{"html": "<div class=\"lf-doc\"><p class=\"lf-p\">Waldbestand nur schwer zu durchdringen ist. ln der Baumschicht treten Stieleiche (Quercus robur), Traubeneiche (Quercus petraea), Feldahorn (Acer campestre), Eingriffeliger Weifklorn (Crataegus monogyna), Vogelkirsche (Prunus avium) und Hainbuche (Carpinus betulus) auf, wobei die Eichen deutlich dominieren. ln der teils dichten Strauchschicht er- Altenkesseler StraRe 17 / A 4 ARGUS CONCEPT GmbH infoeargusconcept.com Tel.: 0681 / 84 49 79 00 Fax: 0681 / 84 49 79 10 66115 Saa rbrücken www.argusconcept.com Administration de la nature et des forêts Ausweisungsakte RN RD 11 Geyershaff-Geyersknapp 57 scheinen die gleichen Arten jedoch mit anderer Verteilung. So ist der selten in der Baumschicht vertretene eingrifflige WeiRdorn in der Strauchschicht häufig vertreten. Weitere Arten in der Strauchschicht sind Roter Hartriegel (Cornus sanguinea), Hasel (Corylus avellana), Zweigriffliger WeiGdorn (Crataegus laevigata), Schlehe (Prunus spinosa), Rote Heckenkirsche (Lonicera xylosteum), Elsbeere (Sorbus torminalis), Gewöhnlicher Liguster (Ligustrum vulgare), Gewöhnlicher Schneeball (Viburnum opulus), Wolliger Schneeball (Viburnurn lantana) und Kornelkirsche (Cornus mas). ln der teils nur spärlichen Krautschicht finden sich beispielsweise Waldmeister (Galium odoratum), Waldbingelkraut (Mercurialis perennis), Wald-Zwenke (Brachypodium sylvaticum) und Eiförmiges Zweiblatt (Listera ovata). Pflanzensoziologisch lässt sich der Eichenmischwald der Ordnung der Buchen- und Edelholzmischwälder (Fagetalia sylvaticae) zuordnen. Eine spezifischere Einteilung gestaltet sich derzeitig schwierig. Anzunehmen ist eine Zuordnung zu den EichenHainbuchen-Waldern (Carpinion betuli) mit einer thermophilen Ausprägung. Den Eichenmischwald zeichnet aufgrund seiner weitgehend ungelenkten Entwicklung ohne Holznutzung ein groRe Naturnähe aus. Aus diesem Grund ist er von sehr hoher naturschutzfachlicher Bedeutung.</p>\n<p class=\"lf-p\">Fichtenwald, schwaches Baumholz lm äußersten Nordosten der bewaldeten Geyersknapp existiert auf einer Fläche von ca. 13 Ar ein älterer Fichtenbestand mit schwachem Baumholz. Die Baumschicht aus 15 m bis 20 m hohen Rotfichten (Picea abies) mit einem Brusthöhendurchmesser bis 30 cm ist aufgelichtet, so dass sich eine Strauchschicht entwickelt hat. Die bis 3 m hohe Strauchschicht besteht aus üppigen Beständen des Schwarzen Holunders (Sambucus nigra). Ein weiterer, sehr kleiner Fichtenbestand existiert im Zentrum der Geyersknapp. Aufgrund der weiten Verbreitung der nicht standortgerechten und nicht naturraumtypischen Rotfichten und auch aufgrund der ansonsten vorherrschenden Artenarmut in den Fichtenbeständen besitzen diese nur eine geringe bis mittlere naturschutzfachliche Bedeutung. Positiv für den Arten- und Biotopschutz ist zu erwähnen, dass der Bestand im Nordosten aufgelichtet ist, so dass sich zumindest eine Strauchschicht aus einheimischen Gehölzen entwickeln konnte.</p>\n<p class=\"lf-p\">Sonst wäre die naturschutzfachliche Bewertung noch negativer ausgefallen. Mit der bereits bestehenden Strauchschicht besteht die Möglichkeit durch sukzessive Entnahme der Fichte den Bestand relativ schnell in einen naturnäheren Vorwald zu überführen.</p>\n<p class=\"lf-p\">Fichtenwald, Dickunq Auf dem recht ebenen Hochplateau der bewaldeten Geyersknapp besteht ein noch junger ca. 10 bis 15 Jahre alter Fichtenwald im Zustand einer Dickung. Die jungen Nadelbäume sind in einem dichten, engmaschigen Raster gepflanzt worden, so dass kaum weitere Gehölze oder Pflanzen auftreten. Der künstlich durch Anpflanzung entstandene junge Forstbestand ist kaum zu durchdringen und verschafft deshalb Rehen oder Wildschweinen als Dickung einen ungestörten Rückzugsraum. lnsgesamt betrachtet bietet der sehr artenarme Forstbestand im Vergleich zu naturnahen Wälder jedoch nur sehr wenigen Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum. Die Fichten-Dickung ist deshalb nur von geringer naturschutzfachlicher Bedeutung.</p>\n<p class=\"lf-p\">Altenkesseler Straße 17 / A 4 ARGUS CONCEPT GmbH infoearousconcept.com TeL: 0681 / 84 49 79 00 Fax: 0681 / 84 49 79 10 66115 Saarbrücken www.argusconcept.com Administration de la nature et des forêts Ausweisungsakte RN RD 11 Geyershaff-Geyersknapp 58 Kiefernmischwald mit einheimischen Laubbaumarten Nördlich der Wacholderheide besteht auf der Geyersknapp ein lichter Kiefernwald, dem viele einheimische Baumarten beigemischt sind. Dazu gehören beispielsweise Hainbuche (Carpinus betulus), Stieleiche (Quercus robur) und Vogel-Kirsche (Prunus avium). ln der Strauchschicht treten ausschließlich einheimische Laubgehölze auf. Neben jüngeren Exemplaren der genannten Arten und Arten wie Elsbeere (Sorbus torminalis) oder Wolliger Schneeball (Viburnum lantana) kommen häufig vor allem Eingriffliger WeiRdorn (Crataegus monogyna) und Roter Hartriegel (Cornus sanguinea) vor. Bis auf die Waldkiefern (Pinus sylvestris) in der Baumschicht ist der Waldbestand ansonsten naturnah ausgeprägt.</p>\n<p class=\"lf-p\">Die Kiefern sind sicherlich erst vor einigen Jahrzehnten angepflanzt worden. Die übrigen Gehölze haben sich offensichtlich durch spontane Gehölzsukzession angesiedelt. Zumindest der südliche Bereich des Kiefernmischwaldes gehörte in früherer Zeit einmal zur Wacholderheide. Dies lässt sich zumindest aus dem Vergleich mit einer topografischen Karte von 1954 erkennen, die im Anhang beigefügt ist und im Kapitel 2.7 „Historische Landschaftsentwicklung\" eingehend erläutert wird. Hinweise für diesen Rückschluss finden sich auch in der Krautschicht des Kiefernmischwaldes, wo die Berg-Waldhyazinthe (Platanthera chlorantha) noch mehrfach vorkommt. Die Art findet sich nämlich ansonsten im Plangebiet nur noch des Öfteren in der erhaltenen Wacholderheide. Weitere Kiefernmischwälder mit einheimischen Baumarten grenzen östlich an das Plangebietes an ohne dies jedoch zu erfassen. Aus naturschutzfachlicher Sicht besitzt der Kiefernmischwald im Plangebiet trotz der Dominanz der nicht naturraumtypischen Waldkiefer insgesamt eine mittlere bis hohe naturschutzfachliche Bedeutung, da der Waldbestand mit Ausnahme des Kiefernvorkommens ansonsten naturnah ausgeprägt ist und eine recht hohe Artenvielfalt aufweist.</p>\n<p class=\"lf-p\">Laub-, Nadelbaum-Kiefernmischwald Der Biotoptyp Laub-, Nadelbaum-Kiefernmischwald ist nahezu identisch mit dem zuvor beschriebenen Biotoptyp Kiefernmischwald mit einheimischen Baumarten. Dies gilt auch weitgehend für die Artenzusammensetzung. Lediglich in der Baumschicht ergeben sich Unterschiede, da nicht nur die Waldkiefer (Pinus sylvestris), sondern auch weitere Nadelgehölze wie die Europäische Lärche (Larix decidua) und ganz vereinzelt auch die Rotfichte (Picea abies) vor einigen Jahrzehnten angepflanzt worden sind. Ansonsten treten in dem Mischbestand jedoch auch eine ganze Reihe naturraumtypischer Gehölze auf, so dass die naturschutzfachliche Bewertung wie beim Biotoptyp Kiefernmischwald mit einheimischen Laubbaumarten ausfällt. Trotz der Vorkommen der nicht einheimischen Nadelbaumarten wird der Bestand wegen seiner ansonsten recht naturnahen, artenreichen Ausprägung in seiner naturschutzfachlichen Bedeutung als mittel bis hoch eingestuft.</p>\n<p class=\"lf-p\">Elsbeeren-Eichen-Hainbuchenwald, Niederwaldnutzunq lm Westen der Geyersknapp am süd- und südwestexponierten Hang des Geyersbüsch stockt ein Elsbeeren-Eichen-Hainbuchenwald, der offensichtlich seit längerer Zeit als Niederwald genutzt wird. Dies ergibt sich aus den zahlreichen Vorkommen von Stockausschlägen und der Zusammensetzung des Waldes aus vorwiegend stockausschlagfähigen Gehölzen. Der trockene, mergelige Boden und die exponierten, wärmebegünstigten Standortverhältnisse waren Voraussetzung für die Entstehung des gemäßigtkontinentalen, im Naturraum extrazonal verbreiteten Waldes. Eventuell hat auch die NieAltenkesseler Straße 17 / A 4 ARGUS CONCEPT GmbH infoearousconcept.com Tel.: 0681 / 84 49 79 00 Fax: 0681 / 84 49 79 10 66115 Saa rbrücken www.argusconcept.com Administration de la nature et des forêts Ausweisungsakte RN RD 11 Geyershaff-Geyersknapp 59 derwaldwirtschaft durch die wiederholte Auflichtung des Gehölzbestandes und die dadurch verursachte Begünstigung von thermophilen Arten sowie durch die Zurückdrängung der Stockausschlag schwachen Rotbuche zur Bildung des Elsbeeren-Eichen-Hainbuchenwald geführt. Dieser wäre dann aus einem ursprünglich am Standort vorkommenden orchideenreichen Buchenwald (Carici-Fagetum) hervorgegangen. Pflanzensoziologisch gehört der Elsbeeren-Eichen-Hainbuchenwald zur Assoziation Galio sylvatici-Carpinetum betuli. lm Bestand des Plangebietes ist der Feldahorn (Acer campestre) häufig vertreten. An den besonders wärmebegünstigten Südhängen tritt auch die Elsbeere (Sorbus torminalis) gehäuft auf. An den besser mit Wasser versorgten südwest- und westexponierten unteren, flachen Hanglagen tritt die Elsbeere jedoch zurück und der Feldahorn bildet fast in Reinbeständen die durchweg niedrige, teils strauchartige Baumschicht. Als Begleitart tritt an den wärmebegünstigten südexponierten Hängen auch die Traubeneiche (Quercus petraea) auf. Inwieweit eventuell die Flaumeiche (Quercus pubescens) als wärmezeitliches Relikt mit eingekreuzt ist und Bastarde (Quercus x calvescens) vorliegen, ist nicht bekannt und müsste durch spezielle Untersuchungen geklärt werden. Sofern die Flaumeiche mit eingekreuzt wäre, ist eine Zuordnung des Bestandes zu den subkontinentalen-submediterranen, thermophilen Eichen-Elsbeeren-Wäldern (Quercetum pubescenti-petraeae = LithospermermoQuercetum petraeae) denkbar. Die häufigen Vorkommen des Feldahorns in der Baumschicht sowie das verbreitete Vorkommen der Hainbuche (Carpinus betulus) in der Baumschicht sprechen jedoch aus pflanzensoziologischer Sicht für eine Stellung des Bestandes</p>\n<p class=\"lf-p\">in die Assoziation Galio sylvatici-Carpinetum betuli. lm Kapitel 3.1.1 „Flora\" ist eine Artenliste zum Elsbeeren-Eichen-Hainbuchenwald aufgeführt, weshalb an dieser Stelle auf eine Auflistung von vorkommenden Arten verzichtet wird. Als extrazonaler seltener Waldtyp ist der niederwaldartige Elsbeeren-Eichen-Hainbuchenwald von sehr hoher Bedeutung für den Arten und Biotopschutz.</p>\n<p class=\"lf-p\">Abbildung 16: Elsbeeren-Eichen-Hainbuchenwald als Niedeiwald am südexponierten Hang des Geyersbesch mit viel Feldahorn in der Baumschicht und Waldbingeikraut in der Krautschicht Altenkesseler Strafle 17 / A 4 ARGUS CONCEPT GmbH Tel.: 0681 / 84 49 79 00 Fax: 0681 / 84 49 79 10 infoeargusconcept.com 66115 Saarbrücken www.argusconcept.com Administration de la nature et des forêts Ausweisungsakte RN RD 11 Geyershaff-Geyersknapp 60 Kleingehölze Feldgehölz aus einheimischen Baumarten lm südlichen Plangebiet existiert inmitten der dortigen weiträumigen, ansonsten gehölzarmen Meweiden ein naturnahes, dichte Feldgehölz aus einheimischen Straucharten. Alleine aufgrund seiner Größe von ca. 600 m2 und seiner homogenen Dichte hebt es sich von den sonstigen Gebüschen innerhalb der Agrarlandschaft ab. Zu den vorkommenden Gehölzarten des bis ca. 5 m hohen Feldgehölzes zählen Eingriffliger WeiRdorn (Crataegus monogyna), Schlehe (Prunus spinosa), Roter Hartriegel (Cornus sanguinea), Hundsrose (Rosa canina) und Artengruppe Brombeere (Rubus fruticosus agg.). Ein weiteres naturnahes Feldgehölz ganz anderer Art besteht im östlichen Plangebiet. Es ist ebenfalls hauptsâchlich von intensiv genutzten Mâhweiden umgeben. lm Westen grenzt dieses Feldgehölz jedoch an eine Weidenbrache. Bei dem ca. 2.800 m2 grorlen Feldgehölz handelt es sich um einen alten, waldartigen Gehölzbestand mit teils alten, breitkronigen Stieleichen. ln der bis ca. 15 m hohen Baumschicht kommen neben der häufig verbreiteten Stieleiche (Quercus robur) als Begleitarten auch Hainbuchen (Carpinus betulus), Elsbeeren (Sorbus torrninalis) und als Einzelexemplar eine Waldkiefer (Pinus sylvestris) vor. ln der Strauchschicht treten Eingriffliger WeifIdorn(Crataegus monogyna), Schlehe (Prunus spinosa) und auch wiederum die Elsbeere auf. ln der Krautschicht finden sich unter anderem die Große Brennnessel (Urtica dioica), Aronstab (Arum maculatum), Wiesen-Knâuelgras (Dactylis glomerata), Wiesen-Lieschgras (Phleum pratense) und Weißer Gänsefuß (Chenopodium album). Die Ruderalisierung der Krautschicht steht wohl im Zusammenhang mit der zeitweisen Nutzung des Feldgehölzes als Unterstand durch das Weidevieh. Bei dem alten, dennoch insgesamt naturnahen Feldgehölz handelt es sich eventuell um den Restbestand eines ehemaligen Waldes, denn das Waldgebiet im Osten des Plangebietes reichte früher wohl weiter nach Westen und umfasste auch den Bereich des heutigen Feldgehölzes.</p>\n<p class=\"lf-p\">Dies lâsst sich zumindest aus der im Anhang beigefügten Ferraris-Karte von 1770-1777 interpretieren, die im Kapitel 2.7 „Historische Landschaftsentwicklung\" eingehend erlâutert wird. Als naturnahe Gehölzbestânde inmitten der intensiv genutzten Agrarflur sind die beiden Feldgehölze im Plangebiet von hoher naturschutzfachlicher Bedeutung.</p>\n<p class=\"lf-p\">Kiefern-Feldgehölz Südwestlich der Wacholderheide besteht innerhalb einer Viehweide ein Feldgehölz, dessen Baumschicht sich aus der Waldkiefer (Pinus sylvestris) zusammensetzt. Die bis ca. 12 m hohe Baumschicht erreicht eine Deckung von ca. 30 % in dem eher lichten Feldgehölz. ln der bis ca. 6 m hohen Strauchschicht treten Eingriffliger Weirldorn (Crataegus monogyna), Hundsrose (Rosa canina) und Brombeeren (Rubus caesius) auf. Das lichte Feldgehölz wird gerne vorn Weidevieh als Unterstand genutzt, weshalb der Boden deutliche Trittschäden aufweist und stellenweise vegetationslos ist. Der Kiefernbestand ist offensichtlich durch den Menschen angepflanzt worden. Die Kiefer zählt am Geyerknapp nicht zu den naturraumtypischen Gehölzen, weshalb das Feldgehölz nicht als naturraumtypisch zu charakterisieren ist. Das Feldgehölz besitzt deshalb und wegen der bestehenden Trittschäden durch das Weidevieh zurzeit nur mittlere naturschutzfachliche Wertigkeit.</p>\n<p class=\"lf-p\">Altenkesseler Straf3e 17 / A 4 ARGUS CONCEPT GmbH infoearousconcept.com Tel.: 0681 / 84 49 79 00 Fax: 0681 / 84 49 79 10 66115 Saa rbrücken www.argusconcept.com Administration de la nature et des forêts Ausweisungsakte RN RD 11 Geyershaff-Geyersknapp 61 Gebüsch, Einzelstrauch oder Strauchdruope lm Untersuchungsgebiet kommen vereinzelt innerhalb des Grünlandes oder am Rand des Grünlandes und von Ackerflächen meist kleine Gebüsche oder Gebüschgruppen vor, die keine hochstämmigen Bäume enthalten. Dominante und am häufigsten vorkommende Arten sind der Eingriffelige Weilldorn (Crataegus monogyna) und die Schlehe (Prunus spinosa). Weiterhin treten beispielsweise auch die Salweide (Salix caprea) oder der Schwarze Holunder (Sambucus nigra) auf. Die naturnahen Gebüsche stellen innerhalb des Grünlandes Trittsteinbiotope für gehölzgebundene Arten dar. Weiterhin dienen sie als Brut- und Nahrungshabitat. Die Gebüsche sind deshalb von hoher Bedeutung für den Arten- und Biotopschutz.</p>\n<p class=\"lf-p\">Wärmeliebende Gebüsche Neben den zuvor beschriebenen Gebüschen existieren innerhalb des Grünlandes im Plangebiet vereinzelt auch sogenannte wärmliebende Gebüsche. Sie unterscheiden sich von den Gebüschen durch das gehäufte Auftreten von wärmeliebenden Gehölzarten wie beispielsweise Hundsrose (Rosa canina) oder Elsbeere (Sorbus torminalis). Ein recht grollflächiges wärmeliebendes Gebüsch, das sich langsam durch Verdichtung des Gehölzbestandes und den Aufwuchs von Bäumen zu einem Feldgehölz entwickelt, existiert am Südrand der Wacholderheide im Zentrum des Plangebietes. Diese Gebüschgruppe schirmt die Wacholderheide gegenüber den angrenzenden intensiv genutzten Mähweiden ab und verhindert als Puffer den Eintrag von Düngemitteln in die Wacholderheide. Die wärmeliebenden Gebüsche fungieren wie die sonstigen Gebüsche des Grünlandes als Trittsteinbiotope und als Brut- und Nahrungsbiotop. Sie sind deshalb gleichfalls den übrigen Gebüschen von hoher naturschutzfachlicher Bedeutung innerhalb des Grünlandes.