{"html": "<div class=\"lf-doc\"><p class=\"lf-p\">Typischerweise sind viele dieser Wege regelmäßig von Grabstätten, Hügelgräbern oder Siedlungen begleitet. So führt im Gebiet neben der eigentlichen römischen Heerstrasse, die von Dalheim kommend über Bous nach Greiveldange oder Stadtbredimus führte um dort die Mosel zu überqueren, ein weiterer Weg über den Hangrücken längs des Scheierbiergs über Remich durch den Remicherboesch nach Stadtbredimus. Remich stellt deshalb neben Bous und Stadtbredimus bereits sehr früh ein wichtiges Zentrum im Gebiet dar. 18 Diese Vormachtstellung konnte Remich im Laufe der Jahrhunderte weiter behaupten.</p>\n<p class=\"lf-p\">Spätestens mit dem Bau der Moselbrücke, sowie der Anbindung an Mondorf und Luxemburg-Stadt durch die Jhangeli-Bahn ab 1882 schwang sich die Stadt zum regionalen Zentrum des Handels, Weinbaus und des Tourismus auf.19 Mit dem Bau der Jhangeli-Bahn wurde aber auch der Gips-Abbau am Hiewelbierg ökonomisch interessanter, da das gewonnene Material per Bahn zur Weiterverarbeitung nach Remich transportiert wurde. Die stillgelegte Gipsgrube am Hiewelbierg und am Bueläcker sind die heute noch sichtbaren Überbleibsel dieser ehemaligen, bis Ende der 40er Jahre andauernden Aktivität.</p>\n<p class=\"lf-p\">Der Weinbau bestimmte über Jahrhunderte hinweg die Landschaft des Moseltals und trug so zum wirtschaftlichen Wohlergehen des Moseltales bei. Dies strahlte zwar auch auf das angrenzende Moselvorland aus, die dort angesiedelten Dörfer mit ihren landwirtschaftlichen Betrieben und Handwerkern blieben allerdings in ihrer wirtschaftlichen Entwicklung deutlich hinter dem Moseltal zurück. Das Moselvorland bietet deshalb auch heute noch eine reich strukturierte Landschaft mit vielen Überbleibsel einer ehemals bäuerlichen Bewirtschaftung, wie Trockenhänge, Wiesen, kleinflächigen Äckern und Streuobstwiesen.</p>\n<p class=\"lf-p\">Das abwechslungsvolle Landschaftsbild ist aber nicht nur reich an wertvollen Lebensräumen und Strukturen, sondern zunehmend auch eine beliebte Wohnregion in annehmbarer Entfernung zur Stadt Luxemburg.</p>\n<p class=\"lf-p\">18 Ternes, Ch.M. 2002: Beobachtungen betreffend den Raum Remich in siedlungsgeschichtlich-römerzeitlicher Sicht. In: nos cahiers, Kanton Réimech, Lëtzebuerger Zäitschrëft fir Kultur 2/3 23.Joer. p.43-53. Saint-Paul Luxembourg.</p>\n<p class=\"lf-p\">19 Ygles-Becker, I. 2002: La ville de Remich et ses environs au Moyen Âge. In: nos cahiers, Kanton Réimech, Lëtzebuerger Zäitschrëft fir Kultur 2/3 23.Joer. p.55-70. Saint-Paul Luxembourg.</p>\n<p class=\"lf-p\">16 ZPIN 59 Scheierbierg-Maachergrouf Abbildung 6: Ausschnitt der Ferrariskarte von 1778 (Administration du Cadastre et de la Topographie) 17 ZPIN 59 Scheierbierg-Maachergrouf 1.2.7 Jagd Das geplante Naturschutzgebiet umfasst die 5 folgenden Jagdlose: 588, 589, 590 und 617 (Abb. 8).</p>\n<p class=\"lf-p\">Abbildung 8: Jagdlose (Quelle: map.geoportail.lu, ACT, ANF) 18 ZPIN 59 Scheierbierg-Maachergrouf 1.3 Bedeutung des Gebietes für den Natur- und Landschaftsschutz 1.3.1 Bedeutung des Gebietes für die biologische Vielfalt 1.3.1.1 Habitate (Karte 1.3.1.1 Habitate) Im geplanten Schutzgebiet kommen nach dem Biotopkataster des Offenlandes (Stand 2016) 5 Offenlandbiotoptypen vor, die nach Art. 17 des Naturschutzgesetzes geschützt sind (siehe Tab.2).</p>\n<p class=\"lf-p\">Tabelle 2: Gesetzlich geschützte Offenland-Biotope im auszuweisenden Naturschutzgebiet (Im Offenlandkataster enthalten) Code Biotoptyp 6510 Magere Flachlandmähwiese 6210 Kalkhalbtrockenrasen BK01- Fels- und Magerrasen03 Komplexbiotoptypen BK04 BK05 BK06 BK09 BK10 Großseggenriede Quellen Röhricht Streuobstwiese Sumpfdotterblumenwiese Fläche im Naturschutzgebiet [ha] (Anzahl) 31,81 (42) FFH-Richtlinie (92/43/EWG) PNPN Anhang I 1 4,10 (11) 2,79 (3) Anhang I (Komplex mehrerer Anhang I Habitate) 0,03 (1) (2 Stück) 0,03 (1) 6,47 (8) 0,13 (1) 2 Den größten Anteil an Offenland-Habitaten nehmen magere Flachlandmähwiesen, Halbtrockenrasen und Streuobstwiesen, – oft sogar gemeinsam – ein. Während die Streuobstwiesen, Sumpfdotterblumenwiesen, Quellen, Großseggenriede, Röhrichte sowie die Magerrasen-Komplexe der Abbaugebiete (in den Gipsgruben am Hiewelbierg und Bueläcker) alleinig durch das luxemburgische Naturschutzgesetz (Artikel 17) geschützt sind, gelten die mageren Flachlandmähwiesen und die Kalkhalbtrockenrasen zusätzlich nach Anhang 1 der FFH-Richtlinie als europaweit geschützte Lebensräume.</p>\n<p class=\"lf-p\">Neben den bereits aufgeführten und im Rahmen des Biotopkatasters erhobenen Lebensräume gehören Hecken und flächige Gebüsche oder Trockenmauern zu den national geschützten Biotopen.</p>\n<p class=\"lf-p\">1.3.1.1.1 Magere Flachlandmähwiese (6510) Magere Flachlandmähwiesen stellen mit 31,81 ha (Biotopkataster 2016) das flächenmäßig bedeutendste Offenlandhabitat im Gebiet dar. Es handelt sich dabei um überwiegend trockene artenreiche Salbei-Glatthaferwiesen, neben denen aber auch artenreiche beweidete Flächen vorkommen, die zum Teil ebenfalls als FFH 6510 erhoben wurden.</p>\n<p class=\"lf-p\">Neben vielen charakteristischen, weiter verbreiteten Arten kommen zahlreiche Arten vor, die im Anhang des Biodiv-Reglements (Règlement grand-ducal (11.09.2017) aufgelistet sind, wie Avenula pubescens, Briza media, Campanula glomerata, Carum carvi, Centaurea jacea, 19 ZPIN 59 Scheierbierg-Maachergrouf Colchicum autumnale, Galium verum, Leucanthemum vulgare, Pimpinella saxifraga, Primula veris, Ranunculus bulbosus, Salvia pratensis, Sanguisorba minor, Silaum silaus und Tragopogon pratensis um nur die häufigsten zu nennen. Im Bereich von Senken können regelmäßig Art Arten der Frischwiesen wie Alopecurus rendlei, Bromus racemosus, Cirsium oleraceum, Lychnis flos-cuculi oder Succisa pratensis auftreten.</p>\n<p class=\"lf-p\">Nur etwa 20% (7,74 ha) der im Rahmen des Biotopkatasters erhobenen Flächen sind über einen Biodiversitätsvertrag abgedeckt.</p>\n<p class=\"lf-p\">Abbildung 9: Mesophile Salbei-Glatthaferwiese unterhalb des Scheierbierges 20 ZPIN 59 Scheierbierg-Maachergrouf Abbildung 10: Frische -Glatthaferwiese mit Kuckucks-Lichtnelke, die kleinflächig mit Sumpfdotterblumenwiesen verzahnt ist. Buedebaach unterhalb des Scheierbierges Abbildung 11: Halbtrockenrasen auf Nordhang. Im unteren Bereich mit großem Bestand verschiedener Orchideen, wie Ophrys fuciflora, Platanthera chlorantha, Listera ovata, Gymnadenia conopsea.</p>\n<p class=\"lf-p\">21 ZPIN 59 Scheierbierg-Maachergrouf Abbildung 12: Halbtrockenrasen am Scheierbierg mit einem großen Bestand an Melampyrum arvense.</p>\n<p class=\"lf-p\">1.3.1.1.2 Kalk-Halbtrockenrasen (6210) An trockenen, kaum gedüngten Hängen werden die mageren Flachlandmähwiesen meist von artenreichen, überwiegend beweideten oder brach gefallenen Kalk-Halbtrockenrasen abgelöst. Die Bestände sind meist niedrigwüchsig, lückig und zeichnen sich durch ein charakteristisches floristisches Gefüge aus, das sich deutlich von dem der mageren Fettwiesen unterscheidet. Neben Orchideen, wie Anacamptis pyramidalis, Gymnadenia conopsea, Listera ovata, Ophrys apifera, O. fuciflora, Platanthera chlorantha zählen Arten wie Brachypodium pinnatum, Bromus erectus, Bunium bulbocastanum, Campanula glomerata, Carex caryophylea, C. flacca, Carlina vulgaris, Centaurea scabiosa, Cirsium acaule, Genista tinctoria, Gentianella ciliata, Linum catharticum, Melampyrum arvense, Ononis repens, Peucedanum cervaria, Teucrium chamaedrys und Thymus pulegioides zu den regelmäßig zu beobachtenden Pflanzen. Aufgrund der meist extensiven oder teilweise fehlenden Nutzung sind die Bestände meist mit lockeren bis hin zu dichten Gebüschen durchsetzt. Fehlende Nutzung und voranschreitende Verbuschung gehören zu den wichtigsten Ursachen für den Rückgang dieses Lebensraumes. Um diesem Trend entgegenzuwirken wurden Pflegemaßnahmen und eine Bewirtschaftung der Flächen im Rahmen des LIFE ORCHIS-Projektes umgesetzt. Darüber hinaus wurden im Rahmen des Projektes 9,85 ha verbuschte oder mit Fichten bzw. Schwarzkiefern bestandene Flächen geöffnet, die in den Folgejahren zu Halbtrockenrasen weiterentwickelt werden sollen.</p>\n<p class=\"lf-p\">22 ZPIN 59 Scheierbierg-Maachergrouf 1.3.1.1.3 Magerrasen-Komplexe der Gipsgruben (BK01-BK03) Die im Rahmen des Biotopkatasters erhobenen Magerrasen-Komplexe der Gipsgruben um Erpeldange zeigen heute ein mehr oder weniger einheitliches Bild. Da der aktive Abbau bereits Jahrzehnte zurückliegt, befinden sich die Standorte bereits in einem fortgeschrittenen Stadium der Sukzession. Initialstadien, die sich durch Kalk-Schutthalden (FFH 8160), Kalk-Felsen (FFH 8210) oder Kalk-Pionierrasen (FFH 6110) auszeichnen, sind heute weitgehend verschwunden, bzw. beschränken sich auf einzelne steilere Hänge, die nach wie vor einer verstärkten Erosion unterliegen. Die sich durch natürliche Sukzession entwickelten Kalk-Halbtrockenrasen nehmen heute weite Teile der ehemaligen Gipsgruben ein. Ähnlich, wie bei den oben beschriebenen Kalk-Halbtrockenrasen werden aber auch die Magerrasen der ehemaligen Abbaugebiete zunehmend von sich ausbreitenden Gebüschen verdrängt. Besonders deutlich ist das in der Grube Bueläcker zu sehen, in der aktuell weder eine Nutzung, noch eine Pflege, bzw. Bewirtschaftung stattfindet. Hier bestimmen dichte Gebüsche das Bild. Anders sieht es in der Grube am Hiewelbierg aus. Dort findet seit Jahren eine extensive Beweidung mit Schafen statt und in den letzten Jahren wurden zusätzliche Entbuschungsarbeiten durchgeführt, sodass sich hier ausgedehnte Kalk-Magerrasen halten können. Die Magerrasen der Gipsgruben zeigen dennoch ein - gegenüber den als KalkHalbtrockenrasen kartierten Flächen - deutlich verarmtes Artenspektrum. Zur floristischen Anreicherung der Bestände wurde im letzten Jahr Mahdgut von artenreichen Flächen übertragen.</p>\n<p class=\"lf-p\">Abbilgung 13: Gipsgrube am Hiewelbierg. Winterbild nach durchgeführten Pflegearbeiten.</p>\n<p class=\"lf-p\">23 ZPIN 59 Scheierbierg-Maachergrouf Abbildung 14: Gipsgrube am Hiewelbierg. Offene lückige Pionierrasen im Wechsel mit trockenen Magerrrasen und thermophilen Gebüschen.</p>\n<p class=\"lf-p\">1.3.1.1.4 Streuobstwiesen (BK09) Streuobstwiesen stellen einen besonders wertvollen Lebensraum innerhalb der Landschaft dar. Nach den mageren Mähwiesen (FFH 6510) sind sie das flächenmäßig das wichtigste Habitat (6,47 ha). In einigen Fällen finden sich sogar Magerwiesen bzw. -weiden als Unternutzung in den Streuobstwiesen. Gleichzeitig muss betont werden, dass zahlreiche Streuobstwiesen nicht erhoben wurden, da sie unterhalb der Schwelle der Kartierkriterien lagen (mindestens 25 Bäume mit einem Alter &gt; 30 Jahre und einer Pflanzdichte über 50 Bäume/ha). Derartige, junge Pflanzungen oder aber kleinere Altbaumbestände können dennoch eine wertvolle Habitatfunktion für die visierten Zielarten übernehmen. Besonders Altbäume mit einem großen Kronenvolumen, Totholz und Höhlungen sind besonders wertvoll und sollten immer dort, wo es möglich ist, auch noch als abgestorbene Bäume (stehendes Totholz) erhalten werden.</p>\n<p class=\"lf-p\">Bei den Obstarten herrschen auf den schweren Keuperböden Zwetschen, Pflaumen und Mirabellen vor. Apfel und Birne stehen meist auf den besseren, etwas frischeren Böden, während Süßkirsche meist auf leichteren und wärmeren Böden gut gedeiht. Als typische lokale Sorte gilt Duederer, eine schmackhafte recht große gelbe Eierpflaume.</p>\n<p class=\"lf-p\">24 ZPIN 59 Scheierbierg-Maachergrouf 1.3.1.1.5 Feuchtstandorte (BK04, BK05, BK06 und BK10) Im Gebiet kommen auf den vorherrschenden Keuperböden Feuchtstandorte meist nur kleinflächig im Bereich von Geländemulden, entlang von Bächen und temporär wasserführenden Gräben, sowie im Bereich von Quellaustritten (BK05) vor. Liegen derartige Flächen innerhalb bewirtschafteten Grünlandes, so zeichnen sich die Flächen durch das Auftreten von Binsen oder anderen Calthion-Arten aus (BK10). Dort, wo die Flächen brach liegen, können sich entweder kleine Großseggenriede (BK04) oder Schilfröhrichte (BK06) entwickeln.</p>\n<p class=\"lf-p\">Insgesamt sind diese Offenlandhabitate aber mit nur 0,19 ha insgesamt sehr schwach im Gebiet vertreten.</p>\n<p class=\"lf-p\">1.3.1.2 Flora Die Auswertung verschiedener Quellen, wie etwa der Recorder-Datenbank des MNHN oder Vegetationsaufnahmen im Rahmen des Monitorings des LIFE ORCHIS-Projektes (siehe Tabelle 18 im Anhang) weisen für die Offenlandhabitate 275 Arten nach. Der Schwerpunkt der Erhebungen liegt dabei auf dem Grünland und Halbtrockenrasen. Nicht erhoben sind die Gewässervegetation, die Saumvegetation der Hecken und Gebüsche, sowie die Waldvegetation.</p>\n<p class=\"lf-p\">25 ZPIN 59 Scheierbierg-Maachergrouf Abbildung 15: Standorte der Pflanzenaufnahmen im Rahmen vom LIFE Orchis Monitoring (Tabelle 18 im Anhang) Tabelle 3: Liste der Pflanzenarten mit Schutzstatus laut Roter Liste im Gebiet Scheierbierg/ Machergruet20 Art Althaea officinalis Anacamptis pyramidalis Bunium bulbocastanum Campanula glomerata Carex leersii Carex vulpina Centaurea cyanus Chaerophyllum bulbosum Colchicum autumnale Dianthus carthusianorum Euphorbia esula* Jahr der Beobachtung 2010 2020 2018 2020 2020 2012 2020 2010 2020 2018 2012 RL Colling, G.</p>\n<p class=\"lf-p\">200521 R VU VU EN VU VU VU R VU VU EN 20 Datengrundlage GBIF im Gebiet gemeldete Beobachtungen zwischen 2010 und 2020. https://www.GBIF.org (09 March 2021) GBIF Occurrence Download https://doi.org/10.15468/dl.rc3ruf 21 Colling, G. (2005): Red List of the Vascular Plants of Luxembourg. In: Ferrantia 42.</p>\n<p class=\"lf-p\">26 ZPIN 59 Scheierbierg-Maachergrouf Gentianopsis ciliata Geranium sanguineum* Gymnadenia conopsea Helictochloa pratensis Senecio acquatica Lathyrus hirsutus Linum austriacum* Malva sylvestris Medicago arabica Melampyrum arvense Ononis spinosa Onopordum acaulon* Ophrys apifera Ophrys fuciflora Orchis purpurea Peucedanum cervaria Platanthera bifolia Platanthera chlorantha Primula veris Pulicaria dysenterica Rumex hydrolapathum Salvia pratensis Succisa pratensis Valeriana dioica Viola canina* VU R VU EN EN CR CR VU R EN CR VU EN EN VU VU VU VU VU VU EN EN VU EN EN 2017 2010 2020 2010 2010 2020 2019 2019 2020 2020 2010 2018 2010 2020 2019 2018 2020 2020 2020 2010 2010 2020 2018 2010 2010 *) sehr seltene oder für das Gebiet untypische Art, die nur von einem Beobachter gemeldet wurde.</p>\n<p class=\"lf-p\">Vorkommen sollte geprüft werden.</p>\n<p class=\"lf-p\">1.3.1.3 Fauna 1.3.1.3.1 Zusammenfassung Nachstehende Tabelle 4 zeigt die Anzahl an Meldungen sowie die Anzahl an Arten im geplanten Schutzgebiet Scheierbierg/Maachergrouf. Die ausgewerteten Quellen (Recorder Datenbank des MNHN und die Angaben der Centrale Ornithologique de Luxembourg COL) haben rund 10.000 Meldungen mit etwa 1.500 Arten offenbart. Da viele Nachweise älter als 10 Jahre sind, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass manche Arten durch den Wandel der Landschaft, der Intensivierung von Grünland und Äckern, sowie dem Brachfallen extensiv bewirtschafteter Flächen nicht mehr im Gebiet vorkommen. Es werden deshalb nur Arten berücksichtigt, deren Nachweis maximal 10 Jahre zurückliegt. Dies sind immer noch insgesamt 270 Arten.</p>\n<p class=\"lf-p\">Arten, die auf nationaler und/oder internationalen Ebene zu schützen sind, werden in den folgenden Kapiteln vorgestellt.</p>\n<p class=\"lf-p\">Eine vollständige Auflistung der im Gebiet nachgewiesenen Arten ist im Anhang zu finden.</p>\n<p class=\"lf-p\">Tabelle 4: Analyse der Meldedaten im geplanten Schutzgebiet (Anzahl an Arten und Meldungen je Tiergruppe) 27 ZPIN 59 Scheierbierg-Maachergrouf Amphibien Reptilien Säugetiere Vögel Insekten:</p>\n<p class=\"lf-p\">Heuschrecken Libellen Schmetterlinge Schnabelkerfe Zweiflügler Hautflügler Käfer Total:</p>\n<p class=\"lf-p\">Arten im Gebiet nach 2010 4 3 27 77 7 7 128 4 1 1 11 270 1.3.1.3.2 Große Hufeisennase (Rhinolophus ferrumequinum) (Karte 1.3.1.3. Fledermäuse) Wissenschaftlicher Deutscher letzte FFH oder PNPN Name Name Meldung VGR Rhinolophus Große Prio.</p>\n<p class=\"lf-p\">2020 Anh. 2 u. 4 ferrumequinum Hufeisenase 1 Aktionsplan ja Die Große Hufeisennase (Rhinolophus ferrumequinum) gehört in Mitteleuropa zu den am stärksten bedrohten Fledermausarten. Sie steht deshalb in der europäischen FFH-Richtlinie im Anhang 2 und 4 und in der Roten Liste Luxemburgs gilt sie „als vom Aussterben bedroht“.