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{'item': 'I413 2141402-1'}

Obsah (24)Art. 133§ 52§ 53§ 55§ 18§§ 15§ 229§ 105§ 30§ 3§§ 4§ 28§ 8Art 3§ 10§ 9§ 61§ 66§ 67§ 58§ 57§ 46§ 50§ 25a

RIS Dokument GerichtBVwG Entscheidungsdatum02.05.2017 GeschäftszahlI413 2141402-1 SpruchI413 2141402-1/11E IM NAMEN DER REPUBLIK! Das Bundesverwaltungsgericht hat durch den Richter Dr. Martin ATTLMAYR

Art. 133Abs.

4 B-VG nicht zulässig.Die Revision ist

Artikel 133, Absatz 4, B-VG nicht zulässig. Text

ENTSCHEIDUNGSGRÜNDE: I. Verfahrensgang:römisch eins. Verfahrensgang:

  1. Der Antragsteller ist Staatsangehöriger von Marokko und stellte am 29.12.2015 einen Antrag auf internationalen Schutz nach dem Asylgesetz 2005 (AsylG). Als Fluchtgrund gab er im Wesentlichen an, die Mafia habe ihn bedroht und es sei ihm sehr schlecht gegangen.
  2. Mit Bescheid vom 11.10.2016 des Bundesamts für Fremdenwesen und Asyl (BFA) wurde dieser Antrag im vollem Umfang abgewiesen (I. und II.), ein Aufenthaltstitel aus berücksichtigungswürdigen Gründen nicht erteilt, gegen den Antragsteller eine Rückkehrentscheidung

§ 52

Abs 2 Z 2 Fremdenpolizeigesetz 2005 (FPG) erlassen und

§ 52Abs 9 FPG festgestellt, dass die Abschiebung nach Marokko zulässig ist (III.).

Zudem wurde

§ 53Abs 1 i

Vm Abs 3 Z 1 FPG gegen den Antragsteller ein auf die Dauer von 5 Jahren befristetes Einreiseverbot erlassen (IV.). Einer Beschwerde gegen diese Entscheidung wurde die aufschiebende Wirkung aberkannt (V.) und ausgesprochen, dass

§ 55Abs 1a FPG keine Frist für die freiwillige Ausreise besteht (VI.).2.

Mit Bescheid vom 11.10.2016 des Bundesamts für Fremdenwesen und Asyl (BFA) wurde dieser Antrag im vollem Umfang abgewiesen (römisch eins. und römisch zwei.), ein Aufenthaltstitel aus berücksichtigungswürdigen Gründen nicht erteilt, gegen den Antragsteller eine Rückkehrentscheidung

Paragraph 52, Absatz 2, Ziffer 2, Fremdenpolizeigesetz 2005 (FPG) erlassen und

Paragraph 52, Absatz 9, FPG festgestellt, dass die Abschiebung nach Marokko zulässig ist (römisch drei.). Zudem wurde

Paragraph 53, Absatz eins, in Verbindung mit Absatz 3, Ziffer eins, FPG gegen den Antragsteller ein auf die Dauer von 5 Jahren befristetes Einreiseverbot erlassen (römisch vier.). Einer Beschwerde gegen diese Entscheidung wurde die aufschiebende Wirkung aberkannt (römisch fünf.) und ausgesprochen, dass

Paragraph 55, Absatz eins a, FPG keine Frist für die freiwillige Ausreise besteht (römisch sechs.). Diese Entscheidung begründete das BFA zusammengefasst damit, dass eine asylrelevante Verfolgung in Marokko oder eine solche Verfolgung in Zukunft nicht festgestellt werden könne und auch keine Gefahren oder Umstände vorlägen, die die Zuerkennung des Status des subsidiär Schutzberechtigten rechtfertigen würde.. Hierbei stützte sich die belangte Behörde beweiswürdigend vor allem auf die Widersprüchlichkeit und die Unglaubwürdigkeit des Vorbringens.

  1. Gegen diesen Bescheid richtet sich die rechtzeitig erhobene Beschwerde, in der der Beschwerdeführer auf das im Verfahren Vorgebrachte verwies. Es sei ihm durch die Verfolgung durch die marokkanische Drogenmafia nicht möglich, nach Marokko zurückzukehren. Der Staat biete ihm gegen diese Verfolgung keinen Schutz. Das System sei von Korruption durchsetzt. Das über ihn verhängte Einreiseverbot sei zu lange bemessen. Eine fundierte Begründung und Darlegung aller Umstände sei in seinem Einzelfall unterblieben. Er sei der Meinung, dass die Entscheidung mangelhaft sei und ersuchte, seiner Beschwerde stattzugeben.
  2. Das Bundesverwaltungsgericht hat mit Beschluss vom 09.12.2016 der Beschwerde die aufschiebende Wirkung

§ 18Abs 5 BFA-VG nicht zuerkannt.

Dieser Beschluss erwuchs in Rechtskraft.4. Das Bundesverwaltungsgericht hat mit Beschluss vom 09.12.2016 der Beschwerde die aufschiebende Wirkung

Paragraph 18, Absatz 5, BFA-VG nicht zuerkannt. Dieser Beschluss erwuchs in Rechtskraft.

  1. Am 14.02.2017 führte das Bundesverwaltungsgericht eine mündliche Verhandlung durch und vernahm den Beschwerdeführer als Partei ein. II. Das Bundesverwaltungsgericht hat erwogen:römisch zwei. Das Bundesverwaltungsgericht hat erwogen: Beweis wurde aufgenommen durch Einsicht in den vorgelegten Akt der belangten Behörde, insbesondere in das Protokoll der Ersteinvernahme durch die Landespolizeidirektion Burgenland am 04.01.2016, in das Protokoll der Einvernahme durch die belangte Behörde am 18.07.2016, durch Einsichtnahme in den Strafakt samt Urteil des Bezirksgerichts Leopoldstadt Zl XXXX, in den Strafakt samt Urteil des Landesgerichts für Strafsachen Wien Zl. XXXX sowie in den Strafakt des Bezirksgerichts Innsbruck Zl. XXXX, durch Einsicht in den aktuellen Länderinformationsbericht der Staatendokumentation für Marokko sowie durch Einvernahme des Beschwerdeführers als Partei im Rahmen der mündlichen Verhandlung vom 14.02.2017.Beweis wurde aufgenommen durch Einsicht in den vorgelegten Akt der belangten Behörde, insbesondere in das Protokoll der Ersteinvernahme durch die Landespolizeidirektion Burgenland am 04.01.2016, in das Protokoll der Einvernahme durch die belangte Behörde am 18.07.2016, durch Einsichtnahme in den Strafakt samt Urteil des Bezirksgerichts Leopoldstadt Zl römisch 40 , in den Strafakt samt Urteil des Landesgerichts für Strafsachen Wien Zl. römisch 40 sowie in den Strafakt des Bezirksgerichts Innsbruck Zl. römisch 40 , durch Einsicht in den aktuellen Länderinformationsbericht der Staatendokumentation für Marokko sowie durch Einvernahme des Beschwerdeführers als Partei im Rahmen der mündlichen Verhandlung vom 14.02.
  2. Feststellungen: 1.1 Der Beschwerdeführer stammt aus Marokko, ist volljährig, ledig, gesund und arbeitsfähig. Er gehört der Volksgruppe der Araber an und bekennt sich zum Islam. Seine Identität steht nicht zweifelsfrei fest. 1.2 Der Beschwerdeführe befindet sich in Österreich seit (zumindest) 29.12.
  3. 1.3 Der Beschwerdeführer leidet weder an einer schweren Krankheit noch ist er längerfristig pflege- oder rehabilitationsbedürftig. Sein Gesundheitszustand steht seiner Rückkehr nicht entgegen. 1.4 In Marokko besuchte der Beschwerdeführer sieben Jahre lang die Grundschule und absolvierte eine Ausbildung als Schweißer. Für seinen Lebensunterhalt sorgten seine Eltern. Einer Beschäftigung ging er in Marokko bislang nicht nach; er verkaufte in Marokko Drogen. Bis zu seiner Ausreise lebte der Beschwerdeführer in einem gemeinsamen Haushalt mit seiner Familie. Seine Eltern und seine beiden Brüder leben nach wie vor in Marokko. 1.5 In Österreich verfügt der Beschwerdeführer über keine familiären Anknüpfungspunkte und auch über keine soziale oder integrative Verfestigung. Der Beschwerdeführer hat einen Onkel, der in Italien lebt. Sein Kontakt zu ihm beschränkte sich auf die finanzielle Unterstützung des Beschwerdeführers vor seiner Haft. 1.6 Das Bezirksgericht Leopoldstadt befand den Beschwerdeführer mit Urteil vom 13.05.2016, Zl. XXXX,der Vergehen des vorschriftswidrigen Überlassens von Suchtgift nach § 27 Abs 1 Z 1,
  4. Fall SMG, des versuchten Diebstahls nach §§ 15, 127 StGB sowie des vorschriftmäßigen Anbietens an einen anderen von Suchtgift nach § 27 Abs 1 Z 1,
  5. Fall SMG für schuldig und verurteilte ihn rechtskräftig zu einer bedingten Freiheitsstrafe in der Dauer von zwei Monaten unter einer Probezeit von drei Jahren.1.6 Das Bezirksgericht Leopoldstadt befand den Beschwerdeführer mit Urteil vom 13.05.2016, Zl. römisch 40 ,der Vergehen des vorschriftswidrigen Überlassens von Suchtgift nach Paragraph 27, Absatz eins, Ziffer eins, 8, Fall SMG, des versuchten Diebstahls nach Paragraphen 15, 127, StGB sowie des vorschriftmäßigen Anbietens an einen anderen von Suchtgift nach Paragraph 27, Absatz eins, Ziffer eins, 7, Fall SMG für schuldig und verurteilte ihn rechtskräftig zu einer bedingten Freiheitsstrafe in der Dauer von zwei Monaten unter einer Probezeit von drei Jahren. Am 05.07.2016, Zl. XXXX, verurteilte das Landesgericht für Strafsachen Wien den Beschwerdeführer wegen versuchter Entfremdung unbarer Zahlungsmittel

§§ 15, 241e Abs 3 St

GB, Urkundenunterdrückung

§ 229Abs 1 St

GB, versuchtem schweren gewerbsmäßigen Einbruchsdiebstahl

§§ 15, 127, 128 Abs 1 Z 5, 129 Abs 1 Z 1, 130 Abs 1 1. Fall St

GB und Nötigung

§ 105St

GB zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr.Am 05.07.2016, Zl. römisch 40 , verurteilte das Landesgericht für Strafsachen Wien den Beschwerdeführer wegen versuchter Entfremdung unbarer Zahlungsmittel

Paragraphen 15, 241 e, Absatz 3, StGB, Urkundenunterdrückung

Paragraph 229, Absatz eins, StGB, versuchtem schweren gewerbsmäßigen Einbruchsdiebstahl

Paragraphen 15, 127, 128, Absatz eins, Ziffer 5, 129, Absatz eins, Ziffer eins, 130, Absatz eins, 1. Fall StGB und Nötigung

