{"html": "<div class=\"lf-doc\"><p class=\"lf-p\">und des Großh. Beschlusses vom 22. dess. M t s . ;</p>\n<p class=\"lf-p\">I n Anbetracht, daß das Statut genannten Vereins mit den Bestimmungen der Gesetze und Reglemente in Einklang steht;</p>\n<p class=\"lf-p\">I n Anbetracht, daß die gesicherten Einkünfte der Gesellschaft zur Bestreitung der ordnungsmäßigen Ausgaben derselben hinreichend erscheinen;</p>\n<p class=\"lf-p\">Beschließt:</p>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">Art. 1</span><span class=\"lf-art-t\">Der Viehversicherungs - Verein zu</span></h4>\n<p class=\"lf-p\">Niederanven wird hiermit gesetzlich anerkannt und ist dessen Statut genehmigt.</p>\n<p class=\"lf-p\">601</p>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">Art. 2</span><span class=\"lf-art-t\">Le présent arrête, avec les statuts y</span></h4>\n<p class=\"lf-p\">annexes, sera publié au Mémorial.</p>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">Art. 3</span><span class=\"lf-art-t\">Dieser Beschluß nebst dem dazu gehörigen Statut soll im Memorial veröffentlicht</span></h4>\n<p class=\"lf-p\">werden.</p>\n<p class=\"lf-p\">Luxembourg, le 5 juillet 1901.</p>\n<p class=\"lf-p\">Le Ministre d'État, Président du Gouvernement, Luxemburg, den 5. Juli 1901.</p>\n<p class=\"lf-p\">Der Staatsminister, Präsident der Regierung, Eyschen.</p>\n<p class=\"lf-p\">EYSCHEN.</p>\n<p class=\"lf-p\">Statuten des Viehversicherungs-Vereins — Allgemeine Bestimmungen. — Name, Sitz und Zweck des Vereins.</p>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">§ 1</span><span class=\"lf-art-t\">— Unter dem Namen Viehversicherungs-Verein von</span></h4>\n<p class=\"lf-p\">Niederanven wird ein Verein gegründet, welcher bezweckt, seinen Mitgliedern unter den Bestimmungen der gegenwärtigen Statuten Entschädigungen nach dem Grundsatze der Gegenseitigkeit für Verluste an ihrem Viehbestande zu gewähren.</p>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">§ 2</span><span class=\"lf-art-t\">— Der Sitz des Vereins ist in Niederanven und</span></h4>\n<p class=\"lf-p\">erstreckt sich auf die Ortschaften Niederanven, Senningen, Oberanven.</p>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">§ 3</span></h4>\n<p class=\"lf-p\">— Die Gesellschaft versichert a) Kühe, Rinder, Ochsen und Stiere ; b) Kälbinnen, junge Ochsen und Stiere im Alter von wenigstens einem Jahre.</p>\n<h3 class=\"lf-part\">KAPITEL I.</h3>\n<h3 class=\"lf-part\">KAPITEL II. — Mitgliedschaft, Ein- und Austritt aus dem</h3>\n<p class=\"lf-p\">Verein. - - Einschreibung der Thiere.</p>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">§ 4</span><span class=\"lf-art-t\">— Mitglied des Vereins kann jeder Eigenthümer</span></h4>\n<p class=\"lf-p\">oder Pächter derjenigen Ortschaften werden, über welche ich der Verein erstreckt. — Minderjährige im Alter von fünfzehn bis achtzehn Jahren, sowie die verheiratheten Weibspersonen werden jedoch nur unter den durch Art. 3 des Gesetzes vom 11. Juli 1891 festgesetzten Bedingungen als Mitglieder des Vereins zugelassen.</p>\n<p class=\"lf-p\">Vom Eintrit in den Verein sind jedoch ausgeschlossen:</p>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">a)</span>Viehhändler und Eigenthümer oder Halter von sogenanntem Leihvieh ; b) Viehbesitzer, welche nicht ihren ganzen Viehbestand, sondern nur einzelne Stücke versichern wollen.</div>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">§ 5</span><span class=\"lf-art-t\">— Von dem Vereine können durch Beschluss der</span></h4>\n<p class=\"lf-p\">General-Versammlung und mit absoluter Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder, auf den Vorschlag des Vorstandes ausgeschlossen werden :</p>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">a)</span>Diejenigen, welche den Interessen des Vereins entgegentreten oder sich eines groben Betrugs oder des Ver suches eines solchen dem Vereine gegenüber schuldig gemacht haben.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">b)</span>Notorische Thierquäler oder solche, die ihr Vieh ungebührlich schlecht pflegen. von Niederaven. ci Diejenigen, welche den Bestimmungen der gegenwärtigen Statuten und speziellen Reglementen des Vereins nicht nachkommen.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">d)</span>Diejenigen, welche mit der Zahlung ihrer ordentlichen Beiträge während einem Monat oder für die ausserordentlichen Beiträge während vierzehn Tagen im Rückstände sind, ohne von dem Vereinsvorstande dazu Ausstand erhallen zu haben.</div>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">§ 6</span><span class=\"lf-art-t\">— Die Mitglieder , deren Ausschluss aus dem</span></h4>\n<p class=\"lf-p\">Vereine vorgeschlagen, werden zunächst von dem Vereinsvorstande zu einer bestimmten Stunde vorgeladen, um dieselben über die Ursachen des Ausschlusses zu hören.</p>\n<p class=\"lf-p\">Sofern dieselben nicht erscheinen, oder die Gründe dem Vorstand nicht genügend erscheinen, wird der Ausschluss der Entscheidung der Generalversammlung unterworfen.</p>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">§ 7</span><span class=\"lf-art-t\">— Der freiwillige Austritt aus dem Vereine kann</span></h4>\n<p class=\"lf-p\">nur zum Schlüsse des Versicherungsjahres erfolgen und muss der Antrag wenigstens drei Monate vor diesem Zeitpunkte schriftlich bei dem Vorstände eingereicht werden.</p>\n<p class=\"lf-p\">Diese Bestimmung ist jedoch auf diejenigen Mitglieder, welche ihren Wohnsitz ausserhalb der in dem Vereine einbegriffenen Ortschaften verlegen oder welche ihren Betrieb aufgeben, nicht anwendbar. Für diese hört die Versicherung mit Ende des Halbjahres, in welchem die Verlegung des Wohnsitzes oder die Aufgabe des Betriebes erfolgt, auf. Dasselbe ist der Fall, wenn ein Mitglied die Zahl der versicherten Thiere vermindert.</p>\n<p class=\"lf-p\">Mit dem Augenblicke des Austrittes hört die Versicherung für den Austretenden, ebenso die Ersatzverbindlichkeit für den Verein auf.</p>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">§ 8</span><span class=\"lf-art-t\">— Im Falle des Austrittes oder des Ausschlusses</span></h4>\n<p class=\"lf-p\">stehen dem Austretenden keinerlei Ansprüche auf den Verein zu Jedoch haftet derselbe noch für die ordentlichen und ausserordentlichen Beiträge des Jahres, in welchem der Austritt bezw. Ausschluss erfolgt.</p>\n<p class=\"lf-p\">Für den Fall, dass ein Mitglied einen andern Wohnsitz nimmt und sich sogleich bei einer daselbst auf Gegen48d 602 seiligkeit beruhenden gesetzlich anerkannten Viehversicherung als Mitglied autnehmen lässt, kann zu seinen Gunsten ein Theil der bezahlten Beitrage dem andern Versicherungsverein durch Besehluss des Vorstandes zugewiesen werden.</p>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">§ 9</span><span class=\"lf-art-t\">— Ein jeder Einwohner, welcher dem Vereine beitreten will, zeigt dieses einem der Vorstandsmitglieder</span></h4>\n<p class=\"lf-p\">an, welcher dem sich Meldenden die Statuten, die derselbe zu unterzeichnen hat. bekannt macht. Es wird alsdann von zwei Mitgliedern der Gesundheitszustand des Viehes untersucht. In zweifelhaften Fällen kann von dem Vorstände das Gutachten eines Thierarztes auf Kosten des Versicherten eingeholt werden.</p>\n<p class=\"lf-p\">Ergiebt sich nichts zu erinnern, so wird der Werth des zu versichernden Thieres bestimmt,; die Taxe und das versicherte Vieh nach Alter, Farbe, Race und Abzeichen In das Taxationsverzeichniss eingetragen. Der Vorstand entscheidet in seiner ersten Sitzung über die Annahme, die sofort dem Versicherten bekannt zu geben ist.</p>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">§ 10</span><span class=\"lf-art-t\">— Diejenigen Mitglieder, welche ihren Viehbestand vergrössern, sind verpflichtet, bezüglich der neu</span></h4>\n<p class=\"lf-p\">eingestellten Thiere innerhalb acht Tagen dem Vereinsvorstande Anzeige zu erstatten und wird sodaun hinsichtlich der Aufnahme nach den Bestimmungen des vorhergehenden § 9 verfahren.</p>\n<p class=\"lf-p\">Der Eintritt junger Thiere in das zur Aufnahme geeignete Alter gilt als Vergrösserung eines versicherten Viehbestandes, Wer während des Jahres ein versichertes Stück Vieh verkauft, kann ein anderes zur Versicherung zugelassenes Stück an dessen Stelle setzen, für welches er den Mehrbetrag zu zahlen hat, jedoch wird der Minderwerth nicht vergütet.</p>\n<h3 class=\"lf-part\">KAPITEL III — Beginn und Aufhören der Versicherung.</h3>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">§ 11</span><span class=\"lf-art-t\">— Die Versicherung beginnt mit dem Tage der</span></h4>\n<p class=\"lf-p\">Zustellung des Beschlusses des Vorstandes, wonach der Versicherte als Mitglied aufgenommen oder für wirkliche Mitglieder mit dem Tage, wo die neu eingestellten Thiere in die Versicherung angenommen.</p>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">§ 12</span><span class=\"lf-art-t\">— Die Versicherung hört auf</span></h4>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">1)</span>Im Falle des Ausschlusses eines Mitgliedes, mit dem folgenden Tage, an welchem demselben der Ausschluss bekannt gegeben.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">2)</span>Im Falle der Versicherte seinen Wohnsitz ausserhalb des Viehversicherungshezirkes verlegt, mit dem Tage, au welchem die Thiere anderwärts eingestellt.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">3)</span>Im Falle die ordentlichen und ausserordentlichen Beiträge in dem bestimmten Zeitpunkte nicht richtig ein- gezahlt, acht Tage nach erfolgter schriftlicher Mahnung durch den Vorstand.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">4)</span>Im Falle das versicherte Thier in Folge Verkauf Tausch oder Vererbung auf einen anderen Besitzer übergeht, mit dem Tage des Ueberganges an den neuen Besitzer.</div>\n<p class=\"lf-p\">Die Versicherung dauert jedoch fort :</p>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">a)</span>Wenn der Verkauf oder Tausch unter Mitgliedern des.</div>\n<p class=\"lf-p\">Vereins stattfindet ;</p>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">b)</span>Wenn der neue Besitzer sich sofort als Mitglied desVereins aufnehmen lässt ;</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">c)</span>Im Falle der Vererbung, wenn die Erben als Mr glieder aufgenommen werden können und ihre Verpflichtungen gegenüber dem Vereine zu erfüllen in der Lage sind.</div>\n<p class=\"lf-p\">In den drei Fallen ist dem Vorstände von der erfolgten Veränderung Kenntniss zu geben ;</p>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">d)</span>Wenn der Besitzer in Folge einer gesetzlichen Bestimmung gehalten ist, ein verkauftes Thier zurückzunehmen oder den Preis dasür zu erstatten.</div>\n<h3 class=\"lf-part\">KAPITEL IV. —</h3>\n<p class=\"lf-p\">Wegfall der Entschädigung. — Entschädigungsbetrag. — Beiträge. — Eintrittsgeld.</p>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">§ 13</span><span class=\"lf-art-t\">— Keine Entschädigung wird gewährt bei Verlusten, welche herbeigeführt sind</span></h4>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">a)</span>Durch Feuersbrunst oder Blitzschlag. Entschädigt werden jedoch die Verluste durch Blitzschlag auf freiem Felde ;</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">6)</span>Durch Ueberschwemmungen ;</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">c)</span>Durch Seuchen oder ansteckende Krankheiten, soweit für dieselben auf Grund des Gesetzes eine Entschädigung des Besitzers stattsindet oder wenn auf Grund jener Gesetze wegen Nichtbeachtung der polizeilichen Bestimmungen eine Entschädigung nicht eintreten kann.</div>\n<p class=\"lf-p\">Eine Entschädigung wird ferner nicht gewährt, wenn ein versichertes Thier in Folge eines redhibitorischen Fehlers während der Zeit verendet, in welcher der Besitzer Anspruch gegen den Verkäufer erheben oder sofern(...) er den gesetzlichen Zeitpunkt, welcher für den betreffenden Fehler bestimmt ist, vorübergehen lässt, sofern, nachgewiesen ist, dass ihm das Vorhandensein des Fehlers bekannt war.</p>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">§ 14</span><span class=\"lf-art-t\">— Die Entschäligung kann durch den Vorstands</span></h4>\n<p class=\"lf-p\">versagt oder gekürzt werden :</p>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">a)</span>Wenn der Viehbesitzer die Krankheit oder den Unfall nicht innerhalb der vorgeschriebenen Frist zur Anzeigebringt ;</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">b)</span>Wenn er den ihm in Bezug auf die Behandlung des erkrankten oder verletzten Thieres vom Vereinsvorstandeertheilten Weisungen nicht Folge leistet;</div>\n<p class=\"lf-p\">603</p>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">c)</span>Wenn der Verlust Folge der Fahrlässigkeit oder grober Misshandlung seitens des Besitzers oder der Person ist, dem die Thiere sur Pflege anvertraut ;</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">d)</span>Wenn ein Mitglied des Vereins sich irgend einer Art betrügerischer Angaben oder Handlungen gegen den Verein schuldig gemacht hat ;</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">e)</span>Wenn das versicherte Thier in Folge einer Operation verendet, die nicht durch einen Thierarzt ausgeführt worden: ausgenommen sind dabei solche Operationen, die durch schnelle Hilfeleistung vorgenommen werden müssen, z. B. bei Blähungen durch den Trokarstich u. s. w. ;</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">f)</span>Wenn eine dritte Person für de Unfall verantwortlich ist.</div>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">§ 15</span><span class=\"lf-art-t\">— Ueber die Gewährung oder Versagung der Entschädigung beschliesst der Vorstand in gemeinsamer Berathung mit Stimmenmehrheit und ist der Entscheid dem</span></h4>\n<p class=\"lf-p\">Beschädigten gleich zu eröffnen. Gegen diesen Beschluss des Vorstandes ist die Berufung au das Schiedsgericht zulässig.</p>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">§ 16</span><span class=\"lf-art-t\">— Einschädigungsbetrag. — Die Entschädigung</span></h4>\n<p class=\"lf-p\">eines verunglückten Stück Viehes wird auf zwei Drittel der Taxe festgesetzt. Die Haut fällt dem Eigenthümer zu, mit Ausnahme der in § 27 vorgesehenen Fälle.</p>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">§ 17</span></h4>\n<p class=\"lf-p\">— Beiträge. — Jedes Mitglied ist verpflichtet, ein Procent des Werthes des versicherten Viehes in halbjährigen Raten als Beitrag zu zahlen.</p>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">§ 18</span><span class=\"lf-art-t\">— Eintrittsgeld. — Mitglieder des Vereins, welche</span></h4>\n<p class=\"lf-p\">sich bei der Bildung aufnehmen lassen, zahlen kein Eintrittsgeld.</p>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">§ 19</span><span class=\"lf-art-t\">— Später eintretende Mitglieder haben, ausser</span></h4>\n<p class=\"lf-p\">der jährlichen Prämie, als Eintrittsgeld zu entrichten : für eine Kuh. Fr. 1,25 Ct., für die folgende Fr. 0,62½ Ct., und für jedes weitere Stück Fr. 0,25 Ct.</p>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">§ 20</span><span class=\"lf-art-t\">— Diejenigen, welche aus dem Vereine geschieden sind und wieder eintreten wollen, werden nach</span></h4>\n<p class=\"lf-p\">§ 19 behandelt. Etwaige Rückstände früherer Beiträge sind jedoch vorher zu entrichten.</p>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">§ 21</span><span class=\"lf-art-t\">— Sobald die Vereinsmittel den Betrag von fünfhundert Franken übersteigen, muss der Ueberschuss bei</span></h4>\n<p class=\"lf-p\">der Sparkasse deponirt werden.</p>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">§ 22</span><span class=\"lf-art-t\">— Die Vereinskasse muss für einen Reservefonds</span></h4>\n<p class=\"lf-p\">sorgen, welcher mindestens ein Franken von 1000 Franken des Werthes der versicherten Thiere beträgt. Dieser Satz wird auf ein Viertel ermässigt von dem Tage au, wo der Verein dem zwischen den verschiedenen zu Recht bestehenden Ortsvereinen des Landes etwa später zu gründenden Centralverbande beigetreten sein wird. Derselbe muss jedoch wiederum auf seine vorige Höhe gebracht werden, im Falle der Verein späterhin aus dem Centrat. verbände freiwillig austreten oder aus demselben ausgeschlossen werden sollte.</p>\n<p class=\"lf-p\">Der Generalversammlung bleibt es vorbehalten, eintretenden Falls die Zahlung eines aussergewöhnlichen.</p>\n<p class=\"lf-p\">Beitrages im Betrage von nicht über Fr. 0,25 Ct. von hundert Frauken des Werthes des versicherten Viehes so lange anzuordnen, bis der Reservefonds nie statutarisch festgesetzte Höhe wieder erreicht haben wird.</p>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">§ 23</span></h4>\n<p class=\"lf-p\">— Die Vereinsgelder dürfen zu keinem andern, als dem in dem Statut angewiesenen Zwecke verwandt werden. Auch hat die Vereinskasse für samintliche, zur Führung der Geschäfte des Vereins benothigten Auslagen aufzukommen. Zu diesen Verwallungsauslagen zählen auch die infolge Beitritt au dem bereits in dem vorhergehenden § 22 erwähnten Centralverband au diesen letztern zu entrichtenden gewöhnlichen oder auch aussergewöhnlichen Prämien.</p>\n<h3 class=\"lf-part\">KAPITEL V. — Verfahren bei Erkrankung des Viehes. —</h3>\n<p class=\"lf-p\">Nothschlachtung.