RIS Dokument GerichtOGH Entscheidungsdatum08.03.1950 Geschäftszahl2Os84/50; 3Os305/50; 2Os47/50; 5Os341/52; 5Os840/55; 5Os1259/54; 8Ob436/59; 8Os282/59; 8Os129/60; 7Os41/61; 10Os406/62; 12Os147/63; 12Os179/65; 10Os204/65; 12Os93/69; 12Os41/70; 13Os136/74; 11Os172/75; 11Os82/78; 12Os88/79; 12Os182/79; 13Os49/80; 12Os93/80; 12Os162/80; 10Os183/80; 10Os38/81; 13Os104/81; 9Os95/82; 12Os11/82; 12Os174/82; 9Os4/83; 11Os130/83; 13Os5/84; 11Os66/84; 10Os103/84; 10Os200/84; 12Os127/85; 10Os76/86; 12Os84/86; 13Os3/86; 13Os60/86; 13Os51/86; 14Os81/87; 13Os42/87; 15Os160/87; 12Os15/92; 11Os49/92 (11Os50/92); 14Os163/93 (14os164/93) NormStPO §152 Abs3; StPO §252 Abs2; StPO §281 Abs1 Z3; RechtssatzDie Bestimmung des § 152 StPO stellt keine Durchbrechung der die StPO beherrschenden Untersuchungsmaxime dar. Es können daher Aussagen, die vor Einleitung der Voruntersuchung vor den Sicherheitsbehörden von Begünstigten erfolgten, die vom Entschlagungsrecht in der Hauptverhandlung oder vor dem Untersuchungsrichter Gebrauch gemacht haben, gleich anderen Tatsachen zum Gegenstand des Beweisverfahrens gemacht und zur Urteilsbegründung herangezogen werden. Ebenso können Personen, die außergerichtliche Äußerungen wahrgenommen haben - wie zB Sicherheitsorgane - als Zeugen darüber vernommen werden. Gemäß § 252 vorletzter Absatz StPO müssen sogar die über solche Erhebungsakte von der Sicherheitsbehörde aufgenommenen Protokolle bei der Hauptverhandlung verlesen werden.Die Bestimmung des Paragraph 152, StPO stellt keine Durchbrechung der die StPO beherrschenden Untersuchungsmaxime dar. Es können daher Aussagen, die vor Einleitung der Voruntersuchung vor den Sicherheitsbehörden von Begünstigten erfolgten, die vom Entschlagungsrecht in der Hauptverhandlung oder vor dem Untersuchungsrichter Gebrauch gemacht haben, gleich anderen Tatsachen zum Gegenstand des Beweisverfahrens gemacht und zur Urteilsbegründung herangezogen werden. Ebenso können Personen, die außergerichtliche Äußerungen wahrgenommen haben - wie zB Sicherheitsorgane - als Zeugen darüber vernommen werden. Gemäß Paragraph 252, vorletzter Absatz StPO müssen sogar die über solche Erhebungsakte von der Sicherheitsbehörde aufgenommenen Protokolle bei der Hauptverhandlung verlesen werden. EntscheidungstexteTE OGH 1950/03/08 2 Os 84/50 Veröff: EvBl 1950/544 S 553 TE OGH 1950/12/11 3 Os 305/50 Vgl; Veröff: SSt XXI/102 TE OGH 1950/02/15 2 Os 47/50 Ähnlich; Veröff: EvBl 1950/572 S 577 TE OGH 1952/07/04 5 Os 341/52 Ähnlich; Veröff: SSt XXIII/62 TE OGH 1955/08/10 5 Os 840/55 Vgl; Veröff: RZ 1955,182 TE OGH 1954/12/29 5 Os 1259/54 Vgl; Veröff: RZ 1955,44 TE OGH 1959/12/22 8 Ob 436/59 TE OGH 1960/02/05 8 Os 282/59 Veröff: EvBl 1960/174 S 304 TE OGH 1960/04/08 8 Os 129/60 TE OGH 1961/06/13 7 Os 41/61 nur: Die Bestimmung des § 152 StPO stellt keine Durchbrechung der die StPO beherrschenden Untersuchungsmaxime dar. Es können daher Aussagen, die vor Einleitung der Voruntersuchung vor den Sicherheitsbehörden von Begünstigten erfolgten, die vom Entschlagungsrecht in der Hauptverhandlung oder vor dem Untersuchungsrichter Gebrauch gemacht haben, gleich anderen Tatsachen zum Gegenstand des Beweisverfahrens gemacht und zur Urteilsbegründung herangezogen werden. (T1) nur: Die Bestimmung des Paragraph 152, StPO stellt keine Durchbrechung der die StPO beherrschenden Untersuchungsmaxime dar. Es können daher Aussagen, die vor Einleitung der Voruntersuchung vor den Sicherheitsbehörden von Begünstigten erfolgten, die vom Entschlagungsrecht in der Hauptverhandlung oder vor dem Untersuchungsrichter Gebrauch gemacht haben, gleich anderen Tatsachen zum Gegenstand