</p>\n<p class=\"lf-p\">Feldhecke aus einheimischen Baumarten An wenigen Stellen des Plangebietes sind die Gebüsche innerhalb des Grünlandes linear entlang von Geländeböschungen oder Zäunen entwickelt, so dass diese Gehölzbestände als Feldhecken gesondert erfasst worden sind. Die Feldhecken sind durchweg naturnah aus einheimischen Arten ausgebildet. Die Artenzusammensetzung ist ähnlich wie bei den Gebüschen. Am häufigsten treten Eingrifflige Weirldorn (Crataegus monogyna) und die Schlehe (Prunus spinosa) auf. Beigemischt sind Arten wie Schwarzer Holunder (Sambucus nigra) oder Hundsrose (Rosa canina). Als Biotopverbundstruktur für saumgebundene Arten und als Lebensraum einer Vielzahl von Vögeln und Kleintieren besitzen die naturnahen Hecken eine hohe naturschutzfachliche Bedeutung.</p>\n<p class=\"lf-p\">Erten-Ufergehölz Entlang der Westgrenze des Plangebietes kommen vereinzelt am Ufer des Azebaachs Schwarzerlen (Alnus glutinosa) vor. Die Bäume stehen einzeln an der schmalen Uferböschung, so dass kein geschlossener Ufergehölzsaum existiert. Die Schwarzerlen erreichen vereinzelt Brusthöhendurchmesser von 30 cm bis 40 cm, häufig liegen die Brusthöhendurchmesser jedoch nur zwischen 20 cm und 30 cm. Als standortgerechtes und natur- Altenkesseler Straße 17 / A 4 ARGUS CONCEPT GmbH infoearclusconcept.com Tel.: 0681 / 84 49 79 00 Fax: 0681 / 84 49 79 10 66115 Saarbrücken www.argusconcept.com Administration de la nature et des forêts Ausweisungsakte RN RD 11 Geyershaff-Geyersknapp 62 raumtypisches Ufergehölz bereichern die Schwarzerlen den über weite Strecken gehölzlosen und wegen intensiver landwirtschaftlicher Nutzung nur sehr schmalen Bachsaum.</p>\n<p class=\"lf-p\">Trotz des Fehlens eines breiten naturnahen Ufergehölzsaums sind die sporadischen Vorkommen von Erlen-Ufergehölz am Azebaach von hoher naturschutzfachlicher Bedeutung, da die Bestände wohl natürlichen Ursprungs sind und als ökologische Nische eine Bereicherung in der ansonsten überwiegend intensiv bewirtschafteten Bachaue darstellen.</p>\n<p class=\"lf-p\">Einzelbaum oder Baurnaruppe Markante Einzelbäume oder kleine Baumgruppen innerhalb des Offenlandes sind als eigenständiger Biotoptyp erfasst worden. lm nördlichen Plangebiet steht eine markante alte Stieleiche (Quercus robur) inmitten einer Mähweide. Dem Waldrand des Geyersbüsch unmittelbar vorgelagert kommen innerhalb des Grünlandes weitere markante Einzelbäume vor. Dort wachsen auger Stieleichen auch Rotbuche (Fagus sylvatica), Traubeneiche (Quercus petraea), Gewöhnliche Esche (Fraxinus excelsior) und Feldahorn (Acer campestre) als markante Einzelbäume mit Brusthöhendurchmessern von bis zu 40 cm sowie im Einzelfall von ca. 70 cm. Ein einzelner Birnbaum steht südöstlich der Wacholderheide in Nachbarschaft zu einem Kiefern-Feldgehölz. Innerhalb einer Weidenbrache im südöstlichen Plangebiet kommt eine ganze Reihe von Einzelbäumen vor. Dort wachsen im Einzelstand vor allem Waldkiefern (Pinus sylvatica) und Buchen auf mergeligem Boden. Bemerkenswert ist die Wuchsform der Bäume in Folge von Viehverbiss, den kargen Bodenverhältnissen und teilweisen Bodenschäden am Stammfuß. Diese Gründe haben überwiegend einen kurzstämmigen Wuchs mit Schirmkronen und knorriger Stammrinde zur Folge.</p>\n<p class=\"lf-p\">Die Nutzung der Bäume als Unterstand durch das Weidevieh hat im Bereich des Stammfußes teilweise zur erheblichen Bodenerosion geführt, indem das mergelige, grusige Bodenmaterial infolge des Viehtrittes abgetragen wurde. Manche Bäume stehen deshalb ähnlich einem Bonsai mit ihrem Wurzelkörper erhöht über dem rundherum abgetragenen Erdreich. Aus naturschutzfachlicher Sicht besitzen die markanten Einzelbäume in der offenen Landschaft eine hohe Bedeutung. Sie bilden im Biotopverbund Trittsteinbiotope für gehölzgebundene Arten und dienen zugleich als Lebens- und Nahrungsraum für solche Arten.</p>\n<p class=\"lf-p\">Abbildung 16: Alte, schirmförmige Buche mit bonsatartigem Wuchs infolge früherer Beweidung und teilweise frei liegendem Wurzelballen durch Erosion des kargen, mergeligen Bodens Altenkesseler Strafle 17 / A 4 ARGUS CONCEPT GmbH infoeamusconcept.com Tel.: 0681 / 84 49 79 00 Fax: 0681 / 84 49 79 10 66115 Saa rbrücken www.argusconceptcom Administration de la nature et des forêts Ausweisungsakte RN RD 11 Geyershaff-Geyersknapp 63 Wacholderheide in Verzahnuno mit Halbtrockenrasen, FFH-Lebensraumtvo 5130 Der Biotoptyp, der den Geyersknapp als naturschutzgebietswürdig auszeichnet, ist die Wacholderheide mit Halbtrockenrasen am südexponierten Hang der Geyersknapp. Die Wacholderheide ist ein Relikt der ehemaligen Hutebeweidung mit Schafen oder Ziegen, welche den Verbiss resistenten Wacholder (Juniperus communis) gefordert hat. Die über viele Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte durchgeführte Hutebeweidung ohne aktive Düngung des Bodens durch den Menschen hat zu einer Aushagerung des Bodens geführt, was in Verbindung mit dem sonnenexponierten Standort und den recht trockenen Bodenverhältnissen die Entwicklung von Halbtrockenrasen ermöglichte. Wahrscheinlich war der Boden bereits zuvor durch die düngerarme oder -lose Ackernutzung in der frühen Neuzeit deutlich ausgemergelt. Gemäß der im Kapitel 2.7 „Historische Landschaftsentwicklung\" erläuterten und im Anhang beigefügten Ferraris-Karte von 1770-1777 war die Kernzone des geplanten Naturschutzgebietes mit der Wacholderheide noch in der zweiten Hälfte des 18.</p>\n<p class=\"lf-p\">Jahrhunderts ein Ackergebiet. Die Ausmergelung des Bodens in Verbindung mit Erosion, die breite, tiefe Furchen im Bereich der Wacholderheide hinterließ und zum Abschwemmen der humusreichen Feinerde führte, hat im 19. und frühen 20. Jahrhundert wohl nur noch die Nutzung des Gebietes als Huteland zugelassen. Diese Umnutzung hat letztendlich zur Entstehung der Wacholderheide in Verzahnung mit Halbtrockenrasen geführt. Der Wacholder wurde eventuell am Anfang noch aktiv in das Gebiet einbracht, um Wacholderbeeren zu gewinnen, beispielsweise als Gewürz zum Räuchern. Möglich und sehr wahrscheinlich ist jedoch auch ein Eintrag des Wacholders aus anderen Gebieten durch Wanderschäferei oder Tierhandel.</p>\n<p class=\"lf-p\">Die seit Jahrzehnten bestehende Aufgabe der Weidenutzung hat zu einer deutlichen Zunahme und Verdichtung der Wacholderbestände und zum verstärkten Aufkommen von anderen Gebüschen, wie insbesondere der Schlehe (Prunus spinosa) und des Roten Hartriegels (Cornus sanguinea), geführt. Diese Entwicklung konnte in der jüngeren Vergangenheit auch durch gelegentliche Pflegemahd und Gehölzrückschnitte unter naturschutzfachlichen Gesichtspunkten nur ein Stück weit aufgehalten werden, da nur gelegentlich erfolgende Gehölzrückschnitte sogar noch die Ausbreitung der Schlehe durch Wurzelaustriebe fördern können. Dennoch ist der Halbtrockenrasen auch aufgrund der gelegentlichen Pflegemaßnahmen des Naturschutzes immer noch mit einem bemerkenswerten Artenreichtum bis heute erhalten. Viele der wertgebenden Gefäßpflanzen des Halbtrockenrasens kommen jedoch nur noch in geringen Abundanzen vor. Auch die Wacholderbüsche scheinen sich immer noch aktiv durch Samenaustriebe zu verjüngen, was nicht selbstverständlich bei so lange brach liegenden Beständen ist. Einige Wacholderbüsche, selbst jüngere, sind abgestorben, eventuell unter dem Einfluss des Brandrostpilzes Gymnosporangium sabinae. Langfristig ist für die dauerhafte Erhaltung der großflächigen Wacholderheide die Wiedereinführung einer Hutebeweidung oder extensiven, jahreszeitlich befristeten Standweidenutzung die beste Lösung, da nur so alle Bedingungen erfüllt werden können, die zur Entstehung des artenreichen Biotopkomplexes geführt haben. Diese Bedingungen umfassen den nachhaltigen wiederholten Verbiss von unerwünschtem Gehölzaufwuchs sowie den dauerhaften Biomasse- und Nährstoffentzug aus der Fläche. Negative Begleiterscheinungen der Pflege, wie beispielsweise punktuelle Nährstoffanreicherung durch Verbrennen von Mahdgut und Gehölzrückschnitt, können so vermieden werden.</p>\n<p class=\"lf-p\">Altenkesseler Straße 17 / A 4 ARGUS CONCEPT GmbH Tel.: 0681 / 84 49 79 00 Fax: 0681 / 84 49 79 10 info@argusconcept.com 66115 Saarbrücken www.argusconcept.com Administration de la nature et des forêts Ausweisungsakte RN RD 11 Geyershaff-Geyersknapp 64 Pflanzensoziologisch ist die Wacholderheide dem basiphytischen Hundsrosen-WacholderGebüsch (Roso caninae-Junpretum) zuzuordnen. Der durch Beweidung entstandene Halbtrockenrasen ist eindeutig als Enzian-Zwenkenrasen (Gentiano-Koelerietum pyramidatae = Carlino acaulis-Brometum) zu charakterisieren. Dies ergibt sich durch Vorkommen von Assoziations-Kennarten wie Pyramiden-Schillergras (Koeleria pyramidata), Dornige Hauhechel (Ononis spinosa), Stängellose Kratzdistel (Cirsium acaule) oder FranzenEnzian (Gentianella ciliata). Auf eine Auflistung weiterer naturschutzfachlich bemerkenswerter Arten wird an dieser Stelle verzichtet, da bereits im Kapitel 3.1.1 „Flora\" eine Artenliste zur Wacholderheide vorgestellt wird. Der Biotoptyp Wacholderheide in Verzahnung mit Halbtrockenrasen ist von sehr hoher Bedeutung für den Arten- und Biotopschutz. Besonders hervorzuheben in diesem Zusammenhang ist auch die außerordentliche heutige Seltenheit dieses Biotoptyps in Luxemburg und die Repräsentativität des Bestandes in Geyershaff, der als gröflter noch erhaltener in Luxemburg gilt. Mit der Sicherung dieser Wacholderheide in Luxemburg wird nicht nur ein naturschutzfachlich besonders wertvoller Lebensraum erhalten, sondern auch ein einzigartiges Stück Kulturlandschaft und Kulturgeschichte bewahrt.</p>\n<p class=\"lf-p\">Grünland Fettwiese, Flachlandausbildunq (Glatthaferwiese), FFH-Lebensraumtvp 6510 lm Osten des Plangebietes existiert auf dem Bergrücken der Geyersknapp eine Glatthaferwiese, die aufgrund ihrer Artenausstattung als FFH-Lebensraumtyp 6510 zu bezeichnen ist. Die Wiese liegt zwischen nördlich angrenzenden Weideflächen und südlich angrenzenden Mähweiden innerhalb der Pufferzone des geplanten Naturschutzgebietes. Die Wiese wirkt noch recht inhomogen bezüglich ihrer Artenzusammensetzung, die teils kleinflächig variiert. Dies als auch die Artenzusammensetzung selbst deuten darauf hin, dass die Wiese vor noch nicht allzu langer Zeit aus einer Ackerfläche hervorgegangen ist. Insbesondere das recht häufige Auftreten der Acker-Kratzdistel (Cirsium arvense) innerhalb der ansonsten recht artenreichen Glatthaferwiese lässt diesen Schluss zu. Die vorkommenden Gefäßpflanzen sind im Kapitel 3.1.1 „Flora\" tabellarisch aufgelistet, weshalb an dieser Stelle auf eine Aufzählung von Arten verzichtet wird. Zum Südrand hin, wo stellenweise auch eine Feldhecke angrenzt ist die Glatthaferwiese eher mesotroph bis stellenweise sogar fast mager ausgeprägt. Dies wird durch das verstärkte Auftreten von Arten wie der Gewöhnlichen Margerite (Leucanthemum vulgare) an diesen Stellen angezeigt.</p>\n<p class=\"lf-p\">Für den Arten- und Biotopschutz hat die Glatthaferwiese eine mittlere bis hohe Bedeutung, da sie, umgeben von deutlich intensiver genutzten Acker- und Grünlandflächen, einen Rückzugsraum für grünlandgebundene Kleintiere sowie einen Biotopverbundkorridor zwischen der Kernzone des geplanten Naturschutzgebietes und dem östlich anschließenden Waldgebiet darstellt.</p>\n<p class=\"lf-p\">Fettwiese, Neueinsaat lm Norden des Plangebietes existiert am Rand der Kernzone des geplanten Naturschutzgebietes eine Grünlandfläche, die zum Zeitpunkt der Geländekartierung neu mit einer artenarmen Grünlandmischung eingesät war. Aufgrund des noch homogenen, jungen, niedrigen Aufwuchses waren die Arten zum Zeitpunkt der Geländeerfassung noch kaum auszumachen. Der dichte, homogene Bewuchs deutet jedoch auf eine nährstoffreiche, artenAltenkesseler Straae 17 / A 4 ARGUS CONCEPT GmbH infoearousconcept.com Tel.: 0681 / 84 49 79 00 Fax: 0681 / 84 49 79 10 66115 Saa rbrücken www.argusconcept.com Administration de la nature et des forêts Ausweisungsakte RN RD 11 Geyershaff-Geyersknapp 65 arme Ausbildung hin. Unter Umständen handelt es sich nur um eine kurzjährige Zwischeneinsaat einer zukünftig weiterhin ackerbaulich genutzten Fläche. Die stickstoffreiche Wiesenneueinsaat besitzt aufgrund ihrer Artenarmut bisher nur eine geringe naturschutzfachliche Bedeutung.</p>\n<p class=\"lf-p\">Fettweide, intensiv genutzt Grünlandflächen, die ausschließlich einer Weidenutzung mit Rindern unterliegen, kommen an zwei Stellen im Plangebiet vor. Eine Fläche liegt im äußersten Nordwesten der Pufferzone des geplanten Naturschutzgebietes. Eine zweite Fettweide existiert im Zentrum des Plangebietes im östlichen Anschluss an die Wacholderheide und gehört zur vorgesehen Kernzone des Naturschutzgebietes. Ursache für die reine Weidenutzung anstatt einer gemischten Mähweidenutzung wie in der Umgebung ist in beiden Fällen das bewegte Relief, das ein maschinelles Mähen und die Aufnahme des Mahdgutes erschwert, zumal im Bereich der Fettweide noch einzelne Gebüsche und Bäume vorkommen. Als typische Zeigerpflanzen für eine Dauerbeweidung treten beispielsweise das Gänseblümchen (Bellis perennis) und der WeiRklee (Trifolium repens) häufig auf. Aufgrund der recht intensiven Dauerbeweidung mit Rindern, die wohl auch eine zusätzliche Düngung beinhaltet, besitzen die Weideflächen eine gute Nährstoffversorgung, was zu einer relativen Artenarmut führt. Es dominieren typische Arten der Fettweiden. lm Kapitel 3.1.1 „Flora\" ist eine Artenliste zum Biotoptyp aufgeführt. Die Fläche östlich der Wacholderheide ist insgesamt etwas nährstoffärmer und wurde früher wahrscheinlich auch als Huteland (Heide, mit Gebüschen durchsetztes Weideland) genutzt. Dies geht zumindest aus einer alten topografischen Karten von 1954 hervor, die auch im Anhang beigefügt ist, vgl. Kapitel 2.7 „Historische Landschaftsentwicklung\". Eventuell reichte früher auch die Wacholderheide in diese heute intensiv beweidete Fläche hinein. Aufgrund der südlichen Exposition und der pedologischen Verhältnisse besitzen die heute intensiv beweideten Flächen östlich der Wacholderheide das Potenzial zur Ausweitung der Wacholderheide. Dazu müssten die Flächen zunächst jedoch durch nachhaltigen Entzug von Biomasse unter Verbot einer Flächendüngung ausgehagert werden. ln ihrem derzeitigen intensiv genutzten Zustand besitzen die Fettweiden des Plangebietes eine mittlere naturschutzfachliche Bedeutung.</p>\n<p class=\"lf-p\">Frische bis rnä Bio trockene Mähweide, intensiv oenutzt intensiv genutzte Mähweiden frischer bis mäßig trockener Standorte stellen den häufigsten Biotoptyp im Plangebiet dar. Sie nehmen ca. Dreiviertel der Pufferzone des geplanten Naturschutzgebietes ein. ln der Kernzone sind sie nur randlich vertreten. Die Mähweiden werden bereits im zeitigen Frühjahr ab Ende April gernäht, da das Heu wohl zur Silagegewinnung genutzt wird. Während der restlichen jährlichen Vegetationsperiode werden die Flächen mit Rindern beweidet. Die Nutzung erfolgt intensiv mit hohem Düngereinsatz. Die ergibt sich aus der insgesamt artenarmen Grünlandvegetation. Zeigerarten für mesotrophe oder magere Standortverhältnisse treten überhaupt nicht oder höchstens sehr selten in Einzelexemplaren auf. Dagegen kommen Stickstoffzeiger wie der Löwenzahn (Taraxacum officinale agg.) sehr häufig. Stellenweise bildet der Löwenzahn sogar über weite Strecken dichte Teppiche aus. Im Kapitel 3.1.1 „Flora\" gibt die allgemeine Artenliste zum Grünland frischer Standorte auch einen Überblick über die Arten dieses Biotoptyps. Allerdings sind die intensiv bewirtschafteten Mähweiden artenärmer als es diese Gesamtliste vermuten Altenkesseler Straße 17 / A 4 ARGUS CONCEPT GmbH Tel.: 0681 / 84 49 79 00 Fax: 0681 / 84 49 79 10 infoearqusconcept.com 66115 Saarbrücken www.argusconcept.com Administration de la nature et des forêts Ausweisungsakte RN RD 11 Geyershaff-Geyersknapp 66 lässt. Der Biotoptyp ist so weit im Plangebiet verbreitet, dass er auch ein breites Spektrum von natürlichen, pedologischen standörtlichen Unterschieden umfasst, was wiederum zu einer leicht fehl zu interpretierenden umfangreichen Gesamtartenliste führt. Viele der genannten Arten sind jedoch nur für Teilstandorte der Mähweiden repräsentativ. Wegen der intensiven Nutzung sind die Mähweiden frischer bis mäßig trockener Standorte nur von mittlerer Bedeutung für den Arten- und Biotopschutz.