RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0013118 Entscheidungsdatum06.06.1951 Geschäftszahl1Ob331/51; 2Ob706/54; 3Ob547/56; 3Ob20/58; 6Ob43/58; 3Ob464/59; 5Ob201/61; 2Ob367/61; 5Ob218/63; 5Ob94/64; 8Ob158/66; 7Ob137/66; 6Ob100/68; 6Ob128/68; 6Ob240/68; 7Ob99/69; 6Ob212/69; 5Ob190/70; 3Ob109/74; 5Ob865/76; 2Ob605/85; 7Ob690/84; 3Ob519/86; 7Ob30/86 NormABGB §819; ABGB §879 BIIn; ABGB §1392 A; ZPO §1 Ac; ZPO §1 Ag RechtssatzUnzulässigkeit der Einrede der mangelnden Aktivlegitimation, wenn der tatsächlich Berechtigte der Prozeßführung zugestimmt hat; desgleichen, wenn der Alleinerbe im eigenen Namen klagt, obwohl der Anspruch nicht ihm, sondern der noch nicht eingeantworteten Verlassenschaft zusteht. EntscheidungstexteTE OGH 1951-06-06 1 Ob 331/51 Veröff: SZ 24/158 TE OGH 1954-10-14 2 Ob 706/54 TE OGH 1956-12-05 3 Ob 547/56 nur: Unzulässigkeit der Einrede der mangelnden Aktivlegitimation, wenn der tatsächlich Berechtigte der Prozeßführung zugestimmt hat. (T1) Beisatz: Zedent - Zessionar. (T2) Veröff: JBl 1957,294 TE OGH 1958-02-20 3 Ob 20/58 nur T1 TE OGH 1958-03-26 6 Ob 43/58 nur T1; Beisatz: Dieser Grundsatz schlägt aber dann nicht durch, wenn es sich darum handelt, die Berechtigung und Rechtswirksamkeit einer rechtsgeschäftlichen Erklärung ( z.B. des Rücktrittes vom Vertrag ) nachträglich festzustellen. Eine derartige Erklärung, die nicht vom Vertragspartner des Beklagten stammt, ist ins Leere gegangen. (T3) TE OGH 1959-11-27 3 Ob 464/59 nur T1 TE OGH 1961-06-28 5 Ob 201/61 nur T1 TE OGH 1961-10-13 2 Ob 367/61 nur: wenn der Alleinerbe im eigenen Namen klagt, obwohl der Anspruch nicht ihm, sondern der noch nicht eingeantworteten Verlassenschaft zusteht. (T4) = ZVR 1962/54 S 43 TE OGH 1963-09-05 5 Ob 218/63 TE OGH 1964-04-15 5 Ob 94/64 TE OGH 1966-07-05 8 Ob 158/66 Ähnlich; nur T4; Veröff: JBl 1966,616 = RZ 1967,14 TE OGH 1966-09-28 7 Ob 137/66 TE OGH 1968-04-24 6 Ob 100/68 nur T1 TE OGH 1968-05-02 6 Ob 128/68 nur T4 TE OGH 1968-09-18 6 Ob 240/68 nur T Veröff: MietSlg 20095 TE OGH 1969-07-02 7 Ob 99/69 Vgl aber; Beisatz: Ob der Zedent berechtigt ist, die abgetretene Forderung mit Zustimmung des Zessionars im eigenen Namen einzuklagen, richtet sich nach den materiell-rechtlichen Beziehungen zwischen diesen beiden Personen. - Mit ausführlicher Darstellung der Literatur und Judikatur. (T5) Veröff: SZ 42/105 = EvBl 1970/147 S 240 = VersR 1971.678 TE OGH 1969-09-17 6 Ob 212/69 Vgl jedoch; Beisatz: Bei Aufkündigungen genügt die bloße Zustimmung des Berechtigten nicht. (T6) Veröff: MietSlg 21219 = NZ 1970,174 TE OGH 1970-09-16 5 Ob 190/70 Beis wie T6; nur: Bei Aufkündigungen genügt die bloße Zustimmung des Berechtigten nicht. (T7) Veröff: EvBl 1971/61 S 100 = MietSlg 22164 = SZ 43/157 TE OGH 1974-06-11 3 Ob 109/74 Vgl aber; nur T4; Beisatz: Fehlen der Aktivlegitimation des im eigenen Namen klagenden Klägers kann nur vorgebracht werden, der Kläger sei mit der Vertretung betraut und ermächtigt gewesen, für den Anspruchsberechtigten eine Klage einzubringen. (T8) Veröff: ImmZ 1975,106 (dort falsch zitiert mit 5 Ob109/74 ) TE OGH 1976-12-13 5 Ob 865/76 Vgl aber; Beis wie T5; nur: Ob der Zedent berechtigt ist, die abgetretene Forderung mit Zustimmung des Zessionars im eigenen Namen einzuklagen, richtet sich nach den materiell-rechtlichen Beziehungen zwischen diesen beiden Personen. - Mit ausführlicher Darstellung der Literatur und Judikatur. (T9) TE OGH 1985-10-08 2 Ob 605/85 Vgl aber; nur T4 TE OGH 1985-11-07 7 Ob 690/84 Vgl aber; Beisatz: Da die Übertragung des bloßen Prozeßführungsrechtes dem österreichischen Recht fremd ist, reicht die Genehmigung der Prozeßführung eines nicht Berechtigten durch den materiell Berechtigten ohne Bestehen irgendwelcher sonstiger materiellrechtlicher Beziehungen zur Begründung der Klagelegitimation nicht aus. (T10) Beis wie T5 TE OGH 1986-12-03 3 Ob 519/86 Vgl TE OGH 1987-06-04 7 Ob 30/86 Vgl aber; nur T4; Beis wie T5 Veröff: VersRdSch 1989,25
KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.