</p>\n<p class=\"lf-p\">Die in Luxemburg einzige Wochenstube befindet sich in Bech-Kleinmacher in einer Scheune, die mittlerweile vom Staat aufgekauft wurde und so auch langfristig gesichert ist. Für die Art existiert seit 2009 ein Aktionsplan22, der die wichtigsten Handlungsanleitungen zusammenfasst.</p>\n<p class=\"lf-p\">Zahlreiche Erhebungen und wissenschaftliche Arbeiten haben die Populationsentwicklung der Kolonie, sowie das Raumverhalten und die Habitatpräferenz der Art genauer untersucht, sodass die Nutzung der Landschaft um Bech-Kleinmacher heute recht gut nachvollzogen werden kann23.</p>\n<p class=\"lf-p\">22 Pir, J. 2009: Plan d‘action Grand rhinolophe (Rhinolophus ferrumequinum). Plan national pour la protection de la nature (PNPN). Plans d’actions espèces. Ministère du Développement durable et des Infrastructures Département de l’Environnement. Luxembourg.</p>\n<p class=\"lf-p\">23 Dietz, M. et al. 2012: Artenschutzkonzept für die Große Hufeisennase Rhinolophus ferrumequinum in Luxemburg. Studie im Auftrag der Naturverwaltung des Großherzogtums Luxemburg. Luxemburg.</p>\n<p class=\"lf-p\">28 ZPIN 59 Scheierbierg-Maachergrouf Abbildung 16: Wochenstube und Zwischenquartiere der Großen Hufeisennase im Gebiet (Daten: Dietz, M. 2012 Karte 1.3.1.3 Fledermäuse) Dem auszuweisenden Gebiet kommt dabei eine zentrale Rolle für die langfristige Sicherung der Kolonie zu. Die östlichen Teile des Gebietes reichen bis an den Ortsrand von BechKleinmacher bzw. ins Moseltal. Diese Bereiche stellen besonders für juvenile Tiere die wichtigsten Jagdgebiete in unmittelbarer Nähe zur Wochenstube dar24. So sind besonders die beweideten Flächen mit Streuobstwiesen in der Maachergrouf oder Plak wertvolle Jagdgebiete und gleichzeitig Verbindungskorridore in Richtung Scheierbierg sowie zu den größeren Waldgebieten um Wellenstein. Nicht zuletzt kommt dem Areal Buedebaach unterhalb des Scheierbiergs eine zentrale Rolle zu, erfolgt doch das Erschließen der umliegenden Landschaft überwiegend von diesem Ort aus.</p>\n<p class=\"lf-p\">Die Art jagt in reich strukturierten Landschaften, wobei sie die vorhandenen Lebensräume wie Viehweiden, Hecken, Baumreihen, Feldgehölze, Streuobstwiesen, bachbegleitende Galeriewälder und Laubwälder gleichermaßen abfliegt25. Zu ihrer Hauptnahrung zählen größere Insekten, Dungkäfer, Blatthornkäfer und andere Insekten, die sowohl im Flug, aber auch durch Ansitzjagd erbeutet werden. Die Tiere hängen dabei an Ästen und warten, bis sie im Umfeld ein Beutetier ausgemacht haben, um es dann zu fangen. Im Gebiet spielen die Offenlandschaften um den Scheierbierg eine genauso große Rolle als Jagdgebiet, wie die 24 Weiß, A. 2011: Entwicklung der Raumnutzung juveniler Großer Hufeisennasen (Rhinolophus ferrumequinum, SCHREBER 1774) in Luxemburg. Dipl. Arb. an d. Univ. Trier. Trier.</p>\n<p class=\"lf-p\">25 Dietz, Ch., Nill, D. von Helversen, O. 2016: Handbuch der Fledermäuse Europa und Nordafrika. KosmosNaturführer. Stuttgart.</p>\n<p class=\"lf-p\">29 ZPIN 59 Scheierbierg-Maachergrouf Bachränder der Albaach oder der Ierpeldengerbaach oder die großen Waldgebiete des Ellenger- und des Elwengerbesches.</p>\n<p class=\"lf-p\">1.3.1.3.3 Wimpernfledermaus (Myotis emarginatus) Wissenschaftlicher Deutscher letzte Name Name Meldung WimpernMyotis emarginatus 2020 fledermaus PNPN FFH oder VGR Prio.</p>\n<p class=\"lf-p\">1 Anh. 2 u. 4 Aktionsplan ja Die Wimpernfledermaus stellt die zweite Fledermausart dar, die im Gebiet vorkommt und am Rande des Gebietes mit einer Wochenstube vertreten ist. Sie teilt sich in BechKleinmacher das Quartier mit der Großen Hufeisennase. Obwohl die Wimpernfledermaus im Luxemburger Gutland mit 7 weiteren Wochenstuben vertreten ist, so ist die Population in Bech-Kleinmacher doch die größte26.</p>\n<p class=\"lf-p\">Da die Wimpernfledermaus in vergleichbaren Habitaten wie die Große Hufeisennase jagd, sind alle Schutzmaßnahmen und Verbesserungen gleichermaßen für beide Arten förderlich.</p>\n<p class=\"lf-p\">Anders als die Große Hufeisennase jagt die Wimpernfledermaus gerne auch in offenen Viehställen. 27 1.3.1.3.4 Rotmilan (Milvus milvus) Wissenschaftlicher Deutscher Name Name letzte Meldung PNPN FFH oder VGR Milvus milvus 2019 Prio.</p>\n<p class=\"lf-p\">1</p>\n<h4 class=\"lf-art\" id=\"a-41\"><span class=\"lf-art-num\">Art. 4.1</span><span class=\"lf-art-t\">Rotmilan</span></h4>\n<p class=\"lf-p\">Aktionsplan ja Der Rotmilan wurde relativ oft sowohl über dem Offenland als auch über dem Waldkomplex, gesichtet. Teile des Jagdgebiets liegen damit unmittelbar im geplanten Schutzgebiet. Er profitiert vor allem von einem vielfältig landwirtschaftlich genutztem Landschaftsmosaik.</p>\n<p class=\"lf-p\">Gut strukturierte Laubwaldränder, Feldgehölze und Baumreihen sind beliebte Jagdhabitate und an vielen Stellen im geplanten Schutzgebiet vorhanden. Durch Extensivierungen profitiert der Rotmilan bereits automatisch durch die lebensraumerhaltenden Maßnahmen.</p>\n<p class=\"lf-p\">Zusätzlich zur Reduzierung der Düngung und dem Verzicht auf den Einsatz von Herbiziden sollen keine Rodentizide zur Bekämpfung von Nagern eingesetzt werden.</p>\n<p class=\"lf-p\">26 Pir, J. 2009: Plan d’action Vespertillion à oreilles échancrées (Myotis emarginatus). Plan National concernant la Protection de la Nature Plan d’Action Espèces (PAE). Ministère du Développement durable et des Indrastructures. Département de l’environnement. Luxembourg.</p>\n<p class=\"lf-p\">27 Dietz, M. et al. 2016: Artenschutzkonzept für die Wimperfledermaus Myotis emarginatus in Luxemburg–Modellierung eines Wegeplans (1. Entwurf) – Ministère du Développement durable et des Infrastructures Département de l’Environnement. Luxemburg.</p>\n<p class=\"lf-p\">30 ZPIN 59 Scheierbierg-Maachergrouf 1.3.1.3.5 Laubfrosch (Hyla arborea) (Karte 1.3.1.3 Amphibien) Wissenschaftlicher Deutscher Name Name letzte Meldung PNPN FFH oder VGR Hyla arborea 2018 Prio.</p>\n<p class=\"lf-p\">1 Anh. 4 Laubfrosch Aktionsplan ja Der Laubfrosch bevorzugt warme, offene und eutrophe Gewässer mit Vegetation vom Typ Magnapotamion oder Hydrocharition (Biotoptyp 3150), vorzugsweise auf Grünlandflächen (Weiden, Wiesen) oder auf strukturierten Agrarlandschaften.</p>\n<p class=\"lf-p\">Obwohl die Art am Rande des Gebietes im Naturschutzgebiet Reckingerhaff-Weiergewan (RN ZH 56) vorkommt, so wurde sie aufgrund fehlender geeigneter Gewässer innerhalb des Gebietes nicht nachgewiesen.</p>\n<p class=\"lf-p\">1.3.1.3.6 Mauereideche (Podarcis muralis) (Karte 1.3.1.3 Reptilien) Wissenschaftlicher Deutscher letzte Name Name Meldung Podarcis muralis Mauereidechse 2016 PNPN FFH oder VGR Prio.</p>\n<p class=\"lf-p\">1 Anh. 4 Aktionsplan ja Die Mauereidechse kommt vor allem in südexponierten steinigen Habitaten vor, besonders gerne dort wo ein hoher Anteil an Trockenmauern besteht. Da im Gebiet kein Muschelkalk ansteht fehlen Trockenmauern weitestgehend. Dennoch wurde die Art regelmäßig am Rand von Weinbergen oder Waldrändern beobachtet.</p>\n<p class=\"lf-p\">1.3.1.3.7 Zauneidechse (Lacerta agilis) Wissenschaftlicher Deutscher Name Name letzte Meldung PNPN FFH oder VGR Lacerta agilis 2019 Prio.</p>\n<p class=\"lf-p\">1 Anh. 4 Zauneidechse Aktionsplan ja Wie fast alle Reptilien benötigt auch die Zauneidechse warme, trockene Habitate. Sie hat einst primäre Waldsteppen bewohnt, welche durch das menschliche Zutun kaum noch zu finden sind. Daher ist die Zauneidechse nun mehr oder weniger auf menschlich geschaffene Sekundärhabitate angewiesen. So ist der Schwerpunkt des Vorkommens in den ehemaligen Gipsgruben in Bous am Hiewelbierg und in Bueläcker. Das Mosaik aus offenen Rohbodenstandorten im Wechsel mit Halbtrockenrasen, sonnenexponierten Gebüschen und Waldrändern bildet einen idealen Lebensraum.</p>\n<p class=\"lf-p\">1.3.1.3.8 Europäische Wildkatze (Felis sylvestris) Wissenschaftlicher Deutscher letzte Name Name Meldung Felis silvestris Wildkatze 2017 31 PNPN FFH oder VGR Prio.</p>\n<p class=\"lf-p\">2 Anh. 4 Aktionsplan ja ZPIN 59 Scheierbierg-Maachergrouf Die Wildkatze ist eine Art die bevorzugt in großen Waldkomplexen lebt. Besonders für die Reproduktion werden Baum- oder Felshöhlen, Totholzhaufen und Strauchdickichte aufgesucht. Das Jagdgebiet hingegen liegt in waldnahen Offenlandbiotopen. Hierfür eignen sich besonders extensive, strukturreiche Grünlandflächen mit hohem Mäuseangebot. Sie gilt somit als Leitart für Wald-Grünlandmosaike. Aufgrund des hohen Raumbedarfs sind junge Wildkatzen zur Zeit der Dispersion (Suche nach eigenen Revieren) auf strukturreiche Offenlandschaften angewiesen, sodass eine Vernetzung von Waldgebieten durch Hecken und Sträucher von hohem Wert für die Wildkatze ist.</p>\n<p class=\"lf-p\">Für die großen Waldareale, die vom Scheierbierg, bis nach Wintringen reichen, sowie die angrenzende Offenlandschaft werden regelmäßig Beobachtungen (Feldbeobachtungen und Wildkameraaufnahmen) mitgeteilt.28 1.3.1.3.9 Großer Feuerfalter (Lycaena dispar) Der Große Feuerfalter ist einer der wenigen Insektenarten welcher bei den Arten Aktionsplänen Anwendung findet. Er besiedelt vorwiegend feucht-nasse Biotope wie Feuchtwiesen, Verlandungszonen, feuchte Gräben oder Feuchtbrachen. Wichtig ist das Vorhandensein von Saug- und Futterpflanzen, da sich die Art im adulten Alter von Blüten ernähren, während die Eier an Rumex-Arten (Rumex crispus, Rumex obtusifolius) abgelegt werden, da sich die Raupen von diesen Pflanzen ernähren.</p>\n<p class=\"lf-p\">Da die Futterpflanzen an reiche und frische Standorte gebunden sind, liegen die Beobachtungen im Gebiet ebenfalls im Bereich des Tälchens oberhalb von Remich (Enner Eechen und Buedebaach), sowie am westlichen Ortsrand (Haasselwiss und Brill).</p>\n<p class=\"lf-p\">1.3.1.3.10 Weitere schützenswerte Arten Neben den genannten Arten, kommen weitere seltene oder geschützte Arten im Gebiet vor, für welche es keine spezifischen Aktionspläne gibt.</p>\n<p class=\"lf-p\">Tabelle 5: Gesetzlich geschützte Arten im auszuweisenden Naturschutzgebiet, die in den letzten 10 Jahren (ab 20100) im Gebiet gemeldet wurden Wissenschaftlicher Name Vögel Ciconia nigra Picus viridis Lanius collurio Alauda arvensis Jynx torquilla Milvus migrans Pernis apivorus Picus canus Saxicola rubetra Scolopax rusticola Dendrocopos medius Aythya fuligula Deutscher Name letzte Meldung Schwarzstorch Grünspecht Neuntöter Feldlerche Wendehals Schwarzmilan Wespenbussard Grauspecht Braunkehlchen Waldschnepfe Mittelspecht Reiherente 2017 2017 2018 2017 2017 2017 2017 2017 2017 2017 2014 2017 28 PNPN Prio. 1 Prio. 1 Prio. 2 Prio. 2 Prio. 2 Prio. 2 Prio. 2 Prio. 2 Prio. 2 Prio. 2 Prio. 2 FFH oder VGR</p>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">Art. 4.1</span></h4>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">Art. 4.1</span></h4>\n<h4 class=\"lf-art\" id=\"a-42\"><span class=\"lf-art-num\">Art. 4.2</span></h4>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">Art. 4.2</span></h4>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">Art. 4.1</span></h4>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">Art. 4.1</span></h4>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">Art. 4.1</span></h4>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">Art. 4.2</span></h4>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">Art. 4.2</span></h4>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">Art. 4.1</span></h4>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">Art. 4.2</span><span class=\"lf-art-t\">Aktionsplan</span></h4>\n<p class=\"lf-p\">nein nein nein nein nein nein nein nein nein nein nein nein mündlich, eigene Beobachtungen R. Schubert (ANF), wobei es sich natürlich auch um hybridisierte Tiere handeln kann.</p>\n<p class=\"lf-p\">32 ZPIN 59 Scheierbierg-Maachergrouf Phoenicurus phoenicurus Aythya ferina Ciconia ciconia Dryocopus martius Mergellus albellus Amphibien Rana esculenta Rana temporaria Reptilien Anguis fragilis Säugetiere Muscardinus avellanarius Capreolus capreolus nein Gartenrotschwanz 2017</p>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">Art. 4.2</span><span class=\"lf-art-t\">Tafelente</span></h4>\n<p class=\"lf-p\">Weißstorch Schwarzspecht Zwergsäger 2015 2017 2017 2012</p>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">Art. 4.2</span></h4>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">Art. 4.1</span></h4>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">Art. 4.1</span></h4>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">Art. 4.1</span><span class=\"lf-art-t\">nein</span></h4>\n<p class=\"lf-p\">nein nein nein Teichfrosch Grasfrosch 2012 2011 Prio. 2 Prio. 2 Anh. 5 nein nein Blindschleiche 2018 Prio. 2 nein Haselmaus 2019 Reh 2017 Prio. 2 Anh. 4 Prio. 2 nein nein 1.3.2 Wald und Forst (Karte 1.3.2.1 Waldbiotope) Nach Artikel 13 des Naturschutzgesetzes vom 18.07.2018 ist die gesamte Waldfläche geschützt. Darüber hinaus unterscheidet die in Luxemburg durchgeführte Waldbiotopkartierung ähnlich, wie das Offenlandbiotopkataster national geschützte Biotope (BK) und Lebensraumtypen die auf der Grundlage der europäischen FFH-Richtlinie (LRT) geschützt sind.</p>\n<p class=\"lf-p\">Tabell 6: Gesetzlich geschützte Wald-Biotope im auszuweisenden Naturschutzgebiet Code Biotoptyp 9130 Waldmeister (Perlgras)</p>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">-</span>Buchenwald 9160 Sternmieren-EichenHainbuchenwald 3140 Oligo- bis mesotrophe Stillgewässer mit Characeen-Vegetation BK08 Naturnahe Stillgewässser BK12 Fließgewässer BK13 Wälder mit &gt;50% Laubbaumarten BK15 Strukturierte Waldränder BK16 Feldgehölze BK17 Gebüsche Fläche im Naturschutzgebiet (ha) FFH-Richtlinie (92/43/EWG) PNPN 162,22 Anhang I 3 13,27 Anhang I 0,07 Anhang I 0,07 1.000 lfm 76,28 0,05 2,73 14,33 33 ZPIN 59 Scheierbierg-Maachergrouf Innerhalb des Naturschutzgebietes trifft dies für ein Großteil der Waldflächen der Plateaulagen und Hänge zu, die dem basenreichen Buchenwald (Melico-Fagetum) zuzurechnen sind (FFH 9130). Im Bereich von frischeren Geländemulden kommen kleinflächig Eichen-Hainbuchenwälder (Sternmieren-Eichen-Hainbuchenwälder FFH 9160) vor29. Sie sind besonders charakteristisch für die Wälder auf Kalk- und Mergelgesteinen im Bereich der hochgelegenen recht trockenen Kuppen. Laubholzmischbestände, wie sie laut Luxemburgischen Biotopkataster als BK13 (Peuplements d’arbres feuillus) erhoben werden, nehmen den überwiegenden Anteil der übrigen Waldflächen ein.</div>\n<p class=\"lf-p\">1.3.2.1.1 Waldmeister – Buchenwald (9130) Charakteristisch für das Gebiet sind die ausgedehnten Waldmeister-Buchenwälder auf schweren kalkhaltigen Lehmböden der Plateaus und der angrenzenden Hänge. Diese Wälder zeichnen sich durch das Vorherrschen der Buche aus, wobei zusätzlich Esche, Bergahorn und Stieleiche beigemischt sind. Die Wälder besitzen eine meist gut ausgebildete Krautschicht, die besonders im Frühling durch das massenhafte Auftreten von Frühjahrsblühern, wie Anemone nemorosa oder an den meist feuchteren Hängen durch Allium ursinum auffallen.</p>\n<p class=\"lf-p\">Aufgrund der Steilheit und schlechten Zugänglichkeit des recht bewegten Geländes konzentriert sich die Bewirtschaftung der Wälder meist auf die flacheren Plateaulagen. Die Hanglagen sind teilweise durch einen hohen Anteil an älteren Eichen und Buchen, sowie einen höheren Anteil an Biotopbäumen mit Höhlungen oder stehendem und liegendem Totholz charakterisiert. Hinzu kommt, dass diese Standorte aufgrund des Austretens von Quellhorizonten regelmäßig über kleinflächige Feuchtstandorte verfügen, sodass die Hanglagen (z.B. im Bereich Reef) insgesamt recht struktur- und artenreich sind.</p>\n<p class=\"lf-p\">1.3.2.1.2 Sternmieren-Eichen-Hainbuchenwald (9160) Eichen-Hainbuchenwälder lösen in unseren Landschaften die Buchenwälder auf ganzjährig frisch bis nassen, wechselfeuchten Stau- oder Grundwasserböden ab, wie sie in Tallagen oder Hangmulden vorkommen. Die Buche verliert auf diesen Standorten ihre Konkurrenzkraft, sodass Eiche und Hainbuche sich stärker durchsetzen können. Gleichzeitig muss allerdings betont werden, dass die Vorherrschaft der Eiche und der Hainbuche aber auch das Ergebnis der ehemals weit verbreiteten Mittelwaldbewirtschaftung geschuldet ist.</p>\n<p class=\"lf-p\">In diesen Beständen wurde in erster Linie auf Eiche bewirtschaftet, während die regenerationsfreudige Hainbuche als Unterholz genutzt wurde (Niemeyer, Th. et al. 2010).