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{'item': ['4Os323/29', '7Os316/60', '11Os3/62 (11Os4/62)', '10Os80/63', '4Os140/24', '10Os101/65', '10Os72/74', '10Os101/74', '9Os40/79', '11Os177/80'

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0096205 Entscheidungsdatum24.07.1929 Geschäftszahl4Os323/29; 7Os316/60; 11Os3/62 (11Os4/62); 10Os80/63; 4Os140/24; 10Os101/65; 10Os72/74; 10Os101/74; 9Os40/79; 11Os177/80; 13Os162/83 (13Os163/83); 10Os26/84; 13Os30/84; Bkd17/86; 12Os92/87; 15Os23/88 (15Os24/88, 15Os34/88); 13Os126/93 (13Os127/93); 13Os113/97 (13Os114/97); 12Os107/01; 11Os24/03; 13Os107/08x (13Os108/08v, 13Os109/08s, 13Os130/08d); 14Os62/20d (14Os63/20a, 14Os64/20y); 13Os38/22w (13Os53/22a) NormStPO §6 B; StPO §84 B RechtssatzVoraussetzung für die Einrechnung der Tage des Postenlaufes in die Rechtsmittelfrist ist, dass die Rechtsmittelerklärung an das zuständige Gericht aufgegeben wurde. EntscheidungstexteTE OGH 1929-07-24 4 Os 323/29 Veröff: SSt IX/69 TE OGH 1961-01-11 7 Os 316/60 Beisatz: Die Rechtsmittelfrist wird auch durch die Übergabe des Rechtsmittels bei einem unzuständigen Gericht nicht gewahrt. (T1) TE OGH 1962-03-27 11 Os 3/62 TE OGH 1963-04-23 10 Os 80/63 TE OGH 1924-04-10 4 Os 140/24 Veröff: SSt IV/39 TE OGH 1965-09-21 10 Os 101/65 Beisatz: Ausführung von Rechtsmitteln beim Urteilsgericht zu überreichen. (T2) TE OGH 1974-07-09 10 Os 72/74 TE OGH 1974-08-02 10 Os 101/74 TE OGH 1979-04-02 9 Os 40/79 TE OGH 1981-03-25 11 Os 177/80 Veröff: EvBl 1981/179 S 500 = SSt 52/14 TE OGH 1983-10-13 13 Os 162/83 Vgl auch TE OGH 1984-02-28 10 Os 26/84 Vgl auch; Beisatz: Weiterleitung des Rechtsmittels auf Gefahr des Einschreiters. (T3) TE OGH 1984-03-15 13 Os 30/84 Vgl auch; Beisatz: Hier: Beschwerde gemäß § 285b Abs 2 StPO beim OGH eingebracht. (T4)Vgl auch; Beisatz: Hier: Beschwerde gemäß Paragraph 285 b, Absatz 2, StPO beim OGH eingebracht. (T4) TE OGH 1986-05-05 Bkd 17/86 Vgl auch TE OGH 1987-08-06 12 Os 92/87 TE OGH 1988-04-12 15 Os 23/88 Vgl auch TE OGH 1993-09-29 13 Os 126/93 TE OGH 1997-08-06 13 Os 113/97 TE OGH 2002-12-05 12 Os 107/01 Auch; Beisatz: Voraussetzung für die Einhaltung prozessualer Fristen bei Parteieneingaben ist deren rechtzeitige Aufgabe an das zuständige Gericht. (T5) TE OGH 2003-03-18 11 Os 24/03 Auch; Beisatz: Die Postaufgabe hat die gleiche rechtliche Wirkung wie die Abgabe beim zuständigen Gericht nur dann, wenn die Eingabe der Post zur Beförderung an das zuständige Gericht übergeben wird. Ist sie an eine unzuständige Stelle adressiert, so findet § 6 Abs 3 StPO keine Anwendung. (T6)Auch; Beisatz: Die Postaufgabe hat die gleiche rechtliche Wirkung wie die Abgabe beim zuständigen Gericht nur dann, wenn die Eingabe der Post zur Beförderung an das zuständige Gericht übergeben wird. Ist sie an eine unzuständige Stelle adressiert, so findet Paragraph 6, Absatz 3, StPO keine Anwendung. (T6) TE OGH 2008-08-27 13 Os 107/08x Auch; Beisatz: Die Einbringung bei einem anderen Gericht wahrt die Frist nicht, selbst wenn das Rechtsmittel noch vor deren Ablauf weitergeleitet wurde, ohne rechtzeitig einzulangen. (T7) TE OGH 2020-07-21 14 Os 62/20d Vgl TE OGH 2022-09-07 13 Os 38/22w Vgl; Beisatz: Hier: Einbringen der Anmeldung der Nichtigkeitsbeschwerde und der Berufung bei der Staatsanwaltschaft innerhalb der Frist des § 284 Abs 1 (§ 294 Abs 1) StPO wahrt diese Frist per se nicht, weil es insoweit auf das Einlangen beim Erstgericht (oder beim Rechtsmittelgericht [§ 84 Abs 2 StPO]) ankommt. (T8)Vgl; Beisatz: Hier: Einbringen der Anmeldung der Nichtigkeitsbeschwerde und der Berufung bei der Staatsanwaltschaft innerhalb der Frist des Paragraph 284, Absatz eins, (Paragraph 294, Absatz eins,) StPO wahrt diese Frist per se nicht, weil es insoweit auf das Einlangen beim Erstgericht (oder beim Rechtsmittelgericht [§ 84 Absatz 2, StPO]) ankommt. (T8) European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1929:RS0096205

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