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En bref

Cette loi autorise la perception des impôts pour l'année 1888 et alloue un crédit provisoire pour les dépenses de l'État en janvier 1888. Elle modifie également les tarifs douaniers et contient des dispositions concernant le transport du vin.

Ce qu'elle réglemente

Qui elle concerne

Points clés

📄 Texte de loi
653 MEMORIAL Memorial DU des GRAND-DUCHE DE LUXEMBOURG. Großherzogthums Luxemburg. JEUDI, 29 décembre 1887. N° 65. Donnerstag, 2 9 . Dezember 1 8 8 7 . Loi du 28 décembre 1887, autorisant la percep- Gesetz vom 28. Dezember 1887, wodurch die Erhebung der Steuern während 1888 ertion des impôts pour 1888 et allouant un crédit mächtigt und ein provisorischer Credit zu provisoire pour les dépenses de l'État du mois Ausgaben während des Monats Januar dess. de janvier de la même année. Jahres bewilligt wird. Nous GUILLAUME III, par la grâce de Dieu, Wir Wilhelm III, von Gottes Gnaden, König Roi des Pays-Bas, Prince d'Orange-Nassau, der Niederlande, Prinz von Oranien-Nassau, GroßGrand-Duc de Luxembourg, etc., etc., etc.; herzog von Luxemburg, u., u., u. ; Notre Conseil d'État entendu ; Nach Anhörung Unseres Staatsrathes; De l'assentiment de la Chambre des députés; M i t Zustimmung der Kammer der Abgeordneten; Vu la décision de la Chambre des députés du Nach Einsicht der Entscheidung der Abgeordneten16 décembre courant et celle du Conseil d'État kammer vom 16. Dezember 1887, und derjedu 23 du même mois, portant qu'il n'y a pas nigen des Staatsrathes vom 23. desselben Molieu à second vote ; nats, gemäß welchen eine zweite Abstimmung nicht stattfinden wird; Avons ordonné et ordonnons : Haben verordnet und verordnen: Art. 1 er . Les impôts directs et indirects exisA r t . 1. Die am 31. Dezember 1887 bestehenden tant au 31 décembre 1887, y compris l'impôt directen und indirecten Steuern, einschließlich der sur les mines et minières faisant l'objet de la durch das Gesetz vom 5. März 1884 vorgesehenen loi du 5 mars 1884, seront recouvrés pendant Minensteuer, sollen während des Jahres 1888 gel'année 1888, d'après les lois et tarifs qui en mäß den Gesetzen und Tarifen, welche deren Verrèglent l'assiette et la perception. theilung und Einnahme regeln, erhoben werden. Art. 2. Il est ouvert au Gouvernement un A r t . 2 . Es ist der Regierung ein provisoricrédit provisoire de 600,000 frs. pour couvrir scher Credit von 600,000 Franken zur Deckung les dépenses à effectuer pendant le mois de der während des Monats Januar 1888 nach janvier 1888, conformément au projet de bud- Maßgabe des Büdget-Entwurses für besagtes Dienstjahr zu bewirkenden Ausgaben eröffnet. get pour cet exercice. Die Ausführung dieser Bestimmung wird durch L'exécution de cette disposition sera réglée Königl.-Großh. Beschluß geregelt. par arrêté royal grand-ducal. 654 Mandons et ordonnons que la présente loi soit insérée au Mémorial, pour être exécutée et observée par tous ceux que la chose concerne. Au Loo, le 28 décembre 1887. Befehlen und verordnen, daß dieses Gesetz in's „Memorial" eingerückt werde, um von Allen, die es betrifft, ausgeführt und befolgt zu werden. Im Loo, den 28. Dezember 1887. Wilhelm. GUILLAUME. Les membres du Gouvernement : Die Mitglieder der Regierung: Ed. Thilges. P. Eyschen. H. K i r p a c h . M. Mongenast. ED. THILGES. P. EYSCHEN. H. KIRPACH. M. MONGENAST. Arrêté royal grand-ducal du 28 décembre 1887, concernant l'exécution de l'art. 2 de la loi qui précède. Nous GUILLAUME III, par la grâce de Dieu, Roi des Pays-Bas, Prince d'Orange-Nassau, Grand-Duc de Luxembourg, etc., etc., etc. ; Vu l'art. 2 de la loi de ce jour, qui ouvre au Gouvernement un crédit provisoire de 600,000 francs pour les dépenses courantes du mois de janvier 1888, conformément au projet de budget de cet exercice ; Sur le rapport de Notre Conseil de Gouvernement ; Avons arrêté et arrêtons : Les dispositions de Notre arrêté du 21 décembre 1875, qui règle l'exécution de la loi du même jour, concernant l'allocation d'un crédit provisoire pour les dépenses du mois de janvier 1876, sont rendues applicables à l'art. 2 de la loi susvisée. Königl. Großh. Beschluß vom 28. Dezember 1887, wodurch die Ausführung des A r t . 2 des vorstehenden Gesetzes geregelt wird. Wir Wilhelm III, von Gottes Gnaden, König der Niederlande, Prinz von Oranien-Nassau, Großherzog von Luxemburg, u., u., u.; Nach Einsicht des Art. 2 des Gesetzes vom heutigen Tage, welches einen provisorischen Credit von 600,000 Franken zur Deckung der laufenden Ausgaben des Monats Januar 1888 nach Maßgabe des Büdgetentwurses für besagtes Dienstjahr eröffnet; Auf den Bericht Unseres Conseils der Regierung; Haben beschlossen und beschließen: Die Bestimmungen Unseres Beschlusses vom 21. Dezember 1875, wodurch die Ausführung des Gesetzes vom nämlichen Tage, betreffend die Bewilligung eines provisorischen Credites zur Deckung der Ausgaben des Monats Januar 1876 geregelt wird, find auf Art. 2 des obenbezogenen Gesetzes anwendbar erklärt. Im Au Loo, le 28 décembre 1887. Loo, den 28. Dezember 1887. Wilhelm. GUILLAUME. Les membres du Gouvernement : E D . THILGES. P. EYSCHEN. H. KIRPACH. M. MONGENAST. Die Mitglieder der Regierung: Ed Thilges. P. Eyschen. H. Kirpach. M. Mongenast. 683 Beschluß vom 27. Dezember 1887, wodurch das deutsche Reichs-Gesetz vom 21. Dezember 1887, betreffend die Abänderung des Zolltarifs, veröffentlicht wird Der General-Director der Finanzen; Nach Einsicht der Art. 2 und 3 des Vertrags vom 8. Februar 1842, des § 8 des Schlußprotokolles zum Vertrage vom 21./31. Dezember 1853, des Art. 2 des Gesetzes vom 23. Januar 1854, sowie des Königl.-Großh. Beschlusses vom 1. März 1854, und in Anbetracht der Dringlichkeit; Nach vorheriger Verathung der Regierung im Conseil; Beschließt: Die Bestimmungen des deutschen Reichs-Gesetzes vom 21. Dezember d. J., betreffend die Abänderung des Zolltarifs, treten von den in demselben bezeichneten Zeitpunkten ab auch im Größherzogthum Luxemburg in Kraft. Luxemburg, den 27. Dezember 1887. Der General-Director der Finanzen, M . Mongenast. § 1. — Der durch die Bekanntmachung vom 24. M a i 1885 (Reichs-Gesetzbl. S. 111)*) veröffentlichte Zolltarif wird in nachstehender Weise abgeändert: 1. In Nr. 9, Getreide und andere Erzeugnisse des Landbaues, erhalten die Positionen a, b α, ß, γ, δ, c, e und f folgende Fassung: a) Weizen... 5 Mark. b) α) Roggen... 5 „ ß) Hafer... 4 γ) Buchweizen... 2 „ 6) Hülsenfrüchte... 2 c) Gerste... 2,25 für 100 Kilogramm. e) Mais und Dari... 2 „ f) Malz (gemalzte Gerste und gemalzter Hafer) . 4 für 100 Kilogramm. 2. In Nr. 25 c wird der Zollsatz Hefe aller Art mit Ausnahme der Weinhefe von 42 Mark auf 65 Mark für 100 Kilogramm erhöht. 3. In Nr. 25 q wird der Zollsatz a) der Position 1 α Kraftmehl, Puder, Stärke, Stärkegummi, Kleber, Arrowroot, Sago und Sagosurrogate, Tapioka, von 9 Mark auf 12,50 Mark, b) Her Position 1 ß, Nudeln, Maccaroni, von 10 Mark auf 13,50 Mark; c) der Position 2, Mühionfabrikats aus Getreide und Hülsenfrüchten, nämlich geschrotene oder geschälte Körner, Graupe, Gries, Grütze, M e h l ; gewöhnliches Backwerk Bäkerwaare), von 7,50 Mark auf 10,50 Mark für 100 Kilogramm erhöht. 4. Die Anmerkung zu Nr. 25 s, Reis zur Stärkefabrikation unter Kontrole, 3 Mark für 100 Kilogramm, fällt weg. *) Vergleiche Memorial pro 1885, Nr. 39. 