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{'item': 'W198 2268516-1'}

Obsah (11)§ 28Art. 133§ 10§ 8Art. 130§ 9§ 6§ 59§ 17§ 24§ 25a

RIS Dokument GerichtBundesverwaltungsgericht Entscheidungsdatum22.05.2024 GeschäftszahlW198 2268516-1 Spruch, W198 2268516-1/42E IM NAMEN DER REPUBLIK! Das Bundesverwaltungsgericht hat durch den Richt

§ 28Abs. 2 Vw

GVG stattgegeben und der Bescheid vom 14.11.2022 wird ersatzlos behoben.Der Beschwerde wird

Paragraph 28, Absatz 2, VwGVG stattgegeben und der Bescheid vom 14.11.2022 wird ersatzlos behoben. B) Die Revision ist

Art. 133Abs.

4 B-VG nicht zulässig.Die Revision ist

Artikel 133, Absatz 4, B-VG nicht zulässig. , , Text

Entscheidungsgründe:, Entscheidungsgründe: I. Verfahrensgang:römisch eins. Verfahrensgang:

  1. Bei der am 08.11.2022 vor dem Arbeitsmarktservice Wien Redergasse (im Folgenden: AMS) wegen Nichtannahme bzw. Nichtzustandekommen der am 04.10.2022 als Lagerarbeiter beim Dienstgeber XXXX mit einer Entlohnung von brutto laut Kollektivvertrag zugewiesenen Beschäftigung aufgenommenen Niederschrift gab XXXX (im Folgenden: Beschwerdeführer) im Wesentlichen zu Protokoll, dass es richtig sei, dass er dem Dienstgeber gegenüber gesagt habe, dass er nur geringfügig arbeiten wolle. Jetzt könnte er aber Vollzeit arbeiten.
  2. Bei der am 08.11.2022 vor dem Arbeitsmarktservice Wien Redergasse (im Folgenden: AMS) wegen Nichtannahme bzw. Nichtzustandekommen der am 04.10.2022 als Lagerarbeiter beim Dienstgeber römisch 40 mit einer Entlohnung von brutto laut Kollektivvertrag zugewiesenen Beschäftigung aufgenommenen Niederschrift gab römisch 40 (im Folgenden: Beschwerdeführer) im Wesentlichen zu Protokoll, dass es richtig sei, dass er dem Dienstgeber gegenüber gesagt habe, dass er nur geringfügig arbeiten wolle. Jetzt könnte er aber Vollzeit arbeiten.
  3. Mit Bescheid des AMS vom 14.11.2022, VSNR: XXXX , wurde festgestellt, dass der Beschwerdeführer den Anspruch auf Arbeitslosengeld

§ 10Al

VG für den Zeitraum 20.10.2022 bis 30.11.2022 verloren hat. Begründend wurde ausgeführt, dass der Beschwerdeführer durch sein Verhalten das Zustandekommen einer vom AMS zugewiesenen, zumutbaren Beschäftigung bei der Firma XXXX vereitelt habe. Gründe für eine Nachsicht der Rechtsfolgen lägen nicht vor bzw. könnten nicht berücksichtigt werden. 2. Mit Bescheid des AMS vom 14.11.2022, VSNR: römisch 40 , wurde festgestellt, dass der Beschwerdeführer den Anspruch auf Arbeitslosengeld

Paragraph 10, AlVG für den Zeitraum 20.10.2022 bis 30.11.2022 verloren hat. Begründend wurde ausgeführt, dass der Beschwerdeführer durch sein Verhalten das Zustandekommen einer vom AMS zugewiesenen, zumutbaren Beschäftigung bei der Firma römisch 40 vereitelt habe. Gründe für eine Nachsicht der Rechtsfolgen lägen nicht vor bzw. könnten nicht berücksichtigt werden.

  1. Gegen diesen Bescheid erhob der Beschwerdeführer mit Schreiben vom 15.12.2022 fristgerecht Beschwerde. Darin führte er aus, dass die Firma ihm telefonisch mitgeteilt habe, dass er ab 20.10.2022 Vollzeit arbeiten könne. Er hätte aufgrund von Verhandlungen beim Bezirksgericht XXXX und XXXX gesagt, dass er im Oktober nur geringfügig arbeiten könne.
  2. Gegen diesen Bescheid erhob der Beschwerdeführer mit Schreiben vom 15.12.2022 fristgerecht Beschwerde. Darin führte er aus, dass die Firma ihm telefonisch mitgeteilt habe, dass er ab 20.10.2022 Vollzeit arbeiten könne. Er hätte aufgrund von Verhandlungen beim Bezirksgericht römisch 40 und römisch 40 gesagt, dass er im Oktober nur geringfügig arbeiten könne.
  3. Die Beschwerdesache wurde am 14.03.2023

unter Anschluss der Akten des Verfahrens dem Bundesverwaltungsgericht zur Entscheidung vorgelegt.

