den §§ 1 Abs. 5 und 31 Abs. 2 des Datenschutzgesetzes 2000 (DSG 2000), BGBl I Nr. 165/1999 idF BGBl I Nr. 136/2001, entschieden:Über die Beschwerde der K in L (Beschwerdeführerin) vom 31. Jänner 2004 gegen den Landesschulrat für Burgenland (Erstbeschwerdegegner) sowie das Amt der burgenländischen Landesregierung (Zweitbeschwerdegegner), wegen Verletzung im Recht auf Geheimhaltung durch Verwendung der Sozialversicherungsnummer der Beschwerdeführerin für Zwecke der Anmeldung zu einer Fortbildungsveranstaltung wird
den Paragraphen eins, Absatz 5 und 31 Absatz 2, des Datenschutzgesetzes 2000 (DSG 2000), Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 165 aus 1999, in der Fassung Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 136 aus 2001,, entschieden: Der Erstbeschwerdegegner hat die Beschwerdeführerin durch die Verwendung ihrer beim Zweitbeschwerdegegner als Dienstleister des Erstbeschwerdegegners gespeicherten Sozialversicherungsnummer für Zwecke der Anmeldung zu einer Fortbildungsveranstaltung der Dienststelle 'Pädagogisches Institut des Bundes für Burgenland' im Jänner 2004 sowie durch die Weitergabe dieser Nummer an die Hauptschule L für Zwecke weiterer Anmeldungen zu derartigen Fortbildungsveranstaltungen im Recht auf Geheimhaltung nach § 1 Abs. 1 DSG 2000 verletzt.Der Erstbeschwerdegegner hat die Beschwerdeführerin durch die Verwendung ihrer beim Zweitbeschwerdegegner als Dienstleister des Erstbeschwerdegegners gespeicherten Sozialversicherungsnummer für Zwecke der Anmeldung zu einer Fortbildungsveranstaltung der Dienststelle 'Pädagogisches Institut des Bundes für Burgenland' im Jänner 2004 sowie durch die Weitergabe dieser Nummer an die Hauptschule L für Zwecke weiterer Anmeldungen zu derartigen Fortbildungsveranstaltungen im Recht auf Geheimhaltung nach Paragraph eins, Absatz eins, DSG 2000 verletzt. Die gegen den Zweitbeschwerdegegner gerichteten Beschwerdevorwürfe werden
Vm den §§ 1, 2 und 6 des Burgenländischen Landeslehrerdiensthoheitsgesetzes 1995 (LDHG), LGBl Nr. 62/1995, abgewiesen.Die gegen den Zweitbeschwerdegegner gerichteten Beschwerdevorwürfe werden
Paragraph 4, Ziffer 4 und 5 DSG 2000 in Verbindung mit den Paragraphen eins, 2 und 6 des Burgenländischen Landeslehrerdiensthoheitsgesetzes 1995 (LDHG), Landesgesetzblatt Nr. 62 aus 1995,, abgewiesen. Weitere angewendete Rechtsvorschriften: § 1 Abs. 2, § 4 Z 4, 5, 8 und 12, § 6 Abs. 1 Z 2 und 3, § 7 Abs. 3, § 8 Abs. 1 DSG 2000; § 22 Abs. 1 erster Satz des Landeslehrerdienstrechtsgesetzes 1984 (LDG), BGBl. Nr. 302 idF BGBl I Nr. 47/2001; § 3 Abs. 1 Z 1 lit. b des Bundes-Schulaufsichtsgesetzes (SchAufsG), BGBl Nr. 240/1962 idF BGBl Nr. 321/1975; § 125 Z 1 des Schulorganisationsgesetzes (SchOG), BGBl Nr. 242/1962 idF BGBl Nr. 77/2001; § 3 Z 1, § 4 Abs. 1 Z 5 und Abs. 2 des Akademien-Studiengesetzes 1999 (A-StG), BGBl I Nr. 94/1999; § 31 Abs. 4 Z 1 des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes (ASVG), BGBl Nr. 189/1955 idF BGBl I Nr. 145/2003; § 159b des Beamten-Kranken- und Unfallversicherungsgesetzes (B-KUVG), BGBl 200/1967 idF BGBl I Nr. 145/2003; § 2 Abs. 1 Z 1 lit. a, Z 3 und 4, § 3 Abs. 1 Z 3 des Bildungsdokumentationsgesetzes (BildDokG), BGBl I Nr. 12/2002 idF BGBl I Nr. 169/2002; Art 20 Abs. 1 zweiter Satz B VG; § 2 Abs. 1 lit. e des Bundesgesetzblattgesetzes 1920 (BGBlG 1920), BGBl Nr. 33 idF BGBl Nr. 60/1964;Weitere angewendete Rechtsvorschriften: Paragraph eins, Absatz 2,, Paragraph 4, Ziffer 4, 5, 8 und 12, Paragraph 6, Absatz eins, Ziffer 2 und 3, Paragraph 7, Absatz 3,, Paragraph 8, Absatz eins, DSG 2000; Paragraph 22, Absatz eins, erster Satz des Landeslehrerdienstrechtsgesetzes 1984 (LDG), BGBl. Nr. 302 in der Fassung Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 47 aus 2001,; Paragraph 3, Absatz eins, Ziffer eins, Litera b, des Bundes-Schulaufsichtsgesetzes (SchAufsG), Bundesgesetzblatt Nr. 240 aus 1962, in der Fassung Bundesgesetzblatt Nr. 321 aus 1975,; Paragraph 125, Ziffer eins, des Schulorganisationsgesetzes (SchOG), Bundesgesetzblatt Nr. 242 aus 1962, in der Fassung Bundesgesetzblatt Nr. 77 aus 2001,; Paragraph 3, Ziffer eins,, Paragraph 4, Absatz eins, Ziffer 5 und Absatz 2, des Akademien-Studiengesetzes 1999 (A-StG), Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 94 aus 1999,; Paragraph 31, Absatz 4, Ziffer eins, des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes (ASVG), Bundesgesetzblatt Nr. 189 aus 1955, in der Fassung Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 145 aus 2003,; Paragraph 159 b, des Beamten-Kranken- und Unfallversicherungsgesetzes (B-KUVG), Bundesgesetzblatt 200 aus 1967, in der Fassung Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 145 aus 2003,; Paragraph 2, Absatz eins, Ziffer eins, Litera a,, Ziffer 3 und 4, Paragraph 3, Absatz