656 § 2 — Die im § 1 festgesetzten neuen Tarifsätze für Weizen, Roggen, Hafer, Gerste, Mais und D a n , Malz, (Nr. 9 α , b α und ß, c, e und f) und Mühlenfabrikate aus Getreide (aus Nr. 25 q 2) sind mit der im § 9 Absatz 2 des Vereinszollgesetzes vom 1. Juli 1869 (BundesGesetzbl. S. 317)*) angegebenen Wirkung vom 26. November 1887 ab gültig. Insoweit die in diesem Gesetze genannten Gegenstände dis zum 15. Januar 1888 in Folge von Verträgen eingeführt werden, welche nachweislich vor dem 26. November d. J. abgeschlossen find, werden die bis jetzt gültig gewesenen Zollsätze erhoben. Der hiernach erforderliche Nachweis kann durch alle in der deutschen Civilprozeßordnung zugelassenen Beweismittel erbracht werden. Die betreffenden Ansprüche sind bei Verlust des Rechts innerhalb vier Wochen nach der Publikation dieses Gesetzes bei der Amtsstelle, an welcher die Waare zur Eingangsabfertigung angemeldet wird, geltend zu machen. Die Bestimmungen in vorstehenden Abfätzen 2, 3 und 4 finden, wenn die Kontrahenten über die Tragung des Zolles für den Fall einer Erhöhung derselben schriftliche Vereinbarung getroffen haben, keine Anwendung. Im Uebrigen tritt dieses Gesetz vom 1. Januar 1888 in Kraft. Bekanntmachung, betreffend die Nothwendigkeit von Uebergangsscheinen bei Sendungen von Wein nach dem Großherzogthum Baden. Jede nicht unter Zollcontrole stattfindende Sendung von Wein aus Luxemburg nach dem Großherzogthum Baden, gleichviel ob der Transport auf der Eisenbahn oder auf andere Weise geschieht, muß von einem Uebergangsschein begleitet sein, ausgenommen: 1. Der Transport von Wein in Mengen von nicht mehr als 5 Liter (wobei jede Flasche von geringerem Inhalt als ein Liter wie eine Literflasche behandelt wird), 2. Der Transport von Weinprsben in Flaschen von nicht mehr als je ¼ Liter Gehalt, 3. Der Transport von Wein in Mengen unter 20 Liter, welchen Reisende zu ihrem eigenen Gebrauch mit sich führen, 4. Die mit der Post erfolgenden Weinsendungen. Diese Bestimmungen finden auch auf die Durchfuhr von Wem durch das Großhorzogthum Baden Anwendung; jedoch bedarf es eines Uebergangsscheines nicht, wenn die Durchfuhr unmittelbar mittelst Eisenbahn oder Dampfschiff, d. h. in der Weise stattfindet, daß der Transport die Eisenbahn oder das Schiff im Großherzogthum nicht verläßt. Wenn bei verzollten oder aus einer unter zollamtlicher Aufsicht stehenden Niederlage für verzollte Waaren bezogenen Sendungen im Großherzogthum Baden die steuerfreie Einfuhr oder Einlage verlangt werden soll, so muß dies auf dem Uebergangsschein bemerkt und die zollamtliche Bestätigung über die vollzogene Verzollung der Waare sowie über deren unmittelbaren Bezug aus dem Zellauslande beziehungsweise aus der Niederlage beigefügt sein. Luxemburg, den 27. Dezember 1887. Der General-Director der Finanzen, M. Mongenast. *) Vergleiche Memorial pro 1869, Nr. 34. 657 Arrêté du 24 décembre 1887, portant renouvellement partiel de la Commission du phylloxéra. Beschluß vom 24 Dezember 1887, die theilweise Erneuerung der Centralcommission für Reblausangelegenheiten betreffend. L E MINISTRE D'ÉTAT, PRÉSIDENT DU GOUVERNEMENT ; D e r S t a a t s m i n i s t e r , Präsident der R e g i e r u n g ; Revu l'art. 2 de son arrêté du 7 juillet 1887, réglant le mode de nomination des membres de la commission centrale du phylloxéra ; Sur la proposition de M. le président de la dite commission ; Nach Einsicht seines Beschlusses vom 7. J u l i 1887, die Ernennung der Mitglieder der Centralcommission für Reblausangelegenheiten betreffend; Auf den Vorschlag des Präsidenten genannter Commission; Beschließt: Arrête : er Art. 1 . MM. de la Fontaine, commissaire de district à Luxembourg, Lenné, propriétaire à Reckingerhof, et Decker, conférencier agricole, tous les trois membres sortants de la commission centrale du phylloxéra, sont nommés pour un nouveau terme d'une année, à partir du 1 er janvier 1888. A r t . 1. Die HH. de la Fontaine, Distriktscommissar zu Luxemburg, L e n n é , Gutsbesitzer zu Reckingerhof, und Decker. Wanderlehrer, alle drei austretende Mitglieder gen. Commission, sind vom I. Januar 1888 ab für einen neuen Zeitraum von einem Jahre ernannt. Art. 2. Le présent arrêté sera publié au Mémorial et un exemplaire en sera transmis à chacun des intéressés pour leur servir de titre. A r t . 2. Gegenwärtiger Beschluß soll im „Memorial" veröffentlicht und ein Exemplar desselben jedem der Commissionsmitglieder als Ernennungsurkunde übermittelt werden. Luxemburg, den 24. Dezember 1887. Der Staatsminister, Präsident der Regierung, Ed. Thilges. Luxembourg, le 24 décembre 1887. Le Ministre d'État, président du Gouvernement, ED. THILGES. Avis. — Justice. Bekanntmachung. — Justiz. Par arrêté royal grand-ducal du 21 décembre Durch Königl.-Großh. Beschluß vom 21. De1887, M. Pierre Muller, troisième greffier- zember c. ist Hr. Peter Muller, 3. Hilssgerichtsadjoint près le tribunal d'arrondissement de schreiber beim Bezirksgerichte zu Luxemburg, zum Luxembourg, a été nommé deuxième greffier- 2. Hilssgerichtsschreiber bei demselben Gerichte ernannt worden. adjoint près ce même tribunal. Durch denselben Beschluß ist Hr. Michel Par le même arrêté, M. Michel Cravatte, candidat-greffier à Diekirch; a été nommé Cravatte, Gerichtsschreibercandidat zu Diekirch, troisième greffier-adjoint près le tribunal de zum 3. Hilssgerichtsschreiber beim Bezirksgerichte zu Luxemburg ernannt worden. Luxembourg. Luxemburg, den 28. Dezember 1887. Luxembourg, le 28 décembre 1887. Le Directeur général de la justice, Der General-Director der Justiz, P. EYSCHEN. P. Eyschen. 658 Avis. — Administration de l'Enregistrement et des Domaines. Bekanntmachung — Einregistrirungs- und Domänen-Verwaltung. Par arrêté royal grand-ducal du 21 décembre courant ont été promus dans l'administration de l'enregistrement et des domaines : 1° au grade de vérificateur de 1 r e classe, M. Louis Thilges, vérificateur de 2e classe ; 2° au grade de vérificateur de 2e classe, M. Louis Dumont, vérificateur premier commis de la direction ; 3° au grade de premier commis de la direction, M. Paul Clemen, receveur au bureau de Clervaux ; 4° au grade de receveur au bureau de Clervaux, M. Charles Dumont, contrôleur gardemagasin du timbre ; 5° au grade de contrôleur garde-magasin du timbre, M. Charles Capus, second commis de la direction. Durch Königl.-Großh. Beschluß vom 21. Dezember 1887, sind in der Einregistrirungs- und Domänen Verwaltung befördert worden: 1° zum Verifikator 1. Klasse, Hr. Ludwig Thilges, Verifikator 2. Klasse; 2° zum Verifikator 2. Klasse, Hr. Ludwig D ü m o n t , Verifikator 1. Commis der Direktion; 3° zum 1. Commis der Direktion, Hr. Paul C l e m e n , Einnehmer zu Clerf; Luxembourg, le 22 décembre 1887. Le Directeur général des finances, M . MONGENAST. Arrêté concernant la publication du rapport général de la Chambre de commerce pour l'année 1886. LE MINISTRE D'ÉTAT , PRÉSIDENT DU GOUVERNEMENT ; Vu le rapport général sur la situation du commerce et de l'industrie du Grand-Duché pendant l'année 1886; Arrête: Le rapport susmentionné sera publié comme annexe au Mémorial de la présente année. Luxembourg, le 29 décembre 1887. Le Ministre d'État, Président du Gouvernement, Ed. THILGES. 4° zum Einnehmer zu Clerf, Hr. Karl Düm o n t , Kontroleur und Stempelbewahrer; 5° zum Kontroleur und Stempelbewahrer, Hr. Karl C a p u s , 2. Commis der Direktion. Luxemburg, den 22. Dezember 1887. Der General-Director der Finanzen, M. Mongenast. Beschluß, die Veröffentlichung des allgemeinen Berichtes der Handelskammer für das Jahr 1886 betreffend. Der Staatsminister, Präsident der R e g i e r u n g ; Nach Einsicht des allgemeinen Berichtes der Handelskammer über die Lage des Handels und der Industrie des Großherzogthums während des Jahres 1866; Beschließt: Erwähnter Bericht soll als Beilage zum „Memorial" dieses Jahres veröffentlicht werden. Luxemburg, den 29. Dezember 1887. Der Staatsminister, Präsident der Regierung, Ed. Thilges. 