</p>\n<p class=\"lf-p\">Abbildung 17: intensiv genutzte Mähweide mit Massenvorkommen des Löwenzahns in der Pufferzone des geplanten Naturschutzgebietes Abbiidung 18: Blick aus der Wacholderheide auf die urngebenden eutraphenten Mähweiden in der Pufferzone mit gelbem Blühaspekt durch den sehr häufig verbreiteten Löwenzahn Altenkesseler Straße 17 / A 4 ARGUS CONCEPT GmbH infoearuusconcept.com Tel.: 0681 / 84 49 79 00 Fax: 0681 / 84 49 79 10 66115 Saa rbrücken www.argusconcept.com Administration de la nature et des forêts Ausweisungsakte RN RD 11 Geyershaff-Geyersknapp 67 Basenreiche Pfeifendraswiese, FFH-Lebensraumtvp 6510 Basenreiche Pfeifengraswiesen kommen kleinflächig am nordwestlichen und südlichen Rand der Wacholderheide vor. Die Bestände beschränken sich auf kleine Senken und den Mündungsbereich von muldenförmigen Erosionsrinnen. Die Pfeifengraswiesen scheinen demnach auf Schichtwasservorkommen im Bereich von Tonmergelschichten hinzudeuten.</p>\n<p class=\"lf-p\">Pflanzensoziologisch sind die basenreichen Pfeifengraswiesen eindeutig der Assoziation Molinietum caerulae zuzuordnen. Neben der Aspekt bildenden Kennart Pfeifengras (Molinia caerulea) tritt auch die Assoziations-Kennart Gewöhnlicher Teufelsabbiss (Sucissa pratensis) auf. Weiterhin kommen im Bereich der Pfeifengraswiesen die Arten Herbszeitlose (Colchicum autumnale), Sumpf-Schafgarbe (Achillea ptarmica), Blaugrüne Binse (Juncus inflexus), Blaugrüne Segge (Carex flacca) und Wiesen-Silau (Silaum silaus) vor.</p>\n<p class=\"lf-p\">Eine typische Art für den flieflenden Übergangsbereich zwischen den Pfeifengraswiesen und den Halbtrockenrasen der Wacholderheide ist die Große Händelwurz (Gymnadenia conopsea), die dort aber auch ansonsten stellenweise innerhalb der Wacholderheide recht häufig vorkommt. Bestimmend für die Abgrenzung der Pfeifengraswiesen von den Halbtrockenrasen der Wacholderheide sind jedoch die Vorkommen des Pfeifengrases selbst.</p>\n<p class=\"lf-p\">Obwohl die Pfeifengraswiesen nur einen sehr geringen Flächenanteil in der Wacholderheide einnehmen, stellen sie aus naturschutzfachlicher Sicht als seltener Lebensraum der bäuerlichen Kulturlandschaft eine wertvolle Bereicherung in der Kernzone des geplanten Naturschutzgebietes dar. Aus diesem Grund sind sie von hoher bis sehr hoher Bedeutung für den Arten- und Biotopschutz.</p>\n<p class=\"lf-p\">Brachdefallene Fettweide lm Südosten des Plangebietes existiert eine brachgefallene Fettweide. Die ehemalige Weidenutzung ist an dem installierten ortsfesten Weidezaun und an einer mobilen Viehtränke (Anhänger mit Wassertank) erkennbar, die scheinbar bereits seit mehreren Jahren ungenutzt auf der Weidefläche steht. Die Weidenutzung bestand wohl über mehrere Jahrzehnte, denn bereits in einer topografischen Karte von 1954 wird sie dargestellt, vgl. Themenkarte im Anhang. Weitere eindeutige Kennzeichen für die ehemalige Weidenutzung zeigen die vereinzelt vorkommenden Bäume auf der Brachfläche. So weisen solitäre Kiefern und Buchen einen schirmförmigen Kronenaufbau infolge des Verbisses auf. Auch an den Stämmen sind noch deutliche Verbissspuren zu finden. Die Artenzusammensetzung charakterisiert die Weidefläche als Glatthaferwiese. Durch die Brachlegung treten typische Weidekräuter und —gräser mittlerweile wieder hinter den Arten der Glatthaferwiesen zurück. Stellenweise scheint die Weidenbrache relativ trocken zu sein. Es treten auch kleinflächig vegetationsarme Steinmergelflächen auf, die als eigenständiger Biotoptyp abgegrenzt worden sind. Die Weidenbrache besitzt zumindest in ihrem westlichen Bereich das Potenzial zur Entwicklung einer artenreichen Magerwiese und unter Umständen auch zur Entwicklung von Halbtrockenrasen mit Wacholderheide. Darauf deuten auch Vorkommen von Elsbeeren (Sorbus torminalis) in Gebüschen der Weidenbrache hin. Zur Entwicklung der mageren Grünlandbiotope ist eine Aushagerung der Brachefläche durch wiederholten Biomasseentzug notwendig. Zur Umnutzung dieser naturschutzfachlich sinnvollen Zielsetzung ist die Weidenbrache mit in die Kernzone des geplanten Naturschutzgebietes aufge- Altenkesseler Straße 17 / A 4 ARGUS CONCEPT GmbH infoeargusconcept.com Tel.: 0681 / 84 49 79 00 Fax: 0681 / 84 49 79 10 66115 Saarbrücken www.argusconcept.com Administration de la nature et des forèts Ausweisungsakte RN RD 11 Geyershaff-Geyersknapp 70 Vecietationsarme Aufschüttungsfläche mit Annuellenflur lm südästlichen Plangebiet besteht im Süden einer brach gefallenen Fettwiese eine noch junge Aufschüttungsfläche mit nicht autochthonen Erdmaterial. Die Aufschüttung ist mit einer teils schütteren ruderalen Annuellenflur bewachsen, wie sie typisch für gestörte Bodenstandorte ist. Es durchmischen sich typische Arten der Ackerbegleitflora mit Ruderalarten trockenwarmer Standorte. Zu den vorkommenden Gefäßpflanzen zählen Amaranth (Amaranthus spec.), Artengruppe Vogelknäterich (Polygonum aviculare agg.), AckerKratzdistel (Cirsium arvense) und Wilde Mähre (Daucus carota). Die wohl illegale Erdmassenablagerung hat zu einer Zerstärung des ursprünglichen, natürlichen Bodengefüges und</p>\n<p class=\"lf-p\">seiner Wiesenvegetation geführt. Die vegetationsarme Aufschüttungsfläche besitzt lediglich eine geringe naturschutzfachliche Bedeutung.</p>\n<p class=\"lf-p\">Sand-, Silikatacker, intensiv denutzt ln der Talsenke entlang des nördlichen Plangebietes sind die Ackerbäden sandig ausgebildet. Dementsprechend zeigt sich auch eine an saure Silikatbodenverhältnisse angepasste Ackerbegleitflora. Als Beispiele dafür seien Gewähnlicher Reiherschnabel (Erodium circutarium), Kleiner Storchschnabel (Geranium pussilum) und Kleiner Sauerampfer (Rumex acetosella) genannt. Die im Kapitel 3.1.1 „Flora\" vorgestellte Artenliste zur Begleitflora eines Maisackers im Tal steht stellvertretend für die Sand- bzw. Silikatäcker des Plangebietes. Die Ackerflächen werden alle intensiv bewirtschaftet, so dass die Begleitflora sowohl in Bezug auf die Diversität als auch auf die Abundanz verarmt ist. Dementsprechend besitzen die Sand- bzw. Silikatäcker nur eine geringe naturschutzfachliche Bedeutung.</p>\n<p class=\"lf-p\">Tonacker, intensiv cienutzt lm nordwestlichen Plangebiet werden die Sand- bzw. Silikatäcker im Talgrund hangaufwärts von sandigen Tonäckern abgelöst. Die Ackerflächen werden allesamt intensiv genutzt, so dass die Begleitflora artenarm und nur schwach ausgeprägt ist. Das vereinzelte Auftreten der echten Kamille (Matricaria chamomilla) zusammen mit Vorkommen der Schmalblättrigen Wicke (Vicia angustifolia) sowie des Acker-Windhalms (Apera spicaventi) deuten darauf hin, dass sich unter extensiven Nutzungsbedingungen eine echte Kamillen-Gesellschaft ausbilden würde. Die im Kapitel 3.1.1 „Flora\" vorgestellte Artenliste zur Begleitflora eines Ackers mit Zweizeiliger Gerste gibt einen Überblick von Arten, die im Bereich der sandigen Tonäcker erfasst worden sind. Aufgrund der intensiven Bewirtschaftung ist die Bedeutung der Tonäcker für den Arten- und Biotopschutz gering.</p>\n<p class=\"lf-p\">Altenkesseler Straße 17 / A 4 ARGUS CONCEPT GmbH infoearousconcept.com Tel.: 0681 / 84 49 79 00 Fax: 0681 / 84 49 79 10 66115 Saa rbrücken www.argusconcept.com Administration de la nature et des forêts Ausweisungsakte RN RD 11 Geyershaff-Geyersknapp 71 Annuellenfluren, Hochstaudenfluren Annuellenflur auf qestärtem, offenen Boden lnnerhalb der intensiv genutzten Mähwiese im westlichen Plangebiet existiert eine Fläche ohne Grasnarbe mit aufgekratztem offenem Boden. Auf der gestörten Bodenfläche hat sich eine Annuellenflur entwickelt, die dem Bewuchs einer jungen Ackerbrache bzw. einer Wildkraufflur des Hackfruchtanbaus ähnelt. Zu den vorkommenden Arten zählen Amaranth (Amaranthus spec.), WeiRer GänsefuR (Chenopodium album), Krauser Ampfer (Rumex crispus), GroRe Brennnessel (Urtica dioica), Acker-Kratzdistel (Cirsium arvense), Breitwegerich (Plantago major), Kleinblütiges Franzosenkraut (Galinsoga parviflora), Gewöhnlicher Windenknöterich (Fallopia convolvulus), Floh-Knöterich (Polygonum persicaria), Gewöhnlicher Löwenzahn (Taraxacum officinale), Schwarzer Nachtschatten (Solanum nigrum) und Gewöhnlicher Reiherschnabel (Erodium circutarium). Die kleine Annuellenflur auf dem gestörten Wiesenstandort besitzt lediglich eine geringe naturschutzfachliche Bedeutung.</p>\n<p class=\"lf-p\">Brennnessel-Hochstaudenflur lm westlichen Plangebiet existiert in einer Mulde innerhalb der dortigen intensiv genutzten Mähweide eine Brennnessel-Hochstaudenflur. Die Mulde liegt an der AuRengrenze der Wiese in Nachbarschaft zu einem Wald. Die Mulde wird wohl von oberflächennahem Schichtwasser gespeist, das früher einmal im angrenzenden Wald durch Abgrabung erschlossen worden ist und zur Viehtränkung genutzt wurde. ln die Mulde mit der Brennnessel-Hochstaudenflur mündet der künstliche Quellgraben. Unterhalb der Mulde flieRt das Schichtwasser wohl wieder unterirdisch und tritt erst weiter unterhalb in der Mähweise wieder in einem Sumpf zu Tage. Die eutraphente Hochstaudenflur in der kleinen Mulde besteht hauptsächlich aus der GroRen Brennnessel (Urtica dioica). Beigemischt ist die Ackerkratzdistel (Cirsium arvense). Eine zweite Brennnessel-Hochstaudenflur kommt im nordöstlichen Plangebiet vor. Auch diese Hochstaudenflur liegt am Rand eines Waldes in Nachbarschaft zu einer angrenzenden Wiese. Vom Waldrand her dringt dort vereinzelt die Schlehe (Prunus spinosa) in den Massenbestand der GroRen Brennnessel vor. Aufgrund der Eutrophierung und der daraus resultierenden Artenarmut sind die BrennnesselHochstaudenfluren im Plangebiet nur von geringer Bedeutung für den Arten- und Biotopsch utz.</p>\n<p class=\"lf-p\">Verkehrs- und Wirtschaftswege Asphaltierter Feldweq Entlang der Nordwestgrenze des Plangebietes verläuft ein vollversiegelter Feldweg, der randlich geringfügig in das Plangebiet hineinreicht. Der asphaltierte Weg besitzt keine naturschutzfachliche Bedeutung.</p>\n<p class=\"lf-p\">Altenkesseler Straße 17 / A 4 ARGUS CONCEPT GmbH infoearqusconcept.com Tel.: 0681 / 84 49 79 00 Fax: 0681 / 84 49 79 10 66115 Saarbrücken www.argusconcept.com Administration de la nature et des forêts Ausweisungsakte RN RD 11 Geyershaff-Geyersknapp 72 Geschotterter Feldweq Der asphaltierte Feldweg entlang der Nordwestgrenze des Plangebietes verläuft als geschotterter Weg entlang der Nordgrenze des Plangebietes weiter in östliche Richtung. Lediglich sehr kleinflächig ragt er stellenweise ins Plangebiet hinein. Ein weiterer Schotterweg, der einen Feldweg darstellt, liegt am Ostrand des Plangebietes an der Außengrenze des dort anschlieflenden Waldgebietes. Dieser Feldweg reicht nicht in das Plangebiet hinein. Die geschotterten Feldwege besitzen nur eine sehr geringe naturschutzfachliche Bedeutung.</p>\n<p class=\"lf-p\">Unbefestiqter Feldweg An der Nordostgrenze des Plangebietes verläuft ein unbefestigter Feldweg zwischen Plangebiet und einem östlich angrenzenden Wald. Der Weg stellt die nördliche Verlängerung des geschotterten Feldweges dar, der ansonsten zwischen der östlichen Plangebietsgrenze und dem östlich anschlieflenden Waldgebiet liegt. Der unbefestigte Feldweg reicht nicht in das Plangebiet hinein. Er besitzt eine geringe naturschutzfachliche Bedeutung.</p>\n<p class=\"lf-p\">Kleinstrukturen der freien Landschaft Misthaufen Mistablagerungen im gröfleren Umfang existieren im westlichen Plangebiet innerhalb der intensiv genutzten Mahweide am Rand der kleinen Aue des Azebaaches. Der Mist ist zu einer grof3en Miete innerhalb der Wiese aufgehäuft. Aus dem Misthaufen werden Nährstoffe ausgewaschen, die zu einer Eutrophierung der umgebenden Wiesenvegetation führt.</p>\n<p class=\"lf-p\">Der Misthaufen besitzt eine sehr geringe naturschutzfachliche Bedeutung.</p>\n<p class=\"lf-p\">Repräsentative Karte der Biotope 1:10.000 Altenkesseler Straße 17 / A 4 ARGUS CONCEPT GmbH infoearousconcept.com Tel.: 0681 / 84 49 79 00 Fax: 0681 / 84 49 79 10 66115 Saa rbrücken www.argusconcept.com Administration de la nature et des forêts Ausweisungsakte RN RD 11 Geyershaff-Geyersknapp 73 3.2 Bewertung der Landschaft Zur Beurteilung der Wertigkeit der Landschaft wird die Landschaft im Plangebiet und dessen näherem Umfeld in Landschaftsbildeinheiten unterteilt. Die Landschaftsbildeinheiten werden kurz erläutert und nach einer fünfteiligen Werteskala bewertet. Die fünf Wertstufen der Wertigkeit lauten sehr gering, gering, mittel, hoch und sehr hoch. Aufgrund der geringen Größe des Plangebietes und der insgesamt geringen Größen des betrachteten Landschaftsbildausschnittes werden die MaRstäbe zur Auswahl der Landschaftsbildeinheiten relativ fein und somit kleinräumig interpretiert. Die wichtigsten Kriterien bei der Auswahl und Abgrenzung der Landschaftsbildeinheiten sind die Homogenität des Reliefs in Verbindung mit der Art und der Intensität der Oberflächennutzung. Die Bewertung des Landschaftsbildes richtet sich nach Merkmalen wie Eigenart (Individualität), Struktur- und Kulissenreichtum, Naturnähe, Naturraumcharakteristik und Exposition.</p>\n<p class=\"lf-p\">Die Ergebnisse der Landschaftsbildbewertung sind in der Themenkarte Landschaftsbild dargestellt, die im Anhang beigefügt ist. Nachfolgend werden die dabei unterschiedenen Landschaftsbildeinheiten mit Angabe der Wertstufe erläutert.</p>\n<p class=\"lf-p\">A - ausgedehntes Waldgebiet mit geringen Nadelforstanteilen, in gering bis mäßig reliefierten Lagen Diese Landschaftsbildeinheit umfasst das grofle, zusammenhängende Waldgebiet nördlich und östlich des Plangebietes sowie ein weiteres, das nordwestlich der Ortschaft Geyershaff liegt. Bei den Waldflächen handelt es sich überwiegend um Laubwälder oder Laubmischwälder. Nur vereinzelt sind auch monotone, nicht naturraumtypische Nadelholzforste eingegliedert. Die Waldflächen werden in der Mehrzahl von gestuften Waldmänteln aus einheimischen Arten gebildet.</p>\n<p class=\"lf-p\">Wertstufe Landschaftsbildbewertung: hoch B - teilweise naturnah bewaldete Kuppe mit teils strukturreichen Grünlandflächen in exponierter Lage Der bewaldete Bereich der Geyersknapp mit den angrenzenden Grünlandflächen, im Nordosten auch kleinflächig Ackerfläche, in steilen Hanglagen gehören zu dieser Landschaftsbildeinheit. Die Wacholderheide, Hecken, Einzelbäume und diverse kleine Gebüsche gestalten die Grünlandflächen im unmittelbaren Umfeld der Waldflächen relativ strukturreich. Aufgrund der exponierten Lage sticht diese Kulisse auch aus größerer Entfernung ins Auge.</p>\n<p class=\"lf-p\">Wertstufe Landschaftsbildbewertung: hoch C - waldreiche, abwechslungsreich gegliederte Kulturlandschaft in exponierter Hanglage Südwestlich der Ortschaft Geyershaff bzw. westlich des Azebaachtals bestehen in ostexponierter Hanglage in enger Verzahnung kleinere, überwiegend naturnahe Laubwälder (EIAltenkesseler Straße 17 / A 4 ARGUS CONCEPT GmbH infoeargusconcept.com Tel.: 0681 / 84 49 79 00 Fax: 0681 / 84 49 79 10 66115 Saarbrücken www.argusconcept.com Administration de la nature et des forêts Ausweisungsakte RN RD 11 Geyershaff-Geyersknapp 74 lerbesch, Hunerheck), Grünlandflächen und zum Talgrund hin einzelne Ackerflächen.</p>\n<p class=\"lf-p\">Wertstufe Landschaftsbildbewertung: hoch D - struktur- und abwechslungsreiche, kleinteilig gegliederte, bäuerliche Kulturlandschaft in exponierter Hanglage ln südwestlicher Verlängerung der Landschaftsbildeinheit C setzt sich die zuvor erläuterte Hangstufe fort. Hier wird sie jedoch weniger von Waldflächen als durch ausgedehnte Streuobstwiesen geprägt. Die Streuobstwiesen sind kleinräumig mit Wiesen, Weiden, Feldgehölzen, Hecken und kleinen Waldflächen verzahnt, so dass sich ein feingliedriges, abwechslungsreiches Mosaik einer bäuerlichen Kulturlandschaft ergibt. Das insgesamt sehr wertvolle Landschaftsbild wird lediglich an wenigen Stellen durch nicht naturraumgerechte Nadelholzanpflanzungen getrübt.</p>\n<p class=\"lf-p\">Wertstufe Landschaftsbildbewertung: sehr hoch E - schwach strukturierte, intensiv genutzte Agrarlandschaft in gering bis meig geneigtem Gelände Das nördliche, östliche und südliche Umfeld der Geyersknapp sowie die gering geneigten Hochflächen nordlich und südöstlich der Ortschaft Geyershaff werden von intensiv genutzten landwirtschaftlichen Nutzflächen mit nur wenigen vertikalen Gehölzstrukturen geprägt. lm Umfeld der Geyersknapp sowie nördlich von Geyershaff dominiert die Grünlandnutzung gegenüber der Ackernutzung wohingegen südwestlich von Geyershaff die Situation umgekehrt ist. Feldgehölze oder sonstige Strukturelemente treten vergleichsweise selten auf, so dass sich kleinräumig das Bild einer ausgeräumten Agrarlandschaft ergibt. Die relativ enge Nachbarschaft der umgebenden Wälder mildert diese Wirkung jedoch stark ab.