{"html": "<div class=\"lf-doc\"><div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">(4)</span>Gewinne aus der Veräußerung von Seeschiffen oder Luftfahrzeugen, die im internationalen Verkehr betrieben werden, von Schiffen, die der Binnenschifffahrt dienen und von beweglichem Vermögen, das dem Betrieb dieser Schiffe oder Luftfahrzeuge dient, können nur in dem Vertragsstaat besteuert werden, in dem sich der Ort der tatsächlichen Geschäftsleitung des Unternehmens befindet.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">(5)</span>Gewinne aus der Veräußerung des in den Absätzen 1 bis 4 nicht genannten Vermögens können nur in dem Vertragsstaat besteuert werden, in dem der Veräußerer ansässig ist.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">(6)</span>Bei einer natürlichen Person, die in einem Vertragsstaat während mindestens fünf Jahren ansässig war und die im anderen Vertragsstaat ansässig geworden ist, berührt Absatz 5 nicht das Recht des erstgenannten Staates, bei Anteilen an Gesellschaften, die im erstgenannten Vertragsstaat ansässig sind, nach seinen innerstaatlichen Rechtsvorschriften bei der Person einen Vermögenszuwachs bis zu ihrem Wohnsitzwechsel zu besteuern. In diesem Fall wird der im erstgenannten Staat besteuerte Vermögenszuwachs bei der Ermittlung des späteren Vermögenszuwachses durch den anderen Staat nicht einbezogen.</div>\n<h4 class=\"lf-art\" id=\"a-14\"><span class=\"lf-art-num\">Artikel 14</span><span class=\"lf-art-t\">Einkünfte aus unselbständiger Arbeit</span></h4>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">(1)</span>Vorbehaltlich der Artikel 15 bis 19 können Gehälter, Löhne und ähnliche Vergütungen, die eine in einem Vertragsstaat ansässige Person aus unselbständiger Arbeit bezieht, nur in diesem Staat besteuert werden, es sei denn, die Arbeit wird im anderen Vertragsstaat ausgeübt. Wird die Arbeit dort ausgeübt, so können die dafür bezogenen Vergütungen im anderen Staat besteuert werden.</div>\n<p class=\"lf-p\">1725 LUXEMBOURG</p>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">(2)</span>Ungeachtet des Absatzes 1 können Vergütungen, die eine in einem Vertragsstaat ansässige Person für eine im anderen Vertragsstaat ausgeübte unselbständige Arbeit bezieht, nur im erstgenannten Staat besteuert werden, wenn</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">a)</span>der Empfänger sich im anderen Staat insgesamt nicht länger als 183 Tage innerhalb eines Zeitraums von zwölf Monaten, der während des betreffenden Kalenderjahres beginnt oder endet, aufhält und</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">b)</span>die Vergütungen von einem Arbeitgeber oder für einen Arbeitgeber gezahlt werden, der nicht im anderen Staat ansässig ist, und</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">c)</span>die Vergütungen nicht von einer Betriebsstätte getragen werden, die der Arbeitgeber im anderen Staat hat.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">(3)</span>Die Bestimmungen des Absatzes 2 finden keine Anwendung auf Vergütungen für Arbeit im Rahmen gewerbsmäßiger Arbeitnehmerüberlassung.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">(4)</span>Ungeachtet der vorstehenden Bestimmungen dieses Artikels können Vergütungen für eine an Bord eines Seeschiffs, Luftfahrzeugs im internationalen Verkehr oder eines Schiffes, das der Binnenschifffahrt dient, ausgeübte unselbständige Arbeit in dem Vertragsstaat besteuert werden, in dem sich der Ort der tatsächlichen Geschäftsleitung des Unternehmens befindet, das das Schiff oder Luftfahrzeug betreibt. Solange dieser Staat die Einkünfte aus derartiger Arbeit nicht besteuert, hat der Wohnsitzstaat das Besteuerungsrecht für diese Einkünfte.</div>\n<h4 class=\"lf-art\" id=\"a-15\"><span class=\"lf-art-num\">Artikel 15</span><span class=\"lf-art-t\">Aufsichtsrats- und Verwaltungsratsvergütungen</span></h4>\n<p class=\"lf-p\">Aufsichtsrats- oder Verwaltungsratsvergütungen und ähnliche Zahlungen, die eine in einem Vertragsstaat ansässige Person in ihrer Eigenschaft als Mitglied des Aufsichts- oder Verwaltungsrats einer Gesellschaft bezieht, die im anderen Vertragsstaat ansässig ist, können im anderen Staat besteuert werden.</p>\n<h4 class=\"lf-art\" id=\"a-16\"><span class=\"lf-art-num\">Artikel 16</span><span class=\"lf-art-t\">Künstler und Sportler</span></h4>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">(1)</span>Ungeachtet der Artikel 7 und 14 können Einkünfte, die eine in einem Vertragsstaat ansässige Person als Künstler, wie Bühnen-, Film-, Rundfunk- und Fernsehkünstler sowie Musiker, oder als Sportler aus ihrer im anderen Vertragsstaat persönlich ausgeübten Tätigkeit bezieht, im anderen Staat besteuert werden.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">(2)</span>Fließen Einkünfte aus einer von einem Künstler oder Sportler in dieser Eigenschaft persönlich ausgeübten Tätigkeit nicht dem Künstler oder Sportler selbst, sondern einer anderen Person zu, so können diese Einkünfte ungeachtet der Artikel 7 und 14 in dem Vertragsstaat besteuert werden, in dem der Künstler oder Sportler seine Tätigkeit ausübt.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">(3)</span>Die Absätze 1 und 2 gelten nicht für Einkünfte aus der von Künstlern oder Sportlern in einem Vertragsstaat ausgeübten Tätigkeit, wenn der Aufenthalt in diesem Staat ganz oder überwiegend aus öffentlichen Mitteln des anderen Staates oder einem seiner Länder oder einer ihrer Gebietskörperschaften oder von einer im anderen Staat als gemeinnützig anerkannten Einrichtung finanziert wird. In diesem Fall können die Einkünfte nur in dem anderen Vertragsstaat besteuert werden.</div>\n<h4 class=\"lf-art\" id=\"a-17-31\"><span class=\"lf-art-num\">Artikel 17</span><span class=\"lf-art-t\">Ruhegehälter, Renten und ähnliche Vergütungen</span></h4>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">(1)</span>Vorbehaltlich des Artikels 18 Absatz 2 können Ruhegehälter und ähnliche Vergütungen oder Renten die eine in einem Vertragsstaat ansässige Person aus dem anderen Vertragsstaat erhält, nur im erstgenannten Staat besteuert werden.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">(2)</span>Bezüge, die eine in einem Vertragsstaat ansässige natürliche Person aus der gesetzlichen Sozialversicherung des anderen Vertragsstaats erhält, können abweichend von Absatz 1 nur in diesem anderen Staat besteuert werden.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">(3)</span>Die aus der Bundesrepublik Deutschland stammenden Ruhegehälter, ähnlichen Vergütungen oder Renten, die ganz oder teilweise auf Beiträgen beruhen, die in der Bundesrepublik Deutschland länger als zwölf Jahre</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">a)</span>nicht zu den steuerpflichtigen Einkünften gehörten oder</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">b)</span>steuerlich abziehbar waren oder</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">c)</span>in anderer Weise begünstigt wurden, können abweichend von Absatz 1 nur in der Bundesrepublik Deutschland besteuert werden. Dieser Absatz ist nicht anzuwenden, wenn die Bundesrepublik Deutschland die Ruhegehälter, ähnlichen Vergütungen oder Renten tatsächlich nicht besteuert, wenn die Steuervergünstigung aus irgendeinem Grund zurückgefordert wurde oder wenn die Frist von zwölf Jahren nach Satz 1 in beiden Vertragsstaaten erfüllt ist.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">(4)</span>Ungeachtet des Absatzes 1 können Ruhegehälter und ähnliche Vergütungen (pauschale Zahlungen inbegriffen) die aus Luxemburg stammen und an eine in der Bundesrepublik Deutschland ansässige Person gezahlt werden, nicht in der Bundesrepublik Deutschland besteuert werden, wenn diese Zahlungen sich aus Beiträgen, Zuweisungen und Versicherungsprämien ergeben die von dem oder für den Empfänger an ein Zusatzpensionsregime gezahlt wurden, oder aus Dotierungen die vom Arbeitgeber an einbetriebsinternes Regime gemacht wurden, und diese Beiträge, Zuweisungen, Versicherungsprämien oder Dotierungen in Luxemburg besteuert wurden.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">(5)</span>Wiederkehrende und einmalige Vergütungen, die ein Vertragsstaat oder eine seiner Gebietskörperschaften an eine im anderen Vertragsstaat ansässige Person als Entschädigung für politische Verfolgung oder für Unrecht oder Schäden aufgrund von Kriegshandlungen (einschließlich Wiedergutmachungsleistungen) oder des Wehr- oder Zivildienstes oder 1726 LUXEMBOURG eines Verbrechens, einer Impfung oder ähnlicher Vorkommnisse zahlt, können abweichend von Absatz 1 nur im erstgenannten Staat besteuert werden.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">(6)</span>Der Begriff „Rente“ bedeutet einen bestimmten Betrag, der regelmäßig zu festgesetzten Zeitpunkten lebenslänglich oder während eines bestimmten oder bestimmbaren Zeitabschnitts aufgrund einer Verpflichtung zahlbar ist, die diese Zahlungen als Gegenleistung für eine in Geld oder Geldeswert bewirkte angemessene Leistung vorsieht.</div>\n<h4 class=\"lf-art\" id=\"a-18-32\"><span class=\"lf-art-num\">Artikel 18</span><span class=\"lf-art-t\">Öffentlicher Dienst</span></h4>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">(1)</span>a) Gehälter, Löhne und ähnliche Vergütungen, ausgenommen Ruhegehälter, die von einem Vertragsstaat, einem seiner Länder oder einer ihrer Gebietskörperschaften oder einer anderen juristischen Person des öffentlichen Rechts dieses Staates an eine natürliche Person für die diesem Staat, einem seiner Länder, einer ihrer Gebietskörperschaften oder einer anderen juristischen Person des öffentlichen Rechts geleisteten Dienste gezahlt werden, können nur in diesem Staat besteuert werden.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">b)</span>Diese Gehälter, Löhne und ähnlichen Vergütungen können jedoch nur im anderen Vertragsstaat besteuert werden, wenn die Dienste in diesem Staat geleistet werden und die natürliche Person in diesem Staat ansässig ist und</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">aa)</span>ein Staatsangehöriger dieses Staates ist oder</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">bb)</span>nicht ausschließlich deshalb in diesem Staat ansässig geworden ist, um die Dienste zu leisten.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">(2)</span>a) Ruhegehälter, die von einem Vertragsstaat, einem seinerLänder, einer ihrer Gebietskörperschaften oder einer anderen juristischen Person des öffentlichen Rechts dieses Staates oder aus von diesem Staat, einem seiner Länder, einer ihrer Gebietskörperschaften oder einer anderen juristischen Person des öffentlichen Rechts errichteten Sondervermögens an eine natürliche Person für die diesem Staat, einem seiner Länder, einer ihrer Gebietskörperschaften oder einer anderen juristischen Person des öffentlichen Rechts geleisteten Dienste gezahlt werden, können nur in diesem Staat besteuert werden.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">b)</span>Diese Ruhegehälter können jedoch nur im anderen Vertragsstaat besteuert werden, wenn die natürliche Person in diesem Staat ansässig und ein Staatsangehöriger dieses Staates ist.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">(3)</span>Auf Gehälter, Löhne und ähnliche Vergütungen und Ruhegehälter für Dienstleistungen, die im Zusammenhang mit einer Geschäftstätigkeit eines Vertragsstaats, eines seiner Länder, einer ihrer Gebietskörperschaften oder einer anderen juristischen Person des öffentlichen Rechts dieses Staates erbracht werden, sind die Artikel 14, 15, 16 oder 17 anzuwenden.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">(4)</span>Die Absätze 1 und 2 sind auch für Löhne, Gehälter und ähnliche Vergütungen und Ruhegehälter anzuwenden, die an natürliche Personen für Dienste gezahlt werden, die dem Goethe-Institut, dem Deutschen Akademischen Austauschdienst und anderen ähnlichen von den zuständigen Behörden der Vertragsstaaten im gegenseitigen Einvernehmen zu bestimmenden Einrichtungen geleistet werden. Werden diese Vergütungen im Gründungsstaat der Einrichtung nicht besteuert, so gilt Artikel 14.</div>\n<h4 class=\"lf-art\" id=\"a-19\"><span class=\"lf-art-num\">Artikel 19</span><span class=\"lf-art-t\">Gastprofessoren, Lehrer und Studenten</span></h4>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">(1)</span>Eine natürliche Person, die sich auf Einladung eines Vertragsstaats oder einer Universität, Hochschule, Schule, eines Museums oder einer anderen kulturellen Einrichtung dieses Vertragsstaats oder im Rahmen eines amtlichen Kulturaustausches in diesem Vertragsstaat höchstens zwei Jahre lang lediglich zur Ausübung einer Lehrtätigkeit, zum Halten von Vorlesungen oder zur Ausübung einer Forschungstätigkeit bei dieser Einrichtung aufhält und die im anderen Vertragsstaat ansässig ist oder dort unmittelbar vor der Einreise in den erstgenannten Staat ansässig war, ist in dem erstgenannten Staat mit ihren für diese Tätigkeit bezogenen Vergütungen von der Steuer befreit, vorausgesetzt, dass diese Vergütungen von außerhalb dieses Staates bezogen werden.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">(2)</span>Zahlungen, die ein Student, Praktikant oder Auszubildender, der sich in einem Vertragsstaat ausschließlich zum Studium oder zur Ausbildung aufhält und der im anderen Vertragsstaat ansässig ist oder dort unmittelbar von der Einreise in den erstgenannten Staat ansässig war, für seinen Unterhalt, sein Studium oder seine Ausbildung erhält, dürfen im erstgenannten Staat nicht besteuert werden, sofern diese Zahlungen aus Quellen außerhalb dieses Staates stammen.</div>\n<h4 class=\"lf-art\" id=\"a-20\"><span class=\"lf-art-num\">Artikel 20</span><span class=\"lf-art-t\">Andere Einkünfte</span></h4>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">(1)</span>Einkünfte einer in einem Vertragsstaat ansässigen Person, die in den vorstehenden Artikeln nicht behandelt wurden, können ohne Rücksicht auf ihre Herkunft nur in diesem Staat besteuert werden.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">(2)</span>Absatz 1 ist auf andere Einkünfte als solche aus unbeweglichem Vermögen im Sinne des Artikels 6 Absatz 2 nicht anzuwenden, wenn der in einem Vertragsstaat ansässige Empfänger im anderen Vertragsstaat eine Geschäftstätigkeit durch eine dort gelegene Betriebsstätte ausübt und die Rechte oder Vermögenswerte, für die die Einkünfte gezahlt werden, tatsächlich zu dieser Betriebsstätte gehören. In diesem Fall ist Artikel 7 anzuwenden.</div>\n<p class=\"lf-p\">1727 LUXEMBOURG</p>\n<h4 class=\"lf-art\" id=\"a-21\"><span class=\"lf-art-num\">Artikel 21</span><span class=\"lf-art-t\">Vermögen</span></h4>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">(1)</span>Unbewegliches Vermögen im Sinne des Artikels 6, das einer in einem Vertragsstaat ansässigen Person gehört und im anderen Vertragsstaat liegt, kann im anderen Staat besteuert werden.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">(2)</span>Bewegliches Vermögen, das Betriebsvermögen einer Betriebsstätte ist, die ein Unternehmen eines Vertragsstaats im anderen Vertragsstaat hat, kann im anderen Staat besteuert werden.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">(3)</span>Seeschiffe und Luftfahrzeuge, die im internationalen Verkehr betrieben werden, und Schiffe, die der Binnenschifffahrt dienen, sowie bewegliches Vermögen, das dem Betrieb dieser Schiffe oder Luftfahrzeuge dient, können nur in dem Vertragsstaat besteuert werden, in dem sich der Ort der tatsächlichen Geschäftsleitung des Unternehmens befindet.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">(4)</span>Alle anderen Vermögensteile einer in einem Vertragsstaat ansässigen Person können nur in diesem Staat besteuert werden.</div>\n<h4 class=\"lf-art\" id=\"a-22\"><span class=\"lf-art-num\">Artikel 22</span><span class=\"lf-art-t\">Vermeidung der Doppelbesteuerung im Wohnsitzstaat</span></h4>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">(1)</span>Bei einer in der Bundesrepublik Deutschland ansässigen Person wird die Steuer wie folgt festgesetzt:</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">a)</span>Von der Bemessungsgrundlage der deutschen Steuer werden die Einkünfte aus Luxemburg sowie die in Luxemburg gelegenen Vermögenswerte ausgenommen, die nach diesem Abkommen in Luxemburg tatsächlich besteuert werden und nicht unter Buchstabe b fallen.</div>\n<p class=\"lf-p\">Für Einkünfte aus Dividenden gelten die vorstehenden Bestimmungen nur dann, wenn diese Dividenden an eine in der Bundesrepublik Deutschland ansässige Gesellschaft jedoch nicht an eine Personengesellschaft) von einer in Luxemburg ansässigen Gesellschaft gezahlt werden, deren Kapital zu mindestens 10 Prozent unmittelbar der deutschen Gesellschaft gehört, und bei der Ermittlung der Gewinne der ausschüttenden Gesellschaft nicht abgezogen worden sind.</p>\n<p class=\"lf-p\">Für die Zwecke der Steuern vom Vermögen werden von der Bemessungsgrundlage der deutschen Steuer ebenfalls Beteiligungen ausgenommen, deren Ausschüttungen, falls solche gezahlt würden, nach den vorhergehenden Sätzen von der Steuerbemessungsgrundlage auszunehmen wären.</p>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">b)</span>Auf die deutsche Steuer vom Einkommen für die folgenden Einkünfte wird unter Beachtung der Vorschriften des deutschen Steuerrechts über die Anrechnung ausländischer Steuern die Steuer Luxemburgs angerechnet, die nach dem Recht Luxemburgs und in Übereinstimmung mit diesem Abkommen für diese Einkünfte gezahlt worden ist:</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">aa)</span>Dividenden, die nicht unter Buchstabe a fallen;</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">bb)</span>Lizenzgebühren;</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">cc)</span>Einkünfte, die nach Artikel 13 Absatz 2 in Luxemburg besteuert werden können;</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">dd)</span>Einkünfte, die nach Artikel 14 Absatz 3 in Luxemburg besteuert werden können;</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">ee)</span>Aufsichtsrats- und Verwaltungsratsvergütungen;</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">ff)</span>Einkünfte, die nach Artikel 16 in Luxemburg besteuert werden können.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">c)</span>Statt der Bestimmungen des Buchstabens a sind die Bestimmungen des Buchstabens b anzuwenden auf Einkünfte im Sinne der Artikel 7 und 10 und die diesen Einkünften zugrunde liegenden Vermögenswerte, wenn die in der Bundesrepublik Deutschland ansässige Person nicht nachweist, dass die Betriebsstätte in dem Wirtschaftsjahr, in dem sie den Gewinn erzielt hat, oder die in Luxemburg ansässige Gesellschaft in dem Wirtschaftsjahr, für das sie die Ausschüttung vorgenommen hat, ihre Bruttoerträge ausschließlich oder fast ausschließlich aus unter § 8 Absatz 1 des deutschen Außensteuergesetzes fallenden Tätigkeiten bezieht.