659 Avis. — Commission d'agriculture Par arrêté royal grand-ducal du 28 décembre courant ont été nommés membres de la Commission d'agriculture pour un terme de six ans, à partir du 1 e r janvier 1888 : MM. Félix Putz, propriétaire et député à Bourglinster ; J. Souvignier, propriétaire à Bissen; Ch. Risch, fils, propriétaire à Cap; et Gaasch-Alberty, agriculteur à Lenningen. Luxembourg, le 29 décembre 1887. Le Ministre d'État, Président du Gouvernement, En. THILGES. Avis. — Bourses d'études. Une bourse d'études de la fondation Seyler, pour études à faire à l'Athénée, réservée à des jeunes gens de la ville de Luxembourg, est vacante depuis le 1 e r octobre dernier. Les prétendants à la jouissance de celte bourse sont invités à me faire parvenir leurs demandes, accompagnées des pièces justificatives de leurs droits, pour le 15 janvier prochain au plus tard, Luxembourg, le 28 décembre 1887. Le Directeur général des finances, M . MONGENAST. Bekanntmachung — Ackerbau-Commission. Durch Königl.-Großh Beschluß vom 28. Dezember d. J sind zu Mitgliedern der Ackerbau Commission auf die Zeitdauer von sechs Jahren, vom 1. Januar 1888 ab, ernannt worden die HH. Felix Pütz, Eigenthümer und Deputirte zu Burglinster; Joh. Souvignier, Eigenthümer zu Bissen; K. Risch, Sohn, Eigenthümer zu Cap, und Gaasch - Alberty, Landwirth zu Lenningen. Luxemburg, den 29. Dezember 1887. Der Staatsminister, Präsident der Regierung, Ed. Thilges. Bekanntmachung. — Studienbörsen Eine Studienbörse der Stiftung Seyler, zu Gunsten am Athenäum studierender junger Leute aus der Stadt Luxemburg, ist seit dem 1. Oktober letzthin fällig. Bewerber um den Genuß derselben sind gebeten, mir spätestens vor künftigem 15. Januar ihre Gesuche mit den Belegstücken einzureichen. Luxemburg, den 28. Dezember 1887. Der General-Director der Finanzen, M . Mongenast. Avis. — Téléphones. Bekanntmachung. — Telephonwesen Il est porté à la connaissance du public que l'agence des postes à Bascharage est reliée au réseau téléphonique central de Luxembourg depuis le 28 de ce mois. Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß die Postagentur in Niederkerschen seit dem 28. d. M . mit dem Centralnetze in Luxemburg telephonisch verbunden ist. Luxembourg, le 29 décembre 1887. Le Directeur général des finances, M . MONGENAST. Luxemburg, den 29. Dezember 1887. Der General-Director der Finanzen, M. Mongenast. 660 Chemins de fer et minières Prince-Henri. — Recettes des lignes. 1 er RÉSEAU. (Minières, Attert, Sûre: 141 kilom.) Voyageurs. RECETTES. Du 1er au 30 novembre Du 1 er janv. au 31 octobre fr. Marchandises. Recettes diverses. Recettes totales. 149,317 19 1,533,464 83 fr. fr. 1887. fr. 1887*. 18,417 39 203,959 32 1887 1886 222,376 71 215,620 07 1,682,782 02 1,497,059 72 1887 Différence en faveur de . 1886 6,756 64 185,722 30 Id. 30 novembre . 711 31 4,907 40 168,445 89 1,742,331 55 1,910,777 44 1,719,194 30 5,618 71 6,514 51 191,583 14 895 80 Produit kilométrique correspondant a 1887 fr. 14,809 40, soit par jour-kilomètre fr. 40,57. 1886 13,324 54, fr. 36,51. 2e RÉSEAU. (Ligne de Wiltz: 10 kilom.) Du 1 er au 30 novembre 1887. Du 1 er janv. au 31 octobre 1887*. 1,163 20 14,849 45 2,851 50 20,658 61 3 40 95 50 4,018 10 35,603 56 novembre. 1887 1886 16,012 65 16,158 26 23,510 11 29,993 94 98 98 132 53 39,621 66 46,284 73 Différence en faveur de . 1887 1886 Id. 30 6,483 83 33 63 6,665 07 145 61 1887 fr. 4,329 91, soit par jour-kilomètre fr. 11,86. Produit kilométrique correspondant à 1886 fr. 5,058 06, fr. 13,86. * Recettes arrêtées au 31 août. Chemins de fer secondaires. — Lignes de Luxembourg-Mondorf-Remich et de Cruchten-Laroehette. Longueur en exploitation : 41 kilomètres. RECETTES. Voyageurs. Du 1 e r au 30 novembre. Du 1er janv. au 31 octobre . 1887 Du 1 er janv. au 30 novembre 1887 1886 92,117 45 96,158 05 Différence en faveur de 1887 1886 4,040 60 fr. 6,795 45 85,322 00 Marchandises. fr. 2,059 20 34,243 35 Recettes diverses. Recettes totales. fr. 36,302 55 33,728 30 369 00 3,739 20 4,108 20 4,108 20 fr. 9,223 65 123,304 55 132,528 20 133,994 55 2,574 25 Produit kilométrique correspondant à 1,466 35 1887 fr. 3,526 25. 1886 fr. 3,565 27. Luxembourg.— Imprimerie de la Cour V. Bück. 1 Memorial MÉMORIAL DU des GroßherzogthumsLuxemburg. GRAND-DUCHÉ DE LUXEMBOURG. JEUDI, 29 décembre 1887. (ANNEXE auN°65.) Donnerstag, 29. Dezember 1887. RAPPORT GÉNÉRAL SUR LA Situation du Commerce et de l'Industrie du Grand-Duché de Luxembourg pendant l'année 1886 lu et adopté en séance de la Chambre de commerce le 15 septembre 1887. Pendant la campagne écoulée, l'industrie et le commerce en général se sont encore très ressentis de la crise toujours persistante ; le malaise général dans les affaires est constaté également dans les pays voisins. En ce qui concerne les industries existantes dans le Grand-Duché, la marche de leurs affaires est indiquée sous les rubriques afférentes. Si nous insérons dans ce travail, contrairement aux errements suivis pour notre dernier rapport, des données statistiques générales sur le mouvement des services des chemins de fer, des postes, télégraphes et téléphones, ainsi que sur quelques branches se rattachant à l'agriculture, c'est que ces renseignements sont consultés avec intérêt à l'étranger, où ne paraît pas le Mémorial officiel du Grand-Duché, qui les publie périodiquement. Ces renseignements, d'ailleurs, ne manqueront pas de donner à l'étranger une idée sur l'importance de nos relations et de nos transactions commerciales. Pour la première fois nous sommes en état de fournir, aussi exactement que possible — grâce à la bienveillante coopération de l'administration supérieure des douanes — un aperçu des importations par les bureaux de douane du Grand-Duché pour la consommation et le commerce, ainsi que des exportations et du transit des marchandises par les mêmes bureaux. Relations extérieures. MM. P. Eyschen, chargé-d'affaires du Grand-Duché à Berlin ; H. Vannerus, chargé d'affaires du Grand-Duché à Paris ; Eug. Bastin, consul général à Paris (rue du Faubourg-St-Honoré, 153) ; G. de Laveleye, consul à Bruxelles (rue de la Banque, 6) ; G. Schneider, consul à Vienne (Maximilianstrasse, I, 5). Consulats étrangers. M. J. Van Damme, consul général de Belgique à Luxembourg, chargé en même temps par interim des fonctions de consul d'Italie en la dite ville 2 Suivant arrangement intervenu entre le Gouvernement grand-ducal et le Gouvernement néerlandais, à la date du 7 janvier 1880, les agents diplomatiques et consulaires de ce dernier pays sont autorisés à prêter leur concours aux sujets Luxembourgeois, à leur donner toute aide et protection et à leur rendre tous services qui, d'après les règlements et instructions en vigueur, doivent être rendus en pareil cas à des sujets Néerlandais. — Cette autorisation toutefois ne s'étend pas aux légations royales à Paris, à Bruxelles et à Berlin, ni aux consulats des Pays-Bas en ces villes et à Vienne, où le Grand-Duché a des agents spécialement accrédités. Contributions. Montant des contributions pour tout le pays. 1885. 1886. Contribution foncière mobilière patentes sur les mines : loi de 1863 redevances personnelle sur les chevaux fr. 951,572 504,742 13,924 21,536 41,895 81,222 42,668 948,429 483,356 14,790 25,098 44,544 81,716 42,788 Dont pour la ville de Luxembourg. 1886. 1885. 60,131 217,127 3,917 59,306 212,741 4,077 7,264 1,974 7,060 1,926 Accises. Les droits d'accises payés à l'État ont été sur en 1886. 