</p>\n<p class=\"lf-p\">Wertstufe Landschaftsbildbewertung: mittel F - gering strukturierte, intensiv landwirtschaftlich genutzte Tallage mit strukturarmem begradigtem Bachlauf Diese Landschaftsbildeinheit umfasst den Azebaach mit seinem Talgrund sowie im Süden auch die Talgründe von kleinen Seitentälern. Die Flächen werden fast alle intensiv landwirtschaftlich als Acker oder Grünland genutzt. lm Azebaachtal existiert darüber hinaus eine Kläranlage, in einem westlichen Seitental eine Weiheranlage mit einem Gehölzsaum.</p>\n<p class=\"lf-p\">Der Azebaach selbst ist über weite Strecken begradigt und streckenweise auch verrohrt.</p>\n<p class=\"lf-p\">Ufergehölzsäume existieren nur abschnittsweise und dann oft auch nur lückig. Über länger begradigte Teilabschnitte fehlen Ufergehölze gänzlich und auch Staudensäume sind kaum ausgeprägt, da die intensive Grünlandnutzung unmittelbar bis an den Gewässergrund reicht. Der grabenartige Bach ist an diesen Stellen in der Landschaft so gut wie gar nicht erkennbar.</p>\n<p class=\"lf-p\">Wertstufe Landschaftsbildbewertung: gering G - durchgrünte, aufgelockerte kleindörfliche Ortschaft ARGUS CONCEPT GmbH Altenkesseler Stree 17 / A 4 infoearousconcept.com Tel.: 0681 / 84 49 79 00 Fax: 0681 / 84 49 79 10 66115 Saa rbrucken www.argusconceptcom Administration de la nature et des forêts Ausweisungsakte RN RD 11 Geyershaff-Geyersknapp 75 Unter diese Landschaftsbildeinheit fällt die Ortschaft Geyershaff. Der Ort besteht aus wenigen Hofstellen in gepflegtem Zustand und einigen neueren Wohnhäusern entlang der Hauptzufahrtsstraße. Teilweise am Ortsrand und auch in den meist großen Lücken zwischen den Wohnhäusern existieren Obstbaumbestände. Zudem sorgen Straßenbäume und weitere Bäume und Gebüsche in den Hausgärten für eine günstige Durchgrünung des kleinen Ortes.</p>\n<p class=\"lf-p\">Wertstufe Landschaftsbildbewertung: mittel H - schwach durchgrünte Hofstelle Südlich des Plangebietes liegen am Waldrand zwei Hofstellen, die den Ort Lilien bilden.</p>\n<p class=\"lf-p\">Die Hofstellen weisen nur wenige vertikale Gehölzstrukturen auf. Erwähnenswert ist lediglich eine Streuobstwiese am Westrand des südlichen Hofes. Aufgrund der unmittelbaren Nachbarschaft zum Wald und dieser Streuobstwiese kann die Durchgrünung der kleinen Siedlung unter landschaftsästhetischen Gesichtspunkten gerade noch als ausreichend betrachtet werden.</p>\n<p class=\"lf-p\">Wertstufe Landschaftsbildbewertung: mittel Von den beschriebenen Landschaftsbildeinheiten erfassen lediglich die Einheiten B, E und F das Plangebiet. Die Kernzone des geplanten Naturschutzgebietes liegt vollständig innerhalb der Landschaftsbildeinheit B. Die Einheit F erfasst lediglich den Westrand der Pufferzone des Naturschutzgebietes. Somit gehört die Pufferzone fast vollständig zur Landschaftsbildeinheit E. Die Wertstufe sehr gering kommt in dem betrachteten Landschaftsausschnitt nicht vor.</p>\n<p class=\"lf-p\">Abbildung 19: Blick von Südwesten auf das Plangebiet, im Vordergrund Landschaftshildeinheit F rnit kaum erkennbarem Azebaach, im Bildhintergrund links Kuppe der Geyersknapp als Landschaftsbildeinheit B, im Bildhintergrund rechts Landschaftsbildeinheit E ats Pufferzone des Naturschutzgebietes, Landschaftsbildeinheit A (Waldgebiet) als Horizont im Bildhintergrund rechts Karte 1:10.000 mit Bewertung der Landschaft ARGUS CONCEPT GmbH Altenkesseler Straße 17 / A 4 infoearousconcept.com Tel.: 0681 / 84 49 79 00 Fax: 0681 / 84 49 79 10 66115 Saarbrücken www.argusconceptcom Administration de la nature et des forêts Ausweisungsakte RN RD 11 Geyershaff-Geyersknapp 76 4 SCHÄDEN UND GEFÄHRDUNGEN VON NATUR UND LANDSCHAFT 4.1 Gewässer</p>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Bestehende Begradigung und Verrohrung des Azebaachs</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Teils intensive Grünlandnutzung, Nutzung bis an den Gewässerrand, fehlende Auszäunung der Uferbereiche, über weite Strecken weitgehend fehlende Gehölz- und Staudensäume</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Beeinträchtigung des Azebaaches und seiner Uferbereiche durch Düngung bis an den Gewässerrand</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Beeinträchtigung und Eutrophierung eines Quellsumpfes durch Viehtritt und Vieheinstand, fehlende Auszäunung des Quellsumpfes und weiterer Nassstellen</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Beeinträchtigung eines Schichtwasseraustritt im Geyersbesch durch Verrohrung und Grabenfassung 4.2 Boden</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Rezente fluviatile Bodenerosion an den Hängen der Geyersknapp (tiefe Rinnenbildung, Feinsedimentauswaschung mit Verfrachtung ins Grünland in unteren Hanglagen) durch Maisackernutzung an Steilhang mit Hangabwärtspflügung</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Historische, nicht mehr wirksame fluviatile Bodenerosion (Mulden- und Rinnenbildung) im Bereich der Wacholderheideflächen sowie historische, nicht mehr wirksame Bodenerosion durch Viehtritt im Bereich einer Weidenbrache</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Eutrophierung des Grünlandes und eines Gewässerrandbereiches durch längerfristige Mistablagerung innerhalb des Grünlandes in Bachnähe</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Wohl historische geringfügige Bodenflächenverluste im Geyersbesch durch ehemaligen Sandsteinabbau</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Bodenversauerung im Wald durch Fichtenforst 4.3 Arten und Lebensräume</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Beeinträchtigung und Zerstörung der Halbtrockenrasenvegetation durch großen Kirrungsplatz inmitten des Halbtrockenrasens der Wacholderheide</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Beeinträchtigung und Gefährdung der Wacholderheide mit Halbtrockenrasen und kleinflächigen Pfeifengraswiesen durch fortschreitende Verbuschung</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Zerstörung einer standorttypischen, naturnahen Ufervegetation und ihrer Lebensraumfunktionen für Tiere durch fehlende Bachauszäunung und intensive Grünlandbewirtschaftung bis unmittelbar an den Gewässerrand</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Innerhalb des bewirtschafteten Grünlandes Verdrängung von artenreichem, standorttypischem Grünland und von partieller Halbtrockenrasenvegetation durch Intensivierung der Grünlandnutzung und durch hohen, teils übermäßigen Düngemitteleinsatz</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Historischer Verlust von Wacholderheide mit Halbtrockenrasen durch Aufforstung von Flächen sowie durch Brachlegung mit anschliegend natürlicher Gehölzsukzession ARGUS CONCEPT GmbH Altenkesseler Strage 17 / A 4 Tel.: 0681 / 84 49 79 00 Fax: 0681 / 84 49 79 10 infoearousconcept.com 66115 Saa rbrücken www.argusconcept.com Administration de la nature et des forêts Ausweisungsakte RN RD 11 Geyershaff-Geyersknapp 77 5 ZIELE FÜR DIE BIOTOPPFLEGE UND FLÄCHENNUTZUNG Schutzzweck und Ziel für das Naturschutzgebiet ist unter Berücksichtigung der Ziele der Habitatzone LU 0001016 sowie des geplanten IBA-Gebietes „Région de Mompach, Monternach, Bech et Osweiler\" die Erhaltung, Wiederherstellung und Entwicklung der Wacholderheide mit Halbtrockenrasen und kleinflächigen Pfeifengraswiesen. Dazu ist der äuflere Gebüschsaum der Wacholderheide als Puffer und als Windschutz für Windschattenfalter in der Wacholderheide zu erhalten und im Westen der Wacholderheide durch Sicherung der natürlichen Gehölzsukzession zu ergänzen. Die Gebüsche im Inneren der Wacholderheide sind zum Schutz der Wacholderheide mit Halbtrockenrasen und kleinflächigen Pfeifengraswiesen zu reduzieren.</div>\n<p class=\"lf-p\">Die Kernzone des Naturschutzgebietes mit der Wacholderheide ist in östliche Richtung in den Bereich bisheriger Rinderweiden durch Aufgabe der intensiven Rinderbeweidung und Anpassung der Grünlandnutzung an die bestehende Wacholderheide zu erweitern. Dabei ist auch dort als Schutzpuffer der Wacholderheide an der Südgrenze der Kernzone ein bestehender Gehölzsaum durch Sicherung der natürlichen Gehölzsukzession im Umfeld bereits bestehender naturraumtypischer Hecken und Gebüsche zu ergänzen.</p>\n<p class=\"lf-p\">Weiterer Schutzzweck und Ziel für das Naturschutzgebiet ist die Erhaltung, Ausweitung und Optimierung des Elsbeeren-Eichen-Hainbuchenwald durch naturnahe Waldwirtschaft mit Integration der bisherigen extensiven Niederwaldnutzung. Ziel ist auch der Aufbau von Altholzbeständen im Elsbeeren-Eichen-Hainbuchenwald. Die mittelalten und alten Nadelholzbestände sind langsam durch Endnutzung mit Einzelstammentnahme in naturnahe Wälder mit Altholz durch nachhaltige naturnahe Waldwirtschaft zu überführen. Die jungen Fichtenbestände sind direkt in naturnahe Laubwälder durch Fichtenentnahme mit anschlieflender ungelenkter Gehölzsukzession umzuwandeln.</p>\n<p class=\"lf-p\">Ziel für das bewirtschaftete Grünland in der Kernzone und der Pufferzone ist die Entwicklung von naturraumtypischem Grünland. Dazu ist die Grünlandnutzung zu extensivieren und Düngemitteleinsatz zu reduzieren. Der Maisanbau in erosionsgefährdeten Hanglagen ist aufzugeben und in naturraumtypisches Grünland zu überführen. Alle naturraumtypischen Feldgehölze, Hecken und Gebüsche in der Agrarlandschaft der Kern- und Pufferzone sind zu erhalten. Ein Kiefern-Feldgehölz ist durch sukzessive Entnahme der Kiefern in ein Feldgehölz aus naturraumtypischen Arten zu überführen.</p>\n<p class=\"lf-p\">Der Azebaach ist als naturnaher Bach zu entwickeln. Dazu sind überflüssige Verrohrungsstrecken zurückzubauen, Uferbereiche im Bereich des Weidelandes auszuzäunen und der natürlichen Sukzession zu überlassen sowie die natürliche Dynamik des Gewässerlaufes möglichst ungestört zu lassen.</p>\n<p class=\"lf-p\">Sicherung der hohen Eignung des Plangebiets als Nahrungshabitate für Schwarzstorch und Rot- und Scwarzmilan sowie als Sommerlebensraum des Raubwürgers.</p>\n<p class=\"lf-p\">Altenkesseler Straße 17 / A 4 ARGUS CONCEPT GmbH infoeargusconcept.com Tel.: 0681 / 84 49 79 00 Fax: 0681 / 84 49 79 10 66115 Saarbrücken www.argusconcept.com Administration de la nature et des forêts Ausweisungsakte RN RD 11 Geyershaff-Geyersknapp 78 6 PFLEGE- UND BEWIRTSCHAFTUNGSMASSNAHMEN UND FLÄCHENMANAGEMENT Die vorgeschlagenen MaGnahmen zum Flächenmanagement sowie zur Pflege und Bewirtschaftung aller Flächen innerhalb der Kernzone und der Pufferzone des geplanten Naturschutzgebietes werden nachfolgend entsprechend der Darstellung des im Anhang beigefügten Plans „Entwicklungsziele und MaGnahmen\" vorgestellt. Die Codes der einzelnen Erhaltungs- und Entwicklungsmaßnahmen beziehen sich entsprechend auf die Darstellung im Plan.</p>\n<p class=\"lf-p\">NW Erhaltung und Förderung naturnaher Wälder durch naturnahe Waldwirtschaft</p>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Bewirtschaftung nach den Regeln des naturgemäßen Waldbaus (kahlschlagfreie Einzelstammnutzung)</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Verbleib eines Totholz- bzw. Biotopholzanteils (stehendes und liegendes Totholz, schief- und krummwüchsige Bäume, Bäume mit in Zersetzung begriffener bzw. abgeplatzter Rinde) von mindestens 10 % des Holzvorrates der Waldbestände auf der Fläche</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Keine Nutzung von Bäumen mit Höhlen oder einem Brusthöhendurchmesser übèr 80 cm</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Keine Mahd von Waldsäumen vom 1. Juni bis 31. August</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Keine Aufforstung von Windwürfen und sonstigen Waldlichtungen</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Keine Erhöhung des Anteils von nicht einheimischen oder nicht lebensraumtypischen Baumarten</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>An süd- und südwestexponierten Hängen Sicherung und Förderung der standorttypischen Zielart Elsbeere durch Schonung</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Sehr extensive Bewirtschaftung durch gelegentliche Einzelstammentnahmen entsprechend der bestehenden Laubwaldnutzung zulässig UW Umwandlung eines jungen Fichtenbestandes in naturnahe, standortgerechten Laubwald</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Kurzfristige Entnahme des gesamten Bestandes der nicht standortgerechten, jungen Fichten oder alternativ kurzfristige starke Auflichtung des jungen Fichtenbestandes zur mittelfristigen Entwicklung eines Laubnadelmischwaldes mit sukzessiver Überführung in einen standortgerechten Laubwald gemäß ÜW</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Förderung der natürlichen Wiederbewaldung mit einheimischen Gehölzen möglichst ohne Anpflanzung</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Ansonsten zukünftig, nach der Überführung in lebensraumtypischen Laubwald, Bewirtschaftung nach den Regeln des naturgemeen Waldbaus gemäß NW Altenkesseler Straße 17 / A 4 ARGUS CONCEPT GmbH infoeargusconcept.com Tel.: 0681 / 84 49 79 00 Fax: 0681 / 84 49 79 10 66115 Saa rbrücken www.argusconcept.com Administration de la nature et des forêts Ausweisungsakte RN RD 11 Geyershaff-Geyersknapp 79 ÜW Überführung älterer Nadelwaldbestände und Nadelwaldmischbestände in naturnahe, standortgerechte Laubwälder</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>lm Zuge der Waldbewirtschaftung sukzessive Überführung von älteren Nadelwaldbeständen und Nadelmischwaldbeständen in naturnahe, standortgerechte Wälder durch Endnutzung der Nadelbaumbestände mit anschließender gelenkter Sukzession (nach Bedarf Entnahme von Nadelholzjungwuchs)</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Förderung der natürlichen Wiederbewaldung mit einheimischen Gehölzen möglichst ohne Anpflanzung</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Ansonsten zukünftig, nach der Überführung in lebensraumtypischen Laubwald, Bewirtschaftung nach den Regeln des naturgemeen Waldbaus gemäß NW WL Erhaltung und Förderung der Wacholderheide mit Halbtrockenrasen und kleinflächigen Pfeifengraswiesen durch extensive Beweidung oder Pflege</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Beweidung mit Schafen und Ziegen — Mischherden am effektivsten — (1. Priorität) oder alternativ Beweidung mit kleinrahmigen, robusten Rinderrassen (2. Priorität) oder regelmäßige einschürige Pflegemahd mit Freischneidern (3.Priorität) nach dem 15. September jeden Jahres mit abwechselnder jährliche Mahd auf 50 % der Flächen</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Bei Beweidung nur Rotationskoppelweide oder Wanderschäferei (Hütehaltung) bei Einhaltung einer Ruhephase von mindestens 6 Wochen zwischen den Weidegängen</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Verbot der Beweidung zwischen dem 1. November und dem 31. März</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Verbot der Fütterung und der Anlage von Pferchen innerhalb der Wacholderheide</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Gehölzrodung und Gehölzrückschnitt nach Bedarf, Sicherung einer dispersen Verteilung des Wacholders auf mindestens 20 % der Fläche</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Abtransport des Mahdgutes und des Gehölzschnittgutes aus der Wacholderheide</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Verbot des Verbrennens des Mahdgutes und des Gehölzschnittgutes innerhalb der Wacholderheide</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Verbot der aktiven Düngung und des Pestizideinsatzes</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Verbot der Kirrung innerhalb der Wacholderheide BL Entwicklung und Förderung von Wacholderheide, Halbtrockenrasen und mageren, artenreichen Glatthaferwiesen durch Flächenaushagerung und extensive Beweidung von Grünlandflächen</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Beschränkt auf einen Zeitraum von 5 bis 10 Jahren maximal eine zweischürige Mahd nach dem 15. Juni jeden Jahres mit fakultativer Nachbeweidung zwischen dem 1. August und oder 31. Oktober jeden Jahres oder