RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0022375 Entscheidungsdatum26.02.2008 Geschäftszahl3Ob453/50; 7Ob46/62; 5Ob321/66; 8Ob83/67; 6Ob89/68; 4Ob547/68; 5Ob168/69; 8Ob202/69; 1Ob192/70; 6Ob204/73; 5Ob222/75; 7Ob653/76; 8Ob555/76; 3Ob616/76; 5Ob548/78; 1Ob631/78; 8Ob567/78; 3Ob524/79; 7Ob594/80; 6Ob502/81; 5Ob516/82; 1Ob553/82; 5Ob565/82; 7Ob587/83; 2Ob589/84; 7Ob547/85; 6Ob613/84; 2Ob587/85; 6Ob665/88; 6Ob507/89; 7Ob535/90; 8Ob17/91; 7Ob576/95; 6Ob180/01s; 1Ob151/07y NormABGB §1220 RechtssatzBei Bestimmung des Heiratsgutes ist zunächst die Vermögenslage des Dotationspflichtigen zu berücksichtigen. EntscheidungstexteTE OGH 1950-08-30 3 Ob 453/50 TE OGH 1962-01-24 7 Ob 46/62 Beisatz: Angestellter mit viertausend Schilling monatlich, Sorgepflicht auch für zweite Gattin und weiteren zwei Kinder: keine Ausstattungspflicht. (T1) Veröff: EvBl 1962/489 S 628 TE OGH 1966-11-03 5 Ob 321/66 Beisatz: Maßgeblicher Zeitpunkt: Eheschließung der Anspruchsberechtigten. (T2) Veröff: RZ 1967,74 TE OGH 1967-04-04 8 Ob 83/67 TE OGH 1968-04-03 6 Ob 89/68 Beisatz wie T2 Beisatz: Wenn die Geltendmachung erst nach der Verehelichung erfolgt, ist zwischenzeitig eingetretene geringere Leistungsfähigkeit zu berücksichtigen. (T3) Anm: Veröff: SZ 41/38Anmerkung, Veröff: SZ 41/38 TE OGH 1968-11-05 4 Ob 547/68 Beisatz wie T2; Beisatz wie T3 Anm: Veröff: EvBl 1969/178 S 267 = LwBetr 1969,153Anmerkung, Veröff: EvBl 1969/178 S 267 = LwBetr 1969,153 TE OGH 1969-07-31 5 Ob 168/69 Beis wie T2; Veröff: EFSlg 11706 TE OGH 1970-01-13 8 Ob 202/69 TE OGH 1970-09-03 1 Ob 192/70 Beis wie T2; Veröff: EFSlg 13643 = EFSlg 13644 TE OGH 1973-10-04 6 Ob 204/73 Beis wie T3 TE OGH 1975-11-18 5 Ob 222/75 Beis wie T2 TE OGH 1976-11-04 7 Ob 653/76 Beis wie T2; Beis wie T3; Veröff: NZ 1980,40 TE OGH 1976-11-10 8 Ob 555/76 Beis wie T2; Beis wie T3 TE OGH 1976-11-09 3 Ob 616/76 Beis wie T2; Beis wie T3; Veröff: EvBl 1977/98 S 211 TE OGH 1978-03-17 5 Ob 548/78 Beis wie T3 TE OGH 1978-06-28 1 Ob 631/78 Beis wie T2 TE OGH 1978-10-25 8 Ob 567/78 Vgl; Beis wie T2 TE OGH 1980-01-16 3 Ob 524/79 Auch TE OGH 1980-05-29 7 Ob 594/80 Beis wie T2; Beis wie T3; Beisatz: Die Leistungsfähigkeit ist allerdings kein statischer Begriff, der nur auf einen bestimmten Stichtag abstellt. Die genannten Stichtage sind jene Zeitpunkte, von denen aus die Leistungsfähigkeit beurteilt werden muß, nicht aber Stichtage, die allein für die Gegenüberstellung der Aktiven und Passiven des Leistungspflichtigen in Frage kommen. Vielmehr muß von ihnen aus die Einkommenssituation und Vermögenssituation des Leistungspflichtigen auf längere Sicht beurteilt werden. (T4) Veröff: SZ 53/87 TE OGH 1981-02-18 6 Ob 502/81 Auch TE OGH 1982-01-26 5 Ob 516/82 Auch; Beis wie T2 TE OGH 1982-04-21 1 Ob 553/82 TE OGH 1982-06-22 5 Ob 565/82 TE OGH 1983-09-01 7 Ob 587/83 Beis wie T2 TE OGH 1984-08-28 2 Ob 589/84 Beis wie T2 TE OGH 1985-04-25 7 Ob 547/85 Beis wie T2 TE OGH 1985-05-23 6 Ob 613/84 Auch; Beis wie T2; Beis wie T4 nur: Einkommenssituation und Vermögenssituation des Leistungspflichtigen. (T5) TE OGH 1985-07-02 2 Ob 587/85 TE OGH 1988-09-06 6 Ob 665/88 Beis wie T2 TE OGH 1989-01-26 6 Ob 507/89 TE OGH 1990-04-05 7 Ob 535/90 Beis wie T3 TE OGH 1991-09-05 8 Ob 17/91 Anm: Veröff: SZ 64/120Anmerkung, Veröff: SZ 64/120 TE OGH 1995-07-12 7 Ob 576/95 Auch; Beis wie T2; Beis wie T3; Beisatz: Sofern dem Dotationspflichtigen nicht entgegengehalten werden kann, er hätte sich zumindest ab Erhebung des Anspruches auf die Leistung des Heiratsgutes einzustellen gehabt. Krankheitsbedingte massive Einkommenseinbußen, mit deren Fortdauer zu rechnen ist, schränken zweifellos die Möglichkeit eines selbständig Erwerbstätigen ein, ab der gerichtlichen Geltendmachung des Heiratsgutanspruches die zur Finanzierung erforderlichen Ersparnisse anzusammeln (vgl. EFSlg. 46.052). (T6)Auch; Beis wie T2; Beis wie T3; Beisatz: Sofern dem Dotationspflichtigen nicht entgegengehalten werden kann, er hätte sich zumindest ab Erhebung des Anspruches auf die Leistung des Heiratsgutes einzustellen gehabt. Krankheitsbedingte massive Einkommenseinbußen, mit deren Fortdauer zu rechnen ist, schränken zweifellos die Möglichkeit eines selbständig Erwerbstätigen ein, ab der gerichtlichen Geltendmachung des Heiratsgutanspruches die zur Finanzierung erforderlichen Ersparnisse anzusammeln vergleiche EFSlg. 46.052). (T6) TE OGH 2001-08-23 6 Ob 180/01s Vgl auch; Beis wie T6 TE OGH 2008-02-26 1 Ob 151/07y Vgl auch; Beisatz: Hier insbesondere zur Frage, inwieweit Erträgnisse des „freien Vermögens" bei der Bemessung des Heiratsguts zu berücksichtigen sind. (T7) European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1950:RS0022375
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