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">d)</span>Die Bundesrepublik Deutschland behält aber das Recht, die nach den Bestimmungen dieses Abkommens von der deutschen Steuer ausgenommenen Einkünfte und Vermögenswerte bei der Festsetzung ihres Steuersatzes zu berücksichtigen.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">e)</span>Ungeachtet der Bestimmungen des Buchstabens a wird die Doppelbesteuerung durch Steueranrechnung nach Buchstabe b vermieden,</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">aa)</span>wenn in den Vertragsstaaten Einkünfte oder Vermögen unterschiedlichen Abkommensbestimmungen zugeordnet oder verschiedenen Personen zugerechnet werden (außer nach Artikel 9) und dieser Konflikt sich nicht durch ein Verfahren nach Artikel 24 Absatz 3 regeln lässt und wenn aufgrund dieser unterschiedlichen Zuordnung oder Zurechnung die betreffenden Einkünfte oder das Vermögen unbesteuert blieben oder niedriger als ohne diesen Konflikt besteuert würden oder</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">bb)</span>wenn die Bundesrepublik Deutschland nach Konsultation auf diplomatischem Weg andere Einkünfte notifiziert, bei denen sie die Anrechnungsmethode nach Buchstabe b anzuwenden beabsichtigt. Die Doppelbesteuerung wird für die notifizierten Einkünfte durch Steueranrechnung nach Buchstabe b vom ersten Tag des Kalenderjahres vermieden, das dem Kalenderjahr folgt, in dem die Notifikation übermittelt wurde.</div>\n<p class=\"lf-p\">1728 LUXEMBOURG</p>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">(2)</span>In Luxemburg wird, vorbehaltlich der Bestimmungen der luxemburgischen Gesetzgebung betreffend die Vermeidung der Doppelbesteuerung die diesen allgemeinen Grundsatz nicht beeinträchtigen, die Doppelbesteuerung wie folgt beseitigt:</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">a)</span>Bezieht eine in Luxemburg ansässige Person Einkünfte oder hat sie Vermögen und können diese Einkünfte oder dieses Vermögen nach den Bestimmungen dieses Abkommens in der Bundesrepublik Deutschland besteuert werden, so nimmt Luxemburg vorbehaltlich der Buchstaben b und c diese Einkünfte oder dieses Vermögen von der Besteuerung aus, kann aber bei der Festsetzung der Steuer für das übrige Einkommen oder Vermögen der Person dieselben Steuersätze anwenden wie wenn die Einkünfte oder das Vermögen nicht von der Besteuerung auszunehmen wären.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">b)</span>Bezieht eine in Luxemburg ansässige Person Einkünfte, die nach den Artikeln 10, 12 und 16 sowie der Nummer 2 des Protokolls in der Bundesrepublik Deutschland besteuert werden können, so rechnet Luxemburg auf die Einkommensteuer der natürlichen Personen oder auf die Körperschaftsteuer dieser Person den Betrag an, der der in der Bundesrepublik Deutschland gezahlten Steuer entspricht. Der anzurechnende Betrag darf jedoch den Teil der vor der Anrechnung ermittelten Steuer nicht übersteigen, der auf die aus der Bundesrepublik Deutschland bezogenen Einkünfte entfällt.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">c)</span>Buchstabe a gilt nicht für Einkünfte oder Vermögen einer in Luxemburg ansässigen Person, wenn die Bundesrepublik Deutschland dieses Abkommen so anwendet, dass es diese Einkünfte oder dieses Vermögen von der Besteuerung ausnimmt oder Absatz 2 der Artikel 10 und 12 auf diese Einkünfte anwendet.</div>\n<h4 class=\"lf-art\" id=\"a-23\"><span class=\"lf-art-num\">Artikel 23</span><span class=\"lf-art-t\">Gleichbehandlung</span></h4>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">(1)</span>Staatsangehörige eines Vertragsstaats dürfen im anderen Vertragsstaat keiner Besteuerung oder damit zusammenhängenden Verpflichtung unterworfen werden, die anders oder belastender ist als die Besteuerung und die damit zusammenhängenden Verpflichtungen, denen Staatsangehörige des anderen Staates unter gleichen Verhältnissen insbesondere hinsichtlich der Ansässigkeit unterworfen sind oder unterworfen werden können. Diese Bestimmung gilt ungeachtet des Artikels 1 auch für Personen, die in keinem Vertragsstaat ansässig sind.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">(2)</span>Staatenlose, die in einem Vertragsstaat ansässig sind, dürfen in keinem Vertragsstaat einer Besteuerung oder damit zusammenhängenden Verpflichtung unterworfen werden, die anders oder belastender ist als die Besteuerung und die damit zusammenhängenden Verpflichtungen denen Staatsangehörige des betreffenden Staates unter gleichen Verhältnissen unterworfen sind oder unterworfen werden können.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">(3)</span>Die Besteuerung einer Betriebsstätte, die ein Unternehmen eines Vertragsstaats im anderen Vertragsstaat hat, darf im anderen Staat nicht ungünstiger sein als die Besteuerung von Unternehmen des anderen Staates, die die gleiche Tätigkeit ausüben. Diese Bestimmung ist nicht so auszulegen, als verpflichte sie einen Vertragsstaat, den im anderen Vertragsstaat ansässigen Personen Steuerfreibeträge, -vergünstigungen und -ermäßigungen aufgrund des Personenstands oder der Familienlasten zu gewähren, die er nur seinen ansässigen Personen gewährt.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">(4)</span>Sofern nicht Artikel 9 Absatz 1 oder Artikel 12 Absatz 6 anzuwenden ist, sind Lizenzgebühren und andere Entgelte, die ein Unternehmen eines Vertragsstaats an eine im anderen Vertragsstaat ansässige Person zahlt, bei der Ermittlung der steuerpflichtigen Gewinne dieses Unternehmens unter den gleichen Bedingungen wie Zahlungen an eine im erstgenannten Staat ansässige Person zum Abzug zuzulassen. Dementsprechend sind Schulden, die ein Unternehmen eines Vertragsstaats gegenüber einer im anderen Vertragsstaat ansässigen Person hat, bei der Ermittlung des steuerpflichtigen Vermögens dieses Unternehmens unter den gleichen Bedingungen wie Schulden gegenüber einer im erstgenannten Staat ansässigen Person zum Abzug zuzulassen.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">(5)</span>Unternehmen eines Vertragsstaats, deren Kapital ganz oder teilweise unmittelbar oder mittelbar einer im anderen Vertragsstaat ansässigen Person oder mehreren solchen Personen gehört oder ihrer Kontrolle unterliegt, dürfen im erst-genannten Staat keiner Besteuerung oder damit zusammenhängenden Verpflichtung unterworfen werden, die anders oder belastender ist als die Besteuerung und die damit zusammenhängenden Verpflichtungen, denen andere ähnliche Unternehmen des erstgenannten Staates unterworfen sind oder unterworfen werden können.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">(6)</span>Dieser Artikel gilt ungeachtet des Artikels 2 für Steuern jeder Art und Bezeichnung.</div>\n<h4 class=\"lf-art\" id=\"a-24\"><span class=\"lf-art-num\">Artikel 24</span><span class=\"lf-art-t\">Verständigungsverfahren</span></h4>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">(1)</span>Ist eine Person der Auffassung, dass Maßnahmen eines Vertragsstaats oder beider Vertragsstaaten für sie zu einer Besteuerung führen oder führen werden, die diesem Abkommen nicht entspricht, so kann sie unbeschadet der nach dem innerstaatlichen Recht dieser Staaten vorgesehenen Rechtsmittel ihren Fall der zuständigen Behörde des Vertragsstaats, in dem sie ansässig ist, oder, sofern ihr Fall von Artikel 23 Absatz 1 erfasst wird, der zuständigen Behörde des Vertragsstaats unterbreiten, dessen Staatsangehöriger sie ist. Der Fall muss innerhalb von drei Jahren nach der ersten Mitteilung der Maßnahme unterbreitet werden, die zu einer dem Abkommen nicht entsprechenden Besteuerung führt.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">(2)</span>Hält die zuständige Behörde die Einwendung für begründet und ist sie selbst nicht in der Lage, eine befriedigende Lösung herbeizuführen, so wird sie sich bemühen, den Fall durch Verständigung mit der zuständigen Behörde des anderen Vertragsstaats so zu regeln, dass eine dem Abkommen nicht entsprechende Besteuerung vermieden wird. Die Verständigungsregelung ist ungeachtet der Fristen des innerstaatlichen Rechts der Vertragsstaaten durchzuführen.</div>\n<p class=\"lf-p\">1729 LUXEMBOURG</p>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">(3)</span>Die zuständigen Behörden der Vertragsstaaten werden sich bemühen, Schwierigkeiten oder Zweifel, die bei der Auslegung oder Anwendung des Abkommens entstehen, in gegenseitigem Einvernehmen zu beseitigen. Sie können auch gemeinsam darüber beraten, wie eine Doppelbesteuerung in Fällen vermieden werden kann, die im Abkommen nicht behandelt sind.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">(4)</span>Die zuständigen Behörden der Vertragsstaaten können zur Herbeiführung einer Einigung im Sinne der vorstehenden Absätze unmittelbar miteinander verkehren, gegebenenfalls durch eine aus ihnen oder ihren Vertretern bestehende gemeinsame Kommission.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">(5)</span>Wenn a) eine Person nach Absatz 1 der zuständigen Behörde eines Vertragsstaats einen Fall mit der Begründung unterbreitet hat, dass Maßnahmen eines Vertragsstaats oder beider Vertragsstaaten für sie zu einer Besteuerung geführt haben, die diesem Abkommen nicht entspricht, und</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">b)</span>die zuständigen Behörden nicht in der Lage sind, sich innerhalb von zwei Jahren gemäß Absatz 2 über die Lösung des Falles seit der Unterbreitung des Falles an die zuständige Behörde des anderen Vertragsstaats zu einigen, werden alle ungelösten Fragen des Falles auf Antrag der Person einem Schiedsverfahren unterworfen. Diese ungelösten Fragen werden aber nicht dem Schiedsverfahren unterworfen, wenn zu ihnen bereits eine Gerichtsentscheidung in einem der Staaten ergangen ist. Sofern nicht eine Person, die unmittelbar von dem Fall betroffen ist, die Verständigungsvereinbarung, durch die der Schiedsspruch umgesetzt wird, ablehnt, ist der Schiedsspruch für beide Staaten verbindlich und ungeachtet der Fristen des innerstaatlichen Rechts dieser Staaten durchzuführen. Die zuständigen Behörden der Vertragsstaaten regeln in gegenseitigem Einvernehmen die Anwendung dieses Absatzes.</div>\n<h4 class=\"lf-art\" id=\"a-25\"><span class=\"lf-art-num\">Artikel 25</span><span class=\"lf-art-t\">Informationsaustausch</span></h4>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">(1)</span>Die zuständigen Behörden der Vertragsstaaten tauschen die Informationen aus, die zur Durchführung dieses Abkommens oder zur Anwendung oder Durchsetzung des innerstaatlichen Rechts betreffend Steuern jeder Art und Bezeichnung, die für Rechnung eines Vertragsstaats, einer seiner Gebietskörperschaften oder - im Fall der Bundesrepublik Deutschland - eines seiner Länder erhoben werden, voraussichtlich erheblich sind, soweit die diesem Recht entsprechende Besteuerung nicht dem Abkommen widerspricht. Der Informationsaustausch ist durch die Artikel 1 und 2 nicht eingeschränkt.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">(2)</span>Alle Informationen, die ein Vertragsstaat nach Absatz 1 erhalten hat, sind ebenso geheim zu halten wie die aufgrund des innerstaatlichen Rechts dieses Staates beschafften Informationen und dürfen nur den Personen oder Behörden (einschließlich der Gerichte und der Verwaltungsbehörden) zugänglich gemacht werden, die mit der Veranlagung oder Erhebung, der Vollstreckung oder Strafverfolgung oder mit der Entscheidung über Rechtsmittel hinsichtlich der in Absatz 1 genannten Steuern oder mit der Aufsicht darüber befasst sind. Diese Personen oder Behörden dürfen die Informationen nur für diese Zwecke verwenden. Sie dürfen die Informationen in einem öffentlichen Gerichtsverfahren oder in einer Gerichtsentscheidung offen legen. Ungeachtet der vorstehenden Bestimmungen können die Informationen für andere Zwecke verwendet werden, wenn sie nach dem Recht beider Staaten für diese anderen Zwecke verwendet werden können und die zuständige Behörde des übermittelnden Staates dieser Verwendung zugestimmt hat.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">(3)</span>Absätze 1 und 2 sind nicht so auszulegen, als verpflichteten sie einen Vertragsstaat, a) für die Erteilung von Informationen Verwaltungsmaßnahmen durchzuführen, die von den Gesetzen oder der Verwaltungspraxis dieses oder des anderen Vertragsstaats abweichen;</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">b)</span>Informationen zu erteilen, die nach den Gesetzen oder im üblichen Verwaltungsverfahren dieses oder des anderen Vertragsstaats nicht beschafft werden können;</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">c)</span>Informationen zu erteilen, die ein Handels-, Industrie-, Gewerbe- oder Berufsgeheimnis oder ein Geschäftsverfahren preisgeben würden oder deren Erteilung der öffentlichen Ordnung (ordre public) widerspräche.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">(4)</span>Ersucht ein Vertragsstaat gemäß diesem Artikel um Informationen, so nutzt der andere Vertragsstaat die ihm zur Verfügung stehenden Möglichkeiten zur Beschaffung der erbetenen Informationen, selbst wenn dieser andere Staat diese Informationen für seine eigenen steuerlichen Zwecke nicht benötigt. Die im vorhergehenden Satz enthaltene Verpflichtung unterliegt den Beschränkungen nach Absatz 3, wobei diese jedoch nicht so auszulegen ist, dass ein Vertragsstaat die Erteilung von Informationen nur deshalb ablehnen kann, weil er kein innerstaatliches steuerliches Interesse an solchen Informationen hat.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">(5)</span>Absatz 3 ist in keinem Fall so auszulegen, als könne ein Vertragsstaat das Ersuchen auf Erteilung von Informationen nur deshalb ablehnen, weil sich die Informationen bei einer Bank, einem sonstigen Finanzinstitut, einem Bevollmächtigten, Vertreter oder Treuhänder befinden oder weil sie sich auf das Eigentum an einer Person beziehen.</div>\n<p class=\"lf-p\">1730 LUXEMBOURG</p>\n<h4 class=\"lf-art\" id=\"a-26-40\"><span class=\"lf-art-num\">Artikel 26</span><span class=\"lf-art-t\">Verfahrensregeln für die Quellenbesteuerung</span></h4>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">(1)</span>Werden in einem Vertragsstaat die Steuern von Dividenden, Zinsen, Lizenzgebühren oder sonstigen von einer im anderen Vertragsstaat ansässigen Person bezogenen Einkünften im Abzugsweg erhoben, so wird das Recht des erstgenannten Staates zur Vornahme des Steuerabzugs zu dem nach seinem innerstaatlichen Recht vorgesehenen Satz durch dieses Abkommen nicht berührt. Die im Abzugsweg erhobene Steuer ist auf Antrag des Steuerpflichtigen zu erstatten, wenn und soweit sie durch das Abkommen ermäßigt wird oder entfällt.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">(2)</span>Die Anträge auf Erstattung müssen vor dem Ende des vierten auf das Kalenderjahr der Festsetzung der Abzugsteuer auf die Dividenden, Zinsen, Lizenzgebühren oder anderen Einkünfte folgenden Jahres eingereicht werden.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">(3)</span>Ungeachtet des Absatzes 1 wird jeder Vertragsstaat Verfahren dafür schaffen, dass Zahlungen von Einkünften, die nach diesem Abkommen im Quellenstaat keiner oder nur einer ermäßigten Steuer unterliegen, ohne oder nur mit dem Steuerabzug erfolgen können, der im jeweiligen Artikel vorgesehen ist.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">(4)</span>Der Vertragsstaat, aus dem die Einkünfte stammen, kann eine Bescheinigung der zuständigen Behörde über die Ansässigkeit in dem anderen Vertragsstaat verlangen.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">(5)</span>Die zuständigen Behörden können in gegenseitigem Einvernehmen die Durchfüenhrung dieses Artikels regeln und gegebenenfalls andere Verfahren zur Durchführung der im Abkommen vorgesehenen Steuerermäßigungen oder -befreiungen festlegen.</div>\n<h4 class=\"lf-art\" id=\"a-27\"><span class=\"lf-art-num\">Artikel 27</span><span class=\"lf-art-t\">Anwendung des Abkommens in bestimmten Fällen</span></h4>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">(1)</span>Dieses Abkommen ist nicht so auszulegen, als hindere es einen Vertragsstaat, seine innerstaatlichen Rechtsvorschriften zur Verhinderung der Steuerumgehung oder Steuerhinterziehung anzuwenden.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">(2)</span>Führen die vorstehenden Bestimmungen zu einer Doppelbesteuerung, konsultieren die zuständigen Behörden einander nach Artikel 24 Absatz 3, um die Doppelbesteuerung zu vermeiden.</div>\n<h4 class=\"lf-art\" id=\"a-28\"><span class=\"lf-art-num\">Artikel 28</span><span class=\"lf-art-t\">Mitglieder diplomatischer Missionen und konsularischer Vertretungen</span></h4>\n<p class=\"lf-p\">Dieses Abkommen berührt nicht die steuerlichen Vorrechte, die den Mitgliedern diplomatischer Missionen und konsularischer Vertretungen nach den allgemeinen Regeln des Völkerrechts oder aufgrund besonderer Übereinkünfte zustehen.</p>\n<h4 class=\"lf-art\" id=\"a-29\"><span class=\"lf-art-num\">Artikel 29</span><span class=\"lf-art-t\">Protokoll</span></h4>\n<p class=\"lf-p\">Das angefügte Protokoll ist Bestandteil dieses Abkommens.</p>\n<h4 class=\"lf-art\" id=\"a-30\"><span class=\"lf-art-num\">Artikel 30</span><span class=\"lf-art-t\">Inkrafttreten</span></h4>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">(1)</span>Dieses Abkommen bedarf der Ratifikation; die Ratifikationsurkunden werden so bald wie möglich in Luxemburg ausgetauscht.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">(2)</span>Das Abkommen tritt am Tag des Austausches der Ratifikationsurkunden in Kraft und ist in beiden Vertragsstaaten anzuwenden a) bei den im Abzugsweg erhobenen Steuern auf die Beträge, die am oder nach dem 1. Januar des Kalenderjahrs gezahlt werden, das dem Jahr folgt, in dem das Abkommen in Kraft getreten ist und</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">b)</span>bei den übrigen Steuern auf die Steuern, die für Zeiträume ab dem 1. Januar des Kalenderjahrs erhoben werden, das auf das Jahr folgt, in dem das Abkommen in Kraft getreten ist.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">(3)</span>Mit dem Inkrafttreten dieses Abkommens tritt das Abkommen vom 23. August 1958 zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Großherzogtum Luxemburg zur Vermeidung der Doppelbesteuerungen und über gegenseitige Amts- und Rechtshilfe auf dem Gebiete der Steuern vom Einkommen und vom Vermögen sowie der Gewerbesteuern und der Grundsteuern in der Fassung des Ergänzungsprotokolls vom 15. Juni 1973 und des Revisionsprotokolls vom 11. Dezember 2009 außer Kraft.