Paragraph 105, StGB zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr. Am 16.12.2016, Zl. XXXX, stellte die Staatsanwaltschaft Innsbruck den Strafantrag, den Beschwerdeführer, der in einem Kaufhaus in Innsbruck ein Paar Kopfhörer wegzunehmen versucht habe, um sich dadurch unrechtmäßig zu bereichern, wegen Begehung des versuchten Diebstahls nach §§ 15, 127 StGB zu bestrafen und die bedingte Strafnachsicht des Bezirksgerichts Leopoldstadt sowie die bedingte Entlassung zu widerrufen.Am 16.12.2016, Zl. römisch 40 , stellte die Staatsanwaltschaft Innsbruck den Strafantrag, den Beschwerdeführer, der in einem Kaufhaus in Innsbruck ein Paar Kopfhörer wegzunehmen versucht habe, um sich dadurch unrechtmäßig zu bereichern, wegen Begehung des versuchten Diebstahls nach Paragraphen 15, 127, StGB zu bestrafen und die bedingte Strafnachsicht des Bezirksgerichts Leopoldstadt sowie die bedingte Entlassung zu widerrufen. 1.8 Der Beschwerdeführer hat seinen Herkunftsstaat Marokko aus wirtschaftlichen Gründen verlassen. Es kann nicht festgestellt werden, dass er in Marokko aufgrund seiner Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder politischen Gesinnung verfolgt wird. Der Beschwerdeführer wird im Fall seiner Rückkehr nach Marokko mit maßgeblicher Wahrscheinlichkeit keiner Verfolgung aufgrund seiner Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder politischen Gesinnung und keiner existentiellen Bedrohung ausgesetzt sein. 1.9 Die Lage im Herkunftsstaat Marokko stellt sich wie folgt dar: Marokko ist ein sicherer Herkunftsstaat. Es ist politisch wie sicherheitspolitisch ein stabiles Land. Marokko ist fähig und willig, seine Bürger zu schützen. Justiz und Sicherheitsapparate funktionieren. Die Justiz ist

der geltenden Verfassung unabhängig. Ein rechtsstaatliches, faires Verfahren mit dem Recht, Berufung einzulegen, ist gesetzlich gewährleistet. Über Beeinflussung der Gerichte durch Korruption oder durch außergerichtliche Einflussmaßnahmen wird berichtet. Der Sicherheitsapparat besteht aus Polizei- und paramilitärischen Organisationen Eine zivile Kontrolle über Sicherheitskräfte ist abgesehen von Einzelfällen effektiv. Folter steht unter Strafe, wobei Berichte über Folterungen und Gewaltanwendung gegenüber Gefangenen bestehen. Die in Marokko verbreitete Korruption steht unter Strafe, welche aber nicht effektiv vollzogen wird. Eine Reform der Korruptionsbekämpfungsbehörde ist geplant, aber noch nicht verwirklicht. Marokko verfügt über einen umfassenden Grundrechtebestand, lediglich das Grundrecht der Glaubens- und Gewissensfreiheit fehlt. Die Grundrechte werden durch den Vorbehalt in Bezug auf die Monarchie, den islamischen Charakter von Staat und Gesellschaft und die territoriale Integrität beschränkt. Ferner fehlen zT Durchführungsgesetze. Allgemein bestehen grundrechtliche Probleme hinsichtlich der Sicherheitskräfte sowie schlechter Haftbedingungen. Staatliche Repressionen gegen bestimmte Personen oder Personengruppen wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer religiösen Überzeugung können nicht festgestellt werden. Die Haftbedingungen sind generell schlecht und entsprechen nicht internationalen Standards. Hygienische Verhältnisse und die medizinische Versorgung in Gefängnissen sind nicht gut. Gefängnisse sind in Marokko überbelegt. Es existieren Berichte über folterähnliche Praktiken in Gefängnissen. Die Todesstrafe wird weiterhin in Marokko verhängt. Seit 1993 wurden aber keine Todesstrafen mehr vollstreckt. Hinsichtlich der aktuellen Lage im Herkunftsstaat des Beschwerdeführers sind gegenüber den im angefochtenen Bescheid vom 11.10.2016 getroffenen Feststellungen keine entscheidungsmaßgeblichen Änderungen eingetreten. Dem Beschwerdeführer droht im Falle seiner Rückkehr keine Gefährdung in seinem Herkunftsstaat.

  1. Beweiswürdigung: 2.1 Die Feststellungen zur Identität des Beschwerdeführers, seiner Volljährigkeit, seines Zivilstandes, seiner Gesundheit, Arbeitsfähigkeit sowie seiner Religions- und Volksgruppenzugehörigkeit basieren auf den glaubhaften Aussagen des Beschwerdeführers vor der Landespolizeidirektion Burgenland am 04.01.2016, vor der belangten Behörde am 18.07.2016 sowie vor dem Bundesverwaltungsgericht in der mündlichen Verhandlung am 14.02.
  2. Da der Beschwerdeführer keine die Identität beweisenden Dokumente vorgelegt hat, steht seine Identität nicht zweifelsfrei fest. 2.2 Der Aufenthalt des Beschwerdeführers in Österreich ist durch den vorliegenden Verwaltungsakt und die Einsichtnahme das Zentrale Melderegister belegt. 2.3 Die Feststellungen zu seinem Gesundheitszustand basieren auf seinen Angaben der niederschriftlichen Einvernahme durch die belangte Behörde vom 18.07.2016, (AS 38) und in der mündlichen Verhandlung vom 14.02.2017, in welcher er unsubstantiiert von psychischen Krankheiten spricht. Er wolle immer alleine bleiben und komme mit anderen Menschen nicht zurecht. In einer Behandlung befinde er sich aber nicht. Hieraus und aus dem persönlichen Eindruck, den der erkennende Richter anlässlich der mündlichen Verhandlung vom Beschwerdeführer gewonnen hat, ist der Beschwerdeführer gesund und damit auch voll arbeitsfähig. 2.4 Die Feststellung, wonach der Beschwerdeführer eine sechsjährige Schulbildung und eine Ausbildung als Schweißer habe, basiert auf den glaubwürdigen Aussagen des Beschwerdeführers in der mündlichen Verhandlung am 14.02.2017 und vor der belangten Behörde am 18.07.
  3. Dass der Beschwerdeführer seinen Lebensunterhalt durch seine Eltern und durch den Verkauf von Drogen in Marokko bestritt, geht ebenfalls aus seinen diesbezüglich glaubhaften Angaben in der mündlichen Verhandlung am 14.02.2017, aber auch vor der belangten Behörde am 18.07.2016 hervor, sodass keine Veranlassung besteht diesem Vorbringen keinen Glauben zu schenken. Der Beschwerdeführer verfügt nach eigenen Angaben (Protokoll vom 18.07.2016, AS 35 f) über familiäre Anknüpfungspunkte in seinem Herkunftsstaat – zumindest in Form seiner Eltern und seinen Brüdern. 2.5 Den glaubhaften Angaben des Beschwerdeführers anlässlich der Befragung durch die belangte Behörde (Protokoll vom 18.07.2016, AS 36) nach verfügt er über keine familiären Anknüpfungspunkte und führt er in Österreich keine Lebensgemeinschaft. Er antworte auf die diesbezügliche Frage: "Nein führe ich nicht". In der mündlichen Verhandlung am 14.02.2017 gibt der Beschwerdeführer an, eine Freundin in Innsbruck zu haben. Er habe sie vor 14 Tagen kennengelernt und sei drei Tage bei ihr geblieben (Protokoll vom 14.02.2017, S 3). Sie heiße Stephanie. Den Nachnamen habe er vergessen (Protokoll vom 14.02.2017 S. 4). Aus dieser Schilderung kann eine Lebensgemeinschaft nicht abgeleitet werden. Es ist vielmehr von einer Beziehung zu einer Frau auszugehen, nicht aber von einer umfassenden, alle Lebensbereiche einschließenden Beziehung zwischen Mann und Frau. Hierfür spricht nicht nur die Kürze der Beziehung, sondern auch der Umstand, dass der Beschwerdeführer lediglich drei Tage bei seiner Freundin lebte und nicht einmal ihren Nachnamen kennt. Die Feststellung, dass der Beschwerdeführer einen Onkel in Italien hat und dieser ihn finanziell bis zur Haft unterstützt hat, basiert auf den diesbezüglich glaubhaften Aussagen des Beschwerdeführers in der mündlichen Verhandlung am 14.02.
  4. Dass kein weitergehender sozialer Kontakt zu diesem Onkel besteht, geht ebenfalls aus der Aussage des Beschwerdeführers in der mündlichen Verhandlung am 14.02.2017 hervor, da der Beschwerdeführer von keinem Kontakt zu seinem Onkel berichtete. Die Feststellung, dass er über keinerlei sozialen oder integrativen Verfestigungen verfügt, erschließt sich aus dem Verwaltungsakt und bestätigte der Beschwerdeführer dies zuletzt auch in seiner niederschriftlichen Einvernahme durch die belangten Behörde vom 14.03.2017 wie auch vor dem Bundesverwaltungsgericht am 14.02.2017, indem er beide Male die Zugehörigkeit zu einem Verein und eine allfällige ehrenamtliche Betätigung verneinte. 2.6 Die strafgerichtlichen Verurteilungen des Beschwerdeführers ergeben sich aus einer Abfrage des Strafregisters der Republik Österreich vom 28.04.2017 sowie durch Einsicht in die den Verurteilungen zugrundeliegenden Urteile samt den bezughabenden Strafakten. Die Feststellung über den Strafantrag der Staatsanwaltschaft Innsbruck basiert auf der entsprechenden Verständigung durch die Staatsanwaltschaft Innsbruck

§ 30

Abs 5 BFA-VG vom 16.12.2016.2.6 Die strafgerichtlichen Verurteilungen des Beschwerdeführers ergeben sich aus einer Abfrage des Strafregisters der Republik Österreich vom 28.04.2017 sowie durch Einsicht in die den Verurteilungen zugrundeliegenden Urteile samt den bezughabenden Strafakten. Die Feststellung über den Strafantrag der Staatsanwaltschaft Innsbruck basiert auf der entsprechenden Verständigung durch die Staatsanwaltschaft Innsbruck

Paragraph 30, Absatz 5, BFA-VG vom 16.12.

