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{'item': 'L517 2264250-1'}

Obsah (11)§ 28Art. 133§ 1Art. 130§ 6§ 20g§ 17§ 27§ 9§ 24§ 25a

RIS Dokument GerichtBundesverwaltungsgericht Entscheidungsdatum03.04.2023 GeschäftszahlL517 2264250-1 Spruch, L517 2264250-1/5E IM NAMEN DER REPUBLIK! Das Bundesverwaltungsgericht hat durch den Richte

§ 28Abs. 1 Verwaltungsgerichtsverfahrensgesetz (Vw

GVG), BGBl. I Nr. 33/2013 idgF, iVm § 1 Abs. 4 Ausländerbeschäftigungsgesetz (AuslBG), BGBl. Nr. 218/1975 idgF, iVm § 1 Z 10 Ausländerbeschäftigungsverordnung (AuslBVO), BGBl. Nr. 609/1990 idgF, als unbegründet abgewiesen.A) Die Beschwerde wird

Paragraph 28, Absatz eins, Verwaltungsgerichtsverfahrensgesetz (VwGVG), Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 33 aus 2013, idgF, in Verbindung mit Paragraph eins, Absatz 4, Ausländerbeschäftigungsgesetz (AuslBG), Bundesgesetzblatt Nr. 218 aus 1975, idgF, in Verbindung mit Paragraph eins, Ziffer 10, Ausländerbeschäftigungsverordnung (AuslBVO), Bundesgesetzblatt Nr. 609 aus 1990, idgF, als unbegründet abgewiesen. B) Die Revision ist

Art. 133Abs. 4 Bundesverfassungsgesetz (B-VG), BGBl. Nr. 1/1930 idg

F, nicht zulässig.B) Die Revision ist

Artikel 133, Absatz 4, Bundesverfassungsgesetz (B-VG), Bundesgesetzblatt Nr. 1 aus 1930, idg

F, nicht zulässig. , TextEntscheidungsgründe:, Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang:römisch eins. Verfahrensgang: 14.10.2022 - Antrag der Arbeitgeber XXXX (beschwerdeführende Partei, in der Folge: bP) auf Verlängerung der Anzeigenbestätigung

§ 1Z 10 Ausl

BVO für das Au-pair-Verhältnis mit Frau XXXX , geb. XXXX , StA: Kenia (in der Folge: Frau D.) beim AMS XXXX (belangte Behörde, in der Folge: bB)14.10.2022 - Antrag der Arbeitgeber römisch 40 (beschwerdeführende Partei, in der Folge: bP) auf Verlängerung der Anzeigenbestätigung

Paragraph eins, Ziffer 10, AuslBVO für das Au-pair-Verhältnis mit Frau römisch 40 , geb. römisch 40 , StA: Kenia (in der Folge: Frau D.) beim AMS römisch 40 (belangte Behörde, in der Folge: bB) 14.10.2022 – Bescheid der bB 07.12.2022 - Beschwerde der bP 16.12.2022 - Beschwerdevorlage an das BVwG II. Das Bundesverwaltungsgericht hat erwogen:römisch zwei. Das Bundesverwaltungsgericht hat erwogen: 1.0. Feststellungen (Sachverhalt): Mit Schreiben der bB vom 03.03.2022 wurde der bP aufgrund ihrer Anzeige vom 03.02.2022 eine Anzeigenbestätigung für ein Au-pair-Verhältnis mit Frau D. für die Zeit von 15.04.2022 bis 14.10.2022 unter Zugrundelegung des Au-pair-Vertrages vom 15.02.2022, welcher eine Beschäftigung von 15.04.2022 bis 15.04.2023 vorsieht, ausgestellt. Am 14.10.2022 stellte die bP den Antrag auf Verlängerung der Anzeigenbestätigung

§ 1Z 10 Ausl

BVO für das Au-pair-Verhältnis mit Frau D. bei der bB.Am 14.10.2022 stellte die bP den Antrag auf Verlängerung der Anzeigenbestätigung