99,547 les bières de fr. 190,949 les eaux-de-vie en 1885. 104,775 212,921 Ville de Luxembourg. Foires aux draps. Année 1886. — Nombre de pièces de draps, 1570 ; de flanelle, 95 ; de molleton, 92 ; fil de laine, 625 kilos. Foires aux cuirs. Cuir fort, 16,045 kilos ; cuir d'empeigne, 12,094 k. ; cuir de vache, 42,411 k. ; déchets, 1,760 k. ; peaux de mouton, 6,428 k. ; peaux de veau, 1,337 k. 3 Abattoir communal à Luxembourg. Bétail abattu : Agneaux, porcelets au-dessous de 25 kilos, 5 ; moutons et chèvres, 4,940 ; porcs, 4,377 ; veaux, 6,710 ; vaches et génisses, 851 ; bœufs et taureaux, 866 ; nombre de têtes de bétail, 17,749 ; poids, 1,229,392 kilos ; droits d'abattage, fr. 34,080 34. Taxes communales d'octroi à Luxembourg. L'octroi à produit : en 1886. 1° en droits généraux fr. 214,203 50 2° droits d'accises sur les bières fabri8,869 50 quées dans l'intérieur de la ville. fr. 223,073 en 1885 en faveur de 1886. 207,952 87 8,283 75 216,236 62 Voici la production des diverses catégories du tarif : Boissons fr. 51,619 70 93,269 65 Comestibles 14,390 55 Fourrages 33,995 17 Combustible 26,245 22 Matériaux de construction 3,552 70 Droits d'expédition fr. 223,073 fr. 6,836 37 52,087 37 89,429 91 13,311 52 33,500 42 24,522 75 3,384 65 216,236 62 Incendies. Renseignements statistiques extraits des rapports officiels de la gendarmerie royale grand-ducale et concernant les incendies qui se sont produits dans le Grand-Duché pendant l'année 1886. 1° Nombre des incendies 2° Nombre des bâtiments : a) couverts en chaume etc. b) couverts en dur c) assurés d) non assurés 3° Dommages causés aux bâtiments non assurés : a) couverts en chaume etc. b) couverts en dur 4° Dommages causés aux bâtiments assurés : a) couverts en chaume etc. b) couverts en dur Total des dommages 152 78 122 129 71 fr. 45,230 107,087 fr. 61,775 769,895 fr. 983,987 4 Caisse d'épargne du Grand-Duché de Luxembourg. (Ouverte le 25 septembre 1859.) Intérêts bonifiés en 1885 et jusqu'au 30 juin 1886 : 3.60 pCt. ; à partir du 1 er juillet 1886: 3 pCt. Maximum du livret, fr. 1,000. — 24 bureaux annexes et auxiliaires. Résumé des opérations et de la situation des années 1885 et 1886. 1885. 1° Nombre de livrets existants au 31 décembre 1885 2° délivrés en 1886 3° soldés en 1886 4° existants au 31 décembre 1886 . 5° Avoir moyen par déposant 6° Avoir total des déposants en principal et intérêts à la fin de l'exercice 7° Versements. — Nombre Somme 8° Moyenne des versements par déposant 9° Remboursements. — Nombre Somme 1886. 7,093 00 1,649 00 1,244 00 7,498 00 466 61 482 83 3,309,673 99 6,657 00 884,811 44 3,620,258 21 6,941 00 969,692 53 132 91 139 70 3,774 00 682,270 44 4,246 00 767,926 14 180 78 180 85 10° Moyenne des remboursements 11° Rapport du nombre des déposants à celui des habitants du pays 1/28 1/30 12° Excédant des versements sur les remboursements. 13° Intérêts bonifiés aux déposants dans le courant de 202,541 00 201,766 39 l'exercice sur les livrets remboursés pour solde 7,019 78 7,036 38 101,815 97 101,781 45 13,402 00 88,587 99 3,246,480 06 6,234 21 14,412 00 98,684 39 3,484,739 24 25,723 94 14° Intérêts bonifiés aux déposants à la fin de l'exercice. — (Intérêts capitalises.) 15° Caisse d'épargne scolaire, fondée en 1874 et fonctionnant dans les communes de Luxembourg, Itzig, Rollingergrund et Walferdange : Nombre total des dépôts depuis 1874 Montant total des dépôts 16° Portefeuille 17° Fonds de réserve Situation financière au 31 décembre 1886. PASSIF. ACTIF. FR. 1. Numéraire en caisse 2. Disponible à la banque chez les agents 3. comptables du pays 4. Divers 5. Portefeuille CT. 19,968 61 237,031 62 11,921 68 28,999 37 3,484,739 24 3,782,660 52 FR. CT. 3,620,258 21 1. Avoir des déposants 19,277 47 2. Frais d'administration 3. Bénéfices de cours sur 117,400 90 effets publics réservés. 25,723 94 4. Fonds de réserve 3,782,660 52 5 Banque Internationale à Luxembourg. La Banque Internationale a distribué pour l'exercice 1886 un dividende de 7,20 pCt. contre 6.50 pCt. pour l'exercice précédent. Dans son rapport sur l'exercice 1886, la direction de la Banque signale comme ayant influencé défavorablement le résultat de l'exercice, le taux exceptionnellement bas de l'intérêt ; des bénéfices résultant d'affaires spéciales ont établi la compensation. Au commencement de l'année, la Banque a étendu ses relations en commanditant l'ancienne maison Reverchon & Cie à Trêves. Suivant son bilan au 31 décembre 1886, la Banque dispose, outre son capital de 20 millions de francs, d'une réserve de fr. 5,745,721 48 et d'un fonds de prévision d'un million. Elle avait placé fr. 3,535,710 53 en portefeuille 6,668,613 91 en effets publics 6,853,998 92 en reports et prêts sur nantissement 824,802 17 en prêts hypothécaires 10,357,800 00 en commandites 13,490,459 52 en comptes courants L'escompte des effets de commerce s'est élevé à fr. 49,694,141 08. La circulation des billets de banque a été de fr. 1,069,725 contre fr. 849,725 en 1885. Brasseries. Cette industrie continue à suivre une marche ascendante : nos usines, munies d'appareils et outils les plus perfectionnés, fournissent aujourd'hui une bière qui est à même de tenir fortement en échec la concurrence que nos brasseries ont à subir de la part de l'Allemagne. Les droits d'accises payés à l'État pendant l'année 1886 se sont montés à fr. 99,546 75, chiffre qui correspond à une production de 79,637 hectolitres de bière environ. Quoique ce chiffre soit légèrement inférieur à celui de l'année précédente, la cause n'en est pas à attribuer à l'industrie en général ; elle provient plutôt de ce qu'une brasserie importante du plat-pays a sensiblement réduit sa fabrication. La brasserie de Diekirch a exporté en 1886 en Allemagne 4,628 hectolitres, en France 5,150 hectolitres, en Belgique 1,277 hectolitres. L'importation dans le Grand-Duché de bières du Zoll-Verein a été de 5000 à 6000 hectolitres ; celle de bières de Bavière de 2216 hectolitres, chiffre assez minime en face d'une production indigène de 79,637 hectolitres, ce qui fait conclure que la population sait justement apprécier Je produit des brasseries luxembourgeoises. Commerce de chevaux dans le Grand-Duché. Depuis des années le Gouvernement grand-ducal, dans sa sollicitude pour l'agriculture, a cherché à améliorer la race chevaline du pays et est arrivé à créer un type de cheval qui gagne de jour en jour en réputation. Le commerce de chevaux a pris depuis quelques 6 années une extension considérable qui ne se borne pas seulement aux chevaux élevés dans le pays. Les marchands importent des pays limitrophes un grand nombre de chevaux ayant à peu près le même genre que le cheval du pays, genre que l'on est arrivé à apprécier à l'étranger par ses qualités. Sa résistance à la fatigue, sa force et son allure régulière le rendent propre pour la culture légère, l'exploitation des Trams et des houillères. A cause de la demande continuelle de ces chevaux, le commerce a presque complètement changé de lace ; ainsi des foires autrefois très importantes, comme Soleuvre et Bascharage, ne sont presque plus fréquentées et les foires de Helpert et Heiderscheid tendent à disparaître. Les propriétaires qui journellement ont occasion de vendre leurs chevaux chez eux, trouvent avantage à le faire, car non seulement les chevaux se présentent sous un aspect plus favorable pour la vente en sortant de leurs écuries, mais les propriétaires s'évitent aussi des frais de voyage et des désagréments souvent inutiles. Il n'y a plus que les foires tenues dans les grandes localités reliées