</p>\n<p class=\"lf-p\">Im Gebiet wurde Sternmieren-Eichen-Hainbuchenwald mit einem vergleichsweise geringen Flächenanteil von 2,84 ha kartiert. Die Bestände beschränken sich auf Vorkommen am Hangfuß zur Becherdellt in Erpeldange. Ähnlich, wie im Waldmeister-Buchenwald zeichnen sich die Bestände durch zahlreiche Frühjahrsblüher, wie Arum maculatum, Primula elatior, Ranunculus auricomus, Ranunculus ficaria und Stellaria holostea aus.</p>\n<p class=\"lf-p\">1.3.2.1.3 Oligo- bis mesotrophe Stillgewässer mit Characeen-Vegetation (3140) Bei diesem Lebensraumtyp handelt es sich um Stillgewässer die durch das Vorkommen von Armleuchteralgen (Chara ssp. oder Nitella ssp. ) gekennzeichnet sind. Neben oligo- bis 29 Niemeyer, Th. et al. (2010): Die Waldgesellschaften Luxemburgs. Vegetation, Standort, Vorkommen und Gefährdung. Ferrantia 57. Travaux scientifiques du Musée national d'histoire naturelle Luxembourg.</p>\n<p class=\"lf-p\">34 ZPIN 59 Scheierbierg-Maachergrouf mesotrophen Gewässern können diese Arten aber auch als typisches Pionierstadium neu angelegter Tümpel besonders auf kalkreichen Standorten vorkommen. Dies ist im Gebiet im Bereich zwischen Wëllfraegronn und Wollefsmillen der Fall, wo auf einem ehemaligen Fichtenschlag von der ANF drei neue Tümpel im Bereich des Bachverlaufes (BK12) angelegt wurden. Ein weiter oberhalb gelegener, älterer Weiher wurde als naturnahes Stillgewässer (BK08) erhoben.</p>\n<p class=\"lf-p\">Die Gewässer liegen insgesamt inmitten einer etwa 1 ha großen Lichtung, die durch zusätzliche Biotopelemente (Steinriegel) bereichert wurde, sodass dieser Bereich sicherlich für die im Wald jagenden Fledermäuse eine deutliche Bereicherung darstellt.</p>\n<p class=\"lf-p\">1.3.2.1.4 Wälder mit &gt; 50% Laubbaumarten (BK13) Nach dem Waldmeister-Perlgras-Buchenwald stellt dieser Waldtypus der häufigste Waldtyp innerhalb des Gebietes dar. Es handelt sich dabei allerdings um eine recht heterogene Gruppe, die von älteren Buchenwäldern, in die vereinzelte Nadelholzpflanzungen oder Eichen eingestreut sind, bis hin zu jungen Waldbeständen mit einem hohen Anteil an Pioniergehölzen reicht. Besonders der letztgenannte Typus ist regelmäßig im Bereich umgewandelter ehemaliger Fichtenforste oder auf ehemaligen aufgelassenen landwirtschaftlichen Flächen, wie Weiden, Streuobstwiesen oder ehemaligen Weingärten zu finden. Daneben versammelt diese Gruppe aber auch zahlreiche Bestände, die aufgrund ihrer Ausprägung die Mindestkriterien zur Einstufung als Lebensraumtyp nicht erfüllt haben.30 Aufgrund der meist hohen Strukturvielfalt der Bestände besitzen sie dennoch einen hohen ökologischen Wert.</p>\n<p class=\"lf-p\">30 Erfassung der geschützten Biotope im Wald. Ministère de Développement durable et des Infrastructures Administration de la nature et des forêts. Luxembourg 2019. 019; Version 5.0 35 ZPIN 59 Scheierbierg-Maachergrouf Abbildung 17: Waldmeister-Buchenwald der Plateau-Lagen mit einem hohen Anteil an Stieleiche.</p>\n<p class=\"lf-p\">Abbildung 18: An den Hängen kommt es regelmäßig zu Rutschungen, so dass viel liegendes und stehendes Totholz diese Wälder charakterisiert. In der WBK wurden sie als BK13 kartiert, können aber auf frischeren Standorten in EichenHainbuchenwäldern (9160) übergehen.</p>\n<p class=\"lf-p\">36 ZPIN 59 Scheierbierg-Maachergrouf 1.3.2.1.5 Strukturierte Waldränder (BK15) Idealtypisch handelt es sich um breite gestufte Übergangsbereiche zwischen dem Offenland und dem geschlossenen Wald. Für eine vollständige Ausprägung reicht die Abfolge von offenen Gras- oder Krautsäumen, einem arten- und strukturreichen Strauchgürtel bis hin zu einem, dem Wald vorgelagerten Waldmantel aus Pionier- und Lichtbaumarten.</p>\n<p class=\"lf-p\">Der im Gebiet erhobene Bestand entspricht diesem Idealbild nur teilweise. Vielfach kommen allerdings durchaus vergleichbare Strukturen im Bereich von jungen BK13 Beständen vor, wenn diese sich aus ehemaligem Offenland durch Sukzession in Richtung Wald entwickelt haben. Eine vergleichbare Struktur kann die derzeit an einigen Stellen zu beobachtende Naturverjüngung auf abgestorbenen (Borkenkäfer) Fichtenpflanzungen entwickeln.</p>\n<p class=\"lf-p\">Waldrändern kommt besonders im Kontext der im Gebiet jagenden Fledermausarten eine hohe Bedeutung zu. Zum einen bilden die Waldränder Leitstrukturen in der Landschaft und bei guter Ausprägung stellen sie meist artenreiche Jagdräume mit einem erhöhten Insektenangebot dar.</p>\n<p class=\"lf-p\">1.3.2.1.6 Feldgehölze (BK16) Feldgehölze stellen meist kleinere, selten über 1 ha große geschlossene und in der Landschaft isoliert liegende Waldparzellen dar. In ihrer Struktur und Artenzusammensetzung ähneln sie häufig den aus brachgefallenen landwirtschaftlichen Flächen entstandenen BK13 Beständen. Häufig wird die Baumschicht von Pionierarten bestimmt.</p>\n<p class=\"lf-p\">In der Landschaft kommt den Feldgehölzen eine besondere Bedeutung als Strukturelement, Rückzugs- oder Bruthabitat zu. Für Fledermäuse stellen Feldgehölze im Verbund mit anderen Gehölzstrukturen, wie Hecken, Solitärbäumen oder Streuobstwiesen wertvolle Orientierungshilfen in der Landschaft dar. Idealtypisch ausgebildet ist ein derartiger Verbund etwa in den Bereichen der Maachergrouf, der Plak oder ënnert Eechen oder am Scheierbierg. Alle diese Gebiete stellen nachweislich wertvolle und stark frequentierte Jagdgebiete der Großen Hufeisennase dar.</p>\n<p class=\"lf-p\">1.3.2.1.7 Gebüsche (BK17) Gebüsche stehen am Anfang der Gehölzbesiedlung ehemaliger Offenlandstandorte in der Landschaft. Alle im Gebiet vorkommenden und als Biotop erhobenen Gebüsche sind das Ergebnis der Nutzungsaufgabe ehemaliger landwirtschaftlicher oder weinbaulich genutzter Flächen oder aber der natürlichen Sukzession im Bereich ehemaliger Abbauflächen (Gipsgruben am Hiewelbierg und Bueläcker). Die meisten Flächen zeigen bereits auf den Orthophotos von 2001 und 1987 einen lockeren Gehölzaufwuchs, sodass das Alter der meisten Gebüsche zwischen 25 bis 40 Jahren liegt.</p>\n<p class=\"lf-p\">Aufgrund der vorherrschenden trockenen Standorte im Gebiet handelt es sich überwiegend um Trockengebüsche in denen Dornensträucher wie Schlehe, Weißdorn und Rosen neben rotem Hartriegel einen hohen Anteil einnehmen. Obwohl diese Gebüsche in der Regel floristisch recht artenarm sind, besitzen einen sehr hohen ökologischen Wert als Lebens-, Rückzugs- und Reproduktionsort. Darüber hinaus stellen sie ein reichhaltiges Futterangebot bereit und sind Jagdgebiete und Orientierungshilfe für viele Arten im Offenland.</p>\n<p class=\"lf-p\">Der überwiegende Teil der Gebüsche stockt heute auf Standorten, auf denen keine Intensivierung im Sinne von stärkerer Aufdüngung erfolgt ist. Die Gebüsche haben im Laufe 37 ZPIN 59 Scheierbierg-Maachergrouf der Zeit deshalb vielfach wertvolle ehemals extensiv bewirtschafte Lebensräume, wie magere Weiden und Wiesen oder Halbtrockenrasen verdrängt. Im Zuge der natürlichen Sukzession stellen besonders junge Stadien, in denen offene Bereiche mit lockeren Gebüschen abwechseln die wohl ökologisch wertvollsten und artenreichsten Lebensräume dar. Aus diesem Grund sind in den vergangenen Jahren an einigen Standorten im Gebiet auch umfangreichere Entbuschungsmaßnahmen durchgeführt worden um geschlossene Gebüsche zu öffnen und ein Mosaik an Gehölzstrukturen und Offenlandhabitaten wiederherzustellen.</p>\n<p class=\"lf-p\">1.3.3 Landschaftsbild (Karte 1.3.3 Landschaft und Tourismus) Der landschaftliche Reiz des Gebietes wird in erster Linie durch die topographische Lage auf dem Höhenrücken zwischen dem Moseltal und dem Trintinger-, bzw. Erpeldinger Tal bestimmt. An vielen Stellen hat man einen weiten Blick entweder in das vom Weinbau geprägte Moseltal oder aber in die reichstrukturierte Landschaft des Moselvorlandes. Hinzu kommen die ausgedehnten Wälder an den Hängen der Schichtstufe, die den Übergang der leichter erodierbaren Gesteine des Keupers zu den härteren Gesteinen des Lias hin charakterisiert.</p>\n<p class=\"lf-p\">Das abwechslungsreiche Landschaftsbild macht das Gebiet denn auch zu einem beliebten Ausflugsort, der sowohl von den Bewohnern der angrenzenden Ortschaften, wie auch von Touristen geschätzt wird. Das recht dichte Netz an landwirtschaftlichen Wegen, an Wegen in Weinbergen oder Wäldern sowie die als Fahrradpiste adaptierte ehemalige Jhangelis-Bahn bedingen eine gute Erschließung, die zum Spazierengehen, Radfahren oder Wandern genutzt wird.</p>\n<p class=\"lf-p\">Um dem Aspekt des historischen Gipsabbaus in Erpeldingen Rechnung zu tragen, hat die Gemeinde Bous zusätzlich einen thematischen Rundweg, den ‚Ierpeldenger Gipswee‘ ausgearbeitet, der das Angebot lokaler Wanderwege ergänzt. Ähnliches trifft für die Stadt Remich zu, die ebenfalls einige Rundwege in die umliegende Landschaft ausgeschildert hat.</p>\n<p class=\"lf-p\">38 ZPIN 59 Scheierbierg-Maachergrouf Abbildung 19: Wanderwege, Radwege im Gebiet (© Administration du Cadastre et de la topographie, Data.public.lu (CC0)) 1.4 Bestehende Beeinträchtigungen und zukünftige Gefährdungen, Infrastruktureinrichtungen 1.4.1 Bestehende Beeinträchtigungen (Karte 1.4 Beeinträchtigungen) Je nach betrachtetem Schutzziel (Habitate oder Lebensraum schützenswerter Arten) sind unterschiedliche Schwerpunkte bei den aktuell bestehenden Beeinträchtigungen festzustellen.</p>\n<p class=\"lf-p\">1.4.1.1.1 Intensive oder fehlende landwirtschaftliche Nutzung Im Hinblick auf den Erhalt und die Sicherung vorhandener Habitate (allem voran FFH 6510) stellt vor allem die aktuelle landwirtschaftliche Nutzung immer noch ein Risiko zur Verschlechterung des Erhaltungszustandes dar. Der überwiegende Teil des mesophilen Wirtschaftsgrünlandes innerhalb des Schutzgebietes unterliegt keinem Biodiversitätsvertrag, sodass eine zukünftige Intensivierung nicht ausgeschlossen ist.</p>\n<p class=\"lf-p\">Vorhandene Streuobstwiesen und extensiv bewirtschaftete Obstanlagen werden teilweise nur unzureichend unterhalten und trotz laufender Neupflanzungen dürfte der mittlerweile vielfach überalterte Bestand in den kommenden Jahren zurückgehen.</p>\n<p class=\"lf-p\">Von den an das Schutzgebiet angrenzenden Weinbauflächen ist von einer vergleichsweise geringen Beeinträchtigung auszugehen.</p>\n<p class=\"lf-p\">39 ZPIN 59 Scheierbierg-Maachergrouf Bei den extensiv bewirtschafteten Habitaten (6210 und wiederhergestellte 6210) ist hingegen die Aufrechterhaltung einer extensiven Nutzung weiterhin eins der wichtigsten Ziele um eine Degradation der Habitate durch Verbrachung und Verbuschung zu verhindern.</p>\n<p class=\"lf-p\">Die Beeinträchtigung durch touristische Aktivitäten wird insgesamt als eher gering eingeschätzt, beschränken sie sich doch weitgehend auf Wandern, Spazieren gehen oder die Nutzung des Radweges. Aufgrund der guten Erreichbarkeit und der Attraktivität der Landschaft (Lage über dem Mosel- und Trintingertal) wird das Gebiet auch von den Bewohnern der umliegenden Ortschaften gerne genutzt.</p>\n<p class=\"lf-p\">1.4.1.1.2 Verkehr und Zerschneidung Hinsichtlich der Lebensraumqualität des Gebietes für Fledermäuse stellen wohl die stark befahrenen Straßen N2 und N16 die stärkste Beeinträchtigung dar. Besonders der Abschnitt der N16 zwischen dem Goldberg (Scheierberg) und dem Reimechereck (Richtung EllangeGare) stellt vermutlich für die tief fliegende Große Hufeisennase eine reale Gefahr dar.</p>\n<p class=\"lf-p\">Obwohl keine Meldungen über Funde von toten Fledermäusen entlang der stark befahrenen Straßen innerhalb des Gebietes vorliegen, so belegen Studien die tatsächliche Gefahr, die von stark befahrenen Straßen für die Große Hufeisennase ausgeht.31 1.4.1.1.3 Waldentwicklung und Klimawandel Innerhalb des Waldes stellen Trockenheit und besonders der Borkenkäfer eine aktuelle Bedrohung dar, die in den nächsten Jahren zum fast vollständigen Verlust der Fichten führen werden.</p>\n<p class=\"lf-p\">Die Trockenheit der letzten Jahre hat aber auch bei Buche und Hainbuche deutliche Schäden hinterlassen.</p>\n<p class=\"lf-p\">Nicht zuletzt sind im Gebiet viele Eschen, die bislang zu den zuverlässigen Pionierbäumen auf den schweren kalkreichen Böden zählten, massiv vom Eschentriebsterben betroffen.</p>\n<p class=\"lf-p\">1.4.2 Zukünftige Gefährdungen Eine zukünftige Beeinträchtigung des Gebietes durch Siedlungsentwicklung ist derzeit nicht ersichtlich.</p>\n<p class=\"lf-p\">Innerhalb der Waldbestände hat in den vergangenen Jahren die wiederholte Trockenheit zu einer deutlichen Schädigung zahlreicher Baumarten geführt. Bei einer anhaltender Entwicklung werden auf den schweren Böden besonders Buche und Hainbuche Schwierigkeiten haben, vitale und wüchsige Bestände aufzubauen.</p>\n<p class=\"lf-p\">1.4.3 Infrastruktureinrichtungen Mit Ausnahme der bestehenden og. Straßen und landwirtschaftlichen Wege kommen im Gebiet wenig Infrastruktureinrichtungen vor.</p>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">-</span>Antennen am Scheierbierg unmittelbar neben N16</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">-</span>CREOS Gasleitung am Scheierbierg in Richtung Remich 31 LIFE+ Chiro Med: Conservation et gestion intégrée de deux espèces de chauves-souris Le Grand Rhinolophe et le Murin à oreilles échancrées en région méditerranéenne française. Guide technique Nr. 1 Dispositif d’aides au franchissement des routes.</div>\n<p class=\"lf-p\">40 ZPIN 59 Scheierbierg-Maachergrouf Abbildung 20: Beeinträchtigungen und Gefährdungen im Gebiet (Kartengrundlage: data.public.lu, ACT) 1.5 Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen Sämtliche hier beschriebenen Maßnahmen zielen darauf ab, die vorhandenen Lebensräume in ihrem Fortbestand zu sichern, ihre Qualität zu erhalten und zu verbessern, sowie zusätzliche Maßnahmen zur Neuschaffung von Habitaten oder Strukturen vorzuschlagen.</p>\n<p class=\"lf-p\">1.5.1 Landwirtschaftliche Flächen Zum Erhalt des noch vorhandenen mesophilen Grünlandes (FFH-Lebensraumtyp 6510) sollen auf möglichst vielen Flächen Biodiversitätsverträge mit den Bewirtschaftern abgeschlossen werden. Neben reinen Mähprogrammen sollte das Augenmerk besonders auf Verträgen mit Beweidung gerichtet sein. Darüber hinaus sollten die veterinärmedizinischen Empfehlungen zur Reduzierung von schädlichen Entwurmungsmitteln32 auf möglichst vielen Flächen umgesetzt werden. Dies ist besonders deshalb wichtig, da dem Gebiet eine besondere Bedeutung als Jagdgebiet für Fledermäuse zukommt.</p>\n<p class=\"lf-p\">Eine Ausweitung des Bioanbaus wäre ebenfalls innerhalb des Gebietes wünschenswert.</p>\n<p class=\"lf-p\">Um die Strukturvielfalt landwirtschaftlicher Flächen innerhalb des Gebietes zu sichern, bzw. zu erhöhen sollten notwendige Pflegemaßnahmen am Obstbaumbestand durchgeführt werden und die bestehenden Hochstamm-Streuobstwiesen durch Neupflanzungen mit regionalen Hochstammobstsorten erhalten werden. Eine Ausweitung und 32 https://environnement.public.lu/fr/publications/conserv_nature/parasitenmanagement.html 41 ZPIN 59 Scheierbierg-Maachergrouf Wiederherstellung von Hochstamm-Streuobstwiesen auf ehemaligen Flächen sollte ebenfalls angestrebt werden.</p>\n<p class=\"lf-p\">Zusätzliche Baum- und Heckenpflanzungen entlang von Wegen könnten nicht nur die Attraktivität der Landschaft zusätzlich steigern, sie erhöhen auch das Futterangebot und das Angebot an Lebensräumen für eine Vielzahl von Arten.</p>\n<p class=\"lf-p\">Selbst ohne die Pflanzung von Gehölzen können krautreiche Randstreifen, die nicht jährlich auf der gesamten Fläche gemäht werden, einen wertvollen Beitrag leisten, indem sie das Futterangebot für zahlreiche Arten erhöhen und kleineren Arten auch als Lebensraum bzw. zur Überwinterung dienen können. Durch das Einbringen zusätzlicher Strukturen, wie Totholz- oder Steinhaufen kann der Wert derartiger Flächen noch zusätzlich gesteigert werden.</p>\n<p class=\"lf-p\">1.5.2 Weinbauflächen Weinbauflächen, die innerhalb des Naturschutzgebietes liegen (Verbindungskorridore) sollten entweder biologisch bewirtschaftet werden oder zumindest sollte eine Reihenbegrünung mit Leguminosen-Kräutermischungen (z.B. Wolff-Mischungen) erfolgen.</p>\n<p class=\"lf-p\">Wünschenswert wäre eine derartige Bewirtschaftung, bzw. die Umsetzung dieser Maßnahmen ebenfalls auf den angrenzenden Weinbauflächen.</p>\n<p class=\"lf-p\">1.5.3 Halbtrockenrasen und ehemalige Abbaugebiete (FFH 6210 und BK01-03) Die Weiterführung oder Ausweitung einer extensiven Bewirtschaftung bestehender oder in Entwicklung befindlicher Halbtrocken- oder Magerrasenkomplexe stellt die wichtigste Maßnahme zum Schutz und zur Entwicklung dieser Lebensräume dar. Vielfach kann die extensive Bewirtschaftung allerdings nicht alleinig den Fortbestand der Habitate gewährleisten, sodass regelmäßige Pflegeeingriffe in zur Zurückdrängung von Versaumungen und Verbuschungen notwendig sind.