</p>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">§ 24</span><span class=\"lf-art-t\">— Wenn sin versichertes Stück Vieh erkrankt</span></h4>\n<p class=\"lf-p\">oder einen Unfall erleidet, dann ist der Eigenthümer verpflichtet, alte ihm zu Gebote stehenden Mittel zu dessen Herstellung anzuwenden. Auch muss derselbe dem Vorstande innerhalb zwölf Stunden hiervon Anzeige machen, damit sich von der Zweckmässigkeit der getroffenen Anordnungen überzeugt werden kann.</p>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">§ 25</span><span class=\"lf-art-t\">— Beschliesst der Vorstand die ärztlich Behandlung des Thieres, so werden die Kurkosten, mit Ausnahme jedoch der Arzneikosten, welche in allen Fällen</span></h4>\n<p class=\"lf-p\">dem Eigenthümer zu Lasten bleiben, von der Vereinskasse bestritten.</p>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">§ 26</span><span class=\"lf-art-t\">— Unter allen Umständen ist das Mitglied verpflichtet, jeden Todesfall eines versicherten Stück Viehes</span></h4>\n<p class=\"lf-p\">sofort dem Vorstaude des Vereines anzuzeigen. Trifft den Eigeuthümer kein Verschulden und ist die Identität des gefallenen Viehes durch zwei Taxatoren festgestellt, so erfolgt die Auszahlung der Entschädigungssumme aus der Vereinskasse.</p>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">§ 27</span><span class=\"lf-art-t\">— Erweisen sich Thiere einer unheilbaren Krankheit verdächtigt, so kann durch den Vereinsausschuss die</span></h4>\n<p class=\"lf-p\">alsbaldige Schlachtung des Thieres augeordnet werde.</p>\n<p class=\"lf-p\">In diesem Falle kann die Entschädigungssumme auf drei Viertel des Werthes festgesetzt werden, dem Eigenthümer bleibt hierbei die Wahl, ob er das Fleisch nach einer von zwei Mitgliedern des Vorstandes zu bestimmenden Taxe behalten oder solches dem Vereine belassen will.</p>\n<p class=\"lf-p\">In letzterem Falle wird das Fleisch, soweit es polizeilich zulässig ist, von zwei Mitgliedern des Vorstandes in 604 einem Tage verkauft. Der Erlös fliesst in die Vereinskasse und fallt in diesem Falle die Haut dem Vereine zu.</p>\n<p class=\"lf-p\">Der Besitzer des Thieres darf eine Nothschlachtung nur mit Genehmigung des Vereinsausschusses vornehmen, dringende Fälle ausgenommen, bei welchen der Vereinsausschuss die Nothwendigkeit der Nothschlachtung nachträglich anerkennen muss.</p>\n<h3 class=\"lf-part\">KAPITEL VI. — Beginn des</h3>\n<p class=\"lf-p\">Versicherungsjahres.</p>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">§ 28</span><span class=\"lf-art-t\">— Das Versicherungsjahr beginnt mit dem 1. Januar und endigt mit dem 31. Dezember eines jeden</span></h4>\n<p class=\"lf-p\">Jahres. Die Taxation sindet jährlich zweimal statt und zwar durch zwei Mitglieder des Vorstandes.</p>\n<p class=\"lf-p\">Zu diesem Behufe behändigt der Vorsteher den Taxatoren ein alphabetisches Verzeichniss der Mitglieder, deren Vieh versichert ist. Die hierbei ermittelte Abschätzungssumme gilt als diejenige, auf welche die Beiträge und Umlagen des Vereins vertheilt werden.</p>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">§ 29</span><span class=\"lf-art-t\">— Im Erkrankungs- und Todesfalle eines Thieres</span></h4>\n<p class=\"lf-p\">gilt die halbjährige Abschätzungssumme als diejenige, nach welcher die Vergütung im Falle eines Verlustes erfolgt.</p>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">§ 30</span><span class=\"lf-art-t\">— Der Rechnungsführer berichtigt auf Grund des</span></h4>\n<p class=\"lf-p\">von den Taxatoren eingereichten Taxationsverzeichnisses die Versicherungsrolle und fertigt die von dem Vorstande festzusetzende Heberolle für die Zahlung der einzelnen Mitglieder an.</p>\n<h3 class=\"lf-part\">KAPITEL VII. — Organe des Vereins.</h3>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">§ 31</span><span class=\"lf-art-t\">— Die Organe des Vereins sind</span></h4>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">a)</span>Die General-Versammlung.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">b)</span>Der Vereinsvorstand.</div>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">§ 32</span><span class=\"lf-art-t\">—General-Versammlung. — Wenigstens einmal</span></h4>\n<p class=\"lf-p\">im Jahre findet in dem auf den Schluss des Rechnungsjahres folgenden Monate eine Generalversammlung statt.</p>\n<p class=\"lf-p\">Der Präsident kann ausserdem die General-Versammlung eigenmächtig, er muss dieselbe auf Verlangen von 3 Vorstandsmitgliedern, oder auf ein von zehn wirklichen Mitgliedern unterzeichnetes und die Gegenstände der Tagesordnung enthaltendes Ersuchen einberufen.</p>\n<p class=\"lf-p\">Die General-Versammlungen sind wenigstens acht Tage vor dem für dieselben anberaumten Tage durch Anschlag ortsüblich bekannt zu machen, — Die Beschlüsse der General-Versammlung werden nach einsacher Stimmenmehrheit der Anwesenden gefasst, ausgenommen wenn über Anträge auf Abänderung der Statuten oder Auflösung des Verbandes abgestimmt werden soll.</p>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">§ 33</span><span class=\"lf-art-t\">— Befugnisse. — Die ordentlichen General-Ver</span></h4>\n<p class=\"lf-p\">Sammlungen beschliessen über alle Gegenstände, welche denselben zu diesem Behufe von dem Vorstande vorgelegt oder von den Mitgliedern angeregt werden, in letzterem Falle jedoch nur wenn mindestens 14 Tage vorher dem Vorstande von den zu stellenden Anträgen Mittheilung gemacht worden und solche nicht den Statuten zuwiderlaufen. Der Vorsitzeude hat in der General-Versammlung über seine Verwaltung wahrend des verflossenen Vereinsjahres einen Rechenschaftsbericht zu erstatten.</p>\n<p class=\"lf-p\">Ausserordentliche Versammlungen können nur über solche Angelegenheiten beschliessen, die bei der Einladung als Gegenstand der Berathung bezeichnet worden, sind.</p>\n<p class=\"lf-p\">Die Protokolle der General-Versammlung müssen zu ihrer Gültigkeit von dem Vorsitzenden, dem Schriftführer und zwei zu solchem Zwecke von der General-Versammlung besonders gewählten Vereinsmitgliedern unterschrieben werden.</p>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">§ 34</span><span class=\"lf-art-t\">— Vorstand : Zur Verwaltung der Geschäfte des</span></h4>\n<p class=\"lf-p\">Vereins wählen die Mitglieder in der jährlichen Generalversammlung, welche im Monat Januar abgehalten wird, in geheimer Abstimmung und mit absoluter Stimmenmehrheit, einem Vorstand, bestehend aus sieben Mitgliedern, nämlich : einem Vorsteher ; einem Stellvertreter des Vorstehers ; einem Rechnungsführer ; einem Schriftführer ; und drei Mitgliedern.</p>\n<p class=\"lf-p\">Die sämmtlichen Mitglieder des Vorstandes werden jedesmal auf die Dauer von drei Jahren ernannt. Diesalben verrichten ihre Funktionen unentgeltlich. Ihr Amt ist ein Ehrenamt. Die Remuneration des Rechnungsführers dagegen wird durch die General-Versammlung festgesetzt.</p>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">§ 35</span><span class=\"lf-art-t\">— Der Vorsteher besorgt die Gesammt-Geschäftsführung und vertritt die Gesellschaft in allen Fällen, kann</span></h4>\n<p class=\"lf-p\">sich aber auch durch den Stellvertreter vertreten lassen</p>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">§ 36</span><span class=\"lf-art-t\">— Der Rechnungsführer besorgt die Erhebung</span></h4>\n<p class=\"lf-p\">aller Einnahmen und die Auszahlung der auf die Vereinskasse angewiesenen Ausgaben auf Grund der Anwessung des Vorstehers.</p>\n<p class=\"lf-p\">Am Ende des Geschäftsjahres legt der Rechnungsführer vollständige Rechnung ab über die Einnahmen und Ausgaben, welche in der im Monat Januar stattfindenden General-Versammlung vorgelegt wird. Der Vorsteher beaufsichtigt das Kassenwesen.</p>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">§ 37</span><span class=\"lf-art-t\">— Der Vorstand wird zur Wahrnehmung aller</span></h4>\n<p class=\"lf-p\">ihm durch das Statut ertheilten Rechte und Pflichte durch die blosse Wahl berechtigt.</p>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">§ 38</span><span class=\"lf-art-t\">— Schiedsgericht. — Alle im Schosse der Gesellschaft entstehenden Streitigkeiten werden nach Art. 5 de</span></h4>\n<p class=\"lf-p\">Gesetzes vom 11. Juni 1891 stets durch zwei von de betheiligten Parteien zu ernennenden Schiedsrichter geschlichtet.</p>\n<p class=\"lf-p\">605 Unterlässt eine der Parteien diese Ernennung, so kann per Vorsteher des Vereins dieselbe vornehmen. Sind die beiden Schiedsrichter getheilter Ansicht, so ziehen sie einen dritten zu, welcher zu entscheiden hat und dessen Entscheidung entgültig ist.</p>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">§ 59</span><span class=\"lf-art-t\">— Die Abänderung gegenwärtiger Statuten kann</span></h4>\n<p class=\"lf-p\">nur durch eine Generalversammlung geschehen, deren Zusammenberufung und Verhandlungen in der statutengemass vorgeschriebenen Form stattzusinden haben.</p>\n<p class=\"lf-p\">Zur Gültigkeit der Beschlüsse dieser Versammlung ist erfordert, dass wenigstens die Hälfle der Mitglieder dabei anwesend sind und wenigstens drei Viertel der anwesenden Stimmen sich dafür aussprechen, und dass dieselben durch die Regierung nach Vorschrift des Reglementes für die auf Gegenseitigkeit beruhenden Hilfskassen vom 22. Juli 1891 gutgeheissen werden.</p>\n<p class=\"lf-p\">Die Auflösung kaun nur in einer speziell zu diesem Zwecke wenigstens zwei Monate im Voraus durch Einzelbriefe mit ausdrücklicher Angabe der Tagesordnung ein- berufenen Versammlung beschlossen werden, in welcher wenigstens drei Viertel der Vereinsmitglieder vertreten sein müssen. — Dieser Beschluss muss mit drei Viertel der anwesenden Stimmen gesasst sein. — Die Auflösung ist nur mit Gutheissung der Regierung gültig. — Im Falle der Auflösung hat die Liquidirung gemäss den Bestimmungen des Art. 9 des Grossh. Beschlusses vom 22. Juli 1891 stattzufinden.</p>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">§ 40</span><span class=\"lf-art-t\">— Durch Beschluss des Vorstandes können gegenwärtige Statuten gedruckt und zum Kostenpreise an die</span></h4>\n<p class=\"lf-p\">Mitglieder überlassen werden. In derselben Weise können Quittungs- und Notationsregister beschafft werden.</p>\n<h4 class=\"lf-art\"><span class=\"lf-art-num\">§ 41</span><span class=\"lf-art-t\">— Die Unterschrift unter die gegenwärtigen Statuten gilt als Anerkenntniss derselben und als verbindliche</span></h4>\n<p class=\"lf-p\">Erklärung, der Gesellschaft beitreten zu wollen.</p>\n<p class=\"lf-p\">Berathen und angenommen zu Niederanven, am 4.</p>\n<p class=\"lf-p\">April 1901. (Folgen die Unterschriften.) Avis. — Administration communale.</p>\n<p class=\"lf-p\">Bekanntmachung. — Gemeindeverwaltung.</p>\n<p class=\"lf-p\">Par arrêté grand-ducal du 6 juillet et. M.</p>\n<p class=\"lf-p\">Mathias Mark, négociant à Differdange, a été nommé bourgmestre de la commune de Differdange.</p>\n<p class=\"lf-p\">Durch Großh. Beschluß vom 6. Juli c. ist Hr.</p>\n<p class=\"lf-p\">Mathias Mark, Handelsmann zu Differdinzen, zum Bürgermeister der Gemeinde Differdingen ernannt worden.</p>\n<p class=\"lf-p\">Luxembourg, le 8 juillet 1901.</p>\n<p class=\"lf-p\">Le Directeur général de l'intérieur, H.</p>\n<p class=\"lf-p\">KIRPACH.</p>\n<p class=\"lf-p\">Luxemburg, den 8. J u l i 1901.</p>\n<p class=\"lf-p\">Der General-Director des Innern, H. Kirpach.</p>\n<p class=\"lf-p\">Avis. — Société anonyme luxembourgeoise des chemins de fer et minières Prince-Henri.</p>\n<p class=\"lf-p\">MM. les actionnaires sont convoques à l'assemblée générale extraordinaire qui aura lieu le samedi, 3 août 1901, à 10 heures du matin, au siege de la société, avenue de la Porte-Neuve, à Luxembourg.</p>\n<p class=\"lf-p\">Ordre du jour : 1° modification de l'art. 24 des statuts ; 2° fixation de l'indemnité à allouer au président du Conseil d'administration.</p>\n<p class=\"lf-p\">Pour assister à l'assemblée générale, MM. les actionnaires doivent se conformer aux prescriptions de l'art. 39 des statuts et déposer leurs actions dix jours au moins avant la date fixée ci-dessus : 1° à Luxembourg : au siège de la société, avenue de la Porte-Neuve ; à la Banque Internationale et à la Banque Werling, Lambert et Cie ; 2° à Bruxelles : à la Banque de Bruxelles, rue Royale, 62 ; 3° à Berlin : à la Berliner Handelsgesellschaft, chez MM. S. Bleiehroder et C. Schlesinger-Trier et Cie ; 4° à Francfort s/M. : à la Mitteldeutsche Creditbank et chez MM. Bass et Herz.</p>\n<p class=\"lf-p\">Luxembourg, le 13 juillet 1901.</p>\n<p class=\"lf-p\">606 Marktpreise. — 1 . Hälfte des Monats Mai 1901.</p>\n<p class=\"lf-p\">Bezeichnung der Lebensmittel u. dgl.</p>\n<p class=\"lf-p\">Weizen...</p>\n<p class=\"lf-p\">M i t t e l p r e i s e der verkauften Lebensmittel auf den Märkten von Maße oder DieGewicht Luxemburg. kirch.</p>\n<p class=\"lf-p\">Wiltz.</p>\n<p class=\"lf-p\">Ettelbrück.</p>\n<p class=\"lf-p\">Echter-Remich Mersch Greven Esch nach. macher a. d. A.</p>\n<p class=\"lf-p\">Hektoliter 16 00 17 25 17 50 18 00 17 00 17 00 Mischelfrucht...</p>\n<p class=\"lf-p\">15 00 16 00 15 00 16 50 Roggen...</p>\n<p class=\"lf-p\">13 00 14 50 12 50 14 00 Gerste...</p>\n<p class=\"lf-p\">14 00 16 00 9 25 Spelz...</p>\n<p class=\"lf-p\">12 00 Heidekorn...</p>\n<p class=\"lf-p\">9 25 7 75 9 00 9 50 9 00 Hafer...</p>\n<p class=\"lf-p\">9 50 Erbsen...</p>\n<p class=\"lf-p\">15 00 Bohnen...</p>\n<p class=\"lf-p\">14 00 Linsen...</p>\n<p class=\"lf-p\">25 00 Kartoffeln...</p>\n<p class=\"lf-p\">4 00 3 50 3 00 3 00 5 00 5 00 0 45 0 40 0 45 0 48 0 35 0 34 0 40 Mischel-Mehl...</p>\n<p class=\"lf-p\">0 375 0 38 0 37 0 38 0 32 0 32 0 36 Roggen-Mehl...</p>\n<p class=\"lf-p\">0 35 0 32 0 32 Geschälte Gerste .</p>\n<p class=\"lf-p\">0 70 Butter...</p>\n<p class=\"lf-p\">2 78 2 50 2 50 2 54 2 70 2 80 2 50 2 60 3 25 0 83 75 0 70 0 70 0 80 0 80 0 75 0 75 1 00 Weizen-Mehl...</p>\n<p class=\"lf-p\">Kilogr.</p>\n<p class=\"lf-p\">17 00 Eier...</p>\n<p class=\"lf-p\">Dutzend.</p>\n<p class=\"lf-p\">Heu...</p>\n<p class=\"lf-p\">500 Kilo. 56 20 40 00 33 80 25 00 15 00 15 00 20 00 10 00 8 00 16 00 Stroh...</p>\n<p class=\"lf-p\">Buchenholz...</p>\n<p class=\"lf-p\">Stere.</p>\n<p class=\"lf-p\">Eichenholz...</p>\n<p class=\"lf-p\">4 875 Weichholz...</p>\n<p class=\"lf-p\">2 00 1 55 1 50 1 60 1 60 Kuh- od. Rindfleisch 1 70 1 60 1 50 1 50 1 50 1 60 1 50 1 50 1 50 Kalbfleisch...</p>\n<p class=\"lf-p\">1 64 1 50 1 70 1 70 1 60 1 50 1 60 1 60 1 85 Hammelfleisch...</p>\n<p class=\"lf-p\">1 70 1 70 1 80 1 90 2 00 1 80 1 60 Schweinefleisch 1 80 1 70 1 70 1 60 1 60 1 80 Ochsenfleisch... ld. geräuchert.</p>\n<p class=\"lf-p\">Kilogr.</p>\n<p class=\"lf-p\">2 50 2 00 1 50 1 50 1 30 1 50 1 85 607 Marktpreise. — 2. Hälfte des Monats Mai 1901.</p>\n<p class=\"lf-p\">M i t t e l p r e i s e der verkauften Lebensmittel auf den Märkten von Bezeichnung der Lebensmittel u. dgl.</p>\n<p class=\"lf-p\">Gewicht Luxemburg.</p>\n<p class=\"lf-p\">Weizen...</p>\n<p class=\"lf-p\">Hectolite 16 00 17 125 17 50 17 50 17 00 Mischelfrucht...</p>\n<p class=\"lf-p\">15 00 16 00 15 00 16 00 16 00 Roggen...</p>\n<p class=\"lf-p\">13 0 14 125 12 50 Gerste...</p>\n<p class=\"lf-p\">14 00 Maße oder Die- kirch.</p>\n<p class=\"lf-p\">Wiltz.</p>\n<p class=\"lf-p\">Ettel- Echter brück. nach.</p>\n<p class=\"lf-p\">Greven Esch Remich Mersch macher. a. d. A.</p>\n<p class=\"lf-p\">Spelz...</p>\n<p class=\"lf-p\">Heidekorn...</p>\n<p class=\"lf-p\">Hafer...</p>\n<p class=\"lf-p\">9 25 Erbsen...</p>\n<p class=\"lf-p\">15 00 Bohnen...</p>\n<p class=\"lf-p\">14 00 Linsen...</p>\n<p class=\"lf-p\">25 00 Kartoffeln...</p>\n<p class=\"lf-p\">3 25 3 25 3 00 3 00 0 45 0 40 0 45 0 48 0 375 0 38 0 37 0 38 0 32 0 32 Weizen-Mehl...</p>\n<p class=\"lf-p\">Kilogr.</p>\n<p class=\"lf-p\">Mischel-Mehl...</p>\n<p class=\"lf-p\">9 25 7 75 9 00 9 00 17 00 5 00 3 50 4 125 0 36 0 34 0 40 0 50 0 32 0 32 0 36 0 40 Roggen-Mehl...</p>\n<p class=\"lf-p\">0 35 Geschälte Gerste.</p>\n<p class=\"lf-p\">0 70 Butter...</p>\n<p class=\"lf-p\">2 50 2 40 2 00 2 20 2 59 2 80 2 80 2 60 2 50 0 825 0 75 0 75 0 75 0 80 0 90 0 70 0 85 1 00 1 50 1 50 1 50 Eier...</p>\n<p class=\"lf-p\">Dutzend.</p>\n<p class=\"lf-p\">Heu...</p>\n<p class=\"lf-p\">500 Kilo. 47 50 40 00 34 00 25 00 15 00 15 00 20 00 10 00 8 00 16 00 Stroh...</p>\n<p class=\"lf-p\">Buchenholz...</p>\n<p class=\"lf-p\">Stere.</p>\n<p class=\"lf-p\">Eichenholz...</p>\n<p class=\"lf-p\">Weichholz...</p>\n<p class=\"lf-p\">Ochsenfleisch...</p>\n<p class=\"lf-p\">Kilogr.</p>\n<p class=\"lf-p\">2 00 1 40 1 50 1 00 1 60 Kuh- od. Rindfleisch 1 70 1 30 1 50 1 50 1 50 1 60 1 50 1 50 Kalbfleisch...</p>\n<p class=\"lf-p\">1 65 1 60 1 70 1 70 1 60 1 60 1 60 1 60 Hammelfleisch...</p>\n<p class=\"lf-p\">1 70 1 50 1 80 1 90 2 00 1 80 Schweinefleisch...</p>\n<p class=\"lf-p\">1 80 1 40 1 70 1 60 1 50 1 50 id. geräuchert.</p>\n<p class=\"lf-p\">2 50 2 00 1 90 1 35 1 60 1 60 1 85 608 Marktpreise. — 1. Hälfte des Monats Juni 1901.</p>\n<p class=\"lf-p\">Bezeichnung der Lebensmittel u dgl.</p>\n<p class=\"lf-p\">Maße oder Gewicht.</p>\n<p class=\"lf-p\">M i t t e l p r e i s e der verkauften Lebensmittel auf den Märkten von Luxemburg.</p>\n<p class=\"lf-p\">Die kirch.</p>\n<p class=\"lf-p\">Wiltz.</p>\n<p class=\"lf-p\">Ettelbrück.</p>\n<p class=\"lf-p\">Echter- Remich Mersch. Greven Esch nach. macher. a. d. A.</p>\n<p class=\"lf-p\">Hectoliter 16 00 17 00 17 50 16 50 Weizen...</p>\n<p class=\"lf-p\">17 00 13 00 16 60 16 00 Mischelfrucht...</p>\n<p class=\"lf-p\">13 00 16 00 15 00 Roggen...</p>\n<p class=\"lf-p\">13 00 14 25 12 50 11 00 Gerste...</p>\n<p class=\"lf-p\">14 00 Spelz...</p>\n<p class=\"lf-p\">12 00 Heidekorn...</p>\n<p class=\"lf-p\">9 50 Hafer...</p>\n<p class=\"lf-p\">9 75 Erbsen...