eins, Ziffer 3, des Bildungsdokumentationsgesetzes (BildDokG), Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 12 aus 2002, in der Fassung Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 169 aus 2002,; Artikel 20, Absatz eins, zweiter Satz B VG; Paragraph 2, Absatz eins, Litera e, des Bundesgesetzblattgesetzes 1920 (BGBlG 1920), BGBl Nr. 33 in der Fassung Bundesgesetzblatt Nr. 60 aus 1964,; Begründung: Die Beschwerdeführerin erachtet sich in ihrer Beschwerde im Recht auf Geheimhaltung dadurch verletzt, dass das Pädagogische Institut für Burgenland, bei dem sie sich im Jänner 2004 zu einer Fortbildungsveranstaltung angemeldet hatte, beim Zweitbeschwerdegegner ihre Sozialversicherungsnummer erhoben habe, nachdem sie zuvor die Bekanntgabe der Nummer verweigert hatte. Darüber hinaus sei diese Nummer sodann an die Direktion der Hauptschule L für Zwecke weiterer Anmeldungen am Pädagogischen Institut weitergegeben worden. Beide Beschwerdegegner haben das Beschwerdevorbringen in sachverhaltsmäßiger Hinsicht nicht bestritten. Der Erstbeschwerdegegner führte aus, die Verwendung der Sozialversicherungsnummer sei zur Erfüllung der Verpflichtung der Beschwerdeführerin zur Fortbildung (§ 29 Abs. 3 LDG 1984) bedingt durch das Online-Anmeldesystem des Pädagogischen Instituts unumgänglich. Die Sozialversicherungsnummer ermögliche österreichweit die eindeutige Identifizierung einer Person.Der Erstbeschwerdegegner führte aus, die Verwendung der Sozialversicherungsnummer sei zur Erfüllung der Verpflichtung der Beschwerdeführerin zur Fortbildung (Paragraph 29, Absatz 3, LDG 1984) bedingt durch das Online-Anmeldesystem des Pädagogischen Instituts unumgänglich. Die Sozialversicherungsnummer ermögliche österreichweit die eindeutige Identifizierung einer Person. Der Zweitbeschwerdegegner führte aus, die Datenweitergabe sei erfolgt, weil eine Anordnung des Landesschulrates ('der verfügungsbefugten Schulbehörde') vorgelegen sei. Dieser habe als Rechtsgrundlage angegeben, dass sich die Sozialversicherungsnummer bereits bei ihm befinde und das Pädagogische Institut für Burgenland ihm organisatorisch angehöre. Auf Grund des von der Datenschutzkommission durchgeführten Ermittlungsverfahrens wird folgender Sachverhalt festgestellt: Die Beschwerdeführerin steht als Hauptschullehrerin in einem öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnis zum Land Burgenland. Sie wollte sich im Jänner 2004 zu einer Fortbildungsveranstaltung des Pädagogischen Instituts des Bundes Burgenland (in der Folge PIB) anmelden. Dies ist grundsätzlich nur mehr über das Internet möglich, wobei zur erfolgreichen Durchführung der Anmeldung die Eingabe der Sozialversicherungsnummer erforderlich ist. Da die Beschwerdeführerin ihre Sozialversicherungsnummer nicht angeben wollte, wandte sie sich an den Leiter des PIB. Dieser akzeptierte zwar ihre Anmeldung außerhalb des 'Online-Anmeldesystems' in Papierform, ersuchte jedoch den Zweitbeschwerdegegner, welcher für Zwecke der Lohnverrechung über Personaldaten der Beschwerdeführerin verfügt, um Bekanntgabe der Sozialversicherungsnummer der Beschwerdeführerin für Zwecke der Anmeldung. Der Zweitbeschwerdegegner kam diesem Ersuchen nach. Daraufhin nahm der Leiter des PIB die Anmeldung der Beschwerdeführerin unter Verwendung der Sozialversicherungsnummer vor. Außerdem gab er die Nummer 'für Zwecke künftiger Anmeldungen' an die Leitung der Hauptschule L, wo die Beschwerdeführerin beruflich tätig ist, weiter. Dort war die Nummer schon zuvor im Personalakt der Beschwerdeführerin aufgelegen. Beweiswürdigung: Diese Feststellungen beruhen auf dem unbestrittenen Beschwerdevorbringen sowie dem der Beschwerde in Kopie angeschlossenen Schreiben des PIB vom 21. Jänner 2004. Hinsichtlich des Zwecks der Datenspeicherung beim Zweitbeschwerdegegner beruhen sie auf dessen unwidersprochen gebliebenen Vorbringen in seiner Stellungnahme vom 17. Mai 2004. Das PIB wurde durch Erlass des damaligen Bundesministers für Unterricht und Kunst vom 25. Oktober 1971, GZ 31.992-Raum/71, errichtet und im Verordnungsblatt des Bundesministeriums verlautbart. Beweiswürdigung: Diese Feststellung beruht auf dem vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur vorgelegten Erlass. In rechtlicher Hinsicht folgt daraus: 1. anzuwendende Rechtsvorschriften:
der Verfassungsbestimmung des § 1 Abs. 1 DSG 2000, hat jedermann, insbesondere auch im Hinblick auf die Achtung des Privat- und Familienlebens, Anspruch auf Geheimhaltung der ihn betreffenden personenbezogenen Daten, soweit ein schutzwürdiges Interesse daran besteht. Das Bestehen eines solchen Interesses ist ausgeschlossen, wenn Daten infolge ihrer allgemeinen Verfügbarkeit oder wegen ihrer mangelnden Rückführbarkeit auf den Betroffenen einem Geheimhaltungsanspruch nicht zugänglich sind.