alternativ RotationskoppelAltenkesseler Straße 17 / A 4 ARGUS CONCEPT GmbH info@argusconcept.com Tel.: 0681 / 84 49 79 00 Fax: 0681 / 84 49 79 10 66115 Saarbrücken www.argusconcept.com Administration de la nature et des forêts Ausweisungsakte RN RD 11 Geyershaff-Geyersknapp 80 weide (Rinder, Schafe oder Ziegen) oder Wanderschäferei (Hütehaltung) bei Einhaltung einer Ruhephase von mindestens 6 Wochen zwischen den Weidegängen; nach erfolgreicher Aushagerung des Bodens Umstellung auf Grünlandnutzung oder —pflege gerne WL, gegebenenfalls Verlängerung der Aushagerungsmenahmen notwendig</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Verbot der Beweidung zwischen dem 1. November und dem 31. März</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Verbot der Fütterung und der Anlage von Pferchen innerhalb der Weideflächen</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Gehölzrodung und Gehölzrückschnitt nach Bedarf, Erhalt von Einzelbäumen und Kleingebüschen als strukturanreichernde Landschaftselemente, Wacholderheide mit disperser Verteilung des Wacholders auf mindestens 20 % der Fläche, Halbtrockenrasen und magere, artenreiche Glatthaferwiesen als Entwicklungsziel</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Abtransport des Mahdgutes und des Gehölzschnittgutes aus der Fläche</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Verbot der aktiven Düngung und des Pestizideinsatzes</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Ganzjähriges Verbot des Walzens oder Eggens EL Erhaltung und Förderung von artenreichen Glatthaferwiesen sowie seggen- und binsenreichen Feucht- und Nasswiesen durch extensive Grünlandnutzung</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Maximal eine zweischürige Mahd nach dem 15. Juni jeden Jahres, bei Vorkommen von Feucht- und Nasswiesen einschürige Mahd nach dem 1. Juli jeden Jahres, fakultative Nachbeweidung zwischen dem 1. August und 31. Oktober jeden Jahres</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Verbot des Walzens oder Eggens ab dem 1. März eines Jahres</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Düngung maximal im Umfang des Entzugs durch die Ernte zulässig, Verbot der Verwendung von organischem Flüssigdünger</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Verbot des Einsatzes von Herbiziden DL Entwicklung und Förderung naturraumtypischen Dauergrünlands durch extensive Grünlandnutzung</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Maximal eine zweischürige Mahd nach dem 1. Juni jeden Jahres mit fakultativer Nachbeweidung bis zum 30. November jeden Jahres oder Beweidung mit maximal 1 GVE/ha zwischen dem 1. April und dem 30. November eines Jahres</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Verbot des Walzens oder Eggens ab dem 1. März eines Jahres</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Düngung maximal im Umfang des Entzugs durch die Ernte zulässig</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Verbot des Einsatzes von Herbiziden</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Sicherung bestehender Gebüsche, Bäume und Hecken als Strukturelemente, Pflegerückschnitte zulässig Altenkesseler Stralle 17 / A 4 ARGUS CONCEPT GmbH infoearousconcept.com Tel.: 0681 / 84 49 79 00 Fax: 0681 / 84 49 79 10 66115 Saa rbrucken www.argusconcept.com Administration de a nature et des forêts Ausweisungsakte RN RD 11 Geyershaff-Geyersknapp 81 UL Umwandlung von Ackerflächen in erosionsgefährdeten Hanglagen in Dauergrünland</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Überführung von Ackerflächen in Hanglagen mit rezenten Erosionsschäden in Dauergrünland durch Einsaat einer standortgerechten Grünlandmischung mit anschlieRender Grünlandnutzung geme DL LN Standortgerechte landwirtschaftliche Nutzung (Ackernutzung oder Grünlandnutzung)</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>An den Ernteertrag angepasster, möglichst reduzierter Einsatz von Düngemitteln und Pestiziden * Vermeidung des Eintrags von Düngemitteln und Pestiziden in benachbarte Flächen durch gezielte Ausbringung</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Zulassen von Stoppelfeldern zwischen den Fruchtfolgen und Vermeidung selbst kurzzeitiger Schwarzbrachestadien nach der Ernte</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Alternativ Überführung der Ackerflächen in naturraumtypisches, standortgerechtes Grünland mit Grünlandnutzung gemäß DL Ü0 Überführung eines Kiefern-Feldgehölzes in ein naturraumtypisches Feldgehölz durch sukzessive Entnahme der Kiefern und gelenkte Gehölzsukzession, Erhaltung und Pflege durch naturnahe Waldwirtschaft</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>durch sukzessive Entnahme der Kiefern und gelenkte Gehölzsukzession zu naturnahem Feldgehölz durch Schonung spontan, durch natürliche Gehölzsukzession aufkommender naturraumtypischer Gehölze</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Dauerhafte Erhaltung und Pflege durch kahlschlagfreie, naturnahe Waldwirtschaft gerne NW HO Entwicklung einer naturraumtypischen Hecke am Außenrand der Wacholderheide (Puffer- und Windschutzfunktion)</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Entwicklung einer naturraumtypischen Hecke am westlichen Außenrand der Wacholderheide durch gelenkte Gehölzsukzession in Form der Schonung der spontan, durch natürliche Gehölzsukzession aufkommender naturraumtypischer Gehölze</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Funktion der Hecke als Windschutz für Windschattenfalter innerhalb der Wacholderheide sowie als Schutzpuffer für die Wacholderheide gegenüber dem potenziellen Eintrag von Düngemitteln aus den angrenzenden Grünlandflächen SO Erhaltung und Pflege von Feldgehölzen, Hecken und Gehölzgruppen Altenkesseler Straße 17 / A 4 ARGUS CONCEPT GmbH infoearqusconcept.com Tel.: 0681 / 84 49 79 00 Fax: 0681 / 84 49 79 10 66115 Saarbrücken www.argusconcept.com Administration de la nature et des forêts Ausweisungsakte RN RD 11 Geyershaff-Geyersknapp 82</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Dauerhafte Sicherung und Pflege der bestehenden Feldgehölze durch kahlschlagfreie, naturnahe Waldwirtschaft gemäß NW</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Überlassung der Gehölzformationen der natürlichen Sukzession, jedoch Vermeidung der flächenhaften Ausbreitung der Gehölzformationen durch Rückschnittmaßnahmen nach Bedarf</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Auf-den-Stock-setzen von Hecken im Abstand von mindestens 25 Jahren möglich, jedoch jährlich maximal nur ein Viertel der Hecke BG Entwicklung und Förderung naturnaher Bachläufe mit Hochstauden- und Gehölzsäumen</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Sicherung der natürlichen Fließgewässerdynamik und Verbot jeglicher technischer Ausbaumaßnahmen an Bauchläufen</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Entwicklung beidseitiger, mindestens 2 m breiten Ufersäume aus standorttypischen Gehölzen und feuchten Hochstaudenfluren durch dauerhafte Auszäunung der Uferrandbereiche des Atzebaaches zur Vermeidung der intensiven Grünlandwirtschaft bis an den Gewässerrand</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Entwicklung der Säume aus standorttypischen Gehölzen und feuchten Hochstaudenfluren durch natürliche Sukzession WG Wiederherstellung eines naturnahen Bachlaufes durch Rückbau einer Verrohrungsstrecke im Bereich einer Bachüberfahrt</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Rückbau einer überlangen Verrohrungsstrecke im Bereich einer landwirtschaftlich genutzten Überfahrt durch Entnahme der Verrohrung bis auf eine Reststrecke von 3 m bis 4 m Breite als verbleibende Überfahrt</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Entwicklung eines naturnahen Bachlaufs im zurückgebauten Abschnitt durch Sicherung der natürlichen Flieflgewässerdynamik sowie Entwicklung und Förderung bachbegleitender Hochstauden- und Gehölzsäume geme BG HG Entwicklung und Förderung einer standorttypischen, nassen Hochstaudenflur in einem Quellsumpf</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Sicherung der natürlichen Fliellgewässerdynamik und Verbot jeglicher technischer Ausbaumaßnahmen im Quellbereich</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Temporäre Auszäunung des stark durch Viehtritt gestörten, vegetationsarmen Quellsumpfes bis zur Wiederherstellung einer stabilen, standorttypischen Hochstaudenflur, gegebenenfalls Notwendigkeit der dauerhaften Auszäunung dieser Bereiche</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>lm Bereich von Viehweiden mit Quellsümpfen besondere Beachtung der regelmäßigen Tränkung des Weideviehs mit frischem Wasser zur Verhinderung der Entstehung von Tränksuhlen in Quellbereichen Altenkesseler Straße 17 / A 4 ARGUS CONCEPT GmbH infoeargusconcept.com Tel.: 0681 / 84 49 79 00 Fax: 0681 / 84 49 79 10 66115 Saa rbrücken www.argusconcept.com Administration de la nature et des forêts Ausweisungsakte RN RD 11 Geyershaff-Geyersknapp 83 QG Erhaltung und naturnahe Optimierung eines Quellbereiches (Schichtwasseraustritt)</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Entnahme und Entsorgung der funktionslosen, im Quellgraben und der Umgebung liegenden alten Leitungsrohre (Tonrohre, Betonrohre) als Reste einer ehemaligen Quellfassung (wohl zum Zweck der Weideviehtränkung)</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Verbot jeglicher technischer AusbaumaRnahmen im Quellbereich</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Überlassung des Quellbereiches der natürlichen Gewässerdynamik und Sukzession DS Duldung bestehender land- und forstwirtschaftlicher Wege und Straßen</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Erhalt, Erlaubnis der Unterhaltungspflege</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Verbot des Neu- und Ausbaus von land- und forstwirtschaftlichen Wegen Erstpflegemagnahmen 1 Mahd und Entkusselung von Grünlandbrachen mit Abtransport des Mähgutes im Vorfeld der Wiederherstellung einer extensiven Beweidung gemäß BL 2 Entnahme einer kleinen Aufschüttungsfläche aus einer Weidenbrache 3 Entbuschung und Gehölzrückschnitt von aufkommenden Laubgehölzen und Kiefern, Entnahme abgestorbener Wacholderbüsche innerhalb der Wacholderheide, Erhaltung und Förderung einer dispersen Verteilung des Wacholders auf mindestens 20 % der Fläche, Sicherung des äufleren Gebüschmantels als Puffer und Windschutz für Insektenpopulationen 4 Temporäre Auszäunung eines stark durch Viehtritt gestörten, vegetationsarmen Quellsumpfes bis zur Wiederherstellung einer stabilen, standorttypischen Hochstaudenflur 5 Auszäunung der Uferrandbereiche des Atzebaaches zur Vermeidung der intensiven Grünlandwirtschaft bis an den Gewässerrand sowie zur Entwicklung eines naturnahen Gewässerlaufes mit beidseitig mindestens 2 m breiten Säumen aus standorttypischen Gehölzen und feuchten Hochstaudenfluren Karte im MaGstab 1:10.000 mit Flächenmanagement Karte 1:10.000 mit Kennzeichnung potenziell beanspruchter Bodenflächen Altenkesseler Straße 17 / A 4 ARGUS CONCEPT GmbH Tel.: 0681 / 84 49 79 00 Fax: 0681 / 84 49 79 10 infoparousconcept.com 66115 Saarbrücken www.argusconcept.com Administration de la nature et des forêts Ausweisungsakte RN RD 11 Geyershaff-Geyersknapp 84 7 MONITORING Der Erfolg der vorgeschlagenen Pflege- und BewirtschaftungsmaRnahmen sollte durch ein dauerhaftes Flächenmonitoring überprüft und gesichert werden. Dies dient zum einem der Überwachung der fachgerechten Umsetzung der MaRnahmen sowie als Kontrolle der Wirksamkeit der MaGnahmen im Sinne des Naturschutzes. Bei mangelnder Wirksamkeit können so gegebenenfalls die vorgeschlagenen Pflege- und BewirtschaftungsmaRnahmen fachgerecht angepasst werden.</div>\n<p class=\"lf-p\">Das Monitoring sollte nachfolgend beschriebene Mindestanforderungen umfassen:</p>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">1.</span>Die ErstpflegemaRnahmen und sonstigen PflegemaRnahmen sind im Zuge der Durchführung der Maßnahmen immer umgehend auf die Einhaltung der Vorgaben zu kontrollieren.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">2.</span>Die Vorgaben für das bewirtschaftete Grünland, insbesondere auch im Hinblick auf die Mahdtermine und die Düngung, sind in den ersten fünf Jahren jährlich, gegebenenfalls mehrfach während der Vegetationsperiode, zu überprüfen.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">3.</span>ln der Folgezeit kann die Überprüfung der Einhaltung der MaRnahmen auf unregelmäßige Kontrollen im Abstand zwischen ein und drei Jahren erfolgen.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">4.</span>Zu empfehlen ist auch die Kontrolle der Wirksamkeit der Pflege- und BewirtschaftungsmaRnahmen durch ein Vegetationsmonitoring.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">5.</span>Dazu sollen repräsentative Flächenausschnitte in der Wacholderheide und innerhalb des bewirtschafteten Grünlands der Pufferzone über einen Zeitraum von 20 Jahren untersucht werden.</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">6.</span>Zum Nachweis der naturschutzfachlich positiven Auswirkungen der Maßnahmen auf die Vegetation, sowohl in Bezug auf die Artenvielfalt als auch auf die Abundanzen wertgebender Arten, sind diese Flächen vegetationskundlich im 1., 3., 6., 10., 15. und 20. Jahr des Monitorings zu untersuchen.</div>\n<p class=\"lf-p\">ARGUS CONCEPT GmbH Altenkesseler Straße 17 / A 4 Tel.: 0681 / 84 49 79 00 Fax: 0681 / 84 49 79 10 infoearousconcept.com 66115 Saa rbrücken www.argusconcept.com Administration de la nature et des forêts Ausweisungsakte RN RD 11 Geyershaff-Geyersknapp 8 ANHANG 8.1 Pläne und Karten Bestand Biotoptypen, MaRstab 1:2.000 Geschützte Biotope, Maastab 1: 5.000 Gewässer, Maastab 1:10.000 Geologie, MaRstab 1:10.000 Boden, MaRstab 1:5.000 Bodennutzung, Maastab 1:10.000 Historischen Karte — Ferraris-Karte, Maastab 1:10.000 Historischen Karte — Topografische Karte von 1927, MaGstab 1:10.000 Historischen Karte — Topografische Karte von 1954, MaGstab 1:10.000 L.andschaftsbild, Marlstab 1:10.000 Eigentumsverhältnisse MaRstab 1:2.500 Altenkesseler Straße 17 / A 4 ARGUS CONCEPT GmbH infoearqusconcept.com Tel.: 0681 / 84 49 79 00 Fax: 0681 / 84 49 79 10 66115 Saarbrücken www.argusconcept.com Ausweisungsakte RN RD 11 Geyershaff - Geyersknapp Administration de la nature et cles forêts Übersichtsplan PLANZEICHENERLAUTERUNG I Grenze Kernzone Naturschutzgebiel Grenze Pufferzone Naturschutzgebiet 12.10120 22010510222000212 1 15.0 0/0,05.205,1e. ,0051500.52512,2 ...ruressem. anvonOsse 0210.12111.012 Administration de la nature et des forêts Ausweisungsakte RN 11 Geyershaff-Geyersknapp Cibersichtsplan ARGUS. CONCEPÏ Ausweisungsakte RN RD 11 Geyershaff - Geyersknapp AdmInistration de la nature et des foréts Bestand Biotoptypen tegonde ' •••••••-•-m /I • Annuellenflunbn, lieclataudentlunn 1We 111101 .</p>\n<p class=\"lf-p\">Eum •Wilder I Verkslus. und Wirtscheiburepe — J • 1.1nerukturen derCblenLentlacM1•11 •- Gehblze 1113emca.seac«......m 11131mme.</p>\n<p class=\"lf-p\">C • 11•Clo, Trockenraten \": ' „.•••-l..------- ------------ - .;;;:,..,••••,-,'\". • • .... , y- •J extuumelal be1.1.,.1 - -4.ar linc**a** , --&lt; inicm œmaœ Ellamce.**.* F -Ceoteindlichen. offene BeclontlicCen oxesma.to wassuae, Preme.a.</p>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">-</span>------- r Aenatratro, la relvre d fee, AusweRunçsalde RN RD 11 Geyersnerf•Deyetknapp •..«.....Rtwee ARGUS, i/r , COUCEI.\"7 Ausweisungsakte RN RD 11 Geyershaff - Geyersknapp Administration de la nature et des foréts Geschützte Biotope Legende E:3 Grenze Kernzone Naturschutzgebiet (Zone A) Grenze Pufferzone Naturschutzgeblet (Zone B) NachrichtlIche Obernahme von geschützten Blotopen (gerntill Art. 17 des Naturachutzgesetzes vom 19. Januar 2004) auss dern Biotopkataster BK 045310038 - Sienpfe und Niedermoore (BK11). Gesamtbewertung A BK 045310039 - Flachland-Glahhaferwesen (6510), Gesembewertung A BK 045310040 - Strnpfe und Niederrnoore (BK11), Gesarntbewertung A BK 045310041 - Flachland-Grattheferwlesen (6510), Gesamtbewertung A BK 045310042 Wacholderheiden (5130), Gesamtbewertung A BK 045310095 - Kalkmagerrasen (6210), Gesamtbewertung C BK 045310131 - Pfettengrasw'esen (6410), Gesarntbewertung C BK 045310144 Feuchle Hochsteudensturne entlang von Gewâssern und Feuchlwâldern (6430), Gesamtbewertung B BK 045310148 Feuchte Hochstaudensaume entlang von Gewüssern und FeuchtertIdern (6430), Gesamtbewertung B BK 045310147 - Feuchte Hochstaudenstume entlang von Gewtssern und Feuchtwäldem (6430).