</p>\n<p class=\"lf-p\">15 00 Bohnen...</p>\n<p class=\"lf-p\">14 00 Linsen...</p>\n<p class=\"lf-p\">25 00 Kartoffeln...</p>\n<p class=\"lf-p\">3 00 3 00 3 00 2 65 3 73 3 00 0 45 0 40 0 45 0 48 0 36 0 34 0 40 0 80 Mischel-Mehl...</p>\n<p class=\"lf-p\">0 375 0 38 0 37 0 38 0 32 0 32 0 36 0 40 Roggen-Mehl...</p>\n<p class=\"lf-p\">0 35 0 32 0 32 Geschälte Gerste.</p>\n<p class=\"lf-p\">0 70 Butter...</p>\n<p class=\"lf-p\">2 21 2 30 2 00 2 05 2 02 2 50 2 10 2 60 2 60 0 89 1 40 0 80 0 75 0 87 0 83 0 73 1 15 1 228 1 50 1 50 Kilogr.</p>\n<p class=\"lf-p\">Weizen-Mehl...</p>\n<p class=\"lf-p\">9 50 7 75 9 00 17 00 Eier...</p>\n<p class=\"lf-p\">Dutzend.</p>\n<p class=\"lf-p\">Heu...</p>\n<p class=\"lf-p\">500 Kilo. 46 00 40 00 33 60 25 00 15 00 15 00 20 00 10 00 15 00 16 00 Stroh...</p>\n<p class=\"lf-p\">Stere.</p>\n<p class=\"lf-p\">Buchenholz...</p>\n<p class=\"lf-p\">Eichenholz...</p>\n<p class=\"lf-p\">5 75 8 00 Weichholz...</p>\n<p class=\"lf-p\">2 04 1 40 1 50 1 70 1 30 Kud- od. Rindfleisch 1 735 1 35 1 50 1 60 1 40 1 60 1 40 1 60 1 50 Kalbfleisch...</p>\n<p class=\"lf-p\">1 78 1 60 1 70 1 80 1 60 1 50 1 30 1 60 1 90 1 60 Kilogr.</p>\n<p class=\"lf-p\">Ochsenfleisch...</p>\n<p class=\"lf-p\">Hammelfleisch. .</p>\n<p class=\"lf-p\">2 04 1 30 1 80 1 90 2 00 1 80 Schweinefleisch .</p>\n<p class=\"lf-p\">1 88 1 40 1 70 1 60 1 60 1 50 geräuchert.</p>\n<p class=\"lf-p\">2 50 id.</p>\n<p class=\"lf-p\">2 00 Luxembourg Imprimerie de la Cour, V. Bück.</p>\n<p class=\"lf-p\">1 38 1 60 1 85 1 MEMORIAL 3£Temortaf DU be8 Grand-Duelîé de Luxembourg.</p>\n<p class=\"lf-p\">ANNEXE au № 48 de 19O1.</p>\n<p class=\"lf-p\">R A P P O R T CKfilVÏSRAJLi SU« IA Situation de l'Industrie et du Commerce p e n d a n t l'année 1900.</p>\n<p class=\"lf-p\">Considérations générales.</p>\n<p class=\"lf-p\">Il n'y a pas un an que nous écrivions à l'occasion de la publication de nôtre Rapport annuel : « Cette tendance de hausse continuelle et exagérée jette cependant une ombre sur la situation brillante de nos jours : arrivée au point culminant, le mouvement rétrograde doit être devant les portes. Espérons qu'il se dessinera lentement et qu'il ne compromettra pas, par une baisse ou une dépréciation trop brusque, les beaux résultats acquis jusqu'ici. »</p>\n<p class=\"lf-p\">Le danger de cette crise a pu être conjuré pendant le premier trimestre 1900 ; maïë bientôt après des points noirs apparaissaient à l'horizon, des symptômes infaillibles annonçaient le revirement redouté : le ralentissement de la vente, la dépréciation des prix, les difficultés de l'écoulement des marchandises.</p>\n<p class=\"lf-p\">C'est qu'entretemps les fautes économiques accumulées pendant l'époque, de prospérité criaient vengeance et demandaient réparation : comme d'ordinaire, tout ce qui pouvait contri-1 buer à compromettre la situation coïncidait et apportait son concours à la dépréciation.</p>\n<p class=\"lf-p\">L'exagération de la production était due à de nombreux établissements nouveaux-qui, de totilf'b parts, surgissaient de terre avec une rapidité et une puissance de fonctionnement effrajantes. En môme temps l'exagération des prix, que maintenaient artificiellement les * puissants syndicats, devait, tôt ou tard, paralyser l'esprit d'entreprise et provoquer la concurrence étrangère. Cette concurrence étranger«» menaçait et menacera toujours davantage l'avenir du marché allemand.</p>\n<p class=\"lf-p\">2 Le ralentissement dans les tra\\aux de construction était dû à l'ébranlement de la confiance* flans les caisses hypothécaires, dont quelques-unes ont montré aux capitalistes efîraji1* les écarts dangereux et les suites funestes d'une administration légère et trop entreprenante ; les capitalistes n'achetaient i)lus les letti'es de gage et les caisses hypothécaires se voyaient ainsi privées des mu&gt; eus d'avancer au public et aux entrepreneurs les fonds nécessaires aux constructions projetées. Ces constructions, un des facteurs des plus importants pour rahmen* tation de la métallurgie, faisaient dès lors défaut.</p>\n<p class=\"lf-p\">Ajoutons à ces causes multiples les difficultés d'exportation, ou plutôt l'impossibilité d'exporter des marchandises dans ceux des pays à\"outre-mer que l'esprit d'entreprise a\\ait choisis comme terrain d'opération': les troubles en Chine et la guerre du Transvaal non seulement airètaient les grandes entreprises, mais absorbaient aussi des capitaux énormes dont le drainage se faisait vivement, sentir en Europe.</p>\n<p class=\"lf-p\">Si tous ces troubles économiques influençaient avant tout la métallurgie, ils ne manquaient pas non plus d'étendre leurs effets désastreux sur toutes les branches de l'acthité économique.</p>\n<p class=\"lf-p\">Ce sont, en première ligne, les industries directement tributaires de la sidérurgie gui rßssenEaient*simultanément la même secousse ; toutes les autres entreprises industrielles se ressentaient également, par ricochet, de cet arrêt brusque. La métallurgie forme le centre vers lequel convergent toutes les autres entreprises, qui prospèrent et baissent en même temps qu'elle se développe ou décline.</p>\n<p class=\"lf-p\">Et cette crise n'a-t-elle pas éprouvé plus durement encore toutes les autres industries qui furent surprises par une forte baisse des prix des produits fabriqués, alors que les matières premières, acquises par des contrats à long terme, écrasaient leurs prix de revient !</p>\n<p class=\"lf-p\">Le prix élevé des charbons, les soubresauts dans les prix des laines, à quel point ne de\\ aientt]s pas contribuer au recul d'un grand numéro de nos industries nationales !</p>\n<p class=\"lf-p\">Heureusement, d'autres entreprises industrielles ont pu résister à ce courant économique contraire : les brasseries, les fabriques de tabacs, etc., ont continué leur marche ascendante.</p>\n<p class=\"lf-p\">Èfais notre commerce indigène, — et -nous ne pouvons parler que de celui-là, puisque ïiûgïmfttes commerciales ne franchissent toujours pas nos frontières, — devait souffrir à son tCHtf,d&amp;mouvement rétrograde do notre activité industrielle. Comment pourrait-il en être autrement 'alors nue, par suite du ralentissement de notre production industrielle, les ouvriers Rivent cjciitjter en. masse, que les salaires de ceux qui restent sont réduits et que la modicité des bénéfices réalisés recommande l'économie plutôt que la dépense ?</p>\n<p class=\"lf-p\">Loin de nous cependant l'idée de vouloir affirmer que l'état actuel de notre situation économique donne lieu à de sérieuses préoccupations. Pour nous convaincre du contraire Uijus n'avons qu'à consulter l'augmentation constante des réserves de notre Caisse d'épargne, les relations saines e\\ solides de notre commerce avec nos établissements financiers, le nQtiibrq jjeu considérable des faillites et concordats préventifs.</p>\n<p class=\"lf-p\">À 7 9 0 ^ 4 Q clôturer ce court exposé général de la situation, nous croyons devoir émettreI f vanij que Ja crise ne soit que passagère et qu'elle ne laisse sut* ses pas aucune trace inquiétante.</p>\n<p class=\"lf-p\">3 Travaux de la Chambre de commerce.</p>\n<p class=\"lf-p\">Parmi les travaux qui ont occupé les séances que la Chambre de commerce a tenues en 1900, nous signalerons plus particulièrement :</p>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">a)</span>Nouveau tarif douanier.</div>\n<p class=\"lf-p\">Les préoccupations économiques de l'année étaient dominées par une question grosse de conséquences, le renouvellement des traités de commerce du Zollverein. Quoique les traites existants ne viennent à échéance qu'en 1903, les Chambres de commerce du Zollverein ont mis à l'étude la préparation du nouveau tarif douanier dès le mois de février 1900.</p>\n<p class=\"lf-p\">A cette époque, le «Reichsschatzamt» sollicitait l'attention de l'industrie et du commerce par la publication du « Entwurf einer neuen Anordnung des deutschen Zolltarifs ». Il ne s'agissait, pour le moment, que d'un projet relatif à une nouvelle classification du tarif douanier du Zollverein; mais, dès le début, il était manifeste que l'ensemble des nouveaux traités de commerce serait discuté à cette occasion. Sur l'invitation du Gouvernement, notre Chambre de commerce examina, au point de vue des intérêts luxembourgeois, cette question aussi vaste que compliquée. Le public n'ayant pas répondu à son appel, elle transmit au Gouvernement, le 21 juillet, les desiderata de ses membres concernant la métallurgie, la tannerie et la ganterie. Imitant l'exemple qui lui venait de toutes parts du Zollverein, la Chambre de commerce n'avait pas limité son examen à la classification nouvelle du tarif douanier, mais elle avait saisi cette occasion pour anticiper sur la question des droits d'entrée. il eût été difficile d'ailleurs de séparer ces deux questions qui sont étroitement liées.</p>\n<p class=\"lf-p\">Notre industrie principale, la métallurgie, avait surtout à cœur de ne pas présenter dés desiderata isolés qui eussent été noyés dans l'ensemble des vœux exprimés par les divers centres métallurgiques. Comme les destinées de la métallurgie luxembourgeoise coïncident avec celles de la métallurgie lorraine et que les conditions économiques sont similaires dans les deux régions, il s'agissait de grouper les desiderata, de se prêter mutuellement appui et de faire converger les vœux et les revendications vers un but commun afin de produire un maximum d'effet, en se faisant l'expression d'un puissant centre de production. Les vues de la Chambre de commerce s'identifient donc avec celles des métallurgistes lorrains. Un accord général s'était établi d'ailleurs, vers le commencement de l'année, entre les principaux centres métallurgiques du Zollverein, pour fixer l'attitude commune à prendre au sujet des traités de commerce.</p>\n<p class=\"lf-p\">Dans le mémoire qu'elle a adressé au Gouvernement, la Chambre de commerce déclare se ranger aux propositions du « Verein deutscher Eisen- und Stahl-Industrieller», relatives a la nouvelle classification du tarif douanier. Elle se déclare encore satisfaite des droits existants, quoique ceux-ci n'aient pas empêché l'importation de fonte brute et de demi-fabricats de France et d'Angleterre. Ces droits nous assurent une protection suffisante contre la concurrence européenne et il serait imprudent de les élever, de peur de représailles de la part des autres États. Leur élévation n'est nullement désirée par la métallurgie. il serait fort difficile cependant de se faire une idée bien nette de la tournure que prendra l'exportation américaine d'ici quelques années et de déterminer l'influence qu'elle pourra exercer sur notre marché. Cet aléa nous impose quelque réserve, car l'évolution que poursuit l'industrie du fer est loin d'être terminée dans ce pays.</p>\n<p class=\"lf-p\">4 Parmi les desiderata'présentés par la tannerie et la ganterie, et qui concernent quelque», Articles spéciaux, il faut relever une observation de cette dernière industrie sur le jaune« tfœuf, dont elle fait une consommation énorme et qui, par conséquent, forme un facteuressentiel du p m de revient de«, gaqts. Les droits d'entrée sur cette matière se justifient difficilement. L'agriculture indigne, d'une part, ne pourra jamais satisfaire à la consommation qu'en fait l'industrie gantière ; d'autre part, on ne saurait considérer le jaune d'œuf additionné de 40 à 30 pCt. de sel et de 4 à 5 pCt. de borax comme une denrée alimentaire. Ce produit devrait donc entrer en liberté.</p>\n<p class=\"lf-p\">Enfin, la Chambre de commerce s'est prononcée contre l'augmentation des droits d'entrée sur le papier en faveur de laquelle une campagne, qui est menée par le syndicat des fabricants de papier,, se poursuit enUllemagpe. Le Grand-Duché tire une grande partie du papier qu'il consomme, de Belgique, et une élévation des droits Rentrée sur cet article porterait w&gt; grave préjudice à l'imprimerieb) Chemins de fer.</p>\n<p class=\"lf-p\">Iß créa,t|on 4'un train express sur la ligue de Trêves a fourni à la Chambre de commerce dans laquelle se trouve la ligne du Norè wft-iutrïs de nos autres grandes lignes sous le rapport des communications rapides. Alors ffue toutes les autres lignes principales sont desservies par des trains rapides, la ligne du Iforà qui défraye, avec ses embranchements, la plus grande partie de l'intérieur du pays, en est privée.</p>\n<p class=\"lf-p\">Elle a attiré ensuite l'attention du Gouvernement sur la situation défavorable dans laquelle ltipjafre en vigueur sur cette ligne, la place quant aux correspondances du matin à la gare fjeta^embourg. Quiconque désire prendre une de ces correspondances pour Metz, Trêves op. la Belgique, partant de Luxembourg entre 11 heures et midi^ est forcé de prendre le l^eAîer irajn du matin qui arrive en gare de Luxembourg k 8 heures Si. En prenant le deuxième train çlu matin, qui arrive à midi ö m., et en utilisant les correspondances qui s'y latfMhênt, il s^rarepdu à destination trop tard dans l'après-midi pour tirer quelque parti de I'OBC&amp;ÇMJB. iß signaler au Gouvernement l'infériorité sa formée. t tAnsuftWatice des installations de la gare de Rodange se faisant plus vivement sentir depuis l'ouverture de la nouvelle ligne Luxembourg-Petange, la Chambre de commerce a Encore appelé l'attention du Gouvernement sur les ennuis qui résultent pour le public de la circonstance que cette station, où se fait la vi$îte de la douane, n'offre aucun abri contre les Inclémences 4e la saison.</p>\n<p class=\"lf-p\">Sur la demanda du « Veremrj?ur Wahrung &lt;Jör wirtschaftlichen Interessen der Eisen- und Stahl-ïiïdustrîe, te jÈlsasa-Lotdringen und Luxemburg », elle s'est employée auprès du Gouw«nem,Èin| eti javeuxc|e la création d'un tram express de nuit Melz-Trèves-Coblence, partant de pete vers 10 %. p . Quoigue n'empruniant notre territoire $ur aucune partie de son ^tifcouM..ofi tram créerait certaines correspondance^ nouvel les, très appréciables pour le Grip-JMclié, j) p a r a i t recueillir, à Thiouvjlle, les voyageurs du train nd 342 (départ Luxemboprg ä 10 \\. % ;t arritée h Thîonville à H h, 18), et surtout à Trêves, les voyageurs, du train nô 9SÎ) (départ Luxembourg à 8 h, 47 ; arrivée à Trêves h 10 h. 22), ainsi que ceux du train nd 75 (départ de Diekirch à 7. h. 87 ; arrivée à Wasserbillig à 9 h. 42j.</p>\n<p class=\"lf-p\">5</p>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">c)</span>Téléphones.</div>\n<p class=\"lf-p\">Le Grand-Duché a organisé, depuis quelques années, un service téléphonique avec la Belgique, et récemment encore, il a créé un autre service téléphonique avec la France.</p>\n<p class=\"lf-p\">Voilà sans doute un progrès, dont l'importance ne saurait être contesté et que le commerce et l'industrie ont accueilli avec une satisfaction des plus vives, mais c'est précisément ceprogrès dans nos relations téléphoniques internationales qui fait éprouver plus sensiblement l'absence d'un service téléphonique avec les pays du Zollverein. La Chambre de commerce a donc recommandé a la sollicitude du Gouvernement la création de communications téléphoniques avec l'Allemagne. Nos transactions avec les régions cis-rhénanes, avec les bassins de la Moselle et de la Sarre en particulier, se développent sans cesse L'organisation d'un service téléphonique avec ces régions peut donc être considérée comme une des aspirations des plus légitimes de l'industrie et du commerce luxembourgeois.</p>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">d)</span>Monnaie.</div>\n<p class=\"lf-p\">Le Gouvernement ayant demande l'avis de la Chambre de commerce sur la question de savoir « quels seraient les types de monnaie à adopter pour le cas ou il pourrait être donné suite au désir qui a été itérativement manifeste de changer notre billon de cuivre en monnaie de nickel », celle-ci s'est prononcée, a l'unanimité, en faveur de l'adoption pure et simple des types de monnaie de nickel belges Ainsi, nos monnaies se répandraient sans doute en Belgique, et si, comme il est permis de supposer, la France finira par adopter une monnaie similaire dans un avenir rapproche, le nickel luxembourgeois, grâce a cette tolérance large dont le commerce est coutumier, ne serait pas condamne a la circulation intérieure inclusive, mais trouverait fort probablement un débouche facile en France aussi bien qu'en Belgique.</p>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">e)</span>Livrets ouvriers.</div>\n<p class=\"lf-p\">La Chambre de commerce a attiré l'attention du Gouvernement sur un abus qui s'est introduit dans l'interprétation des art. 4 et 5 de l'arrêté du 30 juin 1861, concernant l'exécution de la loi sur les livrets ouvriers L'idée qui a inspire ces dispositions était manifestement d'établir, a l'aide du livret, une filière permettant de suivre l'itinéraire de l'ouvrier à travers les ateliers et les usines depuis le jour de son entrée en condition.</p>\n<p class=\"lf-p\">Il est regrettable que les garanties dont ces dispositions entourent la délivrance de nouveaux livrets, soient, fort souvent, purement théoriques La pratique en fait bon marché. Un ouvrier désire quitter subitement, mais il éprouve certaines hésitations à affronter son patron pour obtenir la résiliation brusque de son contrat de travail il quitte discrètement en abandonnant son livret et en achète un autre, qu'il garde aussi longtemps que bon lui semble pour l'abandonner de nouveau quand l'occasion s'en présentera. Cette pratique est absolument contraire à l'esprit de l'arrêté du 30 juin 1861 et cause un préjudice réel à l'industrie.