Paragraph eins, Ziffer 10, AuslBVO für das Au-pair-Verhältnis mit Frau D. bei der bB. Mit Bescheid der bB vom 14.10.2022 wurde die beantragte Ausstellung einer Anzeigenbestätigung nach § 1 Z 10 AuslBVO abgelehnt. Begründend führte die bB aus, dass

§ 1Z 10 Ausl

BVO Ausländer zwischen 18 und 28 Jahren für eine sechs Monate dauernde Tätigkeit als Au-pair-Kraft vom Geltungsbereich des Ausländerbeschäftigungsgesetzes ausgenommen sind […], Frau D. am 29.04.2022 28 Jahre alt geworden sei und daher die für eine Au-pair-Tätigkeit vorgesehene Altersgrenze bereits überschritten habe und demnach eine Ausstellung einer Anzeigenbestätigung nicht mehr zulässig sei.Mit Bescheid der bB vom 14.10.2022 wurde die beantragte Ausstellung einer Anzeigenbestätigung nach Paragraph eins, Ziffer 10, AuslBVO abgelehnt. Begründend führte die bB aus, dass

Paragraph eins, Ziffer 10, AuslBVO Ausländer zwischen 18 und 28 Jahren für eine sechs Monate dauernde Tätigkeit als Au-pair-Kraft vom Geltungsbereich des Ausländerbeschäftigungsgesetzes ausgenommen sind […], Frau D. am 29.04.2022 28 Jahre alt geworden sei und daher die für eine Au-pair-Tätigkeit vorgesehene Altersgrenze bereits überschritten habe und demnach eine Ausstellung einer Anzeigenbestätigung nicht mehr zulässig sei. In ihrer dagegen am 07.12.2022 erhobenen Beschwerde führte die bP aus, dass sie den Vertrag vom 15.04.2022 bis 15.04.2023 unterschrieben habe. Bei Vertragsunterzeichnung sei Frau D. 27 Jahre alt gewesen. Sie habe noch 5 Monate von ihrem Vertrag übrig. Sie bitte, Frau D. den Vertrag beenden zu lassen. Beigebracht wurden eine Bestätigung über die Teilnahme von Frau D. am Deutsch Integrationskurs B1, Teil 1, vom 19.09.2022 bis 10.11.2022 am WIFI, sowie der Au-pair-Vertrag vom 15.02.

  1. Mit Beschwerdevorlage am 16.12.2022 führte die bB aus: „Beantragt wurde für Frau D. eine Verlängerung der Tätigkeit als Au-Pair-Kraft, welche sie beim Arbeitgeber bereits seit 15.04.2022 mit einer Anzeigebestätigung ausübt. Frau D. hat am 29.04.2022 jedoch das
  2. Lebensjahr vollendet, womit die für eine Au-Pair-Tätigkeit vorgesehene Altersgrenze überschritten wurde und somit keine neuerliche Anzeigebestätigung ausgestellt werden kann.“ 2.
  3. Beweiswürdigung: Die Feststellungen ergeben sich aus dem Akt der belangten Behörde und dem Versicherungsdatenauszug. 3.
  4. Rechtliche Beurteilung: 3.
  5. Entscheidungsrelevante Rechtsgrundlagen: - Allgemeines Verwaltungsverfahrensgesetz AVG, BGBl Nr. 51/1991 idgF- Allgemeines Verwaltungsverfahrensgesetz AVG, Bundesgesetzblatt Nr. 51 aus 1991, idgF - Ausländerbeschäftigungsgesetz AuslBG, BGBl Nr. 218/1975 idgF- Ausländerbeschäftigungsgesetz AuslBG, Bundesgesetzblatt Nr. 218 aus 1975, idgF - Ausländerbeschäftigungsverordnung AuslBVO, BGBl. Nr. 609/1990 idgF- Ausländerbeschäftigungsverordnung AuslBVO, Bundesgesetzblatt Nr. 609 aus 1990, idgF - Bundesverfassungsgesetz B-VG, BGBl Nr. 1/1930 idgF- Bundesverfassungsgesetz B-VG, Bundesgesetzblatt Nr. 1 aus 1930, idgF - Bundesverwaltungsgerichtsgesetz BVwGG, BGBl I Nr. 10/2013 idgF- Bundesverwaltungsgerichtsgesetz BVwGG, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 10 aus 2013, idgF - Verwaltungsgerichtshofgesetz VwGG, BGBl Nr. 10/1985 idgF- Verwaltungsgerichtshofgesetz VwGG, Bundesgesetzblatt Nr. 10 aus 1985, idgF - Verwaltungsgerichtsverfahrensgesetz VwGVG, BGBl I Nr. 33/2013 idgF- Verwaltungsgerichtsverfahrensgesetz VwGVG, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 33 aus 2013, idgF Nachfolgende Bestimmungen beziehen sich auf die im Pkt. 3.
  6. angeführten Rechtsgrundlagen in der jeweils geltenden Fassung. 3.2.

