← Österreich

{'item': ['3Ob422/52', '3Ob648/56', '6Ob36/65', '6Ob285/65', '8Ob193/66', '8Ob152/67', '5Ob177/68', '8Ob258/70', '5Ob164/72 (5Ob165/72)', '7Ob191/72',

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0006448 Entscheidungsdatum02.07.1952 Geschäftszahl3Ob422/52; 3Ob648/56; 6Ob36/65; 6Ob285/65; 8Ob193/66; 8Ob152/67; 5Ob177/68; 8Ob258/70; 5Ob164/72 (5Ob165/72); 7Ob191/72; 1Ob114/73; Okt3/74 (Okt4/74, Okt5/74); 5Ob70/75; 6Ob550/76; 6Ob23/76; 8Ob557/80; 4Ob600/81; 4Ob509/82; 6Ob828/83; 1Ob588/84; 1Ob551/87; 1Ob605/87; 6Ob1594/95; 16Ok6/97 (16Ok7/97, 16Ok8/97); 4Ob71/98i; 6Ob365/97p; 9Ob135/98p; 3Ob84/99w; 1Ob117/01i; 16Ok1/03; 4Ob188/03f; 6Ob66/10i; 1Ob129/18d NormAußStrG §2 Abs2 Z7 H1; AußStrG §127 Abs1; ZPO §190 D1; ZPO §192 B5 RechtssatzDem Außerstreitgesetz ist die Unterbrechung des Verfahrens im Sinne der ZPO fremd. Es kommt nur die Verweisung auf den Rechtsweg oder das Innehalten im Sinne des § 127 Abs 1 AußStrG in Frage.Dem Außerstreitgesetz ist die Unterbrechung des Verfahrens im Sinne der ZPO fremd. Es kommt nur die Verweisung auf den Rechtsweg oder das Innehalten im Sinne des Paragraph 127, Absatz eins, AußStrG in Frage. EntscheidungstexteTE OGH 1952-07-02 3 Ob 422/52 Veröff: SZ 25/189 TE OGH 1957-01-16 3 Ob 648/56 Beisatz: Revisionsrekurs gegen Abweisung des Unterbrechungsantrages durch Rekursgericht, dem Erstgericht stattgegeben hat, ist zulässig. (T1) Veröff: EvBl 1957/139 S 187 TE OGH 1965-02-10 6 Ob 36/65 nur: Dem Außerstreitgesetz ist die Unterbrechung des Verfahrens im Sinne der ZPO fremd. (T2) Veröff: SZ 38/25 TE OGH 1965-10-27 6 Ob 285/65 nur T2 TE OGH 1966-07-12 8 Ob 193/66 Beisatz: Abwarten einer Vorentscheidung allerdings grundsätzlich zulässig. (T3) Veröff: MietSlg 18713 TE OGH 1967-06-13 8 Ob 152/67 Beis wie T3; Veröff: RZ 1968,109 TE OGH 1968-07-10 5 Ob 177/68 nur T2; Veröff: NZ 1969,75 TE OGH 1970-12-01 8 Ob 258/70 nur T2 TE OGH 1972-08-09 5 Ob 164/72 nur T2; Beis wie T3; Veröff: EvBl 1973/52 S 128 = JBl 1973,263 TE OGH 1972-10-11 7 Ob 191/72 TE OGH 1973-08-02 1 Ob 114/73 nur T2; Beis wie T3 TE OGH 1974-02-18 Okt 3/74 nur T2; Beisatz: Kartellverfahren (T4) TE OGH 1975-05-20 5 Ob 70/75 nur T2; Beis wie T3 TE OGH 1976-05-13 6 Ob 550/76 Beisatz: Die Abweisung eines Antrages, die Entscheidung in einem anderen Verfahren "abzuwarten", stellt jedoch keinen Verfahrensmangel vom Gewicht einer Nullität dar. (T5) TE OGH 1977-03-31 6 Ob 23/76 Auch TE OGH 1981-02-26 8 Ob 557/80 nur T2 TE OGH 1982-03-02 4 Ob 600/81 nur T2; Beisatz: Abwarten des Endurteiles bei mit Teilurteil ausgesprochener Ehescheidung im Verfahren nach §§ 81 ff EheG. (T6) Veröff: EvBl 1982/105 S 354 = RZ 1983/40,186 = SZ 55/26nur T2; Beisatz: Abwarten des Endurteiles bei mit Teilurteil ausgesprochener Ehescheidung im Verfahren nach Paragraphen 81, ff EheG. (T6) Veröff: EvBl 1982/105 S 354 = RZ 1983/40,186 = SZ 55/26 TE OGH 1982-03-16 4 Ob 509/82 Beis wie T3; Veröff: MietSlg 34598 = MietSlg 34610 = MietSlg 34614

