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{'item': 'W173 1427242-1'}

Obsah (11)§ 13Art. 133§ 3§ 10§ 8§ 58§ 17Art. 130§ 28§ 31§ 25a

RIS Dokument GerichtBVwG Entscheidungsdatum24.04.2018 GeschäftszahlW173 1427242-1 SpruchW173 1427242-1/22E BESCHLUSS Das Bundesverwaltungsgericht hat durch die Richterin Dr. Margit Möslinger-Gehmayr a

§ 13Abs. 7 AVG idg

F iVm §§ 28 Abs. 1 und 31 Abs. 1 VwGVG idgF hinsichtlich Spruchpunkt I. des angefochtenen Bescheides vom 23.5.2012 eingestellt.Das Verfahren wird wegen Zurückziehung der Beschwerde

Paragraph 13, Absatz 7, AVG idgF in Verbindung mit Paragraphen 28, Absatz eins und 31 Absatz eins, VwGVG idgF hinsichtlich Spruchpunkt römisch eins. des angefochtenen Bescheides vom 23.5.2012 eingestellt. B) Die Revision ist

Art. 133Abs.

4 B-VG nicht zulässig.Die Revision ist

Artikel 133, Absatz 4, B-VG nicht zulässig. Text

ENTSCHEIDUNGSGRÜNDE: I. Verfahrensgang und Sachverhalt:römisch eins. Verfahrensgang und Sachverhalt:

  1. Herr XXXX (in der Folge BF), StA Afghanistan, stellte am 6.4.2012 einen Antrag auf Gewährung von internationalem Schutz.
  2. Herr römisch 40 (in der Folge BF), StA Afghanistan, stellte am 6.4.2012 einen Antrag auf Gewährung von internationalem Schutz.
  3. Mit Bescheid vom 23.5.2012, Zl 1204.162-BAT, wies das vormalige Bundesasylamt, nunmehr Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl (in der Folge die belangte Behörde) unter Spruchpunkt I. den Antrag des BF auf internationalen Schutz hinsichtlich der Zuerkennung des Status des Asylberechtigten

§ 3Abs. 1 i

Vm § 2 Abs. 1 Z 13 AsylG 2005 ab. Ebenso wurde unter Spruchpunkt II. der Antrag auf internationalen Schutz hinsichtlich der Zuerkennung des Status des subsidiär Schutzberechtigten in Bezug auf den Herkunftsstaat Afghanistan abgewiesen. Der BF wurde

§ 10Abs.

1 Z 2 leg.cit. unter Spruchpunkt III. aus dem österreichischen Bundesgebiet nach Afghanistan ausgewiesen. Der BF bekämpfte den Bescheid vom 23.5.2012 mit Beschwerde vom 6.6.2012 in allen Spruchpunkten.2. Mit Bescheid vom 23.5.2012, Zl 1204.162-BAT, wies das vormalige Bundesasylamt, nunmehr Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl (in der Folge die belangte Behörde) unter Spruchpunkt römisch eins. den Antrag des BF auf internationalen Schutz hinsichtlich der Zuerkennung des Status des Asylberechtigten

Paragraph 3, Absatz eins, in Verbindung mit Paragraph 2, Absatz eins, Ziffer 13, AsylG 2005 ab. Ebenso wurde unter Spruchpunkt römisch zwei. der Antrag auf internationalen Schutz hinsichtlich der Zuerkennung des Status des subsidiär Schutzberechtigten in Bezug auf den Herkunftsstaat Afghanistan abgewiesen. Der BF wurde

Paragraph 10, Absatz eins, Ziffer 2, leg.cit. unter Spruchpunkt römisch drei. aus dem österreichischen Bundesgebiet nach Afghanistan ausgewiesen. Der BF bekämpfte den Bescheid vom 23.5.2012 mit Beschwerde vom 6.6.2012 in allen Spruchpunkten. 3. Nach Durchführung einer mündlichen Verhandlung am 26.8.2014 vor dem Bundesverwaltungsgericht wurde die unter der Aktenzahl W118 1427242-1 protokollierte Beschwerde des BF mit Erkenntnis vom 13.11.2014, W118 1427242-1/9E, unter Spruchpunkt A.I. zum Spruchteil I des Bescheides vom 23.5.2012, Zl 1204.162-BAT, abgewiesen. Unter Spruchpunkt A.II wurde dem BF der Status des subsidiär Schutzberechtigten

§ 8Abs. 1 Asyl

G 2005 in Bezug auf den Herkunftsstaat Afghanistan zuerkannt und unter Spruchpunkt A.III. dem BF die Aufenthaltsberechtigung als subsidiär Schutzberechtigter bis zum 13.11.2015 erteilt. Mit Spruchpunkt A.IV. wurde Spruchpunkt III des angefochtenen Bescheides ersatzlos behoben.römisch eins des Bescheides vom 23.5.2012, Zl 1204.162-BAT, abgewiesen. Unter Spruchpunkt A.II wurde dem BF der Status des subsidiär Schutzberechtigten

Paragraph 8, Absatz eins, AsylG 2005 in Bezug auf den Herkunftsstaat Afghanistan zuerkannt und unter Spruchpunkt A.III. dem BF die Aufenthaltsberechtigung als subsidiär Schutzberechtigter bis zum 13.11.2015 erteilt. Mit Spruchpunkt A.IV. wurde Spruchpunkt römisch drei des angefochtenen Bescheides ersatzlos behoben.