Art. 130Abs.

1 B-VG erkennen die Verwaltungsgerichte über Beschwerden3.2.

Artikel 130, Absatz eins, B-VG erkennen die Verwaltungsgerichte über Beschwerden 1.

gegen den Bescheid einer Verwaltungsbehörde wegen Rechtswidrigkeit; …

§ 6BVw

GG entscheidet das Bundesverwaltungsgericht durch Einzelrichter, sofern nicht in Bundes- oder Landesgesetzen die Entscheidung durch Senate vorgesehen ist.

Paragraph 6, BVwGG entscheidet das Bundesverwaltungsgericht durch Einzelrichter, sofern nicht in Bundes- oder Landesgesetzen die Entscheidung durch Senate vorgesehen ist.

§ 20gAusl

BG entscheidet über Beschwerden gegen Bescheide der regionalen Geschäftsstellen des Arbeitsmarktservice das Bundesverwaltungsgericht spätestens drei Monate nach deren Einlangen durch einen Senat, dem zwei fachkundige Laienrichter, je einer aus dem Kreis der Arbeitgeber und aus dem Kreis der Arbeitnehmer, angehören.

Paragraph 20 g, AuslBG entscheidet über Beschwerden gegen Bescheide der regionalen Geschäftsstellen des Arbeitsmarktservice das Bundesverwaltungsgericht spätestens drei Monate nach deren Einlangen durch einen Senat, dem zwei fachkundige Laienrichter, je einer aus dem Kreis der Arbeitgeber und aus dem Kreis der Arbeitnehmer, angehören. In Anwendung des Art. 130 Abs. 1 Z 1 B-VG iVm § 20g AuslBG wird die Zuständigkeit des Bundesverwaltungsgerichtes in der zugrundeliegenden Beschwerdeangelegenheit begründet und fällt die Entscheidung der gegenständlichen Rechtssache jenem Richtersenat zu, der unter Berücksichtigung der zitierten Bestimmungen in der Geschäftsverteilung des Bundesverwaltungsgerichtes dafür vorgesehen ist. Der erkennende Senat ist daher in diesem Beschwerdeverfahren zuständig.In Anwendung des Artikel 130, Absatz eins, Ziffer eins, B-VG in Verbindung mit Paragraph 20 g, AuslBG wird die Zuständigkeit des Bundesverwaltungsgerichtes in der zugrundeliegenden Beschwerdeangelegenheit begründet und fällt die Entscheidung der gegenständlichen Rechtssache jenem Richtersenat zu, der unter Berücksichtigung der zitierten Bestimmungen in der Geschäftsverteilung des Bundesverwaltungsgerichtes dafür vorgesehen ist. Der erkennende Senat ist daher in diesem Beschwerdeverfahren zuständig.

§ 20gAbs. 5 Ausl

BG gelten im Übrigen die Bestimmungen des VwGVG.

Paragraph 20 g, Absatz 5, AuslBG gelten im Übrigen die Bestimmungen des VwGVG. 3.3.

§ 17Vw

GVG sind, soweit in diesem Bundesgesetz nicht anderes bestimmt ist, auf das Verfahren über Beschwerden

Art 130Abs.