  1. Am 21.03.2023 übermittelte die belangte Behörde – nach entsprechender Aufforderung durch das Bundesverwaltungsgericht – eine Nachreichung an das Bundesverwaltungsgericht.
  2. Am 31.03.2023 übermittelte der Beschwerdeführer einen mit 30.03.2023 datierten ergänzenden Schriftsatz an das Bundesverwaltungsgericht. Darin tätigte er Ausführungen zu seinen gesundheitlichen Einschränkungen betreffend seine Sehkraft.
  3. Das Bundesverwaltungsgericht hat mit Schreiben vom 06.04.2023 dem Beschwerdeführer die Beantwortung diverser Fragen sowie die Vorlage von Nachweisen betreffend seine vorgebrachten gesundheitlichen Probleme aufgetragen.
  4. Das Bundesverwaltungsgericht hat mit Schreiben vom 06.04.2023 der belangten Behörde diverse Aufträge erteilt.
  5. Am 18.04.2023 übermittelte die belangte Behörde eine Stellungnahme und Urkundenvorlage an das Bundesverwaltungsgericht.
  6. Am 20.04.2023 übermittelte der Beschwerdeführer ein Konvolut an Unterlagen an das Bundesverwaltungsgericht.
  7. Am 20.04.2023 langte eine Vollmachtsbekanntgabe samt Anträgen auf Aktenübermittlung und Anberaumung einer Verhandlung beim Bundesverwaltungsgericht ein.
  8. Mit gerichtlichem Schreiben vom 27.04.2023 wurde dem Antrag auf Aktenübermittlung stattgegeben und das gewünschte Konvolut übermittelt.
  9. Das Bundesverwaltungsgericht hat mit Schreiben vom 02.05.2023 der belangten Behörde die Eingabe des Beschwerdeführers vom 20.04.2023 übermittelt.
  10. Das Bundesverwaltungsgericht hat mit Schreiben vom 12.06.2023 ein Auskunftsersuchen an die belangte Behörde gerichtet.
  11. Am 12.06.2023 übermittelte die belangte Behörde eine Stellungnahme zum Auskunftsersuchen an das Bundesverwaltungsgericht.
  12. Am 23.06.2023 übermittelte die belangte Behörde das ärztliche Gutachten

§ 8Al

VG vom 24.05.2023 sowie die chefärztliche Stellungnahme vom 15.06.2023 betreffend den Beschwerdeführer an das Bundesverwaltungsgericht. 16. Am 23.06.2023 übermittelte die belangte Behörde das ärztliche Gutachten

Paragraph 8, AlVG vom 24.05.2023 sowie die chefärztliche Stellungnahme vom 15.06.2023 betreffend den Beschwerdeführer an das Bundesverwaltungsgericht.

  1. Das Bundesverwaltungsgericht hat mit Schreiben vom 28.06.2023 der Rechtsvertretung des Beschwerdeführers die Stellungnahme der belangten Behörde vom 12.06.2023 sowie die am 23.06.2023 eingelangten Unterlagen übermittelt und wurde die Vorlage diverser Nachweise aufgetragen.
  2. Am 11.07.2023 übermittelte die Rechtsvertretung des Beschwerdeführers eine Stellungnahme und Urkundenvorlage an das Bundesverwaltungsgericht.
  3. Das Bundesverwaltungsgericht hat mit Schreiben vom 18.07.2023 der belangten Behörde die Stellungnahme der Rechtsvertretung des Beschwerdeführers vom 11.07.2023 übermittelt.
  4. Am 19.07.2023 langte eine Stellungnahme der belangten Behörde beim Bundesverwaltungsgericht ein.
  5. Das Bundesverwaltungsgericht hat mit Schreiben vom 31.07.2023 der Rechtsvertretung des Beschwerdeführers die Stellungnahme der belangten Behörde vom 19.07.2023 übermittelt.
  6. Am 03.08.2023 langte eine Stellungnahme der Rechtsvertretung des Beschwerdeführers beim Bundesverwaltungsgericht ein.
  7. Das Bundesverwaltungsgericht hat mit Schreiben vom 29.09.2023 die Pensionsversicherungsanstalt (im Folgenden: PVA) um Erstellung eines medizinischen Sachverständigenbeweises (Fachgebiet Augenheilkunde) ersucht.
  8. Mit Schreiben vom 22.01.2024 wurde der Beschwerdeführervertretung und der belangten Behörde der Auftrag erteilt, nach Erhalt des entsprechenden Sachverständigengutachtens, dieses unverzüglich dem Gericht vorzulegen.
  9. Am 21.03.2024 langte eine Eingabe der PVA, Landesstelle Wien – Chefärztlicher Dienst, beim Bundesverwaltungsgericht ein.
  10. Das Bundesverwaltungsgericht hat mit Schreiben vom 22.03.2024 der Rechtsvertretung des Beschwerdeführers sowie der belangten Behörde die Eingabe der PVA, Landesstelle Wien – Chefärztlicher Dienst, vom 21.03.2024 übermittelt.
  11. Am 26.03.2024 langte eine Stellungnahme der belangten Behörde beim Bundesverwaltungsgericht ein.
  12. Am 04.04.2024 langte eine Fristerstreckungsbitte der Beschwerdeführervertretung ein.
  13. Mit gerichtlichem Schreiben vom 05.04.2024 wurde dieser Fristerstreckungsbitte stattgegeben und die Frist um eine Woche verlängert.
  14. Am 12.04.2024 langte eine Stellungnahme und Urkundenvorlage der Rechtsvertretung des Beschwerdeführers beim Bundesverwaltungsgericht ein.
  15. Das Bundesverwaltungsgericht hat mit Schreiben vom 22.04.2024 der belangten Behörde die Stellungnahme der Rechtsvertretung des Beschwerdeführers vom 12.04.2024 übermittelt.
  16. Am 23.04.2024 langte eine Stellungnahme der belangten Behörde beim Bundesverwaltungsgericht ein.
  17. Am 14.05.2024 übermittelte die Rechtsvertretung des Beschwerdeführers einen Untersuchungsbericht an das Bundesverwaltungsgericht. II. Das Bundesverwaltungsgericht hat erwogen:, römisch zwei. Das Bundesverwaltungsgericht hat erwogen:
  18. Feststellungen: Der Beschwerdeführer stand zuletzt seit 16.06.2022 mit kurzen Unterbrechungen im Bezug von Arbeitslosengeld. Seit 30.01.2023 bezog er mit kurzen Unterbrechungen Notstandshilfe und liegt seit 25.04.2024 ein laufender Krankengeldbezug vor. Laut der zwischen dem AMS und dem Beschwerdeführer abgeschlossenen Betreuungsvereinbarung vom 08.08.2022 wird der Beschwerdeführer vom AMS bei der Suche nach einer Stelle als Lagerarbeiter bzw. Kommissionierer oder in allen möglichen Bereichen