</div>\n<p class=\"lf-p\">Seine Bestimmungen gelten bis zur in Absatz 2 geregelten Anwendbarkeit dieses Abkommens fort. Auf Steuersachverhalte, die vor dem Inkrafttreten dieses Abkommens liegen, bleiben die Bestimmungen des Abkommens vom 23. August 1958 anwendbar.</p>\n<p class=\"lf-p\">1731 LUXEMBOURG</p>\n<h4 class=\"lf-art\" id=\"a-31\"><span class=\"lf-art-num\">Artikel 31</span><span class=\"lf-art-t\">Kündigung</span></h4>\n<p class=\"lf-p\">Dieses Abkommen bleibt auf unbestimmte Zeit in Kraft, jedoch kann jeder Vertragsstaat das Abkommen nach Ablauf von fünf Jahren, vom Tag des Inkrafttretens an gerechnet, unter Einhaltung einer Frist von mindestens sechs Monaten zum Ende eines Kalenderjahrs auf diplomatischem Weg kündigen; in diesem Fall ist das Abkommen nicht mehr anzuwenden</p>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">a)</span>bei den im Abzugsweg erhobenen Steuern auf die Beträge, die am oder nach dem 1. Januar des Kalenderjahrs gezahlt werden, das auf das Kündigungsjahr folgt;</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">b)</span>bei den übrigen Steuern auf die Steuern, die für Zeiträume ab dem 1. Januar des Kalenderjahrs erhoben werden, das auf das Kündigungsjahr folgt.</div>\n<p class=\"lf-p\">Geschehen zu Berlin, am 23. April 2012, in zwei Urschriften in deutscher Sprache.</p>\n<p class=\"lf-p\">Für das Großherzogtum Luxemburg Luc FRIEDEN Minister der Finanzen Für die Bundesrepublik Deutschland Dr. Wolfgang SCHÄUBLE Bundesminister der Finanzen * PROTOKOLL zum Abkommen zwischen dem Großherzogtum Luxemburg und der Bundesrepublik Deutschland zur Vermeidung der Doppelbesteuerung und Verhinderung der Steuerhinterziehung auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen und vom Vermögen vom 23. April 2012 Das Großherzogtum Luxemburg und die Bundesrepublik Deutschland haben ergänzend zum Abkommen vom 23. April 2012 zur Vermeidung der Doppelbesteuerung und der Verhinderung der Steuerhinterziehung auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen und vom Vermögen die nachstehenden Bestimmungen vereinbart, die Bestandteile des Abkommens sind:</p>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">1.</span>Zu dem Abkommen insgesamt</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">(1)</span>Ein nach dem Recht eines Vertragsstaates gebildetes Investmentvermögen, das aus dem anderen Vertragsstaat stammende Dividenden oder Zinsen bezieht, kann die in den Artikeln 10 und 11 dieses Abkommens vorgesehenen Beschränkungen des Besteuerungsrechts des anderen Vertragsstaats geltend machen, soweit die Anteile an dem Investmentvermögen von in dem erstgenannten Staat ansässigen Personen gehalten werden.</div>\n<p class=\"lf-p\">Mit Anerkennung eines Anspruchs des Investmentvermögens erlischt das Recht der Anteilscheininhaber an diesem Investmentvermögen, einen Anspruch auf dieselbe Vergünstigung geltend zu machen.</p>\n<p class=\"lf-p\">Im Sinne dieser Bestimmung bedeutet Investmentvermögen</p>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">a)</span>in der Bundesrepublik Deutschland ein durch eine Kapitalanlagegesellschaft verwaltetes Sondervermögen im Sinne des Investmentgesetzes,</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">b)</span>in Luxemburg ein Investmentfond (fonds commun de placement).</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">(2)</span>Investmentgesellschaften können die in Artikel 10 und 11 vorgesehenen Beschränkungen selbständig geltend machen.</div>\n<p class=\"lf-p\">Im Sinne dieser Bestimmung bedeutet Investmentgesellschaft</p>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">a)</span>in der Bundesrepublik Deutschland die Investmentaktiengesellschaft</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">b)</span>in Luxemburg</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">–</span>die Risikoanlagegesellschaft (société d’investissement en capital à risque [SICAR]),</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">–</span>die Anlagegesellschaft mit variablem Kapital (société d’investissement à capital variable [SICAV]) und</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">–</span>die Anlagegesellschaft mit festem Kapital (société d’investissement à capital fixe [SICAF]).</div>\n<p class=\"lf-p\">Die zuständigen Behörden können die Einzelheiten zur Durchführung dieser Bestimmung in gegenseitigem Einvernehmen regeln, um sicherzustellen, dass aufgrund dieser Bestimmung keine unberechtigten Erstattungen erfolgen.</p>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">2.</span>Zu den Artikeln 10 und 11:</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">(1)</span>Ungeachtet der Artikel 10 und 11 können Dividenden und Zinsen, die aus der der Bundesrepublik Deutschland stammen, nach deren Recht besteuert werden, wenn sie</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">a)</span>auf Rechten oder Forderungen mit Gewinnbeteiligung, einschließlich der Einkünfte eines stillen Gesellschafters aus seiner Beteiligung als stiller Gesellschafter oder der Einkünfte aus partiarischen Darlehen oder Gewinnobligationen, beruhen und</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">b)</span>bei der Ermittlung der Gewinne des Schuldners der Dividenden oder Zinsen abzugsfähig sind.</div>\n<p class=\"lf-p\">1732 LUXEMBOURG</p>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">(2)</span>Im Falle Luxemburgs werden auch als Dividenden im Sinne von Artikel 10 Absatz 3 behandelt:</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">a)</span>Einkünfte aus Obligationen, die neben einer festen Verzinsung auch eine Zusatzverzinsung enthalten, die sich nach der Höhe der Gewinnausschüttung richtet und</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">b)</span>Einkünfte aus einer Beteiligung als stiller Gesellschafter.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">3.</span>Zu den Artikeln 10, 11, 12, 13 und 22 Ungeachtet der Vorschriften der Artikel 10, 11, 12, 13 und 22 finden die Bestimmungen der Richtlinie des Rates vom 23. Juli 1990 über das gemeinsame Steuersystem für Fusionen, Spaltungen, die Einbringung von Unternehmensteilen und den Austausch von Anteilen, die Gesellschaften verschiedener Mitgliedstaaten betreffen (90/434/EWG), der Richtlinie des Rates vom 23. Juli 1990 über das gemeinsame Steuersystem der Mutter- und Tochtergesellschaften verschiedener Mitgliedstaaten (90/435/EWG), der Richtlinie des Rates vom 3. Juni 2003 über eine gemeinsame Steuerregelung für Zahlungen von Zinsen und Lizenzgebühren zwischen verbundenen Unternehmen verschiedener Mitgliedstaaten (2003/49/EG) und der Richtlinie des Rates vom 3. Juni 2003 im Bereich der Besteuerung von Zinserträgen (2003/48/EG) in der jeweils gültigen Fassung Anwendung.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">4.</span>Zu Artikel 23 Absatz 5 Artikel 23 Absatz 5 ist nicht so auszulegen, als hindere er einen Vertragsstaat, die Einkommensbesteuerung auf konsolidierter Basis („Organschaft“) auf in diesem Vertragsstaat ansässige Personen zu beschränken.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">5.</span>Zu Artikel 25</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">(1)</span>Es besteht Einvernehmen darüber, dass die zuständige Behörde eines Vertragsstaates bei der Stellung eines Amtshilfeersuchens nach Artikel 25 des Abkommens der zuständigen Behörde des ersuchten Staates die nachstehenden Angaben zu liefern hat:</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">a)</span>hinreichende Angaben zur Identifikation der in eine Überprüfung oder Untersuchung einbezogenen Person (typischerweise der Name und, soweit bekannt, die Adresse, Kontonummer oder ähnliche identifizierende Informationen);</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">b)</span>die Zeitperiode, für welche die Informationen verlangt werden;</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">c)</span>eine Beschreibung der verlangten Informationen sowie Angaben hinsichtlich der Art und Form, in der der ersuchende Staat diese Informationen vom ersuchten Staat zu erhalten wünscht;</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">d)</span>den Steuerzweck, für den die Informationen verlangt werden;</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">e)</span>die Gründe für die Annahme, dass die ersuchten Informationen dem ersuchten Vertragsstaat vorliegen oder sich im Besitz oder in der Verfügungsmacht einer Person im Hoheitsbereich des ersuchten Vertragsstaates befinden;</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">f)</span>eine Erklärung, dass der ersuchende Vertragsstaat alle ihm in seinem Staat zur Verfügung stehenden Maßnahmen zur Einholung der Auskünfte ausgeschöpft hat, ausgenommen solche, die unverhältnismäßig große Schwierigkeiten mit sich bringen würden und</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">g)</span>den Namen und, soweit bekannt, die Adresse des mutmaßlichen Inhabers der verlangten Informationen.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">(2)</span>Der Zweck der Verweisung auf Informationen, die erheblich sein können, besteht darin, einen möglichst weit gehenden Informationsaustausch in Steuerbelangen zu gewährleisten, ohne den Vertragsstaaten zu erlauben, Beweisausforschung durch anlasslose Ermittlungen („fishing expeditions“) zu betreiben oder Informationen anzufordern, deren Erheblichkeit hinsichtlich der Steuerbelange einer steuerpflichtigen Person unwahrscheinlich ist. Während Absatz 1 wichtige verfahrenstechnische Anforderungen enthält, die fishing expeditions vermeiden sollen, sind die Buchstaben a bis g so auszulegen, dass sie einen wirksamen Informationsaustausch nicht behindern.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">(3)</span>Obwohl Artikel 25 des Abkommens die für den Informationsaustausch möglichen Verfahrensweisen nicht einschränkt, sind die Vertragsstaaten nicht dazu verpflichtet, Informationen auf automatischer oder spontaner Basis auszutauschen. Die Vertragsstaaten erwarten voneinander, sich gegenseitig die zur Durchführung des Abkommens nötigen Informationen zu liefern.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">(4)</span>Es besteht Einvernehmen darüber, dass im Falle des Austauschs von Informationen nach Artikel 25 des Abkommens die im ersuchten Staat geltenden Bestimmungen des Verwaltungsverfahrensrechts über die Rechte der Steuerpflichtigen (wie zum Beispiel das Recht auf Benachrichtigung oder das Recht auf Beschwerde) vorbehalten bleiben, bevor die Informationen an den ersuchenden Staat übermittelt werden. Es besteht im Weiteren Einvernehmen darüber, dass diese Bestimmungen dazu dienen, dem Steuerpflichtigen ein ordnungsgemäßes Verfahren zu gewähren und nicht bezwecken, den wirksamen Informationsaustausch zu verhindern oder übermäßig zu verzögern.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">(5)</span>Soweit nach Artikel 25 personenbezogene Daten übermittelt werden, gelten ergänzend die nachfolgenden Bestimmungen:</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">a)</span>Die Verwendung der Daten durch die empfangende Stelle ist in Übereinstimmung mit Artikel 25 Absatz 2 nur zu dem von der übermittelnden Stelle angegebenen Zweck und nur zu den durch die übermittelnde Stelle vorgeschriebenen Bedingungen zulässig.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">b)</span>Die übermittelnde Stelle ist verpflichtet, auf die Richtigkeit der zu übermittelnden Daten und ihre voraussichtliche Erheblichkeit im Sinne des Artikels 25 Absatz 1 Satz 1 und Verhältnismäßigkeit in Bezug auf den mit der Übermittlung verfolgten Zweck zu achten. Voraussichtlich erheblich sind die Daten, wenn im konkreten Fall die ernstliche Möglichkeit besteht, dass der andere Vertragsstaat ein Besteuerungsrecht 1733 LUXEMBOURG hat und keine Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass die Daten der zuständigen Behörde des anderen Vertragsstaats bereits bekannt sind oder dass die zuständige Behörde des anderen Vertragsstaates ohne die Auskunft von dem Gegenstand des Besteuerungsrechts Kenntnis erlangt. Erweist sich, dass unrichtige Daten oder Daten, die nicht übermittelt werden durften, übermittelt worden sind, so ist dies der empfangenden Stelle unverzüglich mitzuteilen. Diese ist verpflichtet, die Berichtigung oder Löschung solcher Daten unverzüglich vorzunehmen. Sind Daten ohne Ersuchen übermittelt worden, hat die empfangende Stelle unverzüglich zu prüfen, ob die Daten für den Zweck erforderlich sind, für den sie übermittelt worden sind; nicht benötigte Daten hat sie unverzüglich zu löschen.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">c)</span>Die empfangende Stelle unterrichtet die übermittelnde Stelle auf Ersuchen im Einzelfall zum Zweck der Auskunftserteilung an den Betroffenen über die Verwendung der Daten und die dadurch erzielten Ergebnisse.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">d)</span>Die empfangende Stelle hat den Betroffenen über die Datenerhebung bei der übermittelnden Stelle zu informieren; es sei denn, dass die Daten ohne Ersuchen übermittelt wurden. Die Information kann unterbleiben, soweit und solange eine Abwägung ergibt, dass das öffentliche Interesse an dem Unterbleiben der Information gegenüber dem Informationsinteresse des Betroffenen überwiegt.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">e)</span>Dem Betroffenen ist auf Antrag über die zu seiner Person übermittelten Daten sowie über den vorgesehenen Verwendungszweck Auskunft zu erteilen. Buchstabe d Satz 2 gilt entsprechend.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">f)</span>Die übermittelnde und die empfangende Stelle sind verpflichtet, die Übermittlung und den Empfang von personenbezogenen Daten aktenkundig zu machen.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">g)</span>Die übermittelten personenbezogenen Daten sind zu löschen, sobald sie für den Zweck, für den sie übermittelt worden sind, nicht mehr erforderlich sind.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">h)</span>Die übermittelnde und die empfangende Stelle sind verpflichtet, die übermittelten personenbezogenen Daten wirksam gegen unbefugten Zugang, unbefugte Veränderung und unbefugte Bekanntgabe zu schützen.</div>\n<p class=\"lf-p\">CONVENTION entre le Gouvernement du Grand-Duché de Luxembourg et le Gouvernement de la République du Kazakhstan tendant à éviter les doubles impositions et à prévenir la fraude fiscale en matière d’impôts sur le revenu et sur la fortune Le Gouvernement du Grand-Duché de Luxembourg et le Gouvernement de la République du Kazakhstan, désireux de conclure une Convention tendant à éviter les doubles impositions et à prévenir la fraude fiscale en matière d’impôts sur le revenu et sur la fortune, sont convenus de ce qui suit:</p>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">Article 1</span><span class=\"lf-art-t\">Personnes visées</span></h4>\n<p class=\"lf-p\">La présente Convention s’applique aux personnes qui sont des résidents d’un État contractant ou des deux États contractants.</p>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">Article 2</span><span class=\"lf-art-t\">Impôts visés</span></h4>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">1.</span>La présente Convention s’applique aux impôts sur le revenu et sur la fortune perçus pour le compte d’un État contractant ou de ses collectivités centrales ou locales, quel que soit le système de perception.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">2.</span>Sont considérés comme impôts sur le revenu et sur la fortune les impôts perçus sur le revenu total, sur la fortune totale, ou sur des éléments du revenu ou de la fortune, y compris les impôts sur les gains provenant de l’aliénation de biens mobiliers ou immobiliers, les impôts sur le montant global des salaires payés par les entreprises, ainsi que les impôts sur les plus-values.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">3.</span>Les impôts actuels auxquels s’applique la présente Convention, sont notamment:</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">a)</span>au Grand-Duché de Luxembourg: (i) l’impôt sur le revenu des personnes physiques; (ii) l’impôt sur le revenu des collectivités; (iii) l’impôt sur la fortune; et (iv) l’impôt commercial communal; (ci-après dénommés «impôt luxembourgeois»); et</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">b)</span>dans la République du Kazakhstan: (i) l’impôt sur le revenu des collectivités; (ii) l’impôt sur le revenu des personnes physiques; (iii) l’impôt sur la propriété des entités légales et des personnes physiques; (ci-après dénommés «impôt kazakh»).</div>\n<p class=\"lf-p\">1734 LUXEMBOURG 4. La présente Convention s’applique aussi aux impôts sur le revenu ou sur la fortune de nature identique ou analogue qui seraient établis après la date de l’entrée en vigueur de la Convention et qui s’ajouteraient aux impôts actuels ou qui les remplaceraient. Les autorités compétentes des États contractants se communiquent les modifications significatives apportées à leurs législations fiscales.</p>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">Article 3</span><span class=\"lf-art-t\">Définitions générales</span></h4>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">1.