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{'item': '2Ob851/24; 5Ob177/72; 5Ob120/73; 5Ob293/74; 7Ob627/77 (7Ob628/77); 4Ob511/79; 6Ob559/80; 8Ob290/80; 8Ob215/81; 1Ob18/86; 3Ob560/86; 7Ob628/8

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0034951 Entscheidungsdatum24.02.2026 Geschäftszahl2Ob851/24; 5Ob177/72; 5Ob120/73; 5Ob293/74; 7Ob627/77 (7Ob628/77); 4Ob511/79; 6Ob559/80; 8Ob290/80; 8Ob215/81; 1Ob18/86; 3Ob560/86; 7Ob628/88; 1Ob46/88; 2Ob567/88; 7Ob650/89; 3Ob534/90; 1Ob534/94; 5Ob562/93; 1Ob522/94; 7Ob602/94; 5Ob546/94; 1Ob621/95; 5Ob2101/96y; 10Ob2102/96g; 5Ob2339/96y; 7Ob2091/96t; 4Ob360/97p; 6Ob273/98k; 9Ob91/99v; 7Ob154/99v; 6Ob68/99i; 6Ob82/99y; 7Ob242/99k; 7Ob145/00z; 3Ob89/99f; 6Ob150/00b; 1Ob64/00v; 7Ob249/01w; 10Ob189/02w; 9Ob231/02i; 7Ob93/02f; 3Ob70/03w; 2Ob88/04m; 10Ob23/04m; 6Ob172/05w; 7Ob17/06k; 9Ob35/06x; 8Ob34/07v; 9Ob17/07a; 1Ob53/07m; 1Ob162/07s; 10Ob111/07g; 2Ob58/07d; 10Ob12/08z; 6Ob80/08w; 6Ob103/08b; 1Ob19/08p; 2Ob158/09p; 7Ob96/10h; 1Ob85/10x; 8ObA66/09b; 7Ob140/10d; 1Ob162/10w; 17Ob9/11i; 3Ob70/11g; 8Ob35/11x; 10Ob39/11z; 4Ob144/11x; 5Ob118/11f; 8Ob135/10a; 8Ob119/11z; 1Ob85/11y; 2Ob63/12x; 1Ob171/12x; 2Ob43/12f; 7Ob9/13v; 1Ob12/13s; 3Ob227/12x; 9Ob27/13f; 2Ob234/12v; 4Ob102/13y; 1Ob184/13k; 4Ob170/13y; 3Ob205/13p; 1Ob221/13a; 3Ob9/14s; 4Ob168/14f; 5Ob157/14w; 3Ob165/14g; 9Ob43/14k; 3Ob155/14m; 5Ob22/15v; 1Ob211/14g; 4Ob4/15i; 3Ob40/15a; 6Ob27/15m; 1Ob6/15m; 7Ob221/14x; 7Ob56/15h; 1Ob123/15t; 9Ob32/15v; 7Ob128/15x; 3Ob112/15i; 7Ob211/15b; 6Ob85/16t; 4Ob213/16a; 3Ob206/16i; 1Ob28/17z; 7Ob12/17s; 8Ob54/17z; 7Ob91/17h; 8Ob109/17p; 3Ob65/17f; 9ObA89/17d; 1Ob230/17f; 3Ob22/18h; 1Ob67/18m; 1Ob153/18h; 9Ob65/18a; 7Ob26/18a; 7Ob196/17z; 4Ob1/20f; 1Ob169/20i; 1Ob121/20f; 1Ob105/20b; 4Ob155/20b; 3Ob195/20b; 1Ob231/20g; 1Ob10/21h; 6Ob92/21d; 9Ob40/21d; 3Ob136/21b; 2Ob122/21m; 4Ob86/22h; 5Ob21/22g; 2Ob152/21y; 10Ob31/23s; 6Ob181/23w; 9Ob33/23b; 7Ob169/23p; 6Ob122/23v; 8Ob92/23x; 8Ob76/23v; 9Ob6/24h; 4Ob27/24k; 6Ob23/24m; 2Ob3/24s; 3Ob219/23m; 2Ob67/24b; 4Ob29/24d; 9Ob69/24y; 7Ob162/24k; 4Ob156/24f; 6Ob27/26b NormABGB §1489 IIB ABGB §1489 IID AHG §6 Abs1 RechtssatzDie Verjährungsfrist des § 1489 ABGB beginnt mit dem Zeitpunkte zu laufen, in dem dem Geschädigten sowohl der Schaden und die Person des Schädigers als auch die Schadensursache bekannt geworden ist.Die Verjährungsfrist des Paragraph 1489, ABGB beginnt mit dem Zeitpunkte zu laufen, in dem dem Geschädigten sowohl der Schaden und die Person des Schädigers als auch die Schadensursache bekannt geworden ist. EntscheidungstexteTE OGH 1924-12-09 2 Ob 851/24 Veröff: SZ 6/391 TE OGH 1972-10-10 5 Ob 177/72 TE OGH 1973-07-11 5 Ob 120/73 Beisatz: Soweit Lehre und Judikatur fordern, dass dem Beschädigten der Ursachenzusammenhang zwischen dem schädigenden Ereignis und dem eingetretenen Schaden bekannt geworden sei (vgl Klang Kommentar