den Notstandshilfebestimmungen im Vollzeitausmaß in den vereinbarten Arbeitsorten Wien, Bezirk Gänserndorf, Bezirk Hollabrunn, Bezirk Korneuburg, Bezirk Mödling, Bezirk Schwechat, Bezirk Tulln an der Donau, Bezirk Wiener Neustadt unterstützt. Am 04.10.2022 wurde dem Beschwerdeführer der verfahrensgegenständliche Vermittlungsvorschlag als Lagerarbeiter beim Dienstgeber XXXX zugewiesen. Aus dem verfahrensgegenständlichen Vermittlungsvorschlag geht hervor, dass es sich um eine Vollzeitbeschäftigung im Ausmaß von 38,5 Wochenstunden handelt. Am 04.10.2022 wurde dem Beschwerdeführer der verfahrensgegenständliche Vermittlungsvorschlag als Lagerarbeiter beim Dienstgeber römisch 40 zugewiesen. Aus dem verfahrensgegenständlichen Vermittlungsvorschlag geht hervor, dass es sich um eine Vollzeitbeschäftigung im Ausmaß von 38,5 Wochenstunden handelt. Der Beschwerdeführer hat sich für diese Stelle beworben, hat jedoch angegeben, dass er nur geringfügig arbeiten wolle. Laut ärztlichem Gutachten der PVA

§ 8Al

VG vom 24.05.2023 sowie chefärztlicher Stellungnahme vom 15.06.2023 leidet der Beschwerdeführer an Zuckerkrankheit Typ II, an Bluthochdruck, an einer peripheren Netzhautdegeneration sowie an einer Fettstoffwechselstörung. Das Gesamtleistungskalkül des Beschwerdeführers reicht für halbschichtige Tätigkeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt aus. Laut ärztlichem Gutachten der PVA

Paragraph 8, AlVG vom 24.05.2023 sowie chefärztlicher Stellungnahme vom 15.06.2023 leidet der Beschwerdeführer an Zuckerkrankheit Typ römisch zwei, an Bluthochdruck, an einer peripheren Netzhautdegeneration sowie an einer Fettstoffwechselstörung. Das Gesamtleistungskalkül des Beschwerdeführers reicht für halbschichtige Tätigkeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt aus. Es ist festzustellen, dass dem Beschwerdeführer die zugewiesene Beschäftigung als Lagerarbeiter objektiv nicht zumutbar gewesen ist, da das Gesamtleistungskalkül des Beschwerdeführers lediglich für halbschichte Tätigkeiten ausreicht, es sich bei verfahrensgegenständlicher Stelle jedoch um eine Vollzeitstelle im Ausmaß von 38,5 Wochenstunden gehandelt hat. Festgestellt wird daher weiters, dass der Beschwerdeführer das Zustandekommen einer vom AMS zugewiesenen Beschäftigung nicht vereitelt hat. , 2. Beweiswürdigung: Der Bezug von Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung ergibt sich aus dem Bezugsverlauf sowie aus dem amtswegig eingeholten Versicherungsdatenauszug. Die Betreuungsvereinbarung vom 08.08.2022 liegt im Akt ein. Der Beschwerdeführer bestreitet nicht, dass ihm am 04.10.2022 der verfahrensgegenständliche Vermittlungsvorschlag zugewiesen wurde. Dieser Vermittlungsvorschlag liegt im Akt ein. Die Feststellung, wonach sich der Beschwerdeführer für diese Stelle zwar beworben, jedoch angegeben hat, dass er nur geringfügig arbeiten wolle, ergibt sich aus der Rückmeldung des Service für Unternehmen vom 20.10.2022 (Anhang 10 des vorgelegten Verwaltungsaktes). Das ärztliche Gutachten der PVA