  1. 2.7 Die Feststellung, dass der Beschwerdeführer Marokko aus wirtschaftlichen Gründen verlassen hat, ergibt sich aus seiner Aussage im Rahmen der mündlichen Verhandlung am 14.02.2017, in der er klarstellte: "Wir haben nicht so viel Geld, meine Mutter arbeitet als Putzfrau, Ich bin hierhergekommen, damit ich eine sichere Zukunft sichere. Ich bin nach Österreich gekommen, damit ich Hilfe bekomme, weil ich gehört habe, dass die Menschen in Österreich sehr hilfsbereit sind." (Protokoll vom 14.02.2017, S 5). An anderer Stelle, zu den Länderberichten für Marokko brachte der Beschwerdeführer vor: "Es ist dort so, aber wenn man kein Geld hat, ist man dort nichts. Ich habe keine Zukunft in Marokko und ohne Geld werde ich sterben." (Protokoll vom 14.02.2017 S. 8). Diese Stellungnahme ist als deutlicher Hinweis auf den wahren Grund des Beschwerdeführers, Marokko verlassen zu haben, zu werten. Hieraus ist ein klares wirtschaftliches Motiv für das Verlassen des Herkunftsstaates durch den Beschwerdeführer abzuleiten. Hieran ändern auch die vom Beschwerdeführer im Weiteren vage geschilderten Probleme mit einer Mafiagruppe nichts. Es ist durchaus glaubhaft, dass eine kriminelle Organisation sich bei demjenigen rächt, der sie hintergangen hat. Dennoch ist es nicht glaubhaft, dass die nicht näher geschilderte Mafiagruppe den Beschwerdeführer sucht und umbringen will, weil er sich Geld ausgeborgt und dieses nicht zurückgegeben habe (Protokoll vom 14.02.2017, S 6). In einem solchen Fall würde man eher eine Einschüchterung erwarten, damit der Beschwerdeführe zahlt, nicht aber dessen Tod. Von dieser behaupteten Bedrohung ist in der Einvernahme durch die belangte Behörde am18.07.2016 nicht die Rede, vielmehr wird dort mitgeteilt, dass der Beschwerdeführer für die Mafia Drogen verkauft habe und sich so Geld erspart habe (Protokoll vom 18.07.2016, S 4) und weiter, dass er Probleme mit der Mafia gehabt hätte, weil er aussteigen wollte (Protokoll vom 18.07.2016, S. 7). Noch weniger ist hiervon die Rede in der Ersteinvernahme, wo der Beschwerdeführer angegeben hatte, dass es eine Gruppe, die mit Drogen handelte, gegeben hätte und er dort mitmachen sollte, er aber nicht wollte und darum geflüchtet sei. Dreimal hätten sie ihm gedroht, ihn umzubringen (Protokoll vom 04.01.2016, S. 5). Hieraus ist in jeder Einvernahme eine gewisse Steigerung des Vorbringens zu erkennen, mit dem auch einhergeht, dass der Beschwerdeführer vor dem Bundesverwaltungsgericht aussagte, dass diese Mafia überall in Marokko existiere, es gäbe in jeder Stadt ca. 10 Leute (Protokoll vom 14.02.2017, S 5). Ein solches, gegenüber der Ersteinvernahme und der Einvernahme durch die belangte Behörde gesteigertes Vorbringen ist nicht glaubwürdig, zumal es nicht nachvollziehbar wäre, dass der Beschwerdeführer einen deutlich triftigeren Verfolgungsgrund als der in der Ersteinvernahme genannte erst zeitlich später nennt und nicht sogleich nach Erreichen eines sicheren Staates in der ersten Einvernahme. Zu beachten ist zudem, dass sich der Beschwerdeführer nach dem geschilderten – in der mündlichen Verhandlung noch relativierten – Anschlag auf sein Leben durch das Verlassen von Casablanca nach Al Badir der behaupteten Verfolgung entziehen konnte, da er dort unbehelligt leben konnte – "Sie [ie die Mafia] wussten nicht , wo ich war" (Protokoll vom 14.02.2017, S. 6). Hieraus ist abzuleiten, dass selbst bei Wahrunterstellung der Verfolgung durch eine Mafiabande es möglich war, sich innerhalb von Marokko dieser Verfolgung zu entziehen. Eine Verfolgung aufgrund seiner Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder politischen Gesinnung in Marokko aufgrund der geschilderten Probleme mit der Mafiagruppe war daher nicht zu befürchten, weil es nach eigener Aussage möglich war, dieser Verfolgung durch eine Veränderung des Wohnsitzes innerhalb Marokkos zu entgehen. Daher ist unter Würdigung aller Umstände eine Negativfeststellung hinsichtlich einer Verfolgung des Beschwerdeführers aufgrund seiner Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder politischen Gesinnung in Marokko. Gleiches gilt auch für den Fall der Rückkehr des Beschwerdeführers nach Marokko. Nach glaubwürdiger eigener Aussage in der mündlichen Verhandlung am 14.02.2017 hat der Beschwerdeführer keine Angst vor dem Staat und keine staatlichen Verfolgungshandlungen, Folter, Todesstrafe oder unmenschliche Strafe bzw Behandlung zu befürchten. Da der Beschwerdeführer es bereits früher geschafft hat, sich der Verfolgung der Mafia innerhalb von Marokko zu entziehen, ist es nicht glaubhaft, weshalb dies auch nicht bei seiner Rückkehr in den Herkunftsstaat gelingen sollte. Daher war auch hinsichtlich der Rückkehr nach Marokko eine Negativfeststellung zu treffen. 2.8 Die Feststellungen zur Lage im Herkunftsstaat beruhen auf dem aktuellen Länderinformationsbericht der Staatendokumentation für Marokko samt den dort publizierten Quellen und Nachweisen. Bezüglich der Erkenntnisquellen zur Lage im Herkunftsstaat wurden sowohl Berichte verschiedener ausländischer Behörden, etwa die allgemein anerkannten Berichte des Deutschen Auswärtigen Amtes, als auch jene von internationalen Organisationen, wie bspw. dem UNHCR, sowie Berichte von allgemein anerkannten unabhängigen Nachrichtenorganisationen, wie zum Beispiel der Schweizerischen Flüchtlingshilfe, herangezogen. Angesichts der Seriosität und Plausibilität der angeführten Erkenntnisquellen sowie dem Umstand, dass diese Berichte auf einer Vielzahl verschiedener, voneinander unabhängigen Quellen beruhen und dennoch ein in den Kernaussagen übereinstimmendes Gesamtbild ohne wissentliche Widersprüche darbieten, besteht kein Grund, an der Richtigkeit der Angaben zu zweifeln und wurden die dem gegenständlichen Erkenntnis zugrunde gelegten Länderberichte vom Beschwerdeführer im Zuge der Beschwerde nicht beanstandet. Die Länderberichte wurden dem Beschwerdeführer im Rahmen seiner niederschriftlichen Einvernahme durch die belangte Behörde vom 18.07.2017 ausgefolgt und ihm die Möglichkeit einer Stellungnahme eingeräumt. Von dieser nahm der Beschwerdeführer mit den Worten "Nein, ich verzichte darauf ich kenne mich aus. Brauche diese Informationen nicht" keinen Gebrauch und verzichtete explizit auf die Abgabe einer Stellungnahme. Anlässlich der mündlichen Verhandlung am 14.02.2017 erörterte das Bundesverwaltungsgericht die Länderfeststellungen und gab dem Beschwerdeführer die Gelegenheit zur Stellungnahme, die er nutzte und vorbrachte: "Es ist dort so, aber wenn man kein Geld hat, ist man dort nichts. Ich habe keine Zukunft in Marokko und ohne Geld werde ich sterben." Diese Stellungnahme, die ein weiterer Hinweis auf den wahren Grund des Beschwerdeführers ist, Marokko verlassen zu haben, zeigt keine Umstände auf, die geeignet wären, darzutun, dass das Länderinformationsblatt für Marokko der Staatendokumentation unrichtig oder unvollständig sei. Daher waren die Feststellungen auf Basis des aktuellen Länderinformationsblatts für Marokko und den darin publizierten Quellen zu treffen.
  2. Rechtliche Beurteilung: Zu A) Abweisung der Beschwerde
  3. Zur Rechtmäßigkeit des angefochtenen Bescheides: 3.1 Zur Nichtgewährung von Asyl:

§ 3Abs 1 Asyl

G 2005 ist einem Fremden, der in Österreich einen Antrag auf internationalen Schutz gestellt hat, soweit dieser Antrag nicht bereits

§§ 4, 4a oder 5 leg.

cit. zurückzuweisen ist, der Status des Asylberechtigten zuzuerkennen, wenn glaubhaft ist, dass ihm im Herkunftsstaat Verfolgung im Sinne des Art 1 Absch A Z 2 Genfer Flüchtlingskonvention (GFK) droht.

Paragraph 3, Absatz eins, AsylG 2005 ist einem Fremden, der in Österreich einen Antrag auf internationalen Schutz gestellt hat, soweit dieser Antrag nicht bereits

Paragraphen 4, 4 a, oder 5 leg. cit. zurückzuweisen ist, der Status des Asylberechtigten zuzuerkennen, wenn glaubhaft ist, dass ihm im Herkunftsstaat Verfolgung im Sinne des Artikel eins, Absch A Ziffer 2, Genfer Flüchtlingskonvention (GFK) droht. Flüchtling im Sinne des Art 1 Absch A Z 2 GFK ist, wer sich aus wohlbegründeter Furcht, aus Gründen der Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder der politischen Gesinnung verfolgt zu werden, außerhalb seines Heimatlandes befindet und nicht in der Lage oder im Hinblick auf diese Furch nicht gewillt ist, sich des Schutzes dieses Landes zu bedienen; oder wer staatenlos ist, sich in Folge obiger Umstände außerhalb des Landes seines gewöhnlichen Aufenthaltes befindet und nicht in der Lage oder im Hinblick auf diese Furcht nicht gewillt ist, in dieses Land zurückzukehren.Flüchtling im Sinne des Artikel eins, Absch A Ziffer 2, GFK ist, wer sich aus wohlbegründeter Furcht, aus Gründen der Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder der politischen Gesinnung verfolgt zu werden, außerhalb seines Heimatlandes befindet und nicht in der Lage oder im Hinblick auf diese Furch nicht gewillt ist, sich des Schutzes dieses Landes zu bedienen; oder wer staatenlos ist, sich in Folge obiger Umstände außerhalb des Landes seines gewöhnlichen Aufenthaltes befindet und nicht in der Lage oder im Hinblick auf diese Furcht nicht gewillt ist, in dieses Land zurückzukehren. Zentraler Aspekt der in Art 1 Absch A Z 2 GFK definierten Verfolgung im Herkunftsstaat ist die wohlbegründete Furcht vor Verfolgung. Eine Furcht kann nur dann wohlbegründet sein, wenn sie im Lichte der speziellen Situation des Asylwerbers unter Berücksichtigung der Verhältnisse im Verfolgerstaat objektiv nachvollziehbar ist. Es kommt nicht darauf an, ob sich eine bestimmte Person in einer konkreten Situation tatsächlich fürchtet, sondern ob sich eine mit Vernunft begabte Person in dieser Situation aus Konventionsgründen fürchten würde. Unter Verfolgung ist ein ungerechtfertigter Eingriff von erheblicher Intensität in die zu schützende persönliche Sphäre des einzelnen zu verstehen. Erhebliche Intensität liegt vor, wenn der Eingriff geeignet ist, die Unzumutbarkeit der Inanspruchnahme des Schutzes des Heimatstaates zu begründen. Die Verfolgungsgefahr steht mit der wohlbegründeten Furcht in engstem Zusammenhang und ist Bezugspunkt der wohlbegründeten Furcht. Eine Verfolgungsgefahr ist dann anzunehmen, wenn eine Verfolgung mit einer maßgeblichen Wahrscheinlichkeit droht, die entfernte Möglichkeit einer Verfolgung genügt nicht (VwGH 06.10.1999, 99/01/0279).Zentraler Aspekt der in Artikel eins, Absch A Ziffer 2, GFK definierten Verfolgung im Herkunftsstaat ist die wohlbegründete Furcht vor Verfolgung. Eine Furcht kann nur dann wohlbegründet sein, wenn sie im Lichte der speziellen Situation des Asylwerbers unter Berücksichtigung der Verhältnisse im Verfolgerstaat objektiv nachvollziehbar ist. Es kommt nicht darauf an, ob sich eine bestimmte Person in einer konkreten Situation tatsächlich fürchtet, sondern ob sich eine mit Vernunft begabte Person in dieser Situation aus Konventionsgründen fürchten würde. Unter Verfolgung ist ein ungerechtfertigter Eingriff von erheblicher Intensität in die zu schützende persönliche Sphäre des einzelnen zu verstehen. Erhebliche Intensität liegt vor, wenn der Eingriff geeignet ist, die Unzumutbarkeit der Inanspruchnahme des Schutzes des Heimatstaates zu begründen. Die Verfolgungsgefahr steht mit der wohlbegründeten Furcht in engstem Zusammenhang und ist Bezugspunkt der wohlbegründeten Furcht. Eine Verfolgungsgefahr ist dann anzunehmen, wenn eine Verfolgung mit einer maßgeblichen Wahrscheinlichkeit droht, die entfernte Möglichkeit einer Verfolgung genügt nicht (VwGH 06.10.1999, 99/01/0279). Im gegenständlichen Fall fehlt es am Tatbestandmerkmal einer wohlbegründeten Furcht vor Verfolgung. Wirtschaftliche Gründe – Armut und schlechte Aussichten – qualifizieren grundsätzlich nicht als asylrelevante Fluchtgründe iSd GFK, sodass bereits aus diesem Grund der Status eines Asylberechtigten nicht zuzuerkennen war. Eine mit Vernunft begabte Person würde sich in einer solchen Situation nicht fürchten, weil keine konkreten Indikatoren vorliegen, dass eine Verfolgung der Person des Beschwerdeführers wahrscheinlich wäre. Damit konnte der Beschwerdeführer keinen Asylgrund glaubhaft machen. Auch das Vorbringen hinsichtlich der Verfolgung durch eine nicht näher bezeichnete Mafiagruppe ist mangels Glaubhaftigkeit nicht geeignet, einen asylrelevanten Fluchtgrund iSd GFK darzustellen, sodass mangels Glaubhaftmachung einer asylrelevanten Verfolgung im Herkunftsstaat die Voraussetzungen für Asyl nicht gegeben sind. Selbst wenn man den Fluchtgrund der Verfolgung durch eine Mafiagruppe Glauben schenkt, wäre damit nichts gewonnen. Da der Beschwerdeführer selbst der behaupteten Verfolgung durch diese Gruppe innerhalb von Marokko ausstellen konnte, liegt kein Grund vor, aufgrund dieser Privatverfolgung Marokko zu verlassen. Daher waren die Voraussetzungen für Asyl nicht gegeben. Die Voraussetzungen für die Erteilung von Asyl sind daher nicht gegeben. Aus diesem Grund war die Beschwerde

