RIS Dokument GerichtBundesverwaltungsgericht Entscheidungsdatum21.04.2022 GeschäftszahlW260 2242145-1 Spruch, W260 2242145-1/8E BESCHLUSS Das Bundesverwaltungsgericht hat durch den Richter Mag. Markus
§24Ab. 2 Al
VG und Verpflichtung zum Rückersatz der unberechtigt empfangenen Notstandshilfe in der Höhe von € 7.043,36 gemäß §
§25Abs. 1 Arbeitslosenversicherungsgesetz (Al
VG), nach Beschwerdevorentscheidung vom 26.02.2021, WF 2020-0566-9-003272, wonach die Beschwerde gemäß §§ 7 Abs 4 1. Satz und 14 Verwaltungsgerichtsverfahrensgesetz (VwGVG - BGBl I Nr 33/2013) in Verbindung mit § 56 Arbeitslosenversicherungsgesetz (AlVG - BGBl Nr 609/1977), beide in geltender Fassung, als verspätet zurückgewiesen wird, beschlossen:Das Bundesverwaltungsgericht hat durch den Richter Mag. Markus BELFIN als Vorsitzender und die fachkundige Laienrichterin Mag. Anna FUCHS sowie den fachkundigen Laienrichter Alexander WIRTH als Beisitzer über die Beschwerde von römisch 40 , geboren am römisch 40 , vertreten durch Mag. Hubert WAGNER, LL.M., Rechtsanwalt in 1130 Wien, gegen den Bescheid des Arbeitsmarktservice Wien Esteplatz vom 28.04.2020 betreffend Widerruf des Bezuges von Arbeitslosengeld für die Zeiträume 28.02.2018 – 04.03.2018, 08.03.2018, 20.03.2018 – 17.04.2018, 22.04.2018 - 30.04.2018, 01.05.2018 - 07.05.2018, 10.05.2018 - 11.05.2018, 24.05.2018 - 03.06.2018, 07.06.2018 - 05.07.2018, 07.07.2018 - 27.08.2018 und 29.08.2018 - 23.09.2018 gemäß Paragraph 24, Absatz 2, Arbeitslosenversicherungsgesetz (AlVG - Bundesgesetzblatt Nr 609 aus 1977,) und Verpflichtung zum Rückersatz des unberechtigt empfangenen Arbeitslosengeld in der Höhe von € 3.544,23 gemäß §25 Absatz eins, AlVG, sowie gegen den Bescheid des Arbeitsmarktservice Wien Esteplatz vom 28.04.2020 betreffend Widerruf des Bezuges von Notstandshilfe für die Zeiträume 29.12.2018 - 31.12.2018, 01.01.2019 - 14.01.2019, 16.01.2019 - 17.04.2019, 19.04.2019 - 06.05.2019, 07.06.2019 - 18.07.2019, 31.07.2019 - 19.08.2019, 21.08.2019 - 30.09.2019, 02.10.2019 - 16.10.2019, 12.11.2019 - 16.12.2019 und 09.01.2020 - 31.01.2020 gemäß §
§24Ab. 2 Al
VG und Verpflichtung zum Rückersatz der unberechtigt empfangenen Notstandshilfe in der Höhe von € 7.043,36 gemäß §
§25Absatz eins, Arbeitslosenversicherungsgesetz (Al
VG), nach Beschwerdevorentscheidung vom 26.02.2021, WF 2020-0566-9-003272, wonach die Beschwerde gemäß Paragraphen 7, Absatz 4,
- Satz und 14 Verwaltungsgerichtsverfahrensgesetz (VwGVG - Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 33 aus 2013,) in Verbindung mit Paragraph 56, Arbeitslosenversicherungsgesetz (AlVG - Bundesgesetzblatt Nr 609 aus 1977,), beide in geltender Fassung, als verspätet zurückgewiesen wird, beschlossen: A) Das Verfahren wird eingestellt. B) Die Revision ist gemäß Art. 133 Abs. 4 B-VG nicht zulässig.Die Revision ist gemäß Artikel 133, Absatz 4, B-VG nicht zulässig. , TextBegründung:, Begründung: I. Verfahrensgang:römisch eins. Verfahrensgang:
- Mit Beschwerdevorentscheidung vom 26.02.2021, WF 2020-0566-9-003272, des Arbeitsmarktservice Wien Esteplatz (im Folgenden „belangte Behörde“), wurde die verfahrensgegenständliche Beschwerde des Beschwerdeführers vom 23.12.2020 gegen den Bescheid des Arbeitsmarktservice Wien Esteplatz vom 28.04.2020 betreffend Widerruf des Bezuges von Arbeitslosengeld für die Zeiträume 28.02.2018 – 04.03.2018, 20.03.2018 – 17.04.2018, 22.04.2018 - 30.04.2018, 01.05.2018 - 07.05.2018, 10.05.2018 - 11.05.2018, 24.05.2018 - 03.06.2018, 07.06.2018, 05.07.2018, 07.07.2018, 27.08.2018 und 29.08.2018-23.09.2018 gemäß § 24 Abs. 2 Arbeitslosenversicherungsgesetz (AlVG - BGBl Nr 609/1977) und Verpflichtung zum Rückersatz des unberechtigt empfangenen Arbeitslosengeld in der Höhe von € 3.544,23 gemäß §25 Abs. 1 AlVG und den Bescheid des Arbeitsmarktservice Wien Esteplatz vom 28.04.2020 betreffend Widerruf des Bezuges von Notstandshilfe für die Zeiträume 29.12.2018 - 31.12.2018, 01.01.2019 - 14.01.2019, 16.01.2019 - 17.04.2019, 19.04.2019 - 06.05.2019, 07.06.2019 - 18.07.2019, 31.07.2019 - 19.08.2019, 21.08.2019 - 30.09.2019, 02.10.2019 - 16.10.2019, 12.11.2019 - 16.12.2019 und 09.01.2020 - 31.01.2020 gemäß §
§24Ab. 2 Al
VG und Verpflichtung zum Rückersatz der unberechtigt empfangenen Notstandshilfe in der Höhe von € 7.043,36 gemäß §
§25Abs. 1 Al
VG gemäß §§ 7 Abs 4
- Satz und 14 Verwaltungsgerichtsverfahrensgesetz (VwGVG - BGBl I Nr 33/2013) in Verbindung mit § 56 Arbeitslosenversicherungsgesetz (AlVG - BGBl Nr 609/1977), beide in geltender Fassung, als verspätet zurückgewiesen.
- Mit Beschwerdevorentscheidung vom 26.02.2021, WF 2020-0566-9-003272, des Arbeitsmarktservice Wien Esteplatz (im Folgenden „belangte Behörde“), wurde die verfahrensgegenständliche Beschwerde des Beschwerdeführers vom 23.12.2020 gegen den Bescheid des Arbeitsmarktservice Wien Esteplatz vom 28.04.2020 betreffend Widerruf des Bezuges von Arbeitslosengeld für die Zeiträume 28.02.2018 – 04.03.2018, 20.03.2018 – 17.04.2018, 22.04.2018 - 30.04.2018, 01.05.2018 - 07.05.2018, 10.05.2018 - 11.05.2018, 24.05.2018 - 03.06.2018, 07.06.2018, 05.07.2018, 07.07.2018, 27.08.2018 und 29.08.2018-23.09.2018 gemäß Paragraph 24, Absatz 2, Arbeitslosenversicherungsgesetz (AlVG - Bundesgesetzblatt Nr 609 aus 1977,) und Verpflichtung zum Rückersatz des unberechtigt empfangenen Arbeitslosengeld in der Höhe von € 3.544,23 gemäß §25 Absatz eins, AlVG und den Bescheid des Arbeitsmarktservice Wien Esteplatz vom 28.04.2020 betreffend Widerruf des Bezuges von Notstandshilfe für die Zeiträume 29.12.2018 - 31.12.2018, 01.01.2019 - 14.01.2019, 16.01.2019 - 17.04.2019, 19.04.2019 - 06.05.2019, 07.06.2019 - 18.07.2019, 31.07.2019 - 19.08.2019, 21.08.2019 - 30.09.2019, 02.10.2019 - 16.10.2019, 12.11.2019 - 16.12.2019 und 09.01.2020 - 31.01.2020 gemäß §
§24Ab. 2 Al
VG und Verpflichtung zum Rückersatz der unberechtigt empfangenen Notstandshilfe in der Höhe von € 7.043,36 gemäß §
§25Absatz eins, Al
VG gemäß Paragraphen 7, Absatz 4,
- Satz und 14 Verwaltungsgerichtsverfahrensgesetz (VwGVG - Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 33 aus 2013,) in Verbindung mit Paragraph 56, Arbeitslosenversicherungsgesetz (AlVG - Bundesgesetzblatt Nr 609 aus 1977,), beide in geltender Fassung, als verspätet zurückgewiesen.