</p>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">f)</span>Concurrence déloyale.</div>\n<p class=\"lf-p\">L'influence désorganisatrice que la concurrence deloyale exerce, avec une intensité croissante, sur le commerce solide a vivement frappé la Chambre de commerce, elle a donc appelé l'attention toute particulière du Gouvernement sur ces manœuvres illicites qui menacent les deux éléments essentiels de tous les rapports d'affaires: l'honnêteté et la confiance.</p>\n<p class=\"lf-p\">6 Certes, la concurrence doit être considérée comme le grand ressort moral du commerce et de l'industrie. La supprimer, ce serait supprimer le progrès. Mais l'expérience a démontré que la liberté économique doit subir certaines restrictions qu'imposent l'intérêt de l'Etat et l'ordre social. A la faveur de cette liberté large, la mauvaise foi et la malhonnêteté se sont introduites dans toutes les branches de l'activité économique sous mille formes diverses, en évitant celles que la loi condamne: elles ont emprunté les déguisements les plus ingénieux pour frustrer le commerce loyal du fruit de ses labeurs.</p>\n<p class=\"lf-p\">Les lois sur le colportage et sur les marques de fabrique ont apporté certaines garanties au commerce solide, mais ces garanties ne concernent que diverses manifestations de la concurrence déloyale. D'autres leur échappent.</p>\n<p class=\"lf-p\">Parmi celles-ci il faut citer en premier lieu les graves atteintes qu'elle porte à l'industrie en, attirant, au moyen de dons ou promesses, les ouvriers d'un concurrent. La liberté économique bien comprise Implique pour un chef d'établissement industriel ou commercial le droit au secret en ce qui concerne l'organisation de sa maison et de tout ce qui s'y passe. Nul ne devrait, s a i s o n consentement, prendre connaissance de sa clientèle, des procédés de fabrication qu'il emploie des opérations auxquelles il se livre. Lorsqu'un ouvrier le quitte, cet ouvrier devrait être tenu de ne point dévoiler ni utiliser les secrets auxquels il a été initié.</p>\n<p class=\"lf-p\">D'autre aspects de la concurrence déloyale consistent à tromper le public par l'emploi frauduleux mis en service d'une réclame habilement ménagée, d'un nom de provenance d'un produit, ou de se dire l'ancien ouvrier de tel industriel, lorsqu'il est à craindre que le public induit en erreur par l'énonciation de ces qualités ne confonde entre elles deux maisons rivales. On pourrait y joindre le genre tout particulier de commerce, dit «Schleudergeschaft», qui s'est prodigieusement développé par le temps qui court.</p>\n<p class=\"lf-p\">Protéger le commerce honnête contre les empiétements de la mauvaise foi s'impose impérieusement. Il faut, dans l'intérêt des relations d'affaires et du bien-être général, que le droit s'érige en gardien de la bonne foi. Par l'emploi de manœuvres illicites, le commerçant malhonnête lèse les intérêts de ses concurrents ainsi que de ses co-contractants: il jette un poids faux dans la balance des relations d'affaires et obtient ainsi un avantage illicite sur ceux qui ne prennent comme contrepoids que des prestations d'une valeur réelle.</p>\n<p class=\"lf-p\">La jurisprudence a donc cherché un peu partout à enrayer les abus de la concurrence.</p>\n<p class=\"lf-p\">L'Angleterre, la France les Etats-Unis, l'Italie ont pris des mesures énergiques contre les atteintes à la bonne foi dans les relations d'affaires. Cet exemple a été suivi par l'Allemagne qui a édicté, le 27 mai 1896, une loi contre la concurrence déloyale dont les bons effets n'ont pas tardé à se faire sentir.</p>\n<p class=\"lf-p\">Entrepôt public.</p>\n<p class=\"lf-p\">Il y a deux ans, le Chambre de commerce avait institué une Commission chargée d'étudier la question de la création sur les terrains du Fort Bourbon d'un entrepôt public, relié par des rails à la gare centrale. Cette Commission s'est réunie deux fois dans le courant de l'année. Elle a présenté à la Chambre de commerce le résultat de ses observations en un rapport détaillé la question de l'entrepôt public est envisagée sous ses divers aspects. Ce rapport, cependant ne doit être considéré que comme provisoire: la Commission continuera à fonctionner et à suivre de près cette intéressante question.</p>\n<p class=\"lf-p\">7 Minières.</p>\n<p class=\"lf-p\">L'année 1900 est marquée par une augmentation de l'extraction de 175,817 tonnes.</p>\n<p class=\"lf-p\">Comme la valeur de la tonne a augmenté, en même temps, de 10 centimes la production minière du Grand-Duché accuse une plus-value totale de 1,058,009 fr. Le nombre des exploitations a augmenté de 4 : de 72 il est monté à 76.</p>\n<p class=\"lf-p\">Cette prospérité croissante porte exclusivement sur les neuf premiers mois de l'année ; un ralentissement général se faisait sentir vers la fin de la campagne. Alors que la production des mines de la région d'Esch est restée à peu près stationnaire, celle du bassin de Differdange-Lamadelaine a légèrement diminué. L'extraction n'a été réellement en progrès que dans la seule région de Dudelange. C'est en particulier cette région qui est en situation d'exporter de préférence de la minette, et qui sera atteinte, la première, par la crise du marché minier. Pour le premier trimestre de l'année 1901, le nombre des ouvriers y est en diminution de 22 pCt.</p>\n<p class=\"lf-p\">Le nombre des accidents déclarés à l'administration des mines a été de 166, dont 43 dans les exploitations à ciel ouvert. il y a eu 24 accidents mortels dans les galeries et 6 dans les. exploitations superficielles, ce qui porte à 5,5 ‰ le pourcentage de la première, et à 2,5 ‰, celui de la dernière catégorie d'exploitations.</p>\n<p class=\"lf-p\">L'augmentation du prix de revient de la minette en 1900 est due à la cherté croissante de la main-d'œuvre et à l'élévation du bois de mines qui se vendait der 5 à 8 pCt. plus cher qu'en 1899.</p>\n<p class=\"lf-p\">Statistiques :</p>\n<p class=\"lf-p\">Année 1899.</p>\n<p class=\"lf-p\">Année 1900.</p>\n<p class=\"lf-p\">76 72 Nombre des sièges d'exploitation...</p>\n<p class=\"lf-p\">T.</p>\n<p class=\"lf-p\">6,474,229 Production totale ... T. 5,995,412 fr. 17,283,289 Valeur de la production totale... fr. 16,225,280 2,70 2,80 Prix de la tonne... fr. fr. sous terre . 3,857 6,043 Nombre des ouvriers occupés ...</p>\n<p class=\"lf-p\">6,207 à ciel ouvert 2,350 13,406.</p>\n<p class=\"lf-p\">14,945 Population ouvrière (femmes et enfants) Le tableau ci-après donne la progression qu'a suivie la valeur de la production des minières depuis 4895 :</p>\n<p class=\"lf-p\">Prix de la tonne.</p>\n<p class=\"lf-p\">Valeur totale.</p>\n<p class=\"lf-p\">Production. fr. 2,45 fr. 9,590,443 T. 3,913,076 1895...</p>\n<p class=\"lf-p\">1896...</p>\n<p class=\"lf-p\">1897...</p>\n<p class=\"lf-p\">1898...</p>\n<p class=\"lf-p\">1899...</p>\n<p class=\"lf-p\">1900...</p>\n<p class=\"lf-p\">4,758,741 5,349,009 5,348,951 5,995,442 6,171,229 11,852,528 43,980,580 13,934,186 16,225,280 47,283,289 2,49 2,61 2,60 2,70 2,80 8 Comparaison entre la production du Grand-Duché et celle de l'Allemagne pour l'année 1899*) Nombre d'exploitation des ouvrier 663 34,860 6,057 Allemagne...</p>\n<p class=\"lf-p\">Luxembourg...</p>\n<p class=\"lf-p\">72 Production T.</p>\n<p class=\"lf-p\">11,975,241 6,014,394 Valeur totale fr.</p>\n<p class=\"lf-p\">71,475,000 16,237,500 Prix de la tonne fr.</p>\n<p class=\"lf-p\">5,96 2,70 Le tableau statistique suivant donne la production des minières du Grand-Duché depuis 1868 ; le tableau graphique ci-contre donne la même production depuis 1880.</p>\n<p class=\"lf-p\">Année Tonnes Année Tonnes 1868 1869 722,039 924,382 911,695 990,499 1,171,334 1,331,743 1,442,668 1,090,843 1,196,729 1,262,825 1,407,617 1,613,392 2,173,163 2,161,881 2,539,295 2,551,090 2,447,634 1885 1886 1887 1888 1889 1890 1891 1892 1893 1894 1893 1896 1897 1898 1899 1900 2,648,449 2,361,372 2,649,710 3,261,925 3,102,753 3,359,413 3,102,478 3,370,352 3,351,938 3,958,280 3,913,076 4,738,711 5,349,009 5,348,951 5,995,412 1870 1871 1872 1873 1874 1875 1876 1877 1878 1879 1880 1881 1882 1883 1884 6,174,229 *) Les chiffres concernant l'Allemagne sont empruntes aux publications de l'Office impérial de statistique de Berlin TABLEAU GRAPHIQUE de la Production, des Minières depuis 1880.</p>\n<p class=\"lf-p\">Tonnes 10 Industrie métallurgique.</p>\n<p class=\"lf-p\">De toutes nos industries, la métallurgie est sans (Joule celle qui a pris le plus prodigieux, développement que l'on ait jamais constaté dans un temps aussi restreint. En 1899, le GrandDuché a produit :</p>\n<p class=\"lf-p\">982,929 tonnes de fonte brute, représentant fr. 55,740,319 11,154 » » 2e fusion, » »</p>\n<p class=\"lf-p\">1,816,839 166,206 » d'acier Thomas, » » 18,719,511 soit ensemble . . fr. 76,276,669.</p>\n<p class=\"lf-p\">La production de nos hauts-fourneaux a atteint, cotte année, la septième partie de la* production de l'Allemagne et la huitième partie de la production totale du Zollverein.</p>\n<p class=\"lf-p\">L'année 1900 s'annonçait, pour la métallurgie, sous des auspices plus iavorables encore.</p>\n<p class=\"lf-p\">La production battait son plein, sollicitée par une demande inusitée, et ne parvenait pas à satisfaire aux nombreux ordres. Les délais de livraison devaient être prolongés. Les prix de vente subissaient la conséquence de cette demande fantastique que la production s'efforçait en vain de suivre, et les valeurs métallurgiques s'enlevaient avec une facilité extrême.</p>\n<p class=\"lf-p\">Mais dans certaines périodes de la vie économique, il &gt; a des temps d'arrêt forcés : une perturbation dans la fonction générale des échanges fait tressaillir tout l'organisme économique d'une malaise indéfinissable ; l'échange des produits se ralentit, la consommation se dégrise et le crédit se rétrécit, tandis que les capitaux s'accumulent et „que la production, outillée pour la demande des années prospères, doit travailler en stock. Voilà le diagnostic des crises que nous voyons s'abattre par périodes régulières de sept à huit ans sur le marché de l'Europe. Celle que nous avons vu envahir, en 1900, le marché sidérurgique, offre, dans sa genèse et dans son développement progressif, toutes les causes occultes et toutes les manifestations apparentes de ces crises classiques.</p>\n<p class=\"lf-p\">Avec l'essor inouï des dernières années, il devait nécessairement se produire un arrêt, ou du moins un ralentissement, qu'on peut qualifier de salutaire, dans cette industrie. Laa marche ascendante de l'industrie du fer avait atteint son point culminant vers mars et avril derniers ; à partir de ce moment une certaine lourdeur commença à se manifester dans lavente de quelques produits de laminoirs. Les premiers signes de la crise apparaissaient : la consommation montrait une réserve subite, et l'on s'apercevait que la pléthore d'ordres était due en grande partie à la spéculation.</p>\n<p class=\"lf-p\">Pendant le deuxième semestre de l'année les prix se précipitaient rapidement, sans que les puissants syndicats fussent parvenus à leur conserver quelque fermeté, et l'on a pu constater encore une fois que les plus puissants syndicats ne peuvent rien contre la loi naturelle qui veut que la production se règle sur la consommation. Avant d'être livré à la consommation,, le fer doit parcourir une filière de syndicats : syndicats des cokes, du minerai, des fontes, etc., dont l'un est tributaire de l'autre, et dont*les rivalités ont été accentuées par la dégringolade des prix. Les acheteurs — c'est-à-dire le grand commerce — se voyaient dans l'impossibilité de prendre livraison des importantes parties de fer commandées a l'époque de lai hausse, et les marchandises laissées pour compte s'entassaient dans les usines.</p>\n<p class=\"lf-p\">Dès le début, on rejetait volontiers l'engorgement du marché sur les guerres dans le SudAfricain et en Chine. La métallurgie paraissait ignorer que la stagnation était due à la sur- 11 production, puisqu'elle n'arrivait pas à couvrir la demande de l'intérieur et que l'importation de fonte étrangère était assez considérable. Entretemps, l'incertitude du marché augmentait.</p>\n<p class=\"lf-p\">Toutes les maisons ont eu à souffrir de cet état des choses, mais celles-là ont été le plus durement éprouvées qui n'étaient pas en relations directes avec les consommateurs et qui étaient obligées de se laisser imposer des marchés à longs termes.</p>\n<p class=\"lf-p\">La mévente des produits exerçait immédiatement ses effets. Tel établissement se voyait contraint à un chômage forcé, partiel ou moins, d'une branche de sa fabrication pour travailler ensuite en stock. Tel autre profitait du ralentissement des affaires pour faire des réparations qu'en temps normal on aurait différées le plus possible. D'autres usines réduisaient le nombre des jours de travail et étendaient le chômage. Ailleurs on diminuait le nombre des ouvriers.</p>\n<p class=\"lf-p\">Enfin, les travaux en cours furent ralentis ou même suspendus.</p>\n<p class=\"lf-p\">Malgré son commencement extrêmement prospère, la production de fonte de 1900 marque un recul de 12,044 tonnes, alors que les fonderies renseignent une légère augmentation et que les aciéries, dont le nombre, par suite de la création des deux nouveaux ouvrages de Differdange et de Hollerich, est monté à trois, accuse une augmentation de 18,508 tonnes.</p>\n<p class=\"lf-p\">Quelles sont maintenant les causes qui ont provoqué cette crise du marché sidérurgique?</p>\n<p class=\"lf-p\">En voici quelques-unes: les événements politiques extérieurs (guerre du Transvaal, de Chine), l'agitation qui précédait l'élection présidentielle aux États-Unis, la réserve craintive de la construction par suite de la cherté de l'argent. Ajoutons-y la surproduction énorme et trop rapide des hauts-fourneaux et aciéries américains, qui, ne trouvant plus preneur chez eux aux prix élevés qui s'étaient établis entretemps, ébranlèrent le marché international en l'inondant de leurs produits.</p>\n<p class=\"lf-p\">L'évolution de la sidérurgie en Amérique mérite tout particulièrement de fixer notre attention. L'Amérique qui a augmenté rapidement sa production, cherchera d'abord à pénétrer sur le marché anglais, qui n'est pas suffisamment protégé par des tarifs douaniers. Le marché du Zollverein qu'une barrière de douane assez faible, mais suffisante pour les circonstances actuelles, protège contre la concurrence américaine, aura à lutter ensuite contre cette jeune et redoutable rivale.</p>\n<p class=\"lf-p\">Il serait osé de dresser un pronostic pour l'avenir. La puissance d'absorption est actuellement moindre que la puissance de production, quoique les besoins de la consommation soient plus réels qu'ils ne paraissent. Déprimés pendant un certain temps, le commerce reprendra de l'activité, la consommation se montrera plus hardie, la construction sortira de sa torpeur, et le capital, timoré en ce moment, quittera sa réserve pour féconder à nouveau les entreprises industrielles. Quand les guerres du Transvaal et de Chine seront terminées, les affaires reprendront probablement leur cours normal et une nouvelle ère de prospérité pourra s'ouvrir alors à la sidérurgie.</p>\n<p class=\"lf-p\">La crise qui s'est appesantie en ce moment sur elle, est une de ces révolutions économiques qui ne présente rien d'anormal et qui se résoudra régulièrement, paisiblement.</p>\n<p class=\"lf-p\">Espérons que les nouveaux traités de commerce contribueront à faire disparaître les difficultés de l'heure présente.</p>\n<p class=\"lf-p\">12 Statistiques.</p>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">a)</span>Hauts-Fourneaux.</div>\n<p class=\"lf-p\">Année 1899.</p>\n<p class=\"lf-p\">Le nombre des fours en feu a été ayant marché La production se répartit ainsi :</p>\n<p class=\"lf-p\">1° fonte 2° 3° de divers... de... semaines... d'affinage...</p>\n<p class=\"lf-p\">Thomas... moulage... ensemble...</p>\n<p class=\"lf-p\">T.</p>\n<p class=\"lf-p\">Année 1900 28 28 1,406 1,382 137,362. 182 692,966. 107 152,601. 300 117,479.732 750,815.045 101.853 T.</p>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">737.</span>500 982.929. 789 T.</div>\n<p class=\"lf-p\">970.885.297 T. représentant:</p>\n<p class=\"lf-p\">1° pour la fonte 2° 3° divers... d'affinage...</p>\n<p class=\"lf-p\">Thomas... moulage...</p>\n<p class=\"lf-p\">7,793,303 39,163,438 8,781,576 fr. soit une valeur totale Prix de la Consommation de Nombre des ouvriers Population ouvrière (femmes et de... fr. 53,740,319 56 70 tonne...</p>\n<p class=\"lf-p\">T.</p>\n<p class=\"lf-p\">3,234,114 minerai...</p>\n<p class=\"lf-p\">3,737 occupés...</p>\n<p class=\"lf-p\">8.899 enfants)... fr. fr.</p>\n<p class=\"lf-p\">8,011,978 37,889,760 8,281,737 50,703 74,234,178 76 46 T. 3,198,299 3,274 9,131 Le tableau ci-après donne la progression qu'a suivie la valeur de la production de fonte depuis 1895 :</p>\n<p class=\"lf-p\">Production fr. 694,813 808,898 872,157 945,866 982,929 970,885 1893...</p>\n<p class=\"lf-p\">1896...</p>\n<p class=\"lf-p\">1897...</p>\n<p class=\"lf-p\">1898...</p>\n<p class=\"lf-p\">1899...</p>\n<p class=\"lf-p\">1900... fr.</p>\n<p class=\"lf-p\">Valeur totale Prix de la tonne.</p>\n<p class=\"lf-p\">32,171,540 41,455,505 49,317,477 52,463,475 56,740,319 74,234,178 fr.</p>\n<p class=\"lf-p\">46,30 51,74 56,53 55,46 56,70 76,46 Comparaison entre la production du Grand-Duché et celle de l'Allemagne pour l'année 1899.*} Nombre des ouvriers.</p>\n<p class=\"lf-p\">Allemagne.