  1. Auflage VI 635; SZ 6/391), ist diese Forderung jedoch nicht dahin zu verstehen, dass für den Beginn der Verjährung die Kenntnis des Beschädigten notwendig wäre, welche schuldhafte Handlung oder Unterlassung des Schädigers Ursache seines Schadens war. Vielmehr genügt es, wenn der Beschädigte Kenntnis von den schädlichen Wirkungen eines Ereignisses erlangt, dessen Ursache oder Mitursache irgendein dem Schädiger anzulastendes Verhalten ist (vgl Gschnitzer, Lehrbuch, AllgemTeil 249). (T1)Beisatz: Soweit Lehre und Judikatur fordern, dass dem Beschädigten der Ursachenzusammenhang zwischen dem schädigenden Ereignis und dem eingetretenen Schaden bekannt geworden sei vergleiche Klang Kommentar
  2. Auflage römisch sechs 635; SZ 6/391), ist diese Forderung jedoch nicht dahin zu verstehen, dass für den Beginn der Verjährung die Kenntnis des Beschädigten notwendig wäre, welche schuldhafte Handlung oder Unterlassung des Schädigers Ursache seines Schadens war. Vielmehr genügt es, wenn der Beschädigte Kenntnis von den schädlichen Wirkungen eines Ereignisses erlangt, dessen Ursache oder Mitursache irgendein dem Schädiger anzulastendes Verhalten ist vergleiche Gschnitzer, Lehrbuch, AllgemTeil 249). (T1) TE OGH 1974-12-11 5 Ob 293/74 Vgl auch; Beisatz: Auch die Kenntnis des Ursachenzusammenhanges zwischen dem Schaden und einem bestimmten, dem Schädiger anzulastenden Verhalten. (T2) TE OGH 1977-11-03 7 Ob 627/77 Beis wie T1 TE OGH 1979-10-16 4 Ob 511/79 Vgl auch; Beis wie T2 TE OGH 1980-04-09 6 Ob 559/80 Beis wie T2; Beisatz: Die bloße Behauptung, man habe erst jetzt vom Ursachenzusammenhang Kenntnis erlangt reicht nicht aus wenn nicht gleichzeitig stichhältige Gründe dafür angegeben werden, weshalb diese Kenntnis nicht schon früher bestand. (T3) TE OGH 1981-03-12 8 Ob 290/80 TE OGH 1981-11-19 8 Ob 215/81 Auch; Veröff: ZVR 1982/276 S 243 TE OGH 1986-10-01 1 Ob 18/86 Beis wie T2 TE OGH 1986-10-01 3 Ob 560/86 Beis wie T2; Veröff: JBl 1987,450 TE OGH 1988-07-28 7 Ob 628/88 TE OGH 1989-03-15 1 Ob 46/88 Beis wie T2 TE OGH 1989-04-12 2 Ob 567/88 Beis wie T2 TE OGH 1989-10-19 7 Ob 650/89 Beis wie T1 TE OGH 1990-07-11 3 Ob 534/90 Veröff: SZ 63/133 = EvBl 1991/10 S 61 = JBl 1990,789 TE OGH 1994-03-16 1 Ob 534/94 Vgl; Beisatz: Kenntnis des Ursachenzusammenhanges seitens des Geschädigten. (T4) TE OGH 1994-08-30 5 Ob 562/93 Vgl auch; Beis wie T3; Beisatz: Die Kenntnis muss dabei den ganzen den Anspruch begründenden Sachverhalt umfassen, insbesondere auch die Kenntnis des Ursachenzusammenhanges zwischen dem Schaden und einem bestimmten dem Schädiger anzulastenden Verhalten, in Fällen der Verschuldenshaftung daher auch jene Umstände, aus denen sich das Verschulden des Schädigers ergibt. Dieses kann sich freilich auch aus der offenkundigen Rechtswidrigkeit seines Verhaltens ergeben. (T5) TE OGH 1994-03-29 1 Ob 522/94 Auch; Beis wie T2; Beis wie T4; Beisatz: Die Kenntnis des Schadens ist ohne Zweifel anzunehmen, wenn der Schaden auch schon der Höhe nach bekannt ist. (T6) TE OGH 1994-12-21 7 Ob 602/94 Vgl auch; Beis wie T5 nur: Die Kenntnis muss dabei den ganzen den Anspruch begründenden Sachverhalt umfassen, insbesondere auch die Kenntnis des Ursachenzusammenhanges zwischen dem Schaden und einem bestimmten dem Schädiger anzulastenden Verhalten, in Fällen der Verschuldenshaftung daher auch jene Umstände, aus denen sich das Verschulden des Schädigers ergibt. (T7) TE OGH 1995-10-10 5 Ob 546/94 Vgl auch; Beis wie T2; Veröff: SZ 68/179 TE OGH 1995-12-19 1 Ob 621/95 Auch; Beis wie