- Der Beschwerdeführer begehrte folglich die Vorlage an das Bundesverwaltungsgericht.
- Der bezughabende Verwaltungsakt wurde dem Bundesverwaltungsgericht mit Schreiben vom 04.05.2021 zur Vorlage übermittelt.
- Mit Schreiben vom 07.03.2022 wurde für 25.05.2022 eine mündliche Verhandlung vor dem Bundesverwaltungsgericht anberaumt.
- Mit Schreiben vom 11.04.2022 gab der anwaltliche Vertreter des Beschwerdeführers bekannt, dass er die Beschwerde zurückziehe. II. Das Bundesverwaltungsgericht hat erwogen:römisch zwei. Das Bundesverwaltungsgericht hat erwogen:
- Feststellungen: Der Beschwerdeführer hat namens seines anwaltlichen Vertreters mit Schreiben vom 11.04.2022 seine Beschwerde gegen die Bescheide des Arbeitsmarktservice Wien Esteplatz vom 28.04.2020, nach Beschwerdevorentscheidung vom 26.02.2021, WF 2020-0566-9-003272, betreffend Zurückweisung der Beschwerde gemäß §§ 7 Abs 4
- Satz und 14 Verwaltungsgerichtsverfahrensgesetz (VwGVG - BGBl I Nr 33/2013) in Verbindung mit § 56 Arbeitslosenversicherungsgesetz (AlVG - BGBl Nr 609/1977), zurückgezogen.Der Beschwerdeführer hat namens seines anwaltlichen Vertreters mit Schreiben vom 11.04.2022 seine Beschwerde gegen die Bescheide des Arbeitsmarktservice Wien Esteplatz vom 28.04.2020, nach Beschwerdevorentscheidung vom 26.02.2021, WF 2020-0566-9-003272, betreffend Zurückweisung der Beschwerde gemäß Paragraphen 7, Absatz 4,
- Satz und 14 Verwaltungsgerichtsverfahrensgesetz (VwGVG - Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 33 aus 2013,) in Verbindung mit Paragraph 56, Arbeitslosenversicherungsgesetz (AlVG - Bundesgesetzblatt Nr 609 aus 1977,), zurückgezogen.
- Beweiswürdigung: Das Schreiben vom 11.04.2022 ist eindeutig formuliert und es besteht kein Zweifel am Willen des Beschwerdeführers, die Beschwerde zurückziehen zu wollen.
- Rechtliche Beurteilung: Zu Spruchteil A) Gemäß § 28 Abs. 1 VwGVG hat das Verwaltungsgericht, sofern die Beschwerde nicht zurückzuweisen oder das Verfahren einzustellen ist, die Rechtssache durch Erkenntnis zu erledigen.Gemäß Paragraph 28, Absatz eins, VwGVG hat das Verwaltungsgericht, sofern die Beschwerde nicht zurückzuweisen oder das Verfahren einzustellen ist, die Rechtssache durch Erkenntnis zu erledigen. Gemäß § 31 Abs. 1 VwGVG erfolgen die Entscheidungen und Anordnungen durch Beschluss, soweit nicht ein Erkenntnis zu fällen ist.Gemäß Paragraph 31, Absatz eins, VwGVG erfolgen die Entscheidungen und Anordnungen durch Beschluss, soweit nicht ein Erkenntnis zu fällen ist. Gemäß § 29 Abs. 1 zweiter Satz VwGVG sind die Erkenntnisse zu begründen. Für Beschlüsse ergibt sich aus § 31 Abs. 3 VwGVG eine sinngemäße Anwendung.Gemäß Paragraph 29, Absatz eins, zweiter Satz VwGVG sind die Erkenntnisse zu begründen. Für Beschlüsse ergibt sich aus Paragraph 31, Absatz 3, VwGVG eine sinngemäße Anwendung. Die Zurückziehung der Beschwerde ist in jeder Lage des Verfahrens ab Einbringung der Beschwerde bis zur Erlassung der Entscheidung möglich (§ 7 Abs. 2 VwGVG, § 17 VwGVG iVm § 13 Abs. 7 AVG).Die Zurückziehung der Beschwerde ist in jeder Lage des