der Verfassungsbestimmung des Paragraph eins, Absatz eins, DSG 2000, hat jedermann, insbesondere auch im Hinblick auf die Achtung des Privat- und Familienlebens, Anspruch auf Geheimhaltung der ihn betreffenden personenbezogenen Daten, soweit ein schutzwürdiges Interesse daran besteht. Das Bestehen eines solchen Interesses ist ausgeschlossen, wenn Daten infolge ihrer allgemeinen Verfügbarkeit oder wegen ihrer mangelnden Rückführbarkeit auf den Betroffenen einem Geheimhaltungsanspruch nicht zugänglich sind. Soweit die Verwendung von personenbezogenen Daten nicht im lebenswichtigen Interesse des Betroffenen oder mit seiner Zustimmung erfolgt, sind nach Abs. 2 leg. cit. Beschränkungen des Anspruchs auf Geheimhaltung nur zur Wahrung überwiegender berechtigter Interessen eines anderen zulässig, und zwar bei Eingriffen einer staatlichen Behörde nur auf Grund von Gesetzen, die aus den in Art. 8 Abs. 2 EMRK genannten Gründen notwendig sind. Derartige Gesetze dürfen die Verwendung von Daten, die ihrer Art nach besonders schutzwürdig sind, nur zur Wahrung wichtiger öffentlicher Interessen vorsehen und müssen gleichzeitig angemessene Garantien für den Schutz der Geheimhaltungsinteressen der Betroffenen festlegen. Auch im Falle zulässiger Beschränkungen darf der Eingriff in das Grundrecht jeweils nur in der gelindesten, zum Ziel führenden Art vorgenommen werden.Soweit die Verwendung von personenbezogenen Daten nicht im lebenswichtigen Interesse des Betroffenen oder mit seiner Zustimmung erfolgt, sind nach Absatz 2, leg. cit. Beschränkungen des Anspruchs auf Geheimhaltung nur zur Wahrung überwiegender berechtigter Interessen eines anderen zulässig, und zwar bei Eingriffen einer staatlichen Behörde nur auf Grund von Gesetzen, die aus den in Artikel 8, Absatz 2, EMRK genannten Gründen notwendig sind. Derartige Gesetze dürfen die Verwendung von Daten, die ihrer Art nach besonders schutzwürdig sind, nur zur Wahrung wichtiger öffentlicher Interessen vorsehen und müssen gleichzeitig angemessene Garantien für den Schutz der Geheimhaltungsinteressen der Betroffenen festlegen. Auch im Falle zulässiger Beschränkungen darf der Eingriff in das Grundrecht jeweils nur in der gelindesten, zum Ziel führenden Art vorgenommen werden.
DSG 2000 bedeuten im Sinne der folgenden Bestimmungen dieses Bundesgesetzes die Begriffe:
Paragraph 4, DSG 2000 bedeuten im Sinne der folgenden Bestimmungen dieses Bundesgesetzes die Begriffe:
4 eigenverantwortlich zu treffen, so gilt der mit der Herstellung des Werkes Betraute als datenschutzrechtlicher Auftraggeber;4. 'Auftraggeber': natürliche oder juristische Personen, Personengemeinschaften oder Organe einer Gebietskörperschaft beziehungsweise die Geschäftsapparate solcher Organe, wenn sie allein oder gemeinsam mit anderen die Entscheidung getroffen haben, Daten für einen bestimmten Zweck zu verarbeiten (Ziffer 9,), und zwar unabhängig davon, ob sie die Verarbeitung selbst durchführen oder hiezu einen anderen heranziehen. Als Auftraggeber gelten die genannten Personen, Personengemeinschaften und Einrichtungen auch dann, wenn sie einem anderen Daten zur Herstellung eines von ihnen aufgetragenen Werkes überlassen und der Auftragnehmer die Entscheidung trifft, diese Daten zu verarbeiten. Wurde jedoch dem Auftragnehmer anläßlich der Auftragserteilung die Verarbeitung der überlassenen Daten ausdrücklich untersagt oder hat der Auftragnehmer die Entscheidung über die Art und Weise der Verwendung, insbesondere die Vornahme einer Verarbeitung der überlassenen Daten, auf Grund von Rechtsvorschriften, Standesregeln oder Verhaltensregeln
Paragraph 6, Absatz 4, eigenverantwortlich zu treffen, so gilt der mit der Herstellung des Werkes Betraute als datenschutzrechtlicher Auftraggeber;
Abs. 1 zulässigen Datenanwendung stammen und1. sie aus einer
Absatz eins, zulässigen Datenanwendung stammen und
Paragraph eins, Absatz eins, bestehende schutzwürdige Geheimhaltungsinteressen sind bei Verwendung nicht-sensibler Daten dann nicht verletzt, wenn
1 B VG führen unter der Leitung der obersten Organe des Bundes und der Länder nach den Bestimmungen der Gesetze auf Zeit gewählte Organe oder ernannte berufsmäßige Organe die Verwaltung. Sie sind, soweit nicht verfassungsgesetzlich anderes bestimmt wird, an die Weisungen der ihnen vorgesetzten Organe gebunden […].