Spruchpunkt I. des angefochtenen Bescheides

§ 28Abs 2 Vw

GVG iVm § 3 Abs 1 AsylG als unbegründet abzuweisen.Die Voraussetzungen für die Erteilung von Asyl sind daher nicht gegeben. Aus diesem Grund war die Beschwerde

Spruchpunkt römisch eins. des angefochtenen Bescheides

Paragraph 28, Absatz 2, VwGVG in Verbindung mit Paragraph 3, Absatz eins, AsylG als unbegründet abzuweisen. 3.2. Zur Nichtgewährung von subsidiärem Schutz:

§ 8Abs 1 Z 1 Asyl

G ist der Status des subsidiär Schutzberechtigten einem Fremden zuzuerkennen, der in Österreich einen Antrag auf internationalen Schutz gestellt hat, wenn dieser in Bezug auf die Zuerkennung des Status des Asylberechtigten abgewiesen wird, wenn eine Zurückweisung, Zurückschiebung oder Abschiebung des Fremden in seinen Herkunftsstaat eine reale Gefahr einer Verletzung von Art 2 EMRK, Art 3 EMRK oder der Protokolle Nr 6 oder Nr 13 zur ERMK (ZPMRK) bedeuten würde oder für ihn als Zivilperson eine ernsthafte Bedrohung des Lebens oder der Unversehrtheit infolge willkürlicher Gewalt im Rahmen eines internationalen oder innerstaatlichen Konfliktes mit sich bringen würde.

Paragraph 8, Absatz eins, Ziffer eins, AsylG ist der Status des subsidiär Schutzberechtigten einem Fremden zuzuerkennen, der in Österreich einen Antrag auf internationalen Schutz gestellt hat, wenn dieser in Bezug auf die Zuerkennung des Status des Asylberechtigten abgewiesen wird, wenn eine Zurückweisung, Zurückschiebung oder Abschiebung des Fremden in seinen Herkunftsstaat eine reale Gefahr einer Verletzung von Artikel 2, EMRK, Artikel 3, EMRK oder der Protokolle Nr 6 oder Nr 13 zur ERMK (ZPMRK) bedeuten würde oder für ihn als Zivilperson eine ernsthafte Bedrohung des Lebens oder der Unversehrtheit infolge willkürlicher Gewalt im Rahmen eines internationalen oder innerstaatlichen Konfliktes mit sich bringen würde. Dem Beschwerdeführer droht in Marokko - wie oben bereits dargelegt wurde - keine asylrelevante Verfolgung. Auch dafür, dass dem Beschwerdeführer im Falle einer Rückkehr nach Marokko die notdürftigste Lebensgrundlage entzogen und die Schwelle des Art 3 EMRK überschritten wäre, gibt es im vorliegenden Beschwerdefall keinen Anhaltspunkt. Der Beschwerdeführer ist volljährig, gesund und somit arbeitsfähig. Er weist eine mehrjährige Schulbildung und verfügt nach eigener Aussage über eine Ausbildung als Schweißer. Bis zu seiner Ausreise lebte der Beschwerdeführer in einem Haus seiner Familie in Mdakra. Durch die Aufnahme einer entsprechenden Tätigkeit als Schweißer sollte er zum Verdienst seines Lebensunterhaltes imstande sein. Zudem leben seine Eltern und seine Geschwister nach wie vor in seinem Herkunftsstaat, sodass er nicht auf sich alleine gestellt ist. Damit ist der Beschwerdeführer nicht durch die Außerlandesschaffung nach Marokko in seinem Recht

Art 3

EMRK verletzt, weil die Grundbedürfnisse der menschlichen Existenz im konkreten Fall gedeckt werden können. Dass der Beschwerdeführer allenfalls in Österreich wirtschaftlich gegenüber seiner Situation in Marokko besser gestellt ist, genügt für die Annahme, er würde in Marokko keine Lebensgrundlage vorfinden und somit seine Existenz nicht decken können. Hierfür fehlen im vorliegenden Fall alle Hinweise auf derart exzeptionelle Umstände.Auch dafür, dass dem Beschwerdeführer im Falle einer Rückkehr nach Marokko die notdürftigste Lebensgrundlage entzogen und die Schwelle des Artikel 3, EMRK überschritten wäre, gibt es im vorliegenden Beschwerdefall keinen Anhaltspunkt. Der Beschwerdeführer ist volljährig, gesund und somit arbeitsfähig. Er weist eine mehrjährige Schulbildung und verfügt nach eigener Aussage über eine Ausbildung als Schweißer. Bis zu seiner Ausreise lebte der Beschwerdeführer in einem Haus seiner Familie in Mdakra. Durch die Aufnahme einer entsprechenden Tätigkeit als Schweißer sollte er zum Verdienst seines Lebensunterhaltes imstande sein. Zudem leben seine Eltern und seine Geschwister nach wie vor in seinem Herkunftsstaat, sodass er nicht auf sich alleine gestellt ist. Damit ist der Beschwerdeführer nicht durch die Außerlandesschaffung nach Marokko in seinem Recht

Artikel 3

, EMRK verletzt, weil die Grundbedürfnisse der menschlichen Existenz im konkreten Fall gedeckt werden können. Dass der Beschwerdeführer allenfalls in Österreich wirtschaftlich gegenüber seiner Situation in Marokko besser gestellt ist, genügt für die Annahme, er würde in Marokko keine Lebensgrundlage vorfinden und somit seine Existenz nicht decken können. Hierfür fehlen im vorliegenden Fall alle Hinweise auf derart exzeptionelle Umstände. Ganz allgemein besteht in Marokko derzeit keine solche Gefährdungslage, dass gleichsam jeder, der dorthin zurückkehrt, einer Gefährdung im Sinne des Art 2 und 3 EMRK oder des

  1. oder
  2. ZPEMRK ausgesetzt wäre. Im Verfahren sind auch keine Umstände bekannt geworden und ergeben sich auch nicht aus dem amtliches Wissen darstellenden Länderinformationsblatt für Marokko, die nahelegen würden, dass bezogen auf den Beschwerdeführer ein reales Risiko einer gegen Art 2 oder 3 EMRK verstoßenden Behandlung bzw der Todesstrafe besteht.Ganz allgemein besteht in Marokko derzeit keine solche Gefährdungslage, dass gleichsam jeder, der dorthin zurückkehrt, einer Gefährdung im Sinne des Artikel 2 und 3 EMRK oder des
  3. oder
  4. ZPEMRK ausgesetzt wäre. Im Verfahren sind auch keine Umstände bekannt geworden und ergeben sich auch nicht aus dem amtliches Wissen darstellenden Länderinformationsblatt für Marokko, die nahelegen würden, dass bezogen auf den Beschwerdeführer ein reales Risiko einer gegen Artikel 2, oder 3 EMRK verstoßenden Behandlung bzw der Todesstrafe besteht. Die Beschwerde erweist sich daher insoweit als unbegründet, sodass sie auch hinsichtlich des Spruchpunktes II. des angefochtenen Bescheides

§ 28Abs 2 Vw

GVG iVm § 8 Abs 1 Z 1 AsylG abzuweisen war.Die Beschwerde erweist sich daher insoweit als unbegründet, sodass sie auch hinsichtlich des Spruchpunktes römisch zwei. des angefochtenen Bescheides

Paragraph 28, Absatz 2, VwGVG in Verbindung mit Paragraph 8, Absatz eins, Ziffer eins, AsylG abzuweisen war. 3.

  1. Zur Rückkehrentscheidung und Anspruch auf Erteilung eines Aufenthaltstitels: 3.3.
  2. Rechtslage

§ 10Abs 1 Z 3 Asyl

G 2005 ist eine Entscheidung nach diesem Bundesgesetz (dem AsylG) mit einer Rückkehrentscheidung oder einer Anordnung zur Außerlandesbringung

dem 8. Hauptstück des FPG zu verbinden, wenn der Antrag auf internationalen Schutz sowohl bezüglich der Zuerkennung des Status des Asylberechtigten als auch der Zuerkennung des Status des subsidiär Schutzberechtigten abgewiesen wird.

Paragraph 10, Absatz eins, Ziffer 3, AsylG 2005 ist eine Entscheidung nach diesem Bundesgesetz (dem AsylG) mit einer Rückkehrentscheidung oder einer Anordnung zur Außerlandesbringung

dem 8. Hauptstück des FPG zu verbinden, wenn der Antrag auf internationalen Schutz sowohl bezüglich der Zuerkennung des Status des Asylberechtigten als auch der Zuerkennung des Status des subsidiär Schutzberechtigten abgewiesen wird.

§ 52Abs 2 Z 2 FPG hat das Bundesamt unter einem (§ 10 Asyl

G) mit Bescheid eine Rückkehrentscheidung zu erlassen, wenn dessen Antrag auf internationalen Schutz sowohl bezüglich der Zuerkennung des Status des Asylberechtigten als auch der Zuerkennung des Status des subsidiär Schutzberechtigten abgewiesen wird und kein Fall der §§ 8 Abs 3a oder 9 Abs 2 AsylG 2005 (i.e. Feststellung der Unzulässigkeit der Zurückweisung, Zurückschiebung oder Abschiebung aus dem Titel der Art 2 oder 3 EMRK bzw

  1. oder
  2. ZPEMRK in Fällen des Vorliegens von Aberkennungsgründen) vorliegt und ihm kein Aufenthaltsrecht nach anderen Bundesgesetzen zukommt. Ein Fall der §§ 8 Abs 3a oder 9 Abs 2 AsylG 2005 (Nichtzuerkennung bzw. Aberkennung von subsidiärem Schutz wegen Vorliegens von Aberkennungsgründen) liegt im Beschwerdefall nicht vor.

Paragraph 52, Absatz 2, Ziffer 2, FPG hat das Bundesamt unter einem (Paragraph 10, AsylG) mit Bescheid eine Rückkehrentscheidung zu erlassen, wenn dessen Antrag auf internationalen Schutz sowohl bezüglich der Zuerkennung des Status des Asylberechtigten als auch der Zuerkennung des Status des subsidiär Schutzberechtigten abgewiesen wird und kein Fall der Paragraphen 8, Absatz 3 a, oder 9 Absatz 2, AsylG 2005 (i.e. Feststellung der Unzulässigkeit der Zurückweisung, Zurückschiebung oder Abschiebung aus dem Titel der Artikel 2, oder 3 EMRK bzw 6. oder 13. ZPEMRK in Fällen des Vorliegens von Aberkennungsgründen) vorliegt und ihm kein Aufenthaltsrecht nach anderen Bundesgesetzen zukommt. Ein Fall der Paragraphen 8, Absatz 3 a, oder 9 Absatz 2, AsylG 2005 (Nichtzuerkennung bzw. Aberkennung von subsidiärem Schutz wegen Vorliegens von Aberkennungsgründen) liegt im Beschwerdefall nicht vor.