aux chemins de fer et présentant le plus de facilités pour les expéditions, qui soient encore fréquentées par les acheteurs. A Ettelbruck nous avons plusieurs foires importantes ; celle qui s'y tient au mois de janvier peut être considérée comme une des mieux fréquentées du pays. Après Ettelbruck nous avons celles de Diekirch, Mersch et Lintgen qui, au printemps, sont assez bien suivies. Les foires d'Echternach, quoique dans un centre de chevaux, ont à vaincre beaucoup de difficultés avant de bien réussir, car par sa situation près de la frontière, ces foires ont déjà eu beaucoup à souffrir par la prohibition des chevaux. Les plus importantes et où il se fait tous les mois de grandes transactions, sont les foires de la ville de Luxembourg. A Luxembourg et dans son plus proche voisinage habitent le plus grand nombre de marchands de chevaux..En y venant, les amateurs du pays et de l'étranger sont presque sûrs d'y trouver de quoi faire leur choix et y ont de grandes facilités pour leurs expéditions. Par ces motifs, acheteurs et vendeurs y sont toujours en grand nombre et les foires de Luxembourg ont acquis une importance à laquelle aucune autre localité du pays ne peut prétendre. C'est à Luxembourg que l'administration des chemins de fer peut le plus facilement tenir à la disposition du public le matériel nécessaire aux expéditions. En dehors des chevaux vendus dans le pays pour l'étranger, on expédie à la gare de L u xembourg plus de 3000 chevaux, venant de Belgique, de Hollande, d'Angleterre en destination pour l'Allemagne, la Suisse et l'Italie. Grâce à la prévoyante attention de l'administration des chemins de fer et de son personnel à la gare de Luxembourg, les dispositions sont toujours prises de manière à procurer aux marchands les waggons nécessaires pour faire opérer ces sortes d'expéditions, ce qui est d'un grand intérêt pour ce commerce. Il est seulement à regretter que le quai servant au chargement et au déchargement d'un si grand nombre de chevaux soit parfois encombré de tonneaux de pétrole, ce qui présente un grand inconvénient. Il serait de toute nécessité que l'administration des chemins de fer voulût remédier à cet état de choses. Des rapports sur l'état sanitaire des bêtes exposées en vente aux foires de l'année 1886, il résulte que l'on a exposé en vente environ 8500 chevaux, dont plus de la moitié, soit 4500 7 ont été vendus. De ces 4500 chevaux vendus, on estime qu'il y en au moins 2500 qui ont été exportés. A ces chiffres il faut ajouter au moins un nombre de 3000 chevaux vendus la veille ou l'avant-veille des jours de foire, dont la plupart pour l'étranger. On peut donc admettre qu'il a été vendu dans le Grand-Duché pour l'étranger environ 5500 chevaux, tant du pays qu'importés. La valeur moyenne du prix de ces chevaux peut être fixée à 700 francs par tête. Le commerce de chevaux constitue une grande ressource pour l'agriculture. Distilleries ayant employé des matières en 1886 en 1885 farineuses, 824 723 des fruits, 554 921. Faïencerie de Septfontaines près Luxembourg. La situation de la faïencerie est restée sensiblement la même en 1886 qu'en 1885. Le chiffre du personnel employé était de 203 au lieu de 206. Le poids des matières premières arrivées par le chemin de fer a été de en 1885 en 1886 Matières diverses 1,240,000 kilogr. 1,660,000 kilogr. Houille 3,000,000 2,830,000 4,240,000 kilogr. 4,490,000 kilogr. 1,250,000 Celui des produits expédiés de 1,150.000 Il y a malheureusement à signaler une tendance générale à la baisse, dont on ne saurait prévoir la fin. Établissement de V. T h i b e a u à Limpersberg-Luxembourg. Art religieux. — Statuts en terre cuite inaltérable. L'extension importante que cette nouvelle industrie a prise dès 1884-1885, s'est maintenue également pendant l'année 1886. L'écoulement des produits de cet établissement se fait en Allemagne, Alsace-Lorraine, Angleterre, Autriche, Australie, Bavière, Belgique, France, Italie, dans les États-Unis d'Amérique et en Hollande. L'Établissement céramique Utzschneider & Jaunez à Wasserbillig n'a rien de particulier à signaler dans la marche de ses affaires pendant la campagne de 1886. Le nombre de ses ouvriers est resté le même qu'en 1885 (135) ; la quantité des matières employées a été de 9,100,000 kilogr. ; 3,290,000 la houille consommée 8 Les terres proviennent en grande quantité des provinces rhénanes ; le combustible est fourni par le bassin de Sarrebruck. L'écoulement de ses produits s'est fait, comme auparavant, dans le Grand-Duché de Luxembourg, en Allemagne, en Belgique, en Hollande et en France. Ganterie. L'année 1886 a été moins défavorable pour la ganterie que l'année précédente. Toutefois cette industrie se ressent encore du malaise des affaires en général. Un nouvel établissement a été fondé par la division en deux de l'une des anciennes Maisons. Il y a maintenant cinq fabriques de gants dans le pays, sans en compter une ou deux qui n'ont aucune importance. Une de ces fabriques a mégisserie et teinture, une autre a teinture et fait mégisser à façon ; une troisième a mégisserie et fait teindre à façon. En outre, il existe deux établissements de mégisserie et une fabrique de teinture, qui travaillent pour l'industrie du pays et de l'étranger. Le nombre total des ouvriers et ouvrières peut être évalué à 1500. Il a diminué parce que la couture à la main est maintenant pour ainsi dire complètement remplacée par la couture à la machine. La production du pays est d'environ 50,000 douzaines par an. Les prix de la matière première et de la marchandise fabriquée ont baissé en 1886 ; ceux de la main-d'œuvre sont toujours les mêmes. Usine à gaz. {Société anonyme à Luxembourg.) La fabrique de gaz a produit, pendant l'année 1886, 709,895 mètres cubes de gaz ; la consommation en houille a été de 2,324,485 kilos ; le nombre des ouvriers employés a été de 24, et le salaire payé à ces derniers s'est élevé à la somme de fr. 23,568 03. Horticulture. — Culture des roses. — Arboriculture. Ces branches qui appartiennent, par leur nature, à la section de l'agriculture, ont fixé, ces dernières années, notre attention en raison de l'importance des transactions commerciales auxquelles elles donnent lieu. L'horticulture s'étend à-peu-près sur le Grand-Duché tout entier. Les établissements situés aux alentours de la capitale disposent, en grande proportion, de l'exportation dans cette branche. La culture du rosier y prend avec un élan de jour en jour plus accentué la plus large part, grâce aux sacrifices et au travail incessants de nos horticulteurs. L'exportation du rosier se fait principalement en Allemagne, en Russie, en Amérique du 9 Sud, en Autriche-Hongrie, en Angleterre, en Hollande, en Espagne ; mais l'exportation vers les pays-sud, l'Italie, le Portugal, l'Espagne, est devenue plus difficile par suite de la convention phylloxérique. L'exposition universelle d'Anvers a ouvert un débouché assez important à l'exportation de rosiers du Grand-Duché vers la Belgique. Nos cultivateurs de rosiers ont remporté aux expositions et aux concours, tant à l'étranger que chez nous, les premières palmes ; ils occupent environ 150 ouvriers. Arboriculture. — II existe dans le Grand-Duché neuf pépinières établies par l'État : à Luxembourg, Grevenmacher, Redange, Arsdorf, Diekirch, Ettelbruck, Hosingen, Weiswampach et Wiltz. Ces pépinières ont beaucoup contribué, depuis nombre d'années, au reboisement des forêts communales et particulières ; elles sont exclusivement réservées pour le reboisement des propriétés forestières du Grand-Duché. A côté de ces