</span>Au sens de la présente Convention, à moins que le contexte n’exige une interprétation différente, le terme ou l’expression:</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">a)</span>«Luxembourg» désigne le Grand-Duché de Luxembourg et, lorsqu’il est employé dans un sens géographique, il désigne le territoire du Grand-Duché de Luxembourg;</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">b)</span>«Kazakhstan» désigne la République du Kazakhstan et, lorsqu’il est employé dans un sens géographique, le terme «Kazakhstan» comprend le territoire national de la République du Kazakhstan et les zones sur lesquelles le Kazakhstan exerce ses droits de souveraineté et son autorité judiciaire, conformément à sa législation et aux accords internationaux dont il fait partie;</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">c)</span>«personne» comprend les personnes physiques, les sociétés et tous autres groupements de personnes;</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">d)</span>«société» désigne toute personne morale ou toute entité qui est considérée comme une personne morale aux fins d’imposition;</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">e)</span>«entreprise» s’applique à l’exercice de toute activité ou affaire;</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">f)</span>«entreprise d’un État contractant» et «entreprise de l’autre État contractant» désignent respectivement une entreprise exploitée par un résident d’un État contractant et une entreprise exploitée par un résident de l’autre État contractant;</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">g)</span>«trafic international» désigne tout transport effectué par un navire ou un aéronef exploité par une entreprise d’un État contractant, sauf lorsque le navire ou l’aéronef n’est exploité qu’entre des points situés dans l’autre État contractant;</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">h)</span>«autorité compétente» désigne: (i) au Luxembourg: le Ministre des Finances ou son représentant autorisé; (ii) au Kazakhstan: le Ministère des Finances ou son représentant autorisé;</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">i)</span>«national» désigne: (i) toute personne physique qui possède la nationalité d’un État contractant; (ii) toute personne morale, société de personnes ou association constituée conformément à la législation en vigueur dans un État contractant;</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">j)</span>«activité», par rapport à une entreprise, et «affaires» comprennent l’exercice de professions libérales ou d’autres activités de caractère indépendant;</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">k)</span>«un État contractant» et «l’autre État contractant» désignent, suivant le contexte, le Grand-Duché de Luxembourg ou le Kazakhstan;</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">l)</span>«fortune» au sens de l’article 21 de la présente Convention désigne les biens mobiliers et immobiliers et comprend (mais ne se limite pas à) l’argent comptant, les actions ou autres documents confirmant les droits de propriété, les effets, les obligations ou autres dettes, ainsi que les brevets, les marques de fabrique ou de commerce, les droits d’auteur ou autre droit ou biens similaires;</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">m)</span>«pool» au sens de la présente Convention désigne également l’union de personnes ou d’entités accomplissant la coexploitation de la conteneurisation en transport international, les bénéfices de cette exploitation sont mis dans un fonds commun et distribués conformément à l’accord de création du pool.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">2.</span>Pour l’application de la Convention à un moment donné par un État contractant, tout terme ou expression qui n’y est pas défini a, sauf si le contexte exige une interprétation différente, le sens que lui attribue, à ce moment, le droit de cet État concernant les impôts auxquels s’applique la Convention, le sens attribué à ce terme ou expression par le droit fiscal de cet État prévalant sur le sens que lui attribuent les autres branches du droit de cet État.</div>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">Article 4</span><span class=\"lf-art-t\">Résident</span></h4>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">1.</span>Au sens de la présente Convention, l’expression «résident d’un État contractant» désigne toute personne qui, en vertu de la législation de cet État, est assujettie à l’impôt dans cet État, en raison de son domicile, de sa résidence, de sa citoyenneté, de son siège de direction ou de tout autre critère de nature analogue et s’applique aussi à cet État, à toutes ses collectivités centrales et locales. Toutefois, cette expression ne comprend pas les personnes qui ne sont assujetties à l’impôt dans cet État que pour les revenus de sources situées dans cet État ou pour la fortune qui y est située.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">2.</span>Lorsque, selon les dispositions du paragraphe 1, une personne physique est un résident des deux États contractants, sa situation est réglée de la manière suivante:</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">a)</span>cette personne est considérée comme un résident seulement de l’État où elle dispose d’un foyer d’habitation permanent; si elle dispose d’un foyer d’habitation permanent dans les deux États, elle est considérée comme 1735 LUXEMBOURG un résident seulement de l’État avec lequel ses liens personnels et économiques sont les plus étroits (centre des intérêts vitaux);</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">b)</span>si l’État où cette personne a le centre de ses intérêts vitaux ne peut pas être déterminé, ou si elle ne dispose d’un foyer d’habitation permanent dans aucun des États, elle est considérée comme un résident seulement de l’État où elle séjourne de façon habituelle;</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">c)</span>si cette personne séjourne de façon habituelle dans les deux États ou si elle ne séjourne de façon habituelle dans aucun d’eux, elle est considérée comme un résident seulement de l’État dont elle possède la nationalité;</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">d)</span>si le statut de résidence ne peut pas être déterminé conformément aux dispositions des alinéas a) à c), les autorités compétentes des États contractants tranchent la question d’un commun accord.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">3.</span>Lorsque, selon les dispositions du paragraphe 1, une personne autre qu’une personne physique est un résident des deux États contractants, elle est considérée comme un résident seulement de l’État où son siège de direction effective est situé.</div>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">Article 5</span><span class=\"lf-art-t\">Établissement stable</span></h4>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">1.</span>Au sens de la présente Convention, l’expression «établissement stable» désigne une installation fixe d’affaires par l’intermédiaire de laquelle une entreprise exerce tout ou partie de son activité.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">2.</span>L’expression «établissement stable» comprend notamment:</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">a)</span>un siège de direction,</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">b)</span>une succursale,</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">c)</span>un bureau,</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">d)</span>une usine,</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">e)</span>un atelier et</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">f)</span>une mine, un puits, un puits de pétrole ou de gaz, une carrière, une installation, une construction ou tout autre lieu d’extraction ou d’exploration de ressources naturelles.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">3.</span>Un chantier de construction ou de montage ne constitue un établissement stable que si sa durée dépasse 12 mois.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">4.</span>Nonobstant les dispositions précédentes du présent article, on considère qu’il n’y a pas «établissement stable» si:</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">a)</span>il est fait usage d’installations aux seules fins de stockage, d’exposition ou de livraison de marchandises appartenant à l’entreprise;</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">b)</span>des marchandises appartenant à l’entreprise sont entreposées aux seules fins de stockage, d’exposition ou de livraison;</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">c)</span>des marchandises appartenant à l’entreprise sont entreposées aux seules fins de transformation par une autre entreprise;</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">d)</span>une installation fixe d’affaires est utilisée aux seules fins d’acheter des marchandises ou de réunir des informations, pour l’entreprise;</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">e)</span>une installation fixe d’affaires est utilisée aux seules fins d’exercer, pour l’entreprise, toute autre activité de caractère préparatoire ou auxiliaire;</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">f)</span>une installation fixe d’affaires est utilisée aux seules fins de l’exercice cumulé d’activités mentionnées aux alinéas a) à e), à condition que l’activité d’ensemble de l’installation fixe d’affaires résultant de ce cumul garde un caractère préparatoire ou auxiliaire.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">5.</span>Nonobstant les dispositions des paragraphes 1 et 2, lorsqu’une personne - autre qu’un agent jouissant d’un statut indépendant auquel s’applique le paragraphe 6 - agit dans un État contractant pour le compte d’une entreprise de l’autre État contractant, cette entreprise est considérée comme ayant un établissement stable dans le premier État contractant pour toutes activités que cette personne exerce pour l’entreprise, si ladite personne:</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">a)</span>dispose dans cet État de pouvoirs qu’elle y exerce habituellement, lui permettant de conclure des contrats au nom de l’entreprise, à moins que les activités de cette personne ne soient limitées à celles qui sont mentionnées au paragraphe 4 et qui, si elles étaient exercées par l’intermédiaire d’une installation fixe d’affaires, ne permettraient pas de considérer cette installation comme un établissement stable selon les dispositions de ce paragraphe, ou</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">b)</span>ne dispose pas de ces pouvoirs, mais maintient habituellement dans le premier État un stock de marchandises à partir duquel elle livre régulièrement des marchandises au nom de l’entreprise. Les dispositions de la phrase précédente ne s’appliquent pas, à moins qu’il ne soit prouvé que pour éviter l’imposition dans le premier État, cette personne n’entreprend pas la livraison régulière de marchandises, mais entreprend également en fait toutes les activités se rapportant à la vente de marchandises à l’exception de la conclusion effective elle-même du contrat de vente.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">6.</span>Une entreprise n’est pas considérée comme ayant un établissement stable dans un État contractant du seul fait qu’elle y exerce son activité par l’entremise d’un courtier, d’un commissionnaire général ou de tout autre agent jouissant d’un statut indépendant, à condition que ces personnes agissent dans le cadre ordinaire de leur activité.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">7.</span>Le fait qu’une société qui est un résident d’un État contractant, contrôle ou est contrôlée par une société qui est un résident de l’autre État contractant ou qui y exerce son activité (que ce soit par l’intermédiaire d’un établissement stable ou non) ne suffit pas, en lui-même, à faire de l’une quelconque de ces sociétés un établissement stable de l’autre.</div>\n<p class=\"lf-p\">1736 LUXEMBOURG</p>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">Article 6</span><span class=\"lf-art-t\">Revenus immobiliers</span></h4>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">1.</span>Les revenus qu’un résident d’un État contractant tire de biens immobiliers (y compris les revenus des exploitations agricoles ou forestières) situés dans l’autre État contractant, sont imposables dans cet autre État.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">2.</span>L’expression «biens immobiliers» a le sens que lui attribue le droit de l’État contractant où les biens considérés sont situés. L’expression comprend en tous cas les accessoires, le cheptel mort ou vif des exploitations agricoles et forestières, les droits auxquels s’appliquent les dispositions du droit privé concernant la propriété foncière, l’usufruit des biens immobiliers et les droits à des paiements variables ou fixes pour l’exploitation ou la concession de l’exploitation de gisements minéraux, sources et autres ressources naturelles; les navires, bateaux et aéronefs ne sont pas considérés comme des biens immobiliers.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">3.</span>Les dispositions du paragraphe 1 s’appliquent aux revenus provenant de l’exploitation directe, de la location ou de l’affermage, ainsi que de toute autre forme d’exploitation des biens immobiliers.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">4.</span>Les dispositions des paragraphes 1 et 3 s’appliquent également aux revenus provenant des biens immobiliers d’une entreprise.</div>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">Article 7</span><span class=\"lf-art-t\">Bénéfices des entreprises</span></h4>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">1.</span>Les bénéfices d’une entreprise d’un État contractant ne sont imposables que dans cet État, à moins que l’entreprise n’exerce son activité dans l’autre État contractant par l’intermédiaire d’un établissement stable qui y est situé. Si l’entreprise exerce son activité d’une telle façon, les bénéfices de l’entreprise sont imposables dans l’autre État, mais uniquement dans la mesure où ils sont imputables à cet établissement stable.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">2.</span>En ce qui concerne le paragraphe 1 du présent article, les bénéfices provenant de la vente de marchandises de même nature ou de nature analogue que celles vendues par, ou provenant d’autres activités commerciales de même nature ou de nature analogue que celles effectuées par, l’établissement stable, sont imposables dans l’État où l’établissement stable est situé, mais uniquement dans la mesure où ils sont imputables à cet établissement stable.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">3.</span>Sous réserve des dispositions du paragraphe 4, lorsqu’une entreprise d’un État contractant exerce son activité dans l’autre État contractant par l’intermédiaire d’un établissement stable qui y est situé, il est imputé, dans chaque État contractant, à cet établissement stable les bénéfices qu’il aurait pu réaliser s’il avait constitué une entreprise distincte exerçant des activités identiques ou analogues dans des conditions identiques ou analogues et traitant en toute indépendance avec l’entreprise dont il constitue un établissement stable.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">4.</span>Pour déterminer les bénéfices d’un établissement stable, sont admises en déduction les dépenses correctement documentées qui ont été exposées aux fins poursuivies par cet établissement stable, y compris les dépenses de direction et les frais généraux d’administration raisonnablement alloués qui ont été ainsi exposés, soit dans l’État où est situé cet établissement stable, soit ailleurs.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">5.</span>Aucun bénéfice n’est imputé à un établissement stable du fait qu’il a simplement acheté des marchandises pour l’entreprise.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">6.</span>Aux fins des paragraphes précédents, les bénéfices à imputer à l’établissement stable sont déterminés chaque année selon la même méthode, à moins qu’il n’existe des motifs valables et suffisants de procéder autrement.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">7.</span>Lorsque les bénéfices comprennent des éléments de revenu traités séparément dans d’autres articles de la présente Convention, les dispositions de ces articles ne sont pas affectées par les dispositions du présent article.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">8.</span>Le présent article s’applique également aux revenus provenant d’une participation dans une société de personnes. Il s’applique en outre à une rémunération touchée par un associé d’une société de personnes pour des activités au service de la société de personnes et pour des prêts consentis ou pour des biens mis à la disposition, lorsque cette rémunération est imputable par la législation fiscale de l’État contractant où est situé l’établissement stable, aux revenus tirés par l’associé de cet établissement stable.</div>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">Article 8</span><span class=\"lf-art-t\">Navigation maritime et aérienne</span></h4>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">1.</span>Les bénéfices tirés par un résident d’un État contractant de l’exploitation, en trafic international, de navires ou d’aéronefs ne sont imposables que dans cet État contractant.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">2.</span>Les dispositions du paragraphe 1 s’appliquent aussi aux bénéfices provenant de la participation à un pool, une exploitation en commun ou un organisme international d’exploitation.</div>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">Article 9</span><span class=\"lf-art-t\">Entreprises associées</span></h4>\n<p class=\"lf-p\">1.</p>\n<p class=\"lf-p\">Lorsque</p>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">a)</span>une entreprise d’un État contractant participe directement ou indirectement à la direction, au contrôle ou au capital d’une entreprise de l’autre État contractant, ou que 1737 LUXEMBOURG</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">b)</span>les mêmes personnes participent directement ou indirectement à la direction, au contrôle ou au capital d’une entreprise d’un État contractant et d’une entreprise de l’autre État contractant, et que, dans les cas mentionnés aux alinéas a) et b), les deux entreprises sont, dans leurs relations commerciales ou financières, liées par des conditions convenues ou imposées, qui diffèrent de celles qui seraient convenues entre des entreprises indépendantes, les bénéfices qui, sans ces conditions, auraient été réalisés par l’une des entreprises, mais n’ont pu l’être en fait à cause de ces conditions, peuvent être inclus dans les bénéfices de cette entreprise et imposés en conséquence.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">2.</span>Lorsqu’un État contractant inclut dans les bénéfices d’une entreprise de cet État - et impose en conséquence - des bénéfices sur lesquels une entreprise de l’autre État contractant a été imposée dans cet autre État, et que les bénéfices ainsi inclus sont des bénéfices qui auraient été réalisés par l’entreprise du premier État si les conditions convenues entre les deux entreprises avaient été celles qui auraient été convenues entre des entreprises indépendantes, l’autre État procède à un ajustement approprié du montant de l’impôt qui y a été perçu sur ces bénéfices. Pour déterminer cet ajustement, il est tenu compte des autres dispositions de la présente Convention et, si c’est nécessaire, les autorités compétentes des États contractants se consultent.</div>\n<h4 class=\"lf-art\" id=\"a-10-46\"><span class=\"lf-art-num\">Article 10</span><span class=\"lf-art-t\">Dividendes</span></h4>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">1.</span>Les dividendes payés par une société qui est un résident d’un État contractant à un résident de l’autre État contractant, sont imposables dans cet autre État.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">2.