T6 Verstärkter Senat; Veröff: SZ 68/238 TE OGH 1996-05-21 5 Ob 2101/96y Vgl auch; Beisatz: Bei der Stoffsammlung für eine Schadenersatzklage sind keine all zu strengen Anforderungen an Erkundigungspflichten des Geschädigten zu stellen. (T8) TE OGH 1996-04-23 10 Ob 2102/96g Beis wie T1; Beis wie T2; Beis wie T3; Beis wie T5; Beis wie T6 TE OGH 1996-11-12 5 Ob 2339/96y Vgl auch; Beis wie T7; Beisatz: Für den Beginn des Laufes der Verjährungsfrist kommt es nicht unbedingt auf die Tatsache der strafgerichtlichen Verurteilung beziehungsweise die Beendigung des Strafverfahrens an. In der Entscheidung 2 Ob 597/93 wurde hiefür die Erstattung eines alle strafrechtlich relevanten Umstände aufzeigenden Sachverständigengutachtens als maßgeblich angesehen und ausdrücklich ausgesprochen, dass der für seine Beitragsforderungen die deliktische Geschäftsführerhaftung geltend machende Sozialversicherungsträger nicht das Ergehen eines Schuldspruchs im Strafverfahren gegen den Ersatzpflichtigen abwarten dürfe; ist kein Gutachten eingeholt worden, so ist das Geständnis des Beschuldigten wesentlich. Auf die Beteiligung des Geschädigten am Strafverfahren gegen den Schädiger kommt es dabei nicht an (so schon 2 Ob 597/93, 7 Ob 602/94). (T9) Veröff: SZ 69/251 TE OGH 1997-02-26 7 Ob 2091/96t Auch; Beis wie T2; Beis wie T3 TE OGH 1998-02-24 4 Ob 360/97p Auch TE OGH 1998-10-29 6 Ob 273/98k Vgl auch; Beis wie T7 TE OGH 1999-04-14 9 Ob 91/99v TE OGH 1999-07-14 7 Ob 154/99v TE OGH 1999-12-15 6 Ob 68/99i Vgl auch; Beisatz: Wenn Ungewissheit darüber besteht, ob überhaupt ein Schaden entstanden ist und hierüber ein Rechtsstreit behängt, wird man dem Geschädigten in der Regel zubilligen müssen, den Ausgang dieses Verfahrens abzuwarten, weil er erst dann über ausreichend sichere Informationen für seine Schadenersatzklage verfügt. Feststellbarkeit des Schadenseintrittes keinesfalls vor Zustellung des stattgebenden Urteiles. (T10) TE OGH 2000-02-24 6 Ob 82/99y Vgl auch; Beis wie T10; Beisatz: Hier: Die Klagen wurden noch vor den Prüfberichten und den Steuerbescheiden erster Instanz eingebracht, sodass der Verjährungseinwand zu verwerfen ist. (T11) TE OGH 2000-01-26 7 Ob 242/99k Vgl auch TE OGH 2000-06-28 7 Ob 145/00z Auch; Beis wie T7 TE OGH 2000-04-26 3 Ob 89/99f TE OGH 2000-12-14 6 Ob 150/00b Beis wie T5 TE OGH 2001-01-30 1 Ob 64/00v Beis wie T7; Veröff: SZ 74/14 TE OGH 2001-10-29 7 Ob 249/01w Auch; Beis wie T7 TE OGH 2002-10-22 10 Ob 189/02w Vgl auch; Beis wie T7 TE OGH 2002-11-13 9 Ob 231/02i Beis wie T7; Beisatz: Dies gilt auch dann, wenn dem Schädiger gemäß § 1298 ABGB der Beweis obliegt, dass ihn kein Verschulden am Schadenseintritt trifft. (T12)Beis wie T7; Beisatz: Dies gilt auch dann, wenn dem Schädiger gemäß Paragraph 1298, ABGB der Beweis obliegt, dass ihn kein Verschulden am Schadenseintritt trifft. (T12) Beisatz: Hier: Einbringung der Klage zu einem Zeitpunkt, als die Verjährung noch nicht zu laufen begonnen hatte. (T13) TE OGH 2002-10-09 7 Ob 93/02f Auch; Beis wie T7 TE OGH 2003-11-26 3 Ob 70/03w Auch; nur: Die Verjährungsfrist des § 1489 ABGB beginnt mit dem Zeitpunkte zu laufen, in dem dem Geschädigten der Schaden und die Person des Schädigers bekannt