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2Ob111/51; 2Ob304/61; 6Ob306/69; 2Ob367/69; 5Ob131/70; 4Ob544/70; 2Ob339/70; 8Ob244/70 (8Ob245/70); 2Ob21/71; 8Ob269/71; 8Ob27/73; 2Ob70/73; 4Ob36/73;

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0031084 Entscheidungsdatum21.11.2018 Geschäftszahl2Ob111/51; 2Ob304/61; 6Ob306/69; 2Ob367/69; 5Ob131/70; 4Ob544/70; 2Ob339/70; 8Ob244/70 (8Ob245/70); 2Ob21/71; 8Ob269/71; 8Ob27/73; 2Ob70/73; 4Ob36/73; 2Ob39/74; 4Ob555/74; 6Ob170/74; 1Ob4/76 (1Ob5/76); 8Ob76/78; 6Ob597/78; 2Ob7/79; 7Ob552/79; 8Ob198/81; 3Ob511/82; 8Ob273/82; 8Ob259/82; 8Ob209/82; 2Ob92/83; 8Ob209/83; 8Ob61/85 (80b62/85); 8Ob80/85; 2Ob89/88; 2Ob157/89; 2Ob163/89; 4Ob515/93; 9ObA2153/96z; 4Ob2107/96y; 1Ob2227/96y; 2Ob83/99s; 9Ob148/00f; 1Ob214/18d NormABGB §1326 A RechtssatzVerunstaltung ist jede nachteilige Veränderung in der äußeren Erscheinung ohne Rücksicht darauf, ob sie am bekleideten Menschen sichtbar ist oder durch Prothesen und dergleichen verdeckt werden kann. Daß die Verunstaltung ein Abscheu erregendes Aussehen hervorruft oder Mitleid erweckt, ist nicht nötig. Die Verunstaltung muß auch keine dauernde sein. EntscheidungstexteTE OGH 1951-02-14 2 Ob 111/51 Veröff: SZ 24/41 TE OGH 1961-09-28 2 Ob 304/61 TE OGH 1969-12-17 6 Ob 306/69 nur: Daß die Verunstaltung ein Abscheu erregendes Aussehen hervorruft oder Mitleid erweckt, ist nicht nötig. (T1) TE OGH 1969-12-12 2 Ob 367/69 Veröff: ZVR 1970/138 S 188 TE OGH 1970-07-08 5 Ob 131/70 Veröff: JBl 1971,252 = SZ 43/127 TE OGH 1970-09-22 4 Ob 544/70 nur T1 TE OGH 1970-10-29 2 Ob 339/70 TE OGH 1970-11-03 8 Ob 244/70 TE OGH 1971-02-11 2 Ob 21/71 nur: Verunstaltung ist jede nachteilige Veränderung in der äußeren Erscheinung ohne Rücksicht darauf, ob sie am bekleideten Menschen sichtbar ist oder durch Prothesen und dergleichen verdeckt werden kann. (T2) TE OGH 1971-10-12 8 Ob 269/71 TE OGH 1973-03-20 8 Ob 27/73 nur T2 TE OGH 1973-05-10 2 Ob 70/73 Veröff: ZVR 1974/42 S 51 TE OGH 1973-06-05 4 Ob 36/73 Veröff: SozM IA/e,1114 TE OGH 1974-03-07 2 Ob 39/74 Beisatz: Ob eine Verunstaltung vorliegt, ist nach den Begriffen der Lebensanschauung zu beurteilen. Hier: Brille mit einem undurchsichtigem Glas. (T3) TE OGH 1974-10-01 4 Ob 555/74 nur T2; Beisatz: Augenprothese (T4) TE OGH 1974-10-17 6 Ob 170/74 Auch TE OGH 1976-03-17 1 Ob 4/76 nur T1; Beis wie T3; Veröff: EvBl 1976/233 S 493 TE OGH 1978-05-31 8 Ob 76/78 Veröff: ZVR 1979/159 S 169 TE OGH 1978-06-15 6 Ob 597/78 nur T2 TE OGH 1979-02-13 2 Ob 7/79 nur T2; nur T1; Veröff: ZVR 1980/74 S 82 TE OGH 1979-04-19 7 Ob 552/79 nur T2 TE OGH 1981-11-05 8 Ob 198/81 Auch