, Absatz eins, B VG führen unter der Leitung der obersten Organe des Bundes und der Länder nach den Bestimmungen der Gesetze auf Zeit gewählte Organe oder ernannte berufsmäßige Organe die Verwaltung. Sie sind, soweit nicht verfassungsgesetzlich anderes bestimmt wird, an die Weisungen der ihnen vorgesetzten Organe gebunden […].
G 1920 war das Bundesgesetzblatt bestimmt zur Verlautbarung der Verordnungen der Bundesregierung und der Bundesministerien, jedoch mit Ausnahme der ausschließlich an unterstellte Verwaltungsbehörden ergehenden allgemeinen Verordnungen (Dienstanweisungen, Instruktionen).
Paragraph 2, Absatz eins, Litera e, BGBlG 1920 war das Bundesgesetzblatt bestimmt zur Verlautbarung der Verordnungen der Bundesregierung und der Bundesministerien, jedoch mit Ausnahme der ausschließlich an unterstellte Verwaltungsbehörden ergehenden allgemeinen Verordnungen (Dienstanweisungen, Instruktionen). Das LDHG lautet auszugsweise: 'Allgemeines § 1. Die Ausübung der Diensthoheit des Landes über die in einem öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnis zum Land stehenden Lehrer (Landeslehrer) für Volks-, Haupt-, Sonderschulen und Polytechnische Lehrgänge sowie für Berufsschulen und über die Personen, die einen Anspruch auf Ruhe- und Versorgungsbezug aus einem solchen Dienstverhältnis eines Landeslehrers haben, obliegt den im folgenden genannten Dienstbehörden.Paragraph eins, Die Ausübung der Diensthoheit des Landes über die in einem öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnis zum Land stehenden Lehrer (Landeslehrer) für Volks-, Haupt-, Sonderschulen und Polytechnische Lehrgänge sowie für Berufsschulen und über die Personen, die einen Anspruch auf Ruhe- und Versorgungsbezug aus einem solchen Dienstverhältnis eines Landeslehrers haben, obliegt den im folgenden genannten Dienstbehörden. […] Landesregierung § 2.
Art. IV Abs. 2 Bundesverfassungsgesetz, BGBl. Nr. 215/1962;a) die Festsetzung des Dienstpostenplanes (Stellenplanes)
Artikel römisch vier, Absatz 2, Bundesverfassungsgesetz, Bundesgesetzblatt Nr. 215 aus 1962,; b) die Erklärung und Aufhebung der Schulfestigkeit
5 Landeslehrer-Dienstrechtsgesetz 1984;b) die Erklärung und Aufhebung der Schulfestigkeit
Paragraph 24, Absatz 5, Landeslehrer-Dienstrechtsgesetz 1984; c) die Verleihung von schulfesten Stellen
1 Landeslehrer-Dienstrechtsgesetz 1984 mit den damit verbundenen Ernennungen auf eine andere Planstelle
Die Landesregierung kann eine schulfeste Stelle an Volks-, Haupt- und Sonderschulen sowie an Polytechnischen Lehrgängen nur an einen Bewerber verleihen, der im Besetzungsvorschlag des Kollegiums des Bezirksschulrates und im Besetzungsvorschlag des Kollegiums des Landesschulrates aufscheint. Eine schulfeste Stelle an Berufsschulen kann sie nur an einen Bewerber verleihen, der im Besetzungsvorschlag des Kollegiums des Landesschulrates aufscheint;c) die Verleihung von schulfesten Stellen
Paragraph 26, Absatz eins, Landeslehrer-Dienstrechtsgesetz 1984 mit den damit verbundenen Ernennungen auf eine andere Planstelle
Paragraph 8, Landeslehrer-Dienstrechtsgesetz 1984. Die Landesregierung kann eine schulfeste Stelle an Volks-, Haupt- und Sonderschulen sowie an Polytechnischen Lehrgängen nur an einen Bewerber verleihen, der im Besetzungsvorschlag des Kollegiums des Bezirksschulrates und im Besetzungsvorschlag des Kollegiums des Landesschulrates aufscheint. Eine schulfeste Stelle an Berufsschulen kann sie nur an einen Bewerber verleihen, der im Besetzungsvorschlag des Kollegiums des Landesschulrates aufscheint; d) die Entscheidung betreffend neuerliche Ausschreibung von schulfesten Stellen
7 letzter Satz Landeslehrer-Dienstrechtsgesetz 1984;d) die Entscheidung betreffend neuerliche Ausschreibung von schulfesten Stellen
Paragraph 26, Absatz 7, letzter Satz Landeslehrer-Dienstrechtsgesetz 1984; e) die Bewilligung des Diensttausches zwischen Inhabern schulfester Stellen
Landeslehrer-Dienstrechtsgesetz 1984;e) die Bewilligung des Diensttausches zwischen Inhabern schulfester Stellen
Paragraph 20, Landeslehrer-Dienstrechtsgesetz 1984; f) die Ausübung des Gnadenrechtes
Landeslehrer-Dienstrechtsgesetz 1984.f) die Ausübung des Gnadenrechtes
Paragraph 105, Landeslehrer-Dienstrechtsgesetz
1 LDG kann der Landeslehrer bei Bedarf mit seiner Zustimmung unter Freistellung von der für ihn bisher geltenden Arbeitszeit vorübergehend einer Dienststelle des Bundes oder der Landesverwaltung oder einer in der Verwaltung des Bundes stehenden Schule zugewiesen werden.
