RIS Dokument GerichtOGH Entscheidungsdatum22.02.1932 Geschäftszahl5Os184/32; 9Os15/77; 9Os32/78; 12Os131/78 (12Os132/78, 12Os133/78, 12Os134/78, 12Os135/78, 12Os136/78, 12Os137/78, 12Os138/78); 13Os75/78 (13Os76/78); 13Os54/81; 9Os67/84; 12Os118/84; 11Os73/85 (11Os74/85); 9Os33/87 (9Os34/87, 9Os35/87, 9Os36/87); 15Os139/88 (15Os140/88); 14Os185/88 (14Os186/88); 14Os57/89; 13Os142/89; 12Os34/90; 14Os78/90 (14Os79/90); 12Os149/90 (12Os150/90); 13Os39/06v; 12Os36/07x NormStPO §292; StPO §389; StPO §390; RechtssatzWird der über eine Privatanklage gefällte Schuldspruch vom OGH nach dem § 292 StPO aufgehoben und ein Freispruch gefällt, dann ist auch der Ausspruch über die Kostenersatzpflicht des Angeklagten aufzuheben und nach dem § 390 StPO dem Privatankläger der Ersatz der Kosten des Strafverfahrens aufzutragen.Wird der über eine Privatanklage gefällte Schuldspruch vom OGH nach dem Paragraph 292, StPO aufgehoben und ein Freispruch gefällt, dann ist auch der Ausspruch über die Kostenersatzpflicht des Angeklagten aufzuheben und nach dem Paragraph 390, StPO dem Privatankläger der Ersatz der Kosten des Strafverfahrens aufzutragen. EntscheidungstexteTE OGH 1932/02/22 5 Os 184/32 Veröff: SSt XII/22 TE OGH 1977/02/22 9 Os 15/77 Vgl; Beisatz: Wird der über eine Privatanklage gefällte Schuldspruch vom OGH auf Grund einer Beschwerde nach § 33 StPO insoweit aufgehoben, als er die Anklage überschritten hat, wird der Kostenanspruch des Erstgerichtes unverändert übernommen, weil der Privatankläger nichts zur Anklageüberschreitung beigetragen hat. (T1) Vgl; Beisatz: Wird der über eine Privatanklage gefällte Schuldspruch vom OGH auf Grund einer Beschwerde nach Paragraph 33, StPO insoweit aufgehoben, als er die Anklage überschritten hat, wird der Kostenanspruch des Erstgerichtes unverändert übernommen, weil der Privatankläger nichts zur Anklageüberschreitung beigetragen hat. (T1) TE OGH 1978/03/07 9 Os 32/78 TE OGH 1978/12/14 12 Os 131/78 TE OGH 1979/01/18 13 Os 75/78 Verstärkter Senat; Veröff: SSt 50/9 = EvBl 1979/79 S 240 = RZ 1979/23 S 65 TE OGH 1981/04/09 13 Os 54/81 Vgl auch; Beisatz: Umso mehr ist bei einem Freispruch schon im ordentlichen Verfahren der dort unterbliebene Ausspruch gemäß § 390 Abs 1 StPO nachzutragen. (T2) Veröff: EvBl 1981/187 S 523 = JBl 1981,605 Vgl auch; Beisatz: Umso mehr ist bei einem Freispruch schon im ordentlichen Verfahren der dort unterbliebene Ausspruch gemäß Paragraph 390, Absatz eins, StPO nachzutragen. (T2) Veröff: EvBl 1981/187 S 523 = JBl 1981,605 TE OGH 1984/05/29 9 Os 67/84 Vgl auch; Beisatz: Hier: Nach Feststellung der Gesetzwidrigkeit des Kostenausspruchs nach Erledigung der Privatanklage teils durch Schuldspruch teils durch Freispruch. (T3) TE OGH 1984/08/09 12 Os 118/84 Vgl auch; Beis wie T2; Veröff: SSt 55/51 TE OGH 1985/05/14 11 Os 73/85 Vgl; Beis gegen T2; Beisatz: Sofern die Anfechtung des unterbliebenen