pépinières officielles, nous voyons une grande étendue de terre affectée par des pépiniéristes privés à la culture des arbres fruitiers : sur les hauteurs dans les environs de Luxembourg, sur les hauteurs de Strassen, dans la vallée de Mersch, à Diekirch et à Echternach. Ces pépiniéristes fournissent amplement le pays ; ils écoulent de plus une grande partie de leurs produits en Allemagne, en Alsace-Lorraine, en Belgique et en Hollande. Les produits de l'arboriculture de provenance du Grand-Duché sont bien appréciés à l'étranger. Industrie lainière. Nos fabriques n'ont pas eu de résultat satisfaisant à enregistrer pendant l'année 1886. Cette industrie souffre du malaise général : excès de production et, par suite, dépréciation du produit fabriqué. La forte hausse de la matière première ne s'est pas étendue dans la même proportion au produit fabriqué et les bénéfices s'en sont ressentis. La société des « Draperies luxembourgeoises », dont la production est restée stationnaire, a pu maintenir le nombre d'ouvriers occupés précédemment. Le marché français étant approvisionné par son établissement en France, cette société s'est vue forcée, par suite de sa puissance de production, d'étendre davantage ses relations dans les pays d'outre-mer. Les essais faits ayant donné des résultats assez satisfaisants, il est probable que l'exportation de ses produits prendra un plus grand essor. La fabrication de la bonneterie prend de jour en jour un plus grand développement ; elle occupe à Pulfermuhl 400 ouvriers, tait courir 130 métiers circulaires et emploie au-delà de 90,000 kilos de laine, représentant une production de 25,000 douzaines de gilets et caleçons environ, destinés presque entièrement au marché allemand. Son outillage perfectionné lui permettant d'établir des prix de revient très bas , cette branche d'industrie laisse plus de marge que les autres produits en laine. La manufacture royale grand-ducale de Knaff frères, à Larochette, qui occupe environ 2 10 110 à 120 ouvriers, écoule ses produits dans le Grand-Duché, la Belgique et principalement l'Allemagne. Cette usine possède lavoir, teinturerie, filature, tissage à la main ainsi que tissage mécanique. L'industrie lainière tombe de plus en plus en décadence dans les localités de Larochette, Esch-sur-Sûre et Wiltz ; les petits drapiers ont pour la plupart cessé la fabrication par suite des prix trop peu rémunérateurs du produit fabriqué. La consommation d'Esch-sur-Sûre se réduit à 12,000 kilos de laine. L'industrie de la laine à tricoter continue à donner des résultats satisfaisants. Meunerie. Nous n'avons rien de marquant à relever pour l'année 1886 dans la marche de l'industrie meunière, qui est restée dans les conditions générales de notre dernier rapport, tant pour la fabrication que pour le mouvement des affaires. Cependant la seconde moitié de Tannée a été moins favorable par suite d'une baisse constante des produits secondaires (sons et issues), dont la vente a été très difficile et qui descendirent à des prix rarement aussi bas. Cette mévente avait une des causes principales dans une très forte récolte de l'avoine dont les qualités ordinaires subirent une dépréciation exceptionnelle et remplacèrent, pour une large part, les produits meuniers. Un autre motif de cette baisse fut la grande abondance des pommes de terre. Nos moulins eurent moins recours au marché d'Anvers et travaillèrent principalement les blés du pays et aussi des blés allemands des contrées rhénanes. Les prix des farines n'ont éprouvé que de très légères fluctuations dans le courant de l'année. Huilerie. Concernant les huileries nous nous référons en partie à nos renseignements de 1885; nous pouvons pourtant constater qu'en général, en 1886, la fabrication a été plus active et à prix plus rémunérateurs. Industrie minière et métallurgique de 1886. Minières. Nombre d'exploitations Production totale en tonnes Valeur totale Nombre d'ouvriers occupés 60 fr. 2,361,372 5,795,320 3,025 11 Hauts-fourneaux. Nombre d'établissements. . . 8 21 hauts-fourneaux, dont 20 ont marché pendant 797 semaines. Production totale en tonnes. . . 400,644 dont 148,089 tonnes, fontes d'affinage, 176,599 Thomas, 75,956 moulage. Valeur totale fr. 14,920,210 Nombre d'ouvriers employés 1,732 Fonderies. Nombre de fonderies (y compris celle de Dudelange). . . 7 Production totale (pièces moulées) 2,585 dont 443 tonnes poterie, 2,142 pièces de machines, colonnes, plaques en fonte, etc. Nombre d'ouvriers occupés 178 Laminoirs. Il y a deux laminoirs, celui des hauts-fourneaux et forges de Dudelange et celui de la société des mines et hauts-fourneaux de Differdange, cette dernière société déclarée en faillite et dont le laminoir marche sous la direction de curateurs. Production totale . . . 28,154 tonnes. Fers marchands, fers spéciaux, lingots, billettes et platines en acier Thomas. Les lingots, billettes et platines en acier Thomas sont produits à Dudelange. Valeur de la production. . . fr. 2,489,051 Nombre d'ouvriers employés. . . 401 Comme nous le disions dans notre dernier rapport à la fin de l'année 1885, on ne pouvait espérer une reprise prochaine pour l'industrie métallurgique ; l'année qui vient de s'écouler a été, au contraire, bien dure pour l'industrie du fer: la crise s'était fait sentir avec plus d'intensité encore qu'en 1885. La situation de l'année 1886 se résume par la diminution de la production et de la vente, par l'augmentation des stocs et des prix tellement réduits comme on ne les avait jamais vus. Enfin, vers les mois de novembre et de décembre 1886, une reprise, produite par les besoins considérables de produits sidérurgiques en Amérique, laissait prévoir pour l'industrie métallurgique des jours meilleurs et faisait espérer la fin de la crise. Les exportations vers l'Amérique augmentaient, de grandes et nombreuses adjudications pour travaux de chemins de fer en Allemagne ont donné un certain élan à l'industrie et les prix des produits s'en sont ressentis immédiatement. Bref, on pouvait augurer de l'année 1887 qu'elle allait être plus propice pour l'industrie sidérurgique du Grand-Duché que les années précédentes. Nous donnons ci-après le relevé avec les plans graphiques de la production minière, métallurgique et des fonderies, de 1868 à 1886 inclusivement, montrant à première vue le développement de l'industrie métallurgique dans le Grand-Duché. Production Minières. Production Fonte. Production — Fonderies. 15 RELEVÉ de la production minière, métallurgique et des fonderies pendant les années 1868 à 1886. I . Minières du Grand-Duché. ANNÉE. PRODUCTION. OUVRIERS. TONNES. II. Hauts-Fournaux. PRODUCTION. OUVRIERS. TONNES. III. Fonderies. PRODUCTION. OUVRIERS. TONNES. 