Paragraph 22, Absatz eins, LDG kann der Landeslehrer bei Bedarf mit seiner Zustimmung unter Freistellung von der für ihn bisher geltenden Arbeitszeit vorübergehend einer Dienststelle des Bundes oder der Landesverwaltung oder einer in der Verwaltung des Bundes stehenden Schule zugewiesen werden.
3 LDG hat der Landeslehrer um seine berufliche Fortbildung bestrebt zu sein.
Paragraph 29, Absatz 3, LDG hat der Landeslehrer um seine berufliche Fortbildung bestrebt zu sein.
AufsG ist der Landesschulrat für die Pädagogischen Institute zuständige Schulbehörde des Bundes in erster Instanz.
Paragraph 3, Absatz eins, Ziffer eins, Litera b, SchAufsG ist der Landesschulrat für die Pädagogischen Institute zuständige Schulbehörde des Bundes in erster Instanz.
OG haben die Pädagogischen Institute unter anderem die Aufgabe, Personen mit abgeschlossener Erstausbildung fortzubilden.
Paragraph 125, Ziffer eins, SchOG haben die Pädagogischen Institute unter anderem die Aufgabe, Personen mit abgeschlossener Erstausbildung fortzubilden.
G gilt dieses Bundesgesetz ua. für die öffentlichen Pädagogischen Institute.
G sind unter Akademielehrgängen alle Studien zu verstehen, die nicht Diplomstudien sind, insbesondere die der Fortbildung und der Weiterbildung dienenden Lehrveranstaltungen
OG. Sofern in diesem Bundesgesetz von Studierenden die Rede ist, beziehen sich die betreffenden Bestimmungen
G nicht auf bereits in einem Dienstverhältnis zum Bund oder zu einem Land stehende Lehrer.
Paragraph 3, Ziffer eins, A-StG gilt dieses Bundesgesetz ua. für die öffentlichen Pädagogischen Institute.
Paragraph 4, Absatz eins, Ziffer 5, A-StG sind unter Akademielehrgängen alle Studien zu verstehen, die nicht Diplomstudien sind, insbesondere die der Fortbildung und der Weiterbildung dienenden Lehrveranstaltungen
Paragraph 125, SchOG. Sofern in diesem Bundesgesetz von Studierenden die Rede ist, beziehen sich die betreffenden Bestimmungen
Paragraph 4, Absatz 2, A-StG nicht auf bereits in einem Dienstverhältnis zum Bund oder zu einem Land stehende Lehrer. § 31 ASVG lautete in der im Spruch genannten Fassung auszugsweise:Paragraph 31, ASVG lautete in der im Spruch genannten Fassung auszugsweise: 'Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger § 31. […]Paragraph 31, […]
4 Z 1 ASVG in der elektronischen Datenverarbeitung für Zwecke der Sozialversicherung und des Arbeitsmarktservice verwendet werden.
Paragraph 159 b, B-KUVG darf die Versicherungsnummer nach Paragraph 31, Absatz 4, Ziffer eins, ASVG in der elektronischen Datenverarbeitung für Zwecke der Sozialversicherung und des Arbeitsmarktservice verwendet werden. Die §§ 2 und 3 BildDokG lauten auszugsweise:Die Paragraphen 2 und 3 BildDokG lauten auszugsweise: Begriffsbestimmungen § 2.
Schulorganisationsgesetz, BGBl. Nr. 242/1962,a) Schulen, die Übungsschulen, -kindergärten, -horte und - schülerheime
Schulorganisationsgesetz, Bundesgesetzblatt Nr. 242 aus 1962,, […] 3. unter Schülern: Schüler
Schulunterrichtsgesetz, BGBl. Nr. 472/1986, Schüler
Bundesgesetz über Schulen zur Ausbildung von Leibeserziehern und Sportlehrern, BGBl. Nr. 140/1974, Studierende
Schulunterrichtsgesetz für Berufstätige, BGBl. I Nr. 33/1997, Studierende
Akademien-Studiengesetz 1999, BGBl. I Nr. 94/1999, Studierende an Akademien für Sozialarbeit (jeweils einschließlich in der Eigenschaft als Prüfungskandidaten im Rahmen abschließender Prüfungen) sowie Bildungsteilnehmer an Bildungseinrichtungen
Z 1 lit. c, d, e, g und h bis n;3. unter Schülern: Schüler
Schulunterrichtsgesetz, Bundesgesetzblatt Nr. 472 aus 1986,, Schüler
Bundesgesetz über Schulen zur Ausbildung von Leibeserziehern und Sportlehrern, Bundesgesetzblatt Nr. 140 aus 1974,, Studierende
Schulunterrichtsgesetz für Berufstätige, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 33 aus 1997,, Studierende
Akademien-Studiengesetz 1999, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 94 aus 1999,, Studierende an Akademien für Sozialarbeit (jeweils einschließlich in der Eigenschaft als Prüfungskandidaten im Rahmen abschließender Prüfungen) sowie Bildungsteilnehmer an Bildungseinrichtungen
Ziffer eins, Litera c, d, e, g und h bis n; 4. unter Studierenden: Studierende
Universitäts-Studiengesetz, BGBl. I Nr. 48/1997, sowie Studierende an den Bildungseinrichtungen
Z 2 lit. d bis g;4. unter Studierenden: Studierende
Universitäts-Studiengesetz, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 48 aus 1997,, sowie Studierende an den Bildungseinrichtungen
Ziffer 2, Litera d bis g; […] Evidenzen der Schüler und Studierenden '§ 3.