geworden ist. (T14)Auch; nur: Die Verjährungsfrist des Paragraph 1489, ABGB beginnt mit dem Zeitpunkte zu laufen, in dem dem Geschädigten der Schaden und die Person des Schädigers bekannt geworden ist. (T14) Veröff: SZ 2003/154 TE OGH 2004-04-29 2 Ob 88/04m Beisatz: Die Leistung einer Teilzahlung unterbricht die Verjährung nur dann, wenn dabei erkennbar ist, dass sie der Schuldner als Abschlag auf eine unter Umständen erst im Prozessweg festzustellende weitergehende Verpflichtung leistet und damit nicht den Gläubiger als gänzlich befriedigt erachten will, wobei Zweifel über die Tragweite der Teilzahlung zu Lasten des Gläubigers gelten. (T15) TE OGH 2005-03-22 10 Ob 23/04m Beis ähnlich wie T5; Veröff: SZ 2005/46 TE OGH 2006-02-16 6 Ob 172/05w Vgl; Beisatz: Das Vorliegen von Medienberichten reicht für den Beginn der Verjährung jedenfalls dann nicht aus, wenn sich daraus nur allgemein ergibt, dass Banken Zinssenkungen nicht entsprechend weitergegeben haben. Entscheidend ist vielmehr, ob und ab wann sich die Medieninformationen derart verdichtet hatten, dass für die Kreditnehmer ersichtlich werden musste, auch ihre konkreten Kreditverträge seien unkorrekt abgerechnet. (T16) TE OGH 2006-08-30 7 Ob 17/06k Beis wie T2; Beisatz: Hier: Beginn der dreijährigen Verjährungsfrist für Schadenersatzansprüche aus mangelhaft erbrachten Bauleistungen. (T17) TE OGH 2007-03-28 9 Ob 35/06x Auch; Beis wie T7 TE OGH 2007-05-21 8 Ob 34/07v TE OGH 2007-05-30 9 Ob 17/07a TE OGH 2007-06-26 1 Ob 53/07m Beis wie T1; Beisatz: Ist - wie hier - ein schicksalshafter Verlauf möglich, sind nähere Erkundigungen des Geschädigten erst dann geboten, wenn ihm Umstände bekannt werden, die das (bloße) Vorliegen eines schicksalhaften Kausalverlaufes fraglich erscheinen und auf die Kausalität rechtswidrigen Organverhaltens schließen lassen. (T18) TE OGH 2007-09-11 1 Ob 162/07s Auch; Beisatz: Die Verjährungsfrist bei einem Regressanspruch mit Schadenersatzcharakter beginnt zwar regelmäßig erst dann, wenn die Zahlungspflicht des Regressberechtigten gegenüber dem Gläubiger „unverrückbar feststeht", doch kann auch in derartigen Fällen bis zu einer (rechtskräftigen) gerichtlichen Entscheidung nur dann zugewartet werden, wenn objektive Unklarheit über die Haftung des allenfalls - nämlich bei Bejahung seiner Haftung - Regressberechtigten besteht. Steht dessen eigene Haftung jedoch fest und lässt er sich aus anderen, gegebenenfalls ganz unsachlichen Gründen auf ein Verfahren ein, beginnt die Verjährungsfrist bereits mit Kenntnis von den zum Regress berechtigenden Umständen. Dies gilt auch für andere Schadenersatzforderungen als eigentliche Regressansprüche. (T19) Bem: Einschränkend zu Beisatz T
  3. (T20) TE OGH 2007-12-18 10 Ob 111/07g Vgl auch; Beisatz: Es darf mit der Klagserhebung nicht solange zugewartet werden, bis Gewissheit über den Prozessgewinn besteht. (T21) Beisatz: Zweifel an der Erweisbarkeit des bekannten anspruchsbegründenden Sachverhaltes schieben den Verjährungsbeginn nicht hinaus. Besteht allerdings Ungewissheit darüber, ob überhaupt ein Schaden entstanden ist und ist über diese Frage ein Rechtsstreit anhängig, kommt es auf die Rechtskraft der Gerichtsentscheidung