  1. Auf Grund der Beschwerde vom 8.6.2015 an den Verfassungsgerichtshof gegen Spruchteil A.I. des Erkenntnisses vom 13.11.2014, W118 1427242-1/9E, wurde vom Verfassungs-gerichtshof mit Erkenntnis vom 19.11.2015, Zl E2012/2014-19, Spruchpunkt A.I. des Erkenntnisses des Bundesverwaltungsgerichts, W118 1427242-1/9E, behoben.
  2. Auf Grund der Unzuständigkeitserklärung der Gerichtsabteilung W118 wurde der Akt der Gerichtsabteilung W173 unter der Aktenzahl W173 1427242-1 zugeteilt. Im Rahmen der Verhandlung vor dem Bundesverwaltungsgericht am 24.4.2018 zog der BF seine Beschwerde vom 6.6.2012 gegen Spruchpunkt I. des Bescheides vom 23.5.2012, Zl 1204.162-BAT, zur Abweisung seines Antrags auf internationalen Schutz hinsichtlich der Zuerkennung des Status des Asylberechtigten zurück.
  3. Auf Grund der Unzuständigkeitserklärung der Gerichtsabteilung W118 wurde der Akt der Gerichtsabteilung W173 unter der Aktenzahl W173 1427242-1 zugeteilt. Im Rahmen der Verhandlung vor dem Bundesverwaltungsgericht am 24.4.2018 zog der BF seine Beschwerde vom 6.6.2012 gegen Spruchpunkt römisch eins. des Bescheides vom 23.5.2012, Zl 1204.162-BAT, zur Abweisung seines Antrags auf internationalen Schutz hinsichtlich der Zuerkennung des Status des Asylberechtigten zurück. II. Rechtliche Beurteilung:römisch zwei. Rechtliche Beurteilung: Das Verfahren der Verwaltungsgerichte mit Ausnahme des Bundesfinanzgerichtes ist durch das VwGVG, BGBl. I 2013/33 idF BGBl. I 2013/122, geregelt (§ 1 leg.cit.).

§ 58Abs. 2 Vw

GVG bleiben entgegenstehende Bestimmungen, die zum Zeitpunkt des Inkrafttretens dieses Bundesgesetzes bereits kundgemacht wurden, in Kraft.Das Verfahren der Verwaltungsgerichte mit Ausnahme des Bundesfinanzgerichtes ist durch das VwGVG, BGBl. römisch eins 2013/33 in der Fassung BGBl. römisch eins 2013/122, geregelt (Paragraph eins, leg.cit.).

Paragraph 58, Absatz 2, VwGVG bleiben entgegenstehende Bestimmungen, die zum Zeitpunkt des Inkrafttretens dieses Bundesgesetzes bereits kundgemacht wurden, in Kraft.

§ 17Vw

GVG sind, soweit in diesem Bundesgesetz nicht anderes bestimmt ist, auf das Verfahren über Beschwerden

Art. 130Abs.

1 B-VG die Bestimmungen des AVG mit Ausnahme der §§ 1 bis 5 sowie des IV. Teiles, die Bestimmungen der Bundesabgabenordnung - BAO, BGBl. Nr. 194/1961, des Agrarverfahrensgesetzes - AgrVG, BGBl. Nr. 173/1950, und des Dienstrechtsverfahrensgesetzes 1984 - DVG, BGBl. Nr. 29/1984, und im Übrigen jene verfahrensrechtlichen Bestimmungen in Bundes- oder Landesgesetzen sinngemäß anzuwenden, die die Behörde in dem dem Verfahren vor dem Verwaltungsgericht vorangegangenen Verfahren angewendet hat oder anzuwenden gehabt hätte.

Paragraph 17, VwGVG sind, soweit in diesem Bundesgesetz nicht anderes bestimmt ist, auf das Verfahren über Beschwerden

Artikel 130

, Absatz eins, B-VG die Bestimmungen des AVG mit Ausnahme der Paragraphen eins bis 5 sowie des römisch vier. Teiles, die Bestimmungen der Bundesabgabenordnung - BAO, Bundesgesetzblatt Nr. 194 aus 1961,, des Agrarverfahrensgesetzes - AgrVG, Bundesgesetzblatt Nr. 173 aus 1950,, und des Dienstrechtsverfahrensgesetzes 1984 - DVG, Bundesgesetzblatt Nr. 29 aus 1984,, und im Übrigen jene verfahrensrechtlichen Bestimmungen in Bundes- oder Landesgesetzen sinngemäß anzuwenden, die die Behörde in dem dem Verfahren vor dem Verwaltungsgericht vorangegangenen Verfahren angewendet hat oder anzuwenden gehabt hätte.

