 und § 11c ergeben; Personen, die ihren Wohnsitz oder dauernden Aufenthalt in die in den Vorschriften bezeichneten Gebiete verlegen.
Auf einen Blick
- Land
- Deutschland
- Rechtsgebiet
- Bank-, Versicherungs- und Finanzmarktrecht
- Artikel
- 6
- Quelle
- gesetze-im-internet.de
- Text abgerufen
- Erklärung aktualisiert
Was regelt diese Vorschrift?
- Die Verjährung von Ansprüchen aus Versicherungsverhältnissen, die sich aus neuen Gesetzesfassungen ergeben.
- Die Behandlung von anhängigen Rechtsstreitigkeiten, die durch neue Gesetzesfassungen erledigt werden.
- Die Anwendung von Ausgleichsforderungen mit Zinsenlauf ab einem bestimmten Zeitpunkt.
- Die Geltung des Gesetzes in Berlin (West) und seine Nichtgeltung im Saarland.
Wen betrifft diese Vorschrift?
- Anspruchsberechtigte aus Lebens- und Rentenversicherungen, deren Ansprüche sich durch die Neufassung von §§ 4, 5 und 7 Abs. 1 oder aufgrund von § 11b Abs. 2 und § 11c ergeben.
- Personen, die ihren Wohnsitz oder dauernden Aufenthalt in die in den Vorschriften bezeichneten Gebiete verlegen.
Was sind die Eckpunkte?
- Ansprüche verjähren nicht vor Ablauf eines Jahres, wenn der Anspruchsberechtigte die Voraussetzungen bezüglich des Wohnsitzes oder dauernden Aufenthalts bei Inkrafttreten des Gesetzes erfüllt.
- Ansprüche verjähren nicht vor Ablauf eines Jahres nach Verlegung des Wohnsitzes oder dauernden Aufenthalts, wenn dies später geschieht.
- Bei Erledigung eines anhängigen Rechtsstreits infolge der Neufassung der §§ 4, 5 und 7 Abs. 1 oder aufgrund von § 11b Abs. 2 und § 11c gilt § 13 Abs. 2 entsprechend.
- Für Ausgleichsforderungen mit Zinsenlauf von einem nach dem 1. Januar 1956 liegenden Zeitpunkt an ist § 3 Abs. 2 des Gesetzes über die Tilgung von Ausgleichsforderungen vom 14. Juni 1956 entsprechend anzuwenden.
Bank-, Versicherungs- und Finanzmarktrecht
Bank-, Versicherungs- und Finanzmarktrecht
Gesetzestext
Gesetzestext
(+++ Textnachweis Geltung ab: 1. 1.1964 +++)
Art 1
-
Art 2
- Januar 1956 liegenden Zeitpunkt an gewährt werden, ist § 3 Abs. 2 des Gesetzes über die Tilgung von Ausgleichsforderungen vom
- Juni 1956 (Bundesgesetzbl. I S. 507) entsprechend anzuwenden.
Art. 2 Abs. 1 u. 2 Kursivdruck: Aufgeh. durch Art. 1 G v. 25.5.1964 I 329 Art. 2 Abs. 3 erster Kursivdruck: Aufgeh. durch Art. 1 G v. 25.5.1964 I 329 Art. 2 Abs. 3 zweiter Kursivdruck: G v. 14.6.1956 nichtig gem. Entsch. v. 31.7.1959 I 621
Art 3
-
Art 4Dieses Gesetz gilt nach § 13 Abs.
1 des Dritten Überleitungsgesetzes vom 4. Januar 1952 (Bundesgesetzbl. I S. 1) auch in Berlin (West).
Art 5
Dieses Gesetz gilt nicht im Saarland.
Art 6
Dieses Gesetz tritt am ersten Tage des auf seine Verkündung folgenden zweiten Monats in Kraft.