§ 8Al

VG vom 24.05.2023 sowie die chefärztliche Stellungnahme vom 15.06.2023 liegen im Akt ein. Die PVA hat in ihrer Eingabe vom 21.03.2024 (OZ 29 des Gerichtsaktes) ausgeführt, dass aufgrund der neuerlich durchgeführten Untersuchung am 29.11.2023 eine Änderung der Einschätzung in der chefärztlichen Stellungnahme vom 15.06.2023 betreffend die Arbeitsfähigkeit nicht möglich sei. Es ist daher nach wie vor davon auszugehen, dass das Gesamtleistungskalkül des Beschwerdeführers lediglich für halbschichtige Tätigkeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt ausreicht. Die Feststellung, dass dem Beschwerdeführer die verfahrensgegenständlich zugewiesene Stelle als Lagerarbeiter nicht zumutbar war, gründet sich sohin auf die chefärztliche Stellungnahme vom 15.06.2023 in Verbindung mit der Eingabe der PVA vom 21.03.2024. Das ärztliche Gutachten der PVA

Paragraph 8, AlVG vom 24.05.2023 sowie die chefärztliche Stellungnahme vom 15.06.2023 liegen im Akt ein. Die PVA hat in ihrer Eingabe vom 21.03.2024 (OZ 29 des Gerichtsaktes) ausgeführt, dass aufgrund der neuerlich durchgeführten Untersuchung am 29.11.2023 eine Änderung der Einschätzung in der chefärztlichen Stellungnahme vom 15.06.2023 betreffend die Arbeitsfähigkeit nicht möglich sei. Es ist daher nach wie vor davon auszugehen, dass das Gesamtleistungskalkül des Beschwerdeführers lediglich für halbschichtige Tätigkeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt ausreicht. Die Feststellung, dass dem Beschwerdeführer die verfahrensgegenständlich zugewiesene Stelle als Lagerarbeiter nicht zumutbar war, gründet sich sohin auf die chefärztliche Stellungnahme vom 15.06.2023 in Verbindung mit der Eingabe der PVA vom 21.03.

  1. Die Einschätzung der PVA, wonach das Gesamtleistungskalkül des Beschwerdeführers lediglich für halbschichtige Tätigkeiten ausreicht, wurde vom AMS in den Stellungnahmen vom 26.03.2024 sowie vom 23.04.2024 nicht mehr in Frage gestellt. Zumal es sich bei verfahrensgegenständlicher Stelle um eine Vollzeitstelle mit 38,5 Wochenstunden handelte, das Gesamtleistungskalkül des Beschwerdeführers jedoch lediglich für halbschichtige Tätigkeiten ausreicht, war festzustellen, dass die zugewiesene Stelle nicht zumutbar war. Zu der Feststellung, wonach der Beschwerdeführer das Zustandekommen der verfahrensgegenständlichen Beschäftigung nicht vereitelt hat, wird auf die Ausführungen in der rechtlichen Beurteilung verwiesen.
  2. Rechtliche Beurteilung: Zuständigkeit des Bundesverwaltungsgerichts:

Art. 130Abs.

1 Z 1 B-VG erkennen die Verwaltungsgerichte über Beschwerden gegen den Bescheid einer Verwaltungsbehörde wegen Rechtswidrigkeit.

Artikel 130

, Absatz eins, Ziffer eins, B-VG erkennen die Verwaltungsgerichte über Beschwerden gegen den Bescheid einer Verwaltungsbehörde wegen Rechtswidrigkeit.

§ 9Abs. 2 Z 1 Vw

GVG ist belangte Behörde in den Fällen des Art. 130 Abs. 1 Z 1 B-VG jene Behörde, die den angefochtenen Bescheid erlassen hat – vorliegend sohin das AMS Wien Redergasse.

Paragraph 9, Absatz 2, Ziffer eins, VwGVG ist belangte Behörde in den Fällen des Artikel 130, Absatz eins, Ziffer eins, B-VG jene Behörde, die den angefochtenen Bescheid erlassen hat – vorliegend sohin das AMS , Wien Redergasse. § 56 Abs. 2 AlVG normiert die Zuständigkeit des Bundesverwaltungsgerichts zur Entscheidung über Beschwerden gegen Bescheide einer Geschäftsstelle des AMS.Paragraph 56, Absatz 2, AlVG normiert die Zuständigkeit des Bundesverwaltungsgerichts zur Entscheidung über Beschwerden gegen Bescheide einer Geschäftsstelle des AMS.

§ 6des Bundesverwaltungsgerichtsgesetzes (BVw

GG), BGBl. I. Nr. 10/2013, entscheidet das Bundesverwaltungsgericht durch Einzelrichter, sofern nicht in Bundes- oder Landesgesetzen die Entscheidung durch Senate vorgesehen ist.