1868 722,059 1933 93,408 800 1200 125 1869 924,382 1824 122,554 1175 1011 130 1870 911,695 2316 128,300 915 1141 105 1871 990,499 2203 142,897 1180 1536 125 1872 1,174,334 2472 184,573 1701 1615 130 1873 1,331,743 2732 256,449 1908 1413 122 1874 1,442,668 2913 246,600 1577 1310 118 1875 1,090,845 1810 270,377 1366 1341 130 1876 1,196,729 1833 230,500 1158 1370 127 1877 1,262,825 2009 215,388 963 1269 135 1878 1,407,617 2285 248,377 1225 1394 128 1879 1,613,392 2732 261,236 1255 1205 138 1880 2,173,463 3656 260,666 1328 1701 162 1881 2,161,881 3433 293,615 1506 1579 157 1882 2,539,295 3775 376,587 1539 1726 152 1883 2,551,090 3510 334,688 1763 1827 144 1884 2,447,634 3714 365,997 1703 1670 148 1885 2,648,449 3945 419,610 1676 1440 132 1886 2,361,372 3015 400,644 1732 2585 178 16 Chaudières à vapeur. On applique maintenant dans le Grand-Duché, dans nombre d'industrie, la vapeur comme force motrice. C'est ainsi que nous avons actuellement 211*) chaudières qui fonctionnent dans le pays, nombre assez considérable pour que le Gouvernement se préoccupe de la manière à arriver à une surveillance bien ordonnée et suivie sur la marche et l'état de ces appareils pour prévenir des explosions. C'est surtout dans les petites industries où les générateurs sont abandonnés à la surveillance d'un simple chauffeur, qu'il y a danger d'explosion. Il existe en Belgique et en Allemagne bien des associations pour la surveillance des chaudières, mais dont seulement quelques industries du pays font partie. Il faudrait, pour la sécurité publique, obliger par une loi les propriétaires de chaudières d'entrer dans l'une ou l'autre association de ce genre. *) A ce nombre viennent s'ajouter : a) Chaudières à vapeur de moindre importance établies pour distilleries b) Id. non en activité c) Id. de machines locomotives d) Moteurs à gaz 40 22 111 9 182 17 Fabrication du papier. Cette industrie, représentée par l'usine de Manternach, n'offre pour cette année aucun fait saillant à mentionner. Le nombre des ouvriers est resté le même et la fabrication n'a pas diminué. Nous croyons devoir recommander de nouveau à l'examen de l'administration les travaux exécutés et en cours d'exécution sur le parcours de la Syre et d'autres rivières du pays, lesquels jusqu'à présent ont été très préjudiciables au régime des eaux et ont augmenté considérablement le danger des inondations, eu provoquant des crues subites qui causent les plus grands dommages aux usiniers riverains. Plâtres et albâtres. L'industrie plâtrière Kuborn & Reuter à Luxembourg a continué en 1886 à souffrir de la situation générale. Cette circonstance, jointe au fait que journellement de nouvelles lignes de chemins de fer amènent sur le marché les produits de carrières plus rapprochées des points de consommation, n'a pas permis au commerce de Kuborn & Reuter de reprendre son allure. Cette industrie a occupé environ 20 ouvriers, gagnant en moyenne fr. 2 75 par jour, pour extraire et travailler environ 2,200,000 kilos de plâtre, dont les prix de vente fort réduits ne laissent plus qu'un maigre bénéfice. Les produits de MM. Kuborn & Reuter ont obtenu en 1885 à Anvers une mention honorable, distinction d'autant plus flatteuse que Paris seule concourait aussi. Usine à plâtre à Heisdorf, près Luxembourg. L'usine J.-B. Kintzelé possède à Heisdorf le droit d'exploitation dans une surface de 6 hectares, contenant environ 1,000,000 tonnes de plâtre brut, variant en qualité entre l'albâtre le plus fin et le plâtre gris de qualité inférieure, propre à l'agriculture. Elle occupe actuellement 6 ouvriers pour l'extraction, la calcination et la mouture du plâtre blanc pour plafonnage, dont elle trouve le placement dans le pays pour environ 500 tonnes par an. Cette usine pourrait en produire dix fois plus, si les marchés belges et allemands ne lui étaient inaccessibles par des tarifs de transport trop élevés. Les plâtres du bassin de Paris arrivent jusqu'à Gand, Bruxelles, Anvers etc. par les canaux avec bâteaux à charbon, comme chargement sur lest, à des prix qui, pour une distance double, sont moitié moins élevés que nos frets par chemin de fer pour arriver aux mêmes places. Pour pouvoir lutter contre la concurrence française, il faudrait à l'industrie indigène une réduction notable sur les tarifs de transport et, dans ces conditions, elle pourrait fournir sa marchandise pour tous les besoins de la Belgique, de la Hollande et d'une partie de la province rhénane. 3 18 Fabrique de poudre. Le seul établissement existant dans notre pays est situé à Kockelscheuer, près Luxembourg; il ne fabrique que de la poudre de mine et a pour débouchés le Grand-Duché de Luxembourg et la Lorraine. Son produit est très apprécié et préféré à celui de la concurrence. La production a été en 1886 d'environ 500,000 kilos. Fabriques de tabacs et cigares. Cette industrie travaille toujours dans les mêmes conditions que les années précédentes : les 27 fabricants avec leur personnel de 350 ouvriers produisaient : 1,100,000 kilogr. tabac à fumer, représentant fr. 2,200,000 19,500 6,500 à mâcher 4,500 à priser 9,000 6,000,000 de cigares à une moyenne de 30 fr. le mille 180,000 4,000,000 de cigarettes 8 32,000 Total fr. 2,440,500 L'exportation dans les pays d'outre-mer a considérablement diminué durant l'exercice 1886, et nos deux fabriques qui s'occupent spécialement de ce genre de commerce, avaient des mois entiers de chômage. Elles n'expédiaient qu'environ 200,000 kilogr. de tabac à fumer pour fr. 260,000 60,000 2,000,000 de cigares 2,000,000 de cigarettes 15,000 fr. 335,000 L exportation jusqu'a présent se faisait par l'entremise d'agents sur les places de mer, généralement en France, et ceux-ci revendaient dans les pays consommateurs après avoir chargé les marchandises de leurs bénéfices et des frais. Mais aujourd'hui où tous les pays du monde rivalisent à donner à leur commerce des moyens de communication aussi avantageux que possible, il en est le contraire en France : là, les frais de chemin de fer, des dogs et des transports maritimes sont de beaucoup trop élevés pour pouvoir permettre aux négociants français de lutter dans telles colonies où ils ne jouissent pas de priviléges. Pour n'en citer qu'un exemple : 100 kilogr. de tabac coûtent en transport jusqu'à Marseille-entrepôt fr. 12,50, sans compter les frais de douane, statistique, plombs, acquit, etc., etc. La même quantité peut être expédiée via Anvers par la ligne subventionnée jusqu'à Haïphong au Tonkin à raison de fr. 12,00 les 100 kilogr. I l s'ensuit qu'avec les facilités d'exportation qui sont à la portée de tout le monde, les producteurs doivent peu à peu négliger les intermédiaires, surtout en France, pour aller porter leur concurrence directement dans les pays consommateurs. Mais celui qui voudra y prendre pied, aura à entreprendre un travail long, périlleux et peu lucratif. La situation du commerce de tabacs dans le Grand-Duché et l'Alsace-Lorraine n'est pas brillante non plus. Par suite de la crise générale, l'ouvrier et le paysan gagnent peu ; ils font 19 des économies à tout, même à l'usage du tabac. Les fabricants les plus importants du pays se ressentant d'une diminution de leur vente et, voulant maintenir leur chiffre d'affaires habituel, forcent cette vente par l'entremise d'un plus grand personnel de voyageurs, agents, etc. auxquels ils paient une grosse part de leurs bénéfices. Par ce fait même, les fabricants moins importants se voient enlever leur petite clientèle régulière de laquelle ils vivaient; ils sortent également, augmentent leurs frais généraux, de sorte que leur gain se réduit à zéro, surtout que les prix de vente sont à leur dernière limite. Durant les premiers mois de 1886, les tabacs d'Amérique étaient très chers ; ils baissaient considérablement dans la seconde moitié de l'année ; nos exportateurs auraient pu réaliser quelques bénéfices, si les débouchés avaient été là et si, peu après, les prix des tabacs fabriqués n'avaient baissé dans la même proportion. Les tabacs du Palatinat de la récolte de 1885 étaient à bas prix, mais de qualité inférieure, de sorte que beaucoup de fabricants ne pouvaient s'en servir pour leurs mélanges. L'essai de la culture des tabacs dans le Grand-Duché a assez bien réussi en 1886 ; nous avons obtenu un tabac feuillant, mûr, tendre, brun, se prêtant parfaitement à la fabrication de cigares ordinaires ; la qualité en est légère et son goût est assez agréable. Si