</div>\n<p class=\"lf-p\">Gesamtbewertung B BK 045310199 - Pferfengraswlesen (6410), Gesamtbewertung C BK 045310200 - Pfeifengraswiesen (6410), Gesamtbewertung C BK 045310201 Pleifengraswiesen (6410), Gesamtbewertung C BK 045312221 - Flachlend-Glatthafanviesan (6510), Gesamtbewertung B reteSne regeeteraseverrs MANGROS.</p>\n<p class=\"lf-p\">O.P1.111.494.0 (ft AXS.</p>\n<p class=\"lf-p\">T.5 0.+3 WAHelae.531.41, CIMAI Lecher.1.1 Adnf nistration de la nature et des for&amp;ts Ausweisungsakte RN RD 11 Geyershatt-Geyemknapp Geschützte Biotope ARGUS- CONCEPT , ' ' Ausweisungsakte RN RD 11 Geyershaff - Geyersknapp Administration de la nature et des forêts Gewässer 7 7--- N Sandef •/ Grenze Kernzone Naturschutzgebiet 7-./ '---/ Geyershatt PLANZEICHENERLAUTERUNG / •,,,,„--,---• / / / s •• // l&lt; \\ 7. ) ..„, ° / 1.3--t 1 ' Grenze Pufferzone NaturschuRgebiet / , Gewasser ' e Wasserlauf mit Beurnen gesaurnt Zeitweise wasserMhrender Bach _ \\ „ N „, 11 /1)-- 110 Weiher • Becken o Wasserbehâlter o Quelle • Gefasste Schichtwasserguelle O Surnpfige Stelle r 11 Jalôbster g — ws,8031 I lowo Lilien P-AMIAOSSE un-uctatveado.e.e.</p>\n<p class=\"lf-p\">Vef,..1.195.0 E,AFWEilltreaSI.0 fl. /303 È5nnar dem Jakopsbierg 125 250 soo 550 Administration de la nature et des forêts Ausweisungsakte RN RD 11 Geyershaff-Geyersknapp Gewasser ARGUS7e&lt;4CEPT Ausweisungsakte RN RD 11 Geyershaff - Geyersknapp Administration de la nature et des foréts Geologie •. ,• .. ' - .. .. .....,;=,-; i'-'-' , '' e)i-eysbia,f.t_ .... ,... ..1;,,,,.... ,371 .'':.. ::: . ..:.::: .5,‘ ''''''' ''' ,. kc '</p>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">-</span>'./•;:*:-.: ' .i '' .,-ï.., i,: -.::.- ...- '*-- s, ''' .: ..-!17::° !‘ ..4: '' z:.,, • .i ::.\" ' :.,::::\" ;E. : :: ''''''''''' i...-.7'LT:(3 ?.:...,.......,;,,„: ' .</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">-</span>. '' . ., ,... ...... . .--iu.,.:.,.,.. ' ?.:.*.- *-1r.,.. ,,</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">-</span>-ii.e .......... ..... ..•.' . '''\":1'7,'.':',2•,•:' ...;:hr;FM7. :-::17.' :,-,,,. . . hi .</div>\n<p class=\"lf-p\">Hotozan ..</p>\n<p class=\"lf-p\">Fonds alluviaux a Jura Système prassIgue SInemurlen et Hettanglen Unterer Llas .</p>\n<p class=\"lf-p\">1113 Strassener Mergel und Kalksteine Mames et calcaires de a otrassen . . .</p>\n<p class=\"lf-p\">Allivlum der Taler Mesozolkum Groupe Mesozolgue . ..... : .. .. .. ' Grés de Luxembourg .... .......</p>\n<p class=\"lf-p\">Ouater Holocêne . ... .. .... ..</p>\n<p class=\"lf-p\">I Grenze Pufferzone Naturschutzgebiet Kanozoikum (Neozoikum) Système guarternaire .... • ....</p>\n<p class=\"lf-p\">Grenze Kernzone Naturschuugebiet . \\ ) Groupe Neozolque .•'\" ......... , PLANZEICHENERLAUTERUNG b f 111:11 Rhétien km km2s Luxemburger Sandstein Keuper Keuper (Marnes Irsées) .. . ' •-•-•• Trias Système triasIgue Oberer Keuper (Rhàt) Keuper gystfere (Hauptkeuper) km Mtnterer Keuper (Gtpskeuper, Hauptkeuper) Grés à roseaux knes Schafsandstein Verwerfungen (tektontsche Grenzen) Failles mueerscaseeee PLANGROSSE Et.euetee oax r-7-1 0 750 1.11..esee Adrnivistration 10 la nature et des farèts Ausweisungsakte RIg RD 11 Geyershaff-Geyersknapp Geologie Ausweisungsakte RN RD 11 Geyershaff - Geyersknapp Administration de la nature et des foréts Boden PLANZEICHENERLAUTERUNG Lshaff Sandel Willibrordsbur Mittelgründige„ frische, sandig-stark tonige bzw. stark tonige bis sehr stark tonige alluviale oder kolluviate Bôden (Schwemmlandbôden, Kolluvisole), gering bis mdflig vergleyr Tiefgriindige, trockene, schwach lehrnige, sandig-tehmige, lehrnige bis schluffig-lehmige Braunerden, nicht vergleyt Fbb4 Sehr flachgrûndige, trockene, schwach lehmige, sandig-lehmige, lehmige bis schruffig-lehrnige Braunerden, nicht vergleyt ILE.17 Mitteignindige, frische, schwach lehmige, sandig-lehrnige, lehrnige bis schluffig-lehmige Parabraunerden, gering bis mäßig vergleyt F E-Dp21 Mittelgrtindige, frische, schwach lehmlge, sandig-lehmige, lehmige bis schluffig-lehmlge alluviale oder kolluviale Bôden (Schwemmlandbôden, Kolluvisole), gering bis rnaRig vergleyt Tiefgrûridige, trockene, sandige Parabraunerden, nicht vergleyt L Z .13a,3] Flachgnindige, trockene, sandige Parabraunerden, nicht vergleyt ZBa4 Sehr flachendige, trockene, sandige Parabraunerden, nicht vergleyt 11:31 Mittelgnindige, trockene, sandige alluviale oder kolluviale Bôden (Schwemmlandbôden, Kolluvlsole), nicht vergleyt Sehr flachgründige, schwach lehmlge, sandig-lehmige, lehmige bis schluffig-lehmige Bôden, Bodentyp nicht bestinirnt Grenze Kernzone Naturschutzgebiet Grenze Pufferzone NaturschuUgebiet.</p>\n<p class=\"lf-p\">Mittelgrûndige, frische, schwach schluffige bis stark sandig-schluffige alluviale oder kolluviale Bôclen (Schlemmlandbôden, Kolluvisole), gering bis mäßig vergleyt 12.213bLI Ubb2 Mittekgründige, trockene, sandig-stark tonige bzw stark tonige bis sehr stark tonige Braunerden, nicht vergleyt Ubb3 Flachgrindige, trockene, sandig-stark tonige bzw. stark tonige bis sehr stark tonige Braunerden, nicht vergleyt rLJ - ?i trockene, sandig-stark tonige bzw. stark tonige bis sehr stark tonige Braunerden, nicht vergleyt Sehr flachgrünclige, trockene, sandig-stark tonige bzw stark tonige bis sehr stark tonige Braunerden, nicht vergleyt 1 Quelle Bodenkunde Service Bodenkarte des Gratherzogtums Luxemburgs 1 15.000, Blatt 9 (Echtemach) von 1989, Ministerium fiir Landwirtschaft, Weinbau und Stadtentwicklung Luxernburg yuelos 000 letoseenee GlANGROVIE ONe., StRiMielL/1931.0 Femeni Administration de la nature et des foréts Ausweisungsakte RN RD 11 Geyershaff-Geyersknapp Boden ARGU57eNCEPT Ausweisungsakte RN RD 11 Geyershaff - Geyersknapp Administration de la nature et des forêts Bodennutzung PLANZEICHENERLÀUTERUNG ebés Grenze Kernzone Naturschuksgebiet \\‘ 301' Sandel / \\ Faírk \\ Grenze Pufferzone NaturschuNgebiet •• / 11.1 Laubwald, große Feldgehblze Jr 111. Nadelwald, Nadelbaum-Mischwald, große Nadelbaum-Feldgehalze Gehiblzideinstrukturen (Hecken, Gebitsche, Baurngruppen, Einzetbaurne)í ,.. \\ Wachholderheiden-Brache ,Liiirjeriiéek \"</p>\n<p class=\"lf-p\">3C'e Gritntandbrache ma einzelnen Gebbschen und Baurnen Genutees Gninland Genutzte Ackerflachen 111.1 Bachlauf Wege 323, ‘.323 Recke‘sk 5 ' -s Jakobsbierg .tzf 11'5/ 3, 2 PRO.E5013E3E.C.111, Lition au+GeSSE to 3,^ 1 VE.A.C•SSILY EGANIE011.1.4.91.1.5 F.àw,u ënner cf Jakob5pierg 1&gt; ,- .0 11, tis 730 1 000 Ideter Administration de la nature M des forêts Ausweisungsakte RN RD 11 Geyershaff-Geyersknapp Bodennutzung , ARGUS' CO —EP Ausweisungsakte RN RD 11 Geyershaff - Geyersknapp Administration de la nature et des foriets Historische Karte - Ferraris-Karte von 1778 PLANZE1CHENERLAUTERUNG Grenze Kernzone Naturschutzgeblet 1 1 f .7 !</p>\n<p class=\"lf-p\">Grenze Putremone Naturschutzgebiet Ackerland I GernUsegšrten Obstgãrten Laubwald, Hochwald Feuchtwiese fjerr._ , Dorf, Hof PROMMEMIC.UNG 11.00 ,t+ete4FtS9E....e, VIA.411.115,11011&gt; ei.mounlNessrmo R.11.105$E fl,f18,1nme</p>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">•</span>Par Administration de 8 nature et des forêts Ausweisungsakte RN RD 11 Geyershaft-Geyerskrapp HIstorische Karte - Ferraris-Karte von 1778 ARGUS7eWCEP1 Ausweisungsakte RN RD 11 Geyershaff - Geyersknapp Administration de la nature et des forêts Historische Karte - Topographische Karte von 1927 PLANZEICHENERLÄUTERUNG Grenze Kernzone Naturschutzgebiet Wald Grenze Pufferzone Naturschutzgebiet Dorf, Hof Offenland (Acker, Grünland und sonstiges) ARGUS Stand: Oktober 2013 - 1_10.00C Brheit im Auftrag der Administrafion de la nature et des forêts CONCFPT , Ausweisungsakte RN RD 11 Geyershaff - Geyersknapp Administration de la nature et des forêts Historische Karte - Topographische Karte von 1954 PLANZEICHENERLÄUTERUNG Grenze Kernzone Naturschutzgebiet Grenze Pufferzone Naturschutzgebiet Laubwald ri- Heide, mit Gebüschen und durchsetztes Weideland Nadelwald Baumreihen, Baumgruppen Offenland (Acker, Grünland und sonstiges) ARGUS ,CONCEPT Stand: Oktober 2012 - fvf 1:10.000 - BearboiLet im Auttrag der Administration de la nature et des torêts Ausweisungsakte RN RD 11 Geyershaff - Geyersknapp Administration de la nature et des forêts Landschaftsbild PLANZEICHENERLAUTERUNG Landschaftsbildeinheiten Landschaftsbildbewertung A Ausgedehntes Waldgebiet rnit geringen Nadelforstanteilen, in gering bis rnagig reliefierten Lagen [[L1 B Teilweise natumah bewaldete Kuppe mit teils strukturreichen Grunlandflachen in exponierter Lage C Waldreiche, abwechslungsreiche gegliederte Kulturlandschaft in exponieder Hanglage o Struktur- und abwechlungsreiche, kleinlnilig gegliederte, bäuerliche Kultudandschaft in exponierter Hanglage E Schwach strukturierte, intensiv genutzte Agrarlandschaft in gering bis rnàBig geneigtem Gelande F Gering strukturierte, intensiv landwirtschaftlich genutzte Tallage mit strukturarmem, begradigtern Bachlauf G Durchgrünte, aufgelockene kleindedliche Ortschaft H Schwach durchgrünte Hofstelle j sehr hoch (sehr gut) hoch (gut) rrottel (befnedigend bis ausretchend) gering (mangelhaft) • sehr genng (sehr mangelhaft. ungenùge„d) Grenze Kernzone Naturschutzgebiet , Grenze Pufferzone Naturschutzgebiet rt.GeCsse 1-10.</div>\n<p class=\"lf-p\">0n 1.1.011.5S0e. otAftfermee 01.., jJ AdininistratIon de la nature et des forêts Ausweisungsakte RN RD 11 Geyershaff-Geyersknapp Landschaftsbild ARG Ausweisungsakte RN RD 11 Geyershaff - Geyersknapp Adrninistration de la nature et des forêts Eigentumsverhältnis Legende GranzeCargaoneaanaschuegebie Grenzeaufferacra Na.rscnuagebal Elgenturnsverhâltnis Staat Prwat Sele1ISTASI PROJEKTGEZE1CeisrUNG sedo ti.,,,,EAraseendrares yeRFAHRENSSIANO BEAriarrrurbaSSYAND BEARBEITUNG ,earaal deaseans Ota C5sj rZ astaresis PLANGROSSE Administration de a nature et des forets Ausereisungsakte RN RD 11 Geyershaff-Seyersknapp -Eigentuneveraultnis.</p>\n<p class=\"lf-p\">Ale Stand: Oirtabe, 2013 Bearbeeet lrc Auftrao der Adtninistratran de la nature et dea forats</p>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">-</span>Sr 17 tra 10 raal auer,ca FaX faiF1,8^4,7a-,a torn ARGIJSICEPT Ausweisungsakte RN RD 11 Geyershaff - Geyersknapp Administraton de la nature et des forêts Entwicklungsziele und Maßnahmen Ls,2sse.</div>\n<p class=\"lf-p\">M Gosomm ,Nabesslurterna5mahmen Wale B.007102,0..</p>\n<p class=\"lf-p\">A-Waleer Klasonale owdwerehart NIN smer.s ra.0e Weerneancumwdenanen. : _. ...•,•=••••=- • , $002201+52/0/00050c50 Nubung is:/1\" ritej==neslot=r: ,2 G0/01sformatonen irs Offenla.</p>\n<p class=\"lf-p\">LH••.;•,===e- , 01 1:=?.••••,•er•-\"--, S0 ---• , „..-— .\". fl _ ,- ; .„,-__-_ t,r.e..e...,••,r.:,:.=•,...=••.••.;,-•••••-• ..,---,•-• •Gewisser ..-----'-' . _,--------,---\\ .._ E2 !I I —••••••••••••• •••••-*••-•'•'^••••••••F .Gesteinelashes, ollsse soaestushes el srn 52 F.</p>\n<p class=\"lf-p\">AtkOf Zorlû B G1 „ l 02 -AnnuellenGumn, SocleGudentlinen 01 1 112 1..VeMehrs.und InJi/GehafGw.s. l I0 12 l - , 1 ....../`•/*/. -10005truktufen Oo/ freen Lanclashart J1 I _ Zone - , ' . - 'Eeffl•re.i.e•aelfE',Ïer•Zirrr:.-7.,,:riera• elydue 01 000forëd,</p>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">-</span>0 25 50 100 150 200 250 Mate '',:,:•E•Eef,iF.E„,„••=-TE::'•\"\"..2...rfe•Fe\"°;•== Chambre d'Agriculture Adresse postale:</div>\n<p class=\"lf-p\">Charnbre d'Agriculture B.P.81 L-8001 Strassen Siège:</p>\n<p class=\"lf-p\">261, route d'Arlon L-8011 Strassen Tél.: 31 38 76-1 Fax: 31 38 75 E-mail: infog,Iwk.lu www.produitduterroir.lu www.lwk.lu Chambre Professionnelle des Agriculteurs, Viticulteurs et Horticulteurs Luxembourgeois Ministère du Développement durable et des lnfrastructures Département de renvIrennement Madame la Ministre de l'Environnement 30 -01- 2017 Strassen, le 26 janvier 2017 N/Réf: BG/PR/01-19 Avis sur l'avant-projet de règlement grand-ducal déclarant zone protégée d'intérêt national sous forme de réserve naturelle le site « Geyershaff-Geyersknapp» sis sur le territoire de la commune de Bech.</p>\n<p class=\"lf-p\">Madame la Ministre, Par lettre du 10 août 2016, vous avez bien voulu saisir la Chambre d'Agriculture pour avis sur l'avant-projet de règlement grand-ducal sous rubrique. Après l'avoir analysé en assemblée plénière du 11 octobre 2016 et suite à des discussions avec les exploitants agricoles concernés, la Chambre d'Agriculture a décidé d'émettre l'avis suivant.</p>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">1.</span>Considérations générales :</div>\n<p class=\"lf-p\">Conformément à l'article 44 de la loi du 19 janvier 2004 concernant la protection de la nature et des ressources naturelles, les auteurs du projet sous avis prévoient la désignation sous forme de réserve naturelle du site « Geyeishafic-Geyetsknapp», comprenant une surface totale de 50,5 ha. Il est prévu de diviser la réserve naturelle en deux zones : une zone noyau, plus restrictive (dénommée « partie A ») ainsi qu'une zone tampon, entourant la zone noyau (dénommée « partie B »). La partie A a une étendue totale de 16,8 ha, comprenant 9 ha cie terres agricoles. La majorité de ces terres agricoles (+- 8,6 ha) sont des prairies permanentes.</p>\n<p class=\"lf-p\">La partie B quant à elle a une étendue de 33,7 ha, comprenant près de 31 ha de terres agricoles. Là aussi la majorité de ces terres agricoles (+- 25 ha) sont des prairies permanentes.</p>\n<p class=\"lf-p\">La Chambre d'Agriculture note que la zone susmentionnée a été retenue comme Réserve Naturelle — Réserve diverse 11 (RN RD 11) dans la « Déclaration d'Intention Générale » de 1982. De plus, le site se situe dans la zone relative à la directive « Habitats » (Zone Spéciale de Conservation) « Herborn Bois de Herborn / Echternach — Haard », Code LU 0001016 et dans le périmètre de la Zone de Protection Spéciale intitulée « Région de Mompach, Manternach, Bech et Osweiler» (code LU0002016) relative à la directive « Oiseaux ».</p>\n<p class=\"lf-p\">1 Finalement la zone susmentionnée chevauche partiellement une zone provisoire pour la protection des sources d'eau potable.</p>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">2.</span>Démarche de classification de la zone :</div>\n<p class=\"lf-p\">Imposition de servitudes et de charges sans une quelcongue indemnisation La Chambre d'Agriculture note qu'il est prévu de grever près de 40 ha de terres agricoles de servitudes resp. d'imposer aux propriétaire et aux exploitants agricoles concernés certaines charges. Le bien-fondé de ces servitudes / charges fera l'objet d'une analyse détaillée au niveau du commentaire des articles (cf. partie 4). Il est cependant important de noter à ce point que ces servitudes / charges représentent un dommage réel pour les propriétaires et les exploitants concernés. Les parcelles agricoles deviennent moins productives et perdent donc en valeur. Cependant le projet de règlement grand-ducal sous avis ne prévoit aucune contrepartie de quelconque nature que ce soit pour les personnes lésées.</p>\n<p class=\"lf-p\">Selon la Chambre d'Agriculture, n'est pas équitable de grever des immeubles (dans notre cas des terres agricoles) de servitudes resp. d'imposer aux propriétaires et aux exploitants agricoles concernés certaines charges sans aucune contrepartie (pécuniaire ou en nature). La loi du ier septembre 1988 relative à la responsabilité civile de l'État et des collectivités publiques ainsi que la jurisprudence y relative confirment ce principe'. En l'espèce, le préjudice pour les propriétaires et les exploitants agricoles est certain, spécial et exceptionnel. 11 se doit donc d'être indemnisé. Le projet de loi 7048 concernant la protection de la nature et des ressources naturelles (i.e. la future loi sur la protection de la nature) prévoit lui aussi un droit à indemnité pour les propriétaires de fonds sur lesquels des servitudes sont imposées lors de la désignation d'une zone protégée d'intérêt national2. La Chambre d'Agriculture appelle donc les auteurs du projet sous avis ainsi que le ministère et l'administration compétents à prévoir une indemnisation adéquate des propriétaires / exploitants des fonds en question.