</p>\n<p class=\"lf-p\">Flächen, die ein deutlich verarmtes Artenrepertoire aufweisen, sollten durch gezielte Maßnahmen wie Mahdgutübertragung, Einbringen von lokal gewonnenem Saatgut ggf. durch Pflanzung in ihrem floristischen Gefüge bereichert werden.</p>\n<p class=\"lf-p\">In einzelnen Bereichen kann durch Entbuschungsmaßnahmen der Bestand an Halbtrockenrasen langfristig erhöht werden. Strategisch sollten dabei Flächen bevorzugt werden, die an bestehende Magerrasen angrenzen, sodass ausreichend große Bewirtschaftungseinheiten zusammenkommen.</p>\n<p class=\"lf-p\">Die Beweidung sollte mit Rindern und/oder Schafen erfolgen, wobei letzteren der Vorzug zu geben wäre.</p>\n<p class=\"lf-p\">1.5.4 Wald Angesichts der aktuellen Ausfälle bei Fichtenpflanzungen und der Förderung von Laubwäldern im Gebiet sollten Neupflanzung von Fichten untersagt werden. Kleinere Flächen (&lt; 0,5 ha) können zur Entwicklung von Waldrändern genutzt werden, wobei die abgestorbenen Fichten als Totholz stehen gelassen werden, solange von Ihnen keine Gefahr für Wege, Straßen oder angrenzende Kulturen ausgeht. Größere Flächen sollten geräumt und durch Klumpenpflanzung mit Laubbäumen neu bestockt werden. Aufgrund der derzeit bei Buchen zu beobachtenden Trockenschäden, sollte auf exponierten, stark austrocknenden Standorten verstärkt auf Stiel- und Traubeneiche mit Beimengung von Edellaubhölzern (Spitz- oder Feldahorn, Wildkirsche, Linde, Els- und Mehlbeere, Speierling) gesetzt werden.</p>\n<p class=\"lf-p\">42 ZPIN 59 Scheierbierg-Maachergrouf 1.5.5 Straßen Auf der N16 könnte in dem Waldabschnitt eine nächtliche Geschwindigkeitsbeschränkung eingeführt werden um das Risiko einer Kollision mit Fledermäusen zu verringern. Hierzu sollte ein gezieltes Monitoring durchgeführt werden um das tatsächliche Risiko genauer einschätzen und kritische Abschnitte präziser definieren zu können.</p>\n<p class=\"lf-p\">Abbildung 21: Maßnahmenvorschläge im Gebiet (Kartengrundlage: data.public.lu, ACT) 43 ZPIN 59 Scheierbierg-Maachergrouf 2 Anhang 2.1 Vögel Die Tabelle 7 listet alle Vogelarten auf die in dem geplanten Schutzgebiet Scheierbierg beobachtet wurden. Insgesamt waren dies 78 Arten wobei nur der Sperbernachweis über 10 Jahre alt ist. Der Tabelle ist zu entnehmen, wenn Arten auf der nationalen Rote Liste Luxemburgs (Lorgé et al. 2015) oder in der Vogelschutzrichtlinie (2009/174/CE) aufgelistet sind. Von den 78 Arten gilt keine Art als stark gefährdet oder vom Aussterben bedroht.</p>\n<p class=\"lf-p\">Lediglich 7 Arten sind als gefährdet anzusehen und weitere 14 Arten stehen auf der Vorwarnliste. Besonders hervorzuheben sind vor allem der Rotmilan, Schwarzmilan und Schwarzstorch.</p>\n<p class=\"lf-p\">Tabelle 7: Liste der Vogelarten im und um das Schutzgebiet Scheierbierg von 2013 bis 2019 (Bv= Brutvogel in Luxemburg nach Lorgé und Melchior 2016) Arten der RL 2019 mit Einstufung LC nicht berücksichtigt Wissenschaftlicher Name Deutscher Name Jahr RL 2019 Milvus milvus Rotmilan 2019 VU Emberiza citrinella Goldammer 2018 NT Lanius collurio Neuntöter 2018 VU 2</p>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">Art. 4.1</span></h4>\n<p class=\"lf-p\">int. Prot.</p>\n<p class=\"lf-p\">Alauda arvensis Feldlerche 2017 VU 2</p>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">Art. 4.2</span></h4>\n<p class=\"lf-p\">int. Prot.</p>\n<p class=\"lf-p\">Alopochen aegyptiaca Nilgans 2017 Neoz. int. Prot.</p>\n<p class=\"lf-p\">Anthus trivialis Baumpieper 2017 NT int. Prot.</p>\n<p class=\"lf-p\">Apus apus Mauersegler 2017 NT int. Prot.</p>\n<p class=\"lf-p\">Aythya fuligula Reiherente 2017 R Branta canadensis Kanadagans 2017 Neoz. int. Prot.</p>\n<p class=\"lf-p\">Carduelis cannabina Bluthänfling 2017 NT int. Prot.</p>\n<p class=\"lf-p\">Ciconia ciconia Weißstorch 2017 R Ciconia nigra Schwarzstorch 2017 VU Corvus corax Kolkrabe 2017 VU int. Prot.</p>\n<p class=\"lf-p\">Cygnus olor Höckerschwan 2017 Neoz. int. Prot.</p>\n<p class=\"lf-p\">Delichon urbicum Mehlschwalbe 2017 NT int. Prot.</p>\n<p class=\"lf-p\">Dryobates minor Kleinspecht 2017 NT int. Prot.</p>\n<p class=\"lf-p\">Hirundo rustica Rauchschwalbe 2017 NT Jynx torquilla Wendehals 2017 VU 2</p>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">Art. 4.2</span></h4>\n<p class=\"lf-p\">int. Prot.</p>\n<p class=\"lf-p\">Milvus migrans Schwarzmilan 2017 NT 2</p>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">Art. 4.1</span></h4>\n<p class=\"lf-p\">int. Prot.</p>\n<p class=\"lf-p\">Oriolus oriolus Pirol 2017 VU int. Prot.</p>\n<p class=\"lf-p\">Passer domesticus Haussperling 2017 NT int. Prot.</p>\n<p class=\"lf-p\">Phoenicurus phoenicurus Gartenrotschwanz 2017 NT Picus canus Grauspecht 2017 NT Podiceps cristatus Haubentaucher 2017 R Saxicola rubetra Braunkehlchen 2017 RE 2</p>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">Art. 4.2</span></h4>\n<p class=\"lf-p\">int. Prot.</p>\n<p class=\"lf-p\">Scolopax rusticola Waldschnepfe 2017 DD 2</p>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">Art. 4.2</span></h4>\n<p class=\"lf-p\">int. Prot.</p>\n<p class=\"lf-p\">Serinus serinus Girlitz 2017 NT int. Prot.</p>\n<p class=\"lf-p\">Ardea cinerea Graureiher 2016 NT int. Prot.</p>\n<p class=\"lf-p\">Tachybaptus ruficollis Zwergtaucher 2015 NT int. Prot.</p>\n<p class=\"lf-p\">Phasianus colchicus Fasan 2014 Neoz. int. Prot.</p>\n<p class=\"lf-p\">44 PNPN 1 VGR RGD 2009</p>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">Art. 4.1</span></h4>\n<p class=\"lf-p\">int. Prot. int. Prot.</p>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">Art. 4.2</span><span class=\"lf-art-t\">1</span></h4>\n<p class=\"lf-p\">int. Prot.</p>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">Art. 4.1</span></h4>\n<p class=\"lf-p\">int. Prot.</p>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">Art. 4.1</span></h4>\n<p class=\"lf-p\">int. Prot. int. Prot.</p>\n<p class=\"lf-p\">2</p>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">Art. 4.2</span></h4>\n<p class=\"lf-p\">int. Prot.</p>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">Art. 4.1</span></h4>\n<p class=\"lf-p\">int. Prot. int. Prot.</p>\n<p class=\"lf-p\">ZPIN 59 Scheierbierg-Maachergrouf Tabelle 8: Gefährdungskategorien der Vögel im geplanten Schutzgebiet Rote Liste Status Anzahl Arten EX 1 VU 7 NT 14 LC 48 DD 1 R 3 Neoz.</p>\n<p class=\"lf-p\">4 Grand Total 78 Awltouna Schaiarbiara FcuthhWCMn • ■\" « w » • • t«u*»4fcJw.</p>\n<p class=\"lf-p\">SdWMitarKJ»» c*rentar»3 • • L hiuJr teO&amp;rJe • U :&gt;e M *</p>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>bw &gt;aJ&lt; •</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>uxift»'</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Hve«w a U*i* u Abbildung 22: Feuchtwiesen- und Offenlandvögel (Kartengrundlage: data.public.lu, ACT, Daten: COL 2020) 45 ZPIN 59 Scheierbierg-Maachergrouf Avifaunô Scheierbierq Grefvôgel</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Sdw&gt;ataWlai&lt; • Rotmlan Wâlder Baimpsww • Krikrabe • KlHiBpscHt • KixtaKk Grauspecht • MtWspwlx • Pnd • SttMaGSoecH: • SdMarzMixiti • WadKhnaXe WwieWerç Abbildung 23: Geifvögel und Waldvögel (Kartengrundlage: data.public.lu, ACT, Daten: COL 2020) Abbildung 24: An Gewässer und Siedlungen gebundene Vögel (Kartengrundlage: data.public.lu, ACT, Daten: COL 2020) 2.2 Amphibien (Karte 1.3.1.3 Amphibien) Neben zahlreichen Vogelarten finden sich insgesamt 7 Amphibienarten in dem geplanten Schutzgebiet, wobei lediglich die folgenden 4 Arten innerhalb der letzten 10 Jahre gemeldet wurden.</div>\n<p class=\"lf-p\">Tabelle 9: Liste der gemeldeten Amphibienarten im geplanten Schutzgebiet Scheierbierg, Rote Liste Status aus (Proess 2016) Wissenschaftlicher Name Deutscher Name Jahr PNPN RGD 2009 FFH-Richtlinie RL 2016 Hyla arborea Laubfrosch 2018 1 int. Prot.</p>\n<p class=\"lf-p\">Anhang 4 EN Pelophylax ridibundus Seefrosch 2012 Rana esculenta Teichfrosch 2012 2 int. Prot.</p>\n<p class=\"lf-p\">Rana temporaria Grasfrosch 2011 2 int. Prot.</p>\n<p class=\"lf-p\">Anhang 5 LC Anhang 5 LC Seit der neuesten Auflage von Proess (2016) sind viele Arten nur noch als LC klassifiziert, also als ungefährdet anzusehen. Der Laubfrosch hingegen gilt nach wie vor als stark gefährdet und somit als besonders schützenswerte Art. Er wurde im Gebiet lediglich an 2 Orten beobachtet, wobei beim südlichen Fundort davon auszugehen ist, dass die Art dort verschwunden ist, da sie zuletzt 1985 dort beobachtet wurde (siehe Abb. 25).</p>\n<p class=\"lf-p\">46 ZPIN 59 Scheierbierg-Maachergrouf Auch der Kammmolch, für welchen, nach Anhang II der FFH-Richtlinie, Natura 2000 Gebiete angelegt werden müssen, wurde im Gebiet nachgewiesen. Dieser Nachweis datiert jedoch auf das Jahr 1985.</p>\n<p class=\"lf-p\">Sämtliche Amphibienarten sollen basierend durch den nationalen Naturschutzplan in Zukunft gefördert werden und sind durch Art. 1 des RGD 2009 integral in Luxemburg geschützt (Règlement grand-ducal 15.03.2016). Der Seefrosch gilt als nicht heimische Art in Luxemburg.</p>\n<p class=\"lf-p\">Abbildung 26: Verbreitung vom Amphibien im geplanten Schutzgebiet Scheierbierg Reptilien (Karte 1.3.1.3 Reptilien) Neben den genannten Amphibien wurden vier Reptilienarten im Gebiet nachgewiesen, darunter 3 Arten innerhalb der letzten 10 Jahre. Während die meisten Arten als nicht gefährdet gelten findet die Zauneidechse, welche auf der Vorwarnliste der Roten Liste von Proess (2018) steht, im geplanten Schutzgebiet geeignete Habitate. Beide Arten sind im nationalen Naturschutzplan PNPN als prioritäre Arten gelistet und verfügen über entsprechende Aktionspläne (Plans d´actions espèces).</p>\n<p class=\"lf-p\">Tabelle 10: Liste der gemeldeten Reptilienarten im geplanten Schutzgebiet Scheierbierg, Rote Liste Status aus (Proess 2018) Wissenschaftlicher Name Deutscher Name Jahr PNPN RGD 2009 FFH-Richtlinie RL 2018 Lacerta agilis Zauneidechse 2019 1 int. Prot.</p>\n<p class=\"lf-p\">Anhang 4 NT Anguis fragilis Blindschleiche 2018 2 int. Prot.</p>\n<p class=\"lf-p\">Podarcis muralis Mauereidechse 2016 1 int. Prot.</p>\n<p class=\"lf-p\">47 LC Anhang 4 LC ZPIN 59 Scheierbierg-Maachergrouf Abbildung 27: Verbreitung der Mauer- (Podarcis muralis) und Zauneidechse (Lacerta agilis) im geplanten Schutzgebiet Scheierbierg Säugetiere Insgesamt wurden im geplanten Schutzgebiet 30 Säugetierarten nachgewiesen, wobei lediglich 5 Arten durch rezente Einträge in der Recorder-Datenbank des MNHN nachgewiesen wurden. Darunter die große Hufeisennase, die Wimperfledermaus, die Wildkatze, die Haselmaus und das Reh.</p>\n<p class=\"lf-p\">Tabelle 11: Liste der gemeldeten Säugetierarten im Schutzgebiet Scheierbierg, Rote Liste Status aus (Harbusch et al. 2002) Wissenschaftlicher Name Rhinolophus ferrumequinum Myotis emarginatus Deutscher Name Jahr Große Hufeisennase 2020 Wimperfledermaus Muscardinus avellanarius Capreolus capreolus Felis silvestris RGD 2009 FFH-Richtlinie RL 2002 1 int. Prot.</p>\n<p class=\"lf-p\">Anhang 2, 4 CR 2020 1 int. Prot.</p>\n<p class=\"lf-p\">Anhang 2, 4 CR Haselmaus 2019 2 int. Prot.</p>\n<p class=\"lf-p\">Anhang 4 Reh 2017 2 Wildkatze 2017 2 int. Prot.</p>\n<p class=\"lf-p\">Anhang 4 48 PNPN ZPIN 59 Scheierbierg-Maachergrouf 2.5 Insekten Insekten werden selten flächendeckend kartiert, sodass die im Folgenden aufgelisteten Arten nur Zufallsbeobachtungen darstellen und nur einem Bruchteil der vorkommenden Arten wiedergeben. Aufgrund von oftmals geringem Interesse / Wissen an und über Insekten liegen nur wenige Rote Listen vor und generell sind auch nur wenige Arten in der FFH-Richtlinie aufgeführt.</p>\n<p class=\"lf-p\">2.5.1 Libellen Daten zur Libellenfauna im geplanten Schutzgebiet wurden vor allem im Jahr 1994 von Roland Proess aufgenommen. Dies war womöglich im Rahmen zur Erstellung der 2. Auflage der Roten Liste Luxemburgs im Jahr 1998 (Proess und Gerend 1998). Insgesamt konnten bis 2020 24 Arten nachgewiesen werden. Nur die Pokaljungfer (Erythromma lindenii) gilt in Luxemburg als gefährdet. Die rezenteste Art ist die Feuerlibelle (Crocothemis erythraea), welche erst seit 1960 in Luxemburg vorkommt und sich bedingt durch die Klimaveränderung weiter ausbreitet (Proess 2006a, 2006b).</p>\n<p class=\"lf-p\">Erwähnenswert ist die Glänzende Binsenjungfer, welche im Nationalen Naturschutzplan als prioritäre Art (2) gelistet wird, im Gebiet wurde die Art allerdings zuletzt vor 25 Jahren beobachtet. Daneben stehen sämtliche Libellenarten nach dem (Règlement grand-ducal 09.01.2009) unter integralem Schutz.</p>\n<p class=\"lf-p\">Tabelle 12: Liste der gemeldeten Libellenarten im geplanten Schutzgebiet Scheierbierg, Rote Liste Status aus (Proess 2006a) Wissenschaftlicher Name Deutscher Name Jahr Crocothemis erythraea Feuerlibelle 2019 int. Prot.</p>\n<p class=\"lf-p\">LC Calopteryx virgo Blauflügel-Prachtlibelle 2017 int. Prot.</p>\n<p class=\"lf-p\">LC Calopteryx splendens Gebänderte Prachtlibelle 2011 int. Prot.</p>\n<p class=\"lf-p\">LC Coenagrion puella Hufeisen-Azurjungfer 2011 int. Prot.</p>\n<p class=\"lf-p\">LC Erythromma lindenii Pokaljungfer 2011 int. Prot.</p>\n<p class=\"lf-p\">VU Platycnemis pennipes Blaue Federlibelle 2011 int. Prot.</p>\n<p class=\"lf-p\">LC Sympetrum sanguineum Blutrote Heidelibelle 2010 int. Prot.</p>\n<p class=\"lf-p\">LC 2.5.2 PNPN RGD 2009 FFH-Richtlinie RL 2006 Heuschrecken In dem geplanten Schutzgebiet wurden insgesamt 27 Heuschreckenarten gemeldet. Dabei wurden bis auf die Sumpfschrecke sämtliche Arten in Rasterdaten angegeben, sodass davon auszugehen ist, dass lediglich Daten für die Rote Liste von (Proess und Meyer 2003), sowie für den Heuschreckenatlas von (Proess 2004) gesammelt wurden. Die meisten Arten gelten als nicht gefährdet. Aufgrund der Erstellung der Roten Liste und des Atlanten der Heuschrecken Luxemburgs im Jahr 2003 und 2004 sind die Daten aus dem Jahr 2000 ebenfalls zu beachten, da diese relativ genau und flächendeckend erhoben wurden.</p>\n<p class=\"lf-p\">Besonders interessant sind die Meldungen vom Buntbäuchigen Grashüpfer (Omocestus rufipes) und vom Warzenbeißer (Decticus verrucivorus). Erstere ist rezent noch im Gebiet zu erwarten, während der Warzenbeißer sicherlich im Gebiet verschwunden ist und generell in 49 ZPIN 59 Scheierbierg-Maachergrouf Luxemburg nur noch sehr selten vorkommt. Beide Arten sind im nationalen Naturschutzplan als prioritäre Arten gelistet, wenn auch noch kein konkreter Artenschutzplan besteht.</p>\n<p class=\"lf-p\">Tabelle 13: Liste der gemeldeten Heuschreckenarten im geplanten Schutzgebiet Scheierbierg, Schutzstatus aus (Proess und Meyer 2003) Wissenschaftlicher Name Stethophyma grossum Deutscher Name Jahr PNPN RGD 2009 FFHRichtlinie RL 2003 Sumpfschrecke 2019 LC Bicolorana bicolor Pholidoptera griseoaptera Chorthippus biguttulus Zweifarbige Beißschrecke Gewöhnliche Strauchschrecke Nachtigall-Grashüpfer 2011 LC 2011 LC 2010 LC Chorthippus brunneus Brauner Grashüpfer 2010 LC Gomphocerus rufus Pseudochorthippus parallelus Rote Keulenschrecke 2010 LC Gemeiner Grashüpfer 2010 LC Abbildung 28: Auswahl der Heuschreckenfauna, links: Buntbäuchiger Grashüpfer (Omocestus rufipes), rechts: Warzenbeißer (Decticus verrucivorus), Fotos: Claude Kolwelter 2.5.3 Schmetterlinge Schmetterlinge werden im Vergleich zu anderen Insektengruppen aufgrund ihres Äußeren und der erhöhten Sichtbarkeit häufiger gemeldet als die meisten anderen Insektenarten.</p>\n<p class=\"lf-p\">Insgesamt wurden 657 Arten im Gebiet nachgewiesen wovon 99 in unterschiedlicher Intensität gefährdet sind (siehe Tab 14.). Diese Menge an Daten spricht für umfangreiche Untersuchungen im Gebiet. Bestätigt wird dies, dass allein 93 % der Arten von den Schmetterlingsexperten Marc Meyer (413 Arten) und Marcel Hellers (121 Arten) gemeldet wurden. Vor allem in den Jahren 1997/98 und 2018 wurden bereits 80% (521 Arten) erhoben. Der Grund hierfür war höchstwahrscheinlich die Fertigung der Roten Liste der Schmetterlinge Luxemburgs (Meyer 2011). Die bedeutendste Art in dem Gebiet ist der Große Feuerfalter, welcher sowohl durch die FFH-Richtlinie als auch national streng geschützt ist. Nach der FFH-Richtlinie sind die Habitate von ihm von den EU-Ländern unter Schutz zu stellen (Anhang 2).