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Anordnung zur Übertragung der Zuständigkeit für den Erlass von Widerspruchsbescheiden sowie der Vertretung bei Klagen von Beamtinnen und Beamten des Generalbundesanwalts beim Bundesgerichtshof in Angelegenheiten der…

Worum geht es in dieser Vorschrift?

Diese Anordnung regelt, wer für die Bearbeitung von Widersprüchen und die Vertretung bei Klagen von Beamtinnen und Beamten des Generalbundesanwalts beim Bundesgerichtshof in Besoldungsangelegenheiten zuständig ist.

Für wen: Beamtinnen und Beamte des Generalbundesanwalts beim Bundesgerichtshof; Das Bundesverwaltungsamt und dessen Präsidentin oder Präsident.

Auf einen Blick

Land
Deutschland
Rechtsgebiet
Prozessrecht
Paragraphen
4
Quelle
gesetze-im-internet.de
Text abgerufen
Erklärung aktualisiert

Was regelt diese Vorschrift?

  • Die Zuständigkeit für den Erlass von Widerspruchsbescheiden.
  • Die Vertretung der Bundesrepublik Deutschland in verwaltungsgerichtlichen Verfahren.
  • Die Anwendung auf Widersprüche und Klagen vor Inkrafttreten der Anordnung.
  • Das Inkrafttreten der Anordnung.

Wen betrifft diese Vorschrift?

  • Beamtinnen und Beamte des Generalbundesanwalts beim Bundesgerichtshof.
  • Das Bundesverwaltungsamt und dessen Präsidentin oder Präsident.

Was sind die Eckpunkte?

  • Das Bundesverwaltungsamt ist zuständig für Widerspruchsbescheide in Besoldungsangelegenheiten, wenn es bereits für die ursprüngliche Entscheidung zuständig war.
  • Die Präsidentin oder der Präsident des Bundesverwaltungsamts vertritt die Bundesrepublik Deutschland bei Klagen in Besoldungsangelegenheiten, wenn das Bundesverwaltungsamt den Widerspruchsbescheid erlassen hat.
  • Die Regelungen gelten nicht für Widersprüche und Klagen, die vor dem Inkrafttreten dieser Anordnung eingelegt oder erhoben wurden.
  • Die Anordnung tritt am Tag nach ihrer Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt in Kraft.

Prozessrecht

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Prozessrecht

Gesetzestext

Gesetzestext
Inhaltsübersicht (4)
  1. § 1 Erlass von Widerspruchsbescheiden
  2. § 2 Vertretung bei Klagen
  3. § 3 Übergangsregelung
  4. § 4 Inkrafttreten

EingangsformelNach § 126 Absatz 3 Satz 2 und § 127 Absatz 3 Satz 1 des Bundesbeamtengesetzes vom 5. Februar 2009 (BGBl. I S. 160) ordnet das Bundesministerium der Justiz an:

§ 1Erlass von Widerspruchsbescheiden

Dem Bundesverwaltungsamt wird die Zuständigkeit für den Erlass von Widerspruchsbescheiden übertragen, soweit dadurch über Widersprüche von Beamtinnen und Beamten des Generalbundesanwalts beim Bundesgerichtshof in Angelegenheiten der Besoldung entschieden wird, die sich gegen Entscheidungen richten, für die eine Zuständigkeit des Bundesverwaltungsamts besteht.

§ 2Vertretung bei Klagen

Der Präsidentin oder dem Präsidenten des Bundesverwaltungsamts wird die Vertretung der Bundesrepublik Deutschland in verwaltungsgerichtlichen Verfahren in Angelegenheiten der Besoldung übertragen, soweit eine Zuständigkeit des Bundesverwaltungsamts für den Erlass des Widerspruchsbescheids besteht.

§ 3Übergangsregelung

Die §§ 1 und 2 sind nicht auf Widersprüche und Klagen in Angelegenheiten der Besoldung anzuwenden, die vor dem Inkrafttreten dieser Anordnung eingelegt oder erhoben worden sind.

§ 4Inkrafttreten

Diese Anordnung tritt am Tag nach der Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt in Kraft.

KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.