</span>Toutefois, ces dividendes sont aussi imposables dans l’État contractant dont la société qui paie les dividendes est un résident, et selon la législation de cet État, mais si le bénéficiaire effectif des dividendes est un résident de l’autre État contractant, l’impôt ainsi établi ne peut excéder:</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">a)</span>5 pour cent du montant brut des dividendes, si le bénéficiaire effectif est une société (autre qu’une société de personnes) qui détient directement au moins 15 pour cent du capital de la société qui paie les dividendes;</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">b)</span>15 pour cent du montant brut des dividendes, dans tous les autres cas.</div>\n<p class=\"lf-p\">Le présent paragraphe n’affecte pas l’imposition de la société au titre des bénéfices qui servent au paiement des dividendes.</p>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">3.</span>Le terme «dividendes» employé dans le présent article désigne les revenus provenant d’actions, actions ou bons de jouissance, parts de mine, parts de fondateur ou autres parts bénéficiaires à l’exception des créances, ainsi que les revenus d’autres parts sociales soumis au même régime fiscal que les revenus d’actions par la législation de l’État dont la société distributrice est un résident, et les parts de bénéfice touchées, du chef de sa mise de fonds dans une entreprise commerciale, industrielle, minière ou artisanale, par le bailleur de fonds rémunéré en proportion du bénéfice ainsi que les arrérages et intérêts d’obligations lorsqu’il est concédé pour ces titres un droit à l’attribution, en dehors de l’intérêt fixe, d’un intérêt supplémentaire variant en fonction du montant du bénéfice distribué.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">4.</span>Les dispositions des paragraphes 1 et 2 ne s’appliquent pas, lorsque le bénéficiaire effectif des dividendes, résident d’un État contractant, exerce dans l’autre État contractant dont la société qui paie les dividendes est un résident, une activité d’entreprise par l’intermédiaire d’un établissement stable qui y est situé, et que la participation génératrice des dividendes s’y rattache effectivement. Dans ce cas, les dispositions de l’article 7 sont applicables.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">5.</span>Lorsqu’une société qui est un résident d’un État contractant, tire des bénéfices ou des revenus de l’autre État contractant, cet autre État ne peut percevoir aucun impôt sur les dividendes payés par la société, sauf dans la mesure où ces dividendes sont payés à un résident de cet autre État ou dans la mesure où la participation génératrice des dividendes se rattache effectivement à un établissement stable situé dans cet autre État, ni prélever aucun impôt, au titre de l’imposition des bénéfices non distribués, sur les bénéfices non distribués de la société, même si les dividendes payés ou les bénéfices non distribués consistent en tout ou en partie en bénéfices ou revenus provenant de cet autre État.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">6.</span>Aucune disposition de la présente Convention ne peut être interprétée comme empêchant un État contractant de percevoir, en plus de l’impôt qui serait prélevé sur les bénéfices d’une société qui est un national de cet État, un impôt spécial sur les bénéfices d’une société imputables à un établissement stable dans cet État, pourvu que l’impôt additionnel n’excède pas 10 pour cent du montant de ces bénéfices qui n’ont pas été soumis à un tel impôt additionnel au cours des années d’imposition précédentes. Au sens de la présente disposition, les bénéfices sont ceux obtenus après déduction de tous les impôts, autres que l’impôt additionnel visé au présent paragraphe, qui sont perçus dans l’État contractant où l’établissement stable est situé.</div>\n<h4 class=\"lf-art\" id=\"a-11-47\"><span class=\"lf-art-num\">Article 11</span><span class=\"lf-art-t\">Intérêts</span></h4>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">1.</span>Les intérêts provenant d’un État contractant et payés à un résident de l’autre État contractant, sont imposables dans cet autre État.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">2.</span>Toutefois, ces intérêts sont aussi imposables dans l’État contractant d’où ils proviennent et selon la législation de cet État, mais si le bénéficiaire effectif des intérêts est un résident de l’autre État contractant, l’impôt ainsi établi ne peut excéder 10 pour cent du montant brut des intérêts.</div>\n<p class=\"lf-p\">1738 LUXEMBOURG 3.</p>\n<p class=\"lf-p\">Nonobstant les dispositions du paragraphe 2:</p>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">a)</span>les intérêts provenant de la République du Kazakhstan sont exempts d’impôt dans la République du Kazakhstan lorsqu’ils sont payés: (i) au Gouvernement du Luxembourg; (ii) aux autorités locales du Luxembourg; (iii) à la Banque Centrale du Luxembourg; (iv) à la Société Nationale de Crédit et d’Investissement; (v) à toutes autres institutions entièrement détenues par le Gouvernement du Luxembourg lorsqu’il en aura été convenu par les autorités compétentes des États contractants;</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">b)</span>les intérêts provenant du Luxembourg sont exempts d’impôt au Luxembourg lorsqu’ils sont payés: (i) au Gouvernement de la République du Kazakhstan; (ii) aux autorités centrales ou locales de la République du Kazakhstan; (iii) à la Banque Nationale de la République du Kazakhstan; (iv) au Fonds de Développement Durable «Kazyna»; (v) à toutes autres institutions entièrement détenues par le Gouvernement de la République du Kazakhstan lorsqu’il en aura été convenu par les autorités compétentes des États contractants.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">4.</span>Nonobstant les dispositions du paragraphe 2:</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">a)</span>les intérêts provenant du Kazakhstan et payés à un résident du Luxembourg sont exempts d’impôt au Kazakhstan lorsqu’ils sont versés au titre d’un prêt consenti, garanti ou assuré, ou au titre de toute autre créance ou de tout autre crédit garanti ou assuré, par l’Office du Ducroire;</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">b)</span>les intérêts provenant du Luxembourg et payés à un résident du Kazakhstan sont exempts d’impôt au Luxembourg lorsqu’ils sont versés au titre d’un prêt consenti, garanti ou assuré, ou au titre de toute autre créance ou de tout autre crédit garanti ou assuré, par la Compagnie nationale d’Assurance pour l’Assurance des Crédits et Investissements d’Exportation («State Insurance Corporation for the Insurance of Export Credit and Investment»).</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">5.</span>Le terme «intérêts» employé dans le présent article désigne les revenus des créances de toute nature, assorties ou non de garanties hypothécaires ou d’une clause de participation aux bénéfices du débiteur, et notamment les revenus des fonds publics et des obligations d’emprunts, y compris les primes et lots attachés à ces titres. Toutefois, le terme «intérêts» ne comprend pas les revenus visés à l’article 10. Les pénalisations pour paiement tardif ne sont pas considérées comme des intérêts au sens du présent article.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">6.</span>Les dispositions des paragraphes 1 et 2 ne s’appliquent pas, lorsque le bénéficiaire effectif des intérêts, résident d’un État contractant, exerce dans l’autre État contractant d’où proviennent les intérêts, une activité d’entreprise par l’intermédiaire d’un établissement stable qui y est situé, et que la créance génératrice des intérêts s’y rattache effectivement.</div>\n<p class=\"lf-p\">Dans ce cas, les dispositions de l’article 7 sont applicables.</p>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">7.</span>Les intérêts sont considérés comme provenant d’un État contractant, lorsque le débiteur est un résident de cet État.</div>\n<p class=\"lf-p\">Toutefois, lorsque le débiteur des intérêts, qu’il soit ou non un résident d’un État contractant, a dans un État contractant un établissement stable, pour lequel la dette donnant lieu au paiement des intérêts a été contractée et qui supporte la charge de ces intérêts, ceux-ci sont considérés comme provenant de l’État où l’établissement stable est situé.</p>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">8.</span>Lorsque, en raison de relations spéciales existant entre le débiteur et le bénéficiaire effectif ou que l’un et l’autre entretiennent avec de tierces personnes, le montant des intérêts, compte tenu de la créance pour laquelle ils sont payés, excède celui dont seraient convenus le débiteur et le bénéficiaire effectif en l’absence de pareilles relations, les dispositions du présent article ne s’appliquent qu’à ce dernier montant. Dans ce cas, la partie excédentaire des paiements reste imposable selon la législation de chaque État contractant et compte tenu des autres dispositions de la présente Convention.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">9.</span>Les dispositions du présent article ne sont pas applicables si le principal objectif ou l’un des principaux objectifs de toute personne intervenant dans la création ou la cession de la créance au titre de laquelle sont versés les intérêts, consiste à tirer avantage du présent article au moyen de cette création ou de cette cession.</div>\n<h4 class=\"lf-art\" id=\"a-12-48\"><span class=\"lf-art-num\">Article 12</span><span class=\"lf-art-t\">Redevances</span></h4>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">1.</span>Les redevances provenant d’un État contractant et payées à un résident de l’autre État contractant, sont imposables dans cet autre État contractant.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">2.</span>Toutefois, ces redevances sont aussi imposables dans l’État contractant d’où elles proviennent et selon la législation de cet État contractant, mais si le bénéficiaire effectif de ces redevances est un résident de l’autre État contractant, l’impôt ainsi établi ne peut excéder 10 pour cent du montant brut des redevances.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">3.</span>Le terme «redevances» employé dans le présent article, désigne les rémunérations de toute nature payées pour l’usage ou la concession de l’usage d’un droit d’auteur sur une oeuvre littéraire, artistique ou scientifique, y compris les logiciels, les films cinématographiques, d’un brevet, d’une marque de fabrique ou de commerce, d’un dessin ou d’un modèle, d’un plan, d’une formule ou d’un procédé secrets et pour des informations ayant trait à une expérience acquise dans le domaine industriel, commercial ou scientifique, et les rémunérations pour l’usage ou la concession de l’usage d’un équipement industriel, commercial ou scientifique.</div>\n<p class=\"lf-p\">1739 LUXEMBOURG 4. Les dispositions des paragraphes 1 et 2 ne s’appliquent pas, lorsque le bénéficiaire effectif des redevances, résident d’un État contractant, exerce dans l’autre État contractant d’où proviennent les redevances, une activité d’entreprise par l’intermédiaire d’un établissement stable qui y est situé, et que le droit ou le bien générateur des redevances s’y rattache effectivement. Dans ce cas, les dispositions de l’article 7 sont applicables.</p>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">5.</span>Les redevances sont considérées comme provenant d’un État contractant lorsque le débiteur est un résident de cet État. Toutefois, lorsque le débiteur des redevances, qu’il soit ou non un résident d’un État contractant, a dans un État contractant un établissement stable, pour lequel l’obligation donnant lieu au paiement des redevances a été contractée et qui supporte la charge de ces redevances, celles-ci sont considérées comme provenant de l’État où l’établissement stable est situé.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">6.</span>Lorsque, en raison de relations spéciales existant entre le débiteur et le bénéficiaire effectif ou que l’un et l’autre entretiennent avec de tierces personnes, le montant des redevances, compte tenu de la prestation pour laquelle elles sont payées, excède celui dont seraient convenus le débiteur et le bénéficiaire effectif en l’absence de pareilles relations, les dispositions du présent article ne s’appliquent qu’à ce dernier montant. Dans ce cas, la partie excédentaire des paiements reste imposable selon la législation de chaque État contractant et compte tenu des autres dispositions de la présente Convention.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">7.</span>Les dispositions du présent article ne sont pas applicables si le principal objectif ou l’un des principaux objectifs de toute personne intervenant dans la création ou la cession des droits au titre desquels sont versées les redevances, consiste à tirer avantage du présent article au moyen de cette création ou de cette cession.</div>\n<h4 class=\"lf-art\" id=\"a-13-49\"><span class=\"lf-art-num\">Article 13</span><span class=\"lf-art-t\">Gains en capital</span></h4>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">1.</span>Les gains qu’un résident d’un État contractant tire de l’aliénation de biens immobiliers visés à l’article 6, et situés dans l’autre État contractant, sont imposables dans cet autre État.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">2.</span>Les gains provenant de l’aliénation de biens mobiliers qui font partie de l’actif d’un établissement stable qu’une entreprise d’un État contractant a dans l’autre État contractant, y compris de tels gains provenant de l’aliénation de cet établissement stable (seul ou avec l’ensemble de l’entreprise) sont imposables dans cet autre État.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">3.</span>Les gains qu’un résident d’un État contractant tire de l’aliénation de navires ou d’aéronefs exploités en trafic international, ou de biens mobiliers affectés à l’exploitation de ces navires ou aéronefs, ne sont imposables que dans cet État contractant.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">4.</span>Les gains provenant de l’aliénation:</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">a)</span>d’actions, autres que celles qui font considérablement et régulièrement l’objet de transactions sur un marché boursier reconnu, de participations ou d’autres droits dans le capital d’une société ou d’une autre personne morale (qu’elle soit ou non un résident d’un État contractant) dont la valeur consiste principalement de biens immobiliers situés dans un État contractant; ou</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">b)</span>d’une participation dans une société de personnes (qu’elle soit ou non un résident d’un État contractant) dans la mesure où elle est imputable à une propriété immobilière située dans un État contractant, sont imposables dans cet État.</div>\n<p class=\"lf-p\">Au sens du présent paragraphe, l’expression «biens immobiliers» comprend les actions d’une société visée à l’alinéa a) ou une participation dans une société de personnes.</p>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">5.</span>Les gains tirés de l’aliénation de tous biens autres que ceux visés aux paragraphes précédents, ne sont imposables que dans l’État contractant dont le cédant est un résident.</div>\n<h4 class=\"lf-art\" id=\"a-14-50\"><span class=\"lf-art-num\">Article 14</span><span class=\"lf-art-t\">Revenus d’emploi</span></h4>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">1.</span>Sous réserve des dispositions des articles 15, 17 et 18, les salaires, traitements et autres rémunérations similaires qu’un résident d’un État contractant reçoit au titre d’un emploi salarié, ne sont imposables que dans cet État, à moins que l’emploi ne soit exercé dans l’autre État contractant. Si l’emploi y est exercé, les rémunérations reçues à ce titre sont imposables dans cet autre État.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">2.</span>Nonobstant les dispositions du paragraphe 1, les rémunérations qu’un résident d’un État contractant reçoit au titre d’un emploi salarié exercé dans l’autre État contractant, ne sont imposables que dans le premier État si:</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">a)</span>le bénéficiaire séjourne dans l’autre État pendant une période ou des périodes n’excédant pas au total 183 jours durant toute période de douze mois commençant ou se terminant durant l’année civile considérée, et</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">b)</span>les rémunérations sont payées par un employeur ou pour le compte d’un employeur qui n’est pas un résident de l’autre État, et</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">c)</span>la charge des rémunérations n’est pas supportée par un établissement stable que l’employeur a dans l’autre État.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">3.</span>Nonobstant les dispositions précédentes du présent article, les rémunérations reçues par un résident d’un État contractant au titre d’un emploi salarié exercé à bord d’un navire ou d’un aéronef exploité en trafic international, sont imposables dans cet État contractant.</div>\n<p class=\"lf-p\">1740 LUXEMBOURG</p>\n<h4 class=\"lf-art\" id=\"a-15-51\"><span class=\"lf-art-num\">Article 15</span><span class=\"lf-art-t\">Tantièmes</span></h4>\n<p class=\"lf-p\">Les tantièmes, jetons de présence et autres rétributions similaires qu’un résident d’un État contractant reçoit en sa qualité de membre du conseil d’administration ou de surveillance d’une société qui est un résident de l’autre État contractant, sont imposables dans cet autre État.</p>\n<h4 class=\"lf-art\" id=\"a-16-52\"><span class=\"lf-art-num\">Article 16</span><span class=\"lf-art-t\">Artistes et sportifs</span></h4>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">1.</span>Nonobstant les dispositions des articles 7 et 14, les revenus qu’un résident d’un État contractant tire de ses activités personnelles exercées dans l’autre État contractant en tant qu’artiste du spectacle, tel qu’un artiste de théâtre, de cinéma, de la radio ou de la télévision, ou qu’un musicien, ou en tant que sportif, sont imposables dans cet autre État.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">2.</span>Lorsque les revenus d’activités qu’un artiste du spectacle ou un sportif exerce personnellement et en cette qualité, sont attribués non pas à l’artiste ou au sportif lui-même, mais à une autre personne, ces revenus sont imposables, nonobstant les dispositions des articles 7 et 14, dans l’État contractant où les activités de l’artiste ou du sportif sont exercées.</div>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">Article 17</span><span class=\"lf-art-t\">Pensions</span></h4>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">1.