</p>\n<p class=\"lf-p\">50 ZPIN 59 Scheierbierg-Maachergrouf Tabelle 14: Liste der Schmetterlingsarten im geplanten Schutzgebiet Scheierbierg, Schutzstatus nach (Meyer 2011) (Arten mit Einschätzung LC sind nicht in der Liste aufgeführt) Wissenschaftlicher Name Jahr PNPN RGD 2009 FFH-Richtlinie RL Celastrina argiolus 2019 NT Cupido argiades 2019 RE Melanargia galathea 2019 NT Vanessa cardui 2019 Acleris bergmanniana 2018 Agapeta hamana 2018 Agapeta zoegana 2018 Aleimma loeflingiana 2018 Ancylis achatana 2018 Archips podana 2018 Archips rosana 2018 Archips xylosteana 2018 Bryotropha terrella 2018 Catoptria verellus 2018 Celypha lacunana 2018 Celypha striana 2018 Chrysoteuchia culmella 2018 Cnephasia asseclana 2018 Cnephasia stephensiana 2018 Crambus perlella 2018 Crassa tinctella 2018 Cydalima perspectalis 2018 Cydia fagiglandana 2018 Ecpyrrhorrhoe rubiginalis 2018 Elegia similella 2018 Endotricha flammealis 2018 Epinotia nanana 2018 Eucosma cana 2018 Eupithecia venosata 2018 Eurrhypara hortulata 2018 Hedya nubiferana 2018 Hedya pruniana 2018 Hemistola chrysoprasaria 2018 VU Laspeyria flexula 2018 NT Lathronympha strigana 2018 Monopis obviella 2018 Noctua pronuba 2018 Notocelia trimaculana 2018 Notocelia uddmanniana 2018 Nycteola revayana 2018 Oecophora bractella 2018 Oligia latruncula 2018 EN 51 ZPIN 59 Scheierbierg-Maachergrouf Pandemis cerasana 2018 Pasiphila rectangulata 2018 Peribatodes secundaria 2018 Philereme transversata 2018 Philereme vetulata 2018 Phlyctaenia coronata 2018 Pieris rapae 2018 Plemyria rubiginata 2018 Plutella xylostella 2018 Protodeltote pygarga 2018 Pterophorus pentadactyla 2018 Rivula sericealis 2018 Siona lineata 2018 Spilosoma lubricipeda 2018 Thyatira batis 2018 Tinea semifulvella 2018 Tortrix viridana 2018 Xestia c-nigrum 2018 Ancylis badiana 2016 Aphelia (Aphelia) viburnana 2016 Argyresthia spinosella 2016 Crambus lathoniellus 2016 Cybosia mesomella 2016 Cydia compositella 2016 Dichrorampha aeratana 2016 Epiblema costipunctana 2016 Glyphipterix simpliciella 2016 Isotrias rectifasciana 2016 Lycaena dispar 2016 Nematopogon robertella 2016 Pieris napi 2016 Polyommatus icarus 2016 Scopula immorata 2016 Yponomeuta evonymella 2016 Zygaena filipendulae 2016 Aricia agestis 2011 EN Carcharodus alceae 2011 EN Cyaniris semiargus 2011 Thymelicus lineola 2011 Thymelicus sylvestris 2011 Vanessa atalanta 2010 VU NT 1 52 Anhang 2,4 EN ZPIN 59 Scheierbierg-Maachergrouf Tabelle 15: Gefährdungskategorien der Schmetterlinge im geplanten Schutzgebiet Rote Liste Status RE CR EN VU NT LC DD NE Anzahl Arten Total 1 5 11 43 39 165 3 390 657 Abbildung 29: Der Große Feuerfalter (Lycaena dispar) im geplanten Schutzgebiet (enner Eechen und Brill bei Remich), oben:</p>\n<p class=\"lf-p\">Larve, unten: Weibchen, rechts: Männchen, Fotos: Claude Kolwelter 2.5.4 Hautflügler Die ersten Daten zu den Hautflüglern wurden 1955 im Gebiet aufgenommen. Ansonsten sind erstaunlich viele Daten zwischen 1997 und 2007 erhoben worden. 118 Arten und fast alle vom Spezialisten Fernand Feitz. Ein Atlas wurde bisher nicht erstellt, jedoch folgt im Jahr 2020 zunächst ein Ameisen-Atlas und die Erhebung der Daten für einen Wildbienenatlas beginnt 2020, sodass die Datengrundlage in dem Gebiet in den nächsten Jahren deutlich besser werden wird. Auch eine Rote Liste gibt es derweil nicht. Die rezenteste Meldung stammt aus dem Jahr 2018 und betrifft die Deutsche Wespe (Vespula germanica).</p>\n<p class=\"lf-p\">53 ZPIN 59 Scheierbierg-Maachergrouf 2.5.5 Zweiflügler Auch die Zweiflügler wurden scheinbar gut untersucht, beziehungsweise ist davon auszugehen, dass sie den Beifang darstellen, welcher beim Fang der Schmetterlinge (durch Malaise-Fallen oder Lichtfang) entstand. Dies wird bekräftigt durch die hohe Meldequantität von Marc Meyer in den Jahren 1997 und 1998. Ein Schwebfliegenatlas soll nach dem Wildbienenatlas entstehen, sodass auch hier in Zukunft bessere Aussagen zum Status einer Art und ihrer Schutzwürdigkeit möglich sind. Insgesamt wurden 147 gemeldet. Der rezenteste Nachweis der Zweiflügler ist die Amerikanische Gallmücke (Obolodiplosis robiniae) in 2011, welche als Schädling auf Robinien in Nordamerika bekannt ist. Sowohl diese Baumart als auch die Gallmücke sind gebietsfremde Arten in Luxemburg.</p>\n<p class=\"lf-p\">2.5.6 Käfer Die Daten der Käfefauna datieren bis auf das Jahr 1977 zurück. Insgesamt wurden 271 Arten in dem Gebiet nachgewiesen. Vermutlich stammt auch hier der Großteil aus dem Beifang aus der von Marc Meyer durchgeführten Schmetterlingsanalyse. Er meldete allein 217 Arten (80%), hauptsächlich in den Jahren 1997 und 1998. Eine Gefährdungsanalyse der Arten, sprich eine Rote Liste oder einen Atlas gibt es bis dato nur für Rüsselkäfer (Braunert 2017) und Bockkäfer (Vitali 2018). Dennoch stehen sechs – der im Gebiet angetroffenen – Arten durch das (Règlement grand-ducal 09.01.2009) unter integralem Schutz: Anisoxya fuscula, Leptura aurulenta, Phloiotrya vaudoueri, Pseudocistela ceramboides, Carabus monilis, Pterostichus macer.</p>\n<p class=\"lf-p\">Tabelle 16: Liste der Käferarten im geplanten Schutzgebiet Scheierbierg Wissenschaftlicher Name Jahr Anaglyptus mysticus 2012 Cerambyx scopolii 2012 Grammoptera ruficornis 2012 Phytoecia cylindrica 2012 Pogonocherus hispidulus 2012 Rhagium mordax 2012 Rutpela maculata 2012 Stenurella melanura 2012 Tetrops praeustus 2012 Coccinella septempunctata 2011 Harmonia axyridis 2011 2.5.7 RGD 2009 Schnabelkerfen Wie schon bei anderen Insektengruppen werden Schnabelkerfen, insbesondere Wanzen in Malaise-Fallen mitgefangen, sodass Marc Meyer auch bei dieser Insektengruppe einige Arten im Jahr 1997 melden konnte. Insgesamt wurden 196 Arten nachgewiesen wovon die Hälfte (98 Arten) vom Spezialisten Léopold Reichling zwischen 1978-1998 gemeldet wurden.</p>\n<p class=\"lf-p\">Aktuelle Funde liegen jedoch keine vor, dies ist jedoch vermutlich auf ein Mangel an entsprechenden Untersuchungen zurückzuführen.</p>\n<p class=\"lf-p\">54 ZPIN 59 Scheierbierg-Maachergrouf Tabelle 17: Liste der Schnabelkerfen im geplanten Schutzgebiet Scheierbierg Wissenschaftlicher Name Jahr Corythucha ciliata 2019 Tritomegas bicolor 2019 Leptoglossus occidentalis 2018 Spilostethus saxatilis 2018 2.6 Webspinnen Webspinnen (Arachnida) sind die bekannteste Ordnung der Spinnentiere. Im Gebiet wurde lediglich die Gemeine Tapezierspinne (Atypus affinis) von dem Saarländischen Spinnenspezialisten Aloysius Staudt nachgewiesen. Sie wird in Deutschland auf der Vorwarnliste der Roten Liste gehandhabt (Feitz 2020).</p>\n<p class=\"lf-p\">2 7 Vegetation Im Rahmen des Monitorings des LIFE Orchis-Projektes wurden im Gebiet einige Vegetationsaufnahmen von bestehenden und wiederhergestellten Halbtrockenrasen erstellt. Da dies Daten noch nicht in die Recorder Datenbank des MNHN eingegeben wurden, wurden sie bei der Auswertung im Kapitel 1.3.1.2 Flora nicht berücksichtigt. In der Tabelle 18 sind die im Gebiet aufgenommenen Vegetationsbestände aufgeführt.</p>\n<p class=\"lf-p\">55 ZPIN 59 Scheierbierg-Maachergrouf Tabelle 18: Vegetationsaufnahmen im Gebiet im Rahmen des Monitorings Life ORCHIS Monttorlng der Végétation Im Rahmen des LIFE OWCHIS-Projektes urt owcras Rouir r t m of cateartM f &lt; U « r * X ««ton UaamtaMtg U H tSKAT/LU/ W AitiahM &lt;BP2€ ’ I W H 14ÛC6 U 1X4 ’ B W 7 Datum 26.6 N. 7 16.6 1S.6 19.7 Jafr 18 18 16 16 18 Jabr rjch Errkjsscîung, t r r &amp; j i c jn* W H I Artanaahl/Artftama _____________ O n t u m «vtcire O n i u m arvense GaUimaparuw G«um urtwnum Gr*o&lt;J54îtffr#M Torati iaponlca Nigeria patmlaf a 2 61 22 »2 r 1112 40 M 32 30 r r 11 *2 . . • • 22 • «2 11 ♦ • a 11 11 12 11 12 21</p>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">(12)</span>. r 1012 1.7 U 003 1S.5 •4 &gt;15 U «04 1.7 1.7 16 14 14 14 7 7 30 5 1 38 33 ♦ ♦2 40 • ♦ 5ont*Mt OlCTOCAK Mrowttswvensis Mdllo&lt;uso«&lt;lnalis|sD.| Laumartan 23 .</div>\n<p class=\"lf-p\">11 22 e »2 11 22 ♦2 11 n JJ 22 33 11 12 »2 12 11 12 11 »î 22 .</p>\n<p class=\"lf-p\">3 r 12 Il ................................... 3 Il Ori0Mwm«ul||afv Molatarta OrcMeen a- • ♦ a sufiMOfi»</p>\n<p class=\"lf-p\">11 kuottiaovaca FUUrthwa cMarantha Gymnadewia coKopwe 11 Op*vys holofcriceo Artan baweidaut Aaikma««\"M*un«i!a laciniata e»anf apo m«Ji« Ranunculus b v t O o M F e i M o *ome&lt;c»Anen frachypodium pinnaiixr ►ni pratanM» an&lt;M*ifolia .</p>\n<p class=\"lf-p\">Il II . ♦2 11 ■ -3 - »runellarar&gt;«Mor» ....... - ♦ - 12 * SenadoeruotoHus £ryn|&gt;um campaslre M»lamp&gt;Tum arvanw 12 .</p>\n<p class=\"lf-p\">11 Cantaunu w-abima M - u m boiboc Jpanum a — Onwr«&gt;WH Owo»*«u .................................. 3 ♦2 Rrimtn puletio-dfl Carhna «utgar1s Scahioucoiumaaria Lmum cMharîicum .......................</p>\n<p class=\"lf-p\">Miaracu n pilcoada -3 Euphofbla cypa'lwai früima&amp;a - . - .</p>\n<p class=\"lf-p\">Gewnatincioda - ♦2 11 ........................................</p>\n<p class=\"lf-p\">12 22 31 12 -S Café» Hacca Brtxrvuk arocttn MtfRUiwartiamifwr 22 22 ArrhmathvumfSaltwv -3«3</p>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">-</span>-3 -S • 11 12 - ♦ MMllca«olupuiWM -T -3 Dactvllsglome ta Gabum rrtollup?</div>\n<p class=\"lf-p\">SanaciojMLObaaa • Campanula rapunculus Taraoiacum otftcinjie - 11 il ................................... ♦ .... - 11 11 PMtfMaiiS Hyper itixnp*4praiwm Tntohum •««*&lt;•• • Tnserwm RawsctH, Jlcnilleam ' i t J W u m 33-3-383- -33 Lotus corn.culatus *o&lt;artt&gt;Ra faplani 33Ï3 11 11 *a-3‘3 Oaucuscarota CantaurwiacM leucimhemum vul|xe M t \" 4 « u h M &gt; C.« I * t n k i l i u m prit ente 11 Eestuca rubra 22 Mciacraua rtantaeolanraolala Fwnpin l i ♦ . . ♦ 11 .</p>\n<p class=\"lf-p\">Il Il 11 • FrifWxda verls PruMila (vl«ar i$ MMurac*n« CarartMxn tcxrtanun» ftp | naospotor pfatarais Ail t um winaala Garanium d i M K t u m 11 Saivapratenwi Cokhicum automnale Roa annua Poapratami»</p>\n<p class=\"lf-p\">Veromca cnamaeOrv' 12 SilaumsilM 56 ZPIN 59 Scheierbierg-Maachergrouf Festuca pratenss Lalfiyruiptàtensis *«*cul- pubpwcnt MUspOTMH Raniricuius acris Campanule patula Hcraclcum sptoondyllum Rume* acetosa M i W K u r u ipratensis A-uga rcptans Ranunculus repéra (Viinanthuiminor Trifalio-Xàeranlatoa Artcn Soi itjjgo virgaure»</p>\n<p class=\"lf-p\">Trifolium medium &amp;jpiounjm tocasum Fragan a vesca/vin dis Oino podium vuigare Gehôlre frataegus monogyna (suc.) Prunus nota (suc J Prunus spmasa (|uv 1 RosacanmaQuv) Rosa canlna [suc ) Cornus sanguin.» |»|uv| Cornus sanguine» (suc | Prunus ihMumJuv Rubustruticosusatthuc I Hedcraheiix Qaercus retour (suc. *juv.) Cr»îMgus monc&lt;jna (juv ) Corylusaveilanafcuv. *suc.| Oemx-s vitaiba Pyrus communie |B| Pyrus communie|suc.*juv. | Daphné meîereum Jugtonerapa Üuv.) fciamnuscathartica BegJeiter Eptlotoiumsp Piantago major Lathyrus tubvosus VKia sep'um A rostis sto!onIfera Anagalhsarvensis Arenaria serpylliloiia Artcmi sia vulgans Campanule rapunculoides Caret muricata agg (spicafla) Caret SftvMica Euphorbia stricto Festucaarundinace»</p>\n<p class=\"lf-p\">Gai u m o d o r a c u m Géranium robertianum Holcirt lanatus Laciucaserrlola Lapsana commuais MedkagoMceta Rumcx crispus Silene vuigan s Sonchusaspe Fanacctum vulgare Vaienana repens Veronica arvensh V-ciahirsura Vicia tetrasperma Wlium oleraceum Carduuscr.îpus Inuia conyrac Picrishieracioid»</p>\n<p class=\"lf-p\">Brachypodlum Fjivarticum Paslmaca sativa Stachys sytvacica Veroascum spoc. mit geringer Stebgkeit voritommend Echinoctiloa crus-gaili Ectilum bulgare Euphorbiasp.</p>\n<p class=\"lf-p\">Ranimculus auncomus Rubusidaeus Mcdicagox varia Thlasoi cæulesceris Campanwlariomeraia VegetdtionsaufiMhmen ( 2 0 1 4 - 2 0 1 8 Georges Mots. Flora Granda Aionso.</p>\n<p class=\"lf-p\">57 ZPIN 59 Scheierbierg-Maachergrouf 3 Literaturverzeichnis zum Anhang Agrimeteo (2019): Agrarmeteorologisches Messnetz Luxemburg. Wetterstation Remich Jahresstatistik. Hg. v.</p>\n<p class=\"lf-p\">Ministerium für Landwirtschaft, Weinbau und ländliche Entwicklung. Online verfügbar unter https://www.am.rlp.de/Internet/AM/NotesLUAM.nsf/luxweb/65c497a9d9603796c1257751h0033ad0 c?OpenDocument&amp;TableRow=3.2.1%2C3.7#3.2., zuletzt aktualisiert am 10.01.2019, zuletzt geprüft am 20.01.2020.</p>\n<p class=\"lf-p\">Burfield, I.; van Bommel, F. (2004): Birds in Europe. Populations estimates, trends and conservation status.</p>\n<p class=\"lf-p\">Cambridge: Birdlife International (BirdLife conservation series, 12).</p>\n<p class=\"lf-p\">Das europäische Parlament und der Rat der europäischen Union (2010): Richtlinie 2009/147/EG des europäischen Parlaments und des Rastes vom 30. November 2009 über die Erhaltung der wildlebenden Vogelarten. In: Amtsblatt der Europäischen Union. Online verfügbar unter https://eurlex.europa.eu/eli/dir/2009/147/oj?eliuri=eli:dir:2009:147:oj, zuletzt geprüft am 12.07.2019.</p>\n<p class=\"lf-p\">EFOR (1994): Naturräumliche Gliederung Luxemburgs - Wuchsgebiete und Wuchsbezirke Luxemburgs (Biogeoklimatische Karte). Hg. v. Studienbüro EFOR ingénieus-conseils und Ministère de l'Environnement et Ministère de l'Agriculture, de la Viticulture et du Développement Rural du Luxembourg. 65 S.</p>\n<p class=\"lf-p\">Lorgé, P.; Melchior, E. (2016): Vögel Luxemburgs. 10. Ausgabe. [Luxembourg]: natur&amp;ëmwelt.</p>\n<p class=\"lf-p\">Lorgé, P.; Mikis, B.; Klein, K. (2015): Die Rote Liste der Brutvögel Luxemburgs 2014. In: Regulus Wissenschaftliche Berichte (30), S. 58–65.</p>\n<p class=\"lf-p\">Meyer, M. (2011): Red list of butterflies and moths of Luxembourg. Hg. v. Recherche scientifique MNHN.</p>\n<p class=\"lf-p\">Online verfügbar unter https://ps.mnhn.lu/recherche/redbook/butterflies/default.htm, zuletzt aktualisiert am 20.06.2011, zuletzt geprüft am 06.09.2019.</p>\n<p class=\"lf-p\">Pfeifer, M. A.; Niehuis, M.; Renker, C. (2011): Die Fang- und Heuschrecken in Rheinland-Pfalz. Landau: GNOR.</p>\n<p class=\"lf-p\">Pfister L, Wagner C, Vansuypeene E, Drogue G, Hoffmann L, 2005. Atlas climatique du grand-duché de Luxembourg. Musée national d’histoire naturelle, Société des naturalistes luxembourgeois, Centre de recherche public – Gabriel Lippmann, Administration des services techniques de l’agriculture, Luxembourg, 80 p.</p>\n<p class=\"lf-p\">Proess, R. (2003): Verbreitungsatlas der Amphibien des Großherzogtums Luxemburg. In: Ferrantia 37.</p>\n<p class=\"lf-p\">Proess, R. (2004): Verbreitungsatlas der Heuschrecken des Großherzogtums Luxemburg. In: Ferrantia 39.</p>\n<p class=\"lf-p\">Proess, R. (2006): Verbreitungsatlas der Libellen des Großherzogtums Luxemburg. In: Ferrantia 47.</p>\n<p class=\"lf-p\">Proess, R. (2016): Verbreitungsatlas der Amphibien des Großherzogtums Luxemburg. In: Ferrantia 75.</p>\n<p class=\"lf-p\">Rat der Europäischen Gemeinschaften (21.05.1992): Richtlinie 92/43/EWG des Rates: zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen, FFH. In: Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften.</p>\n<p class=\"lf-p\">Règlement grand-ducal (09.01.2009): La protection intégrale et partielle de certaines espèces animales de la faune sauvage., RGD. In: MEMORIAL Amtsblatt des Großherzogtums Luxemburg.</p>\n<p class=\"lf-p\">Règlement grand-ducal (01.02.2010): La protection intégrale et partielle de certaines espèces de la flore sauvage, RGD. In: MEMORIAL Amtsblatt des Großherzogtums Luxemburg.</p>\n<p class=\"lf-p\">Règlement grand-ducal (15.03.2016): Modification du règlement grand-ducal du 9 janvier 2009 concernant la protection intégrale et partielle de certaines espèces animales de la faune sauvage, RGD. In:</p>\n<p class=\"lf-p\">MEMORIAL Amtsblatt des Großherzogtums Luxemburg. Online verfügbar unter http://legilux.public.lu.</p>\n<p class=\"lf-p\">Règlement grand-ducal (11.09.2017): instituant un ensemble de régimes d’aides pour la sauvegarde de la diversité biologique en milieu rural 58 Legende zpin59_Scheierbierg_provisoire Par e A Par e B Natura 2000 Natura 2000 Habitat-Dir.</p>\n<p class=\"lf-p\">Natura 2000 Vogelschutz-Dir.</p>\n<p class=\"lf-p\">Gemeindegrenzen 1.000 __l __ 1.500 m ■J* 500 i Dossier de Classement Zone protégée d'intérêt national Scheierbierg-Maachergrouf (ZPIN 59) provisoire 1.1.2 Übersicht Maßstab 1:8.000 04.11.2021 LE GOUVERNEMENT DU GRAND-DUCHÉ DE LUXEMBOURG Ministère de ['Environnement, du Climat et du Développement durable LE GOUVERNEMENT DU GRAND-DUCHÉ DE LUXEMBOURG Administration de la nature et des forêts Quelle: Administration du Cadastre et de la Topographie Luxembourg, data.public.lu (CC0) Legende zpin59_Scheierbierg_provisoire Par e A Par e B Schutzgebiete, Grenzen Natura 2000 Habitat-Dir.