{"html": "<div class=\"lf-doc\"><div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>LU0001008 Vallée de la Sûre moyenne de Esch/Sûre à Dirbach</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>LU0001033 Wilwerdange-Conzefenn</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>LU0001035 Schimpach – Carrières de Schimpach</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>LU0001038 Troisvierges – Cornelymillen</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>LU0001042 Hoffelt/Kaleburn</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>LU0001043 Troine/Hoffelt – Sporbaach</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>LU0001051 Wark – Niederfeulen-Warken</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>ZH04/RD26 Cornelysmillen – Schucklai</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>ZH06 Conzefenn</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>ZH09 Kaleburn</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>ZH10 Sporbaach</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>ZH12 Ramescher</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>ZH83 Weicherdange-Bréichen</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>RF12 Kasselslay/Zogel</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>RF13 Lellingen Freng op Baerel</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>RN61 Schlënnerdall/Molberlay</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>RFI05 Akescht \u0007 Vogelschutzgebiete : \u0007 \u0007 \u0007 \u0007</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>LU0002001 Vallée de la Woltz et affluents de la source à Troisvierges</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>LU0002002 Vallée de la Tretterbaach et affluents de la frontière à Asselborn</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>LU0002003 Vallée supérieure de l’Our et affluents</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>LU0002013 Région du Kiischpelt \u0007 \u0007 2.2.4. Bevölkerung und Wirtschaft Die historisch gewachsenen Siedlungsstrukturen haben sich aufgrund der Bevölkerungsentwicklung und geänderten sozialen Bedingungen stark verändert. Die folgenden Tabellen zeigen die Bevölkerungsentwicklung in der Region seit dem Jahre 1981. Die Einwohnerzahl des Naturparks ist seit seiner Gründung im Jahre 2005 bis zum Jahre 2024 um 47.20 % angewachsen (Luxemburg insgesamt 45.72%).</div>\n<p class=\"lf-p\">Zieht man die Zahlen von 1981 heran, so lässt sich sogar ein Bevölkerungswachstum von 99.30 % bis zum Jahre 2024 festmachen (Luxemburg insgesamt 84.32 %) *.</p>\n<p class=\"lf-p\">Periode 1981 1991 2001 2005 2015 2024 Clervaux 2.834 2.991 3.557 3.819 4.815 6.121 Wincrange 2.633 2.747 3.381 3.542 4.099 4.916 Parc Hosingen 1.673 1.852 2.223 2.566 3.297 4.141 Troisvierges 1.858 1.993 2.523 2.608 3.039 3.580 Kiischpelt 619 745 865 919 1.110 1.260 Tandel 1.177 1.196 1.418 1.567 1.889 2.292 Putscheid 600 657 716 822 1.070 1.176 Vianden 1.500 1.480 1.511 1.615 1.888 2.212 Total 12.894 13.661 16.194 17.458 21.207 25.698 \u0007 \u0007 \u0007 \u0007 \u0007 \u0007 \u0007 \u0007 \u0007 \u0007 \u0007 \u0007 \u0007 \u0007 \u0007 \u0007 \u0007 \u0007 \u0007 NATURA2000-SCHUTZGEBIETE: \u0007 ­ Tabelle 2 - Entwicklung der Einwohnerzahlen der aktuellen Naturparkgemeinden (Quelle: STATEC, 01.01.2024) 24 Gründung des Naturpark Our * Quelle: STATEC, 01.01.2024. Alle Angaben und Berechnungen beziehen sich auf die aktuelle territoriale Zusammensetzung des Naturpark Our, bestehend aus den Gemeinden Clervaux, Kiischpelt, Parc Hosingen, Putscheid, Tandel, Troisvierges, Vianden und Wincrange. Dabei sind auch die Fusionsgemeinden Clervaux (2012: Clervaux, Heinerscheid, Munshausen), Parc Hosingen (2012: Consthum, Hoscheid, Hosingen), Kiischpelt (2006: Kautenbach, Wilwerwiltz) und Tandel (2006: Bastendorf, Fouhren) berücksichtigt.</p>\n<p class=\"lf-p\">Die Bevölkerungsentwicklung der Gemeinde Bourscheid ist denen der aktuellen Mitgliedsgemeinden ähnlich. Sie verzeichnet seit 2005 ein Wachstum von 39.94 %. Die Gemeinde Weiswampach verzeichnet dahingegen gar ein Wachstum von 107.43 % seit dem Jahre 2005.</p>\n<p class=\"lf-p\">Periode 1981 1991 2001 2005 2015 2024 Weiswampach 882 976 1.152 1.184 1.572 2.456 Bourscheid 924 1.027 1.130 1.232 1.647 1.724 Gründung des Naturpark Our Die folgende Karte bietet einen umfassenden Überblick über die Bevölkerungsentwicklung der Jahre 2003 bis 2023 und hebt die deutliche Zunahme noch einmal hervor.</p>\n<p class=\"lf-p\">Besonders deutlich wird auch hier die außergewöhnliche Entwicklung der Gemeinde Weiswampach (99.4 %) im Zeitraum von 2003 bis 2023. ­ Tabelle 3 - Entwicklung der Einwohnerzahlen der Gemeinden Bourscheid und Weiswampach (Quelle: STATEC, 01.01.2024) Abb. 13 - Bevölkerungsentwicklung auf dem Gebiet des Naturpark Our. Prozentuale Zunahme 2003-2023. (Quelle: STATEC/CTIE, Population par commune au 01 janvier, Darstellung: DATer, pact s. à r. l. ) 25 Der seit mehr als 40 Jahren zu verzeichnende Bevölkerungsanstieg konfrontiert die Gemeinden besonders in den letzten Jahren mit einer verstärkten Nachfrage an Wohnraum, was nicht spurlos am Dorf- und Landschaftsbild vorbeigeht. Zersiedlungserscheinungen an den Dorfrändern, zum Teil vernachlässigte Dorfkerne sowie der fehlende Bezug zur alten Bausubstanz zählen zu den Hauptproblemen in der Dorfentwicklung. dem landesweiten Durchschnitt liegt. Bezüglich der 359 landwirtschaftlichen Betriebe des erweiterten Naturpark Our befanden sich 2022 5,6 % (20 Stück) davon in Bourscheid und 6,7 % (24 Stück) in Weiswampach.</p>\n<p class=\"lf-p\">Durch den Beitritt der beiden Gemeinden wird sich die Anzahl an landwirtschaftlichen Betrieben somit um 13,3 % (von 315 auf 359) erhöhen, was dann einem Anteil von 19,5% der gesamten landwirtschaftlichen Betriebe des Landes entspricht. * Was die wirtschaftliche Struktur des Gebietes angeht, spielt die Landwirtschaft im Vergleich zum Landesdurchschnitt immer noch eine beachtliche Rolle. Im gesamten Großherzogtum gab es von 2012 bis 2022 eine Abnahme der landwirtschaftlichen Betriebe von 13,8% (von 2.137 auf 1.843). Betrachtet man den erweiterten Naturpark (inkl. Wincrange, Bourscheid und Weiswampach), sind die landwirtschaftlichen Betriebe von 2012 auf 2022 von 406 auf 359 Stück gesunken. Die Zahlen zeigen, dass auch im Naturpark Our ein Rückgang zu erkennen ist, welcher mit 11,6 % jedoch leicht unter Die Nachfrage nach landwirtschaftlicher Nutzfläche bleibt nach wie vor groß, die Betriebsaufgaben haben bisher noch nicht zu Verbrachungserscheinungen geführt.</p>\n<p class=\"lf-p\">Im Jahr 2020 gab es insgesamt im erweiterten Naturpark 2.065 Wirtschaftsunternehmen (einschließlich der landw. Betriebe). Davon befanden sich 671 (32,5 %) dieser Unternehmen in der Gemeinde Weiswampach, was die höchste Anzahl an Unternehmen pro Gemeinde im Naturpark Our darstellt. Die Gemeinde Bourscheid wies eine Anzahl von 42 (2 %) Unternehmen auf. ** ­ Weiterführende Informationen:</p>\n<p class=\"lf-p\">Diagnostic territorial pour l’espace d‘action Éislek: Kapitel D. Sozioökonomische Situation; I.</p>\n<p class=\"lf-p\">Landwirtschaft \u0007 * Quelle : STATEC, Recensements agricoles (1995-2012); Ministère de l‘Agriculture, de l‘Alimentation et de la Viticulture (Service d‘Economie Rurale), enquête sur la structure des exploitations agricoles (2020-2022) / Zusammenstellung: Ministère du Logement et de l’Aménagement du territoire, Département de l’aménagement du territoire Nov. 2024. \u0007 ** Quelle : STATEC: Répertoire des entreprises 2020, öffentliche Einrichtungen, Ärzte, landwirtschaftliche Betriebe nicht aufgeführt 26 3. Angepasste Vorstudie (Etude Préparatoire) Vorstudie Etude Préparatoire des Naturpark Our im Rahmen seiner Erneuerung und Erweiterung 2025 - 2035 Ausgearbeitet von einer Arbeitsgruppe bestehend aus Vertretern des Naturpark Our, der Gemeinde Weiswampach und Vertretern des Ministeriums für Wohnungsbau und Raumentwicklung - Abteilung für Raumentwicklung 12, Parc L-9836 Hosingen info@naturpark-our.lu 27 28 2 Herausgeber:</p>\n<p class=\"lf-p\">Naturpark Our Juni 2024 Fotos: © Naturpark Our Raymond Clement, Liz Hacken, Jean-Marie Klasen, Conny Koob, Patricia Lefèber, Caroline Martin Etude Préparatoire des Naturpark Our Vorstudie zur Erneuerung und Erweiterung des Naturpark Our Das vorliegende Dossier wurde konform zur folgenden gesetzlichen Bestimmung erarbeitet:</p>\n<p class=\"lf-p\">Loi du 10 août 1993 relative aux parcs naturels nachfolgend auch als Naturparkgesetz bezeichnet.</p>\n<p class=\"lf-p\">Entsprechend Artikel 6 des Naturparkgesetzes behandelt die Vorstudie (Etude préparatoire) folgende Punkte:</p>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">1.</span>Eine Notiz, die den Gegenstand, die Gründe und den Umfang des Vorhabens angibt (une note indiquant l’objet, les motifs et la portée de l’opération) 2. Liste der Naturparkgemeinden mit Angabe der Kadastersektionen pro Gemeinde (la liste des communes concernées par le parc naturel avec l’indication, par commune, des sections cadastrales correspondantes) 3. Topographische Karte mit Darstellung der Grenzen des Naturparks (une carte topographique avec le tracé des limites du parc) 4. Die wesentlichen Zielsetzungen, bezogen auf Artikel 2 des Naturparkgesetzes vom 10. August 1993 (les objectifs fondamentaux du projet, définis en fonction de l’article 2 de la loi du 10 août 1993 relative aux parcs naturels) Etude Préparatoire des Naturpark Our 29 3 Vorstudie zur Erneuerung und Erweiterung des Naturpark Our 1. Eine Notiz, die den Gegenstand, die Gründe und den Umfang des Vorhabens angibt GEGENSTAND (OBJET) Der Naturpark Our wurde am 09. Juni 2005 als gemeinsames Instrument einer nachhaltigen Regionalentwicklung von den Gemeinden und dem Staat mittels einer großherzoglichen Verordnung (Règlement grand-ducal du 9 juin 2005 portant déclaration du Parc Naturel de l‘Our) als zweiter Naturpark Luxemburgs gegründet. Die Rahmengesetzgebung zu den Naturparken wird durch das Gesetz vom 10. August 1993 gebildet (Loi du 10 août 1993 relative aux Parcs naturels). Bei seiner Gründung umfasste der Naturpark Our das Territorium folgender Gemeinden, Bastendorf, Clervaux, Consthum, Fouhren, Hoscheid, Hosingen, Munshausen, Troisvierges und Vianden.</div>\n<p class=\"lf-p\">Der Naturpark wurde, wie das Naturpark-Gesetz es vorsieht, für eine Laufzeit von zehn Jahren geschaffen. Durch die großherzogliche Verordnung vom 17. März 2016 (Règlement grand-ducal du 17 mars 2016 portant renouvellement et modification du statut du Parc naturel de l‘Our) wurde das Naturparkstatut erstmals um weitere 10 Jahre bis zum Jahr 2025 verlängert. Zu diesem Zeitpunkt erfolgte ebenfalls der offizielle Beitritt der Gemeinde Wincrange.</p>\n<p class=\"lf-p\">2025 steht nun eine weitere Verlängerung um 10 Jahre bis zum Jahr 2035 an. Dies erfolgt im Rahmen einer Bilanzierungsprozedur, welche in der besagten großherzoglichen Verordnung vorgesehen ist. Heute bilden die acht Gemeinden Clervaux, Kiischpelt, Parc Hosingen, Putscheid, Tandel, Troisvierges, Vianden und Wincrange den Naturpark Our.</p>\n<p class=\"lf-p\">Im Rahmen dieses Verlängerungsprozesses soll auch die Gemeinde Weiswampach (seit 2021 „Commune candidate d‘adhésion“) und möglicherweise die Gemeinde Bourscheid dem Naturpark beitreten. Die Erneuerung und Erweiterung des Naturparks bedingt eine Abänderung der großherzoglichen Verordnung. Entsprechend dem Naturparkgesetz ist dabei die gleiche Prozedur wie bei der erstmaligen Aufstellung durchzuführen.</p>\n<p class=\"lf-p\">Zusammenfassend zählen hierzu:</p>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">1.</span>die Anpassung der Etude préparatoire, 2. die Anpassung der Etude détaillée, 3. die öffentliche Auslegung der Plandokumente und der Entscheid der Gemeinderäte, 4. die Anpassung der großherzoglichen Verordnung.</div>\n<p class=\"lf-p\">30 Mit dem vorliegenden Dokument soll die Etude préparatoire, welche im März 2016 im Rahmen der Verlängerung der Naturparkstatuten um weitere 10 Jahre verabschiedet wurde, angepasst und somit sowohl der Verlängerungs- als auch der Erweiterungsprozess mit der Gemeinde Weiswampach sowie möglicherweise mit der Gemeinde Bourscheid formal eingeleitet werden.</p>\n<p class=\"lf-p\">Bei der Etude préparatoire handelt es sich um eine erste Zusammenstellung von Informationen zu Beweggründen, Auswirkungen und Zielen des erweiterten Naturparks. Sie ist als gemeinsame Absichtserklärung der Gemeinden im erweiterten Naturpark zu sehen.</p>\n<p class=\"lf-p\">Die angepasste Etude préparatoire wird der Bevölkerung im Rahmen von einer öffentlichen Informationsveranstaltung vorgestellt. Anschließend geben der Conseil Supérieur de l’Aménagement du Territoire (CSAT) und der Conseil Supérieur pour la Protection de la Nature (CSPN) eine Stellungnahme zu dem Dokument ab. Auf dieser Grundlage beauftragt der zuständige Minister für Wohnungsbau und Raumentwicklung dann die Arbeitsgruppe (Naturpark und Beitrittsgemeinde) die Etude détaillée zu erstellen, welche als Entwicklungskonzept unter anderem die Zielsetzungen, Maßnahmen und das Budget des erweiterten Naturparks detailliert darlegt. Anschließend erfolgt die vom Naturparkgesetz vorgesehene öffentliche Auslegung und Anhörung zur Etude détaillée, sowie der definitive Entscheid der Gemeinderäte über ihre weitere Beteiligung bzw. ihre Neubeteiligung (Weiswampach und gegebenenfalls Bourscheid) am Naturpark.</p>\n<p class=\"lf-p\">GRÜNDE (MOTIFS) Grundlegende Orientierung Übergeordnetes Ziel eines Naturparks ist die nachhaltige Regionalentwicklung, d.h. im Vordergrund steht die gleichrangige Vernetzung von ökologischen, sozialen und ökonomischen Belangen der regionalen Entwicklung. Neben der Förderung der Lebensqualität und der Entwicklungsperspektiven für die Einwohner (Wohnumfeld, Arbeit, etc.) verfolgt der Naturpark auch das Ziel, zum Erhalt der speziellen Landschaft, welche den Naturpark prägt, beizutragen.</p>\n<p class=\"lf-p\">Der Naturpark soll dabei Wege finden die verschiedenen Entwicklungs- und Schutzziele in einem kontinuierlichen, partnerschaftlichen Prozess optimal im Sinne der Region aufeinander abzustimmen. So sind die vorhandenen natürlichen und kulturellen Ressourcen wertsteigernd zu nutzen und zu schützen, ökonomische und soziale Entwicklungen der Region zu fördern und zu verbessern sowie den Tourismus im Einklang mit der Natur zu entwickeln.</p>\n<p class=\"lf-p\">Beweggründe für die angestrebte Erweiterung des Naturparks Der Naturpark Our liegt im Nordosten des Großherzogtums und ist natur- und strukturräumlich Bestandteil des Ösling (Éislek), welches zum Rheinischen Schiefergebirge bzw. dem Eifel-Ardennen Massiv gehört. Der Naturpark grenzt nordwestlich an Belgien, dies ist gleichzeitig der Anknüpfungspunkt zum belgischen Parc Naturel des deux Ourthes, dem Parc naturel Haute-Fagnes-Eifel sowie dem Parc Naturel de la Haute-Sûre Forêt d‘Anlier. Im Osten grenzt der Naturpark Our an Deutschland mit dem Naturpark Südeifel als Nachbarn, südwestlich knüpft der Naturpark Our an den Naturpark Öewersauer an. Das Gebiet ist geprägt von einer bewegten Topographie mit landwirtschaftlich meist intensiv genutzten Hochebenen und engen Tälern mit bewaldeten Hängen. Die ländlich geprägte Region ist zu ca. 40% bewaldet und ca. 40% der Fläche wird landwirtschaftlich genutzt. Im Vergleich zum Landesdurchschnitt ist die Region zudem nur dünn besiedelt.</p>\n<p class=\"lf-p\">Seinen Sitz hat der Naturpark Our in der Gemeinde Parc Hosingen im Centre écologique et touristique.</p>\n<p class=\"lf-p\">Die Region des Naturparks bietet ein sehr individuelles Landschaftsbild, welches als ländlicher Raum vom Einschnitt der Gewässer Our, Clerve und Wiltz mit ihren Nebengewässern in das Schieferplateau des Ösling und den typischen Dorfstrukturen der Ardennen geprägt ist.</p>\n<p class=\"lf-p\">Der südliche Teil mit seiner welligen Hügellandschaft rund um Bastendorf zählt bereits zum Ösling-Vorland. Die Gemeinde Wincrange im Westen ist im Gegensatz zu den restlichen Naturparkgemeinden eine ausgesprochen landwirtschaftlich geprägte Region mit weniger Waldflächen.</p>\n<p class=\"lf-p\">Somit besitzt der aktuelle Naturpark Our bereits ein hohes naturräumliches, kulturhistorisches, wirtschaftliches und touristisches Potenzial, welches durch den Beitritt von Weiswampach und gegebenenfalls den Beitritt von Bourscheid einerseits gestärkt, andererseits sinnvoll ergänzt wird. Die Gemeinde Weiswampach bringt durch das Naturschutzgebiet „Conzefënn“ ein hohes naturräumliches Potenzial mit sich. Bourscheid würde mit der Region um die „Schlënner“ und der Burg zudem die naturhistorischen Besonderheiten der Region erweitern.</p>\n<p class=\"lf-p\">Seit Mitte 2021 arbeitet der Naturpark sehr eng mit der Gemeinde Weiswampach zusammen, dies im Hinblick auf einen Beitritt zum Naturpark Our im Jahre 2025 (Accord relatif à une collaboration rapprochée entre le Parc naturel de l’Our et la Commune de Weiswampach du 4 juin 2021).</p>\n<p class=\"lf-p\">Seitdem besitzt die Gemeinde Weiswampach den Status einer „Commune candidate d’adhésion“ und ist auch durch ein Mitglied, ohne Stimmrecht, im Vorstand des Naturpark Our vertreten.</p>\n<p class=\"lf-p\">Die Gemeinde beteiligt sich seitdem jährlich nach demselben Finanzierungsschlüssel wie die Mitgliedsgemeinden am Budget des Naturparks und besitzt demnach den Anspruch auf die gleichen Dienstleistungen wie die anderen Mitgliedsgemeinden (z.B. Klima- und Naturpakt, Biologische Station, Ausschaffung von touristischen Projekten und Initiativen, etc.).</p>\n<p class=\"lf-p\">Die Ortschaften in Weiswampach weisen größtenteils eine strukturreiche Durchgrünung auf. Die umgebende Landschaft der jeweiligen Ortschaften besteht zu großen Teilen aus landwirtschaftlich genutzten Flächen mit kleineren Waldgebieten.</p>\n<p class=\"lf-p\">Neben den zahlreichen Facetten des ländlichen Lebens bietet Weiswampach auch überregionale, zum einen naturhistorische Besonderheiten, wie beispielsweise ~52,8 ha (39%) der 136,70 ha großen, schützenswerten Natura 2000-Zone „Wilwerdange - Conzefënn“, ~52,4 ha (39%) des 135,56 ha großen nationalen Naturschutzgebiets „Conzefënn“, das 18,57 ha große Gelände „Rossmillen“ der Stiftung Hëllef fir d´Natur von natur&amp;ëmwelt und zum anderen bedeutende kulturhistorische Traditionen und Bauwerke, wie die Tradition der „Kënnbakesteeën”, welche noch in Binsfeld praktiziert wird sowie die denkmalgeschützte Kirche und gut erhaltene historische Dorfstruktur in Holler.</p>\n<p class=\"lf-p\">Charakteristisch für die Gemeinde sind zudem die Seen von Weiswampach, das Landmuseum von Binsfeld, das Lancaster Memorial in Weiswampach sowie die Nähe zum Europadenkmal und zum Dreiländereck. Das nördliche Hochösling erstreckt sich über die gesamte Gemeinde Weiswampach und bildet somit ein zusammenhängendes Landschaftsbild mit dem angrenzenden Raum des aktuellen Naturpark Our. Geprägt wird die Region von einer Mischung aus landwirtschaftlichen Nutzflächen und Wald31 gebieten mit kleinen Ortschaften. Aber auch gewerbliche Ansiedlungen insbesondere entlang der Nationalstraßen prägen die Ortsstrukturen.