</span>Sous réserve des dispositions du paragraphe 2 de l’article 18, les pensions et autres rémunérations similaires, payées à un résident d’un État contractant au titre d’un emploi antérieur, ne sont imposables que dans cet État.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">2.</span>Nonobstant les dispositions du paragraphe 1, les pensions et autres sommes payées en application de la législation sur la sécurité sociale d’un État contractant ne sont imposables que dans cet État.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">3.</span>Nonobstant les dispositions du paragraphe 1, les pensions et autres rémunérations similaires (y compris les versements forfaitaires) provenant d’un État contractant et payées à un résident de l’autre État contractant, ne sont pas imposables dans l’autre État contractant si ces paiements découlent des cotisations, allocations ou primes d’assurance versées à un régime complémentaire de pension par le bénéficiaire ou pour son compte, ou des dotations faites par l’employeur à un régime interne, et si ces cotisations, allocations, primes d’assurance ou dotations ont été effectivement soumises à l’impôt dans le premier État contractant.</div>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">Article 18</span><span class=\"lf-art-t\">Fonctions publiques</span></h4>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">1.</span>a) Les salaires, traitements et autres rémunérations similaires, autres que les pensions, payés par un État contractant ou l’une de ses collectivités centrales ou locales à une personne physique, au titre de services rendus à cet État ou à cette collectivité centrale ou locale, ne sont imposables que dans cet État.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">b)</span>Toutefois, ces salaires, traitements et autres rémunérations similaires ne sont imposables que dans l’autre État contractant si les services sont rendus dans cet État et si la personne physique est un résident de cet État qui: (i) possède la nationalité de cet État, ou (ii) n’est pas devenu un résident de cet État à seule fin de rendre les services.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">2.</span>a) Les pensions payées par un État contractant ou l’une de ses collectivités centrales ou locales, soit directement, soit par prélèvement sur des fonds qu’ils ont constitués, à une personne physique, au titre de services rendus à cet État ou à cette collectivité centrale ou locale, ne sont imposables que dans cet État.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">b)</span>Toutefois, ces pensions ne sont imposables que dans l’autre État contractant si la personne physique est un résident de cet État et en possède la nationalité.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">3.</span>Les dispositions des articles 14, 15, 16 et 17 s’appliquent aux salaires, traitements et autres rémunérations similaires ainsi qu’aux pensions payés au titre de services rendus dans le cadre d’une activité d’entreprise exercée par un État contractant ou l’une de ses collectivités centrales ou locales.</div>\n<h4 class=\"lf-art\" id=\"a-19-53\"><span class=\"lf-art-num\">Article 19</span><span class=\"lf-art-t\">Professeurs, enseignants et étudiants</span></h4>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">1.</span>Les sommes qu’un étudiant ou un stagiaire qui est, ou qui était immédiatement avant de se rendre dans un État contractant, un résident de l’autre État contractant et qui séjourne dans le premier État à seule fin d’y poursuivre ses études ou sa formation, reçoit pour couvrir ses frais d’entretien, d’études ou de formation ne sont pas imposables dans cet État, à condition qu’elles proviennent de sources situées en dehors de cet État.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">2.</span>Une personne physique qui se rend dans un État contractant sur invitation de cet État, d’une université, d’un collège, d’une école, d’un musée ou d’une autre institution culturelle de cet État ou dans le cadre d’un programme officiel d’échange culturel pour une période n’excédant pas deux années uniquement dans le but d’enseigner, de donner des conférences ou de se livrer à des recherches dans une telle institution et qui immédiatement avant ce départ est ou était un résident de l’autre État contractant, est exempte d’impôts dans le premier État sur ses rémunérations reçues au titre d’une telle activité, à condition qu’elles proviennent de source situées en dehors de cet État.</div>\n<p class=\"lf-p\">1741 LUXEMBOURG</p>\n<h4 class=\"lf-art\" id=\"a-20-54\"><span class=\"lf-art-num\">Article 20</span><span class=\"lf-art-t\">Autres revenus</span></h4>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">1.</span>Les éléments du revenu d’un résident d’un État contractant, d’où qu’ils proviennent, qui ne sont pas traités dans les articles précédents de la présente Convention, ne sont imposables que dans cet État.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">2.</span>Les dispositions du paragraphe 1 ne s’appliquent pas aux revenus autres que les revenus provenant de biens immobiliers tels qu’ils sont définis au paragraphe 2 de l’article 6, lorsque le bénéficiaire de tels revenus, résident d’un État contractant, exerce dans l’autre État contractant, une activité d’entreprise par l’intermédiaire d’un établissement stable qui y est situé, et que le droit ou le bien générateur des revenus s’y rattache effectivement. Dans ce cas, les dispositions de l’article 7 sont applicables.</div>\n<h4 class=\"lf-art\" id=\"a-21-55\"><span class=\"lf-art-num\">Article 21</span><span class=\"lf-art-t\">Fortune</span></h4>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">1.</span>La fortune constituée par des biens immobiliers visés à l’article 6, que possède un résident d’un État contractant et qui sont situés dans l’autre État contractant, est imposable dans cet autre État.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">2.</span>La fortune constituée par des biens mobiliers qui font partie de l’actif d’un établissement stable qu’une entreprise d’un État contractant a dans l’autre État contractant, est imposable dans cet autre État.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">3.</span>La fortune constituée par des navires et des aéronefs exploités en trafic international par un résident d’un État contractant ainsi que par des biens mobiliers affectés à l’exploitation de ces navires ou aéronefs, n’est imposable que dans cet État contractant.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">4.</span>Tous les autres éléments de la fortune d’un résident d’un État contractant ne sont imposables que dans cet État.</div>\n<h4 class=\"lf-art\" id=\"a-22-56\"><span class=\"lf-art-num\">Article 22</span><span class=\"lf-art-t\">Élimination des doubles impositions</span></h4>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">1.</span>Sous réserve des dispositions de la législation luxembourgeoise concernant l’élimination de la double imposition qui n’en affectent pas le principe général, la double imposition est évitée de la manière suivante:</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">a)</span>Lorsqu’un résident du Luxembourg reçoit des revenus ou possède de la fortune qui, conformément aux dispositions de la présente Convention, sont imposables au Kazakhstan, le Luxembourg exempte de l’impôt ces revenus ou cette fortune, sous réserve des dispositions des sous-paragraphes b) et c), mais peut, pour calculer le montant de l’impôt sur le reste du revenu ou de la fortune du résident, appliquer les mêmes taux d’impôt que si les revenus ou la fortune n’avaient pas été exemptés.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">b)</span>Lorsqu’un résident du Luxembourg reçoit des éléments de revenu qui, conformément aux dispositions des articles 10, 11, 12 et 16, sont imposables au Kazakhstan, le Luxembourg accorde sur l’impôt sur le revenu des personnes physiques ou sur l’impôt sur le revenu des collectivités de ce résident, une déduction d’un montant égal à l’impôt payé au Kazakhstan. Cette déduction ne peut toutefois excéder la fraction de l’impôt, calculé avant déduction, correspondant à ces éléments de revenus reçus du Kazakhstan.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">c)</span>Les dispositions du sous-paragraphe a) ne s’appliquent pas au revenu reçu ou à la fortune possédée par un résident du Luxembourg, lorsque le Kazakhstan applique les dispositions de la présente Convention pour exempter d’impôt ce revenu ou cette fortune ou applique les dispositions du paragraphe 2 des articles 10, 11 ou 12 à ce revenu.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">2.</span>En ce qui concerne le Kazakhstan, la double imposition est évitée de la manière suivante:</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">a)</span>Lorsqu’un résident du Kazakhstan reçoit des revenus ou possède de la fortune qui, conformément aux dispositions de la présente Convention, sont imposables au Luxembourg, le Kazakhstan accorde: (i) sur l’impôt qu’il perçoit sur les revenus de ce résident, une déduction d’un montant égal à l’impôt sur le revenu payé au Luxembourg; (ii) sur l’impôt qu’il perçoit sur la fortune de ce résident, une déduction d’un montant égal à l’impôt sur la fortune payé au Luxembourg.</div>\n<p class=\"lf-p\">Dans l’un ou l’autre cas, cette déduction ne peut toutefois excéder la fraction de l’impôt sur le revenu ou de l’impôt sur la fortune, calculé avant déduction, correspondant selon le cas aux revenus ou à la fortune imposables au Luxembourg.</p>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">b)</span>Lorsque, conformément à une disposition quelconque de la Convention, les revenus qu’un résident du Kazakhstan reçoit ou la fortune qu’il possède sont exempts d’impôt au Kazakhstan, le Kazakhstan peut néanmoins, pour calculer le montant de l’impôt sur le reste des revenus ou de la fortune de ce résident, tenir compte des revenus ou de la fortune exemptés.</div>\n<h4 class=\"lf-art\" id=\"a-23-57\"><span class=\"lf-art-num\">Article 23</span><span class=\"lf-art-t\">Non-discrimination</span></h4>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">1.</span>Les nationaux d’un État contractant ne sont soumis dans l’autre État contractant à aucune imposition ou obligation y relative, qui est autre ou plus lourde que celles auxquelles sont ou pourront être assujettis les nationaux de cet autre État qui se trouvent dans la même situation, notamment au regard de la résidence.</div>\n<p class=\"lf-p\">1742 LUXEMBOURG 2. L’imposition d’un établissement stable qu’une entreprise d’un État contractant a dans l’autre État contractant, n’est pas établie dans cet autre État d’une façon moins favorable que l’imposition des entreprises de cet autre État qui exercent la même activité. La présente disposition ne peut être interprétée comme obligeant un État contractant à accorder aux résidents de l’autre État contractant les déductions personnelles, abattements et réductions d’impôt en fonction de la situation ou des charges de famille qu’il accorde à ses propres résidents.</p>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">3.</span>A moins que les dispositions du paragraphe 1 de l’article 9, du paragraphe 8 de l’article 11 ou du paragraphe 6 de l’article 12 ne soient applicables, les intérêts, redevances et autres dépenses payés par une entreprise d’un État contractant à un résident de l’autre État contractant, sont déductibles, pour la détermination des bénéfices imposables de cette entreprise, dans les mêmes conditions que s’ils avaient été payés à un résident du premier État. De même, les dettes d’une entreprise d’un État contractant envers un résident de l’autre État contractant sont déductibles, pour la détermination de la fortune imposable de cette entreprise, dans les mêmes conditions que si elles avaient été contractées envers un résident du premier État.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">4.</span>Les entreprises d’un État contractant, dont le capital est en totalité ou en partie, directement ou indirectement, détenu ou contrôlé par un ou plusieurs résidents de l’autre État contractant, ne sont soumises dans le premier État à aucune imposition ou obligation y relative, qui est autre ou plus lourde que celles auxquelles sont ou pourront être assujetties les autres entreprises similaires du premier État.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">5.</span>Les dispositions du présent article s’appliquent aux impôts visés par la présente Convention.</div>\n<h4 class=\"lf-art\" id=\"a-24-58\"><span class=\"lf-art-num\">Article 24</span><span class=\"lf-art-t\">Procédure amiable</span></h4>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">1.</span>Lorsqu’une personne estime que les mesures prises par un État contractant ou par les deux États contractants entraînent ou entraîneront pour elle une imposition non conforme aux dispositions de la présente Convention, elle peut, indépendamment des recours prévus par le droit interne de ces États, soumettre son cas à l’autorité compétente de l’État contractant dont elle est un résident ou, si son cas relève du paragraphe 1 de l’article 23, à celle de l’État contractant dont elle possède la nationalité. Le cas doit être soumis dans les trois ans qui suivent la première notification de la mesure qui entraîne une imposition non conforme aux dispositions de la Convention.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">2.</span>L’autorité compétente s’efforce, si la réclamation lui paraît fondée et si elle n’est pas elle-même en mesure d’y apporter une solution satisfaisante, de résoudre le cas par voie d’accord amiable avec l’autorité compétente de l’autre État contractant, en vue d’éviter une imposition non conforme à la Convention. L’accord est appliqué quels que soient les délais prévus par le droit interne des États contractants.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">3.</span>Les autorités compétentes des États contractants s’efforcent, par voie d’accord amiable, de résoudre les difficultés ou de dissiper les doutes auxquels peuvent donner lieu l’interprétation ou l’application de la Convention. Elles peuvent aussi se concerter en vue d’éliminer la double imposition dans les cas non prévus par la Convention.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">4.</span>Les autorités compétentes des États contractants peuvent communiquer directement entre elles, y compris au sein d’une commission mixte composée de ces autorités ou de leurs représentants, en vue de parvenir à un accord comme il est indiqué aux paragraphes précédents.</div>\n<h4 class=\"lf-art\" id=\"a-25-59\"><span class=\"lf-art-num\">Article 25</span><span class=\"lf-art-t\">Échange de renseignements</span></h4>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">1.</span>Les autorités compétentes des États contractants échangent les renseignements nécessaires pour appliquer les dispositions de la présente Convention ou celles de la législation interne des États contractants relative aux impôts visés par la Convention dans la mesure où l’imposition qu’elle prévoit n’est pas contraire à la Convention. Les renseignements reçus par un État contractant sont tenus secrets de la même manière que les renseignements obtenus en application de la législation interne de cet État et ne sont communiqués qu’aux personnes ou autorités (y compris les tribunaux et organes administratifs) concernées par l’établissement ou le recouvrement des impôts visés par la Convention, par les procédures ou poursuites concernant ces impôts, ou par les décisions sur les recours relatifs à ces impôts. Ces personnes ou autorités n’utilisent ces renseignements qu’à ces fins. Elles peuvent révéler ces renseignements au cours d’audiences publiques de tribunaux ou dans des jugements.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">2.</span>Les dispositions du paragraphe 1 ne peuvent en aucun cas être interprétées comme imposant à un État contractant l’obligation:</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">a)</span>de prendre des mesures administratives dérogeant à sa législation et à sa pratique administrative ou à celles de l’autre État contractant;</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">b)</span>de fournir des renseignements qui ne pourraient être obtenus sur la base de sa législation ou dans le cadre de sa pratique administrative normale ou de celles de l’autre État contractant;</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">c)</span>de fournir des renseignements qui révéleraient un secret commercial, industriel, professionnel ou un procédé commercial ou des renseignements dont la communication serait contraire à l’ordre public.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">3.</span>Si des renseignements sont demandés par un État contractant conformément à cet article, l’autre État contractant utilise ses renseignements pour obtenir les renseignements demandés, même s’il n’en a pas besoin à ses propres fins fiscales. L’obligation qui figure dans la phrase précédente est soumise aux limitations prévues au paragraphe 2 mais, en aucun cas ces limitations ne seront pas considérées comme autorisant l’Etat à refuser fournir des renseignements uniquement parce que ceux-ci ne présentent pas d’intérêt pour lui dans le cadre national.</div>\n<p class=\"lf-p\">1743 LUXEMBOURG</p>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">Article 26</span><span class=\"lf-art-t\">Assistance en matière de recouvrement des impôts</span></h4>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">1.</span>Les États contractants se prêtent mutuellement assistance pour le recouvrement de leurs créances fiscales. Cette assistance est limitée par les articles 1 et 2. Les autorités compétentes des États contractants peuvent régler d’un commun accord les modalités d’application du présent article.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">2.</span>Le terme «créance fiscale» tel qu’il est utilisé dans cet article désigne une somme due au titre d’impôts visés à l’article 2, dans la mesure où l’imposition correspondante n’est pas contraire à cette Convention ou à tout autre accord international auquel ces États contractants sont parties, ainsi que les intérêts, pénalités administratives et coûts de recouvrement ou de conservation afférents à ces impôts.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">3.</span>Lorsqu’une créance fiscale d’un État contractant qui est recouvrable en vertu des lois de cet État et est due par une personne qui, à cette date, ne peut, en vertu de ces lois, empêcher son recouvrement, cette créance fiscale est, à la demande des autorités compétentes de cet État, acceptée en vue de son recouvrement par les autorités compétentes de l’autre État contractant. Cette créance fiscale est recouvrée par cet autre État conformément aux dispositions de sa législation applicable en matière de recouvrement de ses propres impôts comme si la créance en question était une créance fiscale de cet autre État.