§ 9

Abs 1 BFA-VG ist die Erlassung einer Rückkehrentscheidung

§ 52

FPG, einer Anordnung zur Außerlandesbringung

§ 61

FPG, einer Ausweisung

§ 66

FPG oder eines Aufenthaltsverbotes

§ 67

FPG, wenn dadurch in das Privat- oder Familienleben des Fremden eingegriffen wird, zulässig, wenn dies zur Erreichung der im Art 8 Abs 2 EMRK genannten Ziele dringend geboten ist. Bei der Beurteilung des Privat- und Familienlebens im Sinne des Art 8 EMRK sind insbesondere die in § 9 Abs 2 Z 1 bis 9 BFA-VG aufgezählten Gesichtspunkte zu berücksichtigen (die Art und Dauer des bisherigen Aufenthaltes und die Frage, ob der bisherige Aufenthalt des Fremden rechtswidrig war, das tatsächliche Bestehen eines Familienlebens, die Schutzwürdigkeit des Privatlebens, der Grad der Integration, die Bindungen zum Heimatstaat des Fremden, die strafgerichtliche Unbescholtenheit, Verstöße gegen die öffentliche Ordnung, insbesondere im Bereich des Asyl-, Fremdenpolizei- und Einwanderungsrechts, die Frage, ob das Privat- und Familienleben des Fremden in einem Zeitpunkt entstand, in dem sich die Beteiligten ihres unsicheren Aufenthaltsstatus bewusst waren, die Frage, ob die Dauer des bisherigen Aufenthaltes des Fremden in den Behörden zurechenbaren überlangen Verzögerungen begründet ist).

Paragraph 9, Absatz eins, BFA-VG ist die Erlassung einer Rückkehrentscheidung

Paragraph 52, FPG, einer Anordnung zur Außerlandesbringung

Paragraph 61, FPG, einer Ausweisung

Paragraph 66, FPG oder eines Aufenthaltsverbotes

Paragraph 67, FPG, wenn dadurch in das Privat- oder Familienleben des Fremden eingegriffen wird, zulässig, wenn dies zur Erreichung der im Artikel 8, Absatz 2, EMRK genannten Ziele dringend geboten ist. Bei der Beurteilung des Privat- und Familienlebens im Sinne des Artikel 8, EMRK sind insbesondere die in Paragraph 9, Absatz 2, Ziffer eins bis 9 BFA-VG aufgezählten Gesichtspunkte zu berücksichtigen (die Art und Dauer des bisherigen Aufenthaltes und die Frage, ob der bisherige Aufenthalt des Fremden rechtswidrig war, das tatsächliche Bestehen eines Familienlebens, die Schutzwürdigkeit des Privatlebens, der Grad der Integration, die Bindungen zum Heimatstaat des Fremden, die strafgerichtliche Unbescholtenheit, Verstöße gegen die öffentliche Ordnung, insbesondere im Bereich des Asyl-, Fremdenpolizei- und Einwanderungsrechts, die Frage, ob das Privat- und Familienleben des Fremden in einem Zeitpunkt entstand, in dem sich die Beteiligten ihres unsicheren Aufenthaltsstatus bewusst waren, die Frage, ob die Dauer des bisherigen Aufenthaltes des Fremden in den Behörden zurechenbaren überlangen Verzögerungen begründet ist).

§ 58Abs 1 Asyl

G 2005 hat das Bundesamt die Erteilung eines Aufenthaltstitels

§ 57Asyl

G 2005 (Aufenthaltstitel besonderer Schutz) von Amts wegen zu prüfen, wenn der Antrag auf internationalen Schutz bezüglich der Zuerkennung des Status des Asylberechtigten als auch der Zuerkennung des Status des subsidiär Schutzberechtigten abgewiesen wird (Z 2) oder wenn ein Fremder sich nicht rechtmäßig im Bundesgebiet aufhält und nicht in den Anwendungsbereich des 6. Hauptstückes des FPG fällt (Z 5).

§ 58Abs 2 Asyl

G 2005 hat das Bundesamt einen Aufenthaltstitel

§ 55Asyl

G 2005 (Aufenthaltstitel aus Gründen des Art 8 EMRK) von Amts wegen zu erteilen, wenn eine Rückkehrentscheidung auf Grund des § 9 Abs 1 bis 3 BFA-VG (bis zum FrÄG 2015: "rechtskräftig") auf Dauer für unzulässig erklärt wird (bis zum FrÄG 2015: "wurde"). Das Bundesamt hat über das Ergebnis der von Amts wegen erfolgten Prüfung der Erteilung eines Aufenthaltstitels

§§ 55und 57 im verfahrensabschließenden Bescheid abzusprechen (§ 58 Abs 3 Asyl

G 2005). Auch wenn der Gesetzgeber das Bundesamt im Verfahren zur Erlassung einer Rückkehrentscheidung zur Prüfung und spruchmäßigen Erledigung der Voraussetzungen der §§ 55 und 57 AsylG 2005 von Amts wegen, dh auch ohne dahingehenden Antrag des Beschwerdeführers, verpflichtet, ist die Frage der Erteilung eines solchen Titels auch ohne vorhergehenden Antrag im Beschwerdeverfahren gegen den negativen Bescheid durchsetzbar und daher Gegenstand der Sachentscheidung des Bundesverwaltungsgerichts (vgl VwGH 28.01.2015, Ra 2014/20/0121).

Paragraph 58, Absatz eins, AsylG 2005 hat das Bundesamt die Erteilung eines Aufenthaltstitels

Paragraph 57, AsylG 2005 (Aufenthaltstitel besonderer Schutz) von Amts wegen zu prüfen, wenn der Antrag auf internationalen Schutz bezüglich der Zuerkennung des Status des Asylberechtigten als auch der Zuerkennung des Status des subsidiär Schutzberechtigten abgewiesen wird (Ziffer 2,) oder wenn ein Fremder sich nicht rechtmäßig im Bundesgebiet aufhält und nicht in den Anwendungsbereich des 6. Hauptstückes des FPG fällt (Ziffer 5,).

Paragraph 58, Absatz 2, AsylG 2005 hat das Bundesamt einen Aufenthaltstitel

Paragraph 55, AsylG 2005 (Aufenthaltstitel aus Gründen des Artikel 8, EMRK) von Amts wegen zu erteilen, wenn eine Rückkehrentscheidung auf Grund des Paragraph 9, Absatz eins bis 3 BFA-VG (bis zum FrÄG 2015: "rechtskräftig") auf Dauer für unzulässig erklärt wird (bis zum FrÄG 2015: "wurde"). Das Bundesamt hat über das Ergebnis der von Amts wegen erfolgten Prüfung der Erteilung eines Aufenthaltstitels

Paragraphen 55 und 57 im verfahrensabschließenden Bescheid abzusprechen (Paragraph 58, Absatz 3, AsylG 2005). Auch wenn der Gesetzgeber das Bundesamt im Verfahren zur Erlassung einer Rückkehrentscheidung zur Prüfung und spruchmäßigen Erledigung der Voraussetzungen der Paragraphen 55 und 57 AsylG 2005 von Amts wegen, dh auch ohne dahingehenden Antrag des Beschwerdeführers, verpflichtet, ist die Frage der Erteilung eines solchen Titels auch ohne vorhergehenden Antrag im Beschwerdeverfahren gegen den negativen Bescheid durchsetzbar und daher Gegenstand der Sachentscheidung des Bundesverwaltungsgerichts vergleiche VwGH 28.01.2015, Ra 2014/20/0121).

§ 52

Abs 9 FPG hat das Bundesamt mit einer Rückkehrentscheidung gleichzeitig festzustellen, dass eine Abschiebung eines Drittstaatsangehörigen

§ 46

FPG in einen oder mehrere bestimmte Staaten zulässig ist, es sei denn, dass dies aus vom Drittstaatsangehörigen zu vertretenden Gründen nicht möglich sei.

Paragraph 52, Absatz 9, FPG hat das Bundesamt mit einer Rückkehrentscheidung gleichzeitig festzustellen, dass eine Abschiebung eines Drittstaatsangehörigen

Paragraph 46, FPG in einen oder mehrere bestimmte Staaten zulässig ist, es sei denn, dass dies aus vom Drittstaatsangehörigen zu vertretenden Gründen nicht möglich sei. 3.3.2. Anwendung der Rechtslage auf den Beschwerdefall Indizien dafür, dass der Beschwerdeführer einen Sachverhalt verwirklicht, bei dem ihm ein Aufenthaltstitel

§ 57Asyl

G (Aufenthaltstitel besonderer Schutz) zu erteilen wäre, sind weder vorgebracht worden noch hervorgekommen: Weder war der Aufenthalt des Beschwerdeführers seit mindestens einem Jahr iSd § 46a Abs 1 Z 1 oder 1a FPG geduldet, noch ist dieser zur Gewährleistung der Strafverfolgung von gerichtlich strafbaren Handlungen oder zur Geltendmachung und Durchsetzung von zivilrechtlichen Ansprüchen im Zusammenhang mit solchen strafbaren Handlungen notwendig, noch ist der Beschwerdeführer Opfer von Gewalt iSd § 57 Abs. 1 Z 3 AsylG.Indizien dafür, dass der Beschwerdeführer einen Sachverhalt verwirklicht, bei dem ihm ein Aufenthaltstitel