</p>\n<p class=\"lf-p\">Un manque d7nformation De plus, la Chambre d'Agriculture note que les acteurs du monde agricole (y compris ellemême) n'ont pas été impliqués lors de la procédure de désignation comme réserve naturelle de la zone susmentionnée. Ce n'est qu'au niveau de la présente demande officielle d'avis que la Chambre d'Agriculture a été impliquée. Après consultation des exploitants agricoles concernés, la Chambre d'Agriculture se doit aussi de constater que ces demiers n'ont pas non plus été impliqués. Pire encore : ils n'ont, jusqu'à ce jour, même pas été informés de la désignation prévue de la part des instances officielles (Ministère de l'Environnement resp.</p>\n<p class=\"lf-p\">Administration de la Nature et des Forêts).</p>\n<p class=\"lf-p\">La Chambre d'Agriculture regrette expressément cette façon de procéder. Selon elle, il est primordial pour les exploitants agricoles concernés d'être impliqué dès le début, et dans le meilleur des cas au niveau de l'élaboration même du projet de classement. Ceci leur permet de comprendre les objectifs de protection et d'émettre leurs premières observations. Une telle consultation précoce du secteur agricole est primordiale lors de l'élaboration d'un dossier de classement d'une zone naturelle et doit être la règle pour toute désignation de zone protégée.</p>\n<p class=\"lf-p\">De plus, il est nécessaire de bien présenter de façon claire et précise les objectifs de protection définis pour la réserve naturelle aux exploitants agricoles ainsi qu'aux propriétaires concernés, ' Article 1 alinéa 2 de la loi du ler septembre 1988 dispose que : « Toutefois lorsqu77 serait inéquitable, eu égard à la nature et à la finalité de racte générateur du dommage, de laisser le prejudice subi à charge de l'administré, indemnisation est due même en rabsence de preuve d'un fonctionnement défectueux du service, à condition que le dommage soit spécial et exceptionnel et qu7l ne soit pas imputable à une faute de la victime. »</p>\n<p class=\"lf-p\">2 Article 41 du projet de loi 7048 2 ainsi que les mesures qui sont nécessaires à leur réalisation. Cette présentation pourrait avoir lieu lors d'une réunion d'information pour expliquer le projet de règlement, les objectifs ainsi que les collaborations envisagées. Ce n'est qu'en sensibilisant et en motivant les acteurs du terrain que les objectifs pourront être atteints. Or cet élément essentiel a fait défaut pour le projet sous avis.</p>\n<p class=\"lf-p\">Deux zones avec des restrictions Les auteurs du présent projet prévoient de diviser la réserve naturelle en deux parties : une partie A, qui constitue le noyau de la réserve naturelle, ainsi qu'une partie B, plus grande et se situant autour de la partie A. Le projet sous avis prévoit tout une série de restrictions pour toute la zone. Le nombre de restrictions est plus important pour la partie A que pour la partie B. Cependant cette dernière compte aussi un nombre certain de contraintes pour les exploitants agricoles concernés.</p>\n<p class=\"lf-p\">La partie A est principalement constituée par la partie supérieure, plus élevée de la zone protégée. Divers biotopes, dont la sauvegarde doit être assurée, sont inclus dans cette zone.</p>\n<p class=\"lf-p\">En aval, elle est entourée par la partie B, une zone plus vaste composée de terres arables ainsi que de prairies permanentes. 11 y a lieu de noter que cette partie B se situe en aval de la partie A de la réserve naturelle et n'a pas d'impact direct sur cette dernière.</p>\n<p class=\"lf-p\">Si la Chambre d'Agriculture peut comprendre les motifs qui ont conduit les auteurs à vouloir déclarer la partie supérieure de la zone en tant que réserve naturelle3, elle ne voit pas quelle a été la raison qui a conduit à la déclaration de la partie inférieure (B) en tant que réserve natureHe. Cette partie est constituée de terres agricoles qui, selon le dossier de classement, sont exploitées de façon traditionnelle. Où est la richesse, la rareté ou la spécificité de cet habitat qui nécessiterait une mise sous protection particulière ? Est-ce que les auteurs ne veulent pas simplement augmenter le potentiel d'extensification des biotopes inclus dans la partie A ? Si tel est le cas, la Chambre d'Agriculture rappelle que selon la loi concernant la protection de la nature, seul peut être déclaré comme réserve naturelle « un site qui nécessite une protedion particulière en raison de la richesse, de la rareté ou de la spécificité de ses habitats, de sa faune et/ou de sa flore ».</p>\n<p class=\"lf-p\">Dans le passé, les autorités compétentes procédaient différemment lors de la désignation d'une zone protégée. 11 y avait la désignation d'une zone noyau, dans laquelle une certaine liste de restrictions était imposée, ainsi que d'une zone tampon à potentiel d'extensification, dans lequel ii n'y avait pas de mesures contraignantes. Les exploitants agricoles y étaient encouragés à mettre en ceuvre des mesures sur base volontaire (p.ex. en passant par des contrats « biodiversité »). Le nombre de contraintes pour l'agriculture dans ces zones tampons était limité. À l'intérieur de ces dernières, la priorité était accordée à une démarche proactive entre les acteurs du terrain pour arriver aux fins escomptées. La Chambre d'Agriculture avait expressément accueilli cette démarche.</p>\n<p class=\"lf-p\">Cependant pour la zone en question, les auteurs du projet ont décidé de ne plus suivre cette démarche. Les agriculteurs qui exploitent des terrains inclus dans la partie B de la réserve naturelle se trouveront donc confrontés à des restrictions ayant un impact certain sur leur production agricole et dès lors sur le développement de l'exploitation agricole elle-même.</p>\n<p class=\"lf-p\">La Chambre d'Agriculture s'interroge sur les motifs des auteurs du projet sous avis d'abandonner l'approche détaillée ci-dessus et de classer toute la zone comme « réserve naturelle » en y imposant partout (aussi bien dans la partie A que dans la partie B) un certain 3 Définie au niveau de l'article 3, b) de la Loi concernant la protection de la nature comme : « un site qui nécessite une protection particulière en raison de la richesse, de la rareté ou de la spécificité de ses habitats, de sa faune et/ou de sa flore»</p>\n<p class=\"lf-p\">3 nombre de contraintes. Ni le dossier de classement, ni le commentaire des articles ne donne de raison à ce choix.</p>\n<p class=\"lf-p\">La Chambre d'Agriculture appelle donc les auteurs de bien vouloir faire abstraction de toute la partie B au niveau de la réserve naturelle (i.e. ne retenir plus que la partie A), ou bien de modifier les interdictions pour faire en sorte que l'impact pour les agriculteurs concernés soit limité (cf commentaire des interdictions au niveau du commentaire des articles - partie 4).</p>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">3.</span>Limites proposées de la zone :</div>\n<p class=\"lf-p\">Cette partie se limitera à commenter les limites de la zone A. Concernant la zone B, et pour toutes les raisons énumérées ci-dessus, la Chambre d'Agriculture estime qu'elle n'a pas lieu d'être. Ses limites ne seront dès lors pas discutées.</p>\n<p class=\"lf-p\">Ci-après une carte avec les limites proposées de la zone A (trait rouge) sur les limites des parcelles FLIK existantes (traits verts). lirnite de la zone A limites des parcelles Flik Les parties entourées d'un cercle noir posent des problèmes aux yeux de la Chambre de l'Agriculture. En effet, le projet sous avis prévoit de diviser des mêmes parcelles agricoles en plusieurs parties. Des parties minimales des parcelles agricoles suivantes sont incluses dans la partie A :</p>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">-</span>P0702354 ;</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">-</span>P0104340 ;</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">-</span>P0104284 ;</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">-</span>P0104297 ; et</div>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">-</span>P0870939.</div>\n<p class=\"lf-p\">4 La Chambre d'Agriculture estime qu'il s'agit d'une erreur matérielle due au fait que les limites des parcelles cadastrales ne coïncident pas avec les limites des parcelles agricoles. Elle appelle les auteurs de bien vouloir redessiner les limites, pour que la limite de la zone A corresponde aux limites du parcellaire FLIK et que uniquement les prairies permanentes d'une haute valeur écologique soient incluses dans la zone A. 11 va de soi qu'il n'y a pas lieu dinclure une quelconque partie de la terre arable n°P0104284 dans la partie A de la réserve naturelle.</p>\n<p class=\"lf-p\">Concernant la parcelle agricole n° P0104317, la Chambre d'Agriculture note que les auteurs prévoient de l'inclure totalement dans la partie A de la réserve naturelle. Cette parcelle, d'une surface totale de 3,38ha, contient au niveau de sa partie ouest un biotope constitué de pelouses sèches semi-naturelles sur calcaire d'une surface de 0,12 ha. Le reste de la parcelle est exploité de façon extensive selon les mesures agri-environnementales (e.g. maximum de 50kg N/ha). L'image suivante montre les parties de la parcelle en question qui font l'objet d'une exploitation extensive et celles qui ne sont pratiquement pas exploitées :</p>\n<p class=\"lf-p\">Comme le montre l'image aérienne, toute la partie sud et ouest de cette parcelle n'est pratiquement pas exploitée par l'agriculteur concerné, tandis que le reste est exploité de manière extensive. Ceci explique entre autres la bonne conservation du biotope en question.</p>\n<p class=\"lf-p\">C'est pour cette raison que l'exploitant agricole concerné appelle les auteurs du projet de bien vouloir modifier les limites de la partie A de la zone en question pour ne pas inclure la partie de la parcelle qul exploite. La partie A pourrait avoir, au niveau de cette parcelle, les limites suivantes (cf. rait rouge) :</p>\n<p class=\"lf-p\">5 4. Commentaire des articles : • Ad article 2 Cet article reprend en hectares la surface de la zone protégée « Geyershaff-Geyersknapp » et énumère les numéros des parcelles cadastrales tombant dans la partie A respectivement dans la partie B. Se référant aux commentaires émis au niveau des parties 2. et 3. ci-dessus, la Chambre d'Agriculture demande à ce que soit fait droit à ses revendications en modifiant cet article pour : ne retenir plus que la partie A de la zone protégée sous forme de réserve naturelle ; et</p>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">-</span>que les limites de la partie A soient corrigées tel que détaillé dans la partie 3. ci-dessus. • Ad. article 3 :</div>\n<p class=\"lf-p\">La Chambre d'Agriculture note quil est, entre autre, prévu d'interdire dans la partie A de la zone protégée :</p>\n<p class=\"lf-p\">12.</p>\n<p class=\"lf-p\">13.</p>\n<p class=\"lf-p\">14.</p>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">15.</span>[..] le retournement des prairies et pâtures permanentes et le sursemis ; remploi de pesticides et de fertilisants ; [..] 6 La Chambre d'Agriculture rappelle que ces interdictions ont un impact négatif sur l'exploitabilité des parcelles agricoles incluses dans la partie A. Cependant, étant donné la présence et la densité de biotopes sur et autour des parcelles agricoles concernées, la Chambre d'Agriculture estime que ces interdictions sont primordiales pour maintenir le bon état de conservation des biotopes présents et n'a pas de commentaire y relatif. Elle appelle cependant les auteurs du projet sous avis de faire droit à ses revendications émises au niveau de la partie 2. ci-dessus en prévoyant une indemnisation adéquate des propriétaires respectivement des exploitants agricoles lésés. • Ad article 4 :</div>\n<p class=\"lf-p\">Selon la Chambre d'Agriculture, cet article n'a pas lieu d'être et se doit dès lors d'être supprimé.</p>\n<p class=\"lf-p\">Subsidiairement, et au cas où les auteurs du projet sous avis décident de ne pas tenir compte de la demande de la Chambre d'Agriculture, elle demande à ce que soit fait abstraction de l'interdiction suivante :</p>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">6.</span>le retournement ou le sursemis des prairies et pâtures permanentes ; les réparations de dégâts de prairies et pâtures permanentes causés par des sangliers pouvant se faire selon les instructions de l'administration de la nature et des forêts .</div>\n<p class=\"lf-p\">La Chambre d'Agriculture ne comprend pas pourquoi les auteurs du projet sous avis entendent interdire le sursemis de prairies et pâtures permanentes dans la partie B. Si le retournement de prairies et pâtures permanentes peut être considéré comme une mesure impactant de façon négative les objectifs de protection (même au niveau de la partie B — au cas où y aurait quelque chose à protéger), il n'en est pas de même du sursemis. Celui-ci ne saurait avoir un impact négatif sur l'état de conservation actuel de la partie B. Le sursemis permet de maintenir la parcelle dans un état apte à l'exploitation agricole et empêche le développement d'adventices (p.ex. rumex, ortie, chardon, séneçon de Jacob, etc.). Signalons dans ce contexte l'obligation découlant de la législation tant européenne que nationale (« conditionnalité ») de prendre des mesures pour empêcher justement la propagation de ces adventices. Dans ce contexte, le sursemis est en effet une mesure de choix. C'est pour ces raisons que la Chambre d'Agriculture demande de faire abstraction de l'interdiction du sursemis.</p>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">5.</span>Conclusions :</div>\n<p class=\"lf-p\">La Chambre d'Agriculture rappelle aux auteurs qu'il n'est pas possible de grever des parcelles agricoles de servitudes resp. d'imposer aux propriétaires et aux exploitants agricoles concernés des charges aussi contraignantes sans aucune contrepartie (pécunialre ou en nature).</p>\n<p class=\"lf-p\">Elle regrette aussi qu'à linverse d'autres projets de classement, ni elle, ni les exploitants agricoles concernés n'ont pu émettre, à un stade précoce de l'élaboration-même du projet de classement, leurs premières observations. Une telle consultation précoce de tous les acteurs du secteur agricole est primordiale et doit être garantie.</p>\n<p class=\"lf-p\">Concernant les limites de la zone de protection, la Chambre d'Agriculture demande de faire abstraction de toute la partie B et de modifier les limites de la partie A tel que détaillé au niveau du point 3.</p>\n<p class=\"lf-p\">Subsidiairement, et au cas où les auteurs du texte sous avis décident de ne pas faire abstraction de la partie B de la réserve naturelle, la Chambre d'Agriculture demande à ce que soit fait abstraction de l'interdiction de sursemis.</p>\n<p class=\"lf-p\">7 La Chambre d'Agriculture ne peut approuver l'avant-projet de règlement grand-ducal sous avis que sous condition de la prise en compte intégrale de ses remarques formulées dans le présent avis.</p>\n<p class=\"lf-p\">Veuillez agréer, Madame la Ministre, l'expression de notre plus haute considération.</p>\n<p class=\"lf-p\">Pol Gantenbein Secrétaire général arco Gaasch Président 8 GEMENG BECI+ Ministère du Développement durable et des infrastructures Ministère du Développement durable et des lnfrastructures Département de l'Environnement 1-2918 Luxembourg Departement de rerivironnement Entré 1 O -01- U18 Bech, le 8 janvier 2018 Concerne: Projet de règlement grand-ducal déclarant zone protégée d'intérêt national sous forme de réserve naturelle le site « GeyershaffGeyersknapp »</p>\n<p class=\"lf-p\">Bech Attner Madame la Ministre, Blumenthat Geyershof Graul nster Hernstai Hersberg Kobenbour Rippig Par la présente, le collège des bourgmestre et échevins de la commune de Bech a l'honneur de vous transmettre en annexe le dossier relatif au projet de règlement grand-ducal mentionné ci-dessus, avec l'avis du conseil communal pris en séance du 6 décembre 2017 et accompagné des copies des réclamations recueillies lors de l'enquête publique.</p>\n<p class=\"lf-p\">Pour tous renseignements supplémentaires, n'hésitez pas à contacter le secrétariat communal (tél. : 790168-20 ; courriel : secretariat@bech.lu ) Zatig Veuillez agréer, Madame la Ministre, l'expression de notre parfaite considération.