1 Z 1 lit. a, b, c, f und h sowie Z 2 hat für die Vollziehung des Schulunterrichtsgesetzes, BGBl. Nr. 472/1986, des Schulunterrichtsgesetzes für Berufstätige, BGBl. I Nr. 33/1997, des Akademien-Studiengesetzes 1999, BGBl. I Nr. 94/1999, des Universitäts-Studiengesetzes, BGBl. I Nr. 48/1997, sowie der sonstigen schul- und hochschulrechtlichen Vorschriften folgende schülerbezogene und studierendenbezogene Daten nach Maßgabe der technischen Möglichkeiten automationsunterstützt zu verarbeiten (§ 4 Z 9 Datenschutzgesetz 2000, BGBl. I Nr. 165/1999):'§ 3.
Paragraph 2, Absatz eins, Ziffer eins, Litera a, b, c, f und h sowie Ziffer 2, hat für die Vollziehung des Schulunterrichtsgesetzes, Bundesgesetzblatt Nr. 472 aus 1986,, des Schulunterrichtsgesetzes für Berufstätige, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 33 aus 1997,, des Akademien-Studiengesetzes 1999, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 94 aus 1999,, des Universitäts-Studiengesetzes, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 48 aus 1997,, sowie der sonstigen schul- und hochschulrechtlichen Vorschriften folgende schülerbezogene und studierendenbezogene Daten nach Maßgabe der technischen Möglichkeiten automationsunterstützt zu verarbeiten (Paragraph 4, Ziffer 9, Datenschutzgesetz 2000, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 165 aus 1999,): […]
AufsG zuständiger Schulbehörde zuzurechnen, weshalb dieser als Erstbeschwerdegegner zu behandeln ist.Hinsichtlich des PIB ist festzuhalten, dass dieses lediglich durch eine sogenannte 'Verwaltungsverordnung', also eine Weisung (Artikel 20, Absatz eins, B –VG) mit generellem Charakter vergleiche etwa Walter/Mayer, Bundesverfassungsrecht, 9. Aufl.
Paragraph 3, Absatz eins, Ziffer eins, Litera b, SchAufsG zuständiger Schulbehörde zuzurechnen, weshalb dieser als Erstbeschwerdegegner zu behandeln ist. Soweit sich die Beschwerde gegen das Amt der Burgenländischen Landesregierung richtet, so kommt dieses als klassischer 'Geschäftsapparat' zwar grundsätzlich als Auftraggeber des öffentlichen Bereichs und damit als Zweitbeschwerdegegner in Betracht. Aus dem festgestellten Sachverhalt ergibt sich jedoch, dass der Zweitbeschwerdegegner die Sozialversicherungsnummer der Beschwerdeführerin nur für Zwecke der Lohnverrechnung und damit im Rahmen von Aufgaben verwendet, deren Besorgung nach außen hin dem Erstbeschwerdegegner als Dienstbehörde der Beschwerdeführerin nach § 6 Abs. 1 LDHG obliegt. Der Zweitbeschwerdegegner wird hinsichtlich der Lohnverrechnung nur im Auftrag des Erstbeschwerdegegners und damit datenschutzrechtlich als dessen Dienstleister nach § 4 Z 5 DSG 2000 tätig. Eine Verwendung der Sozialversicherungsnummer außerhalb dieses 'Werkes' für eigene Zwecke des Zweitbeschwerdegegners ist im Ermittlungsverfahren nicht hervorgekommen. Daraus ergibt sich, dass die Weitergabe der Sozialversicherungsnummer vom Zweitbeschwerdegegner an das PIB und somit an den Erstbeschwerdegegner lediglich im Rahmen des zwischen ihm und dem Erstbeschwerdegegner bestehenden Auftragsverhältnisses erfolgt ist. Die vom Erstbeschwerdegegner vorgenommene Zweckänderung (s. sogleich unten 3.) hat der Zweitbeschwerdegegner keinesfalls zu vertreten.Soweit sich die Beschwerde gegen das Amt der Burgenländischen Landesregierung richtet, so kommt dieses als klassischer 'Geschäftsapparat' zwar grundsätzlich als Auftraggeber des öffentlichen Bereichs und damit als Zweitbeschwerdegegner in Betracht. Aus dem festgestellten Sachverhalt ergibt sich jedoch, dass der Zweitbeschwerdegegner die Sozialversicherungsnummer der Beschwerdeführerin nur für Zwecke der Lohnverrechnung und damit im Rahmen von Aufgaben verwendet, deren Besorgung nach außen hin dem Erstbeschwerdegegner als Dienstbehörde der Beschwerdeführerin nach Paragraph 6, Absatz eins, LDHG obliegt. Der Zweitbeschwerdegegner wird hinsichtlich der Lohnverrechnung nur im Auftrag des Erstbeschwerdegegners und damit datenschutzrechtlich als dessen Dienstleister nach Paragraph 4, Ziffer 5, DSG 2000 tätig. Eine Verwendung der Sozialversicherungsnummer außerhalb dieses 'Werkes' für eigene Zwecke des Zweitbeschwerdegegners ist im Ermittlungsverfahren nicht hervorgekommen. Daraus ergibt sich, dass die Weitergabe der Sozialversicherungsnummer vom Zweitbeschwerdegegner an das PIB und somit an den Erstbeschwerdegegner lediglich im Rahmen des zwischen ihm und dem Erstbeschwerdegegner bestehenden Auftragsverhältnisses erfolgt ist. Die vom Erstbeschwerdegegner vorgenommene Zweckänderung (s. sogleich unten 3.) hat der Zweitbeschwerdegegner keinesfalls zu vertreten. Die gegen den Zweitbeschwerdegegner gerichteten Vorwürfe waren daher schon mangels Auftragebereigenschaft spruchgemäß abzuweisen und sind gegenüber dem Erstbeschwerdegegner als (alleinigem) Auftraggeber zu prüfen. 