§ 28Abs. 1 Vw

GVG hat das Verwaltungsgericht, sofern die Beschwerde nicht zurückzuweisen oder das Verfahren einzustellen ist, die Rechtssache durch Erkenntnis zu erledigen.

Paragraph 28, Absatz eins, VwGVG hat das Verwaltungsgericht, sofern die Beschwerde nicht zurückzuweisen oder das Verfahren einzustellen ist, die Rechtssache durch Erkenntnis zu erledigen.

§ 31Abs. 1 Vw

GVG erfolgen die Entscheidungen und Anordnungen durch Beschluss, soweit nicht ein Erkenntnis zu fällen ist.

Paragraph 31, Absatz eins, VwGVG erfolgen die Entscheidungen und Anordnungen durch Beschluss, soweit nicht ein Erkenntnis zu fällen ist.

§ 13Abs.

7 AVG können Anbringen in jeder Lage des Verfahrens zurückgezogen werden.

Paragraph 13, Absatz 7, AVG können Anbringen in jeder Lage des Verfahrens zurückgezogen werden. In welchen Fällen das Verfahren einzustellen ist, regelt das VwGVG nicht. Die Einstellung steht nach allgemeinem Verständnis am Ende jenes Verfahrens, in denen ein Erledigungsanspruch nach Beschwerdeeinbringung verloren geht, worunter auch der Fall der Zurückziehung der Beschwerde zu subsumieren ist (vgl. Fister/Fuchs/Sachs, Das neue Verwaltungsgerichtsverfahren [2013] § 28 VwGVG, Anm. 5).In welchen Fällen das Verfahren einzustellen ist, regelt das VwGVG nicht. Die Einstellung steht nach allgemeinem Verständnis am Ende jenes Verfahrens, in denen ein Erledigungsanspruch nach Beschwerdeeinbringung verloren geht, worunter auch der Fall der Zurückziehung der Beschwerde zu subsumieren ist vergleiche Fister/Fuchs/Sachs, Das neue Verwaltungsgerichtsverfahren [2013] Paragraph 28, VwGVG, Anmerkung 5). Zu A) Da der BF in der mündlichen Verhandlung am 24.4.2018 vor dem Bundesverwaltungsgericht seine Beschwerde vom 6.6.2012 gegen Spruchpunkt I. des Bescheides des vormaligen Bundesasylamtes vom 23.5.2012, Zl 1204.162-BAT, zur Abweisung seines Antrags auf internationalen Schutz hinsichtlich der Zuerkennung des Status des Asylberechtigten zurückgezogen hat, ist der angefochtene Bescheid zu Spruchpunkt I. rechtskräftig geworden. Das diesbezügliche Verfahren ist

§ 13Abs. 7 AVG i

Vm §§ 28 Abs. 1 und 31 Abs. 1 VwGVG mit Beschluss einzustellen (vgl VwGH 29.4.2015, Fr 2014/20/0047).Da der BF in der mündlichen Verhandlung am 24.4.2018 vor dem Bundesverwaltungsgericht seine Beschwerde vom 6.6.2012 gegen Spruchpunkt römisch eins. des Bescheides des vormaligen Bundesasylamtes vom 23.5.2012, Zl 1204.162-BAT, zur Abweisung seines Antrags auf internationalen Schutz hinsichtlich der Zuerkennung des Status des Asylberechtigten zurückgezogen hat, ist der angefochtene Bescheid zu Spruchpunkt römisch eins. rechtskräftig geworden. Das diesbezügliche Verfahren ist

Paragraph 13, Absatz 7, AVG in Verbindung mit Paragraphen 28, Absatz eins und 31 Absatz eins, VwGVG mit Beschluss einzustellen vergleiche VwGH 29.4.2015, Fr 2014/20/0047). Zu B):

§ 25aAbs. 1 des Verwaltungsgerichtshofgesetzes 1985 (Vw

GG), BGBl. Nr. 10/1985 in der geltenden Fassung, hat das Verwaltungsgericht im Spruch seines Erkenntnisses oder Beschlusses auszusprechen, ob die Revision

Art. 133Abs.

4 B-VG zulässig ist. Der Ausspruch ist kurz zu begründen.

Paragraph 25 a, Absatz eins, des Verwaltungsgerichtshofgesetzes 1985 (VwGG), Bundesgesetzblatt Nr. 10 aus 1985, in der geltenden Fassung, hat das Verwaltungsgericht im Spruch seines Erkenntnisses oder Beschlusses auszusprechen, ob die Revision

Artikel 133, Absatz 4, B-VG zulässig ist.

Der Ausspruch ist kurz zu begründen. Die Revision gegen die gegenständliche Entscheidung ist

Art. 133Abs.

4 B-VG nicht zulässig, weil die Entscheidung nicht von der Lösung einer Rechtsfrage abhängt, der grundsätzliche Bedeutung zukommt.Die Revision gegen die gegenständliche Entscheidung ist

Artikel 133

, Absatz 4, B-VG nicht zulässig, weil die Entscheidung nicht von der Lösung einer Rechtsfrage abhängt, der grundsätzliche Bedeutung zukommt. European Case Law IdentifierECLI:AT:BVWG:2018:W173.1427242.1.00

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.