beziehungsweise den Ausgang eines Verwaltungsverfahrens an, weil erst dann ausreichend sichere Informationen für eine Schadenersatzklage verfügbar sind; eine ausreichende Kenntnis vom Schaden kann allerdings im Einzelfall auch gegeben sein, wenn bereits vorher gesicherte Verfahrensergebnisse vorliegen oder der Geschädigte erdrückende Beweise ignoriert. (T22) TE OGH 2008-01-24 2 Ob 58/07d Auch; Beis wie T2; Beis wie T4; Beis wie T7 nur: Die Kenntnis muss dabei den ganzen den Anspruch begründenden Sachverhalt umfassen, insbesondere auch die Kenntnis des Ursachenzusammenhanges zwischen dem Schaden und einem bestimmten dem Schädiger anzulastenden Verhalten. (T23) TE OGH 2008-06-10 10 Ob 12/08z TE OGH 2008-06-05 6 Ob 80/08w Beis wie T2; Beis wie T23 TE OGH 2008-07-07 6 Ob 103/08b Vgl; Beis wie T7; Beisatz: Hier: Entgegen der Zusage nicht risikoloses teilweise kreditfinanziertes Umschuldungs- und Sanierungskonzept. Eine schadenbegründende Risikoträchtigkeit des Gesamtkonzepts lag jedenfalls dann vor, wenn sich dieses rein rechnerisch nicht mehr ohne zusätzliche Vermögensverminderung im Vergleich zur (herkömmlichen) Tilgung der Darlehen und Geldmittelbeschaffung vor dem Umschuldungs- und Finanzierungskonzept entwickeln konnte. (T24) TE OGH 2008-06-20 1 Ob 19/08p Vgl auch; Beis wie T1; Beis wie T2; Beisatz: Hier: § 6 Abs 1 AHG. (T25)Vgl auch; Beis wie T1; Beis wie T2; Beisatz: Hier: Paragraph 6, Absatz eins, AHG. (T25) Beisatz: In § 6 AHG ist - im Gegensatz zu den Verjährungsbestimmungen des ABGB - die Kenntnis der Person des Schädigers nicht gefordert, weil bei Geltendmachung von Amtshaftungsansprüchen ein bestimmtes Organ nicht genannt werden muss. (T26)Beisatz: In Paragraph 6, AHG ist - im Gegensatz zu den Verjährungsbestimmungen des ABGB - die Kenntnis der Person des Schädigers nicht gefordert, weil bei Geltendmachung von Amtshaftungsansprüchen ein bestimmtes Organ nicht genannt werden muss. (T26) TE OGH 2009-11-26 2 Ob 158/09p Vgl auch; Beis wie T21; Auch Beis wie T22; Beisatz: Hier: Trotz des Vorliegens von auf einen der Klägerin vom Beklagten verursachten Schaden hindeutenden Beweisergebnissen in Form sukzessive erstatteter Sachverständigengutachten im Vorprozess noch kein Vorliegen von gesicherten Verfahrensergebnissen oder erdrückenden Beweisen in Gang, zumindest vor dem abschließenden Gutachten im Vorprozess. (T27) TE OGH 2010-07-14 7 Ob 96/10h Auch; Beis wie T1; Beis wie T2; Beis wie T4; Beis wie T5; Beis wie T6; Beis wie T7 TE OGH 2010-06-01 1 Ob 85/10x nur T14 TE OGH 2010-09-22 8 ObA 66/09b TE OGH 2010-10-22 7 Ob 140/10d Beisatz: Verjährungsfrist für Anspruch nach § 126 Abs 4 Wr BauO beginnt erst mit Zustellung des Bescheids der Baubehörde, die die Rauchfangerhöhung vorschreibt. (T28)Beisatz: Verjährungsfrist für Anspruch nach Paragraph 126, Absatz 4, Wr BauO beginnt erst mit Zustellung des Bescheids der Baubehörde, die die Rauchfangerhöhung vorschreibt. (T28) TE OGH 2010-11-23 1 Ob 162/10w Beis wie T7; Beisatz: Setzt diese Kenntnis Fachwissen voraus, so beginnt die Verjährungsfrist regelmäßig erst zu laufen, wenn der Geschädigte durch ein Sachverständigengutachten Einblick in diese Zusammenhänge erlangt hat. (T29) TE OGH 