Paragraph 6, des Bundesverwaltungsgerichtsgesetzes (BVwGG), Bundesgesetzblatt römisch eins. Nr. 10 aus 2013,, entscheidet das Bundesverwaltungsgericht durch Einzelrichter, sofern nicht in Bundes- oder Landesgesetzen die Entscheidung durch Senate vorgesehen ist. Da in der maßgeblichen gesetzlichen Bestimmung des § 56 Abs. 2 AlVG normiert ist, dass über Beschwerden gegen Bescheide der Geschäftsstellen des Arbeitsmarktservices das Bundesverwaltungsgericht durch einen Senat, dem zwei fachkundige Laienrichter, je einer aus dem Kreis der Arbeitgeber und einer aus dem Kreis der Arbeitnehmer angehören, zu entscheiden ist, liegt im vorliegenden Fall Senatszuständigkeit mit Laienrichterbeteiligung vor.Da in der maßgeblichen gesetzlichen Bestimmung des Paragraph 56, Absatz 2, AlVG normiert ist, dass über Beschwerden gegen Bescheide der Geschäftsstellen des Arbeitsmarktservices das Bundesverwaltungsgericht durch einen Senat, dem zwei fachkundige Laienrichter, je einer aus dem Kreis der Arbeitgeber und einer aus dem Kreis der Arbeitnehmer angehören, zu entscheiden ist, liegt im vorliegenden Fall Senatszuständigkeit mit Laienrichterbeteiligung vor. Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht: Das Verfahren der Verwaltungsgerichte mit Ausnahme des Bundesfinanzgerichtes ist durch das VwGVG geregelt (§ 1 leg.cit.).

§ 59Abs. 2 Vw

GVG bleiben entgegenstehende Bestimmungen, die zum Zeitpunkt des Inkrafttretens dieses Bundesgesetzes bereits kundgemacht wurden, in Kraft.Das Verfahren der Verwaltungsgerichte mit Ausnahme des Bundesfinanzgerichtes ist durch das VwGVG geregelt (Paragraph eins, leg.cit.).

Paragraph 59, Absatz 2, VwGVG bleiben entgegenstehende Bestimmungen, die zum Zeitpunkt des Inkrafttretens dieses Bundesgesetzes bereits kundgemacht wurden, in Kraft.

§ 17Vw

GVG sind, soweit in diesem Bundesgesetz nicht anderes bestimmt ist, auf das Verfahren über Beschwerden

Art. 130Abs.

1 B-VG die Bestimmungen des AVG mit Ausnahme der §§ 1 bis 5 sowie des IV. Teiles, und im Übrigen jene verfahrensrechtlichen Bestimmungen in Bundes- oder Landesgesetzen sinngemäß anzuwenden, die die Behörde in dem dem Verfahren vor dem Verwaltungsgericht vorangegangenen Verfahren angewendet hat oder anzuwenden gehabt hätte.

Paragraph 17, VwGVG sind, soweit in diesem Bundesgesetz nicht anderes bestimmt ist, auf das Verfahren über Beschwerden

Artikel 130

, Absatz eins, B-VG die Bestimmungen des AVG mit Ausnahme der Paragraphen eins bis 5 sowie des römisch vier. Teiles, und im Übrigen jene verfahrensrechtlichen Bestimmungen in Bundes- oder Landesgesetzen sinngemäß anzuwenden, die die Behörde in dem dem Verfahren vor dem Verwaltungsgericht vorangegangenen Verfahren angewendet hat oder anzuwenden gehabt hätte.

§ 28Abs. 1 Vw

GVG hat das Verwaltungsgericht die Rechtssache durch Erkenntnis zu erledigen, sofern die Beschwerde nicht zurückzuweisen oder das Verfahren einzustellen ist.

Paragraph 28, Absatz eins, VwGVG hat das Verwaltungsgericht die Rechtssache durch Erkenntnis zu erledigen, sofern die Beschwerde nicht zurückzuweisen oder das Verfahren einzustellen ist. Absehen von einer Beschwerdeverhandlung:

§ 24Abs. 1 Vw

GVG hat das Verwaltungsgericht hat auf Antrag oder, wenn es dies für erforderlich hält, von Amts wegen eine öffentliche mündliche Verhandlung durchzuführen.

Abs. 4 kann, soweit durch Bundes- oder Landesgesetz nicht anderes bestimmt ist, das Verwaltungsgericht ungeachtet eines Parteiantrages, der gegenständlich vorliegt, von einer Verhandlung absehen, wenn die Akten erkennen lassen, dass die mündliche Erörterung eine weitere Klärung der Rechtssache nicht erwarten lässt, und einem Entfall der Verhandlung weder Art. 6 Abs. 1 der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten, BGBl. Nr. 210/1958, noch Art. 47 der Charta der Grundrechte der Europäischen Union, ABl. Nr. C 83 vom 30.03.2010 S. 389 entgegenstehen.

Paragraph 24, Absatz eins, VwGVG hat das Verwaltungsgericht hat auf Antrag oder, wenn es dies für erforderlich hält, von Amts wegen eine öffentliche mündliche Verhandlung durchzuführen.