</p>\n<p class=\"lf-p\">Natura 2000 Vogelschutz-Dir.</p>\n<p class=\"lf-p\">Naturschutzgebiete Gemeindegrenzen Dossier de Classement Zone protégée d'intérêt national Scheierbierg-Maachergrouf (ZPIN 59) provisoire 1.1.2.5 Schutzgebiete Maßstab 1:8.000 04.11.2021 LE GOUVERNEMENT DU GRAND-DUCHÉ DE LUXEMBOURG Ministère de ['Environnement, du Climat et du Développement durable LE GOUVERNEMENT DU GRAND-DUCHÉ DE LUXEMBOURG Administration de la nature et des forêts Quelle: Administration du Cadastre et de la Topographie Luxembourg, data.public.lu (CC0) Legende zpin59_Scheierbierg_provisoire Par e A Par e B Gewässer Primäre_Gewässer Sekundäre_Gewässer Temporär_ﬂiessende_Bäche Biotopkataster P 2017 Quellen (BK05) Waldbiotop Kar erung Naturnahe S llgewässer (BK08) Characeen Gewässer (LRT3140) LIDAR_Mappers_Delight Dossier de Classement Zone protégée d'intérêt national Scheierbierg-Maachergrouf (ZPIN 59) provisoire 1.2.1 Topographie und Hydrologie Maßstab 1:8.000 04.11.2021 LE GOUVERNEMENT DU GRAND-DUCHÉ DE LUXEMBOURG Ministère de ['Environnement, du Climat et du Développement durable LE GOUVERNEMENT DU GRAND-DUCHÉ DE LUXEMBOURG Administration de la nature et des forêts Quelle: Administration du Cadastre et de la Topographie Luxembourg, data.public.lu (CC0) Legende zpin59_Scheierbierg_provisoire_211029 Par e A Par e B Geologie (nouvelle Edi on) Keuper «hdton Muschelkalk Couchas a CarMtas Couches a cntrcQbcs Trocn&gt;te/tfcfwn&amp;ii Oa'omie à Lnguta twn»sai\"&gt;a LiT uatfoSxnif Marnes fypM«res Gipsrwoe* Gré» coqu«er UcachaVanOsi ') bigarre - B u n t s a n d s t e i n GrasiVOlM sa''Jste'\"</p>\n<p class=\"lf-p\">Dossier de Classement Zone protégée d'intérêt national Scheierbierg-Maachergrouf (ZPIN 59) provisoire 1.2.3 Geologie Maßstab 1:8.000 04.11.2021 LE GOUVERNEMENT DU GRAND-DUCHÉ DE LUXEMBOURG Ministère de ['Environnement, du Climat et du Développement durable LE GOUVERNEMENT DU GRAND-DUCHÉ DE LUXEMBOURG Administration de la nature et des forêts Quelle: Service géologique Luxembourg, data.public.lu (CC0) und www.geologie.lu Legende zpin59_Scheierbierg_provisoire Par e A Par e B Légende des associations de sols Sols du Gutland Sols sableux, llmono-sableux et sablo-limoneux , non gleyifiés, àhorizon B structural ou textural,sur substrat de grès calcaire, de sa ble ou d’argile d'altération Sandige, lehmig-sandige und sandig-lehmige Braunerden und Parabraunerden aus Kalksandsteln, Sand oder Verwltterungston, nicht vergleyt Sols sablo-limoneux et limoneux, non gleyitiés à modérément gleyifiés, à horizon B textural Sandig-lehmige und lehmige Parabraunerden aus Lôsslehm, nicht bis massig vergleyt Sols argileux et argileux lourds, non gleyifiés à modérément gleyifiés, à horizon B structural ou textural, sur substrat de marnes et de calcaires Tonige und schwere tonige Braunerden, Parabraunerden und Pelosole aus Kalken und Mergel,nicht bis mâssig vergleyt ich Sols argileux et argileux lourds, non gleyifiés, à horizon B structural, sur substrat de marnes Tonige und schwere tonige Braunerden, Pararendzina-Pelosole und !</p>\n<p class=\"lf-p\">Pelosole aus Mergel, nicht vergleyt Sols en pente Hangbôden Sols des vallées et des dépressions Colluvions et Alluvions Talhàngebôden und Talbôden kol ko Rhat, Sandsteine von Mortinsart Sandsteine, Konglomerate; Tonsteine hlcittrig, schwarz;</p>\n<p class=\"lf-p\">Fischzahne, Pflanzenreste Rhat, Mortinsart- Formation Rote und graue blatterige Tonsteine;</p>\n<p class=\"lf-p\">Schwarzc blattrigc Tonsteine, Konglomerate, glimmerreiche Sandsteine; Fischzahne, Pflanzenreste, Sauricrzàhnc km3 km2 kml Steinmergelkeuper Bunte Mergel mit hellgrauen Dolomitbankchen (Steinmergel); Gips, Kalzitlagen und -knauern; im Nordwesen sandiger, mit Einschaltung einzelner Sandsteinbankchen Gipsniergelkeuper Mergel, tonig, intensiv rot; Kalzitkonkretionen; Gips Pseudomorphosenkeuper (Normalfazies) Mergel und Tonmergel, bunt; Sandsteinplattchen, kieselig mit Pseudomorphosen nach Na Cl; Gips; nach Nordwesten hin Einschaltung von sandig-konglomeratischen, z- T. stark dolomitischen Horizonten Dossier de Classement Zone protégée d'intérêt national Scheierbierg-Maachergrouf (ZPIN 59) provisoire 1.2.4 Bodenkunde Maßstab 1:8.000 04.11.2021 LE GOUVERNEMENT DU GRAND-DUCHÉ DE LUXEMBOURG Ministère de l'Environnement, du Climat et du Développement durable LE GOUVERNEMENT DU GRAND-DUCHÉ DE LUXEMBOURG Administration de la nature et des forêts Quelle: Administration des services techniques de l'agriculture, data.public.lu (CC0) ileed Ueçfitestécke:</p>\n<p class=\"lf-p\">Dielt Pasch Legende Mngebësch Pâlchesdrpisch fteifge:</p>\n<p class=\"lf-p\">Elzebéchel Schéiferei Waken 1U1 Naitkiirchen liiicht Rai Nasser Par e A =— Krounebierg EdelengeK Uecht zpin59_Scheierbierg_provisoire Par e B Bèfgtÿc’weten Wesp&amp;rengen ■Bletgfe, lui Schammel OBS 2007 C.R, 152A iramesgewan Schammel Acker UM eldange Auﬀorstungen, Dickungen (Baumart nicht erkennbar) op Weilen an Ucheféngen Geeschtefeld.</p>\n<p class=\"lf-p\">Aufschü ung, Deponie -w.i 'omKiem Baustellen Buschwerk, Vorwälder feuchter Standorte optiez Mierf lorgep i Buschwerk, Vorwälder mi lerer Standorte 'ïjarpêfdéngi Buschwerk, Vorwälder trockener Standorte ..Roudebierg Einzelhäuser, Höfe etc. außerhalb Bebauung ni &lt; Hielànder Naurnss Feuchtgrünland Waischt Gewerbe, Militär, Dienstleistung Heed ôpderKbpp Grünanlagen, Parks GViHIsbur i iHasssel‘ Emorângarhaff Kalkmagerrasen OraKtr» m»</p>\n<p class=\"lf-p\">Laubwald, Buche Buelàcker un Wangert Laubwald, Eiche Uni Laubwald, gemischt, Eiche, Buche hanner dem Haff Alebierg P,rlteknu Burbréil Laubwald, Pappel-Monokulturen KkK ih.</p>\n<p class=\"lf-p\">Laubwald, sons ge Laubbaumarten Buergbesch' Mesophiles Grünland Mischwald (Laub/Nadel), ﬂießende Mischung Fodacker Fodacket Hn Mischwald (Laub/Nadel), truppweise Mischung en Hâtéwisl Nadelwald, Fichte/Douglasie/Tanne Welssebierg Nadelwald, Kiefer/Lärche Obst, Niederstamm Uju'v/) an Hessléng optlaleisen Parkplatz Ahvtnper uas Rouent Leiteschbann Ruderalstandorte, Staudenﬂuren feuchter Standorte Ruderalstandorte, Staudenﬂuren mi lerer bis trockener Standorte Reckihgerbiei Siedlung mit bedeutender Vegeta on Bechi[dêlH Siedlung ohne bedeutende Vegeta on un ichbann Sondergebiete, Wasserversorgung Sons ge Fors lchen (Schlagﬂur, Windbruch) Streuobst, Hochstamm j utscaéij Hessléngerbierg Weinbau, Terrasse t Passen î hpbrg iv) :u&gt; s l J- £ Maureaac I 1 1 i/ônpeüe/i Hiwel vyellepsXr Tellefel Nelgàard lanneschebierg ■ Maierchen lewent 'Kçéigdr ppMaasi pbEbctfri 1 111 Kundel' Réimechereck Uecht mues 'nahe t Ellange-Gare Dixttritfiw* Dossier de Classement Zone protégée d'intérêt national Scheierbierg-Maachergrouf (ZPIN 59) provisoire Kazenaker mues.</p>\n<p class=\"lf-p\">Puvssfecft 1 ,1 , 1 Bischgewan Hn' ifs f.</p>\n<p class=\"lf-p\">1 1.2.5 Bodennutzung (OBS 2007) jim Maßstab 1:8.000 04.11.2021 Elwéi LE GOUVERNEMENT DU GRAND-DUCHÉ DE LUXEMBOURG Ministère de ['Environnement, du Climat et du Développement durable Bouwenaker Riederbésch DudenC' Dr3nkwue$ um Ticket anderkaul LE GOUVERNEMENT DU GRAND-DUCHÉ DE LUXEMBOURG Administration de la nature et des forêts lelten Hémaark Pieez Quelle: OBS 2007, data.public.lu (CC0) zpin59_Scheierbierg_provisoire Jagd Lots_de_Chasse Dossier de Classement Zone protégée d'intérêt national Scheierbierg / Maachergruet (ZPIN 59) provisoire Jagdlose (bis 30.03.2021) Maßstab 1:10.000 10.08.2020 LE GOUVERNEMENT DU GRAND-DUCHÉ DE LUXEMBOURG Ministère de ['Environnement, du Climat et du Développement durable LE GOUVERNEMENT DU GRAND-DUCHÉ DE LUXEMBOURG Administration de la nature et des forêts Quelle: OBS 2007, data.public.lu (CC0) Baacheres Schëiferei zpin59_Scheierbierg_provisoire_211029 Par e A zpin59_Scheierbierg_provisoire Par e B Elzebéchel Waken Jëtegrônnchen Suetelteld hiicht Nâinkiirchen Krounebierg Râi Nësser Edelengé Uecht Gewässer (BK12) HABITATE UND ARTEN Kanal_-__Mühlgraben</p>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">20)</span>BK09 Bénÿtg'ronnchen Habitate innerhalb ZPIN59 Temporär_ﬂiessende_Bäche Wesperengen '621 Q. ■_nu Schammel Biotopkataster F 2017 Sekundäre_Gewässer Kalkmagerrasen (6210) Ç.R152A iramesgewan Schammel Primäre_Gewässer ■entre Gla haferwiese (6510) Biotopkataster F 2017 Fels-Magerrasenkomplexe (BK01-BK03) dange op Weilen anU&lt; 6510 Stractien Kalkmagerrasen (6210) Gla haferwiese (6510) Röhrichte (BK06) Grossseggenriede (BK04) Sumpfdo erblumenwiesen (BK10) Röhrichte (BK06) Biotopkataster P 2017 Quellen (BK05)erblumenwiesen (BK10) Sumpfdo Biotopkataster S 2017S 2017 Biotopkataster Grossseggenriede (BK04) Geeschtefeld, o m Kiem 65101 op cter Mierf lorgec 62.10 172.2 1915 Schlammfelder 6510 .Roudebierg W2 e 6516 651 a ,71.</div>\n<p class=\"lf-p\">Biotopkataster P 2017 BK09 Quellen (BK05) BK09 6510 Hietànder Mathon dç'retratte Nauwiss Wëischt 6510 ,651a Heed laasselwiss op-derKëpp 6510 6210 6510 BK10 &gt;V?BK0a 6510A651Q Giewelsbur i Emeréngerhaff 651.0 Ëohenne 6510 Buelâcker Wangert BK09 142.4 6510. ’65107&lt;6 2&lt;|b65 /10’ 442.31 BK09’ hanner d e m Haff Alebierg iHaassef P/ettelwiss Burbréil 6510/J&gt; /651 Z &gt;wan BK09 Klaiscli&amp;r Riedchen Buergbésch' 6510 Fodëcker Fodâckec A 621Q 6510 6510 7l41 Haleisen 651006510 6510 an Haleisen 18âa _ - , --v Weissebierg Schei ■rdckeni 62,10 leierbierg(W) aÿure/ an Hessléng laleisen &gt;6510 i Alwéi Leiteschl Reckiflgei Bechecdeïlt 6510 •ierdeHen 65-1.0 ibann è[ôm i r 1 A 1.1 i/C i- 1 pv AriOÆdfefM Hessléngerbierg !»7 ((apebësdh Passen 2346 ipÿ$SCh e i 4 1 itii 1 i i i ii 1 £ iMaurem ii î /Jongeben, Hiwel Aiwisr:</p>\n<p class=\"lf-p\">BK09 MocKel&gt; Telle!</p>\n<p class=\"lf-p\">Neig'aard '6210 BK05 lânneschebierg 6510 651 O \"</p>\n<p class=\"lf-p\">Rongebe:</p>\n<p class=\"lf-p\">Maierchen tange 6210 BK05 lewent 6510 Roopej X6510 as»</p>\n<p class=\"lf-p\">6510 Geisebichel 5 i 1 fyfâspé g 1 X _ 1 . !</p>\n<p class=\"lf-p\">BIS 1 1 ?T206* i . 1 . i 4 1 . 5 . f.</p>\n<p class=\"lf-p\">GrôMcbén Kundel' Réimechereck Uecht Kazenaker Élwé'n er Gemengêbësch Dossier de Classement Zone protégée d'intérêt national Scheierbierg-Maachergrouf (ZPIN 59) provisoire PM, Ellange-Gare Oudenterwee FrtSSlecIi Mas Bëschgewan i 1er Kalleschbèrg mi 1.3.1.1 Offenland - Habitate Maßstab 1:8.000 Bouwenaker 04.11.2021 rftèseh Dudenf- LE GOUVERNEMENT Drânkwues T3 ° u m Ticker an der Kaul Héimaark 'Centre culturel 257.6 Pleez 2389 T'énkelchen .O DU G R A N D - D U C H É DE LUXEMBOURG Ministère de ['Environnement, du Climat et du Développement durable LE G O U V E R N E M E N T DU G R A N D - D U C H É DE L U X E M B O U R G Administration de la nature et des forêts Quelle: Ministère de l'Environnement, du Climat et du Développement Durable, 10.2017 jÿngeonscn Tiïüch Bréil Millebierg Kiirchegewan \\ Legende Breedenb RüHingk. •/ Ueçhtestëcker ileed 160 6 •chleed ■Jortgebësch Dielt Pësch zpin59 Scheierbierg-Maachergrouf provisoire Vegeta onsaufnahmen Monitoring Life ORCHIS Pëlchestl&amp;isch Baaclwes Schéiferei Elzebéchel Waken Jëtegronnchen 1W2 ùerchen 15981 SueWteld hiicht Nainkiirchen Râi Krounebierg Nësser ■'9 Edelengefr&lt; Uecht Bénjxgfànnchen Wesperengen »</p>\n<p class=\"lf-p\">Schammel iramesgewan Schammel 2011 eldange op Weilen Geeschtefeld. an Uchi wj ingen !H1 wiKiem opderMierf lorgep t Maison dç'retraite &lt;'11 Schlammfelder Mas 1803(1 WP ■«» .Roudebierg 08031 06006.</p>\n<p class=\"lf-p\">Laangl trPreit Nauwiss Hielënder Wàisçht Piscine Heed laasselwiss op-derKëpp Giewelsbur /£ iHaassef Emerèngerhaff Oratoire 12151 Buelàcker Wangert iuil 04029;</p>\n<p class=\"lf-p\">Alebierg hanner dem Haff Burbréil' Prettelwiss 1900 '•24 Vfâgrgewan Klaisclün- Riedchei Buergbësch' ,1:4O3O.</p>\n<p class=\"lf-p\">4/ (r FodScker Fodëckec a £ ’ - &lt;4- Haleisen Schei £ Zi 4 i Ü2Î 4 = £ Gaataeberoi £ 1. £ ,£ £ £ 1 £ rr£ iz ; £_ £ / X- £ £ Z £ £ £ £ £ £ £ V £ / £ £ £_-Z «scUert. ttochts* ierbierg(W) gécbel 'Cfntrictÿurel] V ïEfr J ÎWl an Hessléng £ Z an Haleisen Weïssebierg. £~~TK ; k ’esbë'sch 4 1- opHaleisen s Alwéi Mas Roumel Leiteschbam Repkihgerbiei Bechs[deïlt •ierdeHen Gleitgf Leiteschbann filejclÿ s s-, !</p>\n<p class=\"lf-p\">1 S l l f s SÂ-S Hesslëngerbierg nu Kapebësch Passen IM*, tlesetfel &lt;py&gt;ê$ctio Maureoëc ï r --7 md Hiwel vÿeyepsjéïp' d'épuration Alwiss;</p>\n<p class=\"lf-p\">AalMach Tellefel làard Anne \\nneschebierg Iréin Maierchen Roopei IM, lewent '1 ( Dossier de Classement Zone protégée d'intérêt national Scheierbierg-Maachergrouf (ZPIN 59) provisoire GrôMcltén Kundel' Rêimechereck Uecht ihwues;</p>\n<p class=\"lf-p\">Kazenaker Éwêntfef Gemengèbesch 1.3.1.2 Flora Vegetationsaufnahmen Ploërr.</p>\n<p class=\"lf-p\">Dudentetweé Èllange-Gare Maßstab 1:8.000 Mâs Bëschgewan »U' LE GOUVERNEMENT DU GRAND-DUCHÉ DE LUXEMBOURG Ministère de ['Environnement, du Climat et du Développement durable lësch Bouwenaker LE GOUVERNEMENT DU GRAND-DUCHÉ DE LUXEMBOURG Administration de la nature et des forêts °m 5 - o Drankwues um Ticker anderKaul Héîmaark 04.11.2021 Quelle: OBS 2007, data.public.lu (CC0) IVTTIIUUlUiy Miicneynwÿn ,170 V Breedenb 194.4 Rollingk - &lt; Ueohtestécker zpin59_Scheierbierg_provisoire 'Jorïgebësch Pàsch PâlchesÙféisch Baacheres Schéiferei Laangn mi XII Elzebéchel Waken Jëtegrônnchen REMI 1ML2 Namkiirchen SMbelleld Hiicht Krounebierg RàiNësser Y*»»</p>\n<p class=\"lf-p\">VSI Hyla arborea arborea Rana \"esculenta\"</p>\n<p class=\"lf-p\">École Benpgriinnchen Hyla arborea Triturus sp.</p>\n<p class=\"lf-p\">Edelengeiï Uecht Amphibien Bufonidae Rana ridibunda Wesperengen Rana temporaria BleCgfel Schammel T -sus C.R.152A Rana temporaria temporaria &gt;ramesgewan Schammel IMS ildange SMS op Weilen anUcl &gt;ngen Geeschiefeld, v m Kiem f opderMierf fleptei dç'retraite Kiosque Schlammfelder ..Roudebierg irPreit Nauwiss tÏM Hielànder WSischt Heed taasselwiss op-derKèpp Giewelsbut iHaassel Emeréngerhaff ibaach Oratoire irofNflsbjr Éolienne Buelàcker Wangert 1M3 w» «1211 au hanner dem Haft Prettelwiss BurbrÉil irgewan Scbeierbit Riedchen Fodàcker Fodâcket &amp; Haleisen 'Scheii an Haleisen Weissebierg. rdcien L ierbiergO cqjure/l 2M&gt; anHesslëng opHaleisen Màs Leiteschbam iw»i pëgch Repkihgei Becheidelt ’ierdeHen Gleibtf ischbann 20(3 s ffleiclÿ Hesslêngerbierg flapebësÉh pfst ssen hpbrg .1122 I S S !</p>\n<p class=\"lf-p\">S A enr losérF Wêçch o 214e 2i«% y i îMaureo. s/ongetert ■iiwel vyeiienMMp' d’épufation Aiwiss:</p>\n<p class=\"lf-p\">Aalbàach tyébçfg, ■jjfeare;</p>\n<p class=\"lf-p\">Maierchen t Roopet soMcréq ZÇrikçl'.</p>\n<p class=\"lf-p\">GrSMdtén' Kundel' Réimechereck Uecht Dossier de Classement Zone protégée d'intérêt national Scheierbierg-Maachergrouf (ZPIN 59) provisoire mues\" au Kazenaker Élwén ef Gemengebësch ‘rçéMi Ploëir, 1.3.1.3 Amphibien Ellange-Gare (/ssfectt J*, Bëschgewan xia' s Maßstab 1:8.000 ii.tj 04.11.2021 U2f LE GOUVERNEMENT DU GRAND-DUCHÉ DE LUXEMBOURG Ministère de ['Environnement, du Climat et du Développement durable Bouwenaker \\RiederbÉseh Dudenf Drënkwues. um Ticker anderKaul Hêimaarit ieiters LE GOUVERNEMENT DU GRAND-DUCHÉ DE LUXEMBOURG Administration de la nature et des forêts s, Quelle: Administration du cadastre et de la Topographie. data.public.lu (CC0), Recorder-Datenbank MNHN Bréil Millebierg Kiirchegewan nu ollim zpin59_Scheierbierg_provisoire Ueçhtestècker ileed Dielt Pàsch •chleed zpin59_Scheierbierg_provisoire Palchesikpisch Habitate und Arten Baacheres îteitge:</p>\n<p class=\"lf-p\">Seltene Pﬂanzen-Arten Elzebéchel Waken Jëtegronnchen wrchen N'àinkiirchen Suebelfeld hiicht Rai Nasser &gt;'g MSI Krounebierg 1TS1 Edelengefî ■ Uecht mmm na Wesperengei BfeQfei Aon ■nu Schammel C-R.152A 'ramesgewan Schammel 205 9 * 20*5 FAUNA Campanuka glomerata Consolida arvensis Zwischenquar ere Große Hufeisennase (Dietz M. et al. 2013) Gen anella ciliata Zwischenquar ere Melampyrum arvense Dianthus carthusianorum Wochenstube Peucedanum cervaria Lokalisa onen_Rhinferr Orchideenbestände Gefährte Arten (Biotopkataster) 94-97 eldange op Weilen àn Uchefëngt Buraa dePçs Geeschtefeld. ’bmKiem op der Mierf -i lorgeo Mu i /K s S //.</p>\n<p class=\"lf-p\">Gefährdete Arten VU Adult 2010 Gefährdete Arten NT Juvenil 2010 Gefährdete Arten EN Gefährdete Arten CE Gewässer Kanal_-__Mühlgraben P Temporär_ﬂiessende_Bäche Matçpn ( ‘retraite ira Sekundäre_Gewässer Schlammfelder ..Roudebierg Primäre_Gewässer W&gt;PP Laanghëed •rPreit Nauwisl nu Hielënc 2Uj Heed op-derKëpp Telemetriedaten:</p>\n<p class=\"lf-p\">Dietz, M. Hillen, J. Pir, j. 2013: Artenschutzkonzept für die Große Hufeisennase Rhinolophus ferrumequinum in Luxemburg Schutzmaßnahmenkatalog Endbericht 2012. Studie im Au rag der ANF.