3. Verwendung der Sozialversicherungsnummer der Beschwerdeführerin für Zwecke ihrer Anmeldung am PIB durch den Erstbeschwerdegegner Aus den Sachverhaltsfeststellungen geht klar hervor, dass alleiniger Zweck der Verwendung der Sozialversicherungsnummer der Beschwerdeführerin im Zusammenhang mit ihrer Anmeldung am PIB die Verwendung dieser Nummer als Ordnungsbegriff ('eindeutige Identifikation') war. Daraus folgt zunächst, dass die Nummer, die ursprünglich im Rahmen der Tätigkeit der Erstbeschwerdegegnerin als Dienstbehörde nach § 6 Abs. 1 LDHG, konkret für die Erfüllung sozialversicherungsrechtlicher Dienstgeberpflichten aus dem Dienstverhältnis der Beschwerdeführerin, verwendet wurde, nunmehr für ein anderes Aufgabengebiet des Erstbeschwerdegegners verwendet wurde, nämlich die Administration von Anmeldungen zu Fortbildungsveranstaltungen nach § 125 SchOG (also
G zu Akademielehrgängen) am PIB, welche dem Erstbeschwerdeführer nach § 3 Abs. 1 Z 1 lit. b SchAufsG unter Berücksichtigung der bereits oben unter 2. begründeten Erkenntnis, dass dem PIB keine eigene Behördenstellung zukommt, zuzurechnen ist. Dass der Erstbeschwerdegegner nicht bloß als Dienstbehörde im Rahmen des § 22 Abs. 1 LDG tätig geworden ist, ist nicht zuletzt daraus zu schließen, dass der Leiter des PIB die Sozialversicherungsnummer angefordert hat. Damit liegt eine Übermittlung im Sinn von § 4 Z 12 letzter Halbsatz DSG 2000 vor, deren Rechtmäßigkeit nach den §§ 6 bis 8 DSG 2000 zu beurteilen ist.Aus den Sachverhaltsfeststellungen geht klar hervor, dass alleiniger Zweck der Verwendung der Sozialversicherungsnummer der Beschwerdeführerin im Zusammenhang mit ihrer Anmeldung am PIB die Verwendung dieser Nummer als Ordnungsbegriff ('eindeutige Identifikation') war. Daraus folgt zunächst, dass die Nummer, die ursprünglich im Rahmen der Tätigkeit der Erstbeschwerdegegnerin als Dienstbehörde nach Paragraph 6, Absatz eins, LDHG, konkret für die Erfüllung sozialversicherungsrechtlicher Dienstgeberpflichten aus dem Dienstverhältnis der Beschwerdeführerin, verwendet wurde, nunmehr für ein anderes Aufgabengebiet des Erstbeschwerdegegners verwendet wurde, nämlich die Administration von Anmeldungen zu Fortbildungsveranstaltungen nach Paragraph 125, SchOG (also
Paragraph 4, Absatz eins, Ziffer 5, A-StG zu Akademielehrgängen) am PIB, welche dem Erstbeschwerdeführer nach Paragraph 3, Absatz eins, Ziffer eins, Litera b, SchAufsG unter Berücksichtigung der bereits oben unter 2. begründeten Erkenntnis, dass dem PIB keine eigene Behördenstellung zukommt, zuzurechnen ist. Dass der Erstbeschwerdegegner nicht bloß als Dienstbehörde im Rahmen des Paragraph 22, Absatz eins, LDG tätig geworden ist, ist nicht zuletzt daraus zu schließen, dass der Leiter des PIB die Sozialversicherungsnummer angefordert hat. Damit liegt eine Übermittlung im Sinn von Paragraph 4, Ziffer 12, letzter Halbsatz DSG 2000 vor, deren Rechtmäßigkeit nach den Paragraphen 6 bis 8 DSG 2000 zu beurteilen ist. § 31 Abs. 4 Z 1 ASVG und auch § 159b B-KUVG geben den Zweck der Sozialversicherungsnummer, nämlich die Verwaltung personenbezogener Daten für Zwecke der Sozialversicherung, klar vor. Aus dieser gesetzlichen Zweckvorgabe ist abzuleiten, dass jede rechtmäßige Verwendung dieser Nummer für andere Zwecke auf einer gesetzlichen Ermächtigung beruhen muss.Paragraph 31, Absatz 4, Ziffer eins, ASVG und auch Paragraph 159 b, B-KUVG geben den Zweck der Sozialversicherungsnummer, nämlich die Verwaltung personenbezogener Daten für Zwecke der Sozialversicherung, klar vor. Aus dieser gesetzlichen Zweckvorgabe ist abzuleiten, dass jede rechtmäßige Verwendung dieser Nummer für andere Zwecke auf einer gesetzlichen Ermächtigung beruhen muss. § 3 Abs. 1 Z 3 BildDokG stellt für den Beschwerdefall keine solche Ermächtigung dar. Zunächst ist der Erstbeschwerdegegner keine Schule im Sinn des SchOG und auch sonst keine in § 2 Abs. 1 Z1 und 2 BildDokG genannte Bildungseinrichtung. Daran vermag es nichts zu ändern, dass ihm die Handlungen des nach außen hin nicht rechtswirksam errichteten PIB datenschutzrechtlich zugerechnet