RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0006604 Entscheidungsdatum29.04.2025 Geschäftszahl2Ob823/50; 3Ob39/54; 3Ob326/57; 2Ob84/58; 1Ob290/62; 7Ob2/63; 6Ob146/63; 6Ob165/64; 8Ob36/66; 7Ob75/67 (7Ob76/67); 7Ob88/67; 8Ob47/69; 6Ob222/70; 1Ob78/71; 1Ob34/71; 1Ob62/72; 6Ob124/72 (6Ob125/72); 6Ob238/72; 7Ob163/75; 6Ob619/76; 1Ob772/76 (1Ob773/76; 1Ob784/76); 3Ob535/78; 3Ob549/78; 7Ob690/78; 3Ob624/78; 3Ob561/79; 6Ob592/81; 5Ob549/84; 3Ob549/84; 1Ob613/94 (1Ob634/94); 3Ob126/02d; 6Ob120/04x; 6Ob99/08i; 10Ob21/12d; 1Ob164/12t; 4Ob148/12m; 4Ob113/12i; 4Ob50/13a; 4Ob236/13d (4Ob237/13a; 4Ob238/13y); 2Ob75/18w; 2Ob83/19y; 2Ob23/21b; 2Ob49/25g NormABGB §811 AußStrG §9 E5 AußStrG §73 AußStrG 2005 §45 AußStrG 2005 §153 Abs2 RechtssatzZur Parteistellung eines Verlassenschaftsgläubigers im Abhandlungsverfahren insbesondere bei jure crediti Einantwortung. EntscheidungstexteTE OGH 1950-12-20 2 Ob 823/50 Veröff: SZ 23/390 TE OGH 1954-01-20 3 Ob 39/54 TE OGH 1957-07-10 3 Ob 326/57 nur: Zur Parteistellung eines Verlassenschaftsgläubigers im Abhandlungsverfahren. (T1) TE OGH 1958-09-03 2 Ob 84/58 nur T1 TE OGH 1963-01-09 1 Ob 290/62 TE OGH 1963-01-16 7 Ob 2/63 nur T1 TE OGH 1963-06-19 6 Ob 146/63 TE OGH 1964-07-13 6 Ob 165/64 TE OGH 1966-02-15 8 Ob 36/66 TE OGH 1967-05-24 7 Ob 75/67 Veröff: EvBl 1968/32 S 50 = EFSlg 9307 TE OGH 1967-06-28 7 Ob 88/67 nur T1 TE OGH 1969-03-18 8 Ob 47/69 nur T1; Veröff: NZ 1969,120 TE OGH 1970-10-28 6 Ob 222/70 nur T1 TE OGH 1971-04-30 1 Ob 78/71 Veröff: MietSlg 23157 TE OGH 1971-04-29 1 Ob 34/71 nur T1 TE OGH 1972-05-04 1 Ob 62/72 nur T1 Beisatz: Der Mangel des Einverständnisses eines Nachlassgläubigers hindert die iure-crediti-Einantwortung nicht schlechthin, sondern nur die Verweigerung des Einverständnisses aus triftigen Gründen. (T2) TE OGH 1972-09-21 6 Ob 124/72 nur T1; Beisatz: Ausfolgungsverfahren (T3) TE OGH 1972-11-23 6 Ob 238/72 nur T1 TE OGH 1975-10-02 7 Ob 163/75 nur T1; Beisatz: Nachlassseparation (T4) TE OGH 1976-07-08 6 Ob 619/76 nur T1; Beisatz: Ihm stehen nur die ihm in den §§ 811, 812, 815 und 822 ABGB eingeräumten Rechte zu. (T5)nur T1; Beisatz: Ihm stehen nur die ihm in den Paragraphen 811, 812, 815 und 822 ABGB eingeräumten Rechte zu. (T5) TE OGH 1976-11-24 1 Ob 772/76 nur T1; Beis wie T5 TE OGH 1978-02-21 3 Ob 535/78 Beis wie T2; Beis wie T5; Beisatz: Selbst dann nicht legitimiert, wenn der Verlassenschaftsgläubiger Eigentümer einiger in das eidesstättige Vermögensbekenntnis des unbedingt erbserklärten Erben aufgenommener Gegenstände ist. (T6) TE OGH 1978-03-14 3 Ob 549/78 TE OGH 1978-10-12 7 Ob 690/78 TE OGH 1979-06-20 3 Ob 624/78 Beis wie T5 TE OGH 1979-07-19 3 Ob 561/79 nur T1; Beis wie T5 TE OGH 1981-04-29 6 Ob 592/81 TE OGH 1984-05-22 5 Ob 549/84 TE OGH 1984-06-27 3 Ob 549/84 TE OGH 1994-11-23 1 Ob 613/94 Auch; nur T1; Beis wie T5; Beisatz: Darüber hinaus bleibt ihm die Einflussnahme auf die Verlassenschaftsabhandlung verwehrt. (T7) TE OGH 2002-06-26 3 Ob 126/02d Beisatz: Dem vom Verlassenschaftsverfahren beziehungsweise vom Todesfall verständigten Gläubiger des Erblassers und damit der Verlassenschaft kommt Parteistellung in einem Abhandlungsverfahren zu, für welches die materiellrechtlichen Voraussetzungen des § 73 AußStrG (unbedeutender überschuldeter Nachlass) vorliegen; er kann dort die ihm in den §§ 811, 812, 815 und 822 ABGB eingeräumten Rechte ausüben. (T8)Beisatz: Dem vom Verlassenschaftsverfahren beziehungsweise vom Todesfall verständigten Gläubiger des Erblassers