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{'item': ['5Os486/51', '5Os605/57', '12Os18/67', '10Os143/68', '12Os270/69', '9Os161/69', '11Os143/70', '11Os181/70', '11Os250/71', '13Os14/72', '11Os

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0100608 Entscheidungsdatum26.07.1951 Geschäftszahl5Os486/51; 5Os605/57; 12Os18/67; 10Os143/68; 12Os270/69; 9Os161/69; 11Os143/70; 11Os181/70; 11Os250/71; 13Os14/72; 11Os37/72; 13Os125/73; 12Os17/74; 12Os14/74; 11Os20/74; 11Os25/74; 12Os64/74; 11Os107/74; 10Os67/76; 13Os79/77; 12Os4/78; 10Os16/80; 11Os115/87; 11Os107/91 (11Os108/91); 15Os141/91; 11Os49/92 (11Os50/92); 14Os132/94; 11Os122/95; 15Os156/95; 13Os124/97; 11Os163/98; 11Os14/00; 13Os38/01; 15Os30/06k; 11Os19/07i; 13Os129/16v; 13Os42/20f; 13Os19/21z; 14Os148/21b NormStPO §314 RechtssatzZur Frage der Voraussetzungen für die Stellung einer Eventualfrage. EntscheidungstexteTE OGH 1951-07-26 5 Os 486/51 Veröff: EvBl 1952/47 S 51 TE OGH 1958-01-07 5 Os 605/57 Auch; Veröff: EvBl 1958/177 S 278 TE OGH 1967-05-10 12 Os 18/67 Veröff: EvBl 1968/50 S 76 = JBl 1968,209 = ZfRV 1967,245 (mit Glosse von Liebscher) TE OGH 1968-12-20 10 Os 143/68 Veröff: EvBl 1969/228 S 331 = SSt 39/50 = RZ 1969,46 TE OGH 1969-12-05 12 Os 270/69 TE OGH 1970-01-22 9 Os 161/69 TE OGH 1970-10-01 11 Os 143/70 TE OGH 1970-12-17 11 Os 181/70 TE OGH 1972-02-04 11 Os 250/71 TE OGH 1972-03-29 13 Os 14/72 TE OGH 1972-05-10 11 Os 37/72 Beisatz: Durch die Stellung von Eventualfragen soll den Geschwornen die Möglichkeit gegeben werden, ihrer Überzeugung dahin Ausdruck zu geben, dass sich der Angeklagte wohl einer gerichtlich strafbaren Handlung, jedoch nicht im Sinne der Anklage schuldig gemacht habe (vgl SSt 22/106 ua). (T1)Beisatz: Durch die Stellung von Eventualfragen soll den Geschwornen die Möglichkeit gegeben werden, ihrer Überzeugung dahin Ausdruck zu geben, dass sich der Angeklagte wohl einer gerichtlich strafbaren Handlung, jedoch nicht im Sinne der Anklage schuldig gemacht habe vergleiche SSt 22/106 ua). (T1) TE OGH 1973-12-05 13 Os 125/73 Vgl auch; Beisatz: Die vorgebrachten Tatsachen müssen erheblich und bestimmt sein. (T2) TE OGH 1974-04-02 12 Os 17/74 Beisatz: Grundlage einer Eventualfrage kann immer nur ein tatsächliches Substrat sein, nicht etwa eine bloß abstrakt denkbare Möglichkeit. (T3) TE OGH 1974-03-19 12 Os 14/74 Beisatz: Eventualfragen sind nur zu stellen, wenn sie durch die Verfahrensergebnisse "indiziert" sind. (T4) Veröff: EvBl 1974/242 S 522 = ZfRV 1974 H4,307 TE OGH 1974-04-19 11 Os 20/74 TE OGH 1974-04-19 11 Os 25/74 TE OGH 1974-06-25 12 Os 64/74 Veröff: JBl 1975,104 TE OGH 1974-10-18 11 Os 107/74 TE OGH 1976-08-03 10 Os 67/76 Beisatz: Bestimmte Verfahrensergebnisse nicht aber bloße Anträge müssen auf eine andere Tatgestaltung hindeuten. (T5) TE OGH 1977-09-15 13 Os 79/77 Beis wie T5 nur: Bestimmte Verfahrensergebnisse nicht aber bloße Anträge. (T6) TE OGH 1978-03-16 12 Os 4/78 TE OGH 1980-06-17 10 Os 16/80 Vgl; Beis wie T1; Veröff: EvBl 1980/222 S 668 = SSt 51/29 TE OGH 1987-10-20 11 Os 115/87 Vgl auch TE OGH 1991-10-09 11 Os 107/91 Vgl auch; Beis wie T3 TE OGH 1991-12-12 15 Os 141/91 Vgl auch TE OGH 1992-06-23 11 Os 49/92 Vgl auch; Beis wie T3 TE OGH 1994-11-08 14 Os 132/94 Vgl auch; Beis wie T3 TE OGH 1995-09-12 11 Os 122/95 Vgl auch; Beis wie T3 TE OGH 1995-12-21 15 Os 156/95 Vgl auch TE OGH 1997-09-24 13 Os 124/97 Beis wie T3 TE OGH 1998-12-15 11 Os 163/98 Auch; Beisatz: Das Vorbringen muss dabei so konkret sein, dass bei Beachtung der objektiven Tatelemente die gewünschte Deutung des Geschehens logisch und empirisch naheliegend ist. (T7) TE OGH 2000-06-27 11 Os 14/00 Beis wie T3; Beis wie T4 TE OGH 2001-06-06 13 Os 38/01 Auch; Beisatz: Eine Zusatzfrage ist nur dann zu stellen, wenn in der Hauptverhandlung Tatsachen vorgebracht, das heißt in der Verantwortung des Angeklagten oder im Beweisverfahren konkretisiert worden sind, die - wenn sie als erwiesen angenommen werden - die Strafbarkeit ausschließen oder aufheben würden. (T8) TE OGH 2006-05-18 15 Os 30/06k Vgl; Beis wie T6 TE OGH 2007-12-18 11 Os 19/07i Vgl auch; Beisatz: Eine Zusatzfrage setzt ein Tatsachenvorbringen in der Hauptverhandlung voraus (§314 StPO), durch welches die Annahme der reklamierten Rechtfertigungs- und Schuldausschließungsgründe indiziert ist. Dass ein solcher Tatumstand vom Angeklagten behauptet wird, ist nicht erforderlich; es genügt, wenn sich aus den Beweisergebnissen der Klärung bedürftige Indizien ergeben (vgl WK-StPO §345 Rz42). (T9)Vgl auch; Beisatz: Eine Zusatzfrage setzt ein Tatsachenvorbringen in der Hauptverhandlung voraus (§314 StPO), durch welches die Annahme der reklamierten Rechtfertigungs- und Schuldausschließungsgründe indiziert ist. Dass ein solcher Tatumstand vom Angeklagten behauptet wird, ist nicht erforderlich; es genügt, wenn sich aus den Beweisergebnissen der Klärung bedürftige Indizien ergeben vergleiche WK-StPO §345 Rz42). (T9) TE OGH 2017-04-05 13 Os 129/16v Auch; Beisatz: Eine Eventualfrage ist ‑ von Täterschaftsform und Deliktsstadium abgesehen ‑ dann zu stellen, wenn erhebliche, prozessordnungsgemäß in der Hauptverhandlung vorgekommene Verfahrensergebnisse (§ 258 Abs 1 StPO iVm § 302 Abs 1 StPO) die Verwirklichung eines anklagedifformen Tatbestands indizieren. (T10)Auch; Beisatz: Eine Eventualfrage ist ‑ von Täterschaftsform und Deliktsstadium abgesehen ‑ dann zu stellen, wenn erhebliche, prozessordnungsgemäß in der Hauptverhandlung vorgekommene Verfahrensergebnisse (Paragraph 258, Absatz eins, StPO in Verbindung mit Paragraph 302, Absatz eins, StPO) die Verwirklichung eines anklagedifformen Tatbestands indizieren. (T10) TE OGH 2020-07-29 13 Os 42/20f Vgl; Beis nur T2; Beis nur T4 TE OGH 2021-04-14 13 Os 19/21z Vgl; Beis nur T2; Beis nur T4 TE OGH 2022-03-29 14 Os 148/21b Vgl; Beis wie T2; Beis wie T4; Beis wie T10 European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1951:RS0100608

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.