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">4.</span>Lorsqu’une créance fiscale d’un État contractant est une créance à l’égard de laquelle cet État peut, en vertu de sa législation, prendre des mesures conservatoires pour assurer son recouvrement, cette créance doit, à la demande des autorités compétentes de cet État, être acceptée aux fins de l’adoption de mesures conservatoires par les autorités compétentes de l’autre État contractant. Cet autre État doit prendre des mesures conservatoires à l’égard de cette créance fiscale conformément aux dispositions de sa législation comme s’il s’agissait d’une créance fiscale de cet autre État même si, au moment où ces mesures sont appliquées, la créance fiscale n’est pas recouvrable dans le premier État ou est due par une personne qui a le droit d’empêcher son recouvrement.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">5.</span>Nonobstant les dispositions des paragraphes 3 et 4, les délais de prescription et la priorité applicables, en vertu de la législation d’un État contractant, à une créance fiscale en raison de sa nature en tant que telle ne s’appliquent pas à une créance fiscale acceptée par cet État aux fins du paragraphe 3 ou 4. En outre, une créance fiscale acceptée par un État contractant aux fins du paragraphe 3 ou 4 ne peut se voir appliquer aucune priorité dans cet État en vertu de la législation de l’autre État contractant.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">6.</span>Les procédures concernant l’existence, la validité ou le montant d’une créance fiscale d’un État contractant ne sont pas soumises aux tribunaux ou organismes administratifs de l’autre État contractant.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">7.</span>Lorsqu’à tout moment après qu’une demande ait été formulée par un État contractant en vertu du paragraphe 3 ou 4 et avant que l’autre État ait recouvré et transmis le montant de la créance fiscale en question au premier État, cette créance fiscale cesse d’être a) dans le cas d’une demande présentée en vertu du paragraphe 3, une créance fiscale du premier État qui est recouvrable en vertu des lois de cet État et est due par une personne qui, à ce moment, ne peut, en vertu des lois de cet État, empêcher son recouvrement, ou</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">b)</span>dans le cas d’une demande présentée en vertu du paragraphe 4, une créance fiscale du premier État à l’égard de laquelle cet État peut, en vertu de sa législation, prendre des mesures conservatoires pour assurer son recouvrement les autorités compétentes du premier État notifient promptement ce fait aux autorités compétentes de l’autre État et le premier État, au choix de l’autre État, suspend ou retire sa demande.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">8.</span>Les dispositions du présent article ne peuvent en aucun cas être interprétées comme imposant à un État contractant l’obligation: a) de prendre des mesures administratives dérogeant à sa législation et à sa pratique administrative ou à celles de l’autre État contractant;</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">b)</span>de prendre des mesures qui seraient contraires à l’ordre public;</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">c)</span>de prêter assistance si l’autre État contractant n’a pas pris toutes les mesures raisonnables de recouvrement ou de conservation, selon le cas, qui sont disponibles en vertu de sa législation ou de sa pratique administrative;</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">d)</span>de prêter assistance dans les cas où la charge administrative qui en résulte pour cet État est nettement disproportionnée par rapport aux avantages qui peuvent en être tirés par l’autre État contractant.</div>\n<h4 class=\"lf-art\" id=\"a-27-60\"><span class=\"lf-art-num\">Article 27</span><span class=\"lf-art-t\">Membres des missions diplomatiques et postes consulaires</span></h4>\n<p class=\"lf-p\">Les dispositions de la présente Convention ne portent pas atteinte aux privilèges fiscaux dont bénéficient les membres des missions diplomatiques ou postes consulaires en vertu soit des règles générales du droit international, soit des dispositions d’accords particuliers.</p>\n<p class=\"lf-p\">1744 LUXEMBOURG</p>\n<h4 class=\"lf-art\" id=\"a-28-61\"><span class=\"lf-art-num\">Article 28</span><span class=\"lf-art-t\">Exclusion de certaines sociétés</span></h4>\n<p class=\"lf-p\">La présente Convention ne s’applique pas aux sociétés holding au sens de la législation particulière luxembourgeoise régie actuellement par la loi du 31 juillet 1929 et l’arrêté grand-ducal du 17 décembre 1938, elle ne s’applique pas non plus aux revenus qu’un résident du Kazakhstan tire de pareilles sociétés, ni aux actions ou autres titres de capital de telles sociétés que cette personne possède.</p>\n<h4 class=\"lf-art\" id=\"a-29-62\"><span class=\"lf-art-num\">Article 29</span><span class=\"lf-art-t\">Entrée en vigueur</span></h4>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">1.</span>La présente Convention sera ratifiée et entrera en vigueur à la date de réception de la dernière notification indiquant l’accomplissement par les États contractants des procédures requises par leurs législations internes respectives nécessaires à son entrée en vigueur.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">2.</span>La présente Convention sera applicable:</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">a)</span>en ce qui concerne les impôts retenus à la source, aux revenus attribués le ou après le 1er janvier de l’année civile suivant immédiatement l’année au cours de laquelle la Convention entrera en vigueur;</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">b)</span>en ce qui concerne les autres impôts sur le revenu et les impôts sur la fortune, aux impôts dus pour toute année d’imposition commençant le ou après le 1er janvier de l’année civile suivant immédiatement l’année au cours de laquelle la Convention entrera en vigueur.</div>\n<h4 class=\"lf-art\" id=\"a-30-63\"><span class=\"lf-art-num\">Article 30</span><span class=\"lf-art-t\">Amendements</span></h4>\n<p class=\"lf-p\">Les États contractants peuvent apporter d’un commun accord des modifications et des additions à la présente Convention par des protocoles qui formeront partie intégrante de la présente Convention.</p>\n<h4 class=\"lf-art\" id=\"a-31-64\"><span class=\"lf-art-num\">Article 31</span><span class=\"lf-art-t\">Dénonciation</span></h4>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">1.</span>La présente Convention demeurera en vigueur tant qu’elle n’aura pas été dénoncée par un État contractant. Chaque État contractant peut dénoncer la Convention par voie diplomatique avec un préavis minimum de six mois avant la fin de chaque année civile commençant après l’expiration d’une période de cinq années à partir de la date de son entrée en vigueur.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">2.</span>La Convention cessera d’être applicable:</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">a)</span>en ce qui concerne les impôts retenus à la source, aux revenus attribués le ou après le 1er janvier de l’année civile suivant immédiatement l’année au cours de laquelle le préavis est donné;</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">b)</span>en ce qui concerne les autres impôts sur le revenu et les impôts sur la fortune, aux impôts dus pour toute année d’imposition commençant le ou après le 1er janvier de l’année civile suivant immédiatement l’année au cours de laquelle le préavis est donné.</div>\n<p class=\"lf-p\">EN FOI DE QUOI, les soussignés, dûment autorisés à cet effet, ont signé la présente Convention.</p>\n<p class=\"lf-p\">Fait en double exemplaire à Astana, le 26 juin 2008 en langues française, kazakhe, russe et anglaise, tous les textes faisant également foi.</p>\n<p class=\"lf-p\">Pour le Gouvernement du Grand-Duché de Luxembourg Pour le Gouvernement de la République du Kazakhstan * 1745 LUXEMBOURG PROTOCOLE signé à Luxembourg, le 3 mai 2012, modifiant la Convention entre le Gouvernement du Grand-Duché de Luxembourg et le Gouvernement de la République du Kazakhstan tendant à éviter les doubles impositions et à prévenir la fraude fiscale en matière d’impôts sur le revenu et sur la fortune, signée à Astana, le 26 juin 2008 Le Gouvernement du Grand-Duché de Luxembourg et le Gouvernement de la République du Kazakhstan, Désireux de conclure un Protocole modifiant la Convention entre le Gouvernement du Grand-Duché de Luxembourg et le Gouvernement de la République du Kazakhstan tendant à éviter les doubles impositions et à prévenir la fraude fiscale en matière d’impôts sur le revenu et sur la fortune, signée à Astana le 26 juin 2008 (ci-après dénommée «la Convention»), sont convenus de ce qui suit:</p>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">Article 1</span></h4>\n<p class=\"lf-p\">Le paragraphe 3 de l’article 5 (Etablissement stable) de la Convention est supprimé et remplacé par celui qui suit: «3. L’expression «établissement stable» comprend également:</p>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">a)</span>un chantier de construction ou de montage ou des services de surveillance s’y rattachant, mais seulement lorsque ce chantier a une durée supérieure à 12 mois, ou si ces services durent pendant plus de 12 mois;</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">b)</span>la fourniture de services, y compris les services de consultants, par une entreprise d’un Etat contractant agissant par l’intermédiaire de salariés ou d’autre personnel engagé par l’entreprise à cette fin, mais seulement lorsque des activités de cette nature se poursuivent (pour le même projet ou un projet connexe) sur le territoire de l’autre Etat contractant pendant plus de 12 mois.»</div>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">Article 2</span></h4>\n<p class=\"lf-p\">Au paragraphe 5 de l’Article 11 (Intérêts) de la Convention la phrase suivante «Les pénalisations pour paiement tardif ne sont pas considérées comme des intérêts au sens du présent article.» est supprimée.</p>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">Article 3</span></h4>\n<p class=\"lf-p\">L’article 25 (Echange de renseignements) de la Convention est supprimé et remplacé par celui qui suit: «Article 25 Echange de renseignements 1. Les autorités compétentes des Etats contractants échangent les renseignements vraisemblablement pertinents pour appliquer les dispositions de la présente Convention ou pour l’administration ou l’application de la législation interne relative aux impôts de toute nature ou dénomination perçus pour le compte des Etats contractants, de leurs collectivités centrales ou collectivités locales dans la mesure où l’imposition qu’elle prévoit n’est pas contraire à la Convention.</p>\n<p class=\"lf-p\">L’échange de renseignements n’est pas restreint par l’article 1.</p>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">2.</span>Les renseignements reçus en vertu du paragraphe 1 par un Etat contractant sont tenus secrets de la même manière que les renseignements obtenus en application de la législation interne de cet Etat et ne sont communiqués qu’aux personnes ou autorités (y compris les tribunaux et organes administratifs) concernées par l’établissement ou le recouvrement des impôts mentionnés au paragraphe 1, par les procédures ou poursuites concernant ces impôts, par les décisions sur les recours relatifs à ces impôts, ou par le contrôle de ce qui précède. Ces personnes ou autorités n’utilisent ces renseignements qu’à ces fins. Elles peuvent révéler ces renseignements au cours d’audiences publiques de tribunaux ou dans des jugements.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">3.</span>Les dispositions des paragraphes 1 et 2 ne peuvent en aucun cas être interprétées comme imposant à un Etat contractant l’obligation:</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">a)</span>de prendre des mesures administratives dérogeant à sa législation et à sa pratique administrative ou à celles de l’autre Etat contractant;</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">b)</span>de fournir des renseignements qui ne pourraient être obtenus sur la base de sa législation ou dans le cadre de sa pratique administrative normale ou de celles de l’autre Etat contractant;</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">c)</span>de fournir des renseignements qui révéleraient un secret commercial, industriel, professionnel ou un procédé commercial ou des renseignements dont la communication serait contraire à l’ordre public.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">4.</span>Si des renseignements sont demandés par un Etat contractant conformément à cet article, l’autre Etat contractant utilise les pouvoirs dont il dispose pour obtenir les renseignements demandés, même s’il n’en a pas besoin à ses propres fins fiscales. L’obligation qui figure dans la phrase précédente est soumise aux limitations prévues au paragraphe 3 sauf si ces limitations sont susceptibles d’empêcher un Etat contractant de communiquer des renseignements uniquement parce que ceux-ci ne présentent pas d’intérêt pour lui dans le cadre national.</div>\n<p class=\"lf-p\">1746 LUXEMBOURG 5. En aucun cas les dispositions du paragraphe 3 ne peuvent être interprétées comme permettant à un Etat contractant de refuser de communiquer des renseignements sur demande uniquement parce que ceux-ci sont détenus par une banque, un autre établissement financier, un mandataire ou une personne agissant en tant qu’agent ou fiduciaire ou parce que ces renseignements se rattachent aux droits de propriété d’une personne.»</p>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">Article 4</span><span class=\"lf-art-t\">En référence à l’article 25 de la Convention</span></h4>\n<p class=\"lf-p\">L’autorité compétente de l’Etat requérant fournit les informations suivantes à l’autorité compétente de l’Etat requis lorsqu’elle soumet une demande de renseignements en vertu de la Convention, afin de démontrer la pertinence vraisemblable des renseignements demandés:</p>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">a)</span>l’identité de la personne faisant l’objet d’un contrôle ou d’une enquête;</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">b)</span>les indications concernant les renseignements recherchés, notamment leur nature et la forme sous laquelle l’Etat requérant souhaite recevoir les renseignements de l’Etat requis;</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">c)</span>le but fiscal dans lequel les renseignements sont demandés;</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">d)</span>les raisons qui donnent à penser que les renseignements demandés sont détenus dans l’Etat requis ou sont en la possession ou sous le contrôle d’une personne relevant de la compétence de l’Etat requis;</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">e)</span>dans la mesure où ils sont connus, les nom et adresse de toute personne dont il y a lieu de penser qu’elle est en possession des renseignements demandés;</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">f)</span>une déclaration précisant que l’Etat requérant a utilisé pour obtenir les renseignements tous les moyens disponibles sur son propre territoire, hormis ceux qui susciteraient des difficultés disproportionnées.</div>\n<p class=\"lf-p\">L’échange de renseignements se fait en langue anglaise.</p>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">Article 5</span></h4>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">1.</span>Le présent Protocole sera ratifié conformément aux procédures applicables au Luxembourg et au Kazakhstan.</div>\n<p class=\"lf-p\">Chacun des Etats contractants notifiera à l’autre par écrit, par la voie diplomatique, l’accomplissement des procédures applicables respectives.</p>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">2.</span>Le Protocole entrera en vigueur à la date de la dernière des notifications visées au paragraphe 1. Les dispositions du présent Protocole seront applicables aux années d’imposition commençant le ou après le 1er janvier de l’année civile suivant immédiatement l’année de l’entrée en vigueur du présent Protocole.</div>\n<p class=\"lf-p\">EN FOI DE QUOI, les soussignés, dûment autorisés à cet effet, ont signé le présent Protocole.</p>\n<p class=\"lf-p\">FAIT en deux exemplaires, à Luxembourg, le 3 mai 2012 en langues française, kazakhe, russe et anglaise, tous les textes faisant également foi.</p>\n<p class=\"lf-p\">Pour le Gouvernement du Grand-Duché de Luxembourg (signature) Pour le Gouvernement de la République du Kazakhstan (signature) 1747 LUXEMBOURG CONVENTION entre le Grand-Duché de Luxembourg et la République de Macédoine tendant à éviter les doubles impositions et à prévenir la fraude fiscale en matière d’impôts sur le revenu et sur la fortune, et le Protocole y relatif, signés à Bruxelles, le 15 mai 2012 Le Gouvernement du Grand-Duché de Luxembourg et le Gouvernement de la République de Macédoine, désireux de conclure une Convention tendant à éviter les doubles impositions et à prévenir la fraude fiscale en matière d’impôts sur le revenu et sur la fortune, sont convenus de ce qui suit:</p>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">Article 1</span><span class=\"lf-art-t\">Personnes visées</span></h4>\n<p class=\"lf-p\">La présente Convention s’applique aux personnes qui sont des résidents d’un Etat contractant ou des deux Etats contractants.</p>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">Article 2</span><span class=\"lf-art-t\">Impôts visés</span></h4>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">1.</span>La présente Convention s’applique aux impôts sur le revenu et sur la fortune perçus pour le compte d’un Etat contractant ou de ses collectivités locales, quel que soit le système de perception.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">2.</span>Sont considérés comme impôts sur le revenu et sur la fortune les impôts perçus sur le revenu total, sur la fortune totale, ou sur des éléments du revenu ou de la fortune, y compris les impôts sur les gains provenant de l’aliénation de biens mobiliers ou immobiliers, les impôts sur le montant global des salaires payés par les entreprises, ainsi que les impôts sur les plus-values.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">3.