2011-05-10 17 Ob 9/11i Vgl auch; Beis wie T10; Beis ähnlich wie T19; Beis wie T22 TE OGH 2011-05-11 3 Ob 70/11g Auch; Beis wie T2 TE OGH 2011-04-26 8 Ob 35/11x Auch TE OGH 2011-10-04 10 Ob 39/11z Auch TE OGH 2011-11-22 4 Ob 144/11x Auch; Beis wie T2; Beis wie T4; Beis wie T7; Beis wie T8; Beis wie T29; Beisatz: Hier: Mehrere ärztliche Kunstfehler anlässlich einer Operation und Einschaltung der Patientenvertretung. (T30) TE OGH 2011-11-09 5 Ob 118/11f Auch TE OGH 2011-10-24 8 Ob 135/10a TE OGH 2011-12-20 8 Ob 119/11z Vgl; Beis ähnlich wie T28 TE OGH 2011-09-29 1 Ob 85/11y Beis wie T5 nur: Die Kenntnis muss dabei den ganzen den Anspruch begründenden Sachverhalt umfassen, in Fällen der Verschuldenshaftung daher auch jene Umstände, aus denen sich das Verschulden des Schädigers ergibt. (T31) TE OGH 2012-04-24 2 Ob 63/12x Vgl auch; Vgl Beis wie T24; Beisatz: Hier: Das Berufungsgericht hat im Rahmen der einschlägigen Rechtsprechung aufgrund beschwichtigender Äußerungen des Beraters den Beginn der Verjährungsfrist des § 1489 ABGB nicht schon mit Kenntnis vom Kursverlust, sondern erst mit der Kenntnis davon, keine risikoarme Veranlagung gewählt zu haben, angenommen. (T32)Vgl auch; Vgl Beis wie T24; Beisatz: Hier: Das Berufungsgericht hat im Rahmen der einschlägigen Rechtsprechung aufgrund beschwichtigender Äußerungen des Beraters den Beginn der Verjährungsfrist des Paragraph 1489, ABGB nicht schon mit Kenntnis vom Kursverlust, sondern erst mit der Kenntnis davon, keine risikoarme Veranlagung gewählt zu haben, angenommen. (T32) TE OGH 2012-10-11 1 Ob 171/12x Auch TE OGH 2012-11-29 2 Ob 43/12f Auch; Auch Beis wie T4; Auch Beis wie T7; Auch Beis wie T31 TE OGH 2013-02-18 7 Ob 9/13v TE OGH 2013-03-14 1 Ob 12/13s TE OGH 2013-04-16 3 Ob 227/12x Auch; Beis wie T1 TE OGH 2013-04-24 9 Ob 27/13f Auch; Beis wie T23 TE OGH 2013-03-14 2 Ob 234/12v Beis wie T2; Beis wie T5; Beis wie T7 TE OGH 2013-08-27 4 Ob 102/13y TE OGH 2013-10-17 1 Ob 184/13k Auch TE OGH 2013-11-19 4 Ob 170/13y Auch; Beis wie T1; Beis wie T2; Beis wie T4; Beis wie T5; Beis wie T6; Beis wie T7 TE OGH 2013-12-19 3 Ob 205/13p Auch; Beis wie T32; Beisatz: Versuchen von Anlageberatern, nach Kursverlusten nervös gewordene Anleger zu beschwichtigen, kann in zweifacher Hinsicht Bedeutung zukommen. Sie können die Erkennbarkeit des Schadenseintritts und damit den Beginn der Verjährungsfrist hinausschieben oder dazu führen, dass dem Verjährungseinwand des Schädigers die Replik der Arglist entgegen gehalten werden kann. (T33) TE OGH 2013-12-19 1 Ob 221/13a Auch TE OGH 2014-05-21 3 Ob 9/14s Auch; Beis wie T1; Beis wie T2; Beis wie T4; Beis wie T5; Beis wie T6; Beis wie T7 TE OGH 2014-10-21 4 Ob 168/14f TE OGH 2014-10-23 5 Ob 157/14w Auch TE OGH 2014-12-18 3 Ob 165/14g Auch; Beis wie T10; Beis wie T19; Beis wie T22 TE OGH 2015-01-29 9 Ob 43/14k Vgl auch; Beis wie T33; Beisatz: Welche Auswirkungen „Beschwichtigungsversuche“ auf die Verjährung der Ansprüche von Anlegern haben, ist im jeweiligen Einzelfall zu beurteilen. (T34) TE OGH 2015-02-18 3 Ob 155/14m Auch; Beis wie T10; Beis wie T22 TE OGH 2015-02-24 5 Ob 22/15v Vgl auch; Beis wie T2; Beis wie T4; Beis ähnlich T5; Beis wie T7 TE OGH 2015-01-22 1 