RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0107229 Entscheidungsdatum28.01.2020 Geschäftszahl2Ob53/50; 2Ob143/53; 1Ob229/70; 1Ob97/71; 6Ob104/72; 1Ob241/72; 1Ob196/72; 1Ob206/73 (1Ob207/73); 2Ob177/74; 2Ob37/77; 6Ob614/77; 1Ob667/78; 8Ob209/79; 6Ob547/81; 5Ob565/81; 7Ob684/82; 2Ob543/85; 6Ob562/85; 4Ob549/88; 9ObA326/89; 1Ob9/92; 7Ob638/92 (7Ob1668/92); 1Ob1681/94; 7Ob207/10g; 7Ob194/10w; 6Ob3/11a; 5Ob7/11g; 3Ob212/13t; 5Ob246/15k; 5Ob17/18p; 4Ob209/19t NormZPO §226 IIIB RechtssatzEs genügt, dass der Kläger die Tatsachen in solcher Weise anführt, dass sein Anspruch bei Berücksichtigung dieser Tatsachen substantiiert und begründet erscheint. Den aus diesen Tatsachen abzuleitenden Rechtssatz muss er nicht angeben. Unter welchem rechtlichen Gesichtspunkt der Klagsanspruch gerechtfertigt und aus den Klagsbehauptungen ableitbar ist, darüber entscheidet nicht die vom Kläger gewählte juristische Qualifikation, sondern das sich aus ihnen ergebende, vom Gericht unabhängig von der Ansicht der Parteien zu beurteilende Rechtsverhältnis. EntscheidungstexteTE OGH 1950-02-01 2 Ob 53/50 Veröff: JBl 1950,342 TE OGH 1953-02-25 2 Ob 143/53 TE OGH 1970-10-15 1 Ob 229/70 TE OGH 1971-05-13 1 Ob 97/71 nur: Es genügt, dass der Kläger die Tatsachen in solcher Weise anführt, dass sein Anspruch bei Berücksichtigung dieser Tatsachen substantiiert und begründet erscheint. (T1) TE OGH 1972-05-25 6 Ob 104/72 nur T1 TE OGH 1972-11-08 1 Ob 241/72 TE OGH 1972-11-08 1 Ob 196/72 nur T1; Veröff: EvBl 1973/106 S 242 = JBl 1974,46 TE OGH 1973-12-19 1 Ob 206/73 TE OGH 1975-04-10 2 Ob 177/74 TE OGH 1977-04-14 2 Ob 37/77 Zweiter Rechtsgang zu 2 Ob 177/74 TE OGH 1977-07-07 6 Ob 614/77 Auch TE OGH 1978-07-07 1 Ob 667/78 TE OGH 1979-09-14 8 Ob 209/79 nur T1 TE OGH 1981-10-21 6 Ob 547/81 Auch; nur T1; Beisatz: Es müssen also die Behauptungen aufgestellt werden, die es zulassen, daß der vom Kläger begehrte Ausspruch als sich daraus herleitende Rechtsfolge gegebenenfalls auch im Wege eines Versäumungsurteiles ergehen kann. (T2) TE OGH 1982-02-09 5 Ob 565/81 Auch; Beisatz: Substantiierungstheorie. (T3) TE OGH 1982-12-16 7 Ob 684/82 TE OGH 1985-04-23 2 Ob 543/85 Auch; nur T1 TE OGH 1985-05-23 6 Ob 562/85 Vgl auch; Beisatz: Hier: Auch bei unterlassener rechtlicher Wertung durch die Klägerin ist zu prüfen, ob nach dem festgestellten Sachverhalt grobe Fahrlässigkeit des Beklagten anzunehmen ist. (T4) TE OGH 1988-06-28 4 Ob 549/88 nur: Den aus diesen Tatsachen abzuleitenden Rechtssatz muß er nicht angeben. Unter welchem rechtlichen Gesichtspunkt der Klagsanspruch gerechtfertigt und aus den Klagsbehauptungen ableitbar ist, darüber entscheidet nicht die vom Kläger gewählte juristische Qualifikation, sondern das sich aus ihnen ergebende, vom Gericht unabhängig von der Ansicht der Parteien zu beurteilende Rechtsverhältnis. (T5) TE OGH 1989-12-06 9 ObA 326/89 Vgl auch; nur T1 TE OGH 1992-04-01 1 Ob 9/92 Vgl auch; nur T1; Beis wie T2; Beis wie T3 Veröff: SZ 65/2 = ZfRV 1993,125; ZVR 1993/126 S 281 TE OGH 1992-12-22 7 Ob 638/92 Auch; nur T1; Beisatz: Der Anfechtungskläger hat die angefochtene Rechtshandlung, aus deren Unwirksamkeit er den Leistungsanspruch ableitet, nur bestimmt zu bezeichnen. (T6) TE OGH 1994-12-13 1 Ob 1681/94 Auch; nur T5 TE OGH 2010-12-15 7 Ob 207/10g Auch TE OGH 2010-12-15 7 Ob 194/10w Auch TE OGH 2011-01-28 6 Ob 3/11a Auch TE OGH 2011-05-26 5 Ob 7/11g Vgl TE OGH 2014-01-22 3 Ob 212/13t Auch TE OGH 2016-08-25 5 Ob 246/15k Auch TE OGH 2018-04-10 5 Ob 17/18p Auch TE OGH 2020-01-28 4 Ob 209/19t Vgl European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1950:RS0107229
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