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{'item': '2Ob229/52; 1Ob669/54; 2Ob102/58; 1Ob222/58; 3Ob353/38; 3Ob400/56; 5Ob64/62; 8Ob109/63; 7Ob180/69; 6Ob204/73; 4Ob543/74; 5Ob222/75; 3Ob616/76

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0022572 Entscheidungsdatum12.07.1995 Geschäftszahl2Ob229/52; 1Ob669/54; 2Ob102/58; 1Ob222/58; 3Ob353/38; 3Ob400/56; 5Ob64/62; 8Ob109/63; 7Ob180/69; 6Ob204/73; 4Ob543/74; 5Ob222/75; 3Ob616/76; 7Ob587/78; 7Ob755/78; 3Ob524/79; 7Ob685/81; 7Ob587/83; 7Ob691/83; 1Ob791/83; 7Ob547/85; 7Ob555/85; 3Ob586/85; 3Ob537/86; 4Ob524/88; 8Ob582/92; 7Ob576/95 NormABGB §1220 RechtssatzDie Unterlassung der Geltendmachung des Dotierungsanspruches durch noch so lange Zeit während des Bestandes der Ehe beinhaltet grundsätzlich keinen Verzicht auf diesen Anspruch. Maßgebend bleiben auch bei nachträglicher Anspruchserhebung die Vermögensverhältnisse im Zeitpunkt der Verehelichung. Mit dem Tode des Vaters treten an Stelle des gegen ihn bestandenen Dotierungsanspruches die erbrechtlichen Ansprüche nach §§ 729, 732 - 734, 762 und 795 ABGB.Die Unterlassung der Geltendmachung des Dotierungsanspruches durch noch so lange Zeit während des Bestandes der Ehe beinhaltet grundsätzlich keinen Verzicht auf diesen Anspruch. Maßgebend bleiben auch bei nachträglicher Anspruchserhebung die Vermögensverhältnisse im Zeitpunkt der Verehelichung. Mit dem Tode des Vaters treten an Stelle des gegen ihn bestandenen Dotierungsanspruches die erbrechtlichen Ansprüche nach Paragraphen 729, 732, - 734, 762 und 795 ABGB. EntscheidungstexteTE OGH 1952-04-25 2 Ob 229/52 Veröff: SZ 25/106 TE OGH 1954-12-15 1 Ob 669/54 TE OGH 1958-03-26 2 Ob 102/58 Veröff: EvBl 1958/199 S 324 TE OGH 1958-05-14 1 Ob 222/58 nur: Die Unterlassung der Geltendmachung des Dotierungsanspruches durch noch so lange Zeit während des Bestandes der Ehe beinhaltet grundsätzlich keinen Verzicht auf diesen Anspruch. Maßgebend bleiben auch bei nachträglicher Anspruchserhebung die Vermögensverhältnisse im Zeitpunkt der Verehelichung. (T1) Beisatz: Bedeutende Verbesserung der Vermögenslage des Antragstellers zwischen Eheschließung und Antragstellung. (T2) Veröff: JBl 1958,602 mit Glosse von Steinwenter = RZ 1958,137 TE OGH 1938-05-10 3 Ob 353/38 Offenbar gegenteilig; Beisatz: Maßgeblich ist die Vermögenslage im Zeitpunkt der tatsächlichen Geltendmachung des Anspruches. (T3) Veröff: DREvBl 1938/147 TE OGH 1956-08-29 3 Ob 400/56 Ebenso TE OGH 1962-03-22 5 Ob 64/62 TE OGH 1963-04-23 8 Ob 109/63 TE OGH 1969-10-15 7 Ob 180/69 nur: Maßgebend bleiben auch bei nachträglicher Anspruchserhebung die Vermögensverhältnisse im Zeitpunkt der Verehelichung. (T4) TE OGH 1973-10-04 6 Ob 204/73 Vgl; Beisatz: Maßgebend sind auch die Vermögensverhältnisse im Zeitpunkt der Geltendmachung des Anspruches, insofern die Leistungsfähigkeit in diesem Zeitpunkt geringer ist als in dem der Verehelichung. (T5) TE OGH 1974-06-25 4 Ob 543/74 Beisatz wie T5 Anm: Veröff: SZ 47/82Anmerkung, Veröff: SZ 47/82 TE OGH 1975-11-18 5 Ob 222/75 nur T4 TE OGH 1976-11-09 3 Ob 616/76 nur T4; Beis wie T5; Veröff: EvBl 1977/98 S 211 TE OGH 1978-06-01 7 Ob 587/78 Beis wie T5 TE OGH 1979-01-11 7 Ob 755/78 nur T4; Beis wie T5; Veröff: EFSlg 33727 TE OGH 1980-01-16 3 Ob 524/79 nur T4; Beis wie T5 TE OGH 1981-08-06 7 Ob 685/81 nur T4 Anm: Veröff: AnwBl 1981,325 = VwGH 16.10.1980, 2376/79Anmerkung, Veröff: AnwBl 1981,325 = VwGH 16.10.1980, 2376/79 TE OGH 1983-09-01 7 Ob 587/83 nur T4 TE OGH 1983-11-17 7 Ob 691/83 nur T4; Beisatz: Auf die Leitungsfähigkeit des Dotationspflichtigen zur Zeit der Geltendmachung des Anspruchs kommt es nur dann an, wenn sie geringer ist als im Zeitpunkt der Eheschließung. (T6) Veröff: SZ 56/169 TE OGH 1984-01-11 1 Ob 791/83 nur T4; Beis wie T5; Beisatz: An diesen Bemessungsgrundsätzen wurde durch die Familienrechtsreform nichts geändert. (T7) TE OGH 1985-04-25 7 Ob 547/85 nur T4; Beis wie T5 TE OGH 1985-06-13 7 Ob 555/85 nur T4; Beis wie T5 TE OGH 1985-10-30 3 Ob 586/85 Auch; nur: Die Unterlassung der Geltendmachung des Dotierungsanspruches durch noch so lange Zeit während des Bestandes der Ehe beinhaltet grundsätzlich keinen Verzicht auf diesen Anspruch. (T8) TE OGH 1986-04-30 3 Ob 537/86 Vgl; nur T4; Beis wie T6 TE OGH 1988-04-26 4 Ob 524/88 Auch; Beis wie T6 TE OGH 1992-06-26 8 Ob 582/92 nur: Mit dem Tode des Vaters treten an Stelle des gegen ihn bestandenen Dotierungsanspruches die erbrechtlichen Ansprüche nach §§ 729, 732 - 734, 762 und 795 ABGB. (T9)nur: Mit dem Tode des Vaters treten an Stelle des gegen ihn bestandenen Dotierungsanspruches die erbrechtlichen Ansprüche nach Paragraphen 729, 732, - 734, 762 und 795 ABGB. (T9) TE OGH 1995-07-12 7 Ob 576/95 nur T1 European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1952:RS0022572

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.