</p>\n<p class=\"lf-p\">Da die Gemeinde Weiswampach auch Mitglied der LeaderRegion „Éislek“ ist, besteht bereits seit längerem eine enge Zusammenarbeit mit dem Naturpark Our. Die Gemeinde Weiswampach beteiligt sich seit Beginn an der Finanzierung des Projektes „SIG Régional Nord“, ein regionales geografisches Informationssystem das zur Verwaltung kommunaler Daten der Naturpark-Gemeinden sowie den Gemeinden Wincrange und Weiswampach dient, als Leader-Projekt gestartet wurde und bis heute kontinuierlich ausgebaut und vom Naturpark Our in Zusammenarbeit mit den Gemeinden betreut wird. Zudem beteiligen sich bereits zwei Landwirte aus der Gemeinde Weiswampach am Projekt „Natur genéissen“ (in Zusammenarbeit mit SICONA), welches zum Ziel hat, die regionale und saisonale Produktion im Einklang mit dem Umwelt- und Klimaschutz zu fördern und für Produzenten, durch die Kooperation mit lokalen Kantinen, neue Absatzmärkte zu finden. Ein weiteres gemeinsames Projekt mit dem Naturpark ist die Natura 2000 - COPIL Éislek, welches zum Ziel hat das langfristige Überleben der wertvollen und bedrohtesten Arten und Lebensräume in der Region sicher zu stellen.</p>\n<p class=\"lf-p\">Die Gemeinde Weiswampach beteiligt sich zudem an den Projekten „Naturpakt“ sowie „Klimapakt 2.0“, welche 2021 vom Ministerium für Umwelt, Klima und nachhaltige Entwicklung initiiert wurden und vom Personal des Naturpark Our fachlich begleitet werden. Ziel des „Naturpakts“ ist es, Natur- und Wasserschutz auf Gemeindeebene voranzutreiben und somit nachhaltig gegen den Verlust der biologischen Vielfalt vorzugehen und naturnahe Flächen zu erhalten und zu schaffen. Anhand des „Klimapakts 2.0“ soll zudem die nachhaltige und umweltbewusste Energiepolitik in den Gemeinden gefördert werden.</p>\n<p class=\"lf-p\">32 Des Weiteren hat die Gemeinde Weiswampach zusammen mit der Gemeinde Troisvierges und dem Naturpark Our die ersten thematischen E-Bike-Touren im Éislek entwickelt. Es handelt sich dabei um die Touren „Looss d’Kierch am Duerf!“, welche sich auf der bestehenden Strecke der VëlostOur „Panorama” befinden und an die Vennbahnroute und das RAVeL-Radwegenetz angebunden sind. Die beiden Touren setzen die kulturhistorischen Bauwerke in den Dörfern der Region in den Vordergrund.</p>\n<p class=\"lf-p\">Auch die Gemeinde Bourscheid hat bereits erstes Interesse geäußert eventuell dem Naturpark Our beizutreten und wird deswegen in der vorliegenden Etude préparatoire als eventueller Mitgliedskandidat mit aufgeführt. Ein Informationsbrief über die Verlängerung des Naturparks und den möglichen Beitritt wurde im Februar dieses Jahres an die Gemeinde versendet. Auf Rückmeldung der Gemeinde präsentierte der Naturpark Our daraufhin am 23. Mai seine Arbeit sowie die Verlängerungsprozedur in der Gemeinde Bourscheid.</p>\n<p class=\"lf-p\">Neben der Burg Bourscheid und dem Tal der „Schlënner“ mit seiner historischen Kapelle, weist die Gemeinde Bourscheid mehrere Schutzgebiete des europäischen Natura 2000-Netzwerks auf. Zum Beispiel befinden sich ~ 633,1 ha (14%) des 4.488,79 ha großen Natura 2000 FFH-Gebiets „Vallées de la Sûre, de la Wiltz, de la Clerve et du Lellgerbaach“ sowie 53,8 ha (30%) des 178,21 ha großen Natura 2000 FFH-Gebiets „Wark - Niederfeulen-Warken“ und 571,6 ha (9%) des 6.310,23 ha großen Natura 2000 Vogelschutzgebiets „Région du Kiischpelt“ in der Gemeinde. Zudem bieten die Aussichtspunkte „Napoléonsbeemchen“ und „Knallhaff“ in Bourscheid sowie „Gringlay“ in Lipperscheid einen besonderen Ausblick über die Region des Éisleks. Des Weiteren engagiert sich die Gemeinde in der Natura 2000 – COPIL Éislek sowie beim „Klimapakt 2.0“.</p>\n<p class=\"lf-p\">Quelle: data.public.lu 33 Quelle: data.public.lu 34 Die Gemeinde Weiswampach grenzt an die Mitgliedsgemeinden Troisvierges, Clervaux und Wincrange. Durch den Beitritt von Weiswampach zum Naturpark Our wird die zurzeit noch bestehende territoriale Lücke im Naturpark geschlossen, wodurch sowohl ein durchgehender Landschaftsraum und ein zusammenhängendes Verkehrssystem entsteht, insbesondere durch die durchgehende Anbindung des Naturparks an die „Nordstad” über die N7.</p>\n<p class=\"lf-p\">Zudem grenzt Weiswampach im Norden an Belgien, wodurch eine größere gemeinsame Schnittstelle mit dem Nachbarland Belgien sowie dem Parc naturel Haute Fagnes-Eifel erreicht und das Potenzial für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit sicherlich noch verstärkt wird. Die Gemeinde Bourscheid würde zudem den Naturpark in Richtung Süden erweitern und somit eine direkte Verbindung mit der „Nordstad” schaffen sowie die Lücke zum Naturpark Öewersauer schließen.</p>\n<p class=\"lf-p\">Aus landesplanerischer Sicht ist hervorzuheben, dass Weiswampach gemeinsam mit den Gemeinden des Naturparks Our laut Programme directeur d‘aménagement du territoire (PDAT) von 2023 im „Espace d’action Éislek” liegt. Die Gemeinde Bourscheid, welche im „Espace d’action Nordstad” liegt, grenzt direkt an den „Espace d’action Éislek” an. Aus raumplanerischer Sicht wäre sowohl die Integration von Weiswampach als auch von Bourscheid in den Naturpark förderlich, denn der erweiterte Naturpark würde sich kohärent in die Landesplanung einfügen. Zudem würde der Beitritt der beiden Gemeinden zum Naturpark Our sowohl für die Gemeinden an sich als auch für die Gemeinschaft der Gemeinden im Naturpark das Entwicklungspotenzial erhöhen.</p>\n<p class=\"lf-p\">Durch die Erweiterung des Naturparks um die Gemeinde Weiswampach und Bourscheid, wächst die Bevölkerung im Vergleich zum aktuellen Naturpark um 16,2 % (9,5 % Weiswampach + 6,7 % Bourscheid) auf 29.878 Einwohner und die Fläche um 17,2 % (8,4 % Weiswampach + 8,8 % Bourscheid) auf 491 km2 (siehe untenstehende Tabelle).</p>\n<p class=\"lf-p\">Gemeinde Einwohner Fläche km2 Ew/km2 Clervaux 6.121 85 72 Kiischpelt 1.260 34 38 Parc Hosingen 4.141 71 59 Pütscheid 1.176 27 43 Tandel 2.292 42 55 Troisvierges 3.580 38 95 Vianden 2.212 10 229 Wincrange 4.916 113 43 Aktueller Naturpark 25.698 419 61 Bourscheid 1.724 37 47 Weiswampach 2.456 35 70 Erweiterungsgemeinden 4.180 72 58 Erweiterter Naturpark 29.878 491 61 Großherzogtum Luxemburg 672.050 2.586 260 Anteil erw Naturpark / Luxemburg 4,44% 18,98% Quelle: STATEC (Situation vom 1. Januar 2024) 35 UMFANG DES VORHABENS (PORTEE) Naturparksyndikat und Beirat Der erweiterte Naturpark Our wird wie bisher von einem gemischten Naturparksyndikat verwaltet. Gemäß den großherzoglichen Verordnungen aus den Jahren 2005 und 2016 wird das Syndicat pour la Gestion et l’Aménagement du Parc naturel de l’Our (Naturpark Our) von einem gemischten Gemeindesyndikat verwaltet, welches sich aus einem Vorstand (Comité), einem Exekutivbüro (Bureau) und einem Beirat (Commission consultative) zusammensetzt. Mit der Erweiterung des Naturparks durch Weiswampach und gegebenenfalls Bourscheid wird die Besetzung der verschiedenen Gremien teilweise angepasst werden müssen.</p>\n<p class=\"lf-p\">Der Vorstand des Naturpark Our besteht aktuell aus acht Vertretern der Gemeinden sowie acht Vertretern staatlicher Verwaltungen und Ministerien. Ergänzt wird der Vorstand zudem seit September 2021 durch ein Mitglied¹ der Gemeinde Weiswampach (Commune candidate d’adhésion).</p>\n<p class=\"lf-p\">Das Exekutivbüro als ausführendes Organ des Vorstandes ist von diesem gewählt und setzt sich aus einer festgelegten Anzahl von Vertretern des Staates (2) und der Gemeinden (3) zusammen. Es wird vorgeschlagen auch bei einer Erweiterung, die Anzahl der Mitglieder im Exekutivbüro nicht zu verändern.</p>\n<p class=\"lf-p\">Der beratende Beirat des Vorstandes des Naturparks Our setzt sich aktuell aus 14 Mitgliedern der lokalen Bevölkerung, der lokalen oder regionalen Interessensvereine und aus privaten Vereinen zusammen, welche die Ziele des Naturparks verfolgen. Die Aufgaben des Beirates bestehen in der Unterstützung und Beratung des Vorstandes (Artikel 18³ des Naturparkgesetzes). Mit dem Beitritt der neuen Gemeinden erfolgt ein Aufruf, an dem interessierte Einwohner und Mitglieder von Vereinen und Organisationen dieser Gemeinden teilnehmen können. Die Ernennung der neuen Mitglieder des Beirats erfolgt durch den Vorstand.</p>\n<p class=\"lf-p\">Gemäß Artikel 16² des Naturparkgesetzes hat der Vorstand die Aufgabe der Festlegung der strategischen Orientierungen und Ziele des Naturparks, sowie des jährlichen Budgets. Ihm obliegen ebenfalls die Verwaltung etwaiger Spenden, das Aufstellen des Aktivitätsberichtes und des Aktionsprogramms, sowie die Vertretung des Syndikats bei Gerichtsaffären. Gemäß dem Naturparkgesetz besitzt der Gemeindesektor im Naturparksyndikat die Mehrheit.</p>\n<p class=\"lf-p\">Zudem wird die Präsidentschaft des Naturparks obligatorisch durch einen Gemeindevertreter ausgeübt. Die Erweiterung des Naturparks durch die Gemeinde Weiswampach und möglicherweise Bourscheid bedingt die Ergänzung eines Vertreters aus der jeweiligen Beitrittsgemeinde (derzeit beratendes Mitglied bei Weiswampach) und eventuell eine Anpassung der staatlichen Vertreter.</p>\n<p class=\"lf-p\">¹ ² ³ 36 ohne Stimmrecht</p>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">Art. 16</span><span class=\"lf-art-t\">Le comité du syndicat a notamment pour mission</span></h4>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">1)</span>d’arrêter les directives générales à appliquer en vue du déroulement des différentes activités du parc naturel;</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">2)</span>d’arrêter le plan de gestion annuel comprenant notamment:</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">-</span>l’engagement et le classement des agents à affecter, le cas échéant, au service du parc naturel prévu à l’article 17 de la présente loi;</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">-</span>les acquisitions, aliénations, échanges d’immeubles et leur affectation ainsi que les travaux de construction et de grosses réparations;</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">-</span>les budgets d’investissement et d’exploitation et les comptes de fin d’exercice;</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">3)</span>d’accepter et de refuser des dons et legs;</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">4)</span>d’établir le rapport général d’activités ainsi que le programme d’activités;</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">5)</span>de représenter le syndicat dans les actions judiciaires.</div>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">Art. 18</span><span class=\"lf-art-t\">Il est créé une commission consultative qui a pour mission d’assister le comité dans l’exercice de ses attributions et qui comprend notamment</span></h4>\n<p class=\"lf-p\">des représentants de la population locale, des groupements d’intérêts locaux ou régionaux et des associations de droit privé oeuvrant dans l’intérêt des objectifs poursuivis par le parc naturel.</p>\n<p class=\"lf-p\">Les modalités relatives à la composition, à l’organisation et au fonctionnement de la commission consultative sont déterminées par le règlement grandducal prévu à l’article 11 de la présente loi.</p>\n<p class=\"lf-p\">Naturparkverwaltung Die Naturparkverwaltung, nach Artikel 17⁴ des Naturparkgesetzes (Service du parc), geleitet von einer Geschäftsführung, welche unter der Aufsicht des Vorstandes und des Exekutivbüros agiert, ist für die Umsetzung des jährlichen Verwaltungsplans zuständig. Ihr obliegt die Umsetzung der Entscheidungen des Vorstands, die Sicherstellung der laufenden Verwaltung des Naturparks, sowie die Leitung, Koordinierung und Überwachung der Arbeit in den thematischen Abteilungen. Im Rahmen der Erneuerung und Erweiterung soll die aktuelle Naturparkverwaltung übernommen werden.</p>\n<p class=\"lf-p\">Das Team des Naturpark Our setzt sich aktuell (Stand 06/2024) aus 27 Mitarbeitern zusammen. Davon sind 23 Mitarbeiter fest angestellt sowie 4 Mitarbeiter zeitlich begrenzt. 7 Mitarbeiter, von denen 4 beim Naturpark Our eingestellt sind und 3 bei einem der zwei anderen luxemburgischen Naturparke, teilen ihre Kapazitäten gleichberechtigt auf den Naturpark Our, den Naturpark Öewersauer und den Natur- &amp; Geopark Mëllerdall auf.</p>\n<p class=\"lf-p\">Die Naturparkverwaltung setzt sich wie folgt zusammen:</p>\n<p class=\"lf-p\">⁴</p>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">Art. 17</span></h4>\n<p class=\"lf-p\">La mise en oeuvre du plan de gestion annuel est confiée à un service du parc naturel qui, agissant sous l’autorité d’un chargé de direction, comprend une équipe permanente d’animation des actions du parc. Le chargé de direction du service du parc naturel assiste aux réunions du comité avec voix consultative. Il exécute les décisions du comité et assure la gestion courante du parc dont il rend compte à la demande du comité.</p>\n<p class=\"lf-p\">Les modalités relatives à la composition, à l’organisation et au fonctionnement du service du parc naturel sont déterminées par le règlement grandducal prévu à l’article 11 de la présente loi.</p>\n<p class=\"lf-p\">37 Gemeinsame Mitarbeiter des Naturpark Our, Naturpark Öewersauer und Natur- &amp; Geopark Mëllerdall Grundstruktur des Naturparkbudgets Beitrag der Mitgliedsgemeinden In Anwendung des « Règlement grand-ducal du 9 juin 2005 portant déclaration du Parc naturel de l‘Our » sowie des « Règlement grand-ducal du 17 mars 2016 portant renouvellement et modification du statut du Parc naturel de l‘Our » und des « Arrêté grand-ducal du 15 juin 2005 autorisant la création du Parc naturel de l’Our » sowie des « Arrêté grand-ducal du 8 novembre 2019 portant approbation des statuts modifiés du Syndicat intercommunal pour l’aménagement et la gestion du Parc Naturel de l’Our », gemäß Artikel 11.3 der Statuten, setzen sich die Einnahmen wie folgt zusammen:</p>\n<p class=\"lf-p\">Gemäß Artikel 11.4 der Statuten legt der Vorstand die Gemeindebeteiligung jährlich fest. • • • • Die geänderten Statuten vom 8. November 2019 sehen einen Prozentsatz zwischen 0,5% und 2,5%⁵ vor. Über diesen Prozentsatz wird jährlich in einer Vorstandssitzung abgestimmt. Zu diesem Votum sind ausschließlich die Gemeindevertreter des Vorstands zugelassen.</p>\n<p class=\"lf-p\">Beiträge der Mitgliedsgemeinden Staatliche Kofinanzierung Einnahmen von Dienstleistungen (z.B. Plotter, etc.) Zinsen, Spenden und Vermächtnisse Zudem kann ein Teil der Einnahmen aus europäischen Fördergeldern zur Finanzierung von Projekten bestehen.</p>\n<p class=\"lf-p\">Hauptfinanzierer sind der Staat und die Gemeinden, welche zusammen im Schnitt 90% des Budgets tragen.</p>\n<p class=\"lf-p\">⁵ 38</p>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">Art. 11-4</span><span class=\"lf-art-t\">La contribution annuelle des communes s‘éléve entre 0,5 et 2,5 % du total de la dotation financière revenant aux communes membres dans</span></h4>\n<p class=\"lf-p\">le cadre du Fonds de dotation globale des communes (FGDC). Elle est fixée dans le cadre du budget annuel par une décision majoritaire des seuls représentants des communes au sein du comité. La répartition de ce montant entre les communes membres se fait au prorata de la population de résidence la plus récente calculée par le STATEC.</p>\n<p class=\"lf-p\">Finanzierung des Personals Aktuell (Stand 06/2024) beschäftigt der Naturpark Our 27 Angestellte (davon 6 fonctionnaires communaux, 2 employés communaux und 19 salariés) was einem ETP (équivalent temps plein = Vollzeitäquivalent) von 23 entspricht.</p>\n<p class=\"lf-p\">In der folgenden Grafik wird die Finanzierung des Personals nach Finanzierer dargestellt:</p>\n<p class=\"lf-p\">0,5 2 2 9 2 3,75 1 2,75 ETP-DATer ETP-Environnement ETP-COPIL ETP Projets fonds ETP Klimapakt ETP Naturpakt ETP AGE ETP ADEM Das Ministerium für Wohnungsbau und Raumentwicklung, Abteilung für Raumentwicklung, kofinanziert derzeit neun ETP. Dies umfasst sowohl das Stammpersonal (z.B. Geschäftsführung und Sekretariat) als auch projektbezogene Posten (Lichtberatung, GIS, Klimaberatung, École du Goût) zu 70% beziehungsweise zu 80%.⁶ Das Ministerium für Umwelt, Klima und Biodiversität kofinanziert aktuell insgesamt 7,5 ETP. Dazu gehören die Mitarbeiter der Biologischen Station, der Natura-2000-Berater, sowie befristete Stellen im Zusammenhang mit Projekten, die über den Umwelt- bzw. Klimafonds finanziert werden.</p>\n<p class=\"lf-p\">Die Finanzierung der Kosten für die Klima- und Naturpakt-Berater erfolgt über die, den Gemeinden von KlimaAgence zustehenden Beträge.</p>\n<p class=\"lf-p\">Zusätzlich finanziert die ADEM zwei Arbeitsplätze zur Wiedereingliederung von Langzeitarbeitslosen (Emploi d‘insertion pour chômeurs de longue durée - EMI).</p>\n<p class=\"lf-p\">Die Mitarbeiter, die für die drei Naturparke in Luxemburg in ihren jeweiligen Aufgabenbereichen gleichermaßen zuständig sind, sind jeweils bei einem der drei Naturparke fest angestellt. Die Personalkosten werden zu 70% vom Ministerium für Wohnungsbau und Raumentwicklung, Abteilung für Raumentwicklung kofinanziert, während die verbleibenden 30% zu gleichen Anteilen von den drei Naturparken getragen werden.</p>\n<p class=\"lf-p\">Die restlichen Personalkosten werden über die Gemeindebeiträge gedeckt. Im Schnitt tragen die Gemeinden zurzeit 25-30% der Personalkosten.</p>\n<p class=\"lf-p\">Darüber hinaus finanziert das Wasserwirtschaftsamt (AGE) eine halbe Stelle im Rahmen der Fließgewässerpartnerschaft zu 75%.</p>\n<p class=\"lf-p\">Arbeitsschwerpunkte Alle staatlichen Kofinanzierungen werden durch Konventionen mit den jeweiligen Ministerien geregelt.</p>\n<p class=\"lf-p\">Die Arbeitsschwerpunkte des Naturparks werden im Rahmen der Etude détaillée präziser ausgearbeitet. Eine erste Beschreibung befindet sich als Orientierungsrahmen im</p>\n<h3 class=\"lf-part\">Kapitel 4 des vorliegenden Dokumentes.</h3>\n<p class=\"lf-p\">⁶ Siehe : Convention concernant la participation financière de l’Etat aux frais de fonctionnement et de personnel du Parc naturel de l’Our signée le 13 janvier 2023. * Zudem sieht die Konvention ab 01/2026 die Kofinanzierung einer halben Stelle zu 80% eines Projektbetreuers in der Landschaftsentwicklung vor.</p>\n<p class=\"lf-p\">39 Vorstudie zur Erneuerung und Erweiterung des Naturpark Our 2. Liste der Naturparkgemeinden mit Angabe der Kadastersektionen pro Gemeinde Dem erweiterten Naturpark Our gehören die folgenden 10 Gemeinden aus dem Distrikt Diekirch und den Kantonen Clervaux (C), Vianden (V), Wiltz (W) und Diekirch (D) an.