TE OGH 1982-04-14 3 Ob 511/82 nur T1 TE OGH 1982-12-02 8 Ob 273/82 nur T2; Veröff: ZVR 1984/45 S 54 TE OGH 1983-02-17 8 Ob 259/82 nur: Verunstaltung ist jede nachteilige Veränderung in der äußeren Erscheinung ohne Rücksicht darauf, ob sie am bekleideten Menschen sichtbar ist oder durch Prothesen und dergleichen verdeckt werden kann. Daß die Verunstaltung ein Abscheu erregendes Aussehen hervorruft oder Mitleid erweckt, ist nicht nötig. (T5) TE OGH 1983-04-07 8 Ob 209/82 nur T5 TE OGH 1983-04-23 2 Ob 92/83 nur T2 TE OGH 1984-01-19 8 Ob 209/83 Auch TE OGH 1985-11-27 8 Ob 61/85 TE OGH 1986-03-19 8 Ob 80/85 Auch; nur T2; Veröff: ZVR 1987/70 S 214 TE OGH 1988-08-30 2 Ob 89/88 nur T2; Veröff: ZVR 1989/74 S 117 TE OGH 1990-01-10 2 Ob 157/89 nur T2 TE OGH 1990-03-28 2 Ob 163/89 nur T2; Veröff: ZVR 1991/33 S 105 TE OGH 1993-04-06 4 Ob 515/93 nur T1 TE OGH 1996-09-04 9 ObA 2153/96z Auch; Beisatz: Erektile Impotenz. (T6) TE OGH 1996-07-09 4 Ob 2107/96y Vgl auch; nur T2; Beisatz: Ob eine Verunstaltung vorliegt, ist nach der allgemeinen Lebensanschauung zu beurteilen. In erster Linie kommt zwar das äußere Erscheinungsbild des (nackten oder bekleideten) Menschen in Betracht. Darauf allein abzustellen, wäre jedoch zu eng. (T7); Beisatz: Hier: Ersatz der Linse eines Auges durch eine starre Kontaktlinse beziehungsweise durch eine implantierte Kunststofflinse. (T8) Veröff: SZ 69/156 TE OGH 1996-10-25 1 Ob 2227/96y Auch; nur: Verunstaltung ist jede nachteilige Veränderung in der äußeren Erscheinung.(T9) Beis wie T7 nur: Ob eine Verunstaltung vorliegt, ist nach der allgemeinen Lebensanschauung zu beurteilen. In erster Linie kommt das äußere Erscheinungsbild des Menschen in Betracht. (T10) TE OGH 2000-03-16 2 Ob 83/99s Vgl auch; Beis wie T10 TE OGH 2000-07-12 9 Ob 148/00f Vgl auch; Beis wie T7; Beisatz: Relevant sind nicht nur äußerlich sichtbare Beeinträchtigungen der Körpersubstanz, sondern auch durch äußerlich nicht sichtbare Verletzungsfolgen hervorgerufene Beeinträchtigungen der äußeren Erscheinung, sodass beispielsweise auch bei einer Sprachstörung, einer Ungeschicklichkeit oder einem Zittern der Hände als Folge einer Hirnverletzung einem gänzlichen oder teilweisen Verlust der Sehfähigkeit oder einer Impotenz eine Verunstaltung vorliegen kann, die das bessere Fortkommen behindert. (T11) TE OGH 2018-11-21 1 Ob 214/18d Vgl auch; Beisatz: Keine Verunstaltung liegt bei allein einer auf einer Veränderung im Körperinneren beruhenden Unfruchtbarkeit vor. (T12) European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1951:RS0031084

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