Absatz 4, kann, soweit durch Bundes- oder Landesgesetz nicht anderes bestimmt ist, das Verwaltungsgericht ungeachtet eines Parteiantrages, der gegenständlich vorliegt, , von einer Verhandlung absehen, wenn die Akten erkennen lassen, dass die mündliche Erörterung eine weitere Klärung der Rechtssache nicht erwarten lässt, und einem Entfall der Verhandlung weder Artikel 6, Absatz eins, der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten, Bundesgesetzblatt Nr. 210 aus 1958,, noch Artikel 47, der Charta der Grundrechte der Europäischen Union, ABl. Nr. C 83 vom 30.03.2010 S. 389 entgegenstehen. Der für diesen Fall maßgebliche Sachverhalt konnte als durch die Aktenlage sowie die Ermittlungen des Gerichts hinreichend geklärt erachtet werden. Es war gegenständlich auch keine komplexe Rechtsfrage zu lösen (VwGH 31.07.2007, Zl. 2005/05/0080). Dem Absehen von der Verhandlung stehen hier auch Art 6 Abs. 1 EMRK und Art 47 der Charta der Grundrechte der Europäischen Union nicht entgegen.Der für diesen Fall maßgebliche Sachverhalt konnte als durch die Aktenlage sowie die Ermittlungen des Gerichts hinreichend geklärt erachtet werden. Es war gegenständlich auch keine komplexe Rechtsfrage zu lösen (VwGH 31.07.2007, Zl. 2005/05/0080). Dem Absehen von der Verhandlung stehen hier auch Artikel 6, Absatz eins, EMRK und Artikel 47, der Charta der Grundrechte der Europäischen Union nicht entgegen. Zu A) Stattgabe der Beschwerde: Die Bestimmungen der §§ 9 und 10 AlVG sind Ausdruck des dem gesamten Arbeitslosenversicherungsrecht zu Grunde liegenden Gesetzeszweckes, den arbeitslos gewordenen Versicherten, der trotz Arbeitsfähigkeit und Arbeitswilligkeit nach Beendigung seines Beschäftigungsverhältnisses keine Beschäftigung gefunden hat, möglichst wieder durch Vermittlung in eine ihm zumutbare Beschäftigung einzugliedern und ihn so in die Lage zu versetzen, seinen Lebensunterhalt ohne Zuhilfenahme öffentlicher Mittel zu bestreiten. Wer eine Leistung der Versichertengemeinschaft der Arbeitslosenversicherung in Anspruch nimmt, muss sich daher darauf einstellen, eine ihm angebotene zumutbare Beschäftigung anzunehmen, dh bezogen auf eben diesen Arbeitsplatz arbeitswillig zu sein. (vgl. zB VwGH 19.09.2007, 2006/08/0157, mwN und jüngst VwGH 08.09.2014, Zl. 2013/08/0005)Die Bestimmungen der Paragraphen 9 und 10 AlVG sind Ausdruck des dem gesamten Arbeitslosenversicherungsrecht zu Grunde liegenden Gesetzeszweckes, den arbeitslos gewordenen Versicherten, der trotz Arbeitsfähigkeit und Arbeitswilligkeit nach Beendigung seines Beschäftigungsverhältnisses keine Beschäftigung gefunden hat, möglichst wieder durch Vermittlung in eine ihm zumutbare Beschäftigung einzugliedern und ihn so in die Lage zu versetzen, seinen Lebensunterhalt ohne Zuhilfenahme öffentlicher Mittel zu bestreiten. Wer eine Leistung der Versichertengemeinschaft der Arbeitslosenversicherung in Anspruch nimmt, muss sich daher darauf einstellen, eine ihm angebotene zumutbare Beschäftigung anzunehmen, dh bezogen auf eben diesen Arbeitsplatz arbeitswillig zu sein. vergleiche zB VwGH 19.09.2007, 2006/08/0157, mwN und jüngst VwGH 08.09.2014, Zl. 2013/08/0005) Um sich in Bezug auf eine von der regionalen Geschäftsstelle des Arbeitsmarktservice vermittelte zumutbare Beschäftigung arbeitswillig zu zeigen, bedarf es grundsätzlich einerseits eines auf die Erlangung dieses Arbeitsplatzes ausgerichteten, unverzüglich zu entfaltenden aktiven Handelns des Arbeitslosen und andererseits auch der Unterlassung jedes Verhaltens, welches objektiv geeignet ist, das Zustandekommen des konkret angebotenen Beschäftigungsverhältnisses zu verhindern. Das Nichtzustandekommen eines die Arbeitslosigkeit beendenden zumutbaren Beschäftigungsverhältnisses kann vom Arbeitslosen - abgesehen vom Fall der ausdrücklichen Weigerung, eine angebotene Beschäftigung anzunehmen - somit auf zwei Wegen verschuldet, die Annahme der Beschäftigung also auf zwei Wegen vereitelt