Paragraph 57, AsylG (Aufenthaltstitel besonderer Schutz) zu erteilen wäre, sind weder vorgebracht worden noch hervorgekommen: Weder war der Aufenthalt des Beschwerdeführers seit mindestens einem Jahr iSd Paragraph 46 a, Absatz eins, Ziffer eins, oder 1a FPG geduldet, noch ist dieser zur Gewährleistung der Strafverfolgung von gerichtlich strafbaren Handlungen oder zur Geltendmachung und Durchsetzung von zivilrechtlichen Ansprüchen im Zusammenhang mit solchen strafbaren Handlungen notwendig, noch ist der Beschwerdeführer Opfer von Gewalt iSd Paragraph 57, Absatz eins, Ziffer 3, AsylG. Zu prüfen ist daher, ob eine Rückkehrentscheidung mit Art 8 EMRK vereinbar ist, weil sie nur dann zulässig wäre und nur im verneinenden Fall ein Aufenthaltstitel nach § 55 AsylG überhaupt in Betracht käme. Die Vereinbarkeit mit Art 8 EMRK ist aus folgenden Gründen gegeben:Zu prüfen ist daher, ob eine Rückkehrentscheidung mit Artikel 8, EMRK vereinbar ist, weil sie nur dann zulässig wäre und nur im verneinenden Fall ein Aufenthaltstitel nach Paragraph 55, AsylG überhaupt in Betracht käme. Die Vereinbarkeit mit Artikel 8, EMRK ist aus folgenden Gründen gegeben: Nach Ansicht des Bundesverwaltungsgerichtes ergibt auch eine individuelle Abwägung der berührten Interessen, dass ein Eingriff in das Privatleben des Beschwerdeführers durch seine Außerlandesbringung als im Sinne des Art 8 Abs 2 EMRK verhältnismäßig angesehen werden kann.Nach Ansicht des Bundesverwaltungsgerichtes ergibt auch eine individuelle Abwägung der berührten Interessen, dass ein Eingriff in das Privatleben des Beschwerdeführers durch seine Außerlandesbringung als im Sinne des Artikel 8, Absatz 2, EMRK verhältnismäßig angesehen werden kann. Das vorliegende Asylverfahren erreichte, gerechnet von der Antragstellung am 29.12.2015 bis zum Datum der vorliegenden Entscheidung im Mai 2017 keine nennenswerte Dauer. Verzögerungen der Entscheidungsfindung sind nicht gegeben. Der seit 29.12.2015 andauernde Aufenthalt des Beschwerdeführers beruhte auf einer vorläufigen, nicht endgültig gesicherten rechtlichen Grundlage, weshalb dieser während der gesamten Daher des Aufenthaltes in Österreich nicht darauf vertrauen durfte, dass er sich in Österreich auf rechtlich gesicherte Weise bleibend verfestigen kann. Abgesehen davon ist eine Verfestigung innerhalb einer Aufenthaltsdauer von knapp 16 Monaten kaum denkbar. In Österreich führt der Beschwerdeführer – wie er selbst angibt und wie sich aus der Kürze des Aufenthalts ableiten lässt – kein iSd Art 8 EMRK geschütztes Privat- oder Familienleben. Das Gewicht seiner privaten Interessen wird daher dadurch gemindert, dass sie in einem Zeitpunkt entstanden, in dem er sich seines unsicheren Aufenthaltsstatus bewusst war (vgl VwGH 19.02.2009, 2008/18/0721; 30.04.2009, 2009/21/0086; VfSlg. 18.382/2008 mHa EGMR 24.11.1998, 40.447/98, Mitchell; EGMR 11.04.2006, 61.292/00, Useinov). Der Beschwerdeführer führt nach eigenen Angaben keine Lebensgemeinschaft oder eine "familienähnliche" Beziehung in Österreich. Die Beziehung zu einer nicht einmal mit vollem Namen bekannten Frau, die der Beschwerdeführer erst kurz kennt und mit der er drei Tage zusammen verbracht hat, ist nicht als Lebensgemeinschaft zu qualifizieren. Es fehlen alle Sachverhaltselemente, aus denen sich die Existenz gewisser in einem Zeitraum eines rund sechzehnmonatigen Aufenthaltes entstandener – unter dem Gesichtspunkt des Privatlebens relevanter – Bindungen allenfalls hätte ergeben können (wie etwa Teilnahme am Erwerbsleben und am sozialen Leben in Österreich, Selbsterhaltungsfähigkeit, Erwerb von nachweisbaren Sprachkenntnissen). Gleichzeitig hat der Beschwerdeführer in seinem Herkunftsstaat, in dem er aufgewachsen ist und knapp den Großteil seines bisherigen Lebens verbracht hat, sprachliche und kulturelle Verbindungen und auch familiäre Anknüpfungspunkte.In Österreich führt der Beschwerdeführer – wie er selbst angibt und wie sich aus der Kürze des Aufenthalts ableiten lässt – kein iSd Artikel 8, EMRK geschütztes Privat- oder Familienleben. Das Gewicht seiner privaten Interessen wird daher dadurch gemindert, dass sie in einem Zeitpunkt entstanden, in dem er sich seines unsicheren Aufenthaltsstatus bewusst war vergleiche VwGH 19.02.2009, 2008/18/0721; 30.04.2009, 2009/21/0086; VfSlg. 18.382 aus 2008, mHa EGMR 24.11.1998, 40.447/98, Mitchell; EGMR 11.04.2006, 61.292/00, Useinov). Der Beschwerdeführer führt nach eigenen Angaben keine Lebensgemeinschaft oder eine "familienähnliche" Beziehung in Österreich. Die Beziehung zu einer nicht einmal mit vollem Namen bekannten Frau, die der Beschwerdeführer erst kurz kennt und mit der er drei Tage zusammen verbracht hat, ist nicht als Lebensgemeinschaft zu qualifizieren. Es fehlen alle Sachverhaltselemente, aus denen sich die Existenz gewisser in einem Zeitraum eines rund sechzehnmonatigen Aufenthaltes entstandener – unter dem Gesichtspunkt des Privatlebens relevanter – Bindungen allenfalls hätte ergeben können (wie etwa Teilnahme am Erwerbsleben und am sozialen Leben in Österreich, Selbsterhaltungsfähigkeit, Erwerb von nachweisbaren Sprachkenntnissen). Gleichzeitig hat der Beschwerdeführer in seinem Herkunftsstaat, in dem er aufgewachsen ist und knapp den Großteil seines bisherigen Lebens verbracht hat, sprachliche und kulturelle Verbindungen und auch familiäre Anknüpfungspunkte. Dem allenfalls bestehenden Interesse des Beschwerdeführers an einem Verbleib in Österreich (bzw Europa) stehen öffentliche Interessen gegenüber. Zum einen steht ihnen das öffentliche Interesse daran gegenüber, dass das geltende Migrationsrecht auch vollzogen wird, indem Personen, die ohne Aufenthaltstitel aufhältig sind – gegebenenfalls nach Abschluss eines allfälligen Verfahrens über einen Antrag auf internationalen Schutz – auch zur tatsächlichen Ausreise verhalten werden. Im Fall des Beschwerdeführers, der keine nennenswerten Integrationsschritte in Österreich vorzuweisen hat, kommt hinzu, dass er nach eigenen Aussagen Drogen konsumiert hat, mehrfach mit dem Strafgesetz in Konflikt geraten ist. Der Beschwerdeführer wurde knapp fünf Monate nach seiner Einreise nach Österreich bereits erstmalig am 09.05.2016 wegen der Vergehen des vorschriftswidrigen Überlassens von Suchtgift nach § 27 Abs 1 Z 1,Dem allenfalls bestehenden Interesse des Beschwerdeführers an einem Verbleib in Österreich (bzw Europa) stehen öffentliche Interessen gegenüber. Zum einen steht ihnen das öffentliche Interesse daran gegenüber, dass das geltende Migrationsrecht auch vollzogen wird, indem Personen, die ohne Aufenthaltstitel aufhältig sind – gegebenenfalls nach Abschluss eines allfälligen Verfahrens über einen Antrag auf internationalen Schutz – auch zur tatsächlichen Ausreise verhalten werden. Im Fall des Beschwerdeführers, der keine nennenswerten Integrationsschritte in Österreich vorzuweisen hat, kommt hinzu, dass er nach eigenen Aussagen Drogen konsumiert hat, mehrfach mit dem Strafgesetz in Konflikt geraten ist. Der Beschwerdeführer wurde knapp fünf Monate nach seiner Einreise nach Österreich bereits erstmalig am 09.05.2016 wegen der Vergehen des vorschriftswidrigen Überlassens von Suchtgift nach Paragraph 27, Absatz eins, Ziffer eins,, 8. Fall SMG, des versuchten Diebstahls nach §§ 15, 127 StGB sowie des vorschriftmäßigen Anbietens an einen anderen von Suchtgift nach § 27 Abs 1 Z 1, 7. Fall SMG für schuldig befunden und zu einer bedingten Freiheitsstrafe in der Dauer von zwei Monaten unter einer Probezeit von drei Jahren verurteilt. Knapp zwei Monate später, am 05.07.2016 wurde der Beschwerdeführer wegen versuchter Entfremdung unbarer Zahlungsmittel

§§ 15, 241e Abs 3 St

GB, Urkundenunterdrückung

§ 229Abs 1 St

GB, versuchtem schweren gewerbsmäßigen Einbruchsdiebstahl

§§ 15, 127, 128 Abs 1 Z 5, 129 Abs 1 Z 1, 130 Abs 1 1. Fall St

GB und Nötigung

§ 105St

GB zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr verurteilt. Der am 16.12.2016 von der Staatsanwaltschaft Innsbruck gestellte Strafantrag, den Beschwerdeführer, der in einem Kaufhaus in Innsbruck ein Paar Kopfhörer wegzunehmen versucht habe, um sich dadurch unrechtmäßig zu bereichern, wegen Begehung des versuchten Diebstahls nach §§ 15, 127 StGB zu bestrafen und die bedingte Strafnachsicht des Bezirksgerichts Leopoldstadt sowie die bedingte Entlassung zu widerrufen, wurde nach Kenntnisstand des Bundesverwaltungsgericht noch nicht vom Bezirksgericht Innsbruck verhandelt, zeigt aber auf, dass der Beschwerdeführer entgegen den Beteuerungen in der mündlichen Verhandlung am 14.02.2017 nicht imstande ist, sich entsprechend der österreichischen Rechtsordnung zu verhalten und diese zu akzeptieren. Der Beschwerdeführer hat ein Verhalten gesetzt, das keine Achtung der (straf)rechtlich in Österreich (und insgesamt in der Union) geschützten Werte zeigt. Bei einer Gesamtbetrachtung wiegt unter diesen Umständen das öffentliche Interesse an der Aufrechterhaltung der Durchsetzung der geltenden Bedingungen des Einwanderungsrechts und an der Befolgung der den Aufenthalt von Fremden regelnden Vorschriften, denen aus der Sicht des Schutzes und der Aufrechthaltung der öffentlichen Ordnung - und damit eines von Art 8 Abs 2 EMRK erfassten Interesses - ein hoher Stellenwert zukommt (vgl zB VwGH 30.04.2009, 2009/21/0086), schwerer als die schwach ausgebildeten privaten Interessen des Beschwerdeführers am Verbleib in Österreich.8. Fall SMG, des versuchten Diebstahls nach Paragraphen 15, 127, StGB sowie des vorschriftmäßigen Anbietens an einen anderen von Suchtgift nach Paragraph 27, Absatz eins, Ziffer eins, 7, Fall SMG für schuldig befunden und zu einer bedingten Freiheitsstrafe in der Dauer von zwei Monaten unter einer Probezeit von drei Jahren verurteilt. Knapp zwei Monate später, am 05.07.2016 wurde der Beschwerdeführer wegen versuchter Entfremdung unbarer Zahlungsmittel

Paragraphen 15, 241 e, Absatz 3, StGB, Urkundenunterdrückung

Paragraph 229, Absatz eins, StGB, versuchtem schweren gewerbsmäßigen Einbruchsdiebstahl

Paragraphen 15, 127, 128, Absatz eins, Ziffer 5, 129, Absatz eins, Ziffer eins, 130, Absatz eins, 1. Fall StGB und Nötigung

Paragraph 105, StGB zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr verurteilt. Der am 16.12.2016 von der Staatsanwaltschaft Innsbruck gestellte Strafantrag, den Beschwerdeführer, der in einem Kaufhaus in Innsbruck ein Paar Kopfhörer wegzunehmen versucht habe, um sich dadurch unrechtmäßig zu bereichern, wegen Begehung des versuchten Diebstahls nach Paragraphen 15, 127, StGB zu bestrafen und die bedingte Strafnachsicht des Bezirksgerichts Leopoldstadt sowie die bedingte Entlassung zu widerrufen, wurde nach Kenntnisstand des Bundesverwaltungsgericht noch nicht vom Bezirksgericht Innsbruck verhandelt, zeigt aber auf, dass der Beschwerdeführer entgegen den Beteuerungen in der mündlichen Verhandlung am 14.02.2017 nicht imstande ist, sich entsprechend der österreichischen Rechtsordnung zu verhalten und diese zu akzeptieren. Der Beschwerdeführer hat ein Verhalten gesetzt, das keine Achtung der (straf)rechtlich in Österreich (und insgesamt in der Union) geschützten Werte zeigt. Bei einer Gesamtbetrachtung wiegt unter diesen Umständen das öffentliche Interesse an der Aufrechterhaltung der Durchsetzung der geltenden Bedingungen des Einwanderungsrechts und an der Befolgung der den Aufenthalt von Fremden regelnden Vorschriften, denen aus der Sicht des Schutzes und der Aufrechthaltung der öffentlichen Ordnung - und damit eines von Artikel 8, Absatz 2, EMRK erfassten Interesses - ein hoher Stellenwert zukommt vergleiche zB VwGH 30.04.2009, 2009/21/0086), schwerer als die schwach ausgebildeten privaten Interessen des Beschwerdeführers am Verbleib in Österreich. Die Erlassung einer Rückkehrentscheidung kann daher nicht im Sinne von § 9 Abs 2 BFA-VG als unzulässig angesehen werden, weshalb auch die Erteilung eines Aufenthaltstitels nach § 55 AsylG 2005 nicht in Betracht kommt.Die Erlassung einer Rückkehrentscheidung kann daher nicht im Sinne von Paragraph 9, Absatz 2, BFA-VG als unzulässig angesehen werden, weshalb auch die Erteilung eines Aufenthaltstitels nach Paragraph 55, AsylG 2005 nicht in Betracht kommt. Die sonstigen Voraussetzungen einer Rückkehrentscheidung nach § 10 Abs 1 Z 3 AsylG § 52 Abs 2 Z 2 FPG sind erfüllt, diese ist auch sonst nicht (zB vorübergehend nach Art 8 EMRK, vgl. § 9 Abs 3 BFA-VG und VwGH 28.04.2015, Ra 2014/18/0146) unzulässig. Der Beschwerdeführer verfügt auch über kein sonstiges Aufenthaltsrecht.Die sonstigen Voraussetzungen einer Rückkehrentscheidung nach Paragraph 10, Absatz eins, Ziffer 3, AsylG Paragraph 52, Absatz 2, Ziffer 2, FPG sind erfüllt, diese ist auch sonst nicht (zB vorübergehend nach Artikel 8, EMRK, vergleiche Paragraph 9, Absatz 3, BFA-VG und VwGH 28.04.2015, Ra 2014/18/0146) unzulässig. Der Beschwerdeführer verfügt auch über kein sonstiges Aufenthaltsrecht. Mit der Entscheidung über die Rückkehrentscheidung ist

§ 52

Abs 9 FPG 2005 gleichzeitig festzustellen, dass die Abschiebung

§ 46leg.cit.

in einen bestimmten Staat zulässig ist. Die Abschiebung in einen Staat ist

§ 50Abs 1 FPG unzulässig, wenn dadurch Art 2 oder 3 EMRK oder deren 6.

bzw. 13. ZPEMRK verletzt würden oder für den Betroffenen als Zivilperson eine ernsthafte Bedrohung des Lebens oder der Unversehrtheit infolge willkürlicher Gewalt im Rahmen eines internationalen oder innerstaatlichen Konfliktes verbunden wäre.