</p>\n<p class=\"lf-p\">Luxembourg 32,597 3 737 Production.</p>\n<p class=\"lf-p\">Valeur totale fr. 7,160,202 fr. 514,103,750 982,929 35,740.319 Prix de la tonus.</p>\n<p class=\"lf-p\">Minerai consomme fr. 71.80 56.70 fr. 19,624,976 3,254,114 *) Les chiffres concernant l' Allemagne sont empruntes aux publications de l'Office impérial de statistique de Berlin.</p>\n<p class=\"lf-p\">13</p>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">b)</span>Fonderies.</div>\n<p class=\"lf-p\">Année 1900.</p>\n<p class=\"lf-p\">Année 1899.</p>\n<p class=\"lf-p\">Nombre des fonderies en marche...</p>\n<p class=\"lf-p\">8 11,154. 237 Production totale... T.</p>\n<p class=\"lf-p\">Valeur de la production... fr. 1,816,839 Prix de la tonne...</p>\n<p class=\"lf-p\">162 89 Nombre des ouvriers occupés...</p>\n<p class=\"lf-p\">310 Population ouvrière (femmes et enfants)...</p>\n<p class=\"lf-p\">721 Consommation de matières premières...</p>\n<p class=\"lf-p\">T.</p>\n<p class=\"lf-p\">11,778. 500 T. fr.</p>\n<p class=\"lf-p\">9 11,893. 310 1,856,965 164 43 352 890 T.</p>\n<p class=\"lf-p\">11,978 Le tableau ci-après donne la progression qu'a suivie la valeur de la production des fonderies depuis 1895.</p>\n<p class=\"lf-p\">Production.</p>\n<p class=\"lf-p\">1893...</p>\n<p class=\"lf-p\">1896 1897 1898 1899 1900 T. . . . . . . . . . .</p>\n<p class=\"lf-p\">Prix de la tonne.</p>\n<p class=\"lf-p\">Valeur totale.</p>\n<p class=\"lf-p\">8,747 .</p>\n<p class=\"lf-p\">9,307 .</p>\n<p class=\"lf-p\">9,874. 950 .</p>\n<p class=\"lf-p\">9,358.432 . 11,154. 2 5 7 .</p>\n<p class=\"lf-p\">11,293.310 fr.</p>\n<p class=\"lf-p\">1,317,975 1,370,596 1,370,888 1,459,815 1,816,839 1,856,963 fr.</p>\n<p class=\"lf-p\">150,67 147,26 139, 155,99 162,89 164,43</p>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">c)</span>Aciéries.</div>\n<p class=\"lf-p\">Année 1900.</p>\n<p class=\"lf-p\">Année 1890.</p>\n<p class=\"lf-p\">Nombre des Production...</p>\n<p class=\"lf-p\">Valeur de la production Consommation de fonte de toute Nombre des ouvriers Population ouvrière (femmes et aciéries...</p>\n<p class=\"lf-p\">T. totale... fr. espèce... T. occupés... enfants)...</p>\n<p class=\"lf-p\">1 166,206. 798 18,719,511 222,685 1,005 T. fr.</p>\n<p class=\"lf-p\">T.</p>\n<p class=\"lf-p\">3 184,714,191 24,469,184 277,376 966 3,590 La production de 1900 se répartit ainsi :</p>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">a)</span>demi-fabricats (blooms,billettes, platines, etc.) fr. 13,706,040 113.907.191 destinés à la vente... T.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">b)</span>produits finis, savoir : fr. 3,200,850 1° rails et éclisses... T. 21,339 1,159,631 T.</div>\n<p class=\"lf-p\">68,807 8,067 2° traverses...</p>\n<p class=\"lf-p\">3° matériel roulant pour chemins de fer, roues, 6,402,663 31,401 essieux etc.</p>\n<p class=\"lf-p\">14 Rappel de la production des Hauts-Fourneaux depuis 1868 Nombre des HautsFounreaux Année Tonnes 1868 1869 1870 1871 1872 1873 1874 1875 1876 1877 1878 1879 1880 1881 1882 1883 1884 93,408 122,554 128,300 142,897 184,573 256,449 246,600 270,377 230,500 215,388 248,377 261,236 260,666 293,613 376,587 334,688 365,997 15 14 14 14 16 18 19 21 21 20 19 17 18 18 18 18 18 Année Tonnes 1885 1886 1887 1888 1889 1890 1891 1892 1893 1894 1895 1896 1897 1898 1899 1900 419,610 400,644 492,038 523,776 561,733 558,912 544,994 586,515 558,289 679,816 694,813 898,000 872,457 945,866 982,929 970,885 Nombre des HautsFourneaux 21 21 21 20 21 21 21 22 23 23 23 25 27 28 28 28 se répartissant ainsi :</p>\n<p class=\"lf-p\">FONTE D'AFFINAGE.</p>\n<p class=\"lf-p\">FONTE DE MOULAGE.</p>\n<p class=\"lf-p\">FONTE THOMAS.</p>\n<p class=\"lf-p\">Année Tonnes Année Tonnes Année Tonnes Année Tonnes 1868 1869 1870 1871 1872 1873 1874 1875 1876 1877 1878 1879 1880 1881 1882 1883 '884 93,408 122,554 128,300 142,897 184,573 256,449 246,600 270,377 230,500 215,388 248,377 261,236 243,740 235,263 260,492 206,726 198,190 1885 1886 1887 1888 1889 1890 1891 1892 1893 1894 1895 1896 1897 1898 1899 1900 201,705 148,089 196,184 199,151 198,033 191,056 124,233 118,222 122,679 129,533 94,282 140,295 118,950 143,753 152,601 118,217 1880 1881 1882 1883 1884 1885 1886 1887 1888 1889 1890 1891 1892 1893 1894 1895 1896 1897 1898 1899 1900 16,926 29,133 38,936 49,106 76,662 109,680 75,956 75,622 75,129 84,582 67,790 99,683 123,307 87,367 112,018 141,618 116,699 165,454 150,711 137,362 101,853 1881 1882 1883 1884 1885 1886 1887 1888 1889 1890 1891 1892 1893 1894 1895 1896 1897 1898 1899 1900 29,219 77,159 78,855 91,145 108,227 176,599 220,232 249,496 279,118 300,066 321,078 344,986 348,242 438,265 458,912 551,904 585,969 651,403 692,966 750,815 15 Rappel de la production des Fonderies depuis 1868.</p>\n<p class=\"lf-p\">Année Tonnes.</p>\n<p class=\"lf-p\">Année.</p>\n<p class=\"lf-p\">Tonnes.</p>\n<p class=\"lf-p\">1868 1869 1870 1871 1872 1873 1874 1875 1876 1877 1878 1879 1880 1881 1882 1883 1884 1,200 1,011 1,141 1,536 1,615 1,413 1,310 1,341 1,370 1,269 1,394 1,205 1,701 1,579 1,726 1,827 1,670 1885 1886 1887 1888 1889 1890 1891 1892 1893 1894 1893 1896 1897 1898 1899 1900 1,440 2,585 3,644 4,615 4,642 5,909 7,062 6,281 7,764 8,328 8,747 3,307 9,874 9,358 11,154 11,293 Rappel de la production des Aciéries depuis 1886.</p>\n<p class=\"lf-p\">Année.</p>\n<p class=\"lf-p\">1886 1887 1888 1889 1890 1891 1892 1893 Tonnes.</p>\n<p class=\"lf-p\">20,554 57,346 69,739 97,900 97,462 110,920 103,310 129,123 Année.</p>\n<p class=\"lf-p\">1894 1895 1896 1897 1898 1899 1900 Tonnes.</p>\n<p class=\"lf-p\">131,220 134,539 136,955 143,692 170,153 166,206 184,714 Mouvement de la population ouvrière de l'industrie minière et métallurgique depuis 1895.</p>\n<p class=\"lf-p\">N o m b r e des ouvriers...</p>\n<p class=\"lf-p\">Population o u v r i è r e (femmes et enfants)...</p>\n<p class=\"lf-p\">1895.</p>\n<p class=\"lf-p\">1896 1897.</p>\n<p class=\"lf-p\">1898.</p>\n<p class=\"lf-p\">1899.</p>\n<p class=\"lf-p\">1900.</p>\n<p class=\"lf-p\">7,757 9,238 10,224 10,603 11,095 10,799 23,271 24,602 25,772 30,118 28,634 27,017 I. FONTE . — Total de la Production des Hauts-Fourneaux.</p>\n<p class=\"lf-p\">II. PRODUCTION DE FÖNTE D'AFFINAGE DE MOULAGE &amp; THOMAS III. FONDERIES.</p>\n<p class=\"lf-p\">Total de la Producteur IV. PRODUCTION DE L'ACIER THOMAS.</p>\n<p class=\"lf-p\">20 Ateliers de construction.</p>\n<p class=\"lf-p\">Un aperçu de la situation des ateliers de construction, s'appuyant exclusivement sur les. données de la statistique, serait difficile à établir, pour ne pas dire impossible. Ces industriels ne consentiraient pas à livrer au public des détails, même approximatifs, sur la production, la vente, les débouchés et les moyens de production de leur industrie, sur la perspective qui s'ouvre à elle, ainsi que sur l'extension dont elle est susceptible. Ils considèrent ces renseignements comme leur secret, qu'ils gardent avec un soin jaloux. La Chambre de commerce s'est donc bornée à leur demander une statistique des ouvriers qu'ils ont employés en 1900.</p>\n<p class=\"lf-p\">Pour l'intelligence du présent aperçu, nous diviserons les ateliers de construction en trois groupes, savoir :</p>\n<p class=\"lf-p\">1er groupe — comprenant les grands ateliers qui occupent au-delà de 25 ouvriers, avec ou sans fonderie annexée, qui achètent les produits bruts qu'ils revendent transformés en fabricats destinés au commerce ;</p>\n<p class=\"lf-p\">2e groupe — comprenant les petits ateliers qui présentent exactement le même genre de fabrication que ceux du premier groupe, mais qui occupent moins de 25 ouvriers ; enfin 3e groupe — comprenant tous les ateliers sans distinction du nombre d'ouvriers qu'ils emploient et qui ne produisent que pour leur propre consommation, comme les ateliers des chemins de fer d'Alsace-Lorraine et du Prince-Henri, ainsi que ceux des hauts-fourneaux de Dudelange, Differdange, etc.</p>\n<p class=\"lf-p\">Ce groupement ne porte que sur les ateliers qui rangent parmi les industries proprement dites : ceux qui tiennent plutôt du métier n'entrent pas en ligne de compte. Par industries proprement dites nous désignons les ateliers où la division du travail est pratiquée : c'est-àdire où chaque ouvrier ne participe à la production d'un fabricat que par l'exécution d'une partie, d'une spécialité. Parmi les métiers nous rangeons tous les ateliers où chaque ouvrier fabrique indistinctement toutes les parties d'un produit fini.</p>\n<p class=\"lf-p\">Le premier groupe embrasse 10 établissements avec 500 ouvriers, dont 20 pCt. sont des étrangers ; le deuxième groupe est représenté par 70 établissements avec 450 ouvriers, dont 10 pCt. sont des étrangers ; enfin le troisième groupe est formé par 11 établissements avec.</p>\n<p class=\"lf-p\">1350 ouvriers, où l'élément étranger entre pour 24 pCt.</p>\n<p class=\"lf-p\">La production approximative pour l'année 1900, que, pour les besoins de notre estimation, nous supposons égale à la vente, a été : pour le 1 er groupe, de... fr. 4,000,000 2e ...</p>\n<p class=\"lf-p\">2,500,000 soit ensemble, de... fr. 6,500,000 Dans ce chiffre d'affaires la consommation étrangère participe p o u r . . . fr. 3,300,000 et la consommation intérieure, pour...</p>\n<p class=\"lf-p\">3,200,000 21 De la part de la production qui n'entre pas dans la consommation du Grand-Duché, et qui s'élève à 3,300,000 fr., le Zollverein absorbe pour une valeur approximative de 1,710,000 fr.</p>\n<p class=\"lf-p\">Le reste de notre exportation, qui s'élève à 1,590,000 fr , se répartit sur les autres États de l'Europe et les pays d'outre-mer.</p>\n<p class=\"lf-p\">Nous avons négligé à dessein, dans cette évaluation, la production du troisième groupe, ses fabricats n'entrant pas dans le commerce.</p>\n<p class=\"lf-p\">Comparée à 1899, l'année 1900 marque un recul considérable. Si la plupart de nos ateliers de construction n'avaient pas eu en portefeuille un stock important d'ordres que la surabondance de la demande de l'année précédente ne leur avait pas permis d'exécuter pendant cette période, la faiblesse générale de la situation du marché se serait fait sentir dès le début de l'année.</p>\n<p class=\"lf-p\">A cette époque, la prospérité sans exemple de l'industrie touchait à son point culminant.</p>\n<p class=\"lf-p\">Le délire de la hausse avait entraîné les partisans les plus enracinés d'une marche d'affaires, à la fois saine et solide, à des imprudences. Même les conservateurs à outrance avaient cédé à l'emballement général. Les syndicats et le commerce de gros, conscients de la situation, jouaient au plus fin. Dès le printemps de l'année 1900, ils s'efforçaient d'engager les ateliers, auxquels sont annexés des fonderies, à faire incessamment leurs provisions de fonte brute, sous prétexte que, malgré tous les efforts réalisés, la demande dépasserait de beaucoup l'offre et que les consommateurs risqueraient d'être pris au dépourvu, si — ce qu'ils annonçaient comme inévitable — le marché des fontes brutes se rétrécissait. Ils y ajoutaient la perspective d'une hausse constante des prix. Nos ateliers de construction — presque sans exception — se laissaient prendre à ces manœuvres et firent ample provision de fonte brute pour les années 1900 et 1901.</p>\n<p class=\"lf-p\">Vers la seconde moitié d'avril un désarroi subit se manifesta, lorsque la concurrence américaine se dressait redoutable à l'horizon et menaçait de paralysie le marché sidérurgique de la vieille Europe. Mais cette menace aurait pu difficilement produire ce frisson subit de découragement, qui secouait notre marché, si des doutes latents sur la continuation d'une situation trop brillante n'avaient germé et ne s'étaient développés à la faveur même de cette situation exceptionnelle La consommation, à cette époque, avait déjà donné des signes infaillibles de sursaturation. La gestation de la crise se terminait. Conscientes d'un recul prochain, la spéculation et la Bourse avaient hâte de presser la dernière goutte du fruit qui se desséchait. I l suffisait d'une alerte venue d'Amérique pour précipiter la dégringolade des prix.</p>\n<p class=\"lf-p\">Les troubles en Chine et la guerre du Transvaal ont certainement contribué à paralyser la marche des affaires ; on aurait tort cependant de leur attribuer une influence décisive, comme d'aucuns l'ont fait.</p>\n<p class=\"lf-p\">A en juger par les informations qui sont parvenues à la Chambre de commerce, la hausse du charbon n'a pas eu un effet particulièrement sensible sur nos ateliers de construction.</p>\n<p class=\"lf-p\">La rareté du combustible n'a formé l'objet d'aucune plainte bien, grave.</p>\n<p class=\"lf-p\">Nous ferons remarquer encore que les stocks en magasin qu'a laissés l'année 1900, ont été plus considérables qu'à l'ordinaire par suite de l'engorgement du marché. Pour beaucoup 22 de nos ateliers, la perte résultant de la baisse des prix sur ces stocks en magasin aura été assez forte. Les établissements, auxquels sont annexés des fonderies, ont fait, par dessus le marché, des achats considérables de fonte brute, dépassant généralement leurs besoins, à des conditions très onéreuses. Jamais, les conditions dans lesquelles travaillent nos ateliers de construction n'ont été plus défavorables, d'autant plus qu'ils ont à lutter encore contre une dépression générale des affaires.</p>\n<p class=\"lf-p\">Les salaires dans nos ateliers de construction sont en moyenne : pour les serruriers, de fr. 4.25 5 forgerons tourneurs 4.50 menuisiers 4.— 5 mouleurs 2.90 hommes de peine, de et s'entendent d'une journée de travail de 11 heures. Les travaux à la pièce ou à forfait donnent des journées supérieures de 25 pCt. à celles qui précèdent.</p>\n<p class=\"lf-p\">Pendant les douze dernières années, c'est-à-dire depuis que l'essor continu des affaires, secondé par des années excellentes pour l'agriculture, s'est accentué, le recrutement des ouvriers pour les ateliers de construction présentait de grandes difficultés, demandait même des sacrifices d'argent assez considérables. La grande industrie, en poursuivant son développement extraordinaire, manquait de main-d'œuvre apprise, qu'elle enlevait invariablement à la petite industrie. Rares sont les ateliers qui n'ont pas été contraints d'abandonner à la grande industrie les meilleurs ouvriers qu'ils avaient formés eux-mêmes.</p>\n<p class=\"lf-p\">L'attirance que la grande industrie exerçait, et exerce encore, sur notre population ouvrière, est curieuse à constater. Elle s'explique difficilement par le léger écart de salaire, car le prix de la vie dans les grands centres industriels a subi une plus-value correspondante à celle des bénéfices du travail. La perspective d'une vie plus libre, plus mouvementée et moins rangée probablement, est pour beaucoup dans l'exode de ces déracinés vers les centres industriels.</p>\n<p class=\"lf-p\">Un grand obstacle à la formation de nos jeunes ouvriers et artisans réside dans l'absence complète d'une législation réglant l'apprentissage dans le Grand-Duché. L'arbitraire y règne en maître souverain. Des contrats d'apprentissage écrits, définissant nettement les droits et les devoirs des patrons et ouvriers, n'existent pas chez nous. Les conditions sont débattues et arrêtées verbalement dans la plupart des cas et aucune des deux parties contractantes ne se considère comme sérieusement liée par cette convention verbale.</p>\n<p class=\"lf-p\">L'apprentissage est peu sérieux comme le contrat qui le règle. Le patron, — sauf quelques exceptions aussi honorables que rares, — cherche généralement à retirer le plus de profit possible du jeune homme qui lui est confié, sans se soucier autrement de ses progrès.</p>\n<p class=\"lf-p\">Au lieu d'agir en père de famille et de faire son éducation morale aussi bien que professionnelle, il exploite sa force musculaire. Du côté de l'apprenti et de ses parents nous observons une liberté sans règle, de la licence même. Ceux-ci interprètent leurs devoirs de la même manière que le patron : peu leur importe que l'apprentissage soit sérieux ou non, pourvu 23 qu'il leur rapporte. Exploité par ses parents et par son patron, l'apprenti pousse en sauvageon.</p>\n<p class=\"lf-p\">Il quittera son patron quand bon lui semble, sans congé d'acquit; i l rompra purement et simplement son contrat d'apprentissage pour entrer quelque part comme compagnon ou ouvrier.</p>\n<p class=\"lf-p\">Il est donc urgent d'entourer l'apprentissage de certaines garanties. Les pays voisins nous ont devancé dans cette voie. En Allemagne, où florissent déjà des écoles professionnelles obligatoires pour artisans, on s'occupe activement de la réorganisation de l'apprentissage du métier. On a créé des Chambres d'artisans qui ne s'occupent pas seulement de la direction de l'apprentissage, mais aussi de la situation des compagnons et des patrons Chose curieuse et qui prouve que nos institutions sociales ne sont qu'un éternel recommencement : pour réformer l'apprentissage du métier on a retiré de la poussière séculaire du moyen-âge les épreuves que demandaient les corporations, aux apprentis avant de les recevoir maîtres.</p>\n<p class=\"lf-p\">Cet exemple est à méditer.</p>\n<p class=\"lf-p\">Fabrication de lits et meubles en fer.</p>\n<p class=\"lf-p\">La production de la maison Berl &amp; Cie de Luxembourg-gare, s'est élevée, en 1900, a 800 tonnes de lits et meubles en fer. Cette production a été placée en majeure partie dans les pays du Zollverein. Alors que l'établissement a vu augmenter sa fabrication pendant le premier semestre, il a enregistré une diminution pour le second semestre de l'année. La cause de ce ralentissement dans la fabrication vers la fin de l'année doit être cherchée dans la crise générale qui commençait à s'appesantir alors sur l'industrie du fer.