RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0101403 Entscheidungsdatum19.05.2026 Geschäftszahl5Os324/51; 5Os748/51; 12Os57/72; 13Os65/72; 11Os157/72; 14Os94/87; 14Os97/90; 13Os153/90 (13Os154/90); 11Os124/93; 11Os77/05s; 13Os112/14s; 15Os9/16m; 15Os127/17s; 11Os116/17v; 13Os22/18m; 15Os44/20i; 13Os93/20f; 13Os19/21z; 14Os33/21s; 15Os92/21z; 13Os134/21m; 14Os76/22s; 14Os44/22k (14Os45/22g); 13Os46/23y; 12Os30/23p; 13Os48/23t; 13Os85/23h; 13Os114/24z; 13Os27/25g; 13Os26/25k; 11Os55/25k; 14Os11/26p NormStPO §345 Abs1 Z11 lita RechtssatzUnter Anrufung des Nichtigkeitsgrundes des § 345 Abs 1 Z 11 lit a StPO kann der Schuldspruch des Geschwornengerichtsurteils nur dann angefochten werden, wenn die dem Angeklagten nach dem Wahrspruch der Geschwornen zur Last fallende Tat unter Verletzung oder unrichtiger Anwendung des Gesetzes vom Gericht als eine zur Zuständigkeit der Gerichte gehörige strafbare Handlung beurteilt worden ist. Die Anfechtung des Urteils in dieser Richtung setzt aber voraus, daß an den durch den Wahrspruch festgestellten Tatsachen festgehalten und aus dem Wahrspruch selbst ein Irrtum nachgewiesen wird.Unter Anrufung des Nichtigkeitsgrundes des Paragraph 345, Absatz eins, Ziffer 11, Litera a, StPO kann der Schuldspruch des Geschwornengerichtsurteils nur dann angefochten werden, wenn die dem Angeklagten nach dem Wahrspruch der Geschwornen zur Last fallende Tat unter Verletzung oder unrichtiger Anwendung des Gesetzes vom Gericht als eine zur Zuständigkeit der Gerichte gehörige strafbare Handlung beurteilt worden ist. Die Anfechtung des Urteils in dieser Richtung setzt aber voraus, daß an den durch den Wahrspruch festgestellten Tatsachen festgehalten und aus dem Wahrspruch selbst ein Irrtum nachgewiesen wird. EntscheidungstexteTE OGH 1951-05-21 5 Os 324/51 Veröff: SSt XXII/41 = EvBl 1951/353 S 418 TE OGH 1951-10-05 5 Os 748/51 Veröff: EvBl 1952/48 S 52 TE OGH 1972-05-09 12 Os 57/72 TE OGH 1972-08-17 13 Os 65/72 nur: Unter Anrufung des Nichtigkeitsgrundes des § 345 Abs 1 Z 11 lit a StPO kann der Schuldspruch des Geschwornengerichtsurteils nur dann angefochten werden, wenn die dem Angeklagten nach dem Wahrspruch der Geschwornen zur Last fallende Tat unter Verletzung oder unrichtiger Anwendung des Gesetzes vom Gericht als eine zur Zuständigkeit der Gerichte gehörige strafbare Handlung beurteilt worden ist. (T1) Veröff: EvBl 1973/47 S 104nur: Unter Anrufung des Nichtigkeitsgrundes des Paragraph 345, Absatz eins, Ziffer 11, Litera a, StPO kann der Schuldspruch des Geschwornengerichtsurteils nur dann angefochten werden, wenn die dem Angeklagten nach dem Wahrspruch der Geschwornen zur Last fallende Tat unter Verletzung oder unrichtiger Anwendung des Gesetzes vom Gericht als eine zur Zuständigkeit der Gerichte gehörige strafbare Handlung beurteilt worden ist. (T1) Veröff: EvBl 1973/47 S 104 TE OGH 1972-11-22 11 Os 157/72 nur T1 TE OGH 1987-09-30 14 Os 94/87 Beisatz: Ein Rückgriff auf im Wahrspruch nicht festgestellte angebliche Ergebnisse des Beweisverfahrens ist ausgeschlossen. (T2) TE OGH 1990-11-06 14 Os 97/90 nur T1 TE OGH 1991-02-20 13 Os 153/90 Vgl auch; Beisatz: Der Nichtigkeitsgrund nach dem § 345 Abs 1 Z 11 lit a StPO setzt das Festhalten an den im Wahrspruch festgestellten Tatsachen voraus und kann nur vorliegen, wenn die darin umschriebene Tat rechtsirrig für strafbar erklärt worden ist. (T3)Vgl auch; Beisatz: Der Nichtigkeitsgrund nach dem Paragraph 345, Absatz eins, Ziffer 11, Litera a, StPO setzt das Festhalten an den im Wahrspruch festgestellten Tatsachen voraus und kann nur vorliegen, wenn die darin umschriebene Tat rechtsirrig für strafbar erklärt worden ist. (T3) TE OGH 1993-10-12 11 Os 124/93 vgl auch; Beisatz: Die prozeßordnungsgemäße Ausführung dieses materiellrechtlichen Nichtigkeitsgrundes, erfordert den Nachweis, daß der im Wahrspruch der Geschwornen festgestellte objektive und subjektive Sachverhalt rechtsirrig als gerichtlich strafbare Handlung beurteilt worden ist (SSt 42/34). (T4)vergleiche auch; Beisatz: Die prozeßordnungsgemäße Ausführung dieses materiellrechtlichen Nichtigkeitsgrundes, erfordert den Nachweis, daß der im Wahrspruch der Geschwornen festgestellte objektive und subjektive Sachverhalt rechtsirrig als gerichtlich strafbare Handlung beurteilt worden ist (SSt 42/34). (T4) TE OGH 2005-09-27 11 Os 77/05s Auch; nur: Die Anfechtung des Urteils in dieser Richtung setzt voraus, daß an den durch den Wahrspruch festgestellten Tatsachen festgehalten und aus dem Wahrspruch selbst ein Irrtum nachgewiesen wird. (T5); Beis wie T2 TE OGH 2014-12-18 13 Os 112/14s Auch TE OGH 2016-11-16 15 Os 9/16m Auch TE OGH 2017-11-22 15 Os 127/17s Auch TE OGH 2018-01-30 11 Os 116/17v Auch TE OGH 2018-09-12 13 Os 22/18m Auch; Beis wie T2 TE OGH 2020-05-13 15 Os 44/20i Vgl TE OGH 2020-12-09 13 Os 93/20f Vgl TE OGH 2021-04-14 13 Os 19/21z Vgl TE OGH 2021-06-01 14 Os 33/21s Vgl; Beis wie T3 TE OGH 2021-10-20 15 Os 92/21z Vgl TE OGH 2022-03-16 13 Os 134/21m Vgl TE OGH 2022-08-24 14 Os 76/22s Vgl TE OGH 2022-09-27 14 Os 44/22k Vgl TE OGH 2023-07-19 13 Os 46/23y vgl TE OGH 2023-07-27 12 Os 30/23p vgl TE OGH 2023-09-20 13 Os 48/23t vgl TE OGH 2023-10-18 13 Os 85/23h vgl TE OGH 2025-02-19 13 Os 114/24z vgl TE OGH 2025-04-30 13 Os 27/25g vgl TE OGH 2025-06-04 13 Os 26/25k vgl TE OGH 2025-07-01 11 Os 55/25k vgl TE OGH 2026-05-19 14 Os 11/26p vgl European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1951:RS0101403
KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.