Kurz gesagt
Diese Anordnung regelt die Übertragung bestimmter beamtenrechtlicher Befugnisse vom Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung auf nachgeordnete Einrichtungen. Sie legt fest, welche Einrichtungen in bestimmten Klage- und Widerspruchsverfahren für Beamte bis Besoldungsgruppe A 15 zuständig sind.
Was es regelt
- Die Vertretung des Dienstherrn bei Klagen aus dem Beamtenverhältnis.
- Das Erlassen von Widerspruchsbescheiden in beamtenrechtlichen Streitigkeiten.
- Die Zuständigkeit für Beamte bis einschließlich Besoldungsgruppe A 15.
Wen es betrifft
- Beamte bis einschließlich Besoldungsgruppe A 15 der Bundesbesoldungsordnung A.
- Das Bundessozialgericht, das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, das Bundesversicherungsamt, die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, das Deutsche Institut für medizinische Dokumentation und Information, das Paul-Ehrlich-Institut und das Robert Koch-Institut.
Eckpunkte
- Die genannten Einrichtungen dürfen den Dienstherrn bei Klagen von Beamten bis Besoldungsgruppe A 15 vertreten (§ 174 Abs. 3 des Bundesbeamtengesetzes).
- Die genannten Einrichtungen dürfen Widerspruchsbescheide in Streitigkeiten von Beamten bis Besoldungsgruppe A 15 erlassen (§ 126 Abs. 3 Nr. 2 des Beamtenrechtsrahmengesetzes).
- Die Anordnung trat am 18. Juli 2003 in Kraft.
- Bestimmte Regelungen dieser Anordnung sind für Bedienstete des Bundessozialgerichts und des Bundesversicherungsamtes sowie für Beamtinnen und Beamte der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, des Deutschen Instituts für medizinische Dokumentation und Information, des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte, des Paul-Ehrlich-Instituts und des Robert Koch-Instituts nicht mehr anzuwenden.
📄 Gesetzestext
BMinGSBRAnO2003-09-09BGBl I2003, 1956Anordnung zur Übertragung beamtenrechtlicher Befugnisse auf die
Einrichtungen im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit und
Soziale SicherungAufhAnO nicht mehr anzuwenden, soweit sie Regelungen für Bedienstete des Bundessozialgerichts und des Bundesversicherungsamtes enthält, vgl. Abschn. II Satz 2 AnO v. 28.2.2006 I 523 mWv 16.3.2006AufhAnO nicht mehr anzuwenden soweit sie Regelungen für die Beamtinnen und Beamten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, des Deutschen Instituts für medizinische Dokumentation und Information, des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte, des Paul-Ehrlich-Instituts und des Robert Koch-Instituts enthält, vgl. Abschn. II Satz 2 AnO v. 11.7.2012 I 1530 mWv 19.7.2012 (+++ Textnachweis ab: 18.7.2003 +++)(+++ Zur Anwendung vgl. Abschn. II Satz 2 AnO v. 28.2.2006 I 523 u. Abschn. II Satz 2 AnO v. 11.7.2012 I 1530 +++)
BMinGSBRAnOI.Das Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung überträgt auf das Bundessozialgericht, das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, das Bundesversicherungsamt, die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, das Deutsche Institut für medizinische Dokumentation und Information, das Paul-Ehrlich-Institut und das Robert Koch-Institut 1.die Befugnis, nach § 174 Abs. 3 des Bundesbeamtengesetzes bei Klagen aus dem Beamtenverhältnis der Beamten bis einschließlich Besoldungsgruppe A 15 der Bundesbesoldungsordnung A (Anlage I des Bundesbesoldungsgesetzes) den Dienstherrn zu vertreten; 2.die Befugnis, nach § 126 Abs. 3 Nr. 2 des Beamtenrechtsrahmengesetzes in beamtenrechtlichen Streitigkeiten der Beamtinnen und Beamten bis einschließlich Besoldungsgruppe A 15 der Bundesbesoldungsordnung A (Anlage I des Bundesbesoldungsgesetzes) Widerspruchsbescheide zu erlassen.
BMinGSBRAnOII.Diese Anordnung tritt mit Wirkung vom 18. Juli 2003 in Kraft.
BMinGSBRAnOSchlussformelDie Bundesministerin für Gesundheit und Soziale Sicherung
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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.