</p>\n<p class=\"lf-p\">Commune Sections cadastrales Commune Sections cadastrales Bourscheid (D) A / Schlindermanderscheid B / Michelau C / Bourscheid D / Welscheid E / Kehmen et Scheidel F/ Lipperscheid Tandel (V) Clervaux (C) CA / Clervaux CB / Eselborn CC / Weicherdange CD / Reuler CE / Urspelt CF / Mecher HA / Lieler HB / Kalborn HC / Heinerscheid HD / Fischbach HE / Grindhausen HF / Hupperdange MA / Siebenaler MB / Munshausen MC / Marnach MD / Roder ME / Drauffelt BA / Landscheid BB / Brandenbourg-Ouest BC / Brandenbourg-Est BD / Bastendorf BE / Tandel FA / Walsdorf FB / Fouhren FC / Longsdorf FD / Bettel Troisvierges (C) A / Hautbellain B / Huldange C / Goedange D / Wilwerdange E / Drinklange F / Troisvierges G / Basbellain H / Biwisch Vianden (V) A / Scheuerhof B / Vianden Weiswampach (C) A / Beiler B / Leithum C / Weiswampach D / Breidfeld E / Holler F / Binsfeld Wincrange (C) AB / Asselborn AC / Sassel AD / Boxhorn AE / Rumlange AF / Stockem BA / Troine BB / Crendal BC / Lullange BD / Doennange et Deiffelt BE / Boevange BF / Hamiville BG / Wincrange HA / Hachiville HB / Weiler HC / Hoffelt OA / Allerborn OB / Brachtenbach OC / Derenbach OD / Oberwampach OE / Niederwampach Kiischpelt (W) 40 KA / AIscheid KB / Merkholtz KC / Kautenbach WA / Enscherange WB / Pintsch WC / Lellingen WD / Wilwerwiltz Parc Hosingen (C) CA / Holzthum CB / Consthum HdA / Hoscheid HdB / Markenbach HnA/ Rodershausen HnB / Obereisenbach HnC / Untereisenbach HnD / Wahlhausen HnE / Hosingen HnF / Bockholtz HnG / Neidhausen HnH / Dorscheid Putscheid (V) A / Weiler B / Putscheid C / Stolzembourg D / Bivels E / Nachtmanderscheid F / Gralingen G / Merscheid Vorstudie zur Erneuerung und Erweiterung des Naturpark Our 3. Topographische Karte mit Darstellung der Grenzen des Naturparks Ohne Maßstab und genordet 41 Vorstudie zur Erneuerung und Erweiterung des Naturpark Our 4. Die wesentlichen Zielsetzungen, bezogen auf Artikel 2 des Naturparkgesetzes vom 10. August 1993 ZIELE (OBJECTIFS) Der Naturpark funktioniert als nachhaltiges Entwicklungsinstrument für ländliche Räume. Durch die Förderung der wirtschaftlichen und soziokulturellen Aspekte soll eine Entwicklung der Region im Einklang mit dem kulturellen und naturräumlichen Erbe ermöglicht werden.</p>\n<p class=\"lf-p\">Ziele sind, Schutz und Entwicklung miteinander in Einklang zu bringen und zusätzliche wirtschaftliche Impulse, sowie eine verbesserte Lebensqualität für die Bewohner des Naturparks herbeizuführen.</p>\n<p class=\"lf-p\">Die Vermarktung der Region als Naturpark trägt zum positiven Image der Region bei und ist eine wichtige Grundlage für die Förderung der Regionalentwicklung.</p>\n<p class=\"lf-p\">Als gemeinsames Instrument von Staat und Gemeinden kann der Naturpark dabei als Träger, Initiator, Koordinator, Promoter oder Lobbyist bei der Umsetzung von konkreten Projekten auftreten.</p>\n<p class=\"lf-p\">Durch den bottom-up Ansatz, der sich von der Initiative, über die Erarbeitung bis hin zur Genehmigungsprozedur von Projekten zieht, wird eine Identität für die Region und deren Einwohner geschaffen und auf diese Weise die regionale Kooperation zwischen Einwohnern, Interessengruppen, Gemeinden und dem Staat gefördert.</p>\n<p class=\"lf-p\">Nicht zuletzt kann das hierdurch geschaffene regionale Netzwerk als potenzielle Grundlage für weitere Entwicklungen und Maßnahmen dienen.</p>\n<p class=\"lf-p\">Aus dem übergeordneten Ziel der nachhaltigen Regionalentwicklung, als Instrument zur Verbesserung der Lebensqualität der Einwohner der Region, werden im vorliegenden Kapitel die grundlegenden Ziele im Rahmen der vom Naturparkgesetz vorgegebenen Zielsetzungen abgeleitet und präzisiert.</p>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">1.</span>Gesetzlicher Rahmen Im Naturparkgesetz vom 10. August 1993 wird die grundlegende Orientierung des Naturparks in Artikel 1 folgendermaßen formuliert: (…) La création, la planification et la gestion d’un parc naturel doivent à la fois garantir la conservation, la restauration et la mise en valeur du patrimoine naturel et culturel et assurer aux habitants du parc les possibilités d’un développement économique et socio-culturel durable et respectueux de ce même patrimoine.</div>\n<p class=\"lf-p\">In Artikel 2 sind die übergeordneten Ziele, zu welchem der Naturpark seinen Beitrag leisten soll, folgendermaßen festgelegt:</p>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">Art. 2</span><span class=\"lf-art-t\">Le parc naturel doit contribuer notamment à la réalisation des objectifs suivants</span></h4>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>la conservation et la restauration du caractère et de la diversité du milieu naturel, de la faune et de la flore indigènes 42 • • • • la sauvegarde de la pureté de l’air et des eaux ainsi que de la qualité des sols la conservation et la restauration du patrimoine culturel la promotion et l’orientation d’un développement économique et socio-culturel intégrant les aspirations légitimes de la population en ce qui concerne leurs possibilités d’emploi, leur qualité de vie et d’habitat la promotion et l’orientation d’activités de tourisme et de loisirs s’inscrivant dans le cadre des objectifs du présent article.</div>\n<p class=\"lf-p\">Die für den Naturpark Our im vorliegenden Kapitel definierten Ziele entsprechen in ihrer Präzisierung den fünf Zielen des Gesetzes.</p>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">2.</span>Weiterentwicklung des Leitbildes Aufbauend auf den Erfahrungen der letzten 20 Jahre sowie aufgebauten Fachkompetenzen soll der Naturpark Our als Instrument einer nachhaltigen Regionalentwicklung weiterentwickelt werden.</div>\n<p class=\"lf-p\">Dabei soll der Naturpark weiterhin einer modernen Naturparkphilosophie entsprechen und auf der in den Jahren 2005-2025 geleisteten Arbeit aufbauen. In diesem Zusammenhang steht der Naturpark Our für • • • eine verantwortliche Balance zwischen Schutz- und Entwicklungsfunktion, integratives Denken und die Schaffung von Synergien und partnerschaftlichen Verhältnissen.</p>\n<p class=\"lf-p\">Dabei versteht der Naturpark sich als Dienstleistungsplattform für seine Mitgliedsgemeinden, indem er diesen zum Beispiel bei der Realisierung von Projekten mit einer individuellen Beratung zur Seite steht.</p>\n<p class=\"lf-p\">Das Leitbild, welches im Zuge der Anpassung der Etude préparatoire und Etude détaillée im Jahre 2014 entwickelt wurde und sich als Ziel gesetzt hat, das Thema „Natur und Landschaft im Ösling“ zu fokussieren, bietet einen Anhaltspunkt für die weitere Entwicklung. Dadurch, dass sich die Schwerpunkte und Ziele des Naturparks jedoch stetig verändern, wird auch eine kontinuierliche Weiterentwicklung des Leitbildes, als Profilierungskomponente des Naturparks, angestrebt. Das Thema des Leitbilds aus der vorherigen Etude préparatoire und Etude détaillée kann weiterhin als Orientierung genutzt werden und sollte beim Arbeitsschwerpunkt „Natur- und Umweltförderung“ weiter eine Rolle spielen.</p>\n<p class=\"lf-p\">Dadurch, dass eine Tendenz zu immer größeren Projekten besteht, soll in Zukunft ein stärkerer Fokus auf eine integrale Herangehensweise und Arbeitsweise aller Fachbereiche des Naturparks gelegt werden, damit fachbereichübergreifende Projekte leichter umgesetzt werden können. Dabei spielt auch die Optimierung der Zusammenarbeit mit wichtigen Partnern wie zum Beispiel den staatlichen Instanzen eine bedeutende Rolle.</p>\n<p class=\"lf-p\">Neben dem Leitbild spielen auch die seit dem Jahre 2017, erscheinenden jährlichen Indikatorenberichte des Naturparks eine Rolle für die Naturparkarbeit. Hier wurde die entsprechende Initiative aus der angepassten Etude détaillée von 2014 aufgegriffen und umgesetzt, um den Erfolg der Naturparkarbeit besser beurteilen zu können. Auf Initiative des zuständigen Ministeriums für Wohnungsbau und Raumentwicklung wurde eine Analyse des Ist-Zustands der Indikatorenberichte im Jahr 2022 initiiert. Im Rahmen einer anschließenden und zum jetzigen Zeitpunkt noch laufenden Workshopreihe mit Naturparkmitarbeitern wird an einer Überarbeitung des Monitoring Systems der Naturparkarbeit und einer daraus folgenden Neustrukturierung des Indikatorenberichts gearbeitet. Die ursprünglichen 26 Aktionsindikatoren können in der Bilanz 2015-2025 des Naturpark Our nachgelesen werden. Die neustrukturierten Indikatoren werden nach Abschluss der Überarbeitung in der Etude détaillée mit aufgeführt.</p>\n<p class=\"lf-p\">Der Naturpark Our ist und bleibt in Zukunft offen für neue Missionen, bei Bedarf werden somit die Dienste des Naturparks angepasst und erweitert. Die, vom Programme directeur d‘aménagement du territoire (PDAT) definierten, neuen Aufgaben des Naturparks könnten beispielweise in Zukunft in die Naturparkarbeit integriert werden. Dazu könnte unter anderem die Stärkung der Rolle des Naturparks im Bereich der Raumplanung zählen. Mögliche Aufgabenbereiche wären in diesem Bereich zum Beispiel die Beratung bei der Ausarbeitung eines Leitbildes, an dem sich zukünftige Planungen und Projekte orientieren können, das Mitwirken bei der Entwicklung einer Strategie zur Identifizierung und Erhaltung des kulturellen und architektonischen Erbes oder auch die Förderung und Sensibiliserung für neue und nachhaltige Arten des Planens, Bauens und (Er-)Lebens von Dörfern.</p>\n<p class=\"lf-p\">Der Naturpark Our legt viel Wert auf die Weiterentwicklung und den Ausbau der bereits vorhandenen Arbeitsbereiche insbesondere um dem Menschen eine zukunftsfähige, attraktive und identitätsstiftende Region zu bieten. Zum einen steht dabei der Erhalt und die Wiederherstellung der natürlichen und kulturellen Umwelt sowie der immer wichtiger und dringlicher werdende Klimaschutz im Fokus, zum anderen die Förderung einer nachhaltigen Entwicklung sowohl im Tourismusbereich als auch im Energiesektor.</p>\n<p class=\"lf-p\">Dadurch, dass sich die Schwerpunkte im Laufe der Entwicklung des Naturparks in den letzten zehn Jahren verändert haben, werden diese im Rahmen der vorliegenden Etude préparatoire und in der Etude détaillée anhand eines angepassten Leitthemas neu definiert: „Eine innovative und nachhaltige Natur- und Landschaftsentwicklung in der Region, zusammen mit einer Verbesserung der Lebensqualität des Menschen sowie dem Schutz der natürlichen Umwelt soll langfristig sowie themenübergreifend und interdisziplinär umgesetzt werden“.</p>\n<p class=\"lf-p\">Zwischen den vielfältigen Zielen des Naturparks bestehen unterschiedliche Verbindungen, wobei sich einige überschneiden. Eine wichtige Aufgabe ist es, in Zukunft anhand von fachbereichsübergreifenden Projekten bei der Erreichung eines Ziels, möglichst viele positive Auswirkungen auf andere Bereiche zu erzielen.</p>\n<p class=\"lf-p\">43 3. Arbeitsschwerpunkte und grundlegende Ziele Im Folgenden werden die Zielsetzungen aus den festgelegten Aufgabenbereichen des Naturparks präzisiert.</p>\n<p class=\"lf-p\">Die Zielsetzungen, Leitlinien und Arbeitsschwerpunkte der Etude préparatoire und Etude détaillée aus dem Jahre 2014 sowie die Bilanz der Jahre 2015 bis 2025 wurden dafür als Basis genommen. Anhand einer entsprechenden Analyse der zwischen 2015 und 2025 umgesetzten Maßnahmen und Projekte sowie deren Auswirkungen wurden die Zielsetzungen in der vorliegenden Etude préparatoire angepasst und teilweise neu definiert. Es erfolgt eine Unterteilung in primäre und sekundäre Themenbereiche. Die sekundären Aufgabenbereiche Öffentlichkeitsarbeit, Kommunikation und Bildung sowie Vernetzung, Beratung und Dienstleistungen wirken dabei übergreifend auf die anderen fünf Themenbereiche (siehe untenstehende Grafik).</p>\n<p class=\"lf-p\">Erklärende Bemerkung zur Anpassung der Etude préparatoire:</p>\n<p class=\"lf-p\">Aufgrund der Stellungnahmen des für die Landesplanung zuständigen Ministeriums sowie des Conseil Supérieur de l’Aménagement du Territoire (CSAT) (siehe dazu S. 129 der Detailstudie), welche die Wichtigkeit der Rolle des erweiterten Naturparks als Instrument der Landesplanung hervorheben, wurde die vorliegende Etude préparatoire angepasst und durch den primären Aufgabenbereich „Raum- und Regionalentwicklung“ ergänzt. Dieser Aufgabenbereich wird somit in der Detailstudie weiter ausgeführt.</p>\n<p class=\"lf-p\">44 ▪ ▪ ▪ ▪ ▪ ▪ ▪ ▪ ▪ ▪ ▪ ▪ ▪ ▪ ▪ ▪ ▪ ▪ ▪ ▪ ▪ ▪ ▪ ▪ ▪ ▪ ▪ ▪ ▪ ▪ ▪ ▪ ▪ ▪ ▪ ▪ ▪ ▪ 45 \u001b\u001a\u0019\u0018 \u0017\u0016 \u0015\u0014\u0016\u0013 \u001b\u0013 \u0018 \u0012\u0011\u0010 \u001b\u001a\u0019\u0018\u0017\u0016 \u0019\u001b\u0015\u0014\u0013\u0012 \u0019\u001b\u0011\u0010\u000f\u000e \u001b\u001a\u0019\u0018\u0017\u0016 \u0019\u001b\u0015\u0014\u0013\u0012 \u0019\u001b\u0011\u0010\u000f\u000e \u0016\u000f\u000e \u0019\u0016\u0014\u001b\u0019\u000e \u0010 \u0019\u0016\u0014\u001b\u0019\u000e \u0010 \u0010\u0010 \u0019\u001a\u0019\u001a \b \b \u0017\u000f \b\u0017\u0007\u0006 \u0005 ▪ \u0001\u001a \u000e\u001a\u0017\u001a\u0019 \u0017\u0011\u0012 \u0015\u001a\u0019\u0018\u0017 \u001b \u0017\u000e\u0011\u001a \u000f\u000e \u0015 \u0017\u000e \u0017\u000e\u0011\u0011 \u000e\u0015\u0011\u0016\u001b\u0010\u0017\u001b \u001b\u0019\u0016 \u0006 \b\u001b \u0011\u001b\u0017\u001a\u0019 \u0017\u001b \u001a \u0013\u001b\u0019 \b\u001b \u0011\u001b\u0017 \u001b\u0018\u0016\u0014\u0019\u0017 ▪ ▪ \u0016\u000f\u000e \u0017\u000f \b\u0017\u0007\u0006 \u0005 ▪ \u0007\u001b \u0002\u000e \u0015\u0011\u001a\u0019\u0018\u0017 \u001b \u0017 \u001b\u0018\u0016\u0014\u0019\u0017\u0002\u0016\u0011\u0017 \u001b\u0016\u0019\u001b\u0019\u0017\u001a\u000e \u0016\u0011\u000e\u0011\u0016\u0017\u0013\u0014 \u0013\b\u001b \u0011\u0016\u0018\u001b\u0019\u0017 \u0011\u0014\u001a \u0016 \u0011\u0016 \u0013\u001b\u0019\u0010\u0017\u0015\u001a \u0011\u001a \u001b \u001b\u0019\u0017\u001a\u0019 \u0017\u001a\u0002\b\u001b \u0011\u000f\u0012 \u000e\u0018\u0014\u0018\u0016 \u0013\u001b\u0019\u0017 \u0001\u0019\u0018\u001b\u0014\u0011\u001b\u0019 \u001b \u001a\u0019\u0018\u0017\u001b\u0016\u0019\u001b \u0017\u0015\u0014\u0013\u0012 \u001b\u0019\u0011\u001b \u001b\u0019\u0010\u0017\u000f\u000e \u0011\u0019\u001b \u0013\u000e \u0011 \u0016 \u0013\u0017\u001a\u0019 \u0017 \u0019\u000e \u0013\u0013\u000e \u0011\u0016\u0018\u0017\u000e\u001a \u0018\u001b \u0016 \u0013\u0011\u001b\u0011\u001b\u0019\u0017 \u001b\u0018\u0016\u0014\u0019\u000e \u001b\u0019\u0011\b\u0016 \u0015 \u001a\u0019\u0018\u0017\u000e \u0017\u0007\u001b \u0019\u001b\u0011\u0006 \u0005\u001a\u0019\u0018 \u0006\u0010\u0017\u0004\u001b \u000e\u0011\u001a\u0019\u0018 \u0006\u0017\u001a\u0019 \u0017\u0003\u0016\u001b\u0019 \u0011 \u001b\u0016 \u0011\u001a\u0019\u0018 \u000f \u000e\u0011\u0011 \u0014 \u0002\u0017\u0016\u0019\u0017 \u001b \u0017 \u001b\u0018\u0016\u0014\u0019 ▪ \u001b\u0016\u0011\u001b \u0016 \u001a\u0019\u0018\u0017\u001a\u0019 \u0017\u001b\u0019 \u0016\u0016 \u0016 \u0016\u001b \u001a\u0019\u0018\u0017\u0014\u0019\u0017\u001b\u0002\u001b\u0016\u0019 \u001b\u0019\u0010\u0017 \u0016\u0019\b\u0014\u0013\u0019\u001b \u0019\u0017\u001a\u0019 \u0017\u0004\u001b \u001a \u0013\u001b \u0019\u0017\u0005\u001a\u0017 \u001b\u0018\u0016\u0014\u0019 \u000f\u001b\u0005\u0016 \u0016 \u0013\u001b\u0019\u0017 \u0014\b\u0016\u001b\u0017 \u0019\u000e \u0013\u0013\u000e \u0011\u0016\u0018\u001b\u0019\u0017\u0013\u001b\u0002\u001b\u0019 \u0001\u001a \u000e\u001a\u0017\u001a\u0019 \u0017\u0007\u001b \u001b \u001b \u001a\u0019\u0018\u0017 \u001b \u0017\u0005\u000e\u0013 \u001b\u0016 \u0013\u001b\u0019\u0017\u001b \u0016 \u001b\u000e\u0019\u0018\u001b\u0014\u0011\u001b\u0017 \u0016\u0019 \u001b \u0014\u0019 \u001b \u001b\u0017\u0005\u001a \u0017 \u001b \u001a\u0019\u0018\u0017\u0016\u0019\u0019\u0014\u000e\u0011\u0016\u001b \u0017\u0016 \u0014\u0011\u000f \u0014\u001b\u0015\u0011\u001b\u0017\u001a\u0019 \u0017  \u001b\u001b\u0019 \u0016\u0004\u0003\u0006\u0002\u0006\u0003\u0001\u0003 ▪ \u0014\u0014\u000f\u001b \u000e\u0011\u0016\u0014\u0019\u0010\u0017\u0014\u0014 \u0016\u0019\u000e\u0011\u0016\u0014\u0019\u0017\u001a\u0019 \u0017\u000f\u000e \u0011\u0016\u0005\u0016\u000f\u000e\u0011\u0016\u001b\u0017\u0014\u0002\u0002\u001a\u0019\u0016\u0015\u000e\u0011\u0016\u0014\u0019\u0017 \u0002\u0016\u0011\u0017 \u001b\u0019\u0017\u001b\u0002\u001b\u0016\u0019 \u001b\u0019\u0010\u0017 \u0019\u0011\u001b \u0019\u001b\u0013\u0002\u001b\u0019\u0010\u0017 \u0014 \u001a\u0005\u001b\u0019\u0011\u001b\u0019\u0010\u0017\u0004\u0016 \u001a\u0019\u0018 \u0006 \u001b\u0016\u0019 \u0016 \u0013\u0011\u001a\u0019\u0018\u001b\u0019\u0010\u0017 \u0018\u000e\u0019\u0016 \u000e\u0011\u0016\u0014\u0019\u001b\u0019\u0017\u001a\u0019 \u0017 \u0016\u000e\u0011\u000f\u001b \u0014\u0019\u001b\u0019\u0017\u000e\u001a \u0017 \u001b \u0017 \u001b\u0018\u0016\u0014\u0019\u0017 \u0014\b\u0016\u001b\u0017\u0005\b\u0016 \u0013\u001b\u0019\u0017\u001a\u0019\u0011\u001b \u0013\u0016\u001b \u0016 \u0013\u001b\u0019\u0017 \u0014\u001b\u0015\u0011\u001b\u0019\u0017 ▪ \u0004\u0016 \u001a\u0019\u0018\u0017\u000e \u0017\u000f \u0014\u001b\u0015\u0011\u0006\u0017\u001a\u0019 \u0017\u0011\u0013\u001b\u0002\u001b\u0019­\u001b \u0018 \u001b\u0016 \u001b\u0019 \u001b \u0017\u0001\u001a \u0011 \u000e\u0018\u0017 \u001b \u0017 \u000e\u0011\u001a \u000f\u000e \u0015 \u0016\u0004\u0003\u0006\u0002\u0006\u0003\u0001\u0003 46 \u0007 \u0013 \u001b\u0006 \u0007 \u0013 \u001b\u0006 \b\u0011\u0010 \b\u0011\u0010 \u0013\u0014\u001b \u0013\u0014\u001b \b\u0010 \b\u0010 \u0010\u0005\u0019 \u0015\u001b\u001a \u0019\u0015\u001b \u0010\u0005\u0019 \u0015\u001b\u001a \u0019\u0015\u001b \b \b ▪ \u001b\u0016\u0011\u001b \u001b\u0019\u0011\b\u0016 \u0015 \u001a\u0019\u0018\u0017 \u001b \u0017 \u0016\u0018\u0016\u0011\u000e \u001b\u0019\u0017\u0019 \u0014 \u0002\u000e\u0011\u0016\u0014\u0019 \u0006\u0017\u001a\u0019 \u0017\u0014\u0002\u0002\u001a\u0006 \u0019\u0016\u0015\u000e\u0011\u0016\u0014\u0019 \u0002\u0016\u0011\u0011\u001b \u0017 \u0014\b\u0016\u001b\u0017\u001a\u0011\u0005\u001a\u0019\u0018\u0017 \u0016\u001b \u001b \u0017\u0005\u0016\u001b \u0018 \u001a\u000f\u000f\u001b\u0019\u0014 \u0016\u001b\u0019\u0011\u0016\u001b \u0006 \u0011\u001b \u0017\u001b \u0016\u001b\u0019 ▪ \u0019\u0011\u001b \u0011­\u0011\u0005\u001a\u0019\u0018\u0017\u0014\u0019\u0017\u0007\u001b \u001b\u0016\u0019\u001b\u0019\u0017\u0016\u0002\u0017\u0004\u001b \u001b\u0016 \u0013\u0017 \u001b \u0017\u0007\u001b \u0002\u000e \u0015\u0011\u001a\u0019\u0018\u0017\u001a\u0019 \u0017 \u0016\u0019\u000e\u0019\u0005\u0016\u001b \u001a\u0019\u0018\u0017\u0014\u0019\u0017\u000e\u001a \u0018\u001b\b\u0012\u0013 \u0011\u001b\u0019\u0017\u001b\u0019\u0011 \u0017\b\u0016\u001b\u0017\u0005\u0004\u0017\u0015\u001a \u0011\u001a \u001b \u001b\u0017 \u0007\u001b \u000e\u0019 \u0011\u000e \u0011\u001a\u0019\u0018\u001b\u0019 ▪ \u0019 \u0014 \u0002\u000e\u0011\u0016\u0014\u0019 \u0002\u000e\u0011\u001b \u0016\u000e \u0016\u001b\u0019\u0017\u001a\u0019 \u0017\u0006\u000e\u001b\u0019 \u001b\u0010\u0017\u0017\u0001\u001a \u0006\u0017\u001a\u0019 \u0017\u001b\u0016\u0011\u001b \u0016 \u0006 \u001a\u0019\u0018\u001b\u0019\u0010\u0017\u0004­ \u0018\u001b \u001b\u0011\u001b\u0016 \u0016\u0018\u001a\u0019\u0018 \u0014 \u001b\u0019\u0010\u0017\u0007\u0014 \u0011 \u0012\u0018\u001b\u0010\u0017\u0014 \u0014\u001a\u0016\u001b\u0019\u0010\u0017 \u0003\u000e\u001a\u001b \u000e\u001a \u0011\u001b \u001a\u0019\u0018\u0017 \u001b \u0017\u000e\u0011\u001a \u000f\u000e \u0015 \u0010\u0017\u0002\u0014\u0016 \u001b\u0017\u0001\u001a \u0011\u001b \u001a\u0019\u0018\u001b\u0019\u0010\u0017 \u001a \u001b\u0017 \u0014\b\u0016\u001b\u0017\u0011\u0013\u001b\u0002\u001b\u0019\u001b\u0005\u0014\u0018\u001b\u0019\u001b\u0017\u001a \u0016\u0015\u000e\u0011\u0016\u0014\u0019\u001b\u0019 ▪ \u001b \u001a\u0019\u0018\u0017 \u001b \u0017\u0014\u0014\u000f\u001b \u000e\u0011\u0016\u0014\u0019\u0017\u0002\u0016\u0011\u0017 \u0013\u001a \u001b\u0019\u0017\u000e\u001a \u0017 \u001b \u0017 \u001b\u0018\u0016\u0014\u0019\u0017 \u0016\u0019 \u001b \u0014\u0019 \u001b \u001b\u0017\u0016\u0002\u0017 \u000e\u0013\u0002\u001b\u0019\u0017 \u001b \u0017 \u0014\u001b\u0015\u0011\u001b \u0017\u000e\u0011\u001a \u000f\u000e \u0015 \u0013\u0014\u001a \u0017 \u0014\b\u0016\u001b\u0017 \u001b \u0017\u0001\u001a \u0011\u000e\u001a \u0013 \u0017\u0002\u0016\u0011\u0017\u0016\u0019\u0011\u001b \u0019\u000e\u0011\u0016\u0014\u0019\u000e \u001b\u0019\u0017\u0001\u0015\u0011\u001b\u001a \u001b\u0019\u0017 ▪  ▪ \u0019\u0011\u001b \u0011­\u0011\u0005\u001a\u0019\u0018\u0017\u001a\u0019 \u0017\u0004\u001b \u000e\u0011\u001a\u0019\u0018\u0017\u0016\u0002\u0017\u0016\u0019 \u0016 \u0015\u0017\u000e\u001a \u0017 \u0016\u001b\u0017\u0019\u001b \u0018\u0016\u001b\b\u001b\u0019\u0006 \u001b\u0017\u001a\u0019 \u0017 \u0016\u001b\u0017 \u0014 \u001a\u0015\u0011\u0016\u0014\u0019\u0017\u001b \u0019\u001b\u001a\u001b \u000e \u001b \u0017\u0019\u001b \u0018\u0016\u001b\u0019\u0010\u0017\u0016\u0019\u0017 \u000e\u0018\u001b\u0019\u0017 \u001b \u0017 \u000e\u0011\u001a \u0006\u0010\u0017\u0016\u001b \u0006\u0010\u0017 \u000e\u0019 \u0013\u000e \u0011\u0006\u0017\u001a\u0019 \u0017 \u001b \u0014\u001a \u001b\u0019 \u0013\u001a\u0011\u0005\u001b \u0010\u0017\u0016\u0002\u0017 \u0004\u001b \u001b\u0016 \u0013\u0017 \u001b \u0017\u0019\u0011\b\u0016 \u0015 \u001a\u0019\u0018\u0017 \u001b\u0018\u0016\u0014\u0019\u000e \u001b \u0017 \u0014 \u001a\u0015\u0011\u001b\u0010\u0017\u001b\u0016\u0017 \u001b \u0017 \u0002 \u001b\u0011\u0005\u001a\u0019\u0018\u0017\u0014\u0019\u0017\u001b\u0019\u0011 \u0010\u0017\u001a \b\u0017 ▪ \u0001\u001a \u000e\u001a\u0017 \u001b \u0017\u0017 \u001b\u0018\u0016\u0014\u0019\u000e \u0017\u0014 \u0017\u0005\u001a\u0002\u0017\u0004\u001b\u0016 \u000f\u0016\u001b \u0017 \u001a \u0013\u0017 \u0016\u001b\u0017 \u0019\u0011\u001b\u0018 \u000e\u0011\u0016\u0014\u0019\u0017\u0014\u0019\u0017\u0003\u0006\u0003\u000e\u0011\u001b\u0019 ▪ \u0019\u0011\u001b\u0019 \u0016\u0016\u001b \u001a\u0019\u0018\u0017 \u001b \u0017\u001a \u000e\u0002\u0002\u001b\u0019\u000e \u001b\u0016\u0011\u0017\u0002\u0016\u0011\u0017\u000e\u0011\u001a \u000f\u000e \u0015\u001b\u0019\u0017\u000e\u001a \u0017 \u001b\u0002\u0017\u0019\u0006\u0017\u001a\u0019 \u0017\u0001\u001a \u000e\u0019 \u0017 \u0014\b\u0016\u001b\u0017\u0002\u0016\u0011\u0017\u0016\u0019\u0011\u001b \u0019\u000e\u0011\u0016\u0014\u0019\u000e \u001b\u0019\u0017\u0011 \u001a\u0015\u0011\u001a \u001b\u0019\u0017 \u001a\u0019 \u0017 \u0018\u000e\u0019\u0016 \u000e\u0011\u0016\u0014\u0019\u001b\u0019\u0017\b\u0016\u001b\u0017 \u0001\u0003 \u0010\u0017 \u0010\u0017 \u0001 \u0017 \u001b \u001b \u000e\u0011\u0016\u0014\u0019\u0010\u0017\u001a \b ▪  4. Strategische Ziele für die Projektumsetzung Projekte - auf Basis der hier festgelegten Ziele - sollen als innovative Lösungen im Sinne der Region verfolgt werden und • • • • • anhand einer integralen Herangehensweise und Arbeitsweise der Fachbereiche sowie in einer optimierten Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Partnern umgesetzt werden, der Profilschärfung des Naturparks Our dienen, den Naturpark Our nach außen positiv darstellen und nach innen stärken, die Partizipation der Bevölkerung, insbesondere von Kindern</p>\n<p class=\"lf-p\">und Jugendlichen fördern, Mittel- und langfristig positive Auswirkungen auf Natur, Landschaft, Kultur und Wirtschaft haben.</p>\n<p class=\"lf-p\">Überschneidungen zwischen den Zielbereichen sind nicht ausgeschlossen bzw. teilweise sogar erwünscht. In diesem Zusammenhang spricht man von positiven Synergieeffekten. So trägt eine innovative und zukunftsfähige wirt- schaftliche Entwicklung, verbunden mit einer nachhaltigen Nutzung und dem Schutz der natürlichen Umwelt zu einer Verbesserung der Lebensqualität der Einwohner bei und erhöht den Erlebniswert des Raumes für Besucher.</p>\n<p class=\"lf-p\">Die Vermarktung der regionalen Besonderheiten und Produkte über kulturelle und touristische Aktivitäten bringt wiederum zusätzliche wirtschaftliche Impulse für die Region.</p>\n<p class=\"lf-p\">In diesem Rahmen spielt der Naturpark insbesondere als Koordinations-, Beratungs- und Vernetzungsplattform eine wichtige Rolle.</p>\n<p class=\"lf-p\">Die vorliegende Etude préparatoire ist dabei nicht als fertiges Dokument zu sehen. Es handelt sich viel mehr um ein Basisdokument dessen Inhalte und Ziele im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung und der Etude détaillée vertieft und erweitert werden können. © Conny Koob 47 48 © Liz Hacken 4. Aufgabenbereiche, Ziele und Maßnahmen Im folgenden Kapitel werden gemäß Artikel 6 des Naturparkgesetzes vom 10. August 1993 des Großherzogtums Luxemburgs folgende Punkte in der Detailstudie behandelt « 2. …</p>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">a)</span>les objectifs poursuivis en ce qui concerne la protection de l’environnement, la conservation et la restauration du caractère et de la diversité du milieu naturel et du patrimoine culturel, l’aménagement du territoire, la sauvegarde des intérêts des acteurs économiques locaux, le développement rural, économique, socio-culturel et touristique du territoire concerné ; \u001b\u001a\u0019\u0018\u0017 \u0016\u0015\u0014 \u0013\u0012\u0011\u0014\u0011\u001b\u001a\u0011\u001b\u0010\u0017\u0011\u0018\u0018\u0016\u0015\u000f \u0014\u0011\u0010 \u000e\u001a\u0019\u001b\u0019 \u0017\u0011\u001b\u0010 \u0016\u0015\u0014 \u0014\u0011\u001b \u0012\u0011\u0018 \u0019\u0018\u0017 \u0014\u0011\u001b \u0015\u0019\u0017 \u001b\u0018\u0012 \u001a\u0011\u0015 \b\u0007\u0006\u0011\u0018\u0017\u0005 \u0010\u0004\u0006\u0012\u0011 \u0014\u0011\u001b \u0011\u0012\u0015\u001a\u0011\u0012\u0007\u0012\u0010 \u001a\u0011\u0015 \u0003\u0018\u0004\u001b\u0019 \u0016\u0015\u0014 \u0003\u0019\u0016\u0015\u0019 ­</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">b)</span>les mesures à prendre pour atteindre les objectifs poursuivis ; »</div>\n<p class=\"lf-p\">Die übergeordneten politischen Ziele sind auf der politischen Ebene angesiedelt und umfassen die angestrebten ökologischen, ökonomischen sowie sozialen Auswirkungen. Sie sind für die Entscheidungsträger von Interesse, welche für die Kommunikation der Ziele nach außen verantwortlich sind. Aufbauend auf die im Artikel 2 des Naturpark-Gesetzes definierten Ziele der Naturparke, sind insgesamt acht politische Ziele formuliert worden. Die Intensität und in welchem Umfang bestimmte Ziele verfolgt werden, hängt von den jeweiligen vorhandenen Kompetenzen der Naturparkverwaltungen ab. Die folgende Darstellung gibt einen Gesamtüberblick über die acht formulierten politischen Ziele in deutscher und französischer Sprache. \u001b\u001a\u0019\u001b\u001a\u0018\u001b\u0017\u0018\u001a\u001b \u0017\u0016\u0015\u001a\u001b\u001a\u0018\u0014\u001b\u0018\u0013\u0016\u001a\u0016\u0013\u0017\u0012\u001a\u001b\u0018\u001b\u0017\u0018\u0014\u0016\u0018\u0011\u0010\u0019\u001b\u001a \u0010\u0017\u000f\u0018\u0011\u0015\u0018\u000e\u0010\u0014\u0010\u001b\u0015\u0018 \u0016\u0017\u0015\u001a\u001b\u0014 \u0018\u0011\u001b\u0018\u0014\u0016\u0018 \u0016\u0015 \u001b\u0018 \u001b\u0017\u0018\u0011\u001b\u0018\u0014\u0016\u0018 \u0014 \u001a\u001b\u0018\u0010 \u0011\u0010 \u0012 \u001b ­ Vorbemerkungen:</p>\n<p class=\"lf-p\">ZIELE Wie bereits in der Vorstudie (Etude préparatoire) erläutert, wurde auf Initiative des zuständigen Ministeriums für Wohnungsbau und Raumentwicklung, unterstützt durch das Beraterbüro BDO und CREAT UCLouvain, das Monitoringsystem der Naturparkarbeit überarbeitet.</p>\n<p class=\"lf-p\">Diese Überarbeitung führte zu einer Neustrukturierung des Indikatorenberichts. Diese wurde Ende 2024 abgeschlossen. Das nun hier vorliegende Dokument berücksichtigt bereits sowohl die neu definierten politischen als auch die neu definierten thematischen Ziele.</p>\n<p class=\"lf-p\">Daher werden in der nun folgenden Beschreibung der Aufgabenbereiche des Naturpark Our, die in der Vorstudie definierten Aufgaben den entsprechenden politischen und thematischen Zielen zugeordnet.</p>\n<p class=\"lf-p\">Um eine klare Struktur zu gewährleisten und die Lesbarkeit sowie Verständlichkeit zu fördern, wird zu Beginn jedes Aufgabenbereichs eine Übersicht der politischen und der damit verbundenen thematischen Ziele anhand einer vorgefertigten Darstellung präsentiert.</p>\n<p class=\"lf-p\">Nachfolgend einige Erläuterungen zu den politischen und thematischen Zielen: ­ Abb. 14 -Hierarchische Darstellung der Ziele des neuen Monitoringsystems \u0002\u0011\u0006\u0019\u001a\u001b\u0016\u0015\u000f \u0014\u0011\u001b \u0001\u0011\u0012\u0015\u001a\u0011\u0012\u0017 \u0014\u0011\u001b \u0016 \u0017\u0005 \u0014\u0011\u0010 \u0013\u0019\u0010\u0010\u0011\u001b\u0010 \u0010\u0004\u0006\u0012\u0011 \u0014\u0011\u001b \u0016\u0019\u0018\u0012\u0017\u0017 \u0014\u0011\u0010 \u0002\u0004\u0014\u0011\u0015\u0010 \u0016\u0015\u0019\u001b \u0016\u001a\u0011\u001b\u001a\u0018\u0014\u0016\u0018 \u0015\u001a\u001b\u0017\u000f\u0018\u0011\u001b\u0018\u0014\b\u0016\u0010\u001a\u0018\u001b\u0017\u0018\u0011\u001b \u0018\u001b\u0016\u0015\u0007\u0018\u0016\u0010 \u0010\u0018\u0006\u0015\u001b\u0018\u0011\u001b\u0018\u0014\u0016\u0018\u0006\u0015\u0016\u0014\u0010\u0017\u000f\u0018\u0011\u001b \u0018 \u0014 \u0016\u0018\u0017\u0016\u001b\u0011\u001b \u0011 \u0011\u001b\u001a\u0019\u0018\u0017\u0011\u0015 \u0016\u0015\u0014 \u0006\u0012\u0011\u0014\u0011\u001b\u001a\u0011\u001b\u0010\u0017\u0011\u0018\u0018\u0011\u0015 \u001b\u001a\u0019\u001b\u001a\u0018\u001b\u0017\u0018\u001a\u001b \u0017\u0016\u0015\u001a\u001b\u001a\u0018\u0014\u001b\u0018 \u0016\u0017\u001a\u0010\u000e \u0010 \u001b\u0018\u0013\u0015\u0014\u0017\u0015\u001a\u001b\u0014 \u0002\u0011\u0012\u0017\u001b\u0019\u000f \u0016\u001b \u0011 \u0012\u0015\u0012\u0017\u0012\u0004\u0015 \u0016\u0015\u0014 \u0016\u0010\u001b\u0012 \u001a\u0017\u0016\u0015\u000f \u001b\u0019\u0016\u0007 \u0018\u0019\u0015\u0011\u001b\u0012\u0010 \u001a\u0011\u001b ­\u001b\u0004\u0011 \u0017\u0011 \u0015\u0019 \u001a \u0014\u0011\u0015 \u001b\u0016\u0015\u0014\u0010\u0017\u0011\u0015 \u0011\u0012\u0015\u0011\u001b \u0015\u0019 \u001a\u001a\u0019\u0018\u0017\u0012\u000f\u0011\u0015 \u0015\u0017\u0006\u0012 \u0018\u0016\u0015\u000f \u0017\u001a\u0010\u0005\u0015\u001b\u001a\u0018\u0004\u0018\u0014\u0016\u0018\u0011\u000f \u0010 \u0010\u0017\u0010 \u0018\u001b\u0017\u0018\u0004\u0018\u0014\u0003 \u001a\u0010\u001b \u0017\u0016\u0017\u0010 \u0018\u0011\u001b \u0018 \u001a \u0002\u001b\u0017 \u0018\u0011\u0003\u0016\u000e\u000f \u0016 \u001b\u000e\u001b \u0017\u0018 \u0015\u0010\u0019\u0016 \u0017\u0018 \u0014\u001b \u0018 \u001a\u0010 \u0013\u0010 \u001b \u0018\u0011\u0015\u0018\u0011\u000f\u0019\u001b\u0014 \u001b\u000e\u001b \u0017\u0018\u0011\u0015\u001a\u0016\u0005\u0014\u001b \u0002\u0011 \u0007 \u0016\u0015\u000f \u0014\u0011\u0010 \u0018\u0012\u0007\u0019\u0006\u0019\u0015\u0014\u0011\u0018 \u0014\u0016\u001b \u001a \u0014\u0012\u0011 \u0011\u001b\u001b\u0012\u0015\u000f\u0011\u001b\u0016\u0015\u000f \u0014\u0011\u0010 \u0012\u0015\u0010\u0019\u0017\u0011\u0010 \u0004\u0010\u0010\u0012\u0018\u0011\u001b \u0002\u001b\u0011\u0015\u0015\u0010\u0017\u0004\u0011 \u0017\u001a\u0010\u0005\u0015\u001b\u001a\u0018\u0004\u0018\u0014\u0016\u0018\u0014\u0015\u0017\u0017\u001b\u0018\u0013 \u0017\u001a\u001b\u0018\u0014\u001b\u0018\u0013\u0001\u0016 \u001b\u000e\u001b \u0017\u0018\u0013\u0014\u0010\u000e\u0016\u0017\u0010\u0006\u0015\u001b\u0018\u0004\u0018\u0017\u001a\u0016\u0019\u001b\u001a \u0018\u0014\u0016\u0018\u001a\u000f\u0011\u0015\u0013\u0017\u0010 \u0018\u0011\u0015\u0018 \u001a\u001b\u0013 \u0015\u001a \u0018\u0016\u0015\u0007\u0018\u000f \u001b\u001a \u0010\u001b \u0018 \u0010\u0014\u001b \u0003\u001b\u0014\u0011\u001b\u0016\u0015\u000f \u0014\u0011\u001b \u0015\u0019 \u001a\u001a\u0019\u0018\u0017\u0012\u000f\u0011\u0015 \u0006\u0012\u001b\u0017\u0010 \u001a\u0019 \u0017\u0018\u0012 \u001a\u0011\u0015 \u0015\u0017\u0006\u0012 \u0018\u0016\u0015\u000f \u0019\u0016 \u0014\u0011\u0007 \u0011 \u0012\u0011\u0017 \u0014\u0011\u0010 \u0019\u0017\u0016\u001b \u0019\u001b \u0010  \u0013 \u0015\u001a\u0016 \u001b\u001a\u0018\u0014\u001b\u0018\u0011\u000f\u0019\u001b\u0014 \u001b\u000e\u001b \u0017\u0018\u000f\u0013 \u000e\u0010\u0006\u0015\u001b\u0018\u0011\u0015\u001a\u0016\u0005\u0014\u001b\u0018 \u0015\u001a\u0018\u0014\u001b\u0018\u0017\u001b\u001a\u001a\u0010\u0017 \u0010\u001a\u001b\u0018\u0011\u0015\u0018 \u0016\u001a\u0013\u0018 \u0016\u0017\u0015\u001a\u001b\u0014 \u0003\u001b\u0014\u0011\u001b\u0016\u0015\u000f \u0016\u0015\u0014 \u0011\u0015 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\u0012\u0007 \u0012\u0015 \u0018\u0012 \u0019\u0016 \u0011\u0012\u0015\u0011 \u0015\u0019 \u001a\u001a\u0019\u0018\u0017\u0012\u000f\u0011 \u0015\u0017\u0006\u0012 \u0018\u0016\u0015\u000f \u0014\u0011\u001b \u0001\u0011\u000f\u0012\u0004\u0015 \u001a \u000e \u0015\u0019 \u0010\u001a\u0018\u0014\u001b\u0018 \u0016\u001a\u0013\u0018\u001b \u0018\u0017\u0016 \u0017\u0018\u0006\u0015\u001b\u0018\u0014\u0010\u001b\u0015\u0018\u0011\u0003\u0010 \u001a\u000e\u0016\u0017\u0010 \u0018\u0011\u0003\u000f\u0011\u0015\u0013\u0016\u0017\u0010 \u0018\u001b\u0017\u0018\u0011\u0003\u0010\u000e \u0014\u0010\u0013\u0016\u0017\u0010 \u0018 \u0011\u001b\u0018\u0014\u0016\u0018 \u0015\u0014\u0016\u0017\u0010 \u0018\u001b\u0017\u0018\u0011\u001b \u0018\u0016\u0013\u0017\u001b\u0015\u001a \u0013\u0014\u000f\u0018\u001b \u0018\u0019\u0015\u001b\u0018\u0011\u0003\u0015 \u0018\u0011\u000f\u0019\u001b\u0014 \u001b\u000e\u001b \u0017\u0018\u0011\u0015\u001a\u0016\u0005\u0014\u001b\u0018\u0011\u0015\u0018 \u0017\u001b\u001a\u001a\u0010\u0017 \u0010\u001a\u001b\u0018 Abb. 15 – Gesamtübersicht der politischen Ziele Operationelle Ziele 49 Die thematischen Ziele, welche auf den politischen Zielen aufbauen und diesen untergeordnet sind, umfassen die angestrebten Wirkungen und Effekte. Sie sollen den direkten Mehrwert aufweisen, der durch die durchgeführten Maßnahmen, Aktivitäten und Projekte des Naturparks angestrebt wird. Maximal gibt es vier thematische Ziele pro politisches Ziel. Die thematischen Ziele können den nachfolgenden einzelnen Kapiteln entnommen werden.</p>\n<p class=\"lf-p\">Zur Vereinfachung und Übersichtlichkeit des Dokuments sind den nächsten Kapiteln ausschließlich die offensichtlichsten politischen und thematischen Ziele für die jeweiligen Aufgabenbereiche aufgeführt, wohlwissend dass jeder Aufgabenbereich mit seinen Maßnahmen und Projekten auch mehrere der acht Ziele gleichzeitig verfolgt.</p>\n<p class=\"lf-p\">Es wird zudem empfohlen, die Gesamtübersicht im Anhang (siehe S. 115) dieser Detailstudie zu konsultieren. Diese Übersicht zeigt die Aufgabenbereiche des Naturparks, die zugehörigen Maßnahmen und Projekte sowie deren Zuordnung zu den verschiedenen Zielen.</p>\n<p class=\"lf-p\">50 MASSNAHMEN UND AUSGEWÄHLTE PROJEKTE Die in den Unterkapiteln der nun folgenden Aufgabenbereiche aufgeführten Maßnahmen und Projekte stellen eine Auswahl der wesentlichen, aktuell definierten und kurz-bis mittelfristig geplanten Schritte für die kommende Periode dar. Diese Auflistung ist nicht umfassend und wird sicherlich im Laufe der betroffenen Periode angepasst und erweitert werden.</p>\n<p class=\"lf-p\">Vielfach sind sowohl die technischen, politischen als auch administrativen Voraussetzungen, welche zu Beginn einer Projektidee stehen, nach einigen Jahren nicht mit Sicherheit gegeben. Damit wird die spezifische Projektidee obsolet. Immer öfter muss, teils kurzfristig, auf politische Gegebenheiten reagiert werden. Auch die Entwicklungen auf nationaler Ebene sind über solch einen langen Zeithorizont schwer vorauszusagen und lassen eine Planungssicherheit nicht zu.</p>\n<p class=\"lf-p\">4.1 Primärer Aufgabenbereich \"Natur- und Umweltförderung\"</p>\n<p class=\"lf-p\">4.1.1. Ausgangssituation und Perspektiven Verbesserung von Habitaten, der Qualität von Gewässern und Böden, den Schutz bedrohter Arten und die Förderung nachhaltiger Landnutzungspraktiken, um nur einige Aktivitäten hier aufzuführen.</p>\n<p class=\"lf-p\">Ein weiterer zentraler Aspekt der Natur- und Umweltförderung ist die Sensibilisierung der Öffentlichkeit.</p>\n<p class=\"lf-p\">Bildung und Aufklärung sowie spezielle Beratungsleistungen für Einwohner, Akteure und Landnutzer sind entscheidend, um ein Bewusstsein für ökologische Zusammenhänge zu schaffen und nachhaltiges Verhalten zu fördern. Ebenso die weitere Vernetzung der betroffenen Akteure in der Region sowie grenzüberschreitende Kooperationen, die neue zukunftsweisende Projekte ermöglichen, sind von Bedeutung. ­ \u0007 Die Natur- und Umweltförderung spielt eine entscheidende Rolle im Schutz, im Erhalt und in der Verbesserung natürlicher Ressourcen und vielfältiger Lebensräume im Naturpark Our. In einer Zeit, in der der Klimawandel und der zunehmende weltweite Biodiversitätsverlust alarmierende Ausmaße annehmen, ist es wichtiger denn je, proaktive Maßnahmen zu ergreifen. Der Naturpark Our mit seinen definierten Zielsetzungen und Aufgabenbereichen (Etude préparatoire) kann hierzu entscheidende innovative Beiträge in der Region leisten. Aufbauend auf den definierten politischen und thematischen Zielen, umfassen diese die ­ \u0007 4.1.2. Politische und thematische Ziele 4.1.3.</p>\n<p class=\"lf-p\">Maßnahmen und ausgewählte Projekte erhalten und fester Bestandteil des NEO Fachbereichs werden. Dies ist insbesondere deshalb von Bedeutung, da die Region des Naturpark Our bis zum heutigen Tage von einer intensiven landwirtschaftlichen Nutzung geprägt ist (&gt;50 % der Fläche) und nach wie vor einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor darstellt. Neben seiner ökonomischen Bedeutung kommt dem Bereich der Landwirtschaft aber auch eine Schlüsselrolle in Bezug auf Ökologie, Artenschutz und Lebensraum zu. Mit der Entwicklung und Integration landwirtschaftlicher Fachkompetenz möchte der NEO Fachbereich für die Zukunft einen wichtigen Beitrag zum Aufbau einer zukunftsfähigen und klimaresilienten Landwirtschaft auf dem Gebiet des Naturpark Our leisten.