des Beweisverfahrens gemacht und zur Urteilsbegründung herangezogen werden. (T1) TE OGH 1963/03/28 10 Os 406/62 TE OGH 1963/06/21 12 Os 147/63 TE OGH 1965/12/01 12 Os 179/65 nur: Ebenso können Personen, die außergerichtliche Äußerungen wahrgenommen haben - wie zB Sicherheitsorgane - als Zeugen darüber vernommen werden. (T2) TE OGH 1966/02/01 10 Os 204/65 Veröff: EvBl 1966/272 S 329 = RZ 1966,98 TE OGH 1969/06/11 12 Os 93/69 nur T1; Veröff: EvBl 1970/52 S 80 TE OGH 1970/03/05 12 Os 41/70 nur T1; nur: Gemäß § 252 vorletzter Absatz StPO müssen sogar die über solche Erhebungsakte von der Sicherheitsbehörde aufgenommenen Protokolle bei der Hauptverhandlung verlesen werden. (T3) nur T1; nur: Gemäß Paragraph 252, vorletzter Absatz StPO müssen sogar die über solche Erhebungsakte von der Sicherheitsbehörde aufgenommenen Protokolle bei der Hauptverhandlung verlesen werden. (T3) TE OGH 1974/11/14 13 Os 136/74 Ähnlich TE OGH 1976/02/17 11 Os 172/75 nur T1; nur T3 TE OGH 1978/06/27 11 Os 82/78 nur T3 TE OGH 1979/09/06 12 Os 88/79 nur T3; Beisatz: Hier: Polizeiliche Vernehmungsprotokoll von Auskunftsperson. (T4) TE OGH 1980/03/06 12 Os 182/79 nur T1 TE OGH 1980/03/27 13 Os 49/80 nur T1; nur T3; Beisatz: Kein Abgehen von ständiger Rechtsprechung (mit ausführlicher Begründung). (T5) TE OGH 1980/09/25 12 Os 93/80 Vgl auch TE OGH 1980/12/11 12 Os 162/80 nur T3 TE OGH 1981/01/27 10 Os 183/80 nur T3 TE OGH 1981/09/08 10 Os 38/81 Vgl auch TE OGH 1981/10/15 13 Os 104/81 Vgl auch TE OGH 1982/08/17 9 Os 95/82 Vgl auch; nur T3 TE OGH 1982/10/14 12 Os 11/82 Vgl auch; nur T1; nur T3 TE OGH 1982/11/18 12 Os 174/82 Vgl auch; nur T1; nur T3 TE OGH 1983/03/08 9 Os 4/83 Vgl auch; nur T1; Beisatz: Umso mehr dürfen solche Angaben durch Sachverständige verwertet werden. (T6) TE OGH 1983/09/14 11 Os 130/83 Vgl auch; nur T3 TE OGH 1984/03/22 13 Os 5/84 Vgl auch; nur T3 TE OGH 1984/05/22 11 Os 66/84 Vgl auch; nur T1 TE OGH 1984/07/10 10 Os 103/84 Vgl auch; nur T3 TE OGH 1984/11/27 10 Os 200/84 nur T3 TE OGH 1985/10/03 12 Os 127/85 Vgl auch; nur T1; nur T3 TE OGH 1986/06/30 10 Os 76/86 Vgl auch; nur T1 TE OGH 1986/08/14 12 Os 84/86 Vgl auch; nur T1 TE OGH 1986/03/20 13 Os 3/86 Vgl auch; nur T1; nur T3; Beisatz: Die Verlesung der vor der Polizei (Gendarmerie etc) abgelegten Aussagen von Zeugen, die in der Hauptverhandlung von ihrem Entschlagungsrecht nach § 152 Abs 1 Z 1 StPO Gebrauch gemacht haben, und deren Verwertung im Urteil stellen den Nichtigkeitsgrund des § 281 Abs 1 Z 3 StPO nicht her. (T7) Vgl auch; nur T1; nur T3; Beisatz: Die Verlesung der vor der Polizei (Gendarmerie etc) abgelegten Aussagen von Zeugen, die in der Hauptverhandlung von ihrem Entschlagungsrecht nach Paragraph 152, Absatz eins, Ziffer eins, StPO Gebrauch gemacht haben, und deren Verwertung im Urteil stellen den Nichtigkeitsgrund des Paragraph 281, Absatz eins, Ziffer 3, StPO nicht her. (T7) TE OGH 1986/05/22 13 Os 60/86 Vgl auch; nur T1; nur T3; Beis wie T7 TE OGH 1986/04/10 13 Os 51/86 Vgl auch; nur T1; nur T3; Beis wie T7 TE OGH 1987/07/22 14 Os 81/87 Vgl auch; Veröff: EvBl 1988/15 S 90 = JBl 1988,255 = RZ 1987/62 II S 229 Vgl auch; Veröff: EvBl 1988/15 S 90 = JBl 1988,255 = RZ 1987/62 römisch zwei S 229 TE OGH 1987/09/10 13 Os 42/87 Vgl auch; Veröff: JBl 1987,798 TE OGH 1987/12/18 15 Os 160/87 nur T3; Veröff: JBl 1988,596 (Liebscher) = EvBl 1988/89 S 408 = RZ 1988/17 S 68 TE OGH 1992/05/07 12 Os 15/92 nur T3 TE OGH 1992/06/23 11 Os 49/92 nur T2 TE OGH 1993/12/21 14 Os 163/93 Vgl auch; Beisatz: Zur Rechtslage vor dem StRÄG 1993! (T8) RechtssatznummerRS0097741
KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.