1 B-VG die Bestimmungen des AVG mit Ausnahme der §§ 1 bis 5 sowie des IV. Teiles, die Bestimmungen der Bundesabgabenordnung – BAO, BGBl Nr 194/1961, des Agrarverfahrensgesetzes – AgrVG, BGBl Nr 173/1950, und des Dienstrechtsverfahrensgesetzes 1984 – DVG, BGBl Nr 29/1984, und im Übrigen jene verfahrensrechtlichen Bestimmungen in Bundes- oder Landesgesetzen sinngemäß anzuwenden, die die Behörde in dem, dem Verfahren vor dem Verwaltungsgericht vorangegangenen Verfahren angewendet hat oder anzuwenden gehabt hätte.3.3.

Paragraph 17, VwGVG sind, soweit in diesem Bundesgesetz nicht anderes bestimmt ist, auf das Verfahren über Beschwerden

Artikel 130

, Absatz eins, B-VG die Bestimmungen des AVG mit Ausnahme der Paragraphen eins bis 5 sowie des römisch vier. Teiles, die Bestimmungen der Bundesabgabenordnung – BAO, Bundesgesetzblatt Nr 194 aus 1961,, des Agrarverfahrensgesetzes – AgrVG, Bundesgesetzblatt Nr 173 aus 1950,, und des Dienstrechtsverfahrensgesetzes 1984 – DVG, Bundesgesetzblatt Nr 29 aus 1984,, und im Übrigen jene verfahrensrechtlichen Bestimmungen in Bundes- oder Landesgesetzen sinngemäß anzuwenden, die die Behörde in dem, dem Verfahren vor dem Verwaltungsgericht vorangegangenen Verfahren angewendet hat oder anzuwenden gehabt hätte.

§ 27Vw

GVG hat das Verwaltungsgericht, soweit nicht Rechtswidrigkeit wegen Unzuständigkeit der Behörde gegeben ist, den angefochtenen Bescheid auf Grund der Beschwerde (§ 9 Abs. 1 Z 3 und 4) oder auf Grund der Erklärung über den Umfang der Anfechtung (§ 9 Abs. 3) zu überprüfen.

Paragraph 27, VwGVG hat das Verwaltungsgericht, soweit nicht Rechtswidrigkeit wegen Unzuständigkeit der Behörde gegeben ist, den angefochtenen Bescheid auf Grund der Beschwerde (Paragraph 9, Absatz eins, Ziffer 3 und 4) oder auf Grund der Erklärung über den Umfang der Anfechtung (Paragraph 9, Absatz 3,) zu überprüfen.

§ 9Abs. 1 Vw

GVG hat die Beschwerde zu enthalten:

Paragraph 9, Absatz eins, VwGVG hat die Beschwerde zu enthalten:

  1. die Bezeichnung des angefochtenen Bescheides, der angefochtenen Ausübung unmittelbarer verwaltungsbehördlicher Befehls- und Zwangsgewalt oder der angefochtenen Weisung,
  2. die Bezeichnung der belangten Behörde,
  3. die Gründe, auf die sich die Behauptung der Rechtswidrigkeit stützt,
  4. das Begehren und
  5. die Angaben, die erforderlich sind, um zu beurteilen, ob die Beschwerde rechtzeitig eingebracht ist. Verfahrensgegenständlich brachte die bP am 14.03.2022 rechtzeitig Beschwerden ein.

§ 28Abs. 1 Vw

GVG hat das Verwaltungsgericht, sofern die Beschwerde nicht zurückzuweisen oder das Verfahren einzustellen ist, die Rechtssache durch Erkenntnis zu erledigen.Verfahrensgegenständlich brachte die bP am 14.03.2022 rechtzeitig Beschwerden ein.

Paragraph 28, Absatz eins, VwGVG hat das Verwaltungsgericht, sofern die Beschwerde nicht zurückzuweisen oder das Verfahren einzustellen ist, die Rechtssache durch Erkenntnis zu erledigen.

§ 28Abs. 2 Vw

GVG hat das Verwaltungsgericht über Beschwerden

Art. 130Abs.

1 Z 1 B-VG dann in der Sache selbst zu entscheiden, wenn der maßgebliche Sachverhalt feststeht oder die Feststellung des maßgeblichen Sachverhalts durch das Verwaltungsgericht selbst im Interesse der Raschheit gelegen oder mit einer erheblichen Kostenersparnis verbunden ist.