</p>\n<p class=\"lf-p\">Pour le collège des bourgmestre et échevins Le secrétaire Le bourgmestre (Alain Kring) (Camille Kohn) ' Adm nis rat,on Communate de Bech I. Enneschtgaass L-6230 Bech - T 79 01 68 1 - www bech tu GEMENG leteee., Registre aux délibérations du conseil communal de Bech Séance publique du 6 décembre 2017 Date de l'annonce publique de la séance : 28.11.2017 Date de la convocation des conseillers : 28.11.2017 Présents KOHN Camille, bourgmestre; BOHNENBERGER Emile et CLASSEN Norbert, échevins; M.M. BIEWER Gaby, FRIDEN Christian, GENGLER Gaston, PITZEN Marc et SCHMIT Nico, conseillers; KRING Alain, secrétaire.</p>\n<p class=\"lf-p\">Absent excusé :</p>\n<p class=\"lf-p\">Point de l'ordre du jour numéro: 4 Bech Objet: Avis concernant le projet de règlement grand-ducal déclarant zone protégée Attner Biumenthat d'intérêt national sous forme de réserve naturelle le site « Geyershaff — Geyersknapp ».</p>\n<p class=\"lf-p\">Geyershof Grautinster Le conseil communal, Hemstal Vu la loi communale modifiée du 13 décembre 1988 ;</p>\n<p class=\"lf-p\">Hersberg Kobenbour Vu la loi modifiée du 19 janvier 2004 concernant la protection de la nature et des ressources natu relles ;</p>\n<p class=\"lf-p\">Rippig Vu le projet de règlement grand-ducal déclarant zone protégée d'intérêt national Zittig sous forme de réserve naturelles le site « Geyershaff — Geyersknapp »</p>\n<p class=\"lf-p\">Considérant que la présentation publique a eu lieu le 20 juillet 2017 dans la salle communale à Bech ;</p>\n<p class=\"lf-p\">Considérant que le projet a été déposé pendant 30 jours, à savoir du 21 août jusqu'au 21 septembre 2017 inclus, à l'inspection du public ;</p>\n<p class=\"lf-p\">Vu les réclamations présentées par plusieurs propriétaires concernées ;</p>\n<p class=\"lf-p\">Vu l'avis à ce propos par le collège des bourgmestre et échevins ;</p>\n<p class=\"lf-p\">Considérant que le collège échevinal estime que l'étendue de la zone de protection projetée est démesurée et que la surface de la zone devrait se limiter exclusivement aux zones déterminées comme biotope et à leurs alentours immédiats ;</p>\n<p class=\"lf-p\">Attendu que le conseil communal est dès lors appelé à se prononcer à ce sujet;</p>\n<p class=\"lf-p\">Après avoir délibéré conformément à la loi;</p>\n<p class=\"lf-p\">À l'unanimité des voix:</p>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">-</span>d'émettre l'avis suivant :</div>\n<p class=\"lf-p\">Acim nistration Cornmunale de Bech - 1, Enneschtgaass L-6230 Bech 1 T 79 01 68 1 - www hech lu La délimitation de la zone A est déterminée de sorte que des terrains sont découpés en zone A et zone B. Une telle délimitation rend une exploitation de ces surfaces très problématique. Etant donné que les dispositions pour la zone A sont très restrictives, les autorités communales suggèrent de limiter la zone A seulement aux surfaces contenant des biotopes et à leurs alentours immédiats. Le restant de ces surfaces serait à reclasser en zone B, de sorte qu'une protection adéquate de la réserve naturelle pourra être assurée.</p>\n<p class=\"lf-p\">Comme soulevé dans l'objection formulée par le collège échevinal de la Ville de Grevenmacher, les restrictions imposées sur les fonds cadastraux 117/340, 117/341, 140/671, 142/634, 143, 144/442 et 145, rendraient une future exploitation des sources d'alimentation en eau potable y présentes, très difficile voire même quasiment impossible. Etant donné, que ces surfaces feront par la suite de toute façon partie des zones de protection de sources à déterminer par règlement grand-ducal, et seront ainsi couvertes des restrictions y afférentes, une protection de ces surfaces sera garantie.</p>\n<p class=\"lf-p\">Le conseil communal propose par conséquent aux autorités étatiques de reconsidérer leur projet de règlement grand-ducal, au vu des arguments et propositions soulevés ci-devant.</p>\n<p class=\"lf-p\">Ainsi décidé à Bech, date qu'en tête.</p>\n<p class=\"lf-p\">Suivent les signatures :</p>\n<p class=\"lf-p\">Pour expédition conforme:</p>\n<p class=\"lf-p\">Le bourgmestre le secrétaire (Camille Kohn) (Alain Kring) GEMENG BECI+ Avis concernant le projet de règlement grand-ducal déclarant zone protégée d'intérêt national sous forme de réserve naturelle le site « Geyershaff — Geyersknapp »</p>\n<p class=\"lf-p\">Le collège des bourgmestre et échevins, Bech Altrier Blurnenthat Geyershof Vu la loi communale modifiée du 13 décembre 1988 ;</p>\n<p class=\"lf-p\">Vu la loi modifiée du 19 janvier 2004 concernant la protection de la nature et des ressources naturelles ;</p>\n<p class=\"lf-p\">Vu le projet de règlement grand-ducal déclarant zone protégée d'intérêt national sous forme de réserve naturelles le site « Geyershaff Geyersknapp »</p>\n<p class=\"lf-p\">Considérant que la présentation publique a eu lieu le 20 juillet 2017 dans la salle communale à Bech ;</p>\n<p class=\"lf-p\">Considérant que le projet a été déposé pendant 30 jours, à savoir du 21 août jusqu'au 21 septembre 2017 inclus, à l'inspection du public ;</p>\n<p class=\"lf-p\">Vu les réclamations présentées par plusieurs propriétaires concernées ;</p>\n<p class=\"lf-p\">Grautinster Hemstal Hersberg Après avoir délibéré conformément à la loi ;</p>\n<p class=\"lf-p\">Décide d'émettre l'avis suivant :</p>\n<p class=\"lf-p\">Kobenbour Rippig Zittig l'étendue de la zone de protection projetée est démesurée. La surface de la zone de protection devrait se limiter exclusivement aux zones déterminées comme biotope et à leurs alentours immédiats.</p>\n<p class=\"lf-p\">Ainsi décidé à Bech, le 27 novembre 2017 Suivent les signatures :</p>\n<p class=\"lf-p\">Pour expédition conforme : le secrétaire Le bourgmestre (Alain Kring) (Camille Kohn) Administration Cornmunale de Bech - 1, Enneschtgaass L-6230 Bech Bech, le T 79 01 68 1 - www lbech lu GEMENG BECI+ Avis de publication Conformément à l'article 42 de la loi modifiée du 19 janvier 2004 concernant la protection de la nature et des ressources naturelles, le projet de règlement grand-ducal déclarant zone protégée d'intérêt national sous forme de réserve naturelle le site « GeyershaffBech Geyersknapp » est déposé à l'inspection du public au secrétariat de la Altner commune de Bech à partir du 21 août 2017 au 21 septembre 2017 inclus.</p>\n<p class=\"lf-p\">Blurnenthat Geyershof Les objections contre le projet de classement doivent être adressées au collège des bourgmestre et échevins endéans ce délai.</p>\n<p class=\"lf-p\">Grautinster Hernstal Hersberg Bech, le 9 août 2017 Kobenbour Rippig Zittig Pour le collège des bourgmestre et échevins le secrétaire Le bourgmestre (Camille Kohn) (Alain Kring) Administration Communale de Bech 1 Enneschtgaass L- 6230 Becti - T 79 01 68 1 www bech tu Vitte de Grevenrnacher ( Grevenmacher, le 15 septembre 2017 Service Technique Collège des Bourgmestre et Echevins de la commune de Bech 1, Enneschtgaass L-6230 BECH Concerne : • Projet de règlement grand-ducal déclarant zone protégée d'intérêt national sous forme de réserve naturelle le site « Geyershaff-Geyersknapp » sis sur le territoire de la commune de Bech Objections contre le projet de classement en question Monsieur le bourgmestre, Messieurs les échevins, La commune de Grevenmacher exploitait 5 ouvrages de captage situés dans la vallée de Geyershaff (territoire communal de Bech) pour son approvisionnement en eau potable. La qualité chimique et bactériologique des eaux captées s'est progressivement dégradée en raison des activités agricoles qui se sont développées autour du site de captage. Cette situation a obligé les autorités communales de mettre : les sources « Seitenquelle » et « Widderquelle » définitivement hors service en raison de pollutions bactériologiques récurrentes liées à une porcherie proche,</p>\n<div class=\"lf-abs\"><span class=\"lf-abs-num\">-</span>les puits « Waidquelle » et « Willibrordusquelle » temporairement hors service en raison de pollution liée aux produits phytosanitaires.</div>\n<p class=\"lf-p\">Actuellement, seul le puits « Wiesenquelle » est encore en service alimentant le hameau de Geyershaff.</p>\n<p class=\"lf-p\">Les zones de protection des ouvrages de captage étant délimitées, la commune de Grevenmacher est forcée d'assainir l'ensemble du site de Geyershaff afin de pouvoir capter les eaux à plus grande profondeur, où l'activité agricole a moins d'impact.</p>\n<p class=\"lf-p\">Les premières investigations en relation avec le projet d'assainissement ont été lancées en 2007 notamment en réalisant 6 forages de reconnaissance qui avaient pour but de définir les différents niveaux aquifères et en particulier la présence du barrage souterrain. Entre 2007 et 2015, différentes campagnes d'analyses, de mesures, d'essais et d'échantillonnages ont été effectuées.</p>\n<p class=\"lf-p\">Les investigations ont révélé que les eaux souterraines profondes de la vallée de Geyershaff peuvent être exploitées par forage. Ces eaux sont bien protégées des pollutions bactériologiques mais sont vulnérables face aux pollutions chimiques en raison de la connexion entre la surface et la profondeur.</p>\n<p class=\"lf-p\">Les investigations hydrogéologiques ont révélé que la vallée de Geyershaff avait deux zones d'alimentation bien différenciées qui se rejoignaient au niveau de la vallée. L'assainissement du site tiendra compte de cette caractéristique et deux forages-captages devront être réalisés, un sur chaque versant de la vallée.</p>\n<p class=\"lf-p\">Personne de contact :</p>\n<p class=\"lf-p\">Sven NUSZKOWSKI TÓL 75 03 11 - 54 'ax : 75 03 11 - 82 slail :sven.nuszkowski@grevenmacheriu Administration cornmunale de la Ville de Grevenmacher Picce c1t.tr\\io,cfh.4 t -6755 Grevé.,nmochei. * Actressç:posicta: B F.5 L-6701 G-evenrnocher 1.41. 75 Cy3 1 i Fc,x 75 03 11 80 infoep•-eveninc-chtlr.tu P•fr..!0:(:_ntr-Tlat. ec, Le premier forage sera réalisé dans le prolongement du vallon de Déckheck dans une zone de fracture mise en évidence par la géophysique à proximité des forages cie reconnaissance existants. Le second forage sera réalisé à proximité de la source « Willibrordusquelle » qui se situerait selon les résultats de la géophysique à la croisée de deux familles de fracture. Ce second forage ne sera pas réalisé à proximité des forages de reconnaissance compte tenu du danger de pollution que représente l'exploitation agricole située en amont et de la proximité de la route.</p>\n<p class=\"lf-p\">En outre, un nouveau réservoir devrait être construit à côté du collecteur existant qui sera détruit dès qu'il ne sera plus en fonction. Ce nouveau réservoir comprendra deux cuves crun volume unitaire de 150 m3 et chaque cuve sera alirnentée par un seul forage. Les têtes de forage seront placées dans des regards enterrés préfabriqués de 2 mètres de diamètre avec un couvercle étanche. Ces regards seront lestés et fixés sur une dalle en béton afin de contrer les forces d'Archimède.</p>\n<p class=\"lf-p\">Par la présente, le collège des Bourgmestre et échevins de la Ville de Grevenmacher, s'oppose formellement contre le projet de règlement grand-ducal en question, notamment contre les points 1 à 5 de rartide 3 et les points 1 à 5 de l'article 4 clu fait que les dispositions y stipulées interdisent à la commune de Grevenmacher de réaliser le projet qui est primordial pour l'alimentation en eau potable pour les citoyens de la commune de Grevenmacher.</p>\n<p class=\"lf-p\">Le projet susmentionné se situe sur une surface qui est concemée par le projet de règlement grand-ducal en question notamment sur les parcelles cadastrales suivantes : 117/340, 117/341, 140/671, 142/634, 143, 144/442 et 145. Ces parcelles tombent soit sous rapplication des dispositions de l'article A ou B, soit sous l'application des articles A et B.</p>\n<p class=\"lf-p\">Nous vous demandons par la présente, de revoir les dispositions du projet de règlement grandducal déclarant zone protégée d'intérêt national sous forme de réserve naturelle le site « Geyershaff-Geyersknapp » sis sur le territoire de !a commune de Bech et de nous accorder une dérogation au règlement grand-ducal en question pour la réalisation du projet d'assainissement prévu.</p>\n<p class=\"lf-p\">Nous vous prions d'agréer, Monsieur le bourgmestre, Messieurs les échevins, l'expression de nos salutations distinguées.</p>\n<p class=\"lf-p\">L'échevine, Monique HERMES L'échevin›, Le bourgmestre, 1/Marc KRIER Léon GLODEN Copie Administration de la gestion de reau Personne de contact :</p>\n<p class=\"lf-p\">Sven NUSZKOWSKI Tél : 75 03 11 — 54 Fax :750311 — 82 Mail sven.nuszkowski@grevenmacher.lu o coper? er5 3.iewn? forld94 (1,01 ?‘01 ithA an/p4 e)f p LA-t (-`1) o r'1; f iyhiso ?)017 i/Ê&gt;lioroci i'e celer ilio•hoyeod + linl itfo d à/V Y 4 L Vir ,' PY \"2.1 e twyy re _irrtvoy u.,?u,o,yr,v tyy ç• k w uor 01,-ey wev,4uca .2 pcv) y 9 uomgictdu,dififuifi, d wri x-?9-77)a/ it0 7 p ._po ujiv t,ixifeyitt/itAxa effet4 (y2 iteniti/ e , cilt,. wytelpwaMr1 Iriv , 2wf-rrj1/3/ tog Loci,14ed ya oai e,,,Ptm I vx V idlevv4 p cod o r i . 0f-2 v v/tooy er t(!;/ -20/(nru.. leomp ioreh ,' (,4/*4 zme eovar,i2MW g ile7 0, rf?q Atieetyleno,34 te.V ' I V ' d 19-a teviieiymi/P. iericyx p w.).t4dy ul guvwe .63 p-torWV2(10 (M! ve 1,2 4/ 1 b0 .40 O'ci y Lulai r›W L GOUVERNEMEN1 DU CRAND-DUCHÉ DE LUXEMBOURG map.geoportaillu Le geoportail ratiOnal du Gra ndrßjch U Lusernbourg anva .geoportallit. est un portall cPacces aux Infonnatfons deobresees, donnees et servIces qui sont mts a disposition par tes aterenétrations pubdques luxembourpeotses. la grande attennon nesoonsabeite,Peggré qu'eftespo rtent à la Justesse Informations dIffusttes sur ce stte. autontes ne peuvent enctosser aucune responsabdité quant à ta let sutenti, à rexectreme, à la fiabtaté et à PintégratéCe ces Intormations. Intomlanon dépourvueCe lel puttique.ractcuhté.</p>\n<p class=\"lf-p\">Drcdts d'autem Administration Cu Cadastre et de la Topograpf,te. httpligat.tuicopyrfght Echelle approxlmative 1:2500 0 20 40 60m Nommern, clen 12. September 2017 An Administration Communale de Bech 1, Enneschtgaass L-6230 Bech Betreff: Ausweisung des Naturschutzgebietes Geyershaff-Geyersknapp Sehr geehrter Herr Bürgerrneister, sehr geehrte Mitglieder des Schöffenrates, das Umweltministerium beabsichtigt nahe der Ortschaft Geyershaff ein Naturschutzgebiet auszuweisen. Eine Informationsversamrnlung hierzu fand im August 2017 statt. Dabei wurden die Grenzen und die Einschränkungen des geplanten Naturschutzgebietes vorgestellt. Das Gebiet urnfasst insgesamt 50,5 Hektar. Als landwirtschaftlicher Betrieb bewirtschafte ich ca. 8,6 Hektar dieser Flächen. Es sind dies folgende Parzellen: r 0104317, P0104340, P0104284, P0104290, P0702262 Das geplante Naturschutzgebiet wird in 2 Zonen unterteilt: eine A-Zone mit strengen Auflagen, wie beispielsweise ein Verbot von Düngung und Pflanzenschutzmitteln und eine B-Zone mit weniger strengen Auflagen. Meine Flächen liegen zum Teil in der A-Zone und zum Teil in der B-Zone.</p>\n<p class=\"lf-p\">Ich möchte betonen, dass ich die Schutzwürdigkeit des Gebietes Geyersknapp durchaus anerkenne.</p>\n<p class=\"lf-p\">Mit den Einschränkungen der B-Zone bin ich einverstanden und auch die Notwendigkeit einer A-Zone mit strengeren Auflagen, um die Biotope und besonders schützenswerten Bereiche optimal erhalten zu können ist offensichtlich. Jedoch möchte ich Sie auf 2 Punkte hinweisen, die die weitere Bewirtschaftung meiner Flächen unverständlicherweise massiv einschränken.</p>\n<p class=\"lf-p\">1.</p>\n<p class=\"lf-p\">Die Fläche P0104317, mit einer Größe von 3.38 Hektar, ist kompletter Bestandteil der A-Zone obwohl lediglich ein sehr kleiner Teil der Fläche (0.13ha) als Biotop ausgewiesen wurde. lch bin damit einverstanden, dass der als Biotop ausgewiesene Bereich der Parzelle in die A-Zone aufgenommen wird. Auch eine ausreichend große Pufferzone rund um das Biotop erkenne ich an, jedoch kann ich den Grund der integralen Einbeziehung in die A-Zone nicht nachvollziehen. Mit diesen Bestimmungen wäre mir die Düngung der gesamten Parzelle komplett untersagt und die Wirtschaftlichkeit der Parzelle würde extrem abfallen. Die</p></div>", "next": 239878}