OGH Rechtssatz RS0012600 (1Ob567/52)
RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0012600 Entscheidungsdatum09.07.1952 Geschäftszahl1Ob567/52; 8Ob125/68; 6Ob23/74 (6Ob24/74); 8Ob112/75; 1Ob776/76; 5Ob734/81; 2Ob2209/96h; 9Ob273/99h; 2Ob123/20g NormABGB §647; ABGB §709 RechtssatzWenn den Beschwerten ein Berechtigter gegenübersteht, der einen Anspruch auf die Leistung hat, dann handelt es sich um keinen Auftrag, um keine Auflage, sondern um ein Vermächtnis eines Rechtes.
EntscheidungstexteTE OGH 1952-07-09 1 Ob 567/52 TE OGH 1968-05-07 8 Ob 125/68 JBl 1969,666 = NZ 1969,10 TE OGH 1974-05-02 6 Ob 23/74 Beisatz: Der Auftrag nach § 709 ABGB unterscheidet sich vom Vermächtnis wesentlich dadruch, daß dem Beschwerten keine auf Leistung Berechtigter gegenübersteht. (T1) = EvBl 1974/260 S 571 = NZBeisatz: Der Auftrag nach Paragraph 709, ABGB unterscheidet sich vom Vermächtnis wesentlich dadruch, daß dem Beschwerten keine auf Leistung Berechtigter gegenübersteht. (T1) = EvBl 1974/260 S 571 = NZ 1975,31 TE OGH 1975-06-04 8 Ob 112/75 Beis wie T1; NZ 1977,78 TE OGH 1976-12-01 1 Ob 776/76 SZ 49/148 TE OGH 1983-03-08 5 Ob 734/81 TE OGH 1996-09-05 2 Ob 2209/96h Auch TE OGH 1999-11-03 9 Ob 273/99h Vgl; Beis wie T1 TE OGH 2021-02-25 2 Ob 123/20g Vgl; Beisatz: Eine letztwillige Auflage schafft keinen vom Begünstigten durchsetzbaren Anspruch auf Leistung. (T2) European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1952:RS0012600