(9)Veröff: JBl 1982,495 = SZ 55/34 TE OGH 1984-01-12 6 Ob 828/83 Auch; Beisatz: Die besonderen Verfahrensvorschriften des §§ 9 bis 16 NWG enthalten ebensowenig wie die allgemeinen Verfahrensbestimmungen der §§ 1 bis 19 AußStrG eine positive Regelung des Vorfragenproblems. (T7)Auch; Beisatz: Die besonderen Verfahrensvorschriften des Paragraphen 9 bis 16 NWG enthalten ebensowenig wie die allgemeinen Verfahrensbestimmungen der Paragraphen eins bis 19 AußStrG eine positive Regelung des Vorfragenproblems. (T7) TE OGH 1984-05-23 1 Ob 588/84 nur T2; Beis wie T5 TE OGH 1987-03-25 1 Ob 551/87 Beis wie T1; Beis wie T2; Veröff: EFSlg 55367 TE OGH 1987-05-26 1 Ob 605/87 Auch; Beisatz: Innehaltung ist Ermessensentscheidung, daher im Rechtsmittelverfahren überprüfbar. (T8) Veröff: MietSlg 39817 TE OGH 1995-07-13 6 Ob 1594/95 TE OGH 1997-06-23 16 Ok 6/97 nur T2; Veröff: SZ 70/125 TE OGH 1998-03-17 4 Ob 71/98i Vgl; Beis wie T3 TE OGH 1998-07-16 6 Ob 365/97p Auch; Beis wie T8; Beisatz: In besonderen Verfahren, wie etwa einem Entschädigungsverfahren nach dem Eisenbahnenteignungsgesetz, den Landesraumordnungs- gesetzen oder dem Bundesstraßengesetz, die von vornherein unter Beteiligung von Antragsteller und Antragsgegner jedenfalls ein umfangreiches Beweisverfahren unter Beiziehung von Sachverständigen erfordern und einem Zivilprozess weitgehend angenähert sind, ist eine Verweisung auf den streitigen Rechtsweg nur in ganz besonderen Ausnahmefällen gerechtfertigt. (T9) TE OGH 1998-07-08 9 Ob 135/98p nur T2; Beis wie T8 TE OGH 1999-04-28 3 Ob 84/99w Auch; nur T2; Beisatz: Hier: Anwendung des § 6a ZPO im Verfahren außer Streitsachen mit Unterbrechung des Verfahrens in sinngemäßer Anwendung des § 190 Abs 1 ZPO. (T10)Auch; nur T2; Beisatz: Hier: Anwendung des Paragraph 6 a, ZPO im Verfahren außer Streitsachen mit Unterbrechung des Verfahrens in sinngemäßer Anwendung des Paragraph 190, Absatz eins, ZPO. (T10) TE OGH 2002-01-29 1 Ob 117/01i TE OGH 2003-03-10 16 Ok 1/03 Vgl; Beisatz: Hier: Kartellverfahren - Konkurseröffnung. (T11) TE OGH 2003-10-07 4 Ob 188/03f Auch; nur T2; Beisatz: Eine Ausnahme besteht etwa bei der sinngemäßen Anwendung der §§ 6, 7 ZPO, in welchen Fällen § 190 Abs1 ZPO analog anzuwenden ist. (T12); Beis wie T8; Beisatz: Hier: Innehaltungsauftrag der zweiten Instanz. (T13); Veröff: SZ 2003/116Auch; nur T2; Beisatz: Eine Ausnahme besteht etwa bei der sinngemäßen Anwendung der Paragraphen 6, 7, ZPO, in welchen Fällen Paragraph 190, Abs1 ZPO analog anzuwenden ist. (T12); Beis wie T8; Beisatz: Hier: Innehaltungsauftrag der zweiten Instanz. (T13); Veröff: SZ 2003/116 TE OGH 2010-05-19 6 Ob 66/10i nur T2; Beis wie T3; Beis wie T8 TE OGH 2018-09-26 1 Ob 129/18d Vgl aber; Beis wie T10; Beis wie T12; Beisatz: Mit dem AußStrG 2005 wurde im Außerstreitverfahren sowohl eine Bestimmung über die Unterbrechung des Verfahrens (§ 25 AußStrG) wie auch eine zum Mangel der Verfahrensfähigkeit geschaffen (§ 5 AußStrG). Damit sollte auch im Verfahren außer Streitsachen die Möglichkeit einer Unterbrechung des Verfahrens vorgesehen werden, wobei sich die Gründe dafür weitgehend an den Unterbrechungsgründen der Zivilprozessordnung orientieren. (T14)Vgl aber; Beis wie T10; Beis wie T12; Beisatz: Mit dem AußStrG 2005 wurde im Außerstreitverfahren sowohl eine Bestimmung über die Unterbrechung des Verfahrens (Paragraph 25, AußStrG) wie auch eine zum Mangel der Verfahrensfähigkeit geschaffen (Paragraph 5, AußStrG). Damit sollte auch im Verfahren außer Streitsachen die Möglichkeit einer Unterbrechung des Verfahrens vorgesehen werden, wobei sich die Gründe dafür weitgehend an den Unterbrechungsgründen der Zivilprozessordnung orientieren. (T14) European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1952:RS0006448

🔗 Zur amtlichen Quelle

KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.