</p>\n<p class=\"lf-p\">4.1.3.1. Ausbau des internen kommunalen Fachbereichs NEO (Nature Environment Our) \u0007 \u0007 Durch den Aufbau des naturparkinternen Fachbereichs NEO verfügt der Naturpark Our über eine fachlich breit aufgestellte Abteilung für die Bereiche Natur und Umwelt.</p>\n<p class=\"lf-p\">Durch die Bündelung der verschiedenen Kompetenzen können bereits heute schon viele Synergien zwischen den verschiedenen Fachbereichen optimal genutzt werden.</p>\n<p class=\"lf-p\">Hierdurch steht den Gemeinden und den Bewohnern des Naturparks ein großes und fachlich fundiertes Beratungsteam für Fragen aus dem Natur- und Umweltbereich zur Verfügung. In den kommenden Jahren soll die positive Entwicklung des NEO Fachbereichs weiter vorangetrieben werden und das Angebot für die Gemeinden und Bürger des Naturpark Our weiter ausgebaut werden. Hierbei soll auch der Bereich Landwirtschaft größere Bedeutung ­ 4.1.3.2. Biologische Station Im Jahr 2002 wurde die Biologische Station des Naturpark Our geschaffen. Über eine Konvention zwischen dem zuständigen Ministerium für Umwelt und dem Naturpark Our sind der Tätigkeitsbereich und die Finanzierung der 51 Biologischen Station festgelegt. Die Aufgaben setzen sich einerseits aus staatlichen Projekten und andererseits aus kommunalen Arbeiten im Rahmen des Natur- und Landschaftsschutzes im Gebiet des Naturpark Our zusammen.</p>\n<p class=\"lf-p\">Zu den staatlichen Projekten zählen hierbei beispielsweise die Verhandlung mit den Landwirten und Verwaltung von Biodiversitätsverträgen, die Umsetzungen und das Monitoring im Rahmen von Arten- und Habitatschutzprojekten (z.B. magere Flachlandmähwiesen, Steinkauz, Fledermäuse, Biber, Raubwürger, Invasive Arten, Quellen, Flussperlmuschel, Fischotter) und Mitarbeit an anderen regionalen, nationalen oder internationalen Projekten (z.B. LIFE-Projekte).</p>\n<p class=\"lf-p\">Unter die kommunalen Projekte fallen unter anderem die Anpflanzungen und Pflege von einheimischen Hecken, Laub- und Hochstammobstbäumen, die Aktualisierung des nationalen Hecken- und Baumkatasters, die Verwaltung der regionalen Daten auf GIS-Basis, die Beratung von Privatpersonen und die Sensibilisierung von unterschiedlichen Interessensvertretern.</p>\n<p class=\"lf-p\">Naturpark Our Ministerium für Umwelt, Klima und Biodiversität Projektfinanzierer: Naturpark Our, Ministerium für Umwelt, Klima und Biodiversität seit 2002 Laufzeit: +- 500.000€ / jährlich Gesamtbudget: (inkl Personalkosten 2,5 ETPs) Naturpark Our Communes membres, Ministère de l’Environnement, du Climat et de la Biodiversité, Administration des services technique de l’agriculture, Administration de la gestion de l’eau, Administration de la nature et des forêts, Lëtzebuerger Privatbësch, etc.</p>\n<p class=\"lf-p\">Projektfinanzierer: Ministère de l’Environnement, du Climat et de la Biodiversité seit 2023-2027 Laufzeit:</p>\n<p class=\"lf-p\">994.571 € Gesamtbudget:</p>\n<p class=\"lf-p\">Projektträger:</p>\n<p class=\"lf-p\">Projektpartner: \u0007 Projektträger:</p>\n<p class=\"lf-p\">Projektpartner: über 80 % in privater Hand. Die Offenlandbereiche werden größtenteils landwirtschaftlich genutzt und sind die Lebensgrundlage für die noch recht zahlreich vorhandenen landwirtschaftlichen Betriebe in der Region. Vor diesem Hintergrund ist es auf dem Gebiet der COPIL Éislek auch besonders wichtig, dass bei Natura 2000 Projekten im Offenlandbereich sowohl die Belange des Naturschutzes als auch der Landwirtschaft berücksichtigt werden, zumal die Umsetzung von Natura 2000 Maßnahmen für private Flächeneigentümer auf freiwilliger Basis erfolgt und nicht verpflichtend ist.</p>\n<p class=\"lf-p\">4.1.3.3. Natura 2000-Copil Éislek Natura 2000 ist die Bezeichnung für ein zusammenhängendes Netz europäischer Schutzgebiete, bestehend aus Fauna-Flora-Habitat (FFH)-Gebieten und Vogelschutzgebieten. Das Netz stellt den europäischen Biotopverbund dar und repräsentiert die typischen, die besonderen und die seltenen Lebensräume und Tierund Pflanzenarten Europas. Die Ausweisung der Gebiete erfolgt für alle EU-Mitgliedsstaaten einheitlich nach vorgegebenen Kriterien der Vogelschutzrichtlinie von 1979 bzw. ihrer Novellierung aus dem Jahre 2009 und der im Mai 1992 verabschiedeten FFH-Richtlinie. ­ Für die Umsetzung der Natura 2000 Managementpläne wurde Luxemburg in acht verschiedene Natura 2000 Managementgebiete unterteilt und eine jeweils regionale COPIL gegründet (Comité de Pilotage).</p>\n<p class=\"lf-p\">52 Mit einer Natura 2000 Fläche von mehr als 17.000 ha, ist die COPIL Éislek (gegründet am 11.10.2018), die mit Abstand größte Natura 2000 Region in Luxemburg. Rund 2/3 dieser Fläche besteht aus Wald und befindet sich zu 4.1.3.4. Fließgewässerpartnerschaft Die Fließgewässerpartnerschaft Naturpark Our ist ein vom Umweltministerium finanziertes Projekt, welches das Zusammenführen der Akteure mit Bezug zu den Fließgewässern in der Region, aber auch die Erfassung und Verbesserung der Zustände der Gewässer zum Ziel hat.</p>\n<p class=\"lf-p\">Neben der Begutachtung der Gewässer und deren ökologischen und morphologischen Zustände, erarbeitet die Fließgewässerpartnerschaft Our auch konkrete Projekte zur Renaturierung dieser Gewässer. Hiermit orientiert sich die Fließgewässerpartnerschaft an dem luxemburgischen Gewässerbewirtschaftungsplan, welcher sowohl die Ziele bezüglich der Zustände der Gewässer des Landes als auch konkrete Vorschläge zum Erreichen dieser Ziele darstellt.</p>\n<p class=\"lf-p\">Zusätzlich gehört die Sensibilisierung der Öffentlichkeit über gewässerrelevante Themen zu den Aufgaben der Fließgewässerpartnerschaft. Solche Aktivitäten sollen in Zukunft stärker in Zusammenarbeit mit der Wasserverwaltung und den anderen Fließgewässerpartnerschaften des Landes geplant werden. Ein regelmäßiger Austausch mit der Wasserverwaltung und den anderen Fließgewässerpartnerschaften erlaubt es, sich über „Best-Practice“ Beispiele auszutauschen und Synergien zu entwickeln.</p>\n<p class=\"lf-p\">Die Fließgewässerpartnerschaft Our wird sich in Zukunft verstärkt dem Erreichen der Zielsetzungen des Gewässerbewirtschaftungsplanes und somit auch der EU-Wasserrahmenrichtlinie widmen. Hierzu sollen weitere Renaturierungsprojekte für die Gewässer der Region konkretisiert werden.</p>\n<p class=\"lf-p\">Naturpark Our Administration de la gestion de l’eau, Administration de la nature et des forêts, Communes membres Projektfinanzierer: Ministère de l’Environnement, du Climat et de la Biodiversité, Communes membres Laufzeit: seit 2016 (cf. INTERREG-Vorgängerprojekt) 47.500 € jährlich Gesamtbudget:</p>\n<p class=\"lf-p\">Projektträger:</p>\n<p class=\"lf-p\">Projektpartner:</p>\n<p class=\"lf-p\">4.1.3.5. D’Naturparken zu Lëtzebuerg – (een) Insekteräich \u0007 Das vom Umweltfond des Ministeriums für Umwelt, Klima und Biodiversität finanzierte Gemeinschaftsprojekt der 3 Naturparke startete im Jahr 2020 mit dem Ziel dem rasant zunehmenden Insektenschwund entgegenzuwirken. In Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Akteuren aus privaten Betrieben, Bevölkerung, öffentlichen Trägern und Landwirtschaft wurden insektenfördernde Maßnahmen in Form von Einsaaten, Anpflanzungen, Schaffung strukturreicher Flächen und Pflegeanpassungen in der Kulturlandschaft umgesetzt. So konnten bisher insgesamt 5,06 Hektar für den Insektenschutz umgestaltet werden, weitere Maßnahmen sind bereits in der Planung. Zur Verbesserung der allgemeinen Datengrundlage zu Vorkommen und Verbreitung heimischer Insekten, als auch zur Evaluierung der Maßnahmen findet alle 2 Jahre maßnahmenbegleitend eine Beprobung mithilfe von Malaisefallen und Barberfallen statt. Von den Insektenproben wird die Biomasse und in einem weiteren Schritt, in Zusammenarbeit mit dem Nationalmuseum für Naturgeschichte, mittels DNA Metabarcoding die Artenzusammensetzung bestimmt. Ein weiterer Schwerpunkt liegt im Bereich der Sensibilisierung und Öffentlichkeitsarbeit. Durch zahlreiche Infoveranstaltungen und Workshops, eine Wanderausstellung, einen Insektenerlebnispfad, einen Insektenkoffer für Schulen, die Projekthomepage und eine Insektenfibel werden unterschiedliche Medien genutzt, um über die Thematik zu informieren und sensibilisieren. Aufgrund des großen Erfolgs des Projekts als auch der vielen Überschneidungen mit dem nationalen Bestäuberplan und der “EU Nature restoration law” wird ein Nachfolgeprojekt angestrebt.</p>\n<p class=\"lf-p\">Naturpark Our, Naturpark Öewersauer, Natur- &amp; Geopark Mëllerdall Ministère de l’Environnement, Projektpartner: du Climat et de la Biodiversité, Administration de la nature et des forêts, Musée national de l’histoire naturelle du Luxembourg, LIST, SIDEN, Golf de Clervaux, Ameublements Thill, Shopping Centre Knauff, SEO, Communes membres Projektfinanzierer: Ministère de l’Environnement, du Climat et de la Biodiversité Fonds pour l’environnement Laufzeit:</p>\n<p class=\"lf-p\">2020-2026 3.515.160 € Gesamtbudget:</p>\n<p class=\"lf-p\">Projektträger: © Liz Hacken 53 4.1.3.6. Agroforst – Chance für eine zukunftsfähige Landwirtschaft in Zeiten des Klimawandels staltungen wie z.B. das Agroforst-Kolloquium organisiert werden, um Landwirte weiterhin für das Thema zu sensibilisieren und weitere Teilnehmer gewinnen zu können.</p>\n<p class=\"lf-p\">Im Jahr 2022 hat der Naturpark Our zusammen mit seinen Projektpartnern das Pilotprojekt Agroforstwirtschaft gestartet, welches vom Ministerium für Umwelt, Klima und Biodiversität finanziert wird. Anhand des Projektes sollen landwirtschaftliche Flächen durch eine Anreicherung mit Strukturelementen gegen die immer spürbarer werdenden Auswirkungen des Klimawandels geschützt werden. Die Agroforstwirtschaft als nachhaltiges Landnutzungssystem kann einen Beitrag dazu leisten, die Klimaresilienz landwirtschaftlicher Flächen zu erhöhen.</p>\n<p class=\"lf-p\">Projektträger:</p>\n<p class=\"lf-p\">Projektpartner: \u0007 Das primäre Ziel des Projektes ist die Umsetzung verschiedener Agroforst-Systeme auf dem Gebiet der COPIL Éislek. Die Planung soll dabei in enger Zusammenarbeit mit den landwirtschaftlichen Beratern erfolgen. Des Weiteren soll ein nationales Agroforst-Netzwerk dazu beitragen, das Thema weiterzuentwickeln. Der Aufbau einer Internetseite soll interessierten Landwirten in Zukunft als zentrale Informationsplattform rund um das Thema Agroforstwirtschaft in Luxemburg dienen. ­ Nachdem anfangs erste Interessenten für die Umsetzung von Agroforstprojekten gewonnen werden konnten und ein erstes Projekt umgesetzt wurde sowie unterschiedliche Artikel, Infomaterialien veröffentlicht und Infoveranstaltungen organisiert wurden, steht der Fokus des Projektes in den Folgejahren weiterhin auf der Umsetzung unterschiedlicher Agroforst-Systeme. In Zukunft soll weiteres Infomaterial ausgearbeitet und jährliche Infoveran- © Patricia Lefèber 54 Naturpark Our CONVIS, ASTA, Administration de la nature et des forêts, Chambre d’agriculture, natur &amp; emwelt, Biologische Station, Ibla Projektfinanzierer: Ministère de l’Environnement, du Climat et de la Biodiversité Fonds climat énergie l’environnement 2022-2027 Laufzeit:</p>\n<p class=\"lf-p\">1.471.000 € Gesamtbudget:</p>\n<p class=\"lf-p\">4.1.3.7. Naturpakt Das Projekt Naturpakt wurde 2021 vom Umweltministerium ins Leben gerufen und zielt darauf ab, anhand eines Maßnahmenkatalogs und finanzieller Anreize Natur- und Wasserschutz auf Gemeindeebene voranzutreiben. Die Gemeinden können durch die Umsetzung von verschiedenen Naturschutzmaßnahmen Punkte sammeln und so Zertifizierungen erlangen. Da der Naturpark Our selbst die Naturpakt-Beratung ihrer Mitgliedsgemeinden übernimmt, wird die regionale Zusammenarbeit und der Austausch im Rahmen des Naturpakts gefördert. Die Strategie der Naturpakt-Beratung bestand anfangs darin, relativ schnell und im Vergleich ohne größeren Aufwand umzusetzende Maßnahmen anzuvisieren, um die ersten Audits mit Zertifizierungen abschließen zu können. Die Bereiche des Naturpakt-Maßnahmenkatalogs Naturschutz allgemein, Siedlungsraum und Kommunikation und Kooperation standen bei dieser Vorgehensweise besonders im Fokus.</p>\n<p class=\"lf-p\">In den Folgejahren sollen auch komplexere Maßnahmen ins Auge gefasst und die Bereiche Offenland und Wasser verstärkt anvisiert werden. Diese beinhalten Maßnahmen wie die extensive Nutzung von Agrarflächen oder die Wiederherstellung der Durchgängigkeit der Fließgewässer.</p>\n<p class=\"lf-p\">Das übergeordnete Ziel besteht darin das Potential der Mitgliedsgemeinden hinsichtlich des Naturpakt-Maßnahmenkatalogs auszuloten und jede Gemeinde auf dem Weg zur Gold-Zertifizierung (70%) zu begleiten. \u0007 Anhand der jährlich organisierten Versammlungen des regionalen Naturpakt-Teams, wird eine Plattform geboten, um Naturschutzmaßnahmen gemeindeübergreifend anzugehen und „Best Practices“ zu teilen. Folgende zwei regionale Projekte werden in den Folgejahren besonders im Fokus stehen:</p>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Nachdem die Gemeinden des Naturpark Our gemeinsam im Frühjahr 2024 an der Initiative „Méi net am Mee“ teilgenommen haben, soll dieses Projekt auch in den kommenden Jahren weitergeführt werden. Ziel ist es, auf längere Sicht, die extensive Bewirtschaftung systematisch in die Wiesen-Pflege der Mitgliedsgemeinden zu integrieren.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Beim regionalen Projekt „Biotopvernetzung am Oppeland“ wird gemeinsam mit Gemeindevertretern eine Potentialanalyse der gemeindeeigenen Offenlandflächen durchgeführt, mit dem Ziel, bisher ungenutzte Flächen ökologisch aufzuwerten. \u0007 Projektträger:</div>\n<p class=\"lf-p\">Projektpartner:</p>\n<p class=\"lf-p\">Naturpark Our Gemeinde Clervaux, Gemeinde Parc Hosingen, Gemeinde Putscheid, Gemeinde Tandel, Gemeinde Troisvierges, Gemeinde Vianden, Gemeinde Weiswampach, Gemeinde Wincrange, Klima-Agence G.I.E.</p>\n<p class=\"lf-p\">Projektfinanzierer: Ministerium für Umwelt, Klima und Biodiversität 2021 bis 2030 Laufzeit: +- 230.000 € / jährlich Gesamtbudget: (inklusive Personalkosten 2,0 ETP) 4.1.3.8. Beitrag zu den Zielen des PNPN3 Die im Januar 2023 veröffentlichte dritte Version des nationalen Naturschutzplan (PNPN3) dient bei den 6 großen Teilprojekten dieses Aufgabenbereichs als fortwährende Leitlinie.</p>\n<p class=\"lf-p\">Eine Unterstützung der nachhaltigen Nutzung der geschützten Zonen der ersten Säule des PNPN3 wird beispielsweise dank angepasster Bewirtschaftungsverträge, dem Schaffen von zusätzlichen Lebensräumen oder Aktionen zum Schutz der Zielarten in diesen Zonen oder angrenzenden Bereichen gefördert.</p>\n<p class=\"lf-p\">Die in der zweiten Säule anvisierte Wiederherstellung von Lebensräumen und Ökosystemleistungen ist ebenfalls Zielsetzung der Projekte, wie die Renaturierungen von Fließgewässern oder artenreichen Grünlandflächen, die Bekämpfung von invasiven Arten, die Schaffung von Trittsteinen zwischen Biotopflächen, die Wiederaufnahme der Nutzung von bereits verbrachten Flächen oder Extensivierung von intensiv genutzten landwirtschaftlichen Flächen dank Vertragsnaturschutz.</p>\n<p class=\"lf-p\">Auch die Ziele der dritten Säule, die Veränderung betreffend, werden im Rahmen dieses Aufgabenbereichs angegangen. Die Gemeinden des Naturpark Our haben große Ambitionen im Naturpakt gezeigt, die Zahl, der an insektenfördernden Maßnahmen teilnehmenden Betriebe steigt jährlich, zusätzliche Gemeinden konnten für eine zeitnahe Mitgliedschaft im Naturpark gewonnen werden, die COPIL Eislek konnte bereits zahlreiche innovative Projekte unter Berücksichtigung aller Akteure lostreten und wichtige wissenschaftliche Daten werden erhoben und zur Sensibilisierungszwecken genutzt.</p>\n<p class=\"lf-p\">Schlussendlich steht der Naturpark auch regelmäßig mit potenziellen internationalen Partnern im Kontakt, um sich über grenzüberschreitende Arten, Zonen und Projekte auszutauschen.Diese aktuellen Initiativen, Projekte und Maßnahmen im Bereich der drei Säulen des PNPN3 sollen in der nun kommen Periode weitergeführt und wenn möglich weiter ausgebaut werden.</p>\n<p class=\"lf-p\">55 Primärer Aufgabenbereich \"Energietransition und Klimaschutz\"</p>\n<p class=\"lf-p\">4.2.1. Ausgangssituation und Perspektiven Klimaschutzpolitik in Naturpark-Gemeinden ist zu einem zentralen Element regional nachhaltiger Entwicklung geworden. In den letzten Jahren haben viele Gemeinden erkannt, dass sie durch gezielte Maßnahmen zur Reduzierung von CO2-Emissionen und zur Förderung erneuerbarer Energien aktiv zur Erreichung der nationalen und europäischen Klimaziele beitragen und gleichzeitig die lokale Wirtschaft und die Lebensqualität ihrer Bewohner verbessern können.</p>\n<p class=\"lf-p\">Der Klimaschutz im Naturpark konzentriert sich dabei auch auf Maßnahmen und Sensibilisierung zur Förderung einer naturnahen und energieeffizienten Beleuchtung.</p>\n<p class=\"lf-p\">Darüber hinaus tragen Informations- und Beratungsangebote dazu bei, das Bewusstsein der Anwohner und Besucher für klimarelevante Themen und Praktiken zu schärfen, das Engagement der Bevölkerung zu fördern und so nachhaltigere Verhaltensweisen anzuregen. Darüber hinaus können durch partizipative Ansätze und lokale Initiativen innovative Lösungen entwickelt werden, die sowohl den Anforderungen der Klimaschutzziele als auch den Bedürfnissen der Anwohner gerecht werden. ­ \u0007 \u0007 Durch die Schaffung des nationalen Instruments des Klimapakts konnten für die Gemeinden Anreize zur konsequenten Absenkung der CO2- Bilanzen durch den Ausbau erneuerbaren Energien geschaffen werden. Auch für den Naturpark Our sind seither neue Aufgabenbereiche hinzugekommen und er nimmt die Rolle der Beratungsplattform hinsichtlich fachtechnischer Beratung, Sensibilisierung und Information für die Gemeinden und ihre Einwohner ein. Ein kohärentes Vorgehen bei der Umsetzung von klimarelevanten Pilotprojekten und Konzepten wird dabei angestrebt. Eine solide Datenanalyse der bestehenden Emissionen und Ressourcen ist notwendig. Diese Bestandsaufnahme ermöglicht es Gemeinden ihr Schwachstellen und Potenziale für Verbesserungen zu identifizieren. Auf dieser Grundlage werden spezifische, innovative Maßnahmen von den zuständigen Mitarbeitern des Naturpark Our empfohlen bzw. erarbeitet, die auf die Gegebenheiten und Bedürfnisse der Gemeinden abgestimmt sind. ­ 4.2.</p>\n<p class=\"lf-p\">4.2.2.