Ausspruches nach § 390 Abs 1 durch einen rechtsfreundlich vertretenen Beschuldigten schuldhaft unterblieben ist. (T4) Veröff: JBl 1986,59 = RZ 1986/10 S 16 Vgl; Beis gegen T2; Beisatz: Sofern die Anfechtung des unterbliebenen Ausspruches nach Paragraph 390, Absatz eins, durch einen rechtsfreundlich vertretenen Beschuldigten schuldhaft unterblieben ist. (T4) Veröff: JBl 1986,59 = RZ 1986/10 S 16 TE OGH 1987/04/01 9 Os 33/87 Vgl auch; Beis wie T2 TE OGH 1988/11/08 15 Os 139/88 Vgl auch; Beisatz: Verpflichtung des Antragstellers zum Kostenersatz in Mediensachen bei Abweisung seiner Beschwerde nach § 292, letzter Satz, StPO. (T5) Veröff: EvBl 1989/87 S 311 = MR 1989,12 Vgl auch; Beisatz: Verpflichtung des Antragstellers zum Kostenersatz in Mediensachen bei Abweisung seiner Beschwerde nach Paragraph 292,, letzter Satz, StPO. (T5) Veröff: EvBl 1989/87 S 311 = MR 1989,12 TE OGH 1989/03/08 14 Os 185/88 Vgl auch; Beis wie T2; Beisatz: Hier: Zur Kostenersatzpflicht des Subsidiaranklägers. (T6) TE OGH 1989/05/31 14 Os 57/89 Vgl auch; Beis wie T2 TE OGH 1989/11/09 13 Os 142/89 Vgl auch; Beisatz: Zur Kostenersatzpflicht des Subsidiaranklägers nach § 390 a StPO nach Aufhebung der gesetzwidrigen Entscheidung über dessen (unzulässige) Berufung gemäß § 292 StPO. (T7) Vgl auch; Beisatz: Zur Kostenersatzpflicht des Subsidiaranklägers nach Paragraph 390, a StPO nach Aufhebung der gesetzwidrigen Entscheidung über dessen (unzulässige) Berufung gemäß Paragraph 292, StPO. (T7) TE OGH 1990/04/26 12 Os 34/90 Vgl auch; Beisatz: Hier: Dem einem Privatankläger gleichgestellten (§ 14 Abs 3 MedG) Antragsteller im gerichtlichen Entgegnungsverfahren. (T8) Vgl auch; Beisatz: Hier: Dem einem Privatankläger gleichgestellten (Paragraph 14, Absatz 3, MedG) Antragsteller im gerichtlichen Entgegnungsverfahren. (T8) TE OGH 1990/08/07 14 Os 78/90 Vgl auch; Beis wie T2 TE OGH 1991/01/10 12 Os 149/90 Beisatz: Eine gemäß § 292 StPO durch Freispruch behobene Gesetzesverletzung in Ansehung des § 111 Abs 1 StGB zieht die in den §§ 390, 390 a StPO bezeichneten Kostenfolgen (Kostenersatzpflicht des Privatanklägers betreffend die Kosten des Strafverfahrens erster und zweiter Instanz) nach sich (wie SSt 50/9). (T9) Beisatz: Eine gemäß Paragraph 292, StPO durch Freispruch behobene Gesetzesverletzung in Ansehung des Paragraph 111, Absatz eins, StGB zieht die in den Paragraphen 390, 390, a StPO bezeichneten Kostenfolgen (Kostenersatzpflicht des Privatanklägers betreffend die Kosten des Strafverfahrens erster und zweiter Instanz) nach sich (wie SSt 50/9). (T9) TE OGH 2006/06/14 13 Os 39/06v Vgl auch TE OGH 2007/08/23 12 Os 36/07x Vgl auch; Beis wie T5; Beisatz: Einen damit verbundenen Nachteil für Dritte (hier: für den Privatanklägerposition einnehmenden Antragsteller) nimmt das Gesetz notwendigerweise in Kauf. (T10) RechtssatznummerRS0100683
KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.