Paragraph 28, Absatz 2, VwGVG hat das Verwaltungsgericht über Beschwerden

Artikel 130

, Absatz eins, Ziffer eins, B-VG dann in der Sache selbst zu entscheiden, wenn der maßgebliche Sachverhalt feststeht oder die Feststellung des maßgeblichen Sachverhalts durch das Verwaltungsgericht selbst im Interesse der Raschheit gelegen oder mit einer erheblichen Kostenersparnis verbunden ist. 3.

  1. Ergänzend ist anzumerken, dass, wie Deutsch/Nowotny/Seitz im Kommentar zum Ausländerbeschäftigungsrecht ausführen, in sinngemäßer Anwendung des § 20 Abs. 6 (gemeint wohl Abs. 3, nach der Änderung des Ausländerbeschäftigungsgesetzes mit BGBl. I Nr. 72/2013) aus Gründen der Rechtssicherheit auch der Au-pair-Kraft eine Ausfertigung der Anzeigebestätigung oder des Ablehnungsbescheides zuhanden des Gastgebers zugestellt wird (Deutsch/Nowotny/Seitz, AuslBG,
  2. Auflage 2021, Anhang I, S. 575). In casu wurde Frau D. keine Ausfertigung des Ablehnungsbescheides zugestellt. Es würde ihrerseits eines Antrages auf Ausstellung des Bescheides bedürfen.3.
  3. Ergänzend ist anzumerken, dass, wie Deutsch/Nowotny/Seitz im Kommentar zum Ausländerbeschäftigungsrecht ausführen, in sinngemäßer Anwendung des Paragraph 20, Absatz 6, (gemeint wohl Absatz 3,, nach der Änderung des Ausländerbeschäftigungsgesetzes mit Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 72 aus 2013,) aus Gründen der Rechtssicherheit auch der Au-pair-Kraft eine Ausfertigung der Anzeigebestätigung oder des Ablehnungsbescheides zuhanden des Gastgebers zugestellt wird (Deutsch/Nowotny/Seitz, AuslBG,
  4. Auflage 2021, Anhang römisch eins, S. 575). In casu wurde Frau D. keine Ausfertigung des Ablehnungsbescheides zugestellt. Es würde ihrerseits eines Antrages auf Ausstellung des Bescheides bedürfen. Bezugnehmend auf die zitierten Bestimmungen waren die unter Pkt. 3.
  5. im Generellen und die unter Pkt. 3.
  6. ff im Speziellen angeführten Rechtsgrundlagen für dieses Verfahren in Anwendung zu bringen. Zu A) Abweisung der Beschwerde: 3.
  7. Die im vorliegenden Fall maßgebenden Bestimmungen lauten:

§ 1Abs 1 Ausl

BG regelt dieses Bundesgesetz die Beschäftigung von Ausländern (§ 2) im Bundesgebiet.

Paragraph eins, Absatz eins, AuslBG regelt dieses Bundesgesetz die Beschäftigung von Ausländern (Paragraph 2,) im Bundesgebiet.

§ 1Abs 4 Ausl

BG kann der Bundesminister für Arbeit, Gesundheit und Soziales nach Anhörung des Ausländerausschusses (§ 22) durch Verordnung weitere Ausnahmen vom Geltungsbereich dieses Bundesgesetzes festlegen, sofern es sich um Personengruppen handelt, deren Beschäftigung die allgemeine Lage und Entwicklung des Arbeitsmarktes unter besonderer Berücksichtigung der Schutzinteressen der betroffenen inländischen Arbeitnehmer zulässt.