werden: Nämlich dadurch, dass der Arbeitslose ein auf die Erlangung des Arbeitsplatzes ausgerichtetes Handeln erst gar nicht entfaltet (etwa durch Unterlassen der Vereinbarung eines Vorstellungstermins oder Nichtantritt der Arbeit), oder dadurch, dass er den Erfolg seiner (nach außen zu Tage getretenen) Bemühungen durch ein Verhalten, welches nach allgemeiner Erfahrung geeignet ist, den potentiellen Dienstgeber von der Einstellung des Arbeitslosen abzubringen, zunichte macht. Bei der Beurteilung, ob ein bestimmtes Verhalten eines Vermittelten als Vereitelung im Sinne des § 10 Abs. 1 AlVG zu qualifizieren ist, kommt es zunächst darauf an, ob dieses Verhalten für das Nichtzustandekommen des Beschäftigungsverhältnisses ursächlich war. Um sich in Bezug auf eine von der regionalen Geschäftsstelle des Arbeitsmarktservice vermittelte zumutbare Beschäftigung arbeitswillig zu zeigen, bedarf es grundsätzlich einerseits eines auf die Erlangung dieses Arbeitsplatzes ausgerichteten, unverzüglich zu entfaltenden aktiven Handelns des Arbeitslosen und andererseits auch der Unterlassung jedes Verhaltens, welches objektiv geeignet ist, das Zustandekommen des konkret angebotenen Beschäftigungsverhältnisses zu verhindern. Das Nichtzustandekommen eines die Arbeitslosigkeit beendenden zumutbaren Beschäftigungsverhältnisses kann vom Arbeitslosen - abgesehen vom Fall der ausdrücklichen Weigerung, eine angebotene Beschäftigung anzunehmen - somit auf zwei Wegen verschuldet, die Annahme der Beschäftigung also auf zwei Wegen vereitelt werden: Nämlich dadurch, dass der Arbeitslose ein auf die Erlangung des Arbeitsplatzes ausgerichtetes Handeln erst gar nicht entfaltet (etwa durch Unterlassen der Vereinbarung eines Vorstellungstermins oder Nichtantritt der Arbeit), oder dadurch, dass er den Erfolg seiner (nach außen zu Tage getretenen) Bemühungen durch ein Verhalten, welches nach allgemeiner Erfahrung geeignet ist, den potentiellen Dienstgeber von der Einstellung des Arbeitslosen abzubringen, zunichte macht. Bei der Beurteilung, ob ein bestimmtes Verhalten eines Vermittelten als Vereitelung im Sinne des Paragraph 10, Absatz eins, AlVG zu qualifizieren ist, kommt es zunächst darauf an, ob dieses Verhalten für das Nichtzustandekommen des Beschäftigungsverhältnisses ursächlich war. Ist die Kausalität zwischen dem Verhalten des Vermittelten und dem Nichtzustandekommen des Beschäftigungsverhältnisses zu bejahen, dann muss geprüft werden, ob der Vermittelte vorsätzlich gehandelt hat, wobei bedingter Vorsatz (dolus eventualis) genügt. Ein bloß fahrlässiges Handeln, also die Außerachtlassung der gehörigen Sorgfalt, reicht zur Verwirklichung des Tatbestandes nicht hin. (vgl. VwGH 18.11.2009, Zl. 2009/08/0228; 26.10.2010, Zl. 2008/08/0244 sowie jüngst VwGH 15.10.2015, Zl. Ro 2014/08/0042)Ist die Kausalität zwischen dem Verhalten des Vermittelten und dem Nichtzustandekommen des Beschäftigungsverhältnisses zu bejahen, dann muss geprüft werden, ob der Vermittelte vorsätzlich gehandelt hat, wobei bedingter Vorsatz (dolus eventualis) genügt. Ein bloß fahrlässiges Handeln, also die Außerachtlassung der gehörigen Sorgfalt, reicht zur Verwirklichung des Tatbestandes nicht hin. vergleiche VwGH 18.11.2009, Zl. 2009/08/0228; 26.10.2010, Zl. 2008/08/0244 sowie jüngst VwGH 15.10.2015, Zl. Ro 2014/08/0042) Während § 9 AlVG den Begriff der Arbeitswilligkeit definiert und Kriterien für die Bestimmung der Zumutbarkeit einer durch das Arbeitsmarktservice bzw. einen von diesem beauftragten Arbeitsvermittler vermittelten Beschäftigung bzw. Nach(Um)schulung oder Wiedereingliederungsmaßnahme enthält, sanktioniert § 10 AlVG durch befristeten Leistungsausschluss das Verhalten desjenigen, der die Beendigung des Zustandes der Arbeitslosigkeit schuldhaft zu vereiteln sucht. Wenn ein Arbeitsloser somit eine zumutbare Beschäftigung im Sinne des § 9 AlVG nicht annimmt bzw. die Annahme einer solchen Beschäftigung vereitelt, so führt dies