Ob 211/14g Vgl auch; Beis wie T2 TE OGH 2015-03-24 4 Ob 4/15i TE OGH 2015-03-18 3 Ob 40/15a Auch; Beis wie T10 nur: Wenn jedoch Ungewissheit darüber besteht, ob überhaupt ein Schaden entstanden ist und hierüber ein Rechtsstreit behängt, wird man dem Geschädigten in der Regel zubilligen müssen, den Ausgang dieses Verfahrens abzuwarten, weil er erst dann über ausreichend sichere Informationen für seine Schadenersatzklage verfügt. (T35) TE OGH 2015-04-27 6 Ob 27/15m Auch; Beis wie T31 TE OGH 2015-04-23 1 Ob 6/15m Auch; Beis wie T2; Beis wie T5; Beis wie T7; Beis wie T31 TE OGH 2015-04-30 7 Ob 221/14x Auch; Beis wie T33 TE OGH 2015-06-10 7 Ob 56/15h Beis wie T5 TE OGH 2015-08-27 1 Ob 123/15t Beis wie T2; Beis wie T1 nur: Dies wird schon dann erfüllt, wenn der Geschädigte Kenntnis von den schädlichen Wirkungen eines Ereignisses erlangt, dessen Ursache oder Mitursache irgendein dem Schädiger anzulastendes Verhalten ist. (T36); Veröff: SZ 2015/85 TE OGH 2015-08-27 9 Ob 32/15v Beis wie T2; Beis wie T4; Beis wie T5; Beis wie T7 TE OGH 2015-09-02 7 Ob 128/15x Beis wie T2; Beis wie T4; Beis wie T7 TE OGH 2015-09-17 3 Ob 112/15i Auch TE OGH 2015-12-16 7 Ob 211/15b Beis wie T2; Beis wie T5; Beis wie T7; Beis wie T31 TE OGH 2016-05-30 6 Ob 85/16t Auch; Beis wie T5; Beis wie T36 TE OGH 2017-02-21 4 Ob 213/16a Auch; Beis wie T33; Beis wie T34 TE OGH 2017-03-29 3 Ob 206/16i Beis wie T1; Beis wie T2; Beis wie T4; Beis wie T5; Beis wie T7; Beis wie T36 TE OGH 2017-03-16 1 Ob 28/17z Auch; Beis wie T24; Beis wie T33; Beis wie T34 TE OGH 2017-05-17 7 Ob 12/17s Beis wie T1; Beis wie T2; Beis wie T4; Beis wie T5; Beis wie T6; Beis wie T7 TE OGH 2017-05-30 8 Ob 54/17z Beis wie T7; Beis wie T21; Beis wie T23; Beis wie T29; Beis wie T31; Beisatz: Selbst Mutmaßungen darüber, wie sich der Sachverhalt abgespielt haben könnte, reichen grundsätzlich nicht aus. (T37) TE OGH 2017-09-27 7 Ob 91/17h Beis wie T1; Beis wie T2; Beis wie T4; Beis wie T5; Beis wie T6; Beis wie T7; Veröff: SZ 2017/45 TE OGH 2017-09-28 8 Ob 109/17p Vgl auch; Beisatz: Bei Veranlagungs- und/oder Finanzierungskonzepten, die eine Kombination von Fremdwährungskrediten mit Tilgungsträgern vorsehen, ist für den Beginn der Verjährungsfrist von Ansprüchen aus Beratungsfehlern entscheidend, zu welchem Zeitpunkt der Geschädigte erkennt, dass das Gesamtkonzept den Zusagen nicht entspricht. (T38) Beisatz: Die spezifischen Risiken, die die Risikoträchtigkeit bedingen (Wechselkurs, Zinsentwicklung, Ertrags- bzw Wertentwicklung des Tilgungsträgers als Veranlagungsprodukt), stehen nach der Interessenlage eines durchschnittlichen Anlegers in einem derart engen Zusammenhang, dass eine unterbliebene oder fehlerhafte Aufklärung über die einzelnen Teilaspekte verjährungsrechtlich jeweils als unselbständige Bestandteile eines einheitlichen Beratungsfehlers zu qualifizieren sind. (T39) TE OGH 2017-10-25 3 Ob 65/17f Auch TE OGH 2017-10-30 9 ObA 89/17d Auch; Beis wie T2 TE OGH 2018-02-27 1 Ob 230/17f Beis wie T1; Beis wie T2; Beis wie T4; Beis wie T7 TE OGH 2018-04-25 3 Ob 22/18h Beisatz: Behauptete Haftung des beklagten Rechtsanwaltes als Vertragserrichter. (T40) TE OGH 2018-04-30 1 Ob 67/18m TE OGH 2018-09-26 1 Ob 