Paragraph eins, Absatz 4, AuslBG kann der Bundesminister für Arbeit, Gesundheit und Soziales nach Anhörung des Ausländerausschusses (Paragraph 22,) durch Verordnung weitere Ausnahmen vom Geltungsbereich dieses Bundesgesetzes festlegen, sofern es sich um Personengruppen handelt, deren Beschäftigung die allgemeine Lage und Entwicklung des Arbeitsmarktes unter besonderer Berücksichtigung der Schutzinteressen der betroffenen inländischen Arbeitnehmer zulässt. Nach § 1 AuslBVO sind vom Geltungsbereich des Ausländerbeschäftigungsgesetzes ausgenommen:Nach Paragraph eins, AuslBVO sind vom Geltungsbereich des Ausländerbeschäftigungsgesetzes ausgenommen: „[…] 10.: Ausländer zwischen 18 und 28 Jahren für eine längstens zwölf Monate dauernde Beschäftigung als Au-pair-Kraft, welche die Gastfamilie zwei Wochen vor Beginn der zuständigen regionalen Geschäftsstelle des Arbeitsmarktservice angezeigt und für die das Arbeitmarktservice eine Anzeigebestätigung ausgestellt hat. Die Bestätigung ist binnen zwei Wochen mit einer Geltungsdauer von sechs Monaten auszustellen und kann um weitere sechs Monate verlängert werden, wenn die Au-pair-Kraft nicht unerlaubt vermittelt wurde, in den letzten fünf Jahren insgesamt nicht länger als ein Jahr als Au-pair-Kraft in Österreich beschäftigt war und weiterhin gewährleistet ist, dass das Ausmaß und der wirtschaftliche Gehalt der Tätigkeit dem eines Au-pair-Verhältnisses entspricht und insbesondere der Erwerb von Kenntnissen der deutschen Sprache nachgewiesen wird; […]“ Liegt eine der oa Voraussetzungen nicht vor, wird die Ausstellung der Anzeigebestätigung durch einen für den Anzeiger verbindlichen Bescheid abgelehnt (Deutsch/Nowotny/Seitz, AuslBG³, Anhang I, S. 574 f).Liegt eine der oa Voraussetzungen nicht vor, wird die Ausstellung der Anzeigebestätigung durch einen für den Anzeiger verbindlichen Bescheid abgelehnt (Deutsch/Nowotny/Seitz, AuslBG³, Anhang römisch eins, S. 574 f). Zum verfahrensgegenständlichen Fall: Nach der Bestimmung des § 1 Z 10 AuslBVO ist die Ausnahme vom Geltungsbereich des AuslBG und damit die Möglichkeit, ohne Beschäftigungsbewilligung zu arbeiten, auf Personen beschränkt, die das

  1. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Für Au-pair-Kräfte, die kurz vor Überschreitung dieser Altersgrenze stehen, kann bei Vorliegen aller sonstigen Voraussetzungen eine Anzeigebestätigung nur bis zur Vollendung des
  2. Lebensjahres ausgestellt werden (Deutsch/Nowotny/Seitz, AuslBG³, Anhang I, S. 573).Nach der Bestimmung des Paragraph eins, Ziffer 10, AuslBVO ist die Ausnahme vom Geltungsbereich des AuslBG und damit die Möglichkeit, ohne Beschäftigungsbewilligung zu arbeiten, auf Personen beschränkt, die das
  3. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Für Au-pair-Kräfte, die kurz vor Überschreitung dieser Altersgrenze stehen, kann bei Vorliegen aller sonstigen Voraussetzungen eine Anzeigebestätigung nur bis zur Vollendung des
  4. Lebensjahres ausgestellt werden (Deutsch/Nowotny/Seitz, AuslBG³, Anhang römisch eins, S. 573). Frau D. wurde am 29.04.1994 geboren und ist mit 29.04.2022 28 Jahre alt geworden und hat somit die in § 1 Z 10 AuslBVO vorgesehene Altersgrenze überschritten.Frau D. wurde am 29.04.1994 geboren und ist mit 29.04.2022 28 Jahre alt geworden und hat somit die in Paragraph eins, Ziffer 10, AuslBVO vorgesehene Altersgrenze überschritten. Den Einwand der bP in ihrer Beschwerde, Frau D. habe noch 5 Monate von ihrem Vertrag übrig und sie ersuche, sie den Vertrag beenden zu lassen, ist zu entgegnen, dass der Beschwerde gegen den Ablehnungsbescheid keine aufschiebende Wirkung zukommt (Deutsch/Nowotny/Seitz, AuslBG³, Anhang I, S. 575).Den Einwand der bP in ihrer Beschwerde, Frau D. habe noch 5 Monate von ihrem Vertrag übrig und sie ersuche, sie den Vertrag beenden zu lassen, ist zu entgegnen, dass der Beschwerde gegen den Ablehnungsbescheid keine aufschiebende Wirkung zukommt (Deutsch/Nowotny/Seitz, AuslBG³, Anhang römisch eins, S. 575). Es war daher spruchgemäß zu entscheiden. 3.6.