§ 10Al

VG zum temporären Verlust des Arbeitslosengeldes bzw. der Notstandshilfe.Während Paragraph 9, AlVG den Begriff der Arbeitswilligkeit definiert und Kriterien für die Bestimmung der Zumutbarkeit einer durch das Arbeitsmarktservice bzw. einen von diesem beauftragten Arbeitsvermittler vermittelten Beschäftigung bzw. Nach(Um)schulung oder Wiedereingliederungsmaßnahme enthält, sanktioniert Paragraph 10, AlVG durch befristeten Leistungsausschluss das Verhalten desjenigen, der die Beendigung des Zustandes der Arbeitslosigkeit schuldhaft zu vereiteln sucht. Wenn ein Arbeitsloser somit eine zumutbare Beschäftigung im Sinne des Paragraph 9, AlVG nicht annimmt bzw. die Annahme einer solchen Beschäftigung vereitelt, so führt dies

Paragraph 10, AlVG zum temporären Verlust des Arbeitslosengeldes bzw. der Notstandshilfe. Der Tatbestand des § 10 Abs. 1 Z 1 AlVG wird nur verwirklicht, wenn es sich um eine im Sinne des § 9 AlVG zumutbare und damit für die Zuweisung geeignete Beschäftigung handelt.Der Tatbestand des Paragraph 10, Absatz eins, Ziffer eins, AlVG wird nur verwirklicht, wenn es sich um eine im Sinne des Paragraph 9, AlVG zumutbare und damit für die Zuweisung geeignete Beschäftigung handelt. Der Arbeitslose ist verpflichtet, eine durch die regionale Geschäftsstelle vermittelte zumutbare (und arbeitslosenversicherungspflichtige) Beschäftigung als Arbeitnehmer anzunehmen, andernfalls Arbeitswilligkeit nicht gegeben ist (vgl. Krapf/Keul, Arbeitslosenversicherungsgesetz Praxiskommentar, § 9, Rz 209). Ist nur eines der sechs gleichwertigen Zumutbarkeitstatbestandsmerkmale des § 9 Abs. 2 AlVG nicht erfüllt, ist die erforderliche Zumutbarkeit nicht gegeben und bleibt der Nichtantritt der Beschäftigung ohne Sanktion.Der Arbeitslose ist verpflichtet, eine durch die regionale Geschäftsstelle vermittelte zumutbare (und arbeitslosenversicherungspflichtige) Beschäftigung als Arbeitnehmer anzunehmen, andernfalls Arbeitswilligkeit nicht gegeben ist vergleiche Krapf/Keul, Arbeitslosenversicherungsgesetz Praxiskommentar, Paragraph 9,, Rz 209). Ist nur eines der sechs gleichwertigen Zumutbarkeitstatbestandsmerkmale des Paragraph 9, Absatz 2, AlVG nicht erfüllt, ist die erforderliche Zumutbarkeit nicht gegeben und bleibt der Nichtantritt der Beschäftigung ohne Sanktion. Im gegenständlichen Einzelfall hat das AMS dem Beschwerdeführer eine Stelle als Lagerarbeiter zugewiesen. Wie oben ausgeführt, handelte es sich bei der dem Beschwerdeführer zugewiesenen Stelle um keine zumutbare Beschäftigung im Sinne von § 9 AlVG, sodass keine Vereitelung im Sinne des § 10 AlVG vorliegt.Im gegenständlichen Einzelfall hat das AMS dem Beschwerdeführer eine Stelle als Lagerarbeiter zugewiesen. Wie oben ausgeführt, handelte es sich bei der dem Beschwerdeführer zugewiesenen Stelle um keine zumutbare Beschäftigung im Sinne von Paragraph 9, AlVG, sodass keine Vereitelung im Sinne des Paragraph 10, AlVG vorliegt. Es war daher der Beschwerde stattzugeben und der Bescheid vom 14.11.2022 aufzuheben. Zu B) Unzulässigkeit der Revision:

§ 25aAbs. 1 Vw

GG hat das Verwaltungsgericht im Spruch seines Erkenntnisses oder Beschlusses auszusprechen, ob die Revision

Art. 133Abs.

4 B-VG zulässig ist. Der Ausspruch ist kurz zu begründen.

Paragraph 25 a, Absatz eins, VwGG hat das Verwaltungsgericht im Spruch seines Erkenntnisses oder Beschlusses auszusprechen, ob die Revision

Artikel 133, Absatz 4, B-VG zulässig ist.

Der Ausspruch ist kurz zu begründen. Die Revision ist

Art 133Abs.

4 B-VG nicht zulässig, weil die Entscheidung nicht von der Lösung einer Rechtsfrage abhängt, der grundsätzliche Bedeutung zukommt. Weder weicht die gegenständliche Entscheidung von der bisherigen Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes ab, noch fehlt es an einer Rechtsprechung; weiters ist die vorliegende Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes auch nicht als uneinheitlich zu beurteilen. Auch liegen keine sonstigen Hinweise auf eine grundsätzliche Bedeutung der zu lösenden Rechtsfrage vor. Die Revision ist

Artikel 133

, Absatz 4, B-VG nicht zulässig, weil die Entscheidung nicht von der Lösung einer Rechtsfrage abhängt, der grundsätzliche Bedeutung zukommt. Weder weicht die gegenständliche Entscheidung von der bisherigen Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes ab, noch fehlt es an einer Rechtsprechung; weiters ist die vorliegende Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes auch nicht als uneinheitlich zu beurteilen. Auch liegen keine sonstigen Hinweise auf eine grundsätzliche Bedeutung der zu lösenden Rechtsfrage vor. European Case Law IdentifierECLI:AT:BVWG:2024:W198.2268516.1.00

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