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Anordnung zur Übertragung von Zuständigkeiten auf dem Gebiet der Soldatenentschädigung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Verteidigung

Worum geht es in dieser Vorschrift?

Diese Anordnung regelt die Übertragung von Zuständigkeiten im Bereich der Soldatenentschädigung innerhalb des Geschäftsbereichs des Bundesministeriums der Verteidigung. Sie legt fest, welche Behörde für bestimmte Entscheidungen und Vertretungen zuständig ist.

Für wen: Das Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr; Das Bundesministerium der Verteidigung.

Auf einen Blick

Land
Deutschland
Rechtsgebiet
Sonstige Rechtsvorschriften
Paragraphen
4
Quelle
gesetze-im-internet.de
Text abgerufen
Erklärung aktualisiert

Was regelt diese Vorschrift?

  • Die Zuständigkeit für Entscheidungen in Vorverfahren nach dem Soldatenentschädigungsgesetz.
  • Die Befugnis zur Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei Rechtsstreitigkeiten nach dem Soldatenentschädigungsgesetz.
  • Die Vertretung bei Klagen von Soldatinnen und Soldaten des Bundesnachrichtendienstes oder deren Hinterbliebenen.
  • Vorbehaltsrechte des Bundesministeriums der Verteidigung in Bezug auf diese Zuständigkeiten.

Wen betrifft diese Vorschrift?

  • Das Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr.
  • Das Bundesministerium der Verteidigung.
  • Soldatinnen und Soldaten sowie deren Hinterbliebene, die Ansprüche nach dem Soldatenentschädigungsgesetz haben.

Was sind die Eckpunkte?

  • Das Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr ist zuständig für Entscheidungen im Vorverfahren (§ 71 Soldatenentschädigungsgesetz).
  • Das Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr vertritt die Bundesrepublik Deutschland bei Rechtsstreitigkeiten nach dem Soldatenentschädigungsgesetz.
  • Das Bundesministerium der Verteidigung kann in Einzelfällen die übertragenen Aufgaben selbst ausüben, unter Zustimmungsvorbehalt stellen oder Entscheidungen von grundsätzlicher Bedeutung selbst treffen.
  • Diese Anordnung tritt am 1. Januar 2025 in Kraft.

Sonstige Rechtsvorschriften

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Sonstige Rechtsvorschriften

Gesetzestext

Gesetzestext
Inhaltsübersicht (4)
  1. § 1 Entscheidung im Vorverfahren
  2. § 2 Vertretungsbefugnis
  3. § 3 Entscheidung durch das Bundesministerium der Verteidigung
  4. § 4 Inkrafttreten

EingangsformelAuf Grund des § 71 Absatz 2 Satz 1 sowie § 72 Absatz 2 Satz 2 des Soldatenentschädigungsgesetzes vom 20. August 2021 (BGBl. I S. 3932, 3933) ordnet das Bundesministerium der Verteidigung an:

§ 1Entscheidung im Vorverfahren

Die Zuständigkeit für die Entscheidung im Vorverfahren (§ 71 Soldatenentschädigungsgesetz) wird auf das Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr übertragen.

§ 2Vertretungsbefugnis

Die Befugnis zur Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei Rechtsstreitigkeiten nach dem Soldatenentschädigungsgesetz wird auf das Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr übertragen. Gleiches gilt bei Klagen von Soldatinnen und Soldaten, die dem Bundesnachrichtendienst angehören oder angehört haben, sowie deren Hinterbliebenen.

§ 3Entscheidung durch das Bundesministerium der Verteidigung

Das Bundesministerium der Verteidigung behält sich vor, in Einzelfällen 1.die nach §§ 1 und 2 übertragenen Aufgaben und Befugnisse selbst auszuüben,2.die Ausübung der nach §§ 1 und 2 übertragenen Aufgaben und Befugnisse unter Zustimmungsvorbehalt zu stellen,3.Entscheidungen von grundsätzlicher Bedeutung selbst zu treffen.

§ 4Inkrafttreten

Diese Anordnung tritt am 1. Januar 2025 in Kraft.

KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.