Gesetz zur Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern
Worum geht es in dieser Vorschrift?
Dieses Gesetz dient der Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und trat am 1. September 1994 in Kraft.
Für wen: Die Bundesverwaltung und die Gerichte des Bundes; Beschäftigte.
Auf einen Blick
- Land
- Deutschland
- Rechtsgebiet
- Arbeitsrecht
- Artikel
- 5
- Quelle
- gesetze-im-internet.de
- Text abgerufen
- Erklärung aktualisiert
Was regelt diese Vorschrift?
- Die Förderung von Frauen und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in der Bundesverwaltung und den Gerichten des Bundes.
- Den Schutz der Beschäftigten vor sexueller Belästigung am Arbeitsplatz.
- Die Berufung und Entsendung von Frauen und Männern in Gremien im Einflussbereich des Bundes.
- Übergangsregelungen für bestimmte Fälle vor dem 1. September 1994.
Wen betrifft diese Vorschrift?
- Die Bundesverwaltung und die Gerichte des Bundes.
- Beschäftigte.
Was sind die Eckpunkte?
- Das Gesetz trat am 1. September 1994 in Kraft.
- Bei Verstößen gegen das Benachteiligungsverbot vor dem 1. September 1994 ist § 61b des Arbeitsgerichtsgesetzes nicht anzuwenden.
- Bei der Fristberechnung nach § 611a Abs. 4 des Bürgerlichen Gesetzbuchs bleiben Zeiten vor dem 1. September 1994 unberücksichtigt.
Arbeitsrecht
Gesetzestext
Gesetzestext
(+++ Textnachweis ab: 1. 9.1994 +++) Art. 1: FFöG 205-1-1 Art. 2 bis 9: Änderungsvorschriften Art. 10: BSchG 8054-1 Art. 11: BGremBG 116-1 Art. 12: Übergangsregelung Art. 13: Inkrafttreten
Art 1
Gesetz zur Förderung von Frauen und der Vereinbarkeit
von Familie und Beruf in der Bundesverwaltung und den Gerichten des Bundes (Frauenfördergesetz - FFG)-
(XXXX) Art 2 bis Art 9(weggefallen)-
Art 10
Gesetz zum Schutz der Beschäftigten vor sexueller
Belästigung am Arbeitsplatz (Beschäftigtenschutzgesetz)-
Art 11
Gesetz über die Berufung und Entsendung von
Frauen und Männern in Gremien im Einflußbereich des Bundes (Bundesgremienbesetzungsgesetz - BGremBG)-
Art 12Übergangsregelung
Für die Artikel 7 und 8 gilt folgende Übergangsregelung: 1.In Fällen, in denen der Arbeitgeber vor dem
- September 1994 gegen das Benachteiligungsverbot des § 611a Abs. 1 des Bürgerlichen Gesetzbuchs verstoßen hat, ist § 61b des Arbeitsgerichtsgesetzes nicht anzuwenden. 2.Bei der Berechnung der in § 611a Abs. 4 des Bürgerlichen Gesetzbuchs bestimmten Frist bleiben Zeiten vor dem
- September 1994 außer Betracht.
Art 13Inkrafttreten
Dieses Gesetz tritt am 1. September 1994 in Kraft.