werden. Darüber hinaus ist aber die Beschwerdeführerin nach den Legaldefinitionen des § 2 Abs. 1 Z 3 und 4 BildDok iVm § 4 Abs. 2 A StG auch – mangels Studierendeneigenschaft nach dem A-StG – trotz ihrer Teilnahme an einem Akademielehrgang nach § 4 Abs. 1 Z 5 A StG weder Schülerin noch Studentin im Sinn des BildDokG.Paragraph 3, Absatz eins, Ziffer 3, BildDokG stellt für den Beschwerdefall keine solche Ermächtigung dar. Zunächst ist der Erstbeschwerdegegner keine Schule im Sinn des SchOG und auch sonst keine in Paragraph 2, Absatz eins, Z1 und 2 BildDokG genannte Bildungseinrichtung. Daran vermag es nichts zu ändern, dass ihm die Handlungen des nach außen hin nicht rechtswirksam errichteten PIB datenschutzrechtlich zugerechnet werden. Darüber hinaus ist aber die Beschwerdeführerin nach den Legaldefinitionen des Paragraph 2, Absatz eins, Ziffer 3 und 4 BildDok in Verbindung mit Paragraph 4, Absatz 2, A StG auch – mangels Studierendeneigenschaft nach dem A-StG – trotz ihrer Teilnahme an einem Akademielehrgang nach Paragraph 4, Absatz eins, Ziffer 5, A StG weder Schülerin noch Studentin im Sinn des BildDokG. Da somit eine gesetzliche Ermächtigung für eine Verwendung der Sozialversicherungsnummer für Zwecke außerhalb der Sozialversicherung im vorliegenden Fall fehlt, entsprach die Verwendung für Zwecke der Anmeldung am PIB ebenso wie die Weitergabe an die Hauptschule L zum Zweck künftiger Anmeldungen nicht dem in § 6 Abs. 1 Z 2 und 3 DSG 2000 zum Ausdruck kommenden Grundsatz der Zweckbindung. Daraus ergibt sich schon
3 DSG 2000 die Unzulässigkeit dieser Verwendungsvorgänge, woraus wiederum folgt, dass ein überwiegendes berechtigtes Interesse an der Verwendung nach § 8 Abs. 1 Z 4 DSG 2000 auszuschließen ist. Die Tatbestände des § 8 Abs. 1 Z 1 bis 3 DSG 2000 sind offenkundig nicht erfüllt. Somit liegt eine Verletzung der Beschwerdeführerin im Recht auf Geheimhaltung nach § 1 Abs. 1 DSG 2000 vor, die spruchgemäß festzustellen war.Da somit eine gesetzliche Ermächtigung für eine Verwendung der Sozialversicherungsnummer für Zwecke außerhalb der Sozialversicherung im vorliegenden Fall fehlt, entsprach die Verwendung für Zwecke der Anmeldung am PIB ebenso wie die Weitergabe an die Hauptschule L zum Zweck künftiger Anmeldungen nicht dem in Paragraph 6, Absatz eins, Ziffer 2 und 3 DSG 2000 zum Ausdruck kommenden Grundsatz der Zweckbindung. Daraus ergibt sich schon
Paragraph 7, Absatz 3, DSG 2000 die Unzulässigkeit dieser Verwendungsvorgänge, woraus wiederum folgt, dass ein überwiegendes berechtigtes Interesse an der Verwendung nach Paragraph 8, Absatz eins, Ziffer 4, DSG 2000 auszuschließen ist. Die Tatbestände des Paragraph 8, Absatz eins, Ziffer eins bis 3 DSG 2000 sind offenkundig nicht erfüllt. Somit liegt eine Verletzung der Beschwerdeführerin im Recht auf Geheimhaltung nach Paragraph eins, Absatz eins, DSG 2000 vor, die spruchgemäß festzustellen war. Abschließend sei nochmals darauf hingewiesen, dass es nichts an der Schutzwürdigkeit der Sozialversicherungsnummer ändert, dass diese sowohl dem Erstbeschwerdegegner als auch dem Übermittlungsempfänger, der Hauptschule L, bereits bekannt war, weil beide die Nummer lediglich für Zwecke der Administration von Sozialversicherungsangelegenheiten verwenden durften. Jede andere Auslegung würde den in § 4 Z 12 sowie § 6 Abs. 1 Z 2 und 3 DSG 2000 zum Ausdruck kommenden Zweckbindungsgrundsatz unterlaufen. Geheimhaltung bedeutet demnach nicht bloß, dass ein Auftraggeber Daten Dritten nicht weitergeben darf, sondern auch, dass er selbst sie grundsätzlich nicht für andere Zwecke (insbesondere andere Aufgabengebiete) verwenden darf.Abschließend sei nochmals darauf hingewiesen, dass es nichts an der Schutzwürdigkeit der Sozialversicherungsnummer ändert, dass diese sowohl dem Erstbeschwerdegegner als auch dem Übermittlungsempfänger, der Hauptschule L, bereits bekannt war, weil beide die Nummer lediglich für Zwecke der Administration von Sozialversicherungsangelegenheiten verwenden durften. Jede andere Auslegung würde den in Paragraph 4, Ziffer 12, sowie Paragraph 6, Absatz eins, Ziffer 2 und 3 DSG 2000 zum Ausdruck kommenden Zweckbindungsgrundsatz unterlaufen. Geheimhaltung bedeutet demnach nicht bloß, dass ein Auftraggeber Daten Dritten nicht weitergeben darf, sondern auch, dass er selbst sie grundsätzlich nicht für andere Zwecke (insbesondere andere Aufgabengebiete) verwenden darf.
KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.