</p>\n<p class=\"lf-p\">Giewelsbur / i Emeréngerhaff 1418 i Éolienne Buelâcker »U3l hanne tem Haff Jebierg Prettelwiss BurbrÈii liIMi tyéidrgewan KlaiscHèn.</p>\n<p class=\"lf-p\">Qedchei Suergbësch Eadëcker ësbèbch Haleisen Scheit Hâréwisi Weïssebierg tënchts èh i ■rdcbeni leierbii MU an Hessléng opfHaleisen Boutnetei Leiteschbai •rpëgch Repkihgerbiei Bechecde'llt. •lerdeHen Gleitbt' nrr tchbann è[ÔM Hessléngerbierg Kapebësch fâçbhpbrg Passen ip ,ier i $cho i ’ô&amp;ît: iMaurem ■ybclfl’ /Ûongèben ègroed Hiwel vyeyepsj dépuration Aiwiss:</p>\n<p class=\"lf-p\">Aaüfâach Tellefek çNelgàard inneschebierg RonpebÉSçh Maierchen Soopei lewent SchS opMaase Geisebichel Dossier de Classement Zone protégée d'intérêt national Scheierbierg-Maachergrouf (ZPIN 59) provisoire Kundel' Réimechereck Uecht, Kazenaker Éwén er Gemengébësch 1.3.1.3 Nachweise Große Hufeisennase (Dietz, M. 2015) Ploëm.</p>\n<p class=\"lf-p\">Ellange-Gare Dudenterwee -uesslecb Mâs Maßstab 1:8.000 04.11.2021 Bëschgewan LE GOUVERNEMENT DU GRAND-DUCHÉ DE LUXEMBOURG Ministère de ['Environnement, du Climat et du Développement durable ’alteschbèrg Elwéi Bouwenaker irbesch 'ëil gi ‘ Dudenf' Drankwues um Ticker LE GOUVERNEMENT DU GRAND-DUCHÉ DE LUXEMBOURG Administration de la nature et des forêts '«A an der Kaul Héimaark Quelle: Administration du Cadastre et de la Topographie, data.public.lu (CC0), © Dietz, M. et al. 2013.</p>\n<p class=\"lf-p\">IVTTIIUUlUiy Miicneynwÿn ,170 V Breedenb 194.4 Rollingk - &lt; Ueohtestécker zpin59_Scheierbierg_provisoire 'Jorïgebësch Pàsch PâlchesÙféisch Baacheres Schéiferei Laangn mi XII Elzebéchel Waken Jëtegrônnchen REMI 1ML2 Namkiirchen SMbelleld Hiicht RàiNësser Rep lien Anguis fragilis Lacerta agilis Podarcis muralis VSI Krounebierg Edelengeiï Uecht École Benpgriinnchen Wesperengen BleCgfel Schammel T -sus C.R.152A &gt;ramesgewan Schammel IMS ildange SMS op Weilen anUcl &gt;ngen Geeschiefeld, v m Kiem f opderMierf fleptei dç'retraite Kiosque Schlammfelder ..Roudebierg irPreit tÏM Hielànder Nauwiss WSischt Heed taasselwiss op-derKèpp Giewelsbut iHaassel Emeréngerhaff ibaach Oratoire ïroMçIsbjr Éolienne Buelàcker Wangert 1M3 JH» «1211 a»s hanner dem Haft Prettelwiss BurbrÉil irgewan Scbeierbit Riedchen Fodàcker Fodâcket &amp; Haleisen 'Scheii an Haleisen Weissebierg. rdcien L ierbiergO ct urel} 284 9 anHesslëng opHaleisen Màs Leiteschbam pëgch Repkihgei Becheidelt ’ierdeHen Gleibtf ischbann 20(3 s ffleiclÿ Hesslêngerbierg flapebësÉh pfst ssen hpbrg .1122 I S S !</p>\n<p class=\"lf-p\">S A enr losérF Wêçch o 2344 2i«% y i îMaureo. s/ongetert ■iiwel vyeiienMMp' d’épufation Aiwiss:</p>\n<p class=\"lf-p\">Aalbàach tyébçfg, ■jjfeare;</p>\n<p class=\"lf-p\">Maierchen t Roopet soMcréq GrSMdtén' Kundel' Réimechereck Uecht Dossier de Classement Zone protégée d'intérêt national Scheierbierg-Maachergrouf (ZPIN 59) provisoire mues\"</p>\n<p class=\"lf-p\">2SU Kazenaker Élwén ef Gemengebësch ‘rçéMi Ploëir, 1.3.1.3 Reptilien Ellange-Gare (/ssfectt J*, Bëschgewan 2S72' s Maßstab 1:8.000 ii.tj 04.11.2021 1«f LE GOUVERNEMENT DU GRAND-DUCHÉ DE LUXEMBOURG Ministère de ['Environnement, du Climat et du Développement durable «Ml»</p>\n<p class=\"lf-p\">Bouwenaker \\RiederbÉseh Dudenf Drënkwues. um Ticker anderKaul Hêimaarit ieiters LE GOUVERNEMENT DU GRAND-DUCHÉ DE LUXEMBOURG Administration de la nature et des forêts s, Quelle: Administration du cadastre et de la Topographie. data.public.lu (CC0), Recorder-Datenbank MNHN ueçntestecker ileed ■Jortgebëseh IMS Pasch •chleed Palches&amp;pisch Baacheres Schëiferei Elzebéchel Waken Legende zpin59_Scheierbierg_provisoire Jëtegrônnchen 'N'àmkiirchen Suebelteld hiicht Krounebierg RaiNësser Edelenge Uecht BK1r7 Bènjetfionnchen École Wesperengen 'Bfetgfel Schammel R- 152A iramesgewan Schammel V/ eldange op Weilen Geeschtefeld.</p>\n<p class=\"lf-p\">BK13 an Ucht «5.7 BK17 Lf'l i î Gefährte Arten (Biotopkataster) Characeen Gewässer (LRT3140) i 'om Kiem op der Mierf Gefährdete Arten VU Waldmeister-Buchenwald (LRT9130) Gefährdete Arten NT Eichen-Hainbuchenwald (LRT9160) Gefährdete Arten EN Gewässer Gefährdete Arten CE Primäre_Gewässer Sekundäre_Gewässer Kanal_-__Mühlgraben Temporär_ﬂiessende_Bäche BK17 BK17, BK16 Maison de etraite œ Schlammfelder ..Roudebierg BK17 BK-17 BK17;</p>\n<p class=\"lf-p\">W BK16 Laangnëéd ‘rPreit 173 4 Hielànder Nauwiss Wàischt 204J BK.16 Heed Seltene Pﬂanzen-Arten zpin59_Scheierbierg_provisoire Campanuka glomerata Waldbiotop Kar erung Consolida arvensis Naturnahe S llgewässer (BK08) Gen anella ciliata Fliessgewässer (BK12) Melampyrum arvense Wälder &gt;50% Laubbaumarten (BK13) Dianthus carthusianorum Strukturierte Waldränder (BK15) Peucedanum cervaria Feldgehölze (BK16) Orchideenbestände Gebüsche (BK17) Piscine ôpderKëpp BK17 Giewelsbur /L Emeréngerhaff BK17 ’âacfi Éolienne Buelacker ma Wangert BK1.7 BK16/Q •'BK17 S42JÏ BK17« hanner dem Haff Alebierg BK17.</p>\n<p class=\"lf-p\">BK13 Prettelwiss Burbréil ait t BK17( tyëiergewan BK1r7 BK13 Buergbësch BK16 Riedchei Réel BK1 BK13 BK13 BK1® Fodëcker BK16À ““ “2JÉÈ&amp;41 Fodâcket BK1.6 B K 1 7 3esbê Haleisen BK17 BK13 Scheit Laach* an Haleisen Weissebierg // »</p>\n<p class=\"lf-p\">BK13 BK13 iteftneS &gt;Cneierbiergf ERT9130 att\"\"..-'' an Hessléng ctÿurel\\ BK12 opHaleisen BK13 Alwéngerfen' LRT9130 Mâs ER'T9130, BK.1;3l Leites M 441RT91 LRT9160 Reckihgerbiei BK13 BK13 t LRT9130 Beche[dêllt BK17 L R T jeÔ .ocneieicfefen/- 30 3 cA BK16 BKlWl /7 BK'U BK17 ERT9;i30/_ BK1-3 BKlft BK1Æ Leitéschbann LRT9130.</p>\n<p class=\"lf-p\">LRT9130 LRT9160 BK-13 BK13 LRT9130 BK13 Hessléngetbierg lAurschfy BK17&lt; t f BK13 BK12 ffipbhpérg' LRT9130 BK13 LRT9130 LRT9130 S BK12 ’osea:</p>\n<p class=\"lf-p\">LRT9130 &lt;Maw BK12»? o • . LRT9130 Hiwel - s •dberg BK13 BK12 .LRTSUO S x l ’ J BK08 îosêrf' t LRT913Q.</p>\n<p class=\"lf-p\">LRT9130 Passen BK1-7t s BK13 vyepensféip' Aiwiss; dlcpu/alion BK12 BK13 LRT9130 BK-13;</p>\n<p class=\"lf-p\">2225- BK15 BK13 BK-13 LRT9130 Aalbâach Tellel Neigaard Anne LRT9130 'Aftbçfg, BK13 BK13 LRT9130 Iréin BK17i BK17 BK13 1 ÎM» lënneschebierg BK13 Maierchen Roopei LRT9130 lewent LR-T9130.</p>\n<p class=\"lf-p\">BK17: • 23t.» i nv. ogifaas &lt; Geisebichel .</p>\n<p class=\"lf-p\">BKs16_ LRT9130 BK17.</p>\n<p class=\"lf-p\">LRT9130 Zpfkçl!</p>\n<p class=\"lf-p\">ERT916.0 Kundel' LRT9130 LRT9130 Réimechereck (JecW, LRT9130 ERT9130 LRT9130. wues;</p>\n<p class=\"lf-p\">LRT9130 Dossier de Classement Zone protégée d'intérêt national Scheierbierg-Maachergrouf (ZPIN 59) provisoire Kazenaker 'neibe ERT9130 ERT9130 BK13 Ellange-Gare Dudenteiv/ee Ploëm LRT9.13U Mas Bëschgewan 297.2 * BK-13 LRT913( 1.3.2.1 Waldbiotopkartierung ANF BK13!</p>\n<p class=\"lf-p\">LRT9J30 Maßstab 1:8.000 Elwéi 04.11.2021 BK13 Bouwenaker i\\Riederbëseh *&gt;/ a e O .</p>\n<p class=\"lf-p\">DudenfDrënkwues. um Ticket LE GOUVERNEMENT DU GRAND-DUCHÉ DE LUXEMBOURG Ministère de ['Environnement, du Climat et du Développement durable anderKaul Hêimaark 2576 ‘Centre culturel.</p>\n<p class=\"lf-p\">2'2 9 LE GOUVERNEMENT DU GRAND-DUCHÉ DE LUXEMBOURG Administration de la nature et des forêts Plëez Quelle: Administration du Cadastre et de la Topographie, data.public.lu (CC0), Waldbiotopkartierung ANF ,&gt;■ \\ :ollin Breedent- 9 Uechtestécker lebëseh Dielt Pâsch :hleed Palchestkëisch Legende Baaclieres fteitgei Schéiferei Elzebéchel zpin59_Scheierbierg_provisoire Jëtegronnchen SaeteHem hiicht Namkiirchen Rai Nësser ■'g \\ a s &gt; »si Krounebierg nsi Par e A Par e B Edelengefi ■ Uecht Bervetfonnchen Wesperengen</p>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">-</span>nu Schammel Wege C R. 152A iramesgewan Schammel 'entre Autopedestres__Ellange_ Elvange_A_roude_Wee Elvange_C_Gielen_Wee Sen er nature Kuebendällchen Sen ers_locaux_Moselle_Ierpeldenger_Gipswee Sen ers_locaux_Moselle_Remich_Wngerts_Tour Sen ers_locaux_Moselle_Sen er_vi culturel Tour_7_Die_Miselerland-Tour eldange op Weilen an Uchi nu Geeschtefeld. ingen 'omKiem op der Mierf lorgen &lt; Maifôn df\"retraite nu Schlammfelder Mas !«S ..Roudebierg Aussichtspunkt Laangl •rPreit 173 4 Hielànder Nauwiss Wàischt Piscine tsselwiss op-derKëpp Gewässer Giewelsbur 1 tWassse/ ’ â meréngerhaff m« £ Éolienne Temporär_ﬂiessende_Bäche Primäre_Gewässer Sekundäre_Gewässer Buelacker 1«.U hanner d e m Hafl Alebierg Prettelwiss Burbréil «» kyëiergewan Riedchen 3uergbësch FodScker Fodëckec •sbësçh Haleisen Schei Welssebierg i8sa -.rdcteni tixhtsi M Haleisen lierbiergi Bècbél ciÿurélï W9 an Hesslëng op'Haleiser t Alwéi Mas Leiteschbai 11 .1 , 1 1 1 1 i , A. v 1 _&lt; — 1 î 1 1 4; 4 1 i Y 4 4 •v--*0D Wa/ep *■ i C 1 T 1 i i i i t i * 1 r Repkihgerbiei lz . 1 1* •i1 L 1 1 i ’ Bechecdeïlt 1 •ierdeNen 1»! ôleiëtf Z4 Z ■ Z Z ’ ÇZ\"'- &gt; 0 V ■•• \\ j\" tchbann ms ■Kotscuét- Hesslêngerbierg K.apebësch ffipthpèrg Passen i. iôô»; i 1 t iMàureni i 4 Jongeten trood Hiwel vyejiepsjdp' £#&lt; A i i. fi i a /sir 1 1 4 1 ' Aiwiss; dépuration ssebergl vs F i l t 4 1 i \\i\\4l AaiMach A] s\\ \\i i Neig'aard 1 Anne 1 Telle!</div>\n<p class=\"lf-p\">1 Inneschebierg Iréin Maierchen Ellange Roopet lewent ’K géi J FT'scRS doiiMaasc Ji &lt; i Geisebichel Mi 1 S ' 1/ Ifagaart Kundel' Rëimechereck Uecht Dossier de Classement Zone protégée d'intérêt national Scheierbierg-Maachergrouf (ZPIN 59) provisoire &gt;wues.</p>\n<p class=\"lf-p\">Kazenaker Élwéntfei Gemengebësch Ploërr.</p>\n<p class=\"lf-p\">Ellange-Gare Dudenterweé ÏT-t £ re £ Mas 1 Bëschgewan air 1 Mlteschberg 1X1 i Elwém 1 \\ 41—'“t 1 Al &gt;ësch J*\"/ Bouwenaker \\Riederbëseh 1 sTT’ 1.3.3 Landschaft und Tourismus 1 74 | î Xi i i i y l£ i £ r 1 £ ’1t vj 4 Hr 8$ aiRrrir/ ilw*41 Maßstab 1:8.000 w a’ LE GOUVERNEMENT DU GRAND-DUCHÉ DE LUXEMBOURG Ministère de ['Environnement, du Climat et du Développement durable h 12 aU* O a O a Dudent'- 04.11.2021 &gt;ppëhent Drànkwyes LE GOUVERNEMENT DU GRAND-DUCHÉ DE LUXEMBOURG Administration de la nature et des forêts um Ticker an der Kaul Héimaark Centre culture' Plèez Quelle: Administration du cadastre et de la topographie, data.public.lu (CC0), Waldbiotopkartierung © Administration de la Nature et des Forêts.</p>\n<p class=\"lf-p\">OUlldWUMy Herdermillen Sauerwisen V an den Ecken aKuchent \\BOUS TO Ml Legende Oëich Uesselfahrt •Bomjjâtsch Irbaach, zpin59 Scheierbierg-Maachergrouf provisoire Gefährdungen Verkehr Vlischtëly 'Jgngebësch Bruch Bréil Millebierg Kiirchegewan Strasse Breedent, Rolling ileed Ueçhlestécker Dielt Pasch Gefährdungen Landwirtscha und Wald •dodgebesch Palchesdtéisch Baacheres Schêiferei Elzebéchel Waken Jëtegrdnnchen SietelleM hiicht Namkiirchen 'r 9 V»‘ Rai Nasser MSI Krounebierg tn i Edelengeiï- Uecht HH Bênfea'rônnchen Gewässer Wesperengen Temporär_ﬂiessende_Bäche Kanal_-__Mühlgraben Primäre_Gewässer Sekundäre_Gewässer R. 152A Schammel iramesgewan Schammel '■entra Idange op Weilen an Uch&lt; tngen Intensivierung Grünland / Acker Verbuschung, Brache Verlust Bongerten Nadelforst &gt;0,5 ha Nadelforst &lt;0,5 ha Sons ge Stractien Geeschtefeld, JK7 'om Kiem opderMierf “ Maison V dç'retraite nu Khfammktder &lt;«• ..Roudebierg ail Laanghëeff ■&amp;&amp;L.</p>\n<p class=\"lf-p\">Nauwiss Hieiander Waischt Heed Piscine laassatoiss opderKëpp Giewelsbui i. iHaassel Emeréngerhaff ’Oratoire Éolienne Buelacker Wangert 1142 J ï 2363 hanner dem Hall Alebierg Prettelwiss Burbréiï •»2.4 l/yéigrgewan Scbëiei Klaisclito Suergbësch' Fodacker Foda'cker &amp; itgesbël HaJeisen ',7/S! an Haleisen Weissebierg IUS an Hessléng op Haleisen Ali'sngsrJen Mas Romnelsi Leiteschl un &lt;Vpl(f Reckinger Beche(dellt •lërdeHen ôlgitgi' ibann ijleiclÿ Hessléngerbierg uU ((afiebësch fôçbhpbrg Passen 1 ‘ s iMàureDàc Ûonseten Hiwel vyeyepsjéip* AMach Tellei 'Anne Inneschebierg Maierchen i Dossier de Classement Zone protégée d'intérêt national Scheierbierg-Maachergrouf (ZPIN 59) provisoire Ri ‘A, lewent Geisebichel »»7f Z tiüergaait 1.4 Beeinträchtigungen und Gefährdungen çl' GrôMCtlên Kundel' Maßstab 1:8.000 Réimechereck Uecht iwues.</p>\n<p class=\"lf-p\">Kazenaker LE GOUVERNEMENT DU GRAND-DUCHÉ DE LUXEMBOURG Ministère de ['Environnement, du Climat et du Développement durable Élwéntfer Gemengebësch Ellange-Gare 04.11.2021 MUZS.</p>\n<p class=\"lf-p\">Dudenterwee ■uusslecn LE GOUVERNEMENT DU GRAND-DUCHÉ DE LUXEMBOURG Administration de la nature et des forêts 1 Bëschgewan 297.2' 142?</p>\n<p class=\"lf-p\">Quelle: Administration du cadastre et de la topographie, data.public.lu (CC0).</p>\n<p class=\"lf-p\">Elwéi Jortgebësch Dielt Pasch :hleed Pâlchesbÿisch Legende Baacheres fteifge;</p>\n<p class=\"lf-p\">Schéiferei Jëtegrônnchen Elzebéchel zpin59_Scheierbierg_provisoire w •rchen 'Nainkiirchen Suebelfeld Niicht Krounebierg Rai Nasser Par e A Par e B Edelengefr&lt; Uecht Bénjgtfiùnncten Wesperengen Massnahmen ÏÏeCgfei Schammel iramesgewan Abschluss von Biodiv, Förderung Biolandbau Förderung der Aufrechterhaltung der Bewirtscha ung Schni , Nachpﬂanzung oder Neuanlage von Bongerten Umsetzen von Maßnahmen zur Vermeidung von Tierkollisionen Umwandlung von Fichtenbeständen in Laubwald Entwicklung von Waldrändern und Lichtungen Bevorzugt Bioweinbau, Begrünungsmischungen mit Leguminosen Schammel ‘ 2059 Idange s op Wei/en Uche/éngi W5.7 Geeschtefeld, Strachen 'om Kiem op der Mierf Maison dç'retfaite m GEWÄSSER Sehlammfelder Mas ..Roudebierg Këpp' .H'\"' Laangl 2reL Nauwiss Hielânder Wëischt Piscine Heed op-derKëpp Kanal_-__Mühlgraben Temporär_ﬂiessende_Bäche Sekundäre_Gewässer Primäre_Gewässer Giewe/sbur iHaassef Emeréngerhaff tâautr Eolienne Buelëcker hannerdem Haff Prettelwiss Burbréil nu Vÿéiergewan ‘ierbit Klaisc'tàn..</p>\n<p class=\"lf-p\">Riedchen Buergbësch' Fodapker Fodaèkec tgesbël Haleisen Hâtéwk an Haleisen Weissebierg ndcheni 'Cçmrttciÿu'er lltt anHessiéng taleisen Màs Roumélsi Leiteschbann. i &lt; 1 A \\ Repkihgerbiei Becbe[deïlt êlpiCbt' ibann «V Gteictÿ è[OM Hessléngerbierg uu Kapebësch pfètpthpérg Passen ,&lt;V1 £ R £ £ £ S S £ £ Atter losèrt' ipebeech. lui Grenat ibseït: i/ongeben lëgropd'.</p>\n<p class=\"lf-p\">Hiwel 'F £ vyeÿeçisjeifv AMach Tellefel Nelgaard inneschebierg RonriebWÇf Maierchen nge lewent 'Kpépdr opMaa:</p>\n<p class=\"lf-p\">Geisebichel i i i i r n r »«* GrôMc Kundel' Rëimectiereck Uecht ‘wuesl Razenaker wues.</p>\n<p class=\"lf-p\">Ellange-Gare Dudenterwee Dossier de Classement Zone protégée d'intérêt national Scheierbierg-Maachergrouf (ZPIN 59) provisoire Élwéntfer Gemenge'bësch ■Mssleclt Mas Bëschgewan «M ‘ ai- 1.5 Massnahmen '.oltëschbèrg ntl Maßstab 1:8.000 Bouwenaker LE GOUVERNEMENT DU GRAND-DUCHÉ DE LUXEMBOURG Ministère de l’Environnement, du Climat et du Développement durable \\Riederbëseh Dudent' ippêhenr Drënkwues um Ticker an der Kaul 04.11.2021 Héimaark LE GOUVERNEMENT DU GRAND-DUCHÉ DE LUXEMBOURG Administration de la nature et des forêts staik 'Centre culture ..</p>\n<p class=\"lf-p\">Plëez Quelle: Administration du cadastre et de la topographie, data.public.lu (CC0).</p>\n<p class=\"lf-p\">Legende Zpin 59 Scheierbierg Eigentumsverhälltnisse Gemeinde Staat Kirche HfN Gewässer Temporär_ﬂiessende_Bäche Kanal_-__Mühlgraben Primäre_Gewässer Sekundäre_Gewässer Dossier de Classement Zone protégée d'intérêt national Scheierbierg / Maachergruet (ZPIN 59) provisorisch 1.6 Eigentumsverhälltnisse Maßstab 1:10.000 04.11.2021 LE GOUVERNEMENT DU GRAND-DUCHÉ DE LUXEMBOURG Ministère de ['Environnement, du Climat et du Développement durable LE GOUVERNEMENT DU GRAND-DUCHÉ DE LUXEMBOURG Administration de la nature et des forêts Quelle: Administration du cadastre et de la topographie, data.public.lu (CC0).</p>\n<p class=\"lf-p\">775 Kàlebie 207 natur&amp;ëmwelt a s 6 / \"Z Q Bréik / / Slrpomp. 'ùwirvenivon 166 Avifauna Scheierbierg ) Uesselfa.</p>\n<p class=\"lf-p\">205 wiss Pàsch ■' !' il Feuchtwiesen 4 Laan'grécker 210 inkürchen lunebiergerbësch esgewprf WeiBstorch • Wiesenpieper ô Braunkehlchen • Schwarzkehlchen nrs:</p>\n<p class=\"lf-p\">Offenland Weilen Strachen Kiem ~_op d e 186 Zx_ ne ht Ho ngheë Nauwisà.</p>\n<p class=\"lf-p\">Hielânder Heed pomp. \\g'(ie étrailc .Rdudcbiorg cker û hall. 'Chen /' Emeréng 200 o Heidelerche • Bluthânfling © Dorngrasmücke o Feldlerche • Feldsperling • Gartenrotschwanz • Goldammer 288 ~Kréischelhef( fsdréisch /Alebie Bùrbréïï / 142,2 © Grünspecht Y«) op der Bued&amp;paach 224 hërr' 'rgen ' V227. $245, Buèlàcke. © Klappergrasmücke Bpergbësch ''249 © Nachtigall © Neuntôter Hart Kies ji ë/se/7 Mas 216, i 206 o Steinkauz o Stieglitz o Turteltaube o Wendehals • Wiedehopf 285 244 ReJogigrouf Scheierdellen ■iefqhàn Scheierbierg ?ronn Kélberich 223 Kapebësch Rassen [ïsciïb 234 VVëJfraëgrqhd Hiwel Lwpur.