</p>\n<p class=\"lf-p\">Politische und thematische Ziele \u001b\u001a \u0019 \u0018 \u0017\u001a\u0019\u001a\u0016 \u0015\u0014 \u0013\u0015\u0012\u0011\u001a\u0010\u0018\u0017\u000f\u000e\u0014\u0019 \u001a\u0011\u001b \u0013\u001b\u0017 \u0016\u0019\b\u0011\u0010\u0007\u0010 \u0006 \u001b\u0005\u0007\u0004\u0003\u000e\u0016\u0015\u0014 \u0013\u001b \u0002\b\u0011\u0004\u0019\u001a\u0019\u0015\u0013\u001b\b \u0013\u0016\u0017\u0001\u0018 \u0013\u0011\u001b \u0006\u001b\u0017\u0017\u0011\u0015\u0014\u001b\u0017\u0016\u0015\u0014 \u0013\u001b \u001b \u001a\u0019\u0018\u0017\u0016\u0015 \u0017 \u0017 \u001b\u001a\u0019\u0018\u0017\u0016\u0015\u0014 \u0013\u001b\u0017 \u0012\u001b\u0011\u0015\u0018\u001b\u0011\u0010 \u0013\u001b\u0017 \u000f\u0016\u000e\u0010 \u0013\u001b \u0019 \u001b\u0017 \u0013\u001b \u0013\u001b\u0015 \u001b\u001a\u0019\u0018\u0017\u0016\u0015\u0014\u0013\u0019\u001a\u0019\u0012\u0011 \u0017 \u001b\u001a \u0019\u0018\u001b\u0019\u0017\u0016 \u0017\u0015 \u0019\u001b\u0014\u0013\u0017\u0018\u001b\u0017\u0016\u0012 \u0011\u0019\u0017\u001b\u0014\u0017\u0018\u001b\u0010\u0017\u001b \u000f\u0017 \u0011\u000e\u0010\u0011\u0017 \u001b\u0017\u0018\u001b\u0017\u0016 \u0017 \u0016\u0011\u0014\u0013\u0017\u0018\u001b\u0010\u0017\u0010 \u0016\u0010 \u000e\u0014\u0019\u0011 \u001b\u0019\u0017 \u0017\u0016 \u0017\u0016 \u0014\u0014\u001b\u0017\b \u000e\u0014\u0019\u001b\u0017\u0016\u001b\u0017\b\u0007 \u000e\u001a\u001b\u0006\u001b\u000e\u0014\u0017\b\u0016\u0011\u0006 \u0014\u0011 \u001b\u0017 \u0017\u0014\u0019 \u001b\u0019\u0010\u0017\u0016 \u0017 \u0019\u0013\u0018 \b\u0014\u0011 \u000e\u0017\u0018 \u0017\u0019\u001b\b \u0019\u0010\u0017 \u000f\u0017\u0013\u000e\u001b\u0019\u001a\u0011\u001b\u0010\u0017\u0005 \u0010\u0010\u0011\u0016\u001b\u0010 \u0011\b\u001b\u0017 \u0017\u001b\u0015\u0015 \u0010 \u001b ­ \u0011\u0015 \u0019\u0010\u001b \u000e \u001b\u001a\u0019\u0018\u0017\u0016 \u0015\u0014\u0018 \u0013\u0018\u0012\u0017\u0011\u0019\u0014\u0010\u0016 \u000f\u001b\u0018 \u0013 \u001b\u001a\u0019\u0018\u0017\u0016 \u0015\u0014\u0018 \u001b \u001b\u001a\u0019\u0018\u0017\u0016 \u0015\u0018 \u0014 \u000e\u0014 \u0019 \u0014\u0017\u0011\u001a\u0019 \u0019 \b \u0014\u0010\u0016 \u000f\u001b\u0018 \u000e\u001a\u0007\u0012\u0019\u0006 \u0014\u0010\u000f \u000e \u0018 \u0005\u001b\u0011\u0017\u0004\u0019\u0014\u0010\u0016 \u001b\u001a\u0019\u0018\u0017\u0016 \u001a\u0015\u0014\u0013\u0012\u001a\u0019\u0011\u0010 \u0017\u0016 \u001b\u001a\u0019\u0018\u0017\u001b\u0016\u0015\u0016\u0014\u0013\u0016\u0012\u0013\u0018\u0011\u0017\u0010\u0013\u001b\u000f\u0017\u0016\u000f\u0017\u0016\u0014\u0013\u0016\u000e\u0018\u0013\u0014\u001a \u0016 \u000f\u0017\u0016\u0014 \u0013\u001a\u001b \u001b\u001a\u0019\u0018\u0017\u001b\u0016\u0015\u0016\u0014\u0013\u0016\u0014\u0018 \u0017\u0016 \u001b\u0017\u0016\u0014\u0017\u0012\u0016 \u0014\u0014\u0018 \u001a \u0012\u0016\u0014\u0018 \u001a \u0017\u0018\u0012\u0017\u0012\u0016\u0017 \u0016\u0012 \u001b\u0017\u0012 4.2.3.</p>\n<p class=\"lf-p\">Maßnahmen und ausgewählte Projekte \u0004\u000e\b \u0019 \u001a\u001b\u0019\u0017\u0016\u001b\u0010\u0017\u0015\u0019 \u0014\u0011 \u001b\u0010\u0017\u0018\u001b\u0017\u0006 \u0011\u0016\u0011\u0014\u0013\u0017 \u0018 \u0019 \u0016\u001b\u0017 \u0017\u0010\u001b\u0011\u000e\u0017\u0018\u001b\u0010\u0017\u0015 \u0019\b\u0010 \u0002 \u001b\u0017\u0019\u0010\u0016\u0015\u0014 \u0011\u0004 \u0011\u0015­\b\u0011\u0001\u0005 \u0019\u0016\u000e \u0013\u001b\u0015 \u0015\u001b\u0017\u0014\u0011\u001b\u001a\u0019\u0015\u0013\u001b\b \u000e\u0010\u001b\u0011\u0016\u0016\u001b\u0019\u0017\u001b\u000e\u0017 \u001b\u0017\u0018\u001b\u0017\u0016 \u0017\u0014\u0019 \u000e\u0010\u0011\u0014\u0011 \u000e\u0017 \u0013\u000e\u001b\u0019\u001a\u0013\u0014\u0011 \u001b Das Ziel ist der weitere Ausbau des ECO-Teams zur Schaffung einer zentralen Fachkompetenzstelle für die Entwicklung und Umsetzung von Klimaschutzund Energieprojekten. stetig steigenden Anforderungen gerecht zu werden.</p>\n<p class=\"lf-p\">Diese Anforderungen spiegeln sich in den entwickelten Konzepten wider, die darauf abzielen, die CO2-Äquivalent-Emissionen kontinuierlich zu senken, um den Auswirkungen des Klimawandels vorzubeugen, eine autonome und wirtschaftlich unabhängige Energieversorgung zu etablieren und die Kreislaufwirtschaft zu fördern.</p>\n<p class=\"lf-p\">Diese zentrale Einheit bündelt sämtliche relevante Fachkenntnisse, um maßgeschneiderte Lösungen für die Gemeinden zu entwickeln, ohne das bestehende Personal der Gemeinden zu belasten.</p>\n<p class=\"lf-p\">Im Kontext des Klimapakts sind die Gemeinden aufgefordert, Konzepte und Strategien zu entwickeln, um den Die Bündelung der Fachkompetenz bietet mehrere Vorteile: \u0007 \u0007 \u0007 4.2.3.1. Ausbau des internen kommunalen Fachbereich ECO (Energy Climate Our) 56  \u0017\u0013\u001b\u0017\u0016\u0015\u0014 \u0015\u0019\u0001\u0018\u0018\u0019\b\u0010\u0011\u0014\u001b\u0017 ­\u0011\b\u0011\u0010\u0007\u0010 \u0003\u0017\u0019\u0005\u0010\u0011\u0005\u001b\u0015 \u0011\u0015\u0015\u001b\u0017\u0018\u0019\b­ \u0013\u001b \u0019\u0010\u0016\u0017\u0003\u0019\u0017\u0005 Eine spezialisierte Einheit führt zu höherer Expertise und besserem Verständnis der spezifischen Bedürfnisse und Standards der Gemeinden, was zu präziseren und effektiveren Projektergebnissen führt. Die interne Durchführung durch eigene Fachkräfte ermöglicht zudem schnellere Anpassungen und größere Flexibilität, da notwendige Änderungen zeitnah und ohne externe Spezialisten umgesetzt werden können. Dies reduziert Kosten und beschleunigt die Projektumsetzung.</p>\n<p class=\"lf-p\">Skaleneffekte durch die Bündelung von Projekten und Ressourcen steigern die Effizienz und senken die Kosten. Standardisierungen und Best Practices können effizienter implementiert werden, was die Projektlaufzeiten verkürzt. Die notwendige Nachsorge nach Projektumsetzung, etwa bei der Beseitigung von Problemen oder Optimierungen, kann flexibel und bedarfsgerecht durch das vertraute Fachpersonal gewährleistet werden.</p>\n<p class=\"lf-p\">Zur Erreichung der Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsziele sind sowohl Verhaltensänderungen der Menschen als auch der Einsatz fortschrittlicher Technologien erforderlich. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, will sich der Naturpark Our gemeinsam mit Bildungs- und Forschungseinrichtungen dafür einsetzen, neue Ansätze zu ermöglichen und als neue Standards und Strategien zu etablieren.</p>\n<p class=\"lf-p\">4.2.3.2. Klimapakt Gemeinden ausgezahlt werden. Mit Inkrafttreten des Klimapakts 2.0 im Jahr 2021 hat sich auch die Arbeitsweise innerhalb des Naturpark Our stark verändert. Von einer externen Beratung kommend, wurde eine interne Klimaberatung für die Gemeinden geschaffen, welche durch ihren Erfolg mittlerweile alle aktuellen Mitgliedsgemeinden des Naturpark Our sowie die Gemeinde Esch-Sauer im Naturpark Öewersauer für sich gewinnen konnte.</p>\n<p class=\"lf-p\">Die internen Klimaberater begleiten die Gemeinden während des gesamten Klimapaktprozess. Dies beinhaltet bspw. die Bewertung der Gemeinden gemäß Klimapaktkatalog sowie die Vorbereitungen für die Audits. Als übergeordnetes Ziel gilt das Erreichen der nationalen Energie- und Klimaziele auf kommunalem Niveau.</p>\n<p class=\"lf-p\">Naturpark Our Gemeinde Clervaux, Gemeinde Parc Hosingen, Gemeinde Putscheid, Gemeinde Tandel, Gemeinde Troisvierges, Gemeinde Vianden, Gemeinde Weiswampach, Gemeinde Wincrange, Gemeinde Kiischpelt, Gemeinde Esch-Sauer, Klima-Agence G.I.E.</p>\n<p class=\"lf-p\">Projektfinanzierer: Ministerium für Umwelt, Klima und Biodiversität Laufzeit:</p>\n<p class=\"lf-p\">Bis 2030 Projektträger:</p>\n<p class=\"lf-p\">Projektpartner:</p>\n<p class=\"lf-p\">Gesamtbudget:</p>\n<p class=\"lf-p\">Im Jahr 2013 unterzeichneten die Gemeinden im Naturpark Our gemeinsam den Klimapakt. Seither üben sich die Gemeinden in einer aktiven regionalen Zusammenarbeit in Sachen Klimaschutz. \u0007 Ein gemeinsames Leitbild und die Festlegung von konkreten Zielwerten für das Jahr 2050 setzten den Rahmen für ein kohärentes Vorgehen in den Bereichen Energieeffizienz, erneuerbare Energien, Raumplanung und Mobilität. Die Gemeinden möchten in Wort und Tat eine Vorbildrolle übernehmen. In der Gemeinschaft lassen sich die Potenziale der Region besser nutzen.</p>\n<p class=\"lf-p\">4.2.3.3. Essenzielle Bausteine der Energiewende: Wärme, Strom und Mobilität Der Naturpark Our unterstützt die Gemeinden in der Wärmewende mit seiner Expertise in allen Phasen. Beginnend mit der Bestandsaufnahme wird der energetische Zustand der kommunalen Gebäude analysiert und Sanierungspläne entwickelt, die eine wirtschaftliche CO2-Neutralität anstreben. Dabei werden folgende Punkte geprüft:</p>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Umsetzbarkeit moderner Technologien wie Wärmepumpen und Steuerungssysteme</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Anpassung bestehender Heizsysteme</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Integration erneuerbarer Energien</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Maximierung der Energieeffizienz</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Identifizierung von Fördermitteln \u0007 \u0007 ­ ­ ­ ­ Dass die Naturparkgemeinden dieser Rolle durchweg gerecht werden, verdeutlicht ihre Auszeichnung mit dem European Energy Award (EEA). Die Gemeinden Clervaux, Parc Hosingen, Putscheid, Kiischpelt, Wincrange und Tandel gehören mit ihrer Gold-Prämierung sogar zu den europaweit führenden Gemeinden/Städten im EEA-Netzwerk, mit aktuell rund 1.900 Teilnehmern. (Variabel pro Einwohner, 307.000 € in 2024 inkl. Personalkosten) Die Stromwende beschreibt den Übergang zu erneuerbaren Energien. Ziel ist eine klimafreundliche, nachhaltige Stromversorgung. Dieses Ziel soll durch eine ­ \u0007 \u0007 \u0007 Der Klimapakt ist das Instrument, um die nationalen Energie- und Klimaziele in den Gemeinden Luxemburgs zu erreichen. Hierdurch können je nach Grad der gemeindeinternen Bemühungen nationale Fördergelder an die 57 Erhöhung des Anteils von Solar-, Wind-, Wasser- und Biomasseenergie erreicht werden. Dabei werden die Naturparkgemeinden bei der Planung von Anlagen wie Photovoltaik unterstützt.</div>\n<p class=\"lf-p\">Gemeinden Luxemburgs ist möglich. Es leistet einen wichtigen Beitrag zur Digitalisierung im Energiesektor und unterstützt Luxemburg bei der Entwicklung eines internationalen Hubs für \"climate solutions\".</p>\n<p class=\"lf-p\">Um Überschüsse effizient zu nutzen, spielt Sektorenkopplung eine Schlüsselrolle. Durch die Integration von Strom, Wärme und Mobilität können überschüssige Energiequellen genutzt werden, etwa durch Speicherung in Batterien, Wärmepumpenbetrieb oder Elektrofahrzeuge.</p>\n<p class=\"lf-p\">Projektträger:</p>\n<p class=\"lf-p\">Projektpartner:</p>\n<p class=\"lf-p\">4.2.3.4. Energiemanagement 4.2.3.5. Energiegemeinschaft Das Pilotprojekt im Rahmen der Energiewende verfolgt das Ziel, die Wärmeversorgung kommunaler Gebäude im Naturpark Our zu optimieren. Dabei liegt der Fokus auf der Umstellung auf eine fossilfreie Wärmeerzeugung, welche hauptsächlich mittels Wärmepumpentechnologie und Biomasse realisiert werden soll. In etwa 80 kommunalen Gebäuden ist die Installation eines Energiemanagementsystems vorgesehen, welches über einen Zeitraum von drei Jahren die kontinuierliche Messung und Optimierung der Energieflüsse ermöglicht. Die Gesamtlaufzeit des Projektes erstreckt sich über einen Zeitraum von ca. fünf Jahren. Die erfassten Daten dienen der präzisen Dimensionierung künftiger, fossilfreier Heizsysteme sowie deren kontinuierlicher Betriebsüberwachung. Des Weiteren sollen diese Daten zur Weiterentwicklung nationaler Energieeffizienzstrategien beitragen.</p>\n<p class=\"lf-p\">Eine Erneuerbare-Energie-Gemeinschaft ist ein Zusammenschluss von Bürgern, Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen, die gemeinsam erneuerbare Energie erzeugen, nutzen und teilen. Der Strom ist oft günstiger, da er ohne Zwischenhändler erzeugt wird. Vollständige Unabhängigkeit von externen Energielieferanten ist jedoch schwierig, da lokale Erzeugung nicht immer den Bedarf deckt, besonders bei geringer Energieerzeugung.</p>\n<p class=\"lf-p\">Der Naturpark Our möchte zusammen mit seinen Gemeinden dieses Prinzip umsetzen, um maximale Autarkie zu erreichen, wobei bei Bedarf Strom zugekauft wird.</p>\n<p class=\"lf-p\">Das Ziel ist, dass die Gemeinden ihren Energiebedarf größtenteils lokal decken. Der Naturpark plant die Anlagen, koordiniert die Gemeinden und organisiert die Zusammenarbeit mit Netzbetreibern, die Restmengen kaufen sowie Überschüsse verkaufen können.</p>\n<p class=\"lf-p\">Dies senkt die Kosten, stärkt die lokale Wirtschaft und reduziert CO2-Emissionen, was den Klimazielen zugutekommt. Das Zusammenführen der Gemeinden zu einer regionalen Energiegemeinschaft ist ein bedeutender Schritt mit dem Potenzial, eine umfassende Gemeinschaft zu schaffen, in der Energie lokal erzeugt, genutzt und gehandelt wird. Dies fördert die regionale Wirtschaft, reduziert die Abhängigkeit von Energieimporten und sichert die Unabhängigkeit der Region, indem die Anlagen idealerweise in Einwohnerbesitz bleiben und so die Wertschöpfung vor Ort bleibt.</p>\n<p class=\"lf-p\">Der Naturpark Our unterstützt die Mobilitätswende durch Beratung bei der Beschaffung kommunaler Fuhrparks, mit Fokus auf Elektro- oder Hybridantrieb. Ein weiterer Aspekt ist die Gestaltung öffentlicher Räume zugunsten von Fußgängern und Radfahrern.</p>\n<p class=\"lf-p\">Naturpark Our Gemeinde Clervaux, Gemeinde Parc Hosingen, Gemeinde Putscheid, Gemeinde Tandel, Gemeinde Troisvierges, Gemeinde Vianden, Gemeinde Weiswampach, Gemeinde Wincrange, Gemeinde Kiischpelt, Gemeinde Bourscheid.</p>\n<p class=\"lf-p\">Projektfinanzierer: Ministerium für Wirtschaft Bis 2028 Laufzeit:</p>\n<p class=\"lf-p\">Gesamtbudget:</p>\n<p class=\"lf-p\">2.490.000 € 4.2.3.6. Klimaresiliente Gemeinden „Infrastruktur stärken, regionale Wertschöpfung fördern” \u0007 Die primären Ziele des Projekts umfassen die Steigerung der Effizienz bestehender Heizsysteme durch Monitoring und Analyse, die optimale Auslegung von Wärmepumpen basierend auf realen Messwerten sowie die Generierung belastbarer Datensätze zur Motivation weiterer Gemeinden für den Umstieg auf nachhaltige Heiztechnologien.</p>\n<p class=\"lf-p\">Die Schätzung der zu erwartenden Energieeinsparungen bei der bestehenden fossilen Heiztechnologie beläuft sich auf rund 15 %. Dies würde einer Reduktion von 600 Tonnen CO2 pro Jahr entsprechen. Die Daten bilden die Grundlage für Anpassungen der nationalen Energiepolitik, insbesondere im Hinblick auf die Sanierungspflichten für kommunale Gebäude sowie die Entwicklung einer neuen Energiemanagementplattform. ­ Das Projekt birgt das Potenzial, eine einheitliche Datenstruktur für die zukünftige Automatisierung der Energiedaten zu schaffen. Eine Ausweitung auf alle 58 Das Projekt verfolgt das Ziel, die Resilienz der kommunalen Infrastruktur gegenüber dem Klimawandel zu erhöhen und dabei eine Vorbildfunktion für die Bevölkerung einzunehmen. Die Verbindung von Klimaschutz und regionaler Wertschöpfung zielt darauf ab, die Bürger zu nachhaltigen Praktiken, wie zum Beispiel dem Einsatz von Regenwassersammelanlagen oder auch den Einsatz von lokalen, klimafreundlichen Baustoffen, zu motivieren und dadurch die Resilienz der gesamten Region zu stärken.</p>\n<p class=\"lf-p\">Der Naturpark Our beabsichtigt, weitere Vorhaben zu initiieren, um die Kooperation und den Austausch von Wissen in diesem Kontext zu intensivieren.</p>\n<p class=\"lf-p\">Die aktive Einbindung lokaler Unternehmen und regionaler Ressourcen in das Projekt dient der Förderung der wirtschaftlichen Stabilität sowie der Sicherung von Arbeitsplätzen. Die implementierten Maßnahmen generieren eine nachhaltige Nachfrage nach regionalen Produkten und Dienstleistungen, was sich positiv auf die lokale Wirtschaft auswirkt.</p>\n<p class=\"lf-p\">Das Projekt vermittelt der Bevölkerung die Dringlichkeit von Klimaschutzmaßnahmen. Durch das Vorleben nachhaltiger Praktiken durch die Gemeinden und den Naturpark Our wird Vertrauen geschaffen und die Bevölkerung zu einer Nachahmung motiviert. In der Kon- sequenz entsteht eine zukunftsfähige Gemeinde, die den Herausforderungen des Klimawandels gewachsen ist und ihre wirtschaftliche Basis nachhaltig stärkt.</p>\n<p class=\"lf-p\">4.2.3.7. Lichtberatung Der Naturpark Our engagiert sich für den Schutz von Landschaft und Ressourcen, wozu auch die Reduktion von Lichtverschmutzung gehört. Seit dem 1. Oktober 2019 verfügt der Naturpark über einen Lichtberater, der Gemeinden, Verwaltungen, Unternehmen und Einwohner in Fragen der Lichtvermeidung und Energieeffizienz berät. Ziel ist die Etablierung des Naturparks als regionales Kompetenzzentrum für Außenbeleuchtung.</p>\n<p class=\"lf-p\">Der Lichtberater koordiniert kommunale Projekte, begleitet Infrastrukturmaßnahmen, beantragt Fördergelder und analysiert beleuchtete Zonen sowie öffentliche Straßenbeleuchtungen.</p>\n<p class=\"lf-p\">Trotz des klaren Fokus auf die regionalen und kommunalen Belange bietet die Lichtberatung auch auf nationaler Ebene unabhängige Expertise. Sie unterstützt © Liz Hacken 59 Ministerien und Verwaltungen bei der Entwicklung von Bewertungskriterien für kommunale Außenbeleuchtungen im Rahmen nationaler Umweltprogramme. Damit werden lokale Maßnahmen in einen größeren, nationalen Kontext eingebettet und zur Erreichung übergeordneter Umweltziele beigetragen.</p>\n<p class=\"lf-p\">Die Lichtberatung unterstützt zudem die Sanierung von Straßenbeleuchtungen, wie z.B. in Wincrange, wo flächendeckend alte Leuchten über insgesamt 4 Jahre durch energieeffiziente LEDs ersetzt werden. Auch das Konzept „Licht nach Bedarf“ wird gefördert, um den Energieverbrauch zu minimieren und die Umweltbelastung zu reduzieren.</p>\n<p class=\"lf-p\">Öffentlichkeitsarbeit, Schulungen und digitale Kampagnen ergänzen diese Maßnahmen und sollen langfristig eine nachhaltige Beleuchtungspraxis etablieren.</p>\n<p class=\"lf-p\">Naturpark Our Gemeinde Clervaux, Gemeinde Parc Hosingen, Gemeinde Putscheid, Gemeinde Tandel, Gemeinde Troisvierges, Gemeinde Vianden, Gemeinde Weiswampach, Gemeinde Wincrange, Gemeinde Kiischpelt Projektfinanzierer: Ministerium für Wohnungsbau und Raumentwicklung fortlaufend Laufzeit:</p>\n<p class=\"lf-p\">Gesamtbudget: (ca. 200.000 € in 2024 inkl. Personalkosten) Projektträger:</p>\n<p class=\"lf-p\">Projektpartner:</p>\n<p class=\"lf-p\">4.2.3.8. Kommunaler Sternenpark ­ ­ Der Naturpark Our plant die Gründung eines Sternenparks in Zusammenarbeit mit seinen Gemeinden, um die natürliche Dunkelheit der Nächte zu bewahren und die Lichtverschmutzung in der Region weiter zu reduzieren.</p>\n<p class=\"lf-p\">Dieses Projekt soll es Bewohnern und Besuchern ermöglichen, die Schönheit des Nachthimmels in einer ungestörten Umgebung zu erleben.</p>\n<p class=\"lf-p\">60 Die Dark Sky International, eine Organisation, die sich dem Schutz der natürlichen Nachtumgebung und der Verringerung von Lichtverschmutzung widmet, vergibt die Zertifizierung „International Dark Sky Community“ (IDSC) an Gemeinden, die signifikante Maßnahmen zur Reduzierung von Lichtverschmutzung ergriffen haben.</p>\n<p class=\"lf-p\">Diese Zertifizierung wird nur an Gemeinden verliehen, die strenge Kriterien erfüllen, darunter die Implementierung von Beleuchtungsvorschriften, Öffentlichkeitsarbeit und die Förderung des Bewusstseins für die Auswirkungen von Lichtverschmutzung.