RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0016610 Entscheidungsdatum30.05.1951 Geschäftszahl1Ob9/51; 1Ob969/54; 3Ob6/56; 5Ob15/62 (5Ob16/62); 5Ob52/63; 2Ob254/64; 7Ob218/65; 1Ob206/65; 4Ob307/68; 4Ob361/76 (4Ob362/76); 1Ob676/82; 1Ob581/83; 4Ob344/85; 4Ob351/86; 4Ob118/89; 4Ob112/91; 4Ob1033/92; 4Ob104/93; 8Ob141/08f; 4Ob46/14i; 4Ob48/17p NormABGB §879 BIIf; UWG §1 D4a RechtssatzEin unbeschränktes vertragliches Konkurrenzverbot kann sittenwidrig sein. Entspricht aber die Wettbewerbsklausel in einem gewissen Umfang einem berechtigten Interesse, so muss das Verbot vom Richter auf das billige Maß eingeschränkt werden. Wer sich verpflichtet hat, bestimmte Erzeugnisse eines Geschäftspartners nicht zu produzieren, begeht durch einen Verstoß gegen diese Vereinbarung eine unlautere Wettbewerbshandlung. EntscheidungstexteTE OGH 1951-05-30 1 Ob 9/51 Veröff: SZ 24/150 = ÖBl 1953,63 TE OGH 1955-01-05 1 Ob 969/54 TE OGH 1956-01-18 3 Ob 6/56 Ähnlich TE OGH 1962-04-11 5 Ob 15/62 nur: Ein unbeschränktes vertragliches Konkurrenzverbot kann sittenwidrig sein. Entspricht aber die Wettbewerbsklausel in einem gewissen Umfang einem berechtigten Interesse, so muss das Verbot vom Richter auf das billige Maß eingeschränkt werden. (T1) TE OGH 1963-04-18 5 Ob 52/63 Veröff: SZ 36/58 = MietSlg 15070 = RZ 1963,155 = JBl 1964,33 (mit Anm. von Gschnitzer)Veröff: SZ 36/58 = MietSlg 15070 = RZ 1963,155 = JBl 1964,33 (mit Anmerkung von Gschnitzer) TE OGH 1964-10-29 2 Ob 254/64 nur T1; Beisatz: Berichterstattung über eine Himalaya-Expedition. (T2) Veröff: SZ 37/156 = ÖBl 1965,40 TE OGH 1965-09-02 7 Ob 218/65 Ähnlich; nur T1; Veröff: ÖBl 1966,15 TE OGH 1966-02-10 1 Ob 206/65 nur T1; Beisatz: Bei Beurteilung der Frage des Vorliegens eines Missverhältnisses handelt es sich nicht einfach um die Gegenüberstellung von "Leistung" und "Gegenleistung" im eigentlichen Sinn des Wortes, sondern um eine Gegenüberstellung der beiderseitigen Gesamtinteressenlage. (T3) Veröff: ÖBl 1966,63 TE OGH 1968-03-26 4 Ob 307/68 Beisatz: Wer durch Missachtung einer freiwillig übernommenen Konkurrenzklausel versucht, gegenüber dem Vertragspartner einen geschäftlichen Vorsprung zu gewinnen und ihn dabei planmäßig zu schädigen, verstößt gegen § 1 UWG. (T4) Beisatz: Wer durch Missachtung einer freiwillig übernommenen Konkurrenzklausel versucht, gegenüber dem Vertragspartner einen geschäftlichen Vorsprung zu gewinnen und ihn dabei planmäßig zu schädigen, verstößt gegen Paragraph eins, UWG. (T4) Veröff: ÖBl 1968,80 TE OGH 1976-10-05 4 Ob 361/76 Beisatz: Fliesenparadies. (T5) Veröff: GesRZ 1977,59 TE OGH 1982-09-01 1 Ob 676/82 Auch; Beisatz: nur T1; Hier: Bierbezugsvertrag. (T6) Veröff: EvBl 1983/12 S 45 = JBl 1983,321 TE OGH 1983-04-13 1 Ob 581/83 Auch; nur T1; Veröff: SZ 56/62 = EvBl 1983/129 S 468 = MietSlg 35084 = MietSlg 35093 = MietSlg 35261
KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.