RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0045485 Entscheidungsdatum26.11.2025 Geschäftszahl1Ob948/52; 2Ob398/53; 3Ob760/53 (3Ob761/53); 3Ob15/54; 3Ob33/55; 4Ob86/55; 2Ob499/56; 7Ob393/55; 7Ob39/56; 3Ob141/58; 4Ob170/60; 5Ob150/61; 5Ob212/61; 3Ob146/53; 1Ob235/53 (1Ob236/53); 6Ob252/63; 2Ob56/64 (2Ob57/64); 4Ob339/65 (4Ob340/65); 6Ob140/67; 8Ob250/67; 1Ob92/68 (1Ob93/68); 8Ob182/69; 4Ob11/72 (4Ob12/72); 4Ob28/72; 4Ob538/74; 4Ob59/74; 2Ob141/75; 2Ob215/78; 6Ob501/79; 1Ob11/79; 2Ob604/79; 4Ob382/81; 7Ob754/81; 5Ob10/82 (5Ob11/82); 5Ob12/82 (5Ob13/82); 7Ob743/82; 4Ob1010/94; 4Ob80/08f; 4Ob154/12v; 7Ob132/16m; 3Ob232/17i; 6Ob236/23h; 3Ob149/25w; 3Ob146/25d NormArbGerG §1 IGa JN §1 A JN §41 LPfV §10 Abs2 USchG §4 RechtssatzWenn ein und derselbe Tatbestand verschiedenen Gesetzesnormen unterstellt werden kann (§ 2 USchG und § 10 Abs 2 LPfV) ist das angerufene Gericht zuständig, wenn es die Zuständigkeit auch nur hinsichtlich einer der anzuwendenden konkurrierenden Normen besitzt.Wenn ein und derselbe Tatbestand verschiedenen Gesetzesnormen unterstellt werden kann (Paragraph 2, USchG und Paragraph 10, Absatz 2, LPfV) ist das angerufene Gericht zuständig, wenn es die Zuständigkeit auch nur hinsichtlich einer der anzuwendenden konkurrierenden Normen besitzt. EntscheidungstexteTE OGH 1952-12-10 1 Ob 948/52 Veröff: SZ 25/325 TE OGH 1953-06-05 2 Ob 398/53 TE OGH 1954-01-13 3 Ob 760/53 TE OGH 1954-02-03 3 Ob 15/54 Veröff: Arb 5902 TE OGH 1955-05-25 3 Ob 33/55 Beisatz: Dies gilt auch sinngemäß im Falle der Erweiterung auf einen weiteren Rechtsgrund im Zuge des Prozesses, wenn der ursprüngliche Klagsgrund nicht fallen gelassen wurde. (T1) TE OGH 1955-09-06 4 Ob 86/55 Veröff: SZ 28/193 TE OGH 1956-12-12 2 Ob 499/56 Beisatz: Kläger muss sich nicht auf einen bestimmten Rechtsgrund festlegen. (T2) Veröff: Arb 6558 TE OGH 1955-09-21 7 Ob 393/55 Beis wie T1 TE OGH 1956-03-14 7 Ob 39/56 TE OGH 1958-07-03 3 Ob 141/58 Beisatz: Unlauterer Wettbewerb auf § 1330 ABGB gestützt. (T3)Beisatz: Unlauterer Wettbewerb auf Paragraph 1330, ABGB gestützt. (T3) TE OGH 1961-01-17 4 Ob 170/60 Veröff: JBl 1961,433 TE OGH 1961-05-10 5 Ob 150/61 TE OGH 1961-07-05 5 Ob 212/61 TE OGH 1953-03-18 3 Ob 146/53 Beisatz: Wahlrecht des Klägers auch dann, wenn es sich um eine nicht prorogierbare Zuständigkeit handelt. (T4) Veröff: JBl 1953,488 TE OGH 1953-03-18 1 Ob 235/53 TE OGH 1963-10-30 6 Ob 252/63 TE OGH 1964-02-27 2 Ob 56/64 Beisatz: Nur zu § 1 ArbGerG und §§ 1, 41 JN. (T5)Beisatz: Nur zu Paragraph eins, ArbGerG und Paragraphen eins, 41, JN. (T5) TE OGH 1965-07-28 4 Ob 339/65 TE OGH 1967-06-16 6 Ob 140/67 TE OGH 1967-10-03 8 Ob 250/67 TE OGH 1968-04-18 1 Ob 92/68 Beisatz: AHG und EKHG (T6) Veröff: ZVR 1969/149 S 131 (dort falsch mit 1 OB 62/68, 1 Ob 63/68 zitiert) TE OGH 1969-10-07 8 Ob 182/69 Veröff: LwBetr 1970,123 TE OGH 1972-03-14 4 Ob 11/72 Veröff: Arb 8982 = SozM IA/e,957 TE OGH 1972-05-09 4 Ob 28/72 Veröff: Arb 9009 = DRdA 1973,133 TE OGH 1974-05-28 4 Ob 538/74 Veröff: Arb 9235 TE OGH 1974-11-26 4 Ob 59/74 Beisatz: § 11 UWG (T7) Beisatz: Paragraph 11, UWG (T7) Veröff: SZ 47/136 = Arb 9309 TE OGH 1975-06-26 2 Ob 141/75 Beisatz: Konkurrenz zwischen Anspruch aus unerlaubter Handlung (Arbeitsgericht) und aus Halterhaftung nach EKHG (ordentliches Gericht). (T8) TE OGH 1979-01-09 2 Ob 215/78 Veröff: ZVR 1980/43 S 45 TE OGH 1979-02-14 6 Ob 501/79 Auch TE OGH 1979-05-02 1 Ob 11/79 TE OGH 1980-02-12 2 Ob 604/79 Beisatz: Es genügt, dass das angerufene Gericht auch nur auf Grund eines der sich aus dem vorgetragenen Sachverhalt ableitbaren Rechtsgrunde zuständig ist. (T9) TE OGH 1981-09-29 4 Ob 382/81 Beis wie T1 TE OGH 1981-11-05 7 Ob 754/81 Auch; Beisatz: Wird ein und derselbe Anspruch aus mehreren Rechtsgründen abgeleitet, von denen wenigstens einer die Zuständigkeit des angerufenen Gerichtes begründet, dann ist dieses Gericht zur Beurteilung des Sachverhaltes unter allen rechtlichen Gesichtspunkten berufen. (T10) TE OGH 1982-03-02 5 Ob 10/82 Auch; nur: Wenn ein und derselbe Tatbestand verschiedenen Gesetzesnormen unterstellt werden kann ist das angerufene Gericht zuständig, wenn es die Zuständigkeit auch nur hinsichtlich einer der anzuwendenden konkurrierenden Normen besitzt. (T11) Veröff: NZ 1983,172 TE OGH 1982-03-02 5 Ob 12/82 Auch; nur T11 TE OGH 1982-10-21 7 Ob 743/82 nur T11; Beis wie T9; Beis wie T10 TE OGH 1994-02-15 4 Ob 1010/94 Beisatz: Auch dann, wenn es sich um eine nicht prorogable Zuständigkeit handelt und seine Zuständigkeit nicht nach allen in Frage kommenden Rechtsgründen gegeben wäre. (T12) TE OGH 2008-08-26 4 Ob 80/08f Vgl aber; Beisatz: Hier macht die Klägerin indes unterschiedliche Klagegründe - also unterschiedliche rechtserzeugende Tatsachen - geltend. Dabei soll jeder dieser Klagegründe für sich dem Urteilsbegehren insgesamt zum Erfolg verhelfen können. (T13) Veröff: SZ 2008/112 TE OGH 2012-10-18 4 Ob 154/12v nur T11; Beisatz: Maßgebliche Voraussetzung ist, dass über einen einheitlichen Sachverhalt zu entscheiden ist, in Ansehung dessen verschiedene Rechtsgründe das nach dem Urteilsbegehren angestrebte Ergebnis tragen könnten. (T14) Veröff: SZ 2012/106 TE OGH 2016-08-03 7 Ob 132/16m Vgl; Beis wie T13; Beis wie T14; Beisatz: Vgl zu einstweiligen Verfügungen RS0130925. (T15) TE OGH 2018-01-24 3 Ob 232/17i Beis wie T9 TE OGH 2024-02-21 6 Ob 236/23h nur T11; Beisatz wie T9; Beisatz wie T4; Beisatz wie T12 Beisatz: Diese zur sachlichen Zuständigkeit ergangene Rechtsprechung gilt auch für die Frage der örtlichen Zuständigkeit. (T16) TE OGH 2025-11-26 3 Ob 149/25w Beisatz wie T13 TE OGH 2025-11-26 3 Ob 146/25d Beisatz wie T13 European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1952:RS0045485
KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.