§ 24Abs. 1 Vw

GVG hat das Verwaltungsgericht auf Antrag oder, wenn es dies für erforderlich hält, von Amts wegen eine öffentliche mündliche Verhandlung durchzuführen.3.6.

Paragraph 24, Absatz eins, VwGVG hat das Verwaltungsgericht auf Antrag oder, wenn es dies für erforderlich hält, von Amts wegen eine öffentliche mündliche Verhandlung durchzuführen.

§ 24Abs. 2 Vw

GVG kann die Verhandlung entfallen, wennGemäß Paragraph 24, Absatz 2, VwGVG kann die Verhandlung entfallen, wenn

  1. der das vorangegangene Verwaltungsverfahren einleitende Antrag der Partei oder die Beschwerde zurückzuweisen ist oder bereits auf Grund der Aktenlage feststeht, dass der mit Beschwerde angefochtene Bescheid aufzuheben, die angefochtene Ausübung unmittelbarer verwaltungsbehördlicher Befehls- und Zwangsgewalt oder die angefochtene Weisung für rechtswidrig zu erklären ist oder
  2. die Säumnisbeschwerde zurückzuweisen oder abzuweisen ist.
  3. wenn die Rechtssache durch einen Rechtspfleger erledigt wird.

§ 24Abs. 3 Vw

GVG hat der Beschwerdeführer die Durchführung einer Verhandlung in der Beschwerde oder im Vorlageantrag zu beantragen. Den sonstigen Parteien ist Gelegenheit zu geben, binnen angemessener, zwei Wochen nicht übersteigender Frist einen Antrag auf Durchführung einer Verhandlung zu stellen. Ein Antrag auf Durchführung einer Verhandlung kann nur mit Zustimmung der anderen Parteien zurückgezogen werden.

Paragraph 24, Absatz 3, VwGVG hat der Beschwerdeführer die Durchführung einer Verhandlung in der Beschwerde oder im Vorlageantrag zu beantragen. Den sonstigen Parteien ist Gelegenheit zu geben, binnen angemessener, zwei Wochen nicht übersteigender Frist einen Antrag auf Durchführung einer Verhandlung zu stellen. Ein Antrag auf Durchführung einer Verhandlung kann nur mit Zustimmung der anderen Parteien zurückgezogen werden.

§ 24Abs. 4 Vw

GVG kann das Verwaltungsgericht, soweit durch Bundes- oder Landesgesetz nicht anderes bestimmt ist, ungeachtet eines Parteiantrags von einer Verhandlung absehen, wenn die Akten erkennen lassen, dass die mündliche Erörterung eine weitere Klärung der Rechtssache nicht erwarten lässt, und einem Entfall der Verhandlung weder Art. 6 Abs. 1 der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten, BGBl. Nr. 210/1958, noch Art. 47 der Charta der Grundrechte der Europäischen Union, ABl. Nr. C 83 vom 30.03.2010 S. 389 entgegenstehen.

Paragraph 24, Absatz 4, VwGVG kann das Verwaltungsgericht, soweit durch Bundes- oder Landesgesetz nicht anderes bestimmt ist, ungeachtet eines Parteiantrags von einer Verhandlung absehen, wenn die Akten erkennen lassen, dass die mündliche Erörterung eine weitere Klärung der Rechtssache nicht erwarten lässt, und einem Entfall der Verhandlung weder Artikel 6, Absatz eins, der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten, Bundesgesetzblatt Nr. 210 aus 1958,, noch Artikel 47, der Charta der Grundrechte der Europäischen Union, ABl. Nr. C 83 vom 30.03.2010 S. 389 entgegenstehen.