</p>\n<p class=\"lf-p\">Cette maison occupe 100 ouvriers de tout âge, dont 95 sont Luxembourgeois. Aucune; variation sensible ne s'est produite dans le prix de la main-d'œuvre.</p>\n<p class=\"lf-p\">Fabrication de coffres-forts.</p>\n<p class=\"lf-p\">La fabrique de coffres-forts et de cuisinières économiques Jos. Bodeving, à Luxembourggare, nous signale une légère diminution dans sa fabrication pour l'année 1900, en même temps qu'une hausse des prix de production et de vente. Ce ralentissement, sans importance d'ailleurs, est dû à la crise qui affecte plus ou moins toutes les industries qui se rattachent à la métallurgie. Le placement de sa production s'est fait couramment, laissant des soldes peu considérables.</p>\n<p class=\"lf-p\">Cette maison fournit un travail régulier à 15 ouvriers, tous Luxembourgeois. Sa production est estimée à 100 tonnes d'articles de fonte, principalement des coffres-forts, système Bodeving, et des cuisinières économiques.</p>\n<p class=\"lf-p\">Industrie du bâtiment.</p>\n<p class=\"lf-p\">Un ralentissement sensible se fait remarquer dans l'activité fébrile qui régnait dans le bâtiment sur le territoire proprement dit de la ville de Luxembourg. On peut en juger par le recul que marquent les recettes de l'octroi sur les matériaux de construction : de 33,671 fr. qu'elles étaient en 1899, elles sont descendues à 30,776 fr. en 1900. Ce recul de 2,895 fr.</p>\n<p class=\"lf-p\">24 porte presque exclusivement sur le territoire proprement dit de la ville. Le nombre des nouvelles maisons construites en 1900 varie entre 10 et 15.</p>\n<p class=\"lf-p\">Sur le territoire du Limpertsberg le bâtiment continue sa marche prospère, et l'on peut évaluer de 15 à 20 le nombre des maisons qui s'y construisent par an. Il laut en chercher la cause dans ce fait qu'on y construit de préférence de modestes habitations pour employés dans les prix doux. Deux circonstances déterminent la modicité du prix de revient des constructions sur le Limpertsberg : d'abord les places à bâtir n'atteignent que la moitié des prix des terrains domaniaux ; les frais de construction sont moindres ensuite, car l'administration des travaux publics y adoucit ses exigences au point de vue architectural. On y élève d'assez belles maisons familiales dans les prix de 10,000 à 12,000 fr., et des habitations pour deux familles, dans ceux de 14,000 à 16,000 fr., les places à bâtir comprises, alors que sur les terrains domaniaux de la ville une maison familiale ne saurait être construite au-dessous de 20,000 à 25,000 fr., et une habitation pour deux familles, au-dessous de 25,000 à 30,000 fr.</p>\n<p class=\"lf-p\">Dans la banlieue, à Hollerich et à Bonnevoie, le bâtiment a les coudées franches : il se développe à son aise. Là, aucun ralentissement n'apparaît. Les petites maisons proprettes, avec un doigt de prétention architecturale, s'y multiplient et nous n'exagérons pas en évaluant de 30 à 40 le nombre des maisons construites dans ces deux localités pendant l'année dernière. Parmi les nombreuses constructions qui ont été élevées à Hollerich, aux alentours de la nouvelle aciérie et sur le Feldchen, et à Bonnevoie, sur la Bongeschgewann et sur les vastes terrains de l'ancienne ganterie en particulier, les maisons privées et les habitations pour employés forment la grande majorité. Très peu de maisons de commerce ont été bâties sur le territoire de ces deux localités. Le coût de ces constructions, place à bâtir comprise, s'élève pour les maisons familiales de 8,000 à 10,000 fr., pour les habitations pour deux familles ou pour celles qui se prêtent au commerce, de 12,000 à 15,000 fr.</p>\n<p class=\"lf-p\">Dans le hassin minier l'activité prodigieuse de ces temps derniers s'est continuée durant l'année 1900. On peut dire que le mouvement qui régnait dans l'industrie du bâtiment, a été «double, voire triple de celui que nous avons remarqué à Luxembourg et dans les environs. A Esch, Differdange et Rumelange surtout on a construit, ces deux années dernières, un nombre considérable d'habitations particulières et de maisons de commerce. Le nombre des «casernes » de rapport n'a guère augmenté pourtant, ces constructions jouissant d'une certaine défaveur, largement méritée d'ailleurs.</p>\n<p class=\"lf-p\">C'est en particulier le nombre des habitations pour ménages ouvriers qui a pris un développement énorme à travers cette région trop brusquement industrialisée, où la crise du logement était vivement ressentie par la population ouvrière qui allait toujours augmentant, Rien qu'à Differdange et à Obercorn, la Société des Häuts-Fourneaux de Differdange-Dannenbaum a fait construire au-delà de 100 habitations ouvrières. Partout ailleurs dans le bassin minier où se manifestait un manque de logements, à Rodange, Dudelange, Esch et Rumelange, les sociétés des hauts-fourneaux ont cherché à parer à cette situation par la construction de véritables quartiers ouvriers.</p>\n<p class=\"lf-p\">Le prix de revient des constructions est, en moyenne, de 10 à 15 pCt. plus élevé dans le bassin minier que dans la région de Luxembourg, à cause de la cherté de la main-d'œuvre et des matériaux de construction, Les loyers répercutent forcément cette situation. Pour les habitations soigneusement construites, les loyers représentent, dans le bassin minier, 25 6 à 8 pCt. du capital, et pour les maisons plaquées à la hâte sans souci de la solidité et de l'hygiène, et dont l'usure est plus rapide, ils atteignent jusqu'à 10 et même 14 pCt. du capital.</p>\n<p class=\"lf-p\">Le minimum du rapport dans cette région dépasse donc, en général, le maximum de Luxembourg et banlieue, où ce rapport oscille entre 5 et 6 pCt du prix de revient Au point de vue du confort, de l'hygiène et de la salubrité des habitations nouvellement construites, la ville de Luxembourg occupe une place très honorable : toutes ces habitations témoignent d'un bien-être croissant ainsi que d'une conception très moderne des conditions hygiéniques. La banlieue s'efforce de suivre, sous ce rapport, l'exemple de la capitale. Dans le bassin minier l'hygiène des habitations à fait un énorme pas en avant, mais il lui reste encore un certain chemin à faire.</p>\n<p class=\"lf-p\">Parmi les industries et métiers tributaires du bâtiment, il y en a quelques-uns qui suivent son développement de bien près. Divers métiers cependant, qui, ailleurs, se sont industrialisés rapidement dans les grands autres, restent fidèles à la tradition. La charpenterie, la menuiserie, la serrurerie et la ferronnerie principalement ont délaissé l'étroit domaine du métier et sont représentées aujourd'hui par un certain nombre de firmes très importantes, véritables industries qui tiennent leur place dans l'économie du pays.</p>\n<p class=\"lf-p\">Le nouveau pont à. Luxembourg.</p>\n<p class=\"lf-p\">Dans le courant de l'année 1900 ont été exécutées les fondations du nouveau pont qui doit relier la ville de Luxembourg à la gare centrale. Cet ouvrage constitue la manifestation la plus imposante de l'industrie de la construction que le Grand-Duché ait vu éclore, et, en même temps, réalise une des conceptions des plus grandioses que puisse produire le progrès dans l'art de l'ingénieur.</p>\n<p class=\"lf-p\">Se rapprocher de la gare centrale formait, depuis de longues années, une des aspirations d'avenir de la ville de Luxembourg, qui est trop éloignée de ses moyens de communications.</p>\n<p class=\"lf-p\">L'emplacement actuel de la gart, en dehors des fortifications, avait été imposé par des raisons stratégiques. Après 1867, les fortifications disparaissaient petit à petit, mais la gare restait et, avec les années, tout un quartier essentiellement commerçant se construisait à ses abords. »On redoutait alors un déplacement du centre des affaires, préjudiciable à l'ancienne ville, et l'on envisageait vaguement la question de la construction d'une gare à l'intérieur de la ville.</p>\n<p class=\"lf-p\">Cette solution fut bientôt reconnue comme peu pratique et la création d'une nouvelle communication plus directe avec la gare se présentait comme la seule solution réalisable.</p>\n<p class=\"lf-p\">Entretemps la passerelle devenait insuffisante au trafic, et comme la construction du nouveau chemin de fer secondaire Luxembourg-Echternach nécessitait un pont sur la vallée de la Pétrusse, la construction du nouveau pont, dans sa forme définitive, fut décidée.</p>\n<p class=\"lf-p\">L'idée d'un second viaduc n'était pas neuve d'ailleurs : elle remontait à une vingtaine •d'années. Nous la rencontrons dans un projet qui a été présenté vers cette époque au Gouvernement par l'administration des Travaux publics. Reprise ces années dernières, elle a abouti à un projet définitif d'une hardiesse incomparable.</p>\n<p class=\"lf-p\">Le nouveau pont, qui sera construit exclusivement en pierres du pays, enjambera la 4 26 vallée de la Pétrusse d'un seul jet. Il comporte une arche principale de 84 m d'ouverture qui laisse derrière elle les constructions les plus hardies de ce genre, car le pont de Cabin John (Etats-Unis), qu'on citait premier jusqu'à présent, n'a qu'une ouverture de 67 m 10, et le pont de Lavaur (France), qu'on citait second, n'arrive qu'à 61 m 50.</p>\n<p class=\"lf-p\">Cet ouvrage grandiose se composera de deux ponts jumeaux, écartés de 6 m, qui seront reliés par une dalle de béton armé, système assez remarquable et inusité pour les grands ouvrages exécutés jusqu'à ce jour. La largeur totale du pont entre les parapets sera de 16 m c'est-à-dire le double du viaduc qui relie actuellement la ville à la gare.</p>\n<p class=\"lf-p\">Pour élever une construction aussi importante et téméraire, i l fallait procéder avec un soin extrême au choix des matériaux présentant les résistances nécessaires. Heureusement, le Grand-Duché offre à profusion d'excellents matériaux de construction. Les carrières de Gilsdorf fournissent les pierres de taille pour la grande voûte. Ernzen, Larochette et Dillingen concourent pour les pierres de taille employées en dehors de la grande voûte. Les moëllons ordinaires sont tirés des carrières de l'Etat, à Verloren kost, qui occupent une moyenne de 20 ouvriers. Pour la composition du mortier on se sert de ciment de provenance française et de laitier granulé de Dommeldange.</p>\n<p class=\"lf-p\">La consommation totale en matériaux est évaluée comme suit.</p>\n<p class=\"lf-p\">1° Maçonnerie:</p>\n<p class=\"lf-p\">3,000 m 3 en pierres de Gilsdorf » » d'Ernzen 1,800 »</p>\n<p class=\"lf-p\">1,200 » » » de Dillingen 16,000 » en moellons de Verlorenkost ensemble 22,000 m3 2° Bois : pont de service et cintre . . . , 800 m33° Métaux : fer, zinc, cables 43 tonnes.</p>\n<p class=\"lf-p\">Les préparatifs, installation des chantiers et terrassements, ont été commencés en décembre 1899 et poussés activement. Le 14 juillet 1900, la première pierre fut posée solennellement par S . A . R . le Grand-Duc Adolphe, en présence des membres du Gouvernement,, ainsi que d'une population enthousiaste.</p>\n<p class=\"lf-p\">Pendant la même campagne les cintres ont été montés et les fondations des quatre culées, pour les grandes arches ont été achevées à fleur de terre. On a occupé à ces travaux une centaine d'ouvriers, des Français et des Italiens en majeure partie, à cause de la rareté de la main d'oeuvre indigène.</p>\n<p class=\"lf-p\">Comme les vraies campagnes de production, i l faut désigner cependant les années 1901 et 1902 où les chantiers le construction battront leur plein, les travaux préparatoires étant terminés. L'ouvrage sera achevé vers la fin de l'année 1902, de sorte qu'il pourra être livré à la circulation au printemps de l'année 1903.</p>\n<p class=\"lf-p\">Le coût total de la construction est évalué à 1,400,000 fr. A la fin de l'exercie 1900, les dépenses effectuées se sont élevées à 400,000 fr. Les moyens de dépense sont fournis exclusivement par l'Etat et prélevés sur les crédits spéciaux affectés à la construction des chemins, de fer vicinaux.</p>\n<p class=\"lf-p\">27 Carrières.</p>\n<p class=\"lf-p\">Aucun ralentissement ne s'est fait sentir dans l'exploitation des carrières, quoique différentes causes aient déterminé une augmentation des prix de revient. On nous signale une vente courante, facile. Certains exploitants de carrières désireraient une protection plus efficace dans le pays même, protection spontanée que l'initiative privée leur accorderait.</p>\n<p class=\"lf-p\">La pénurie d'ouvriers que nous avons signalée clans notre précédent rapport et que les beaux salaires expliquent difficilement, s'est continuée en 1900 et a empêché l'exploitation des carrières de prendre le développement qu'elle comporte. L'écart qui s'est creusé entre l'offre et la demande, a fait hausser considérablement le prix de la main-d'œuvre.</p>\n<p class=\"lf-p\">Pour un certain nombre de nos carrières, les difficultés de transport forment une gêne permanente. Une importante maison exprime, à ce sujet, les vœux suivants:</p>\n<p class=\"lf-p\">1° II serait équitable que les chemins de fer d'Alsace-Lorraine accordassent un tarif direct aux provenances de pierres brutes des carrières de la Sûre ;</p>\n<p class=\"lf-p\">2° Le raccordement de Grundhof aux carrières de Beaufort et de Reisdorf devrait être déclaré d'utilité publique, le Prince-Henri s'offrant à le construire sans indemnité ;</p>\n<p class=\"lf-p\">3\" Le projet de prolongement du chemin de fer secondaire Kruchten-Larochette devrait être pris en sérieuse considération.</p>\n<p class=\"lf-p\">Ardoisières.</p>\n<p class=\"lf-p\">De Haut-Martelangeon nous signale une diminution de la production allant jusqu'à 20 pCt. La vente avait peu d'activité et, malgré la diminution de la production, les stocks ont été plus considérables qu'en 1899. De sérieuses difficultés s'opposent à l'écoulement des ardoises a l'intérieur même du pays par suite des tarifs exceptionnellement élevés des chemins de fer cantonaux. Le prix de transport de Martelange à Nœrdange revient à 4,35 fr. par tonne, alors que, sur les chemins de fer secondaires allemands, le prix de transport s'élève, en Saxe, p. ex., à 1,50 Mark. en Bavière » à 2,20 »</p>\n<p class=\"lf-p\">C'est donc à un obstacle, comparable à une véritable barrière de douane, que cette industrie se heurte dans le pays même, car ces tarifs exceptionnels pèsent également sur les arrivages de charbon. Cette situation défavorable a été aggravée, en 1900, paris circonstance que la consommation allemande se montrait très réservée par suite d'un ralentissement dans le bâtiment.</p>\n<p class=\"lf-p\">La main-d'œuvre est toujours rare et suffit à peine à la demande des exploitants. Cette pénurie d'ouvriers disparaîtra probablement après la construction de la ligne KœtschetteGrosbous, qui permettra à la population échelonnée le long de son tracé d'aller travailler aux ardoisières. Une grève avait éclaté dans le courant de l'année parmi les ouvriers de la maison Rother frères. Elle avait été provoquée par la décision prise par cette maison d'introduire dans les comptes le système usité généralement dans les ardoisières en France, en Belgique et en Allemagne.</p>\n<p class=\"lf-p\">A Perlé l'extraction a augmenté, mais les prix obtenus ont été moins rémunérateurs et la vente plus difficile. Les débouchés de l'intérieur, nous écrit on de cette localité, nous sont presque fermés. La concurrence belge, d'un côté, qui travaille dans des conditions plus favo- 28 rables que les ardoisières luxembourgeoises s'est accentuée par ces temps de crise ; d'un autre côté, notre industrie trouve une gêne continuelle dans l'élévation des tarifs appliqués aux ardoises par les chemins de fer cantonaux. On espère que la nouvelle ligne KœtschetteGrosbous apportera une amélioration dans cette situation en rapprochant les ardoisières du centre du pays.</p>\n<p class=\"lf-p\">Briqueterie, La briqueterie traverse depuis quelques années une période de prospérité incontestable.</p>\n<p class=\"lf-p\">Grâce à la demande active de l'industrie du bâtiment, sa production trouve des stimulants énergiques en même temps qu'un débouché large et rémunérateur. L'année 1900 marque cependant un léger recul.</p>\n<p class=\"lf-p\">La production de nos briqueteries peut être évaluée comme suit :</p>\n<p class=\"lf-p\">1° à 4 ½ millions de briques faites à la machine, se répartissant ainsi sur les principaux centres de production :</p>\n<p class=\"lf-p\">2 millions à Bettembourg, 1 ½ million à Diekirch, ½ » à Mersch, et ½ » à Echternach auxquelles il faut ajouter ½ million de tuiles pour toitures ;</p>\n<p class=\"lf-p\">2° à 12 millions de briques des champs fabriquées à Luxembourg, Mersch et dans le bassin minier.</p>\n<p class=\"lf-p\">La briqueterie luxembourgeoise se plaint de la concurrence acharnée que lui font les fabriques allemandes. Dans les principaux centres et dans presque toutes les gares de quelque importance i l a été établi des dépôts de briques étrangères, dont les prix sont tenus «aussi» hauts que ceux des briques indigènes, mais qui offrent souvent au consommateur l'avantage d'être à sa portée immediate.</p>\n<p class=\"lf-p\">Notre tuilerie ne parvient que difficilement à élargir ses débouchés très restreints. L'ardoise, l'aristocratique rivale de la tuile pour la couverture des toits, reste toujours en faveur.</p>\n<p class=\"lf-p\">Industrie des ciments.