Verfahrens ab Einbringung der Beschwerde bis zur Erlassung der Entscheidung möglich (Paragraph 7, Absatz 2, VwGVG, Paragraph 17, VwGVG in Verbindung mit Paragraph 13, Absatz 7, AVG). Mit der mit Schreiben vom 11.04.2022 erfolgten ausdrücklichen Zurückziehung der Beschwerde durch die anwaltliche Vertretung des Beschwerdeführers ist der Sachentscheidung des Bundesverwaltungsgerichts die Grundlage entzogen (vgl. Fister/Fuchs/Sachs, Verwaltungsgerichtsverfahren, Anmerkung 5 zu § 28 VwGVG, mit Verweis auf Hengstschläger/Leeb AVG III § 66 Rz 56f), weshalb nunmehr die Einstellung des Beschwerdeverfahrens auszusprechen ist.Mit der mit Schreiben vom 11.04.2022 erfolgten ausdrücklichen Zurückziehung der Beschwerde durch die anwaltliche Vertretung des Beschwerdeführers ist der Sachentscheidung des Bundesverwaltungsgerichts die Grundlage entzogen vergleiche Fister/Fuchs/Sachs, Verwaltungsgerichtsverfahren, Anmerkung 5 zu Paragraph 28, VwGVG, mit Verweis auf Hengstschläger/Leeb AVG römisch drei Paragraph 66, Rz 56f), weshalb nunmehr die Einstellung des Beschwerdeverfahrens auszusprechen ist. Zu B) Unzulässigkeit der Revision: Gemäß § 25a Abs. 1 VwGG hat das Verwaltungsgericht im Spruch seines Erkenntnisses oder Beschlusses auszusprechen, ob die Revision gemäß Art. 133 Abs. 4 B-VG zulässig ist. Der Ausspruch ist kurz zu begründen.Gemäß Paragraph 25 a, Absatz eins, VwGG hat das Verwaltungsgericht im Spruch seines Erkenntnisses oder Beschlusses auszusprechen, ob die Revision gemäß Artikel 133, Absatz 4, B-VG zulässig ist. Der Ausspruch ist kurz zu begründen. Die Revision ist gemäß Art. 133 Abs. 4 B-VG nicht zulässig, weil die Entscheidung nicht von der Lösung einer Rechtsfrage abhängt, der grundsätzliche Bedeutung zukommt. Weder weicht die gegenständliche Entscheidung von der bisherigen Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes ab, noch fehlt es an einer Rechtsprechung; weiters ist die vorliegende Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes auch nicht als uneinheitlich zu beurteilen. Das Bundesverwaltungsgericht konnte sich im vorliegenden Fall auf eine ohnehin klare Rechtslage stützen. Diese wird durch die Erläuterungen (ErlRV 2009 BlgNR XXIV. GP, 7) gestützt, wonach eine Einstellung des Verfahrens durch Beschluss zu erfolgen hat.Die Revision ist gemäß Artikel 133, Absatz 4, B-VG nicht zulässig, weil die Entscheidung nicht von der Lösung einer Rechtsfrage abhängt, der grundsätzliche Bedeutung zukommt. Weder weicht die gegenständliche Entscheidung von der bisherigen Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes ab, noch fehlt es an einer Rechtsprechung; weiters ist die vorliegende Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes auch nicht als uneinheitlich zu beurteilen. Das Bundesverwaltungsgericht konnte sich im vorliegenden Fall auf eine ohnehin klare Rechtslage stützen. Diese wird durch die Erläuterungen (ErlRV 2009 BlgNR römisch 24 . GP, 7) gestützt, wonach eine Einstellung des Verfahrens durch Beschluss zu erfolgen hat. European Case Law IdentifierECLI:AT:BVWG:2022:W260.2242145.1.00