§ 50

Abs 2 FPG ist die Abschiebung in einen Staat unzulässig, wenn stichhaltige Gründe für die Annahme bestehen, dass dort das Leben des Betroffenen oder seine Freiheit aus Gründen seiner Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder persönlichen Ansichten bedroht wäre, es sei denn, es bestehe eine innerstaatliche Fluchtalternative. Nach § 50 Abs 3 FPG ist die Abschiebung unzulässig, solange ihr die Empfehlung einer vorläufigen Maßnahme durch den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte entgegensteht.Mit der Entscheidung über die Rückkehrentscheidung ist

Paragraph 52, Absatz 9, FPG 2005 gleichzeitig festzustellen, dass die Abschiebung

Paragraph 46, leg.cit. in einen bestimmten Staat zulässig ist. Die Abschiebung in einen Staat ist

Paragraph 50, Absatz eins, FPG unzulässig, wenn dadurch Artikel 2, oder 3 EMRK oder deren

  1. bzw.
  2. ZPEMRK verletzt würden oder für den Betroffenen als Zivilperson eine ernsthafte Bedrohung des Lebens oder der Unversehrtheit infolge willkürlicher Gewalt im Rahmen eines internationalen oder innerstaatlichen Konfliktes verbunden wäre.

Paragraph 50, Absatz 2, FPG ist die Abschiebung in einen Staat unzulässig, wenn stichhaltige Gründe für die Annahme bestehen, dass dort das Leben des Betroffenen oder seine Freiheit aus Gründen seiner Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder persönlichen Ansichten bedroht wäre, es sei denn, es bestehe eine innerstaatliche Fluchtalternative. Nach Paragraph 50, Absatz 3, FPG ist die Abschiebung unzulässig, solange ihr die Empfehlung einer vorläufigen Maßnahme durch den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte entgegensteht. Der der Feststellung zugrunde liegende Sachverhalt wurde einerseits im Zusammenhang mit der Prüfung von §§ 3 und 8 AsylG 2005 bejaht und ergibt sich andererseits aus dem Fehlen einer einschlägigen Empfehlung des EGMR. Die im angefochtenen Bescheid getroffene Feststellung der Zulässigkeit der Abschiebung nach Marokko erfolgte daher zu Recht.Der der Feststellung zugrunde liegende Sachverhalt wurde einerseits im Zusammenhang mit der Prüfung von Paragraphen 3 und 8 AsylG 2005 bejaht und ergibt sich andererseits aus dem Fehlen einer einschlägigen Empfehlung des EGMR. Die im angefochtenen Bescheid getroffene Feststellung der Zulässigkeit der Abschiebung nach Marokko erfolgte daher zu Recht. Daher ist die Beschwerde hinsichtlich Spruchpunkt III. des angefochtenen Bescheides

§ 28Abs 2 Vw

GVG iVm § 8 Abs 1 Z 1 AsylG 2005 abzuweisen.Daher ist die Beschwerde hinsichtlich Spruchpunkt römisch drei. des angefochtenen Bescheides

Paragraph 28, Absatz 2, VwGVG in Verbindung mit Paragraph 8, Absatz eins, Ziffer eins, AsylG 2005 abzuweisen. 3.4. Zur Erlassung eines Einreiseverbots

§ 53

Abs 1 FPG kann mit einer Rückkehrentscheidung vom Bundesamt mit Bescheid ein Einreiseverbot erlassen werden. Das Einreiseverbot ist die Anweisung an den Drittstaatsangehörigen, für einen festgelegten Zeitraum nicht in das Hoheitsgebiet der Mitgliedstaaten einzureisen und sich dort nicht aufzuhalten.

Paragraph 53, Absatz eins, FPG kann mit einer Rückkehrentscheidung vom Bundesamt mit Bescheid ein Einreiseverbot erlassen werden. Das Einreiseverbot ist die Anweisung an den Drittstaatsangehörigen, für einen festgelegten Zeitraum nicht in das Hoheitsgebiet der Mitgliedstaaten einzureisen und sich dort nicht aufzuhalten. Ein Einreiseverbot

Abs 1 ist

§ 53

Abs 3 Z 1 FPG für die Dauer von höchstens zehn Jahren, in den Fällen der Z 5 bis 8 auch unbefristet zu erlassen, wenn bestimmte Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass der Aufenthalt des Drittstaatsangehörigen eine schwerwiegende Gefahr für die öffentliche Ordnung oder Sicherheit darstellt. Als bestimmte Tatsache, die bei der Bemessung der Dauer des Einreiseverbotes neben den anderen in Art 8 Abs 2 EMRK genannten öffentlichen Interessen relevant ist, hat insbesondere zu gelten, wenn ein Drittstaatsangehöriger von einem Gericht zu einer unbedingten Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten, zu einer bedingt oder teilbedingt nachgesehenen Freiheitsstrafe von mehr als sechs Monaten oder mehr als einmal wegen auf der gleichen schädlichen Neigung beruhenden strafbaren Handlungen rechtskräftig verurteilt worden ist.Ein Einreiseverbot

Absatz eins, ist

Paragraph 53, Absatz 3, Ziffer eins, FPG für die Dauer von höchstens zehn Jahren, in den Fällen der Ziffer 5 bis 8 auch unbefristet zu erlassen, wenn bestimmte Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass der Aufenthalt des Drittstaatsangehörigen eine schwerwiegende Gefahr für die öffentliche Ordnung oder Sicherheit darstellt. Als bestimmte Tatsache, die bei der Bemessung der Dauer des Einreiseverbotes neben den anderen in Artikel 8, Absatz 2, EMRK genannten öffentlichen Interessen relevant ist, hat insbesondere zu gelten, wenn ein Drittstaatsangehöriger von einem Gericht zu einer unbedingten Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten, zu einer bedingt oder teilbedingt nachgesehenen Freiheitsstrafe von mehr als sechs Monaten oder mehr als einmal wegen auf der gleichen schädlichen Neigung beruhenden strafbaren Handlungen rechtskräftig verurteilt worden ist. Der Beschwerdeführer wurde rechtskräftig durch das Landesgericht für Strafsachen zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr verurteilt. Damit liegt das objektive Tatbestandsmerkmal des § 53 Abs 3 Z 1 FPG vor.Der Beschwerdeführer wurde rechtskräftig durch das Landesgericht für Strafsachen zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr verurteilt. Damit liegt das objektive Tatbestandsmerkmal des Paragraph 53, Absatz 3, Ziffer eins, FPG vor. Die Verhängung des Einreiseverbots und die Bemessung seiner Dauer erfolgt

der zum Entscheidungszeitpunkt durchzuführenden individuellen Gefährdungsprognose. Es ist für hierbei beurteilen, ob und welches Gefahrenpotential vom Fremden ausgeht. Hierbei ist die Art und Schwere des erfolgten Fehlverhaltens und das daraus ableitende Persönlichkeitsbild des Fremden maßgeblich. Das Fehlverhalten des Beschwerdeführers richtet sich einerseits gegen das Verbot Suchtgift anzubieten und andererseits gegen fremdes Eigentum. Er wurde zum zweiten Mal einschlägig wegen Diebstahls verurteilt. Ein weiterer Strafantrag wegen Verdacht ein Paar Kopfhörer gestohlen zu haben, ist anhängig. Zur Strafbemessung der Delikte, die zur Verhängung von einem Jahr Freiheitsstrafe führten, berücksichtigte das Landesgericht für Strafsachen als Milderungsgründe den teilweisen Versuch und das Geständnis, als Erschwerungsgründe die wiederholte Tatwiederholung im Rahmen der Gewerbsmäßigkeit. Im Rahmen der mündlichen Verhandlung am 14.02.2016 bejahte der Beschwerdeführer die Frage des erkennenden Richters, ob er diese Delikte, die er begangen hat, für in Ordnung befindet mit "Ja" und versuchte über Nachfrage seine Schuld zu bagatellisieren, da er unter Drogen-, Alkohol-, Medikamenten- und Kokaineinfluss gestanden habe und weiter, dass er gar nichts gemacht hätte. Trotz einschlägiger Verurteilungen bezeichnete sich der Beschwerdeführer auch nicht als Kriminellen. Hieraus ist zu schließen, dass der Beschwerdeführer nicht das Unrecht seines Handelns einsieht, sich eher als Opfer sieht und daher keineswegs davon ausgegangen werden kann, dass der Beschwerdeführer hinkünftig keine Eigentumsdelikte mehr begehen wird. Der Strafantrag der Staatsanwaltschaft Innsbruck weist in diese Richtung, wenn auch klar festgehalten wird, dass hinsichtlich dieses Vorwurfs keine Verurteilung vorliegt und die Unschuldsvermutung gilt. Dennoch ist hieraus ersichtlich, dass ein Gefahrenpotential vom Beschwerdeführer für das Hab und Gut Dritter ausgeht. Mit dem Verbot der Einreise nach Österreich (und weite Teile der EU) ist es dem Beschwerdeführer effektiv nicht mehr möglich, Eigentumsdelikte in Österreich zu begehen. Die Maßnahme ist daher geeignet, die Bevölkerung vor der Gefahr durch den Beschwerdeführer bestohlen zu werden zu schützen. Angesichts des möglichen Zeitrahmens von bis zu 10 Jahren erscheint das auf fünf Jahre begrenzte Einreiseverbot angemessen. Vor diesem Hintergrund ist die Verhängung eines Einreiseverbots von fünf Jahren im vorliegenden Fall gerechtfertigt. Dem Einreiseverbot stehen – wie oben dargelegt (3.3.2) – keine privaten und familiären Interessen des Beschwerdeführers in Österreich entgegen. Der Umstand, dass der Beschwerdeführer nach seiner Darstellung einen Onkel in Italien hat, welchen er innerhalb des fünfjährigen Einreiseverbots nicht besuchen kann, ist angesichts des angegeben Kontakts – der Onkel unterstützte den Beschwerdeführer vor seiner Inhaftierung mit monatlichen Geldzahlungen – als wenig ausgeprägt zu bezeichnen, sodass ein diesbezüglicher Eingriff in das Privat- und Familienleben des Beschwerdeführers angesichts des überwiegenden öffentlichen Interesses am Schutz der Bevölkerung vor der vom Beschwerdeführer ausgehenden Gefahr nicht nennenswert ins Gewicht fällt. Daher war die Verhängung des Einreiseverbots von fünf Jahren auch vor dem Hintergrund der Abwägung der familiären und privaten Interessen des Beschwerdeführers iSd Art 8 EMRK zulässig.Dem Einreiseverbot stehen – wie oben dargelegt (3.3.2) – keine privaten und familiären Interessen des Beschwerdeführers in Österreich entgegen. Der Umstand, dass der Beschwerdeführer nach seiner Darstellung einen Onkel in Italien hat, welchen er innerhalb des fünfjährigen Einreiseverbots nicht besuchen kann, ist angesichts des angegeben Kontakts – der Onkel unterstützte den Beschwerdeführer vor seiner Inhaftierung mit monatlichen Geldzahlungen – als wenig ausgeprägt zu bezeichnen, sodass ein diesbezüglicher Eingriff in das Privat- und Familienleben des Beschwerdeführers angesichts des überwiegenden öffentlichen Interesses am Schutz der Bevölkerung vor der vom Beschwerdeführer ausgehenden Gefahr nicht nennenswert ins Gewicht fällt. Daher war die Verhängung des Einreiseverbots von fünf Jahren auch vor dem Hintergrund der Abwägung der familiären und privaten Interessen des Beschwerdeführers iSd Artikel 8, EMRK zulässig. Daher ist die Beschwerde hinsichtlich Spruchpunkt IV. des angefochtenen Bescheides

§ 28Abs 2 Vw

GVG iVm § 53 Abs 1 iVm Abs 3 Z 1 FPG 2005 abzuweisen.Daher ist die Beschwerde hinsichtlich Spruchpunkt römisch vier. des angefochtenen Bescheides

Paragraph 28, Absatz 2, VwGVG in Verbindung mit Paragraph 53, Absatz eins, in Verbindung mit Absatz 3, Ziffer eins, FPG 2005 abzuweisen. 3.5. Aberkennung der aufschiebenden Wirkung

§ 18

Abs 1 BFA-VG kann vom BFA ua einer Beschwerde gegen eine abweisende Entscheidung über einen Antrag auf internationalen Schutz die aufschiebende Wirkung aberkennen, wenn der Asylwerber aus einem sicheren Herkunftsstaat (§ 19 BFA-VG) stammt (Z 1).