</p>\n<p class=\"lf-p\">L'industrie des ciments est représentée, dans le Grand-Duché, par les trois établissements de Dommeldange, de Rumelange et de Hollerich.</p>\n<p class=\"lf-p\">A Dommeldange on fabrique exclusivement du ciment Portland. La production de cette usine, qui occupe une centaine d'ouvriers, est de 8 et 10 wagons par jour, soit 80.000 à 100,000 kg.</p>\n<p class=\"lf-p\">L'usine de Rumelange ne fabrique que du ciment laitier. Comme elle a ralenti sa fabrication pendant le dernier semestre de l'année, sa production, qui est de deux wagons par jour, n'a pu donner son plein, et ne représente qu'une moyenne de 10,000 kg. Elle occupe une vingtaine d'ouvriers.</p>\n<p class=\"lf-p\">La succursale de la maison Ways et Freytag, de Hollerich (Ciment armé), renseigne une 29 légère augmentation de sa production pour l'année 1900, en même temps qu'une hausse des matières premières. Elle a occupé, suivant ses besoins et suivant la saison, 50 à 100 ouvriers à ses entreprises de travaux en ciment, comme tuyaux, citernes, etc., ainsi qu'à ses constructions en ciment armé, comme ponts, escaliers, fondations de machines, etc.</p>\n<p class=\"lf-p\">Faïencerie.</p>\n<p class=\"lf-p\">La marche générale de la faiencerie n'a subi aucun changement notable en 1900. Le personnel employé à la fabrication des faiences et des carreaux de revêtement s'est maintenu à 250 personnes.</p>\n<p class=\"lf-p\">Les transports par chemin de fer ont atteint les chiffres suivants :</p>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">a)</span>Matières diverses arrivées . . . 2,292,000 kg.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">b)</span>Houille 3,780,000 »</div>\n<p class=\"lf-p\">Produits expédiés :</p>\n<p class=\"lf-p\">1,021,800 kg.</p>\n<p class=\"lf-p\">Tannerie.</p>\n<p class=\"lf-p\">Cette industrie était représentée en 1900 par 75 établissements qui ont produit un total de 137,000 cuirs, soit 48,000 cuirs forts, 67,000 cuirs du Nord et lissés tant en bandes qu'en Groupons, 25,000 croupons en courroies et 322,000 kg. de dépouilles, empeigne, etc., représentant une valeur approximative de 6,280,000 fr. Dans cette production, Wiltz figure pour 97,000, Mersch pour 15,000, et le reste du pays, pour 21,000 cuirs. Les fabriques à tannage rapide renseignent une augmentation de leur production.</p>\n<p class=\"lf-p\">Pendant la même période, les 75 tanneries luxembourgeoises ont employé :</p>\n<p class=\"lf-p\">3,250,000 kg. d'écorces de chêne, 560,000 » de bois de Quebracho, 1,280 fûts d'extrait de chêne, et 1,000 » d'autres extraits tanniques.</p>\n<p class=\"lf-p\">Malgré la surabondance des écorces de chêne qui règne actuellement sur notre marché, une certaine quantité de grosses écorces de chêne (balivaux) nécessaires pour divers usages dans la tannerie a été tirée de l'étranger, puisque, par suite du système d'exploitation de nos forêts et de nos haies à écorce, cette qualité nous fait complètement défaut.</p>\n<p class=\"lf-p\">A l'exception des écorces de chêne, toutes les matières premières qu'emploie la tannerie ont subi une hausse assez sensible en 1900. D'autre part, la rareté du charbon qui a fait souffrir d'autres industries, n'a guère affecté la tannerie, car i l n'y a encore que trois établissements qui emploient constamment des chaudières à vapeur.</p>\n<p class=\"lf-p\">L'industrie du cuir occupe actuellement 480 ouvriers. La durée moyenne de la journée d'un ouvrier tanneur est de 11 heures. Les salaires varient entre 2 fr. 25 et 4 fr. Quelques nouvelles tanneries ont été forcées de former elles-mêmes leurs ouvriers.</p>\n<p class=\"lf-p\">La vente des produits de la tannerie s'est effectuée à peu près dans les mêmes conditions qu'en 1899. I l y a toujours disproportion entre les prix des matières premières et ceux du cuir fabriqué. Le cuir fort, tanné à l'ancien système, est de plus en plus négligé par la consommation qui favorise le cuir du Nord et le lissé.</p>\n<p class=\"lf-p\">30 Écorces à tan.</p>\n<p class=\"lf-p\">La récolte de 1899 — environ 190,000 bottes .à 25 kg. — restait invendue au commencement de 1900. Ce n'est qu'au printemps, vers le mois de mars, qu'une grande fabrique de cuirs de l'Allemagne du Sud a acheté une partie de ces écorces au prix de fr. 2,55 pour la I r e , et de fr. 2,25, pour la I I 0 qualité. Ces achats ont mis les différents amateurs en mouvement et en quelques semaines toute la récolte, sauf 30,000 bottes, était vendue.</p>\n<p class=\"lf-p\">La récolte de 1900 a eu lieu par un temps favorable; la rentrée s'est bien faite et la qualité des écorces était très bonne. On a écorcé environ 170,000 bottes ; avec les 30,000 bottes invendues de la récolte de 1899 nous arrivons à un stock de 200,000 bottes.</p>\n<p class=\"lf-p\">Après les ventes faites au printemps de l'année 1900, la demande a été pour ainsi dire nulle: environ 20,000 bottes ont été vendues en majeure partie à des tanneurs du pays même à raison de fr. 2,50 à 2,60 pour la 1™, et de fr. 2,28, pour la I I e qualité. A la fin de l'année 1900, la vente ne, se relevait toujours pas, et i l est à présumer que les propriétaires seront obligés à faire de nouvelles concessions.</p>\n<p class=\"lf-p\">Ganterie.</p>\n<p class=\"lf-p\">L'année 1900 n'a point été favorable à l'industrie gantière luxembourgeoise.</p>\n<p class=\"lf-p\">D'un côté, l'Amérique, par ses droits pour ainsi dire prohibitifs, a considérablement limité Importation des gauts de peau. Puis, l'élection présidentielle aux États-Unis pesait lourdement aussi sur les affaires et, déjà des mois à l'avance, exerçait son influence fâcheuse, sans réaliser, plus tard, l'espoir d'une amélioration à laquelle ou s'attendait.</p>\n<p class=\"lf-p\">Du côté de l'Angleterre, qui forme encore un débouché très important pour notre industrie gantière, la situation, au lieu de s'éclaircir, est restée déplorable. La guerre du Transvaal et les troubles en Chine avaient paralysé le marché, et les chaleurs excessives de l'été dernier aidant, la consommation de gants de peau a subi une diminution considérable. Conséquence inévitable : d'importants stocks de gants sont restés en magasin.</p>\n<p class=\"lf-p\">C'est dans ce moment de stagnation du marché anglais que la plupart des fabricants allemands, qui autrefois livraient en Amérique, se rabattaient à leur tour sur la Grande-Bretagne.</p>\n<p class=\"lf-p\">Toute proportion entre l'offre et la demande se trouvait aussitôt détruite. Pour pouvoir maintenir la production à niveau, i l fallait faire des concessions et chercher, au prix de grands sacrifices, de nouveaux débouchés.</p>\n<p class=\"lf-p\">Au commencement du printemps, la matière première, c'est-à-dire les peaux, avaient subi une hausse sensible, qui cessait dans la suite pour faire place à une baisse causée par le ralentissement de la demande. Une circonstance qui crée des difficultés incessantes à la ganterie, c'est l'augmentation du prix de toutes les matières premières et, en général, de tous les articles qui entrent dans sa fabrication, sans que cette augmentation soit compensée par une hausse parallèle sur les gants fabriqués, La production a été la même que celle de l'année précédente : elle peut être estimée à 66,000 douzaines de paires de gants. Ce n'est qu'au prix des plus grands efforts qu'elle a pu être maintenue à ce niveau, Aucune variation n'est à signaler pour 1900, dans le nombre des ouvriers et le prix de la main-d'œuvre. Cette industrie emploie un nombre considérable de femmes qui font chez 31 elles la couture et la broderie des gants ; d'autres, moins nombreuses, qui s'occupent du dressage des gants ; d'autres enfin, à divers travaux accessoires qui sont exécutés dans les mêmes conditions. A tous ces travaux la ganterie occupe environ 800 ouvrières travaillant à la maison dans les diverses localités du pays.</p>\n<p class=\"lf-p\">Industrie textile.</p>\n<p class=\"lf-p\">L'industrie textile comprend six firmes dans le Grand-Duché, qui sont établies dans les localités suivantes : Pulfermühle, Schleifmühle, Larochette, Wiltz, Oberpallen et Platen, et occupent 850 ouvriers ensemble. Sa production, pour l'année 1900, peut être évaluée comme suit : a) Draperie… fr. 1,640,000 b) Bonneterie… 680,000</p>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">c)</span>Tissus coton et mi-laine.</div>\n<p class=\"lf-p\">500,000 soit ensemble… fr. 2,820,000 En général, la campagne de 1900 n'a guère été brillante pour cette industrie. La note caractéristique a été : hausse énorme sur presque toutes les matières premières, d'où augmentation considérable du prix de revient de la fabrication, qui n'a pas été compensée cependant par une augmentation simultanée des prix de vente.</p>\n<p class=\"lf-p\">La Société anonyme des Draperies luxembourgeoises, de Schleifmühl, nous mande à ce sujet :</p>\n<p class=\"lf-p\">Comparés à 1899, les prix des laines ont haussé de 50 à 60 pCt. ; ceux des cotons sont encore, à l'heure qu'il est (février), de 30 à 40 pCt. plus élevés que pendant la campagne précédente. Le fait qu'il y a toujours sur le marché actuel de fortes quantités de laines de l'ancienne tonte, porte à croire que les variations dans les prix de la laine sont dues à la spéculation. A l'endroit des cotons on ne saurait se prononcer en parfaite connaissance de cause, mais il paraît qu'il y a effectivement un manque de récolte, dont la spéculation a profité pour hausser le marché.</p>\n<p class=\"lf-p\">La fabrication s'est ralentie par suite des fluctuations dans les prix de la matière première ; elle a atteint, en draperie : 1,340,000 fr., et en bonneterie, 580,000 fr. Ajoutons que la hausse survenue dans les prix du charbon a causé, en draperie, une augmentation de 14 centimes par mètre sur le prix de revient.</p>\n<p class=\"lf-p\">Pour la draperie, les différents États du Zollverein forment le débouché principal de la production luxembourgeoise, tandis que la Belgique, les Pays-Bas, la Suède, la Norwège, quelques pays de l'Orient et l'Amérique du Sud n'arrivent qu'en seconde ligne. L'article « bonneterie » s'écoule surtout en Allemagne. La Belgique et l'Angleterre participent à cette vente, la première pour 5, et la dernière, pour 15 pCt. Les droits de douane s'opposent à l'exportation de nos produits en France et dans l'Amérique du Nord.</p>\n<p class=\"lf-p\">La Manufacture de Larochette, tout en renseignant une augmentation de sa fabrication, nous signale une situation générale défavorable pour l'industrie textile. Les laines, le charbon et les graisses ont subi une hausse inusitée et les prix de production s'en sont vivement ressentis. Il restait passablement de soldes en articles d'hiver. Vers le mois de décembre, un ralentissement s'imposait dans la fabrication, la saison d'hiver s'étant présentée très mauvaise.</p>\n<p class=\"lf-p\">La production de la maison Jos. Glesener, de Wiltz, a été quantitativement la même 32 qu'en 1899, mais cette maison nous fait observer que la hausse de toutes les matières premières a bouleversé les conditions de production. Au commencement de l'année les laines ont été à des prix exorbitants dus à l'extravagance des marchés à terme, et ce n'est que pendant le 2e semestre de l'année que les cours ont fléchi. Par contre, au moment de la baisse des laines, les cotons ont subi une hausse subite d'environ 40 pCt., qui se maintient encore actuellement sans qu'on puisse prévoir aucun changement. Quoique les affaires aient été fort difficiles vers la fin de l'année, il n'est pas resté de soldes importants en magasin.</p>\n<p class=\"lf-p\">La maison Ed. Lazard, d'Oberpallen, nous signale une vente irrégulière et peu satisfaisante. Si le stock que 1900 laissait en magasin, n'a pas été supérieur à celui des années précédentes, c'est à cause de la réduction des heures de travail et du chômage d'un tiers des métiers, ayant pour conséquence un recul de la fabrication. Le placement de la production se fait particulièrement difficile, depuis que certaines maisons qui faisaient autrefois l'exportation, ont lancé leur production totale sur le marché du Zollverein.</p>\n<p class=\"lf-p\">Une pénurie d'ouvriers nous est signalée par la maison Kieffer, de Platen, qui attribue également à la spéculation les violents soubresauts qui se sont produits dans les prix des matières premières.</p>\n<p class=\"lf-p\">Enfin, la maison Delmarque-Pieret, de Larochette, renseigne une vente difficile vers la fin de l'année. L'élévation du prix des matières premières n'a pas laissé que d'exercer ses effets sur le tissage du coton.</p>\n<p class=\"lf-p\">Industrie du vêtement.</p>\n<p class=\"lf-p\">L'essor que l'industrie du vêtement avait pris ces dernières années, et que la cherté de la main-d'œuvre seule empêchait d'être encore plus considérable, a fait place, vers la fin de 1900, à une faiblesse générale.</p>\n<p class=\"lf-p\">A ce sujet, la maison Ch. Jubert, de Luxembourg, nous mande que la situation prospère signalée dans son rapport pour les années 1898 et 1809, s'est continuée pendant les neuf premiers mois de l'année. Mais la crise métallurgique qui commençait alors à faire sentir ses effets, a ralenti les commandes de la clientèle des centres industriels. Ces commandes sont toujours de plus en plus difficiles à obtenir et de moins en moins rémunératrices, en raison des prix excessivement bas qui sont pratiqués par les fabricants allemands, lesquels obtiennent, pour la couture, une main-d'œuvre d'un bon marché extraordinaire.</p>\n<p class=\"lf-p\">La maison Delmarque-Pieret, de Larochette, qui fait également la confection pour ouvriers a occupé, en 1900, à cette industrie, 40 machines à coudre, desservies par autant d'ouvrières. Elle signale également un recul sensible dans sa production qu'elle attribue à la crise métallurgique.</p>\n<p class=\"lf-p\">Tabacs et cigares.</p>\n<p class=\"lf-p\">La production de l'industrie des tabacs a été Ja même que celle de l'année dernière ; elle s'est élévée à :</p>\n<p class=\"lf-p\">28,000 quintaux de tabac à fumer, représentant… fr. 2,250,000 1,000 » » à mâcher et à priser, représentant »</p>\n<p class=\"lf-p\">125,000 33 15 millions de 15 de cigares… fr. 600,000 cigarettes… 125,000 ensemble… fr. 3,350,000 Aucune variation ne s'est produite dans les prix de vente, quoique les salaires aient subi une hausse de 5 à 10 pCt., que la matière première ait atteint des prix inconnus en 1898 et 1899 et qu'enfin tous ces articles, dont cette industrie fait une grande consommation, tels que papiers, étiquettes, boîtes à cigares, rubans, emballages, etc., aient augmenté uniformément.</p>\n<p class=\"lf-p\">La vente ne manquait pas d'activité. Une stagnation s'étant produite vers la fin de l'année, il s'est formé des stocks assez considérables de cigares. L'année 1901 s'annonce sous de mauvais auspices : elle sera improductive en bénéfice pour nos fabricants.</p>\n<p class=\"lf-p\">L'usage des rôles noirs pour fumer ainsi que du tabac à priser se perd de plus en plus.</p>\n<p class=\"lf-p\">Ces fabricats semblent avoir fait leur temps. Par contre, la cigarette, dont nous signalions la vogue croissante dans notre dernier rapport, commence à devenir un article courant.</p>\n<p class=\"lf-p\">Notre exportation en dehors du Zollverein est insignifiante, pour ne pas dire nulle.</p>\n<p class=\"lf-p\">L'Alsace-Lorraine continue à rester notre marché principal pour le tabac à fumer, tandis que nos cigares sont écoulés de préférence vers l'Allemagne du Nord, où la main-d'œuvre est plus chère que dans le Grand-Duché. Nos produits commencent à s'y heurter cependant à la concurrence acharnée que leur font les fabriques bavaroises et badoises.</p>\n<p class=\"lf-p\">Les douze firmes qui représentent cette industrie occupent 400 à 450 ouvriers et employés, gagnant un salaire de 200,000 à 250,000 fr. Aucun chômage n'est à signaler, le travail de ces ouvriers étant des plus faciles.</p>\n<p class=\"lf-p\">Brasserie.</p>\n<p class=\"lf-p\">La production des brasseries luxembourgeoises a subi une augmentation assez sensible pendant l'exercice 1900 : de 167,696 hectolitres fabriqués en 1899, elle est montée à 174,733 hectolitres. Elle dépasse de 7,037 hectolitres, soit d'environ 4 pCt., celle de 1899. De cette production, 10,000 hectolitres ont été exportés, tandis que 164,738 hectolitres sont entrés dans la consommation du pays.</p>\n<p class=\"lf-p\">Aucune variation appréciable n'est survenue dans les prix de revient : à part la cherté excessive du charbon, le houblon seul accuse une hausse de prix de 12 fr. 50 par 50 kg. qui provient de l'exiguïté de la récolte. La cause de la situation prospère de la brasserie doit être cherchée dans l'activité qui régnait encore dans la métallurgie pendant une bonne partie de l'année et dont les effets se faisaient sentir longtemps après.</p>\n<p class=\"lf-p\">La quantité de malt employée à la fabrication de la bière a atteint : en 1899… 4,192,400 kg. et en 1900… 4.368,315 Les droits d'accise correspondant à la même production ont été : en 1899, de… fr. 206,537 218,415 75. et en 1900, de… Ajoutons que les 12 brasseries en activité dans le Grand-Duché ont occupé 330 ouvriers et environ 200 chevaux.</p>\n<p class=\"lf-p\">5 34 Distillerie.</p>\n<p class=\"lf-p\">Durant la précédente campagne, période de 1898-1899, les distilleries étaient au nombre de 1022; durant celle de 1899-1900, leur nombre s'est élevé à 1090, toutes agricoles. Il n'existe donc pas une seule distillerie industrielle dans le pays, 19 distilleries ont travaillé des pommes de terre ; 476 ont travaillé des fruits.