</p>\n<p class=\"lf-p\">Die Gemeinden des Naturpark Our sind durch ihre ländliche Lage und geringe Lichtverschmutzung prädestiniert für die Einrichtung eines Sternenparks. In den letzten Jahren wurden zahlreiche Beleuchtungsprojekte umgesetzt, die darauf abzielen, die Lichtverschmutzung weiter zu minimieren. Dazu gehören die Umrüstung von Straßenlaternen auf energieeffiziente LED-Technologie und die Einführung von adaptiver Beleuchtung. Adaptive Beleuchtung bezieht sich auf Beleuchtungssysteme, die ihre Helligkeit automatisch an den tatsächlichen Bedarf anpassen. Dies kann durch die Integration von Bewegungssensoren und Dimmtechnologie geschehen.</p>\n<p class=\"lf-p\">Der Sternenpark wird nicht nur die Erhaltung der natürlichen Nachtumgebung fördern, sondern auch den ökologischen Nutzen steigern, indem nachtaktive Tiere geschützt und ihre Lebensräume erhalten werden.</p>\n<p class=\"lf-p\">Auch hinsichtlich der Promotion eines nachhaltigen und innovativen Tourismus in der Region birgt die Gründung eines Sternenparks Potentiale.</p>\n<p class=\"lf-p\">Analog zum Begriff „Waldbaden“ kann der Begriff Sternenbaden neu identifiziert werden und an den zunehmenden Trend des “Stargazings” gekoppelt werden. Sternenbaden unter dem Nachthimmel kann als Teil eines umfassenderen Naturerlebnisses betrachtet werden, bei dem es darum geht, sich auf die Stille und Schönheit der Natur bei Nacht zu konzentrieren.</p>\n<p class=\"lf-p\">Die Zertifizierung als International Dark Sky Community wird dazu beitragen, die Gemeinden des Naturpark Our als Vorbilder für nachhaltige Entwicklung und Naturschutz in der Region zu etablieren.</p>\n<p class=\"lf-p\">4.3. Primärer Aufgabenbereich \"Naturerlebnis und Kultur\"</p>\n<p class=\"lf-p\">4.3.1. Ausgangssituation und Perspektiven Kultur und Tourismus sind eng miteinander verbundene Bereiche, die das Verständnis und die Wertschätzung der kulturellen Vielfalt fördern. Die Förderung von Kultur und Tourismus kann durch verschiedene Ansätze erfolgen, die sowohl die lokale Bevölkerung als auch Besucher bereichern. \u0007 Eine wichtige Aufgabe seit der Gründung des Naturparks, ist die Unterstützung von kulturellen Veranstaltungen und Aktivitäten, die das kulturhistorische Erbe der Region präsentieren. Diese Veranstaltungen ziehen nicht nur Touristen an, sondern stärken auch das Gefühl der regionalen Identität der lokalen Bevölkerung. So können Traditionen lebendig gehalten werden. ­ Die touristische Infrastruktur in einer Region spielt ebenfalls eine entscheidende Rolle. Ein gut entwickeltes Wander- und Radwegenetz, moderne Unterkünfte und informative Besucherzentren tragen dazu bei, dass Touristen eine angenehme Erfahrung machen. Der Naturpark Our trägt durch seine entwickelten Themenrad- und -wanderwege zu einem attraktiven und innovativen Freizeitangebot in der Region bei.</p>\n<p class=\"lf-p\">Ein weiterer Ansatz ist die verstärkte Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Akteuren. Durch abgestimmte Initiativen, Strategien und Konzepte können neue Erlebnisangebote entwickelt werden, die sowohl nachhaltige, kulturelle als auch touristische Aspekte berücksichtigen. Auf diese Weise werden Synergien geschaffen und gefördert, die den Nutzen für alle Beteiligten erhöhen.</p>\n<p class=\"lf-p\">Darüber hinaus ist die Digitalisierung ein Schlüssel zur Förderung von Kultur und Tourismus. Online-Plattformen ermöglichen es, kulturelle und touristische Inhalte auf eine schnelle und einfache Weise einem breiteren Publikum zugänglich zu machen, während virtuelle Touren und Apps den Besuchern helfen, mehr über die Geschichte und die Besonderheiten der örtlichen Begebenheiten zu erfahren. ­ ­ ­ 4.3.2. Politische und thematische Ziele 4.3.3.</p>\n<p class=\"lf-p\">Maßnahmen und ausgewählte Projekte 4.3.3.1. Inwertsetzung des kulturellen Erbes der Region \u0007 \u0007 Die Erinnerung an das kulturhistorische Erbe prägt die Identität einer Region. Aus touristischer Sicht ist es daher auch sinnvoll sowohl für Besucher als auch Einheimische die besonderen historischen Gegebenheiten und Geschehnisse erlebbar und zugänglich zu machen.</p>\n<p class=\"lf-p\">Ein aktueller Ansatz des Naturparks ist die digitale Vernetzung der REMEMBER US Informationstafeln, die sich mit den örtlichen Geschehnissen während des Zweiten Weltkriegs befassen und an vielen historisch wichtigen Standorten in den Dörfern der Gemeinden platziert sind. Diese Tafeln folgen einer einheitlichen Gestaltungslinie, so dass der Wiedererkennungswert auch mit seinem prägenden Titel REMEMBER US direkt sichtbar ist. Der auf den Tafeln vorhandene QR-Code leitet Interessierte auf eine mobile Seite, wo weiteres Bildmaterial und Texte in drei Sprachen abrufbar sind.</p>\n<p class=\"lf-p\">Die Vernetzung dieser Tafeln stellt die Weiterführung des Projekts auf innovative Art und Weise dar.</p>\n<p class=\"lf-p\">Ziel ist es, ein umfassendes und interaktives Erlebnis für Besucher und Einheimische zu schaffen, um die historischen Zusammenhänge und die Auswirkungen des Kriegs auf die Region in Erinnerung zu halten. Durch die Vernetzung und Integration weiterer digitaler Technologien können die Informationstafeln 61 nicht nur wichtige Hintergrundinformationen und Ereignisse präsentieren, sondern auch multimediale Inhalte wie Fotos, Zeitzeugenberichte und Videodokumentationen bereitstellen. Dies ermöglicht den Nutzern, sich auf vielfältige Weise mit der Geschichte auseinanderzusetzen.</p>\n<p class=\"lf-p\">In Zusammenarbeit mit lokalen Historikern, Gemeinden, Vereinen und Organisationen wie der CEBA (Circle of Studies on the Battle of Bulge) unterstützt der Naturpark Our das Projekt REMEMBER US in seinen Mitgliedsgemeinden und übernimmt dabei Koordinationsarbeiten bei der Planung, Herstellung bzw. Erneuerung sowie Digitalisierung der Informationstafeln. ­ Der Naturpark spielt zudem eine essenzielle Rolle bei der Erhaltung sowohl des materiellen als auch des immateriellen Kulturerbes. So gehören die Inwertsetzung von kulturhistorischen Gebäuden, der Schutz und die © Patricia Lefèber 62 Förderung von identitätsstiftenden Traditionen und Handwerkskünsten, die nicht nur als kulturelle Schätze gelten, sondern auch als Zeugnisse vergangener Lebensweisen und wirtschaftlicher Praktiken, zum breiten Aufgabenfeld des Naturpark Our.</p>\n<p class=\"lf-p\">Im Hinblick auf das immaterielle Kulturerbe, das eben Traditionen, aber weiterhin auch Handwerkskünste, Bräuche, Feste und lokale Wissensbestände umfasst, bietet der Naturpark einen idealen Rahmen für die Förderung und Weitergabe dieser Kulturen. Dabei geht es vor allem darum, dieses Erbe für aktuelle und kommende Generationen lebendig zu halten. Einige regionsspezifischen immateriellen Kulturschätze wurden bereits in das nationale Inventar des immateriellen Kulturerbes aufgenommen, wie z.B. die Kunst des Trockenmauerbaus, die Wanderschäferei oder zukünftig auch die Tradition des „Louschläissen“, die im Kiischpelt stark verbreitet ist.</p>\n<p class=\"lf-p\">Kulturelle Veranstaltungen und Programme fördern zudem nicht nur das Gemeinschaftsgefühl, sondern ziehen auch Besucher an, die das Erbe der Region kennenlernen möchten. Das Engagement zur Bewahrung und Vermittlung des kulturellen Erbes stärkt so das Bewusstsein für die eigene Identität und die Wertschätzung für die umgebende Kulturlandschaft.</p>\n<p class=\"lf-p\">4.3.3.2. Fortführung und Schaffung neuer erlebnisorienter und nachhaltiger Angebote Des Weiteren sollen diese Freizeitmöglichkeiten ein breites Publikum ansprechen – der Erlebnispfad „Mam Robi duerch de Bësch“ im Parc Hosingen sowie der Insektenlehrpfad in Helzingen sprechen vor allem Familien ­ \u0007 ­ Die Ausarbeitung von nachhaltigen regionaltouristischen und kulturspezifischen Konzepten und den notwendigen Umsetzungsmaßnahmen in Zusammenarbeit mit lokalen, regionalen und nationalen Stakeholder, ist seit Gründung des Naturparks ein wichtiger Tätigkeitsbereich. Der Naturpark hat in der Vergangenheit in Zusammenarbeit mit seinen Gemeinden, dem ORT Éislek, Vereinen und mit der finanziellen Unterstützung von Ministerien, allen voran der Generaldirektion für Tourismus, mehrere thematische Wander- und Radwege entwickelt, die sich bei Einheimischen und Touristen großer Beliebtheit und zunehmender Bekanntheit erfreuen. Ziel bei der Entwicklung und Aufwertung dieser Freizeitangebote sind die regionsspezifischen Besonderheiten herauszuarbeiten, in Verbindung mit einem nachhaltigen, naturbezogenen und innovativen Charakter. Darüber hinaus leisten diese Angebote einen Mehrwert für den Freizeit- und Erholungswert in der Naturparkregion, nach dem Motto „Lernen und Erleben“. © Conny Koob 63 64 © Caroline Martin © Anne Lommel © Liz Hacken © Liz Hacken mit Kindern an; der Fluchthelferweg in Ulflingen ist dagegen bei älterem Publikum sehr beliebt.</p>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Insekten-Erlebnispfad, Gemeinde Wincrange,</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Lauschtour Éislek Pad, Gemeinde Wincrange</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Arnika-Wanderweg, Gemeinde Weiswampach</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Naturlehrpfad Cornelysmillen, Gemeinde Troisvierges</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>E-Bike Tour “Looss d´Kierch am Duerf!”, Gemeinden Weiswampach-Ouren</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>E-Bike Tour “Looss d´Kierch am Duerf!”, Gemeinde Troisvierges</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Erlebnispfad Fledermaustunnel, Gemeinde Troisvierges</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Fluchthelferweg, Gemeinde Troisvierges</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Den ehemaligen Tiergarten erleben, Gemeinde Clervaux</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Naturlehrpfad, Gemeinde Kiischpelt</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Déierepad, Gemeinde Kiischpelt</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Der ehemalige Staatssteinbruch Merkholtz, Gemeinde Kiischpelt</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Klangwanderweg, Gemeinde Parc Hosingen</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Mam Robi duerch de Bësch, Gemeinde Parc Hosingen</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Ourdall-Promenade, Gemeinden Putscheid und Vianden</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>“Nat’Our Pur – En Vëlostour duerch d’Pëtschter Gemeng”, Gemeinde Putscheid ­ \u0007 \u0007 \u0007 \u0007 \u0007 \u0007 \u0007 \u0007 ­ In Zukunft wird die Themenweggestaltung weiterhin verfolgt. Die Naturparkgemeinden, lokale Akteure kommen immer wieder mit Ideenvorschlägen auf den Naturpark zu, die das bestehene Angebot an Entdeckungstouren in der Region weiter aufwerten. Dabei spielt die Nutzung von digitalen Tools auch für die Kreativität der Gestaltung eine immer größere Rolle. Notwendige Instandhaltungen, Erneuerungen und Neuauflagen der Printmedien für die Themenwege müssen in regelmäßigen Abständen erfolgen. Aktuelle Wander- und Radthemenwege, die der Naturpark Our (mit)betreut, sind:</div>\n<p class=\"lf-p\">Die Organisation geführter Touren und Aktivitäten in Kooperation mit dem ORT Éislek und seinen Gästeführern ist ein weiteres Angebot des Naturparks, um Besuchern Wissenswertes über die Region zu vermitteln. Durch die Zusammenarbeit mit erfahrenen Gästeführern können sowohl informative als auch unterhaltsame Erlebnisse geschaffen werden, die es den Teilnehmern ermöglichen, tiefere Einblicke in die heimischen Gegebenheiten zu gewinnen sowie mehr über historische Ereignisse und Traditionen zu erfahren. Solche Touren tragen folglich auch zur Wertschätzung der Region bei.</p>\n<p class=\"lf-p\">4.3.3.3. Unterstützung themenspezifischer Veranstaltungen und Initiativen &amp; regionale Vernetzungsplattform Seit der Gründung des Naturparks werden zahlreiche Kulturevents und touristische Initiativen, die einen regionalen und nachhaltigen Charakter besitzen und konform mit den Naturparkzielen sind, vom Naturpark in ihrer Kommunikation unterstützt. Zudem wird bei der Unterstützung auf eine ausgewogene regionale Verteilung geachtet. Um ein einheitliches Erscheinungsbild zu vermitteln, ist eine kohärente Kommunikation wichtig.</p>\n<p class=\"lf-p\">Die Unterstützung zeigt sich durch finanzielle und werbetechnische Maßnahmen, wie Plotter Arbeiten und die Ausarbeitung eines Layouts von Werbematerial nach der graphischen Linie des Naturparks.</p>\n<p class=\"lf-p\">Auch mit fachlicher Kompetenz kann der Naturpark bei Initiativen und Veranstaltungen helfen. Hierbei kann der Naturpark vor allem als Vernetzungsplattform in der Region angesehen werden, die Akteure und Partner miteinander in Kontakt bringt und dadurch neue nützliche und wertvolle Synergien entstehen können.</p>\n<p class=\"lf-p\">Auch die Anwendung digitaler, innovativer Kommunikations- und Informationskanäle bietet dem Naturpark Our vermehrt Möglichkeiten zur Wissensvermittlung sowie zur Förderung und besseren regionsspezifischen Vermarktung. Bestimmte Zielgruppen können besser und einfacher erreicht und über Projekte und Maßnahmen des Naturpark Our informiert werden. Hinzu kommt, dass der Naturpark auf ausgewählten Veranstaltungen mit einem eigenen Info- und Verkaufsstand präsent ist und im Rahmen seines Erlebnisprogramms für Kinder themengerechte Aktivitäten auf diversen Events anbietet.</p>\n<p class=\"lf-p\">65 4.4. Primärer Aufgabenbereich \"Regionale Wertschöpfung\"</p>\n<p class=\"lf-p\">4.4.1. Ausgangssituation und Perspektiven Die regionale Wertschöpfung in der Landwirtschaft und Gastronomie spielt eine entscheidende Rolle für die nachhaltige Entwicklung ländlicher Räume und die Stärkung lokaler Wirtschaftskreisläufe. Bei der regionalen Wertschöpfung handelt es sich um den Prozess, bei dem Produkte lokal erzeugt, verarbeitet, vermarktet und konsumiert werden. Dies fördert nicht nur die lokale Wirtschaft, sondern trägt auch zur Erhaltung kultureller Traditionen und der Umwelt bei. \u0007 ­ Eine verstärkte Zusammenarbeit mit landwirtschaftlichen Betrieben innerhalb einer Region trägt ebenso zur sozialen Stabilität bei. Sie ermöglicht innovative Konzepte wie „Farm-to-Table“ oder „Slow Food“ umzusetzen, die sowohl ökologische als auch ökonomische Nachhaltigkeit fördern. Bildung und Aufklärung über regionale und saisonale Produkte und ihre Verarbeitung sowie Verantwortung gegenüber der Umwelt sind weitere Aspekte, die in diesem Kontext von Bedeutung sind.</p>\n<p class=\"lf-p\">Durch eine individuelle und direkte Beratung aller an dieser Wertschöpfungskette beteiligten Akteure, kann sowohl die Effizienz der Wertschöpfung als auch die Vernetzung dieser Akteure verbessert werden. Diese direkte Beratung und Vernetzungsarbeit durch die Experten des Naturparks ist ein wichtiger Schritt hin zu einer nachhaltigen Synergie-geprägten Wertschöpfung.</p>\n<p class=\"lf-p\">Somit ist die regionale Wertschöpfung ein wichtiger Ansatz, der nicht nur wirtschaftliche Vorteile bietet, sondern auch die sozialen und ökologischen Dimensionen im Naturpark berücksichtigt.</p>\n<p class=\"lf-p\">4.4.2. Politische und thematische Ziele \u001b\u001a\u0019\u0018 \u0017\u0016 \u0015\u0014\u0013\u0012\u0011\u0010\u000f\u000e \u001a \u001b \u001a\u0019\u0018\u0017\u0016\u0015 \u0017 \u0017 \u001b\u001a\u0019\u0018\u0017\u0019\u0016\u0015\u0014 \u0018\u0017\u0019 \u0015\u0013\u0012\u0011\u0011\u0013\u0010\u000f\u000e\u0014\u0017\u0015 \u000e\u0019\u000f \u0012\u0011\u0013 \u000f\u0010\u000e\u0012\u0011\u0017\u0015 \u0015\u000f \u000e\u0012 \u0010\u0016\u0015\u0014 \u0013\u0016 \u0018\u0017\b \u0007\u0017\u0006\u000e\u0017\u000f \u0018\u0017 \u0005\u0013\u000f\u0016\u0019\u0004\u0013\u0019 \u001b\u001a\u0019\u0018\u0017\u001a\u0016\u0015\u0017\u0016\u0014\u0013\u0012\u0017\u0015 \u0011\u0011\u0017\u0010\u0017 \u000f\u0016\u0013 \u0010\u000e \u001b\u0017\u0016\u0014\u001b\u001a\u0019 \u0015\u0017\u0016 \u001b\u001a\u0016\u0015\u0017\u0016\u000f\u0017\u001a\u001a\u000e\u000f \u000e\u001a\u0017\u0016\u0014\u001b\u0016\u0011\u0019\u001a \u0016 \u0019\u000f\u001b\u001a\u0017\u0015 ­ ­ ­ \u001b\u001a\u0019\u0018\u0017\u0016\u0015\u0014\u0013\u0019\u001a\u0019\u0012\u0011 \u0017 4.4.3. \u0003 \u0015\u000f \u000e\u0012 \u0010\u0016\u0015\u0014 \u0002\u0001\u0015 \u000e\u0019\u000f \u0012\u0011\u0013 \u000f  \u0017\u000e\u0014\u0017\u0015 \u0017\u0010\u0012\u0011\u0017 \u0013\u0016 \u0019\u0017\u0014\u000e\u0001\u0015\u0013\u0010\u0017\u0015 \u0017 \u0001\u0016\u0019\u0012\u0017\u0015 \u0006\u0013 \u000e\u0017\u0019\u0017\u0015 Maßnahmen und ausgewählte Projekte 4.4.3.1. Ecole du Goût – „Eng Schmaachschoul fir Lëtzebuerg“ ­ \u0007 \u0007 Die Ecole du Goût ist ein interdisziplinäres Projekt im Bereich der Ernährungs- und Verbraucherbildung und bietet Personen jeden Alters einen Zugang zu einer gesunden und nachhaltigen Esskultur. Vom Naturpark Our und der Gemeinde Tandel ins Leben gerufen, wurde die Initiative seit 2018 auch von den Gemeinden des Naturpark Öewersauer und des Natur- und Geopark Mëllerdall übernommen. Die Ecole du Goût ist seitdem ein gemeinsames Projekt der drei luxemburgischen Naturparke.</p>\n<p class=\"lf-p\">66 Durch einen ganzheitlichen Ansatz, der Gesundheit, Umwelt, Handwerk, Kultur und regionale Lebensmittelproduktion umfasst, soll den negativen Aspekten des heutigen Ernährungssystems entgegengewirkt und die positiven Potenziale gefördert werden.  \u001b\u001a\u0019\u0018\u0017\u0019\u0016\u0015\u0014 \u0017\u000e\u0015\u0017\u0019 \u0015\u0013\u0012\u0011\u0011\u0013\u0010\u000f\u000e\u0014\u0017\u0015 \u000e\u0019\u000f \u0012\u0011\u0013 \u000f \u0017\u0015\u000f \u000e\u0012 \u0010\u0016\u0015\u0014 \u0001 \u000e\u0017 \u0018\u0017\u0019 \u0019\u0017\u000e \u0010\u0013\u0016 \u0013\u0012\u0017\u0015 \u0011\u0011\u0017\u001a\u0016\u0015\u0017 \u0016 \u000e\u0015\u000e\b\u001a\u0017 \u0016\u0013 \u0010\u000e \u001b\u0017 \u0016 \u0019 \u0013\u0017 \u0016 \u001b\u001a\u0016\u0015\u0017 \u0016\u001a\u0017 \u001b\u001a \u0017 \u0016\u001a\u0013\u0018\u000e \u0019\u0015\u0017 \u000e\u0019\u000f \u0012\u0011\u0013 \u000f \u0007\u001a \u0010 \u001b\u0012 \u000e\u001a\u0016\u001b \u0016\u0014\u0013\u0012\u0017\u0015 \u0011\u0011\u0017\u0010\u0017 \u000f\u0016\u0013 \u0010\u000e \u001b\u0017\u0016\u0014\u001b\u001a\u0019 \u0015\u0017\u0016\u0017\u000f\u0016\u001b \u0017\u0016\u0013 \u0010\u000e\u0017\u0016 \u000e\u001a \u001b\u0015\u0019\u000e\u001a\u0017 Das Projekt setzt auf wissenschaftlich fundierte Methoden der „Education au Goût“ (Institut du Goût, Paris), um Menschen jeden Alters den Zugang zu einer gesunden und nachhaltigen Esskultur zu ermöglichen. Mit einem vielfältigen Angebot, das auf drei Hauptpfeilern basiert – „Schmaacherliefnis“, „Schmaachstonnen“ und „Schmaachprofien“ – fördert die Ecole du Goût gleichzeitig die nachhaltige Regionalentwicklung.