Kurz gesagt
Diese Verordnung legt die Höhe des monatlichen Mindestunterhalts fest, den minderjährige Kinder gemäß § 1612a Absatz 1 des Bürgerlichen Gesetzbuchs erhalten sollen. Sie bestimmt konkrete Beträge für verschiedene Altersstufen und Zeiträume.
Was sie regelt
- Die Höhe des monatlichen Mindestunterhalts für minderjährige Kinder.
- Unterschiedliche Unterhaltsbeträge basierend auf der Altersstufe des Kindes.
- Die genauen Beträge, die ab dem 1. Januar 2025 und ab dem 1. Januar 2026 gelten.
Wen sie betrifft
- Minderjährige Kinder, die Anspruch auf Mindestunterhalt haben.
- Personen, die zum Unterhalt minderjähriger Kinder verpflichtet sind.
Eckpunkte
- Der Mindestunterhalt für die erste Altersstufe beträgt 482 Euro ab dem 1. Januar 2025 und 486 Euro ab dem 1. Januar 2026.
- Für die zweite Altersstufe beträgt der Mindestunterhalt 554 Euro ab dem 1. Januar 2025 und 558 Euro ab dem 1. Januar 2026.
- In der dritten Altersstufe liegt der Mindestunterhalt bei 649 Euro ab dem 1. Januar 2025 und 653 Euro ab dem 1. Januar 2026.
- Diese Verordnung ist am 1. Januar 2016 in Kraft getreten.
📄 Gesetzestext
MinUhV2015-12-03BGBl I2015, 2188MindestunterhaltsverordnungVerordnung zur Festlegung des Mindestunterhalts minderjähriger Kinder nach § 1612a Absatz 1 des Bürgerlichen GesetzbuchsStandZuletzt geändert durch Art. 1 V v. 15.11.2024 I Nr. 359 (+++ Textnachweis ab: 1.1.2016 +++)
MinUhVEingangsformelAuf Grund des § 1612a Absatz 4 des Bürgerlichen Gesetzbuchs, der durch Artikel 1 Nummer 3 des Gesetzes vom 20. November 2015 (BGBl. I S. 2018) eingefügt worden ist, verordnet das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz:
MinUhV§ 1Festlegung des MindestunterhaltsDer monatliche Mindestunterhalt minderjähriger Kinder gemäß § 1612a Absatz 1 des Bürgerlichen Gesetzbuchs beträgt 1.in der ersten Altersstufe (§ 1612a Absatz 1 Satz 3 Nummer 1 des Bürgerlichen Gesetzbuchs) 482 Euro ab dem 1. Januar 2025 und 486 Euro ab dem 1. Januar 2026,2.in der zweiten Altersstufe (§ 1612a Absatz 1 Satz 3 Nummer 2 des Bürgerlichen Gesetzbuchs) 554 Euro ab dem 1. Januar 2025 und 558 Euro ab dem 1. Januar 2026,3.in der dritten Altersstufe (§ 1612a Absatz 1 Satz 3 Nummer 3 des Bürgerlichen Gesetzbuchs) 649 Euro ab dem 1. Januar 2025 und 653 Euro ab dem 1. Januar 2026.
MinUhV§ 2InkrafttretenDiese Verordnung tritt am 1. Januar 2016 in Kraft.
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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.