</p>\n<p class=\"lf-p\">La production, qui a atteint un total de 7884 hectolitres d'alcool pur, se répartit ainsi : distillation de matières farineuses… 7551 hectolitres d'alcool pur, 333 fruits… Il a été employé à la distillation… en 1898-1899 : en 1899-1900:</p>\n<p class=\"lf-p\">298,500 kg. pommes de terre… 646,500 kg.</p>\n<p class=\"lf-p\">3,174,600 kg.</p>\n<p class=\"lf-p\">3,290,900 kg. grains… 11,575 hl.</p>\n<p class=\"lf-p\">16,235 hl. marcs de raisins… 8,477 hl.</p>\n<p class=\"lf-p\">2,814 hl. fruits… Le droit d'accise acquitté par la distillerie s'est élevé : en 1898-1899… à fr. 556,700 00, en 1899-1900… à fr. 616,381 25 Le contingent légal du Grand-Duché est de 9791 hectolitres pour une population de 217,583 habitants, alors que la production n'a atteint que 7884 hectolitres d'alcool pur. Par conséquent, les 1907 hectolitres, qui forment l'écart entre le contingent légal et la productionindigène, ont été introduits fort probablement de l'étranger, c'est-à-dire de l'Allemagne.</p>\n<p class=\"lf-p\">Imprimerie.</p>\n<p class=\"lf-p\">Le développement sûr, régulier, de l'imprimerie que nous nous plaisons à constater ici depuis une série d'années, s'est encore accentué pendant l'exercice 1900. A la faveur de cette situation, qui témoigne d'une prospérité saine, durable, le nombre des imprimeries s'est accru de quelques jeunes établissements dans les centres industriels, pendant que les maisons existantes transforment et perfectionnent leur outillage et élargissent leurs moyens de production en général.</p>\n<p class=\"lf-p\">Nos vingt-trois imprimeries ont occupé, en 1900, environ 150 personnes, tant compositeurs et conducteurs qu'apprentis. Leur outillage comprenait environ 50 presses à vapeur, à électricité et machines à composer. Les salaires n'ont subi aucun changement, comparés à ceux de l'année précédente : ils ont oscillé entre 3 fr. 50 et 6 fr. En dépit de ces salaires relativement élevés, l'imprimerie luxembourgeoise éprouve toujours de grandes difficultés à récruter les apprentis pour former son personnel ; elle est donc forcée d'occuper un certain nombre d'ouvriers étrangers.</p>\n<p class=\"lf-p\">Une branche qui a contribué le plus puissamment au développement de cette industrie, c'est le journal. Le nombre et le tirage de nos journaux vont sans cesse croissants. La suite en est que le débit de la presse étrangère à bon marché se rétrécit dans la même proportion.</p>\n<p class=\"lf-p\">Ce résultat doit être attribué en une certaine mesure au nouveau tarif postal qui a provoqué une hausse sur les prix d'abonnement des journaux qui s'éditent à l'étranger.</p>\n<p class=\"lf-p\">35 On compte actuellement vingt-quatre journaux dans le Grand-Duché, dont 3 paraissent 6 fois par semaine, 3 3 10 2 4 1 et 4 paraissent 1, 2 ou 3 fois par mois. Ces journaux se publient à Luxembourg, à Diekirch, à Echternach, à Grevenmacher, à Hollerich, à Dudelange, à Remich et à Wiltz.</p>\n<p class=\"lf-p\">La demande active qui stimulait le marché du papier pendant cette période, a exercé une influence très heureuse sur la papeterie de Manternach qui renseigne une production pleine, écoulée dans des conditions rémunératrices.</p>\n<p class=\"lf-p\">Horticulture.</p>\n<p class=\"lf-p\">La « rosa canina », servant de porte-greffe aux rosiers nains, est fournie par l'Allemagne au nombre d'environ 2,000,000 pieds par an pour tout le Grand-Duché ; les églantierstiges sont tirés du pays même ou des régions limitrophes, principalement de la Belgique, au nombre d'environ 400,000 pieds. De ces chiffres il y a lieu de défalquer de 33 à 50 pCt. de déchets pour les repiquages de la première année et les greffages de la seconde année, et de 20 à 25 pCt. des rebuts de vente, ce qui réduit le nombre des plantes vendables à environ 750,000 plantes naines et 150,000 tiges.</p>\n<p class=\"lf-p\">La vente de 1900, en ce qui concerne les rosiers-tiges, a été supérieure à celle de 1899 par suite des résultats défavorables que cette production a donnés en Allemagne. Il n'en a pas été de même des rosiers nains dont le placement a été rendu difficile par la surproduction ; leurs prix ne manifestent aucune tendance à se relever et l'année 1900 en a laissé un stock assez considérable en magasin.</p>\n<p class=\"lf-p\">Les arbres fruitiers ont été enlevés à des prix fort beaux ; malheureusement, la provision était peu considérable. Les arbustes et les plantes d'ornement ont continué à trouver des débouchés réguliers.</p>\n<p class=\"lf-p\">Nos maraîchers dominent complètement les marchés de l'intérieur avec les primeurs et les légumes en général. Leur production a considérablement élargi ses débouchés. Ils n'évincent pas seulement la concurrence étrangère, et notamment celle du pays messin, du marché indigène, mais ils se rendent encore aux marchés des localités frontières voisines pour placer leurs produits, et ils y trouvent facilement preneur.</p>\n<p class=\"lf-p\">Le nombre des ouvriers occupés par cette industrie s'élève à environ 500, dont les deux tiers sont des journaliers des deux sexes qui ne sont employés qu'au printemps et à l'automne.</p>\n<p class=\"lf-p\">Ceux qu'on emploie d'une façon permanente sont presque exclusivement des indigènes. En 1900, l'horticulture a employé une dizaine d'ouvriers étrangers. Les prix de la main-d'œuvre ont été les mêmes qu'en 1899. L'âge de ces ouvriers varie entre seize et quarante ans.</p>\n<p class=\"lf-p\">Les machines agricoles américaines ont donné de bons résultats dans les champs de roses et ont remplacé un certain nombre de journaliers, dont le recrutement devient, d'ailleurs, de plus en plus difficile.</p>\n<p class=\"lf-p\">Notre importation vers la France accuse une progression ascendante, provoquée par l'adoption du type de 10 kg. pour colis postaux ainsi que par l'admission des colis encombrants pour ce genre d'expéditions. Quelques pays, comme l'Italie, la Hollande, le Portugal et 36 l'Espagne, n'admettent pas les colis encombrants : une augmentation des affaires avec ces pays est donc impossible, ces marchandises ne pouvant supporter les frais de transport par chemin de fer qui s'appliquent aux petits colis.</p>\n<p class=\"lf-p\">I n d u s t r i e de l a chicorée.</p>\n<p class=\"lf-p\">L'industrie de la chicorée dans le Grand-Duché semble rester stationnaire, voir même diminuer ; elle fournit principalement à la clientèle des villages et des faubourgs la chicorée humide en poudre.</p>\n<p class=\"lf-p\">La chicorée humide en grains, dite « semoule », est consommée de préférence par les classes aisées et nous vient en majeure partie d'Allemagne. De qualité incontestablement supérieure, elle paraît, malgré sou prix élevé, vouloir se substituer petit à petit à la chicorée en poudre fabriquée dans le Grand-Duché. Ce n'est pas à due, cependant, que sa fabrication présente une difficulté quelconque : l'habitude et la puissance de la marque de fabrique des maisons introduites ont été et sont encore les seuls obstacles à vaincre pour créer et faire prospérer cette branche de fabrication dans le pays même.</p>\n<p class=\"lf-p\">Il existe, à côté de ces deux qualités, un produit de qualité tout a fait supérieure, importé par les maisons françaises de Cambrai (Nord), — c'est l'article de luxe : un grain de chicorée rendu gras par une addition de beurre roulé dans une poudre impulpable composée de café ou de cacao, laquelle lui donne une coloration dorée de nuance identique, très belle, et le produit obtenu porte le nom de chicorée blondie ou dorée. Son prix de vente est presque le double de celui de la chicorée en poudra. Le Grand-Duché en consomme environ10,000kg. par an. Sa fabrication exige des installations coûteuses et ne paraît pas à recommander.</p>\n<p class=\"lf-p\">Il nous a été impossible d'obtenir des renseignements, même approximatifs, sur l'importance de la chicorée « semoule » qui est consommée dans le Grand-Duché. La consommation de chicorée en poudre atteint le chiffre approximatif de 300,000 kg. par an.</p>\n<p class=\"lf-p\">Les matières premières employées dans la fabrication des trois espèces de chicorée que nous venons de détailler, se composent exclusivement de racines de chicorée lavées, coupées et séchées, portant le nom decossettes,de provenance belge. Les fabriques françaises, allemandes et luxembourgeoises s'approvisionnent toutes à la même source, dans la Flandre occidentale, où les principaux centres de vente sont les villes de Roulers et de Courtrai ; il s'y tient même des Bourses de cossettes, une fois par semaine, et les cours sont donnés régulièrement par les journaux belges.</p>\n<p class=\"lf-p\">Conserves de légumes.</p>\n<p class=\"lf-p\">La fabrique de conserves de légumes Henri Even de Beaufort, spécialité de petits pois, haricots verts et fèves des marais, renseigne une production annuelle moyenne qui varie entre 100,000 et 130,000 boîtes-litre de conserves. Ses résultats pour 1900 ont été sensiblement les mêmes que pour l'année précédente. Les neuf dixièmes de cette production sont absorbés par l'Allemagne. Toute la production de l'établissement est vendue, pour une série d'années, à une grande maison allemande.</p>\n<p class=\"lf-p\">37 L'augmentation du prix des conserves pendant 1900 est due à la hausse de certaines matières premières et articles dont cette industrie fait une assez forte consommation, comme le fer blanc et le charbon, ainsi qu'au renchérissement de la main-d'œuvre. Les circonstances qui influent le plus puissamment sur la fabrication des conserves, sont surtout la pluie et le beau temps et la main-d'œuvre nécessaire à une production régulière.</p>\n<p class=\"lf-p\">Cette industrie emploie, durant toute l'année, 6 ouvriers à la fabrication des boîtes à conserves. Pendant la campagne de fabrication des conserves, elle emploie environ 18 ouvriers à l'usine, une centaine de journalières dans les champs et un nombre pareil d'ouvrières aux travaux d'épiuchage, d'écossage et de pinçage des légumes. Les prix de la maind'œuvre n'ont cessé d'augmenter ces années dernières. Environ 40 ouvrières ont dû être embauchées à Tétranger, faute de pouvoir les recruter dans le pays même en dépit de l'élévation des salaires et de la facilité des travaux.</p>\n<p class=\"lf-p\">Les droits de douane, dont les conserves sont frappées à l'étranger, gênent notre exportation dans les pays qui n'appai tiennent pus au Zollverein.</p>\n<p class=\"lf-p\">Mondorf-les-Bains.</p>\n<p class=\"lf-p\">La population balnéaire de notre station thermale, malgré l'attraction de l'Exposition universelle de Paris, a continué à suivre, en 1900, une marche progressive, alors que la plupart des autres stations accusaient une diminution notable du nombre des baigneurs. La raison en est bien simple. On va à Mondorf pour rétablir sa santé ; ce soin prime toute autre considération.</p>\n<p class=\"lf-p\">Les recettes de l'établissement se sont éle\\ées en 1900 à fr. 37,068.964 alors que les dépenses se chiffrent à fr. 82,000. L'excédant des recettes sur les dépenses est donc de fr. 0,068.96$.</p>\n<p class=\"lf-p\">Les bains, douches, inhalations, électrisations, massages, etc. délivrés gratuitement aux personnes indigentes, représentent une valeur de fr. 13,040.25.</p>\n<p class=\"lf-p\">La vente de l'eau minérale a atteint le chiffre de 21,723 bouteilles. Elle a surtout progressé depuis qu'il a été constaté que l'eau de Mondorf est d'une efficacité extraordinaire dans le traitement de l'influenza, et notamment de l'anémie qui en accompagne la convalescence, dans le traitement du diabète ainsi que des affections paludéennes, qui deviennent de plus en plus fréquentes, de nos temps de politique coloniale, et qui sont éminemment justiciables de l'eau de Mondorf. Mais c'est surtout comme laxatif que notre eau minérale est le plus généralement employée à domicile. Elle présente sur les purgatifs salins et notamment sur les purgatifs drastiques : pilules, drogues, élixirs etc , l'immense avantage de n'engendrer aucun malaise, ni crampe, ni colique, et d'exciter régulièrement l'appétit. Une demi-heure après la production de l'effet laxatif, la faim et la soif se font sentir impérieusement. Ces précieuses qualités font que l'eau de Mondorf devient de plus en plus le purgatif des enfants, des vieillards, des personnes faibles, anémiques, dyspeptiques et hémorrhoidaires. Elle supporte très bien le transport et conserve toujours intégralement ses propriétés physiologiques et thérapeutiques, ce qui permet aux personnes qui ne peuvent aller à Mondorf, de bénéficier à domicile du traitement hydrominéral.</p>\n<p class=\"lf-p\">La colonie thermale a été fréquentée, cette année, par 5ö enfants appartenant aux classes 38 peu aisées et indigentes. Ils ont joui de la gratuité du traitement et de la pension. C'est surtout chez ces pauvres petits êtres, minés par les affections chroniques de l'enfance, que les bienfaits de la cure de Mondorf se produisent d'une manière éclatante. Le budget des dépenses de la colonie s'est élevé à 6000 fr.</p>\n<p class=\"lf-p\">En démocratisant, dans la bonne acception du mot, l'unique station balnéaire du pays, nos pouvoirs publics ont fait une belle œuvre dont les classes déshéritées leur seront à jamais reconnaissantes, et qui, à elle seule, justifie déjà l'acquisition des bains de Mondorf et les sacrifices que l'État fait chaque année pour les mettre à la hauteur de l'époque.</p>\n<p class=\"lf-p\">L'année 1900, comme les précédentes, est marquée par une série d'améliorations : création de deux nouveaux parcs sur la hauteur de Burmerange, agrandissement de l'ancien parc, établissement d'un nouveau séchoir, etc.</p>\n<p class=\"lf-p\">Deux nouvelles villas ont été construites dans le courant de l'année.</p>\n<p class=\"lf-p\">Les anciens hôtels de Mondorf, tels que l'Hôtel du Grand-Chef ont été modernisés ; le Grand Hôtel de l'Europe a subi des agrandissements considérables ; l'Hôtel de la Gare s'est également étendu. C'est que la confiance en l'avenir de Mondorf ne fait que croître. Celui-ci ne repose pas, en effet, sur des circonstances variables, sur une vogue factice, mais sur la valeur thérapeutique incontestable de ses eaux qui ne fait que s'affirmer davantage tous les ans.</p>\n<p class=\"lf-p\">Mondorf, jadis station balnéaire insignifiante par ses installations et sa clientèle, range aujourd'hui parmi les stations de second ordre. Ce progrès a été réalisé peu à peu, avec prudence et circonspection, et d'après un plan d'ensemble qui s'est continuellement plié aux besoins nouveaux. En 1885, l'établissement ne comptait que 107 baigneurs : aujourd'hui le chiffre de mille est dépassé. Le parc élégant qui fait l'admiration des baigneurs, était auparavant tout simplement un petit terrain boisé ; il a été considérablement agrandi ; deux nouveaux parcs ont été créés à proximité de l'ancien. Le corps principal de bâtiment, dont l'architecture banale marquait une époque où nulle recherche d'art ne présidait à de telles constructions, a été heureusement transformé quant au style et à l'aménagement intérieur ; le nombre des cabines de bains au rez-de-chaussée a été doublé et les installations ont reçu tout le confort désirable ; une construction de date récente en bois, genre chalet, établit la communication entre le premier étage et le bâtiment de la source et a permis d'étendre considérablement les locaux du casino. L'intérieur du bâtiment de la source a été transformé en Trinkhalle ; le réservoir qui reçoit l'eau directement de la source, a été considérablement élargi, ce qui fait que le débit entier de la source est employé aux opérations balnéaires et que l'eau des piscines peut être continuellement renouvelée ; il fut procédé à un nouveau captage de la source pour empêcher les infiltrations d'eau minérale qui se manifestaient au bas de la colline. Un chalet fut adossé contre le bâtiment de la source. Un vaste promenoir d'une longueur de 50 et d'une largeur de 7 mètres, précédé d'une large plate-forme, a été établi au flanc de la colline, à 10 mètres en contre-haut. La petite piscine qui menaçait ruine et faisait tache dans le tableau, a été démolie et remplacée par une grande piscine de natation d'une longueur de 17 et d'une largeur de 7 mètres. Mondorf possède aujourd'hui un système d'inhalation d'eau minérale pulvérisée des plus perfectionnés. L'électrothérapie y est organisée d'après les derniers procédés. Des cabinets de massage ont été établis. L'aménagement intérieur du bâtiment de l'hydrothérapie a été mis en rapport avec les besoins résultant de 39 l'augmentation du nombre des baigneurs. Les anciennes conduites d'eau minérale ont été remplacées par des conduites nouvelles et toutes les mesures ont été prises pour éviter la déperdition de calorique sur le parcours de l'eau de la source aux installations. Le système</p>\n<p class=\"lf-p\">primitif employé pour le chauffage de l'eau minérale et pour les sudations a été remplacé par une chaudière à vapeur présentant 40 mètres carrés de surface de chauffe et permettant de chauffer à la vapeur tout rétablissement. Des locaux spéciaux ont été affectés à l'embouteillage de l'eau minérale ; il a été établi une buanderie dans laquelle le lavage du linge se l'ait à la vapeur, de manière à empêcher toute contamination par le linge ; on y a annexé deux vastes séchoirs à l'air et un autre à la vapeur, pour les temps pluvieux. Il a été construit une seconde conduite d'eau douce, ce qui a permis de fournir une excellente eau alimentaire à</p></div>", "next": 239941}