RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0002572 Entscheidungsdatum19.02.2014 Geschäftszahl1Ob472/50; 1Ob747/55; 3Ob512/58; 1Ob548/55; 3Ob217/38; 3Ob353/58; 3Ob230/54; 2Ob70/30; 3Ob51/60; 3Ob264/60; 3Ob132/61; 3Ob133/61; 3Ob51/68; 3Ob5/73; 3Ob66/76; 3Ob90/77; 3Ob33/78; 3Ob155/80; 3Ob64/84; 3Ob185/98x; 3Ob5/14b NormABGB §364c C1 EO §87 RechtssatzEin bücherlich eingetragenes Veräußerungs- und Belastungsverbot zwischen Eltern und Kindern steht der Eintragung der Vormerkung eines exekutiven Pfandrechtes entgegen. EntscheidungstexteTE OGH 1950-09-20 1 Ob 472/50 Veröff: SZ 23/255 TE OGH 1955-12-07 1 Ob 747/55 Beisatz: Ebenso ein einverleibtes Veräußerungs- und Belastungsverbot zugunsten des Bundeswohn- und Siedlungsfonds. (T1) TE OGH 1959-01-07 3 Ob 512/58 Beisatz: Desgleichen eine fideikommissarische Substitution. (T2); Veröff: HBl 1959,317 = HBZ 1959/13/14,3 TE OGH 1955-09-07 1 Ob 548/55 Beisatz: In allen diesen Fällen ist auch sowohl eine bedingte Pfandrechtseinverleibung wie auch die Einverleibung des Pfandrechtes "unbeschadet des Veräußerungs- und Belastungsverbotes" ausgeschlossen. (T3); Veröff: SZ 28/196 = EvBl 1955/393 S 644 = JBl 1956,148 TE OGH 1938-04-26 3 Ob 217/38 Beisatz: Ein Veräußerungs- und Belastungsverbot hindert nur dann nicht die Exekution durch zwangsweise Pfandrechtsbegründung, wenn sich aus der Eintragung und den zugrundeliegenden Urkunden ergibt, daß der Verbotsberechtigte nicht zum Personenkreis des § 364c ABGB gehört. (T4); Veröff: SZ 20/115Beisatz: Ein Veräußerungs- und Belastungsverbot hindert nur dann nicht die Exekution durch zwangsweise Pfandrechtsbegründung, wenn sich aus der Eintragung und den zugrundeliegenden Urkunden ergibt, daß der Verbotsberechtigte nicht zum Personenkreis des Paragraph 364 c, ABGB gehört. (T4); Veröff: SZ 20/115 TE OGH 1958-09-04 3 Ob 353/58 TE OGH 1954-04-07 3 Ob 230/54 Anm: Veröff: SZ 27/93Anmerkung, Veröff: SZ 27/93 TE OGH 1930-02-19 2 Ob 70/30 Beisatz: Das zugunsten von Ehegatten als Miteigentümer einer Liegenschaft hinsichtlich ihrer Anteile eingetragene wechselseitigeBelastungsverbot hindert eine zwangsweise Pfandrechtsbegründung für eine Solidarschuld der Ehegatten. (T5); Veröff: SZ 12/50 TE OGH 1960-02-23 3 Ob 51/60 Ähnlich TE OGH 1960-07-13 3 Ob 264/60 TE OGH 1961-04-05 3 Ob 132/61 TE OGH 1961-04-05 3 Ob 133/61 TE OGH 1968-07-31 3 Ob 51/68 Beisatz: Die im Grundbuch eingetragene Beschränkung durch eine fideikommissarische Substitution steht der Einverleibung eines Pfandrechts ohne Zustimmung des Nacherben entgegen, gleichgültig, ob es sich um ein vertragliches Pfandrecht oder um eine zwangsweise Pfandrechtsbegründung handelt. (T6); Veröff: NZ 1969,40 = SZ 41/97 TE OGH 1973-01-12 3 Ob 5/73 TE OGH 1976-06-29 3 Ob 66/76 Beisatz: Gegen beide Ehegatten lautender Exekutionstitel ohne Solidarverpflichtung. (T7) TE OGH 1977-09-20 3 Ob 90/77 Vgl auch; Beisatz: Belastungs- und Veräußerungsverbot des BuWoSi-Fonds. (T8) TE OGH 1978-03-29 3 Ob 33/78 TE OGH 1980-12-10 3 Ob 155/80 TE OGH 1984-06-27 3 Ob 64/84 Beis wie T2 TE OGH 1998-10-21 3 Ob 185/98x Vgl auch; Beisatz: Ein intabuliertes Belastungsverbot und Veräußerungsverbot hindert den Vollzug einer vom Titelgericht bewilligten zwangsweisen Vormerkung eines Pfandrechtes durch das Exekutionsgericht. (T9) Veröff: SZ 71/170 TE OGH 2014-02-19 3 Ob 5/14b Auch; Beisatz: Hat das vom Grundbuchsgericht verschiedene Bewilligungsgericht auf ein sich aus dem Grundbuch ergebendes Bewilligungshindernis (hier: Belastungs‑ und Veräußerungsverbot) erkennbar nicht Bedacht genommen, hat das Grundbuchsgericht den Vollzug der bewilligten Eintragung abzulehnen. (T10) European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1950:RS0002572
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