153/18h Auch; Beis wie T34; Beis wie T38 TE OGH 2018-10-30 9 Ob 65/18a TE OGH 2018-09-26 7 Ob 26/18a TE OGH 2018-11-21 7 Ob 196/17z Beis wie T5; Beis wie T33 TE OGH 2020-01-28 4 Ob 1/20f Beis wie T31 TE OGH 2020-09-24 1 Ob 169/20i Vgl auch; Beis wie T21 TE OGH 2020-09-23 1 Ob 121/20f Beis wie T7 TE OGH 2020-09-23 1 Ob 105/20b Auch TE OGH 2020-10-20 4 Ob 155/20b Vgl; Beis wie T38 TE OGH 2020-12-10 3 Ob 195/20b Beis wie T7; Beis wie T23 TE OGH 2021-01-28 1 Ob 231/20g Auch; Beis wie T2; Beis wie T36 TE OGH 2021-03-05 1 Ob 10/21h Vgl; Beis wie T33 TE OGH 2021-08-06 6 Ob 92/21d Vgl; Beis wie T38; Beis wie T39 TE OGH 2021-07-28 9 Ob 40/21d Vgl; Beis wie T1; Beis wie T2; Beis wie T4; Beis wie T5; Beis wie T6; Beis wie T7 TE OGH 2021-10-21 3 Ob 136/21b Beis wie T1 TE OGH 2021-09-16 2 Ob 122/21m Vgl; Beis wie T38; Beisatz: Hier: Veranlagung aufgrund von Börsenbriefen. (T41) TE OGH 2022-06-30 4 Ob 86/22h Vgl; Beis wie T1; Beis wie T21 TE OGH 2022-07-19 5 Ob 21/22g Beis wie T21 TE OGH 2022-10-25 2 Ob 152/21y Beisatz wie T5; Beisatz wie T7 TE OGH 2023-12-19 10 Ob 31/23s Beisatz wie T1; Beisatz wie T2; Beisatz wie T4; Beisatz wie T5; Beisatz wie T6; Beisatz wie T7 Beisatz: Hier: VW Diesel-Motor EA 189; Erfuhr der Fahrzeughalter zwar durch ein Schreiben der Generalimporteurin vom "Abgasskandal" und davon, dass sein Fahrzeug betroffen war, und wurde ihm gleichzeitig ein Software-Update angeboten, das eine "technische Lösung" für das Problem bieten sollte und das auch vom Fahrzeughalter in Anspruch genommen wurde, durfte der Geschädigte annehmen, dass der aufgetretene Schaden behoben ist. Die dreijährige Verjährungsfrist beginnt damit zu dem Zeitpunkt zu laufen, zu dem der Fahrzeughalter davon Kenntnis erlangte, dass trotz des Software-Updates nach wie vor eine unzulässige Abschalteinrichtung vorhanden ist. (T42) TE OGH 2023-12-20 6 Ob 181/23w Beisatz wie T42 TE OGH 2023-11-23 9 Ob 33/23b Beisatz wie T42 TE OGH 2023-12-11 7 Ob 169/23p Beisatz wie T42 TE OGH 2023-12-20 6 Ob 122/23v vgl; Beisatz wie T42 TE OGH 2024-01-11 8 Ob 92/23x Beisatz wie T42 TE OGH 2024-02-15 8 Ob 76/23v Beisatz wie T42 TE OGH 2024-02-14 9 Ob 6/24h Beisatz wie T42 TE OGH 2024-02-20 4 Ob 27/24k Beisatz wie T42 TE OGH 2024-02-21 6 Ob 23/24m Beisatz wie T42 TE OGH 2024-01-23 2 Ob 3/24s Beisatz wie T42 TE OGH 2024-02-28 3 Ob 219/23m Beisatz wie T42 TE OGH 2024-04-23 2 Ob 67/24b Beisatz wie T5; Beisatz wie T7 TE OGH 2024-08-27 4 Ob 29/24d nur T42 TE OGH 2025-01-22 9 Ob 69/24y Beisatz wie T7 TE OGH 2025-04-22 7 Ob 162/24k TE OGH 2025-07-22 4 Ob 156/24f vgl; Beisatz: Inwieweit sich aus einer Anklageschrift „gesicherte Verfahrensergebnisse“ für einen zivilrechtlichen Anspruch ergeben, kann nur im Einzelfall beurteilt werden. Dass die Anklageschrift, die sich für den Ersatzanspruch der Klägerin auf eine komplexe Indizienkette stützt, die Verjährungsfrist nicht in Gang setzt, begründet keine korrekturbedürftige Fehlbeurteilung. (T43) TE OGH 2026-02-24 6 Ob 27/26b Beisatz wie T1; Beisatz wie T2; Beisatz wie T4; Beisatz wie T5; Beisatz wie T6; Beisatz wie T7 European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1924:RS0034951

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