Paragraph 18, Absatz eins, BFA-VG kann vom BFA ua einer Beschwerde gegen eine abweisende Entscheidung über einen Antrag auf internationalen Schutz die aufschiebende Wirkung aberkennen, wenn der Asylwerber aus einem sicheren Herkunftsstaat (Paragraph 19, BFA-VG) stammt (Ziffer eins,). Sichere Herkunftsstaaten sind ua die Herkunftsstaaten, die mit Verordnung der Bundesregierung als sichere Herkunftsstaaten festgestellt wurden (§ 19 Abs 5 Z 2 BFA-VG).Sichere Herkunftsstaaten sind ua die Herkunftsstaaten, die mit Verordnung der Bundesregierung als sichere Herkunftsstaaten festgestellt wurden (Paragraph 19, Absatz 5, Ziffer 2, BFA-VG). Nach § 1 Z 9 Herkunftsstaaten-Verordnung, BGBl II Nr 177/2009, in der Fassung BGBl II Nr 47/2016, gilt Marokko als sicherer Herkunftsstaat. Wir oben aufgezeigt, ist für die Rückkehr nach Marokko keine reale Gefahr einer Menschenrechtsverletzung gegeben, weshalb die Aberkennung der aufschiebenden Wirkung einer Beschwerde gegen den gegenständlichen bekämpften Bescheid zulässig war.Nach Paragraph eins, Ziffer 9, Herkunftsstaaten-Verordnung, Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr 177 aus 2009,, in der Fassung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr 47 aus 2016,, gilt Marokko als sicherer Herkunftsstaat. Wir oben aufgezeigt, ist für die Rückkehr nach Marokko keine reale Gefahr einer Menschenrechtsverletzung gegeben, weshalb die Aberkennung der aufschiebenden Wirkung einer Beschwerde gegen den gegenständlichen bekämpften Bescheid zulässig war. Die Beschwerde erweist sich daher insoweit als unbegründet, dass sie auch hinsichtlich des Spruchpunktes V. des angefochtenen Bescheides

§ 28Abs 2 Vw

GVG iVm § 18 Abs 1 Z 1 BFA-VG abzuweisen war.Die Beschwerde erweist sich daher insoweit als unbegründet, dass sie auch hinsichtlich des Spruchpunktes römisch fünf. des angefochtenen Bescheides

Paragraph 28, Absatz 2, VwGVG in Verbindung mit Paragraph 18, Absatz eins, Ziffer eins, BFA-VG abzuweisen war. 3.6 Keine Frist für die freiwillige Ausreise

§ 55

Abs 1a FPG 2005 besteht ua eine Frist für die freiwillige Ausreise nicht, wenn eine Entscheidung auf Grund eines Verfahrens

§ 18BFA-VG durchführbar wird.

Hierunter fallen neben Verfahren, in denen einer Beschwerde ex lege keine aufschiebende Wirkung zukam, auf die Verfahren, in denen das BFA die aufschiebende Wirkung aberkannt hat und in denen jeweils keine Zuerkennung der aufschiebenden Wirkung durch das Bundesverwaltungsgericht

§ 18

Abs 5 BFA-VG erfolgt ist.

Paragraph 55, Absatz eins a, FPG 2005 besteht ua eine Frist für die freiwillige Ausreise nicht, wenn eine Entscheidung auf Grund eines Verfahrens

Paragraph 18, BFA-VG durchführbar wird. Hierunter fallen neben Verfahren, in denen einer Beschwerde ex lege keine aufschiebende Wirkung zukam, auf die Verfahren, in denen das BFA die aufschiebende Wirkung aberkannt hat und in denen jeweils keine Zuerkennung der aufschiebenden Wirkung durch das Bundesverwaltungsgericht

Paragraph 18, Absatz 5, BFA-VG erfolgt ist. Im vorliegenden Fall hat die belangte Behörde einer Beschwerde gegen den bekämpften Bescheid vom 11.10.2016 die aufschiebende Wirkung – zu Recht, wie oben ausgeführt wurde – nicht zuerkannt. Nach § 18 Abs 5 BFA-VG hat das Bundesverwaltungsgericht der Beschwerde, der die aufschiebende Wirkung vom BFA aberkannt wurde, binnen einer Woche ab Vorlage der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zuzuerkennen, wenn anzunehmen ist, dass eine Zurückweisung, Zurückschiebung oder Abschiebung des Fremden in seinen Herkunftsstaat eine reale Gefahr einer Verletzung von Art 2 EMRK, Art 3 EMRK, Art 8 EMRK oder der Protokolle Nr 6 oder Nr 13 zur Konvention bedeuten würde oder für ihn als Zivilperson eine ernsthafte Bedrohung des Lebens oder der Unversehrtheit infolge willkürlicher Gewalt im Rahmen eines internationalen oder innerstaatlichen Konfliktes mit sich bringen würde.Nach Paragraph 18, Absatz 5, BFA-VG hat das Bundesverwaltungsgericht der Beschwerde, der die aufschiebende Wirkung vom BFA aberkannt wurde, binnen einer Woche ab Vorlage der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zuzuerkennen, wenn anzunehmen ist, dass eine Zurückweisung, Zurückschiebung oder Abschiebung des Fremden in seinen Herkunftsstaat eine reale Gefahr einer Verletzung von Artikel 2, EMRK, Artikel 3, EMRK, Artikel 8, EMRK oder der Protokolle Nr 6 oder Nr 13 zur Konvention bedeuten würde oder für ihn als Zivilperson eine ernsthafte Bedrohung des Lebens oder der Unversehrtheit infolge willkürlicher Gewalt im Rahmen eines internationalen oder innerstaatlichen Konfliktes mit sich bringen würde. Wie bereits oben erörtert, besteht bei der Rückkehr des Beschwerdeführers nach Marokko keine Gefahr, dass dieser der Todesstrafe, der Folter, der unmenschlichen Behandlung oder für ihn als Zivilperson eine ernsthafte Bedrohung des Lebens oder der Unversehrtheit infolge willkürlicher Gewalt im Rahmen eines internationalen oder innerstaatlichen Konfliktes droht. Ein von Art 8 EMRK geschützter Eingriff in sein Privat- und Familienleben ist ebenfalls mangels Bestehens eines schützenswerten Privat- und Familienleben in Österreich nicht zu befürchten. Die nach der ständigen Judikatur des Verwaltungsgerichtshofes durchzuführende Interessensabwägung zwischen den Interessen des Beschwerdeführers und jenen Österreichs ergibt, wie bereits oben ausgeführt, einen Überhang der Interessen Österreichs an der unverzüglichen Vollstreckung des bekämpften Bescheides. Damit waren keine Gründe für die Zuerkennung der aufschiebenden Wirkung

§ 18

Abs 5 BFA-VG gegeben.Wie bereits oben erörtert, besteht bei der Rückkehr des Beschwerdeführers nach Marokko keine Gefahr, dass dieser der Todesstrafe, der Folter, der unmenschlichen Behandlung oder für ihn als Zivilperson eine ernsthafte Bedrohung des Lebens oder der Unversehrtheit infolge willkürlicher Gewalt im Rahmen eines internationalen oder innerstaatlichen Konfliktes droht. Ein von Artikel 8, EMRK geschützter Eingriff in sein Privat- und Familienleben ist ebenfalls mangels Bestehens eines schützenswerten Privat- und Familienleben in Österreich nicht zu befürchten. Die nach der ständigen Judikatur des Verwaltungsgerichtshofes durchzuführende Interessensabwägung zwischen den Interessen des Beschwerdeführers und jenen Österreichs ergibt, wie bereits oben ausgeführt, einen Überhang der Interessen Österreichs an der unverzüglichen Vollstreckung des bekämpften Bescheides. Damit waren keine Gründe für die Zuerkennung der aufschiebenden Wirkung

Paragraph 18, Absatz 5, BFA-VG gegeben. Zu Recht hat daher die belangte Behörde § 55 Abs 1a FPG 2005 zur Anwendung gebracht. Die Beschwerde erweist sich daher insoweit als unbegründet, dass sie auch hinsichtlich des Spruchpunktes VI. des angefochtenen Bescheides

§ 28Abs 2 Vw

GVG abzuweisen war.Zu Recht hat daher die belangte Behörde Paragraph 55, Absatz eins a, FPG 2005 zur Anwendung gebracht. Die Beschwerde erweist sich daher insoweit als unbegründet, dass sie auch hinsichtlich des Spruchpunktes römisch sechs. des angefochtenen Bescheides

Paragraph 28, Absatz 2, VwGVG abzuweisen war. Zu B) Unzulässigkeit der Revision:

§ 25aAbs. 1 Vw

GG hat das Verwaltungsgericht im Spruch seines Erkenntnisses oder Beschlusses auszusprechen, ob die Revision

Art. 133Abs.

4 B-VG zulässig ist. Der Ausspruch ist kurz zu begründen.

Paragraph 25 a, Absatz eins, VwGG hat das Verwaltungsgericht im Spruch seines Erkenntnisses oder Beschlusses auszusprechen, ob die Revision

Artikel 133, Absatz 4, B-VG zulässig ist.

Der Ausspruch ist kurz zu begründen. Die Revision ist

Art. 133Abs.

4 B-VG nicht zulässig, weil die Entscheidung nicht von der Lösung einer Rechtsfrage abhängt, der grundsätzliche Bedeutung zukommt. Weder weicht die gegenständliche Entscheidung von der bisherigen Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes ab, noch fehlt es an einer Rechtsprechung; weiters ist die vorliegende Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes auch nicht als uneinheitlich zu beurteilen. Auch liegen keine sonstigen Hinweise auf eine grundsätzliche Bedeutung der zu lösenden Rechtsfrage vor.Die Revision ist

Artikel 133

, Absatz 4, B-VG nicht zulässig, weil die Entscheidung nicht von der Lösung einer Rechtsfrage abhängt, der grundsätzliche Bedeutung zukommt. Weder weicht die gegenständliche Entscheidung von der bisherigen Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes ab, noch fehlt es an einer Rechtsprechung; weiters ist die vorliegende Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes auch nicht als uneinheitlich zu beurteilen. Auch liegen keine sonstigen Hinweise auf eine grundsätzliche Bedeutung der zu lösenden Rechtsfrage vor. Im gegenständlichen Fall wurde keine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung aufgeworfen. Die vorliegende Entscheidung basiert auf den oben genannten Entscheidungen des Verwaltungsgerichtshofes. European Case Law IdentifierECLI:AT:BVWG:2017:I413.2141402.1.00

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.