</span>Les impôts actuels auxquels s’applique la Convention sont notamment:</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">a)</span>en Macédoine:</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">1)</span>l’impôt sur le revenu des personnes physiques;</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">2)</span>l’impôt sur les bénéfices;</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">3)</span>l’impôt sur la propriété; (ci-après dénommés «impôt macédonien»);</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">b)</span>au Luxembourg:</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">1)</span>l’impôt sur le revenu des personnes physiques;</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">2)</span>l’impôt sur le revenu des collectivités;</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">3)</span>l’impôt sur la fortune;</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">4)</span>l’impôt commercial communal; (ci-après dénommés «impôt luxembourgeois»).</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">4.</span>La Convention s’applique aussi aux impôts de nature identique ou analogue qui seraient établis après la date de signature de la Convention et qui s’ajouteraient aux impôts actuels ou qui les remplaceraient. Les autorités compétentes des Etats contractants se communiquent les modifications significatives apportées à leurs législations fiscales.</div>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">Article 3</span><span class=\"lf-art-t\">Définitions générales</span></h4>\n<p class=\"lf-p\">1.</p>\n<p class=\"lf-p\">Au sens de la présente Convention, à moins que le contexte n’exige une interprétation différente:</p>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">a)</span>les expressions «un Etat contractant» et «l’autre Etat contractant» désignent, suivant le contexte, la Macédoine ou le Luxembourg;</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">b)</span>le terme «Macédoine» désigne le territoire de la République de Macédoine, et employé dans un sens géographique, il désigne ses terres, les eaux de ses lacs intérieurs et leurs bas-fonds soumis à son autorité judiciaire ou auxquels ses droits souverains sont d’application aux fins d’exploration, d’exploitation, de conservation et de gestion de ressources naturelles, conformément à l’autorité judiciaire interne et au droit international;</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">c)</span>le terme «Luxembourg» désigne le Grand-Duché de Luxembourg et, lorsqu’il est employé dans un sens géographique, il désigne le territoire du Grand-Duché de Luxembourg;</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">d)</span>le terme «national» désigne: toute personne physique qui possède la nationalité d’un Etat contractant; i)</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">ii)</span>toute personne morale, société de personnes ou association constituée conformément à la législation en vigueur dans un Etat contractant;</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">e)</span>le terme «personne» comprend les personnes physiques, les sociétés et tous autres groupements de personnes;</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">f)</span>le terme «société» désigne toute personne morale ou toute entité qui est considérée comme une personne morale aux fins d’imposition;</div>\n<p class=\"lf-p\">1748 LUXEMBOURG g) les termes «activité», par rapport à une entreprise, et «affaires» comprennent l’exercice de professions libérales ou d’autres activités de caractère indépendant;</p>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">h)</span>le terme «entreprise» s’applique à l’exercice de toute activité ou affaire;</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">i)</span>les expressions «entreprise d’un Etat contractant» et «entreprise de l’autre Etat contractant» désignent respectivement une entreprise exploitée par un résident d’un Etat contractant et une entreprise exploitée par un résident de l’autre Etat contractant;</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">j)</span>l’expression «trafic international» désigne tout transport effectué par un navire ou un aéronef exploité par une entreprise dont le siège de direction effective est situé dans un Etat contractant, sauf lorsque le navire ou l’aéronef n’est exploité qu’entre des points situés dans l’autre Etat contractant;</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">k)</span>l’expression «autorité compétente» désigne: i) en ce qui concerne la Macédoine, le Ministère des Finances ou son représentant autorisé;</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">ii)</span>en ce qui concerne le Luxembourg, le Ministre des Finances ou son représentant autorisé.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">2.</span>Pour l’application de la Convention à un moment donné par un Etat contractant, tout terme ou expression qui n’y est pas défini a, sauf si le contexte exige une interprétation différente, le sens que lui attribue, à ce moment, le droit de cet Etat concernant les impôts auxquels s’applique la Convention, le sens attribué à ce terme ou expression par le droit fiscal de cet Etat prévalant sur le sens que lui attribuent les autres branches du droit de cet Etat.</div>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">Article 4</span><span class=\"lf-art-t\">Résident</span></h4>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">1.</span>Au sens de la présente Convention, l’expression «résident d’un Etat contractant» désigne toute personne qui, en vertu de la législation de cet Etat, est assujettie à l’impôt dans cet Etat, en raison de son domicile, de sa résidence, de son lieu d’enregistrement, de son siège de direction ou de tout autre critère de nature analogue et s’applique aussi à cet Etat ainsi qu’à toutes ses collectivités locales. Toutefois, cette expression ne comprend pas les personnes qui ne sont assujetties à l’impôt dans cet Etat que pour les revenus de sources situées dans cet Etat ou pour la fortune qui y est située.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">2.</span>Lorsque, selon les dispositions du paragraphe 1, une personne physique est un résident des deux Etats contractants, sa situation est réglée de la manière suivante:</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">a)</span>cette personne est considérée comme un résident seulement de l’Etat où elle dispose d’un foyer d’habitation permanent; si elle dispose d’un foyer d’habitation permanent dans les deux Etats, elle est considérée comme un résident seulement de l’Etat avec lequel ses liens personnels et économiques sont les plus étroits (centre des intérêts vitaux);</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">b)</span>si l’Etat où cette personne a le centre de ses intérêts vitaux ne peut pas être déterminé, ou si elle ne dispose d’un foyer d’habitation permanent dans aucun des Etats, elle est considérée comme un résident seulement de l’Etat où elle séjourne de façon habituelle;</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">c)</span>si cette personne séjourne de façon habituelle dans les deux Etats ou si elle ne séjourne de façon habituelle dans aucun d’eux, elle est considérée comme un résident seulement de l’Etat dont elle possède la nationalité;</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">d)</span>si cette personne possède la nationalité des deux Etats ou si elle ne possède la nationalité d’aucun d’eux, les autorités compétentes des Etats contractants tranchent la question d’un commun accord.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">3.</span>Lorsque, selon les dispositions du paragraphe 1, une personne autre qu’une personne physique est un résident des deux Etats contractants, elle est considérée comme un résident seulement de l’Etat où son siège de direction effective est situé.</div>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">Article 5</span><span class=\"lf-art-t\">Etablissement stable</span></h4>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">1.</span>Au sens de la présente Convention, l’expression «établissement stable» désigne une installation fixe d’affaires par l’intermédiaire de laquelle une entreprise exerce tout ou partie de son activité.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">2.</span>L’expression «établissement stable» comprend notamment:</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">a)</span>un siège de direction,</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">b)</span>une succursale,</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">c)</span>un bureau,</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">d)</span>une usine,</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">e)</span>un atelier, et</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">f)</span>une mine, un puits de pétrole ou de gaz, une carrière ou tout autre lieu d’extraction de ressources naturelles.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">3.</span>Un chantier de construction ou de montage ne constitue un établissement stable que si sa durée dépasse douze mois.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">4.</span>Nonobstant les dispositions précédentes du présent article, on considère qu’il n’y a pas «établissement stable» si:</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">a)</span>il est fait usage d’installations aux seules fins de stockage, d’exposition ou de livraison de marchandises appartenant à l’entreprise;</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">b)</span>des marchandises appartenant à l’entreprise sont entreposées aux seules fins de stockage, d’exposition ou de livraison;</div>\n<p class=\"lf-p\">1749 LUXEMBOURG</p>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">c)</span>des marchandises appartenant à l’entreprise sont entreposées aux seules fins de transformation par une autre entreprise;</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">d)</span>une installation fixe d’affaires est utilisée aux seules fins d’acheter des marchandises ou de réunir des informations, pour l’entreprise;</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">e)</span>une installation fixe d’affaires est utilisée aux seules fins d’exercer, pour l’entreprise, toute autre activité de caractère préparatoire ou auxiliaire;</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">f)</span>une installation fixe d’affaires est utilisée aux seules fins de l’exercice cumulé d’activités mentionnées aux alinéas a) à e), à condition que l’activité d’ensemble de l’installation fixe d’affaires résultant de ce cumul garde un caractère préparatoire ou auxiliaire.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">5.</span>Nonobstant les dispositions des paragraphes 1 et 2, lorsqu’une personne - autre qu’un agent jouissant d’un statut indépendant auquel s’applique le paragraphe 6 - agit pour le compte d’une entreprise et dispose dans un Etat contractant de pouvoirs qu’elle y exerce habituellement lui permettant de conclure des contrats au nom de l’entreprise, cette entreprise est considérée comme ayant un établissement stable dans cet Etat pour toutes les activités que cette personne exerce pour l’entreprise, à moins que les activités de cette personne ne soient limitées à celles qui sont mentionnées au paragraphe 4 et qui, si elles étaient exercées par l’intermédiaire d’une installation fixe d’affaires, ne permettraient pas de considérer cette installation comme un établissement stable selon les dispositions de ce paragraphe.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">6.</span>Une entreprise n’est pas considérée comme ayant un établissement stable dans un Etat contractant du seul fait qu’elle y exerce son activité par l’entremise d’un courtier, d’un commissionnaire général ou de tout autre agent jouissant d’un statut indépendant, à condition que ces personnes agissent dans le cadre ordinaire de leur activité.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">7.</span>Le fait qu’une société qui est un résident d’un Etat contractant, contrôle ou est contrôlée par une société qui est un résident de l’autre Etat contractant ou qui y exerce son activité (que ce soit par l’intermédiaire d’un établissement stable ou non) ne suffit pas, en lui-même, à faire de l’une quelconque de ces sociétés un établissement stable de l’autre.</div>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">Article 6</span><span class=\"lf-art-t\">Revenus immobiliers</span></h4>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">1.</span>Les revenus qu’un résident d’un Etat contractant tire de biens immobiliers (y compris les revenus des exploitations agricoles ou forestières) situés dans l’autre Etat contractant, sont imposables dans cet autre Etat.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">2.</span>L’expression «biens immobiliers» a le sens que lui attribue le droit de l’Etat contractant où les biens considérés sont situés. L’expression comprend en tous cas les accessoires, le cheptel mort ou vif des exploitations agricoles et forestières, les droits auxquels s’appliquent les dispositions du droit privé concernant la propriété foncière, l’usufruit des biens immobiliers et les droits à des paiements variables ou fixes pour l’exploitation ou la concession de l’exploitation de gisements minéraux, sources et autres ressources naturelles; les navires, bateaux et aéronefs ne sont pas considérés comme des biens immobiliers.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">3.</span>Les dispositions du paragraphe 1 s’appliquent aux revenus provenant de l’exploitation directe, de la location ou de l’affermage, ainsi que de toute autre forme d’exploitation des biens immobiliers.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">4.</span>Les dispositions des paragraphes 1 et 3 s’appliquent également aux revenus provenant des biens immobiliers d’une entreprise.</div>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">Article 7</span><span class=\"lf-art-t\">Bénéfices des entreprises</span></h4>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">1.</span>Les bénéfices d’une entreprise d’un Etat contractant ne sont imposables que dans cet Etat, à moins que l’entreprise n’exerce son activité dans l’autre Etat contractant par l’intermédiaire d’un établissement stable qui y est situé. Si l’entreprise exerce son activité d’une telle façon, les bénéfices de l’entreprise sont imposables dans l’autre Etat, mais uniquement dans la mesure où ils sont imputables à cet établissement stable.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">2.</span>Sous réserve des dispositions du paragraphe 3, lorsqu’une entreprise d’un Etat contractant exerce son activité dans l’autre Etat contractant par l’intermédiaire d’un établissement stable qui y est situé, il est imputé, dans chaque Etat contractant, à cet établissement stable les bénéfices qu’il aurait pu réaliser s’il avait constitué une entreprise distincte exerçant des activités identiques ou analogues dans des conditions identiques ou analogues et traitant en toute indépendance avec l’entreprise dont il constitue un établissement stable.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">3.</span>Pour déterminer les bénéfices d’un établissement stable, sont admises en déduction les dépenses exposées aux fins poursuivies par cet établissement stable, y compris les dépenses de direction et les frais généraux d’administration ainsi exposés, soit dans l’Etat où est situé cet établissement stable, soit ailleurs.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">4.</span>S’il est d’usage, dans un Etat contractant, de déterminer les bénéfices imputables à un établissement stable sur la base d’une répartition des bénéfices totaux de l’entreprise entre ses diverses parties, aucune disposition du paragraphe 2 n’empêche cet Etat contractant de déterminer les bénéfices imposables selon la répartition en usage; la méthode de répartition adoptée doit cependant être telle que le résultat obtenu soit conforme aux principes contenus dans le présent article.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">5.</span>Aucun bénéfice n’est imputé à un établissement stable du fait qu’il a simplement acheté des marchandises pour l’entreprise.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">6.</span>Aux fins des paragraphes précédents, les bénéfices à imputer à l’établissement stable sont déterminés chaque année selon la même méthode, à moins qu’il n’existe des motifs valables et suffisants de procéder autrement.</div>\n<p class=\"lf-p\">1750 LUXEMBOURG 7. Lorsque les bénéfices comprennent des éléments de revenu traités séparément dans d’autres articles de la présente Convention, les dispositions de ces articles ne sont pas affectées par les dispositions du présent article.</p>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">Article 8</span><span class=\"lf-art-t\">Navigation maritime, intérieure et aérienne</span></h4>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">1.</span>Les bénéfices provenant de l’exploitation, en trafic international, de navires ou d’aéronefs ne sont imposables que dans l’Etat contractant où le siège de direction effective de l’entreprise est situé.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">2.</span>Les bénéfices provenant de l’exploitation de bateaux servant à la navigation intérieure ne sont imposables que dans l’Etat contractant où le siège de direction effective de l’entreprise est situé.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">3.</span>Si le siège de direction effective d’une entreprise de navigation maritime ou intérieure est à bord d’un navire ou d’un bateau, ce siège est considéré comme situé dans l’Etat contractant où se trouve le port d’attache de ce navire ou de ce bateau, ou à défaut de port d’attache, dans l’Etat contractant dont l’exploitant du navire ou du bateau est un résident.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">4.</span>Les dispositions du paragraphe 1 s’appliquent aussi aux bénéfices provenant de la participation à un pool, une exploitation en commun ou un organisme international d’exploitation.</div>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">Article 9</span><span class=\"lf-art-t\">Entreprises associées</span></h4>\n<p class=\"lf-p\">1.</p>\n<p class=\"lf-p\">Lorsque</p>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">a)</span>une entreprise d’un Etat contractant participe directement ou indirectement à la direction, au contrôle ou au capital d’une entreprise de l’autre Etat contractant, ou que</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">b)</span>les mêmes personnes participent directement ou indirectement à la direction, au contrôle ou au capital d’une entreprise d’un Etat contractant et d’une entreprise de l’autre Etat contractant, et que, dans l’un et l’autre cas, les deux entreprises sont, dans leurs relations commerciales ou financières, liées par des</div></div>", "next": 239730}