</p>\n<p class=\"lf-p\">Der Pfeiler „Schmaacherliefnis“ umfasst öffentlich zugängliche Aktivitäten wie Kochkurse, Kinderworkshops sowie kreative Ateliers auf verschiedenen Events und Festivals, die für eine breite Sensibilisierung sorgen. Die „Schmaachstonnen“ richten sich mit Workshops und Programmen an Schulen (von der Primarstufe bis hin zur Sekundarstufe) und bieten gezielte Weiterbildungen für Erziehungs- und Lehrpersonal. „Schmaachprofien“ bietet speziell für Berufstätige maßgeschneiderte Weiterbildungen, Informationsveranstaltungen und eine Austauschplattform für Köche, Produzenten und weitere Fachkräfte der Lebensmittelbranche. ­ \u001b\u001a\u0019\u0018\u0017\u0016 \u001a\u0015\u0014\u0013\u0012\u001a\u0019\u0011\u0010 \u0017\u0016 ­ \u001b\u001a\u0019\u0018\u0017\u0016 \u0015\u0018 \u0014 © Caroline Martin Seit der Eröffnung des eigenen Gebäudekomplexes in Brandenburg, der Büros, eine pädagogische Küche, Seminarräume sowie einen pädagogischen Garten umfasst, hat sich die Ecole du Goût mit einem klaren Konzept erfolgreich etabliert. Das Betriebskonzept (aktuell: Plan opérationnel 2022-2026) legt Arbeitsweise, Ziele, Finanzierung und den Betrieb des Standorts in Brandenburg fest. In Zukunft liegt der Fokus darauf, sich verstärkt im formalen Bildungsbereich zu positionieren und über LEADER- und Interreg-Projekte Netzwerkarbeit zugunsten der Förderung der lokalen Esskultur zu leisten. Ein weiteres Ziel ist, die Gesundheitsförderung noch intensiver in den Mittelpunkt zu rücken und dieses Thema im eigenen Programm zu verankern.</p>\n<p class=\"lf-p\">Naturpark Our, Naturpark Öewersauer, Natur- &amp; Geopark Mëllerdall Projektpartner:</p>\n<p class=\"lf-p\">Gemeinden aus den Naturparken Our, Öewersauer &amp; Natur- &amp; Geopark Mëllerdall, Ministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Weinbau, Ministerium für Wohnungsbau und Raumentwicklung, Ministerium für Umwelt, Klima und Biodiversität, Gemeinde Tandel, Institut du Goût (Paris), sonstige themenverwandte Regierungs- und Nicht-Regierungsorganisationen Projektfinanzierer: Naturpark Our, Naturpark Öewersauer, Natur- &amp; Geopark Mëllerdall, Ministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Weinbau, Ministerium für Wohnungsbau und Raumentwicklung, Ministerium für Umwelt, Klima und Biodiversität aktuelles Betriebskonzept:</p>\n<p class=\"lf-p\">Laufzeit:</p>\n<p class=\"lf-p\">2022-2026; nach Abschluss Verlängerung vorgesehen.</p>\n<p class=\"lf-p\">Gesamtbudget:</p>\n<p class=\"lf-p\">Betriebskonzept 2022-2026:</p>\n<p class=\"lf-p\">1.627.730 € ­ Projektträger:</p>\n<p class=\"lf-p\">4.4.3.2. Natur genéissen „Natur genéissen“ ist ein gemeinsames Projekt der 3 luxemburgischen Naturparke in Zusammenarbeit mit dem Naturschutzsyndikat SICONA und verbindet die Ziele einer nachhaltigen regionalen Naturschutzstrategie mit der Förderung der regionalen Wertschöpfung und der Entwicklung eines Konzeptes für eine gesunde Ernährung der Kinder in den Mitgliedsgemeinden.</p>\n<p class=\"lf-p\">Auf der Angebotsseite werden Produzenten ausgezeichnet, die sich an strenge Kriterien für Naturschutz, Tierwohl und Qualitätsförderung halten.</p>\n<p class=\"lf-p\">Auf der Nachfrageseite erhalten die teilnehmenden Kinder tagesstätten in den Mitgliedsgemeinden des Naturparks ein Lastenheft, das den Einkauf regelt.</p>\n<p class=\"lf-p\">Dieses umfasst unter anderem die Produkte der „Natur genéissen - Produzenten“, aber auch weitere Aspekte des regionalen Einkaufs sowie der nachhaltigen und gesunden Ernährung. So schafft dieses Projekt einen regionalen Markt, auf dem sich Produzenten und Kindertagesstätten direkt begegnen. Durch die Regulierung dieses Marktes wird den Kindertagesstätten ein gesicherter Zugang zu hochwertigen Produkten geboten, während die Produzenten Zugang zu einem regionalen Absatzmarkt erhalten. „Natur genéissen“ im Naturpark Our wird von Fachpersonal begleitet, das in den Bereichen Landwirtschaft, Ernährungsberatung und Projektkoordination tätig ist.</p>\n<p class=\"lf-p\">Aktuell beteiligen sich 5 Gemeinden und 8 Produzenten im Naturpark Our aktiv am Projekt. Die Beratung ist für Produzenten sowie für die Gemeinden und ihre Kindertagesstätten kostenfrei.</p>\n<p class=\"lf-p\">Aufgrund des durchweg positiven Feedbacks der Projektteilnehmer soll die Anzahl der teilnehmenden Produzenten und Gemeinden zukünftig weiter erhöht werden. Um die Qualität des Projekts zu gewährleisten, wird dieser Prozess sorgfältig überwacht und systematisch umgesetzt. Dabei ist zu beachten, dass für eine signifikante Erweiterung der teilnehmenden Gemeinden 67 eine deutliche Erhöhung der personellen Ressourcen für die Begleitung vor allem der Kindertagesstätten (derzeit 0,5 ETP) erforderlich ist.</p>\n<p class=\"lf-p\">Naturpark Our, Naturpark Öewersauer, Natur- &amp; Geopark Mëllerdall Gemeinden aus den Naturparken Projektpartner:</p>\n<p class=\"lf-p\">Our, Öewersauer &amp; Natur- &amp; Geopark Mëllerdall, Ministerium für Wohnungsbau und Raumentwicklung, Ministerium für Umwelt, Klima und Biodiversität, Naturschutzsyndikat SICONA, Ecole du Goût Projektfinanzierer: Naturpark Our, Naturpark Öewersauer, Natur- &amp; Geopark Mëllerdall, Ministerium für Wohnungsbau und Raumentwicklung Laufzeit:</p>\n<p class=\"lf-p\">Unbefristet Jährlich +/- 65.000€ Gesamtbudget: (inkl. Personalkosten) ­ Projektträger: ­ 4.4.3.3. Beratung regionaler Produzenten &amp; regionale Produkte Die Unterstützung regionaler Produzenten ist ein zentraler Bestandteil zur Steigerung der regionalen Wertschöpfung. Diese Förderung trägt nicht nur zur wirtschaftlichen Entwicklung der Region bei, sondern auch zum Erhalt der Kulturlandschaft und des traditionellen Handwerks. \u0007 Zu diesem Zweck arbeitet der Naturpark Our eng mit den verschiedenen Akteuren in der Region zusam© Patricia Lefeber 68 men, die in diesem Bereich tätig sind. Dazu zählen vor allem die Produzenten selbst, aber auch der lokale Einzelhandel, die Gastronomie und die Gemeinschaftsküchen vor Ort. Die Zusammenarbeit beruht zumeist auf der Initiative der genannten Akteure und erfolgt in Form einer strukturierten und individuellen Beratung. In diesem Rahmen werden Anliegen oder Probleme in persönlichen Gesprächen ausführlich besprochen. Idealerweise werden diese durch eine Nachbearbeitung gelöst oder an die zuständigen Ansprechpartner weitergeleitet. Falls sich während der Beratung größere Problemfelder zeigen, werden auch gemeinsame Beratungen in Form einer Schulung oder Informationsveranstaltung organisiert.</p>\n<p class=\"lf-p\">Die Betreuung und Koordination dieser Aufgaben obliegen einem gemeinsamen Mitarbeiter der drei Naturparke.</p>\n<p class=\"lf-p\">Dadurch entstehen wertvolle Synergieeffekte und ein reger Austausch zwischen den verschiedenen Regionen.</p>\n<p class=\"lf-p\">Diese wertvolle Beratung soll auch in den kommenden Jahren in dieser Form weitergeführt werden.</p>\n<p class=\"lf-p\">Naturpark Our, Naturpark Öewersauer, Natur- &amp; Geopark Mëllerdall Gemeinden aus den Naturparken Projektpartner:</p>\n<p class=\"lf-p\">Our, Öewersauer &amp; Natur- &amp; Geopark Mëllerdall, Ministerium für Wohnungsbau und Raumentwicklung, Ecole du Goût Projektfinanzierer: Naturpark Our, Naturpark Öewersauer, Natur- &amp; Geopark Mëllerdall, Ministerium für Wohnungsbau und Raumentwicklung Unbefristet Laufzeit:</p>\n<p class=\"lf-p\">Jährlich +/- 20.000€ Gesamtbudget: (inkl. Personalkosten) Projektträger: © Patricia Lefeber 4.4.3.4. Holz vun hei – Naturpark Our \u0007 Das Gebiet des Naturpark Our ist zu über 40% von Wald bedeckt und produziert kontinuierlich große Mengen des ökologischen und nachhaltigen Rohstoffes Holz. Neben der energetischen Verwertung geringwertiger Holzsortimente oder von Durchforstungsmaterial in Form von Brennholz und Hackschnitzeln, kommt dem Rohstoff Holz auch im Bau-, Konstruktions- und Möbelbau eine zunehmende Bedeutung zu: anders als Baustoffe wie Stahl, Beton oder Kunststoffe, ist mit der Aufbereitung und konstruktiven Verwendung des Rohstoffes Holz nur ein äußerst geringer Einsatz fossiler Energieträger verbunden. lokaler/regionaler Wertschöpfungsketten ein: Nur Holzprodukte bei denen das Holz auf dem Gebiet des Naturpark Our gewachsen ist und in einem definierten Umkreis weiterverarbeitet wurde, dürfen das Label „Holz vun hei – Naturpark Our“ tragen. Auf diese Weise werden unnötig weite Transportwege vermieden.</p>\n<p class=\"lf-p\">Mit dem Projekt „Holz vun Hei“ setzt sich der Naturpark Our gezielt für eine Förderung und Stärkung In den kommenden Jahren möchte sich der Naturpark dafür einsetzen, weitere Verarbeiter und Produzenten für das Label „Holz vun hei – Naturpark Our“ zu gewinnen.</p>\n<p class=\"lf-p\">Unter anderem sollen künftig z.B. Außenmöbel (Bänke, Tische), Wanderwegschilder, Weidepfähle und einfache Holzkonstruktionen (Unterstände) verstärkt mit Holz hergestellt werden, das nach den Kriterien des Labels „Holz vun hei – Naturpark Our“ produziert und verarbeitet wurde.</p>\n<p class=\"lf-p\">69 4.5.</p>\n<p class=\"lf-p\">Primärer Aufgabenbereich \"Raum - und Regionalentwicklung\"</p>\n<p class=\"lf-p\">4.5.1. Ausgangssituation und Perspektiven Gemäß des Landesplanungs-Gesetzes (loi modifiée du 17 avril 2018 concernant l’aménagement du territoire) sind die Naturparke ein wichtiges Instrument zur Umsetzung der nationalen Landesplanungspolitik. Auch der PDAT (Plan directeur d’aménagement du territoire) hebt die Naturparke als Instrument zur Umsetzung der Ziele des PDAT hervor und geht auf zusätzliche Handlungsmöglichkeiten ein. Hier ist die Rolle der Naturparke im Bereich der Raumplanung, der partizipativen Prozesse wie auch der energetischen Transition beschrieben.</p>\n<p class=\"lf-p\">Des Weiteren wird dem Naturpark Our auch eine wichtige Rolle in der nachhaltigen Entwicklung des „Espace d’action Éislek“ zuteil.</p>\n<p class=\"lf-p\">Naturpark nur zum Teil über das erforderliche Fachpersonal. In der Konvention mit dem DATer ist ein 50% Posten im Bereich der Raumplanung mit einer Kofinanzierung von 80% ab dem Jahr 2026 vorgesehen. In der kommenden Periode wird der Naturpark Our versuchen die ihm zugewiesenen Aufgaben als Instrument der Landesplanung umzusetzen. Dies mit der fachlichen Begleitung durch das zuständige Ministerium für Landesplanung. \u0007 Ebenfalls soll hier auch darauf hingewiesen werden, dass der Naturpark Our bereits in den Jahren 20202022 im Rahmen des Klimapakts an einem regionalen Konzept für Fahrradwege gearbeitet hat und für mehrere aktuelle Mitgliedsgemeinden bereits Konzepte und teilweise Maßnahmenkataloge erstellt hat. Dies in Zusammenarbeit mit der LVI (Lëtzebuerger Vëlos‘ Initiativ) und ProVëlo.</p>\n<p class=\"lf-p\">Wie bereits in der Bilanz 2015-2025 dargelegt, konnte der Naturpark Our bislang nur begrenzt Maßnahmen und Projekte in diesem Bereich umsetzen. Zurzeit verfügt der 4.5.2. Politische und thematische Ziele \u001b\u001a\u0019\u0018\u0017\u0016\u0015 \u0014\u0013\u0017 \u0012\u001a\u0011\u0019\u0010\u0019\u0018\u0019\u000f\u0010 \u0013\u0010\u000e \u0013 \u0017\u0019 \u0017\u0016\u0013 \b\u0007\u0016\u0010\u001a\u0017\u0019 \u001b \u001a\u0019\u0018\u0017\u0016\u0015 \u0017 \u0017 \u0007 \u001b\u001a\u0019\u0018\u0017\u0016\u0015\u0014\u0013\u0019\u001a\u0019\u0012\u0011 \u0017 \u001b\u001a\u0019\u0018\u0017\u0016 \u0015\u0018 \u0014 \u001b\u001a\u0019\u0018\u0017\u0016 \u001a\u0015\u0014\u0013\u0012\u001a\u0019\u0011\u0010 \u0017\u0016 70 \u0018\u0013\u0010\u0015 \u001a\u0017 \u0006\u0017\u000f\u0005\u001a\u0004\u0018\u001a \u0010\u0016 \u000e\u001a\u0010 \u0003\u0017\u0013\u0010\u000e \u0002\u0018\u0014\u001a\u0010 \u001a\u0019\u0010\u001a\u0017 \u0010\u0016 \u0016\u0007\u0018\u0019\u0015\u001a\u0010 \u0001\u0010\u0018\u0019 \u0004\u0007\u0013\u0010\u0015 \u001b\u001a\u0019\u0018\u0017\u001b\u0016\u0015\u0016\u0014\u0013\u0016\u0012\u0011\u0010\u001a \u001a \u001a \u0016\u0017 \u0016\u0015\u0016\u0014\u000f \u001b\u001a\u0017 \u0013 \u001a \u0016\u0012\u0017\u000e\u0016 \u001b \u0017 \u000e\u0016 \u0012\u000f\u0013 \u0011 \u0013 \u0017 \u0017 \u0016\u000e\u0018\u001a \u0013 \u0016\u0014\u0017\u000e\u0016 \u001b\u001a \b\u001a \u0017\u000e\u0016\u0012\u0018\u0016\u0012\u0011 \u0017\u0014 \u0017 \u0017 \u0016 \u0012\u0018\u001b\u0013\u0019\u0014\u0017 \u0007 \u0006\u0005\u0018\u0012\u0019\u0018\u0014\u001b\u0013  \u001b\u001a\u0019\u0018\u0017\u0016\u0015 \u0014\u0013\u0017 \u001b\u001a\u0019\u0018\u0017\u001a\u0016\u001a\u0015\u0014\u001b\u0013 \u0012\u0019\u0018 \u0019\u000e\u001b\u0019\u0018 \u0004\u0003\u001b\u001a\u0018\u0003\b\b\u000e\u0019\u0018\u001a\u0019\u001b \u001a\u0019\u0018\u0018\u000e\u001a\u0003\u0018\u000e \b\u0019\u001b \u0002\u001b\u001a\u0001\u000e\u0010\u0004\b\u0014\u001b\u0013 \u000e\u001a \u0012\u0019 \u0002\u0018\u000f \b\u001a \u0012\u0019\u0017 \u0005\u0004\u0003\b\u0003\u0013\u000e\u0017\u0010\u000f\u0019\u001b \u0014\u001b\u0012 \b \u001b\u0012\u0017\u0010\u000f \u001a\b\u000e\u0010\u000f\u0019\u001b \u0007\b\u0019\u000e\u0010\u000f\u0013\u0019\u0001\u000e\u0010\u000f\u001a\u0017 \u001a\u0017\u0017\u0019\u0010\u0015\u001a\u0017\u0013\u0010\u0015 \u000e\u001a\u0017 \u001a\u0017\u0016\u0013\u0013\u0010\u0015 \u000f\u0010 \u001b\u000e\u001a\u0010 \u0013\u0018\u0019\u001b\u0015\u0016\u0011\u0019\u0018\u0017\u0010\u000f\u0018\u0019\u000e\u001a\u0019\u001b \u0012\u0019\u001b \u0014 \b \u001b\u0014\u001b\u0013 \u000e\u001a\u0012 \u0018\u0015 \u001b\u0018\u0017 \u001a\u0017 \u001b\u0016 \u0014\u0014\u001b \u001b\u001a \u0017 \u001b\u0018\u0018\u0019 \u0018\u0019\u0015\u0016\u0017 \u0015\b \u0018\u0019\u0011 \u0017 \u0018\u001b\u0011\u0014\u001b\u0012 \u0015\u001a \u0017\u0016\u001b\u0011\u0017 \u0007 \u0019\u0016\u0019\u0006\u0018\u001b\u0011\u0017 \u0012 \u0016 \u0010 \u0019\u0007 \u001b\u0011\u0017\u001b \u0017\u0014\u0015\u0005\u0011\u0015 \u001b\u0018\u0011 \u001b\u001a\u0019\u0018\u0017\u001b\u0016\u0015\u0016\u0014\u0013\u0016 \u001b\u0011\u0012\u0018\b \u001a \u0016\u0012\u0017\u0016 \u0014\u0007\u0013\u001b \u001a\u0010\u001a\b\u001a\u0013\u0014\u001a\u000e\u0013 \u001a \u0016\u0012\u0017\u000e\u0016 \u000e \u0014\u000e \u001b\u001a\u0019\u0018\u0017\u0016\u0015\u0017 \u0014\u0016\u0015\u001a\u0019\u0013\u0019\u0012\u0015 \u0019 \u001a\u0017 \u001b\u0018\u0018\u0019 \u0018\u0019\u0015\u0016\u001b\u0017 \u0018\u0015\u001a\u0011\u0010 \u0013\u0018 \u001a \u0015\u0016\u0019\u000f\u0018\u001b 4.5.3.</p>\n<p class=\"lf-p\">Maßnahmen und ausgewählte Projekte 4.5.3.1 Information und Sensibilisierung der Gemeinden Die Beratung der Gemeinden im Bereich der Raumund Regionalentwicklung soll als Chance für die Gemeinden verstanden werden, nicht als Einschränkung.</p>\n<p class=\"lf-p\">Mit dem Ziel ein internes Know-how aufzubauen und die Gemeinden zu informieren und zu sensibilisieren, sollen Gespräche mit Vertretern des DATer und Erfahrungsaustausche mit Naturparken aus der Grenzregion, dem Naturpark Öewersauer oder anderen Aktionsräumen in Luxemburg (z.B. Minett-Unesco Biosphäre) stattfinden. Anzustreben wäre zunächst ein Erfahrungsaustausch mit den Verantwortlichen des Naturpark Öewersauer, welche seit dem Jahre 2022 im Bereich der Raum- und Regionalentwicklung aktiv sind. Eine weitere Möglichkeit könnte die Teilnahme an einem Interreg Projekt im Bereich der Raumplanung bieten. Dies würde auch den innovativen Charakter des Naturparks unterstreichen und eine weitere finanzielle Einnahmequelle bedeuten. \u0007 4.5.3.2 Beobachtung der territorialen Entwicklung („observation territoriale“) und Erstellung von Analysen und Projektionen als Mittel zur Entscheidungsfindung \u0007 Seit seiner Gründung versteht sich der Naturpark als eine zentrale Schnittstelle und Austauschplattform für lokale, regionale und nationale Daten. Dies schließt auch raumbezogene Informationen ein, wie etwa das regionale GIS. \u0007 Im Auftrag des DATer wurde für die Naturparke Our und Öewersauer 2024 eine Raumanalyse für das gesamte Territorium des „espace d’action Éislek“ fertiggestellt.</p>\n<p class=\"lf-p\">Das Dokument beinhaltet Basisdaten, welche anhand von Karten, Diagrammen, Grafiken, Tabellen und Texten visualisiert werden und eine umfangreiche Raumana- lyse wiedergeben. Zudem werden potenzielle Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken des Raumes herausgefiltert. Das Dokument dient als Grundlage im Rahmen der Erneuerung der beiden Naturparke sowie für die zukünftige Entwicklung einer territorialen Vision für den „espace d‘action Éislek“ gemäß dem PDAT.</p>\n<p class=\"lf-p\">Die Beobachtung der territorialen Entwicklung und die Erstellungen von Analysen und Projektionen soll in Zukunft als Mittel zur Entscheidungsfindung in der Region eingesetzt werden.</p>\n<p class=\"lf-p\">4.5.3.3 Förderung einer nachhaltigen Raum- und Regionalentwicklung mit Rücksicht auf Natur und Landschaft zwingend notwendig. Wie bereits unter Punkt 4.5.1 beschrieben, wurden bereits erste Schritte im Bereich der Radwegenetze unternommen. \u0007 In Zusammenarbeit mit den im Naturpark verfügbaren Kompetenzen bezüglich Lichtberatung, GIS und Mobilität soll eine nachhaltige Raum- und Regionalentwicklung gefördert werden, welche die natürlichen Gegebenheiten und landschaftlichen Merkmale einbezieht. Eine Raumvision ist eine langfristige territoriale Zielvorstellung, die die räumliche Entwicklung einer Region bezüglich eines bestimmen Zeithorizonts umfasst. Es handelt sich um eine strategische Planung, die auf eine nachhaltige Entwicklung abzielt und verschiedene Aspekte des Territoriums analysiert. Darüber hinaus werden in einem koordinierten Prozess gemeinsame Strategien entwickelt, um die großen ökologischen, energetischen, digitalen und klimatischen Übergänge zu begleiten und so optimale Lebensbedingungen für die gesamte Bevölkerung zu gewährleisten.</p>\n<p class=\"lf-p\">Integrativer Bestandteil dieses Prozesses sollen zudem die Förderung und Entwicklung der aktiven Mobilität in der Region, wie auch über die Grenzen hinaus, sein. Eine Abstimmung mit und zwischen den Gemeinden ist hier © Liz Hacken 71 4.5.3.4 Konzentration der Entwicklung auf die am besten geeigneten Standorte im Hinblick auf eine schonende Landschaftsentwicklung Durch die Anwendung des im PDAT festgelegten zentralörtlichen Raumsystems („armature urbaine“) und der Konzentration der Entwicklung auf die am besten geeigneten Standorte, wird die Lebensqualität im ländlichen Raum verbessert. Der Naturpark kann, auf Anfrage, beratend für die Gemeinden tätig sein. Da die Landschaftsentwicklung im Mittel- punkt des Aufgabengebietes des Naturparks steht, sieht der Naturpark sein Hauptaugenmerk in der Sensibilisierung der Gemeinden für diesen besonderen Landschaftsraum. Im Bereich der Bildung wird unterstützend ein Modul ausgearbeitet, das die Entwicklung der aktuellen Kulturlandschaft erklärt und für deren Erhalt sensibilisiert.</p>\n<p class=\"lf-p\">4.5.3.5 Sparsamer Umgang mit der natürlichen Ressource Boden und Schaffung eines resilienten Territoriums (\"territoire d'expérimentation“) für die Regionalentwicklung im ländlichen Raum.</p></div>", "next": 239927}