und damit der Verlassenschaft kommt Parteistellung in einem Abhandlungsverfahren zu, für welches die materiellrechtlichen Voraussetzungen des Paragraph 73, AußStrG (unbedeutender überschuldeter Nachlass) vorliegen; er kann dort die ihm in den Paragraphen 811, 812, 815 und 822 ABGB eingeräumten Rechte ausüben. (T8) TE OGH 2004-06-24 6 Ob 120/04x Auch; nur T1; Beis wie T5 TE OGH 2008-06-05 6 Ob 99/08i Vgl; Beis wie T5; Beisatz: Verlassenschaftsgläubiger haben im Verlassenschaftsverfahren nur dann Beteiligtenstellung und ein Rekursrecht, wenn durch die angefochtene Verfügung in ihre rechtliche Position eingegriffen wurde. Ein solcher Eingriff ist grundsätzlich nur in Ansehung der Gläubigerrechte nach den §§ 811, 812 und 815 ABGB und etwa dann anzunehmen, wenn in Gläubigerrechte unmittelbar eingegriffen wurde, etwa wenn der Nachlass einem anderen Gläubiger an Zahlungs statt überlassen wurde. (T9)Vgl; Beis wie T5; Beisatz: Verlassenschaftsgläubiger haben im Verlassenschaftsverfahren nur dann Beteiligtenstellung und ein Rekursrecht, wenn durch die angefochtene Verfügung in ihre rechtliche Position eingegriffen wurde. Ein solcher Eingriff ist grundsätzlich nur in Ansehung der Gläubigerrechte nach den Paragraphen 811, 812 und 815 ABGB und etwa dann anzunehmen, wenn in Gläubigerrechte unmittelbar eingegriffen wurde, etwa wenn der Nachlass einem anderen Gläubiger an Zahlungs statt überlassen wurde. (T9) Beisatz: In der Vorgangsweise nach § 72 AußStrG 1854 liegt kein Eingriff in die Rechtsstellung der Nachlassgläubiger, bleibt doch die Nachlassforderung im Rechtsweg gegen die ruhende Verlassenschaft durchsetzbar. (T10)Beisatz: In der Vorgangsweise nach Paragraph 72, AußStrG 1854 liegt kein Eingriff in die Rechtsstellung der Nachlassgläubiger, bleibt doch die Nachlassforderung im Rechtsweg gegen die ruhende Verlassenschaft durchsetzbar. (T10) TE OGH 2012-10-02 10 Ob 21/12d Auch; Veröff: SZ 2012/98 TE OGH 2012-10-11 1 Ob 164/12t Auch TE OGH 2012-10-18 4 Ob 148/12m Auch TE OGH 2012-10-18 4 Ob 113/12i Auch TE OGH 2013-04-17 4 Ob 50/13a Vgl TE OGH 2014-02-17 4 Ob 236/13d Vgl; Beis wie T9 TE OGH 2018-12-17 2 Ob 75/18w Auch; Beis wie T9 TE OGH 2020-06-29 2 Ob 83/19y Beis wie T9; Beisatz: Einem Gläubiger der Verlassenschaft kommt im Verfahren zur Erteilung einer Ermächtigung nach § 153 Abs 2 AußStrG sowohl Antrags- als auch Rekurslegitimation zu. (T11)Beis wie T9; Beisatz: Einem Gläubiger der Verlassenschaft kommt im Verfahren zur Erteilung einer Ermächtigung nach Paragraph 153, Absatz 2, AußStrG sowohl Antrags- als auch Rekurslegitimation zu. (T11) TE OGH 2021-06-24 2 Ob 23/21b Vgl; Beis nur wie T9; Beisatz: Hier: Antrag eines Gläubigers, der einen Anspruch gegen die Verlassenschaft behauptet, nach § 811 ABGB auf Bestellung eines Kurators. (T12)Vgl; Beis nur wie T9; Beisatz: Hier: Antrag eines Gläubigers, der einen Anspruch gegen die Verlassenschaft behauptet, nach Paragraph 811, ABGB auf Bestellung eines Kurators. (T12) TE OGH 2025-04-29 2 Ob 49/25g Beisatz wie T5; Beisatz wie T8; Beisatz wie T9; Beisatz wie T11 Beisatz: Hier: Kein Eingriff in die Rechte einer Gläubigerin durch ein Auskunftsersuchen gegenüber einer Bank, weil ihre Forderung auf Ersatz der Bestattungskosten gegenüber dem ruhenden Nachlass jedenfalls unberührt bleibt, sodass sie aus ihrer Gläubigerstellung keine Rekurslegitimation ableiten kann. (T13) European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1950:RS0006604
KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.