les années suivantes nous rendent un même tabac propre à la fabrication des cigares qui est le plus rare, par conséquent le plus recherché et le mieux payé, nos cultivateurs peuvent se féliciter d'avoir trouvé une bonne ressource dans cette culture ; il faudra cependant qu'ils lui vouent de plus grands soins encore. Tannerie. Dans notre dernier rapport sur la situation de la tannerie, nous disions entre autres : « l'année 1885 n'a pas été bonne pour la tannerie, mais elle a pour ainsi dire préparé un meilleur terrain pour l'avenir. Depuis près de quinze ans, une disproportion notable existait entre la matière première et le cuir fabriqué. La baisse des cuirs en poil et des écorces fait en partie disparaitre cette disproportion. Espérons que l'équilibre se rétablira complètement et qu'une nouvelle ère de prospérité s'ouvrira bientôt à l'industrie la plus importante des Ardennes, et que nos taillis d'écorces seront comme par le passé un placement foncier fort avantageux. Malheureusement, ces vœux ne se sont qu'en partie réalisés. Au début de la campagne, les cuirs en poil étaient toujours à des prix abordables; mais par suite de circonstances météorologiques exceptionnelles, les écorces de notre pays ont atteint des prix fabuleux, et il y a généralement une hausse de 25 à 30 pCt. sur ceux de 1885. C'est là un état anormal, tout-àfait fortuit, qui ne pourra durer. Plus nous avançons et plus la position devient critique, désespérée. Certains tanneurs avaient encore quelque espoir, par suite de tous ces bruits de guerre, mais ils sont revenus de leurs illusions. Les approvisionnements se sont faits, sans que l'on ait eu une reprise sérieuse à constater dans les prix du cuir tanné. Cuirs en poil inabordables, écorces à des prix exorbitants, et cuirs tannés à bon compte ! Explique qui pourra ces anomalies. D'après les renseignements statistiques, fournis par les courtiers Grisar d'Anvers et Faure du Havre, les importations des cuirs en poil pour l'année 1886, par Anvers, le Havre, 20 Hambourg, Livrepool, Marseille et Londres accusent un déficit de 559,536 pièces. Les nouvelles reçues de la Plata ne sont pas rassurantes. Il est bien et formellement constaté que le choléra a éclaté dans les républiques de l'Amérique du Sud. Ces nouvelles qui ont ému profondément les importateurs, ont eu pour effet d'amener presqu'immédiatement une hausse marquée, tant sur les marchés d'Europe que sur les marchés de production, et qui, selon les apparences, semble être le début d'un mouvement ascensionnel plus grand encore. — Tout le monde sait que les principaux débouchés des viandes sèches de la Plata sont le Brésil et les Antilles. Or, ces centres de consommation, effrayés par l'apparition du choléra dans les provinces argentines, se sont empressés de fermer leurs ports aux produits Platéans. D'où cette conséquence que les saladeros ne pouvant plus écouler les viandes, se voient dans l'impossibilité presque absolue d'abattre. Car le temps est loin où l'on ne tuait à la Plata les animaux que pour le cuir, le suif et les autres débris ; aujourd'hui, l'élément de bénéfice pour le saladériste repose en très grande partie sur la viande, et, dans une mesure telle que les autres produits de son établissement ne sont guère qu'un accessoire. En somme, à part une demande plus active de la matière fabriquée et une hausse tout-àfait insignifiante dans le prix, l'on peut dire que la situation de la tannerie, de satisfaisante qu'elle paraissait au début de la campagne, est redevenue médiocre vers la fin de 1886. Une reprise sérieuse est en l'air, pourvu qu'elle ne se fasse pas attendre trop longtemps. Toiles et teinturerie. Depuis notre dernier rapport, nous n'avons aucun changement sérieux à signaler. La situation reste défavorable comme les années précédentes et la reprise se fait toujours attendre. — En général, les affaires sont bien difficiles et le bénéfice très restreint. Vignobles. L'étendue de tous les vignobles du Grand-Duché — nouvelles plantations comprises — est actuellement de 1000 hectares. La récolte de vin de l'année 1886 a été mauvaise, tant sous le rapport de la quantité que de la qualité. Le temps pluvieux qui régnait continuellement pendant l'époque de la floraison, avait déjà fait beaucoup de tort aux vignes, lorsqu'au mois de juillet un ennemi terrible de la vigne, qui jusqu'alors avait épargné les vignobles du Grand-Duché, a fait tout-à-coup son invasion et a détruit presque toute la récolte. Nous voulons parler du mildew (peronospora viticola) qui, dans l'espace de quinze jours, a attaqué toutes les vignes et a détruit en peu de temps leur feuillage. Quant à la quantité, on a récolté en moyenne 15 à 20 hectolitres de vin blanc, et 8 à 10 hectolitres de vin rouge par hectare. La récolte a donc été de 15,000 à 20,000 hectolitres ou de 1500 à 2000 foudres. Pour ce qui concerne la qualité, elle a été une des plus mauvaises des trente dernières années, vu que les ceps, privés de leur feuillage, n'ont pas pu mûrir les raisins. D'après le pèse-moût d'Oechsele, le moût a pesé de 45 à 50 degrés en moyenne. 21 Malgré la mauvaise qualité, le vin s'est vendu à un prix relativement très élevé, ce qu'il faut attribuer à la rareté des vins dans les caves et à la série précédente de récoltes insuffisantes sous le rapport de la quantité. Le vin de 1886 a été vendu en automne 1886 au prix de 30 fr. par hectolitre ; aujourd'hui il se vend généralement à 15 fr. la hotte, soit 37,50 par hectolitre. Sociétés d'Assurances. Quarante-une compagnies d'assurances contre l'incendie et autres dangers opèrent dans le Grand-Duché ; en voici la nomenclature : DÉSIGNATION NATURE NOMS DES DES DES COMPAGNIES. ASSURANCES. AGENTS PRINCIPAUX. Assurances générales à Bruxelles, Paternelle, Henri Fischer à Luxembourg. incendie, incendie et explosion de gaz, J.-N. Klensch id. P. Wahl incendie, id. Wenger, huissier id. id. Propriétaires réunis, L'Aigle, Magdeburger Feuer-Versicherungs-GesellPaul Duren id. id. schaft, Berchem et Liesch id. id. North British and Mercantile, Preussische National Feuer-Versicherungs- incendie et autres id. Gesellschaft à Stettin, dangers, Luja Beissel id. id. Compagnie de Bruxelles, Mergen de Diekirch. vie, Le Phénix, à Paris, id. Wahl à Luxembourg. Assurances générales à Paris, Schrœll id. id. La Nationale, Luja id. id. Germania de Stettin, J.-N. Klensch id. id. Caisse paternelle, Berchem & Liesch id. id. L'Union, Arthur Knaff id. id. La France, Reuter id. id. L'Aigle, Preussische Lebens-Versicherungs-Aktienvan Gogh id. id. Gesellschaft à Berlin, id. Jurion à Walferdange. Le Soleil, Henri Fischer à Luxembourg. id. Assurances générales à Bruxelles, vie et accidents, Steffen à Luxembourg. Victoria à Berlin, 22 DÉSIGNATION NATURE DES DES DES COMPAGNIES. ASSURANCES. AGENTS PRINCIPAUX. vie, L'Urbaine, id. La Foncière, id. The Gresham à Londres, id. Allgemeene Matchappy, vie et accidents, Royale Belge à Bruxelles, id. La Confiance, accidents, Société Suisse à Winterthur, id. Le Secours, Kœlnische Unfall-Versicherungs-Gesellid. schaft, bris de glaces, id. accidents, La Rhenania de Cologne, Kœlnische Hagel-Versicherungs-Gesellschaft, grêle, Allgemeine Spiegelglas-Versicherungs-Gebris de glaces, sellschaft zu Mannheim, Bremer Spiegelglas-Versicherungs-Gesellid. schaft, Frankfurter Transport- und Glas-Versicheid. rungs-Aktien-Gesellschaft, Vaterländische Transport-Versicherungs-. accidents de Aktien-Gesellschaft zu Elberfeld, transports, id. Providentia de Francfort S/M., La Foncière, trans …

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