§ 24Abs. 5 Vw

GVG kann das Verwaltungsgericht von der Durchführung (Fortsetzung) einer Verhandlung absehen, wenn die Parteien ausdrücklich darauf verzichten. Ein solcher Verzicht kann bis zum Beginn der (fortgesetzten) Verhandlung erklärt werden.

Paragraph 24, Absatz 5, VwGVG kann das Verwaltungsgericht von der Durchführung (Fortsetzung) einer Verhandlung absehen, wenn die Parteien ausdrücklich darauf verzichten. Ein solcher Verzicht kann bis zum Beginn der (fortgesetzten) Verhandlung erklärt werden. Verfahrensgegenständlich erwies sich die Durchführung einer öffentlichen mündlichen Verhandlung als nicht erforderlich, da der maßgebliche Sachverhalt hinreichend durch die Aktenlage geklärt und durch die mündliche Erörterung keine weitere Klärung der Rechtssache zu erwarten war. Zu B) Unzulässigkeit der Revision: 3.7.

§ 25aAbs. 1 Vw

GG hat das Verwaltungsgericht im Spruch seines Erkenntnisses oder Beschlusses auszusprechen, ob die Revision

Art. 133Abs. 4 B-VG zulässig ist. Der Ausspruch ist kurz zu begründen (Vw

GH vom 22.05.2014, Ra 2014/01/0030).3.7.

Paragraph 25 a, Absatz eins, VwGG hat das Verwaltungsgericht im Spruch seines Erkenntnisses oder Beschlusses auszusprechen, ob die Revision

Artikel 133, Absatz 4, B-VG zulässig ist. Der Ausspruch ist kurz zu begründen (Vw

GH vom 22.05.2014, Ra 2014/01/0030). Die Revision ist

Art. 133Abs.

4 B-VG nicht zulässig, weil die Entscheidung nicht von der Lösung einer Rechtsfrage abhängt, der grundsätzliche Bedeutung zukommt. Weder weicht die gegenständliche Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes von der bisherigen Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes ab, noch fehlt es an einer solchen. Diesbezüglich ist die vorliegende Judikatur des Verwaltungsgerichtshofes auch nicht als uneinheitlich zu beurteilen. Darüber hinaus stellten sich im gegenständlichen Fall in erster Linie Fragen der Tatsachenfeststellung und der Beweiswürdigung. Sonstige Hinweise, die auf eine grundsätzliche Bedeutung der zu lösenden Rechtsfrage schließen lassen, liegen ebenfalls nicht vor. Die Revision ist

Artikel 133

, Absatz 4, B-VG nicht zulässig, weil die Entscheidung nicht von der Lösung einer Rechtsfrage abhängt, der grundsätzliche Bedeutung zukommt. Weder weicht die gegenständliche Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes von der bisherigen Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes ab, noch fehlt es an einer solchen. Diesbezüglich ist die vorliegende Judikatur des Verwaltungsgerichtshofes auch nicht als uneinheitlich zu beurteilen. Darüber hinaus stellten sich im gegenständlichen Fall in erster Linie Fragen der Tatsachenfeststellung und der Beweiswürdigung. Sonstige Hinweise, die auf eine grundsätzliche Bedeutung der zu lösenden Rechtsfrage schließen lassen, liegen ebenfalls nicht vor. Die grundsätzliche Bestimmung betreffend die Erteilung einer Anzeigenbestätigung erfuhr keine substanzielle Änderung, weshalb auch in diesem Zusammenhang die Voraussetzungen des Art. 133 Abs. 4 B-VG nicht gegeben waren.Die grundsätzliche Bestimmung betreffend die Erteilung einer Anzeigenbestätigung erfuhr keine substanzielle Änderung, weshalb auch in diesem Zusammenhang die Voraussetzungen des Artikel 133, Absatz 4, B-VG nicht gegeben waren. Auf Grundlage der obigen Ausführungen war spruchgemäß zu entscheiden. European Case Law IdentifierECLI:AT:BVWG:2023:L517.2264250.1.00

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.