</p>\n<p class=\"lf-p\">EllèrQerbësch * fi eschebi !// il /' I 1/ H’ Maierchen [ v\\\\. ' 111 / / &lt; l /f// ; / 1 1 ' 'O -.O\\' t f fl 1&lt; i!l 1 /'M /M /k \\ \\ Av. \\\\ WWvxW A ■ \\ oopei s 237 229JC X-Z X Hü&amp;fgaart Dossier de Classement Zone protégée d'intérêt national Scheierbierg-Maachergrouf (ZPIN 59) provisoire 218 \\/iddèm / 302 £45 z Ueôft, Kazeriak 2.1.1 Vögel Feuchtwiesen und Offenland ange-Gan Mas Arensbinner ' . '273 ëschgewan in\\S 297, Maßstab 1:10.000 LE GOUVERNEMENT DU GRAND-DUCHÉ DE LUXEMBOURG Ministère de ['Environnement, du Climat et du Développement durable &amp;°uwenakÇr / 280 LE GOUVERNEMENT DU GRAND-DUCHÉ DE LUXEMBOURG Administration de la nature et des forêts Steppchen 227 ZZiRvoir jp Düdent CiÊùüibierà w/ ’rw &gt;&lt;./■;</p>\n<p class=\"lf-p\">04.11.2021 Quelle: Administration du cadastre et de la topographie, data.public.lu (CC0). &lt;//&lt; Kàlebie natur&amp;ëmwelt a.s.b.l. '214 âssebiei 205 Avifa una Scheîerbierg 205 îi i f 'àsseîb 'ré il // Bru ch J Grow. 'réisch Baactieres 195 op de 210 Laangrécker lunebiergèrbëàçh leidr. nireç 215 Greifvôgel Jirs. ■ op'-VVèild 196 Schwarzmilan O Rotmilan Kiem Walder op derMiérf 186 \" / x X.— ue ht H ô potnp. retraite., aanghee an\"cferPreit Hielânder Emeréng : &lt; 169 A Baumpieper A Kolkrabe A Grauspecht A Kleinspecht A Kuckuck A Mittelspecht A Piroi A Schwarzspecht A Schwarzstorch • Waldschnepfe À 2/ fsdréisch .</p>\n<p class=\"lf-p\">Buelàcke -22Z Wiss ierbierçh Burbréïl hén ♦ aach ‘oir BuergbëQi 142,2 -150,'/' PM Hâh Kies an He eisen V Mas { 206 'B 285 en ma 244 9erbësch ’ &lt;-240 Scheierdellen Scheierbierg Kélbericht Hessléngertiférg A 223. schbë ewan Yaëgrond 2 9 2 L*épur.</p>\n<p class=\"lf-p\">Wellerij, 'schëk \"jvèniirrii Bichebësch Cenirj i eschebiï rx 143j Maierchen 237 &gt;t \"x 229 Hûëfgaart Dossier de Classement Zone protégée d'intérêt national Scheierbierg-Maachergrouf (ZPIN 59) provisoire 218 302 /iddem Kazenaki 2.1.2 Greifvögel und Vögel der Wälder ange-Gare. ëschgewan Arensbinner Maßstab 1:10.000 259 LE GOUVERNEMENT DU GRAND-DUCHÉ DE LUXEMBOURG Ministère de ['Environnement, du Climat et du Développement durable LE GOUVERNEMENT DU GRAND-DUCHÉ DE LUXEMBOURG Administration de la nature et des forêts 261 227 Dùdent /cî&gt; 04.11.2021 297 •'7 u l Quelle: Administration du cadastre et de la topographie, data.public.lu (CC0).</p>\n<p class=\"lf-p\">207 Ass natur&amp;ëmwelt a.s.b.i.</p>\n<p class=\"lf-p\">Herdermillen 160 Avifauna Scheierbierq Uésselfa rfesselba, ’l B ru c h .</p>\n<p class=\"lf-p\">205 v !/ IX / !</p>\n<p class=\"lf-p\">Growiss ’ i. Pàsch testée ÏSaacjKeres Laan'grécker 210 '.eierchen Hjnebiergerbësch 'kürehen 'iicht Gewâsser •tei-lr. '*2-3 Weilén (jeesc/rtefè derMiérf ■&lt;•186 \" X rpeldéngerbësch Rdudcbiorg Hielâider an derPreitl / hall. 'chen mereng 200 169 Eisvogel $ Flussregenpfeifer • Haubentaucher o Rohrammer $ Teichrohrsânger / ~~Kréischelhe Siedlung Buelàcke. fsdréisch 142,2 Bùrbréll. hérr o X pom, NauwisÊ.</p>\n<p class=\"lf-p\">Sumpfrohrsanger ’-nrs.</p>\n<p class=\"lf-p\">215 \\_op • hfivr Buen 9R e r B d aach docker nge 'Plaùmàsdàllchen, Han Kies 239 *J Z ’eisen i 206 285 ■ Dohle ■ Girlitz □ Haussperling ■ Mauersegler ■ Mehlschwalbe ■ Rauchschwalbe 'éilêti BeiQ lgrouf Scheierdellen Gronn Kélbericht 223.</p>\n<p class=\"lf-p\">Hessléngerbierg J Scheierbierg Kapebësch, Rassen ’.ewan Hiwel ? Welk i.repur. chesfeld .</p>\n<p class=\"lf-p\">Elléngerbësch Bichebësch &lt;•' ' / f f &lt;/ / /fie /S l ! ' ' / 7 / ' '7 // * ! ' [//' / ! îf/ ! 1 ! it/i i l1 f tjr /f I\\ 1 1 'V.yW \\ \\n\\\\' esche bl ■Buchbh Ma/erchen [ 237 r &gt; ; evve, tiAdiitjfel x 229M; Z ' \\ ffii.îçrvçptioH, «æfe O O O T— Hùërgaart 218 'iddem / Kie 302 \\ .</p>\n<p class=\"lf-p\">145 Kazenak Dossier de Classement Zone protégée d'intérêt national Scheierbierg-Maachergrouf (ZPIN 59) provisoire LA b 2.1.3 Vögel der Gewässer und der Siedlung 234 Ellange-Gari Arensbinrier Mas / 2 73 // ( / / Maßstab 1:10.000 04.11.2021 297, Bëschgewan 259 LE GOUVERNEMENT DU GRAND-DUCHÉ DE LUXEMBOURG Ministère de ['Environnement, du Climat et du Développement durable Rie LE GOUVERNEMENT DU GRAND-DUCHÉ DE LUXEMBOURG Administration de la nature et des forêts 261 227 yp Dudent 2ZC$ Quelle: Administration du cadastre et de la topographie, data.public.lu (CC0).</p>\n<p class=\"lf-p\">Conseil supérieur pour la Protection de la Nature Rapport de la réunion du 30 juin 2021 (par vidéoconférence) Présents :</p>\n<p class=\"lf-p\">M. Tom Conzemius Mme Sandra Cellina M. Guy Colling M. Alain Frantz M. Ben Geib M. Patrick Losch Mme Danièle Murat M. Pascal Pelt M. Jos Strotz M. Thierry Kozlik (membre suppléant) Mme Corinne Steinbach (membre suppléant) M. Mike Reckel (invité) Excusés :</p>\n<p class=\"lf-p\">M. Gilles Biver M. Roger Schauls M. Winfried von Loë (membre suppléant) Mme Nora Welschbillig […] Future zone protégée d‘intérêt national « Scheierbierg / Maachergrouf » (présentation: Corinne Steinbach) La future zone protégée d’intérêt national, la réserve naturelle « Scheierbierg / Maachergrouf », située sur le territoire des communes de Bous, Remich, Schengen et Mondorf-les-Bains, chevauche dans sa majeure partie la zone protégée Natura 2000 « Région de la Moselle Supérieure » et représente un hotspot écologique de cette dernière. Elle s’étend sur une superficie globale de 447,95 ha.</p>\n<p class=\"lf-p\">La zone abrite des pelouses sèches (6210), des prairies maigres de fauche (6510), des vergers à haute tige (BK09), des chênaies-charmaies (9160) et des hêtraies (9160) et sert de site de chasse à de nombreuses espèces d’oiseaux liées aux forêts (Cigogne noire, Pic mar, Pic noir) et au milieu ouvert (Milan royal, Milan noir). La zone sert également d’habitat à des espèces de chauve-souris (Grand Rhinolophe, Murin à oreilles échancrées). Il s’agit d’une zone à multiples intérêts (milieu ouvert structuré avec vignobles et forêts) en arrière-pays de la zone viticole de la région de Moselle.</p>\n<p class=\"lf-p\">1 A la demande du représentant de la Chambre d’Agriculture concernant les contrats de biodiversité déjà existants pour cette zone, la représentante de l’Administration de la Nature et des Forêts va se charger d’obtenir un tel inventaire qui aidera à mieux cerner l’influence de la désignation en réserve naturelle pour l’agriculture. Un premier aperçu sur le géoportail interne de l’Administration de la nature et des forêts montre qu’un certain nombre de contrats de biodiversité existe déjà.</p>\n<p class=\"lf-p\">Afin de mieux protéger l’habitat des chauves-souris, le représentant du Mouvement écologique propose d’inclure le « Sonnebierg » respectivement « Goldbierg » dans la zone A. Cette proposition n’est pas retenue par le CSPN dont la mission n’est pas de proposer des sites à protéger. D’autre part, la représentante de l’Administration de la nature et des forêts avance que les biotopes relevés dans cette zone ne justifient pas un tel classement. A la deuxième remarque du représentant du Mouvement écologique concernant les présences de chauves-souris dont beaucoup se situeraient en-dehors de la zone, la représentante de l’Administration de la nature et des forêts répond qu’il s’agit dans la plupart de ces cas de présences de chauves-souris juvéniles et que les limites définies ont été discutées avec l’expert en la matière Jacques Pir. Concernant les données scientifiques récentes que le représentant du Mouvement écologique cite, il faudra clarifier si elles ont été prises en considération dans le dossier de classement ou non. La recommandation du représentant du Mouvement écologique de limiter la vitesse sur la route du Vin ne peut pas être retenue dans la mesure où une telle réglementation est de la compétence de l’Administration des Ponts et Chaussées.</p>\n<p class=\"lf-p\">Au sujet de la remarque du représentant du Mouvement écologique d’interdire le pâturage permanent, les représentants de l’Administration de la nature et des forêts sont d’avis qu’une telle interdiction limiterait les moyens de gestion de l’Administration de la nature et des forêts dans un futur incertain dû au changement climatique.</p>\n<p class=\"lf-p\">Concernant la proposition du représentant du Mouvement écologique d’interdire l’élagage des lisières de forêts dans la zone, le CSPN est d’avis qu’il faudra veiller à ce que l’aménagement des lisières serve les besoins des chauves-souris. La représentante de l’Administration de la nature et des forêts, service des forêts, ajoute qu’il faut distinguer entre la gestion des lisières intérieures et des lisières extérieures et que, pour les premières, il a été décidé de ne pas intervenir afin de garder un toit de la couronne des arbres fermé. Pour ce qui est des lisières extérieures, la représentante de l’Administration de la nature et des forêts, service des forêts, est d’avis qu’une intervention douce avec comme résultat une meilleure structuration et une biodiversité plus riche de la lisière n’aura pas de conséquence négative sur le climat interne de la forêt.</p>\n<p class=\"lf-p\">Le CSPN propose d’interdire l’élagage des lisières sur une hauteur de plus de 4,5 m du sol.</p>\n<p class=\"lf-p\">Concernant la demande du représentant du Mouvement écologique de renoncer à l’emploi d’antiparasitaires, le CSPN est d’avis qu’il faut respecter les lignes directrices de l’Administration de la nature et des forêts et de l’Administration des Services vétérinaires (https://environnement.public.lu/fr/publications/conserv_nature/parasitenmanagement.html).</p>\n<p class=\"lf-p\">En suivant une remarque du représentant de l’Administration des services techniques de l’Agriculture, il faudra cependant vérifier si une telle recommandation est compatible avec la logique des restrictions formulées par les règlements grand-ducaux relatifs aux zones protégées d’intérêt national.</p>\n<p class=\"lf-p\">Le représentant de natur&amp;ëmwelt Fondation Hëllef fir d’Natur pose la question de l’impact du CSPN sur les limites des réserves naturelles telles qu’elles sont proposées par l’avant-projet de règlement grand2 ducal. Le président rappelle que les avis du CSPN sont entendus, mais qu’ils ne sont pas nécessairement repris tels quels. A ce sujet, le CSPN rappelle que de manière générale, il est d’avis que les surfaces proposées pour les réserves naturelles sont toutes trop réduites. La représentante de l’Administration de la nature et des forêts, service des forêts, rappelle que les limites des futures réserves naturelles sont définies par le Plan national pour la protection de la nature (PNPN 2).</p>\n<p class=\"lf-p\">A la demande du représentant des services techniques de l’Agriculture concernant les délais de publication des ZPINs sur le géoportail, la représente de l’Administration de la nature et des forêts précise que la couche « ZPIN à déclarer » montre les limites de la ZPIN telle qu’elles ont étés définie par le PNPN2.</p>\n<p class=\"lf-p\">Les limites actuelles de la ZPIN, dont la modification a été proposée après examen par le bureau d’étude ayant élaboré le dossier de classement, figurent dans la couche « ZPIN en procédure réglementaire ».</p>\n<p class=\"lf-p\">De manière générale, les couches sont définies comme suit :</p>\n<p class=\"lf-p\">ZPIN à déclarer Zones proposées par le 2ième Plan national pour la Protection de la nature (PNPN2) de 2017 en vue d'un classement en tant que zones de protection d’intérêt national. Ces zones n'ont actuellement pas encore de statut légal et ne sont pas grevées de servitudes. Les limites ne sont pas définitives et peuvent être adaptées lors de la procédure de classement.</p>\n<p class=\"lf-p\">ZPIN en procédure réglementaire Zones proposées par le 2ième Plan national pour la Protection de la nature (PNPN2) de 2017 en vue d'un classement en tant que zones de protection d’intérêt national et dont la procédure de classement officielle a été entamée avec l’approbation par le Conseil de gouvernement. Ces zones n'ont actuellement pas encore de statut légal et ne sont pas grevées de servitudes. Les limites ne sont pas définitives et peuvent être adaptées lors de la procédure de classement.</p>\n<p class=\"lf-p\">ZPIN déclarées Zones protégées d'intérêt national (réserves naturelles et réserves forestières intégrales) conformément à la loi modifiée du 19 janvier 2004 concernant la protection de la nature et des ressources naturelles.</p>\n<p class=\"lf-p\">Chaque réserve est grevée de servitudes qui sont définies par règlement grand-ducal.</p>\n<p class=\"lf-p\">Ces remarques et propositions étant faites, le CSPN avise favorablement la désignation de la zone « Scheierbierg - Maachergrouf » en zone protégée d’intérêt national. […] 3 Administration Administration Communale Communaie BOUS 5408 B OUS 20 20route routede de Luxembourg Luxembourg Grand-Duché Grand-Duché de de Luxembourg Luxembourg M i n i s t è r e de Ministère de l'Environnement, l'Environnement, du du Climat Ministèrede de ('Environnement, l'EnvironneTîent du du Climat Ciimat Ministère et et du du Développement Déveioppement durable durabse Entré Entréle te i et é v e l o p p e m e n t durable et du du D Développement durable Mme la M Ministre M m e la inistre L-2918 L-2918 Luxembourg Luxembourg DEC. 2ÜZ2 2U.2 2 0 ÜEC. — — ------------- ---------------- Concerne Concerne :: Prise Prise de deposition position de dela la commune commune de deBous Bous par par rapport àà l'avant-projet l'avant-projet de de règlement grand-ducal grand-ducal déclarant zone protégée d'intérêt national sous déclarant zone protégée d'intérêt national sous forme forme de de réserve réserve naturelle et et de de corridor corridor écologique, écologique, la la zone chergrouf\" sise zone \"Scheierbierg/Maa \"Scheierbierg/Maachergrouf sisesur surles lesterrains des descommunes de deBous, Bous, Mondorf-les-Bains, Mondorf-les-Bains, Remich Remich et et Schengen Schengen M a d a m e la instre, Madame la M Minstre, Par Par la la présente, présente, nous nous vous vous faisons faisons parvenir parvenir en en annexe annexe la la délibération délibération et et l'avis l'avis du du conseil conseil ccommunal o m m u n a l de è g l e m e n t grand-ducal de Bous Bous relatif relatif àà l'avant-projet l'avant-projet de derrèglement grand-ducal déclarant déclarant zone zone protégée protégée d'intérêt d'intérêt national hergrouf'. national sous sous forme forme de deréserve réserve naturelle naturelle et et de de corridor corridor écologique, écologique, lata zone zone \"Scheierbierg/Maac \"Scheierbierg/Maachergrouf.</p>\n<p class=\"lf-p\">Pour o u t e s informations o n t a c t e r le Pour ttoutes informations complémentaires, complémentaires, nous nous vous vous prions prions de de ccontacter le secrétaire secrétaire au nnuméro 28 86 86 04 04 101.</p>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">101.</span>ccommunal o m m u n a l au u m é r o 28 En a d a m e la i n i s t r e , l'expression En attendant, attendant, veuillez veuillez agréer, agréer. M Madame la M Ministre, l'expression de de notre notre parfaite parfaite considération.</div>\n<p class=\"lf-p\">Bous, le le 16 16 ddécembre Bous, é c e m b r e 2022 Pour le collège échevinal, le bourgmestre Tél.</p>\n<p class=\"lf-p\">Tél. 28 288604-101 86 04-101 bernard.heinesch@bous. bernard.heinesch@bous.lu lu (Secrétaire (Secrétairecommunal) Tél.</p>\n<p class=\"lf-p\">Tél. 28 2886 8604-104 marc.schmit@bous.lu marc. schmit@bous. lu (Secrétariat) (Secrétariat) secrétaire communal Tél. 28 28 86 86 04-105 04-105 Tél. population@bous.lu (Population) (Population) Tél. 28 2886 86 04-102 04-102 Tél. technique@bous.lu technique@bous. lu (Service (Servicetechnique) Tél.28 2886 8604-106 Tél. silvia.weber@bous.lu (Recette) Fax Fax28 2886 8604-109 www. bous. lu www.bous.lu E TRAIT DU DU REGISTRE REGISTRE AU DÉLIBÉRATIO S EXTRAIT AUX DÉLIBÉRATIONS du conseil conseil communal communal du f- i . -^. * d: de la la ccommune de BOUS de o m m u n e de Séance Séancepublique publique du du 15 15 décembre décembre 2022 Date Datede del'annonce l'annoncepublique publiquede dela la séance: séance:07 07décembre décembre2022 Date de de la la convocation convocation des des conseillers: 07 07 décembre 2022 Date Présents ::</p>\n<p class=\"lf-p\">Présents</p></div>", "next": 239926}