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{'item': ['4Ob129/53', '2Ob236/69', '1Ob151/72', '7Ob79/73', '5Ob75/73', '4Ob28/74', '1Ob151/74', '4Ob76/74', '4Ob622/74 (4Ob623/74)', '8Ob7/76', '1Ob

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0039741 Entscheidungsdatum14.07.1953 Geschäftszahl4Ob129/53; 2Ob236/69; 1Ob151/72; 7Ob79/73; 5Ob75/73; 4Ob28/74; 1Ob151/74; 4Ob76/74; 4Ob622/74 (4Ob623/74); 8Ob7/76; 1Ob662/76; 4Ob107/76; 1Ob28/76 (1Ob29/76); 2Ob559/78; 7Ob740/79; 1Ob750/79; 4Ob63/79; 1Ob543/80; 7Ob505/80; 5Ob555/81; 5Ob681/82; 7Ob669/82; 4Ob186/82 (4Ob187/82); 4Ob540/83; 14Ob127/86 (14Ob128/86); 14Ob110/86 (14Ob111/86); 14Ob172/86 (14Ob173/86); 4Ob594/88; 4Ob600/88; 6Ob573/89; 2Ob510/90; 6Ob553/90; 8Ob650/91; 8Ob14/92; 4Ob64/99m; 6Ob219/99w; 6Ob36/00p; 4Ob79/08h NormZPO §235 Abs4 B RechtssatzEine Richtigstellung der Parteibezeichnung ist nur zulässig, wenn die Partei unrichtig bezeichnet wurde, nicht aber, wenn ein unrichtiges Rechtssubjekt, wenn auch unter ungenauer Bezeichnung, geklagt wurde (österreichische Bundesbahnen Abteilung Kraftwagenbetrieb - KÖB, österreichische Staatseisenbahnen, Omnibusverkehrsgesellschaft mbH). EntscheidungstexteTE OGH 1953-07-14 4 Ob 129/53 TE OGH 1969-10-02 2 Ob 236/69 Beisatz: Die Richtigstellung der Parteibezeichnung kann nicht dazu mißbraucht werden, eine andere Person, die tatsächlich nicht geklagt wurde, in den Prozeß hineinzuziehen. (T1) Veröff: RZ 1970,42 = SZ 42/146 TE OGH 1972-07-05 1 Ob 151/72 Auch; Beis wie T1; Veröff: EvBl 1973/30 S 77 TE OGH 1973-05-09 7 Ob 79/73 Auch; Beis wie T1 TE OGH 1973-05-16 5 Ob 75/73 nur: Eine Richtigstellung der Parteibezeichnung ist nur zulässig, wenn die Partei unrichtig bezeichnet wurde, nicht aber, wenn ein unrichtiges Rechtssubjekt geklagt wurde. (T2); Beis wie T1; Veröff: EvBl 1973/281 S 578 TE OGH 1974-05-07 4 Ob 28/74 nur T2; Beis wie T1; Veröff: SozM IVD,31 TE OGH 1974-09-18 1 Ob 151/74 Beis wie T1 TE OGH 1974-12-17 4 Ob 76/74 Beisatz: Unzulässig anstelle der Kirchner ....AG die Kirchner .....KG. (T3) TE OGH 1975-01-14 4 Ob 622/74 Auch; Beis wie T1; Veröff: RZ 1975/46 S 91 = EvBl 1975/209 S 469 = GesRZ 1975,135 TE OGH 1976-02-04 8 Ob 7/76 nur T2; Veröff: SZ 49/17 TE OGH 1976-09-14 1 Ob 662/76 nur T2; Beis wie T1 TE OGH 1976-10-05 4 Ob 107/76 nur T2; Beis wie T1; Beisatz: Bei Klage gegen D als natürliche Person der unter gleichem Namen als D & Co GesmbH eine Firma mit gleichem Firmengegenstand am gleichen Sitz betreibt Berichtigung, wenn nach dem Klagsinhalt die Gesellschaft Beklagte ist. (T4) Veröff: RZ 1977,30 = RZ 1977/102 S 211 = IndS 1977 H6,1073 TE OGH 1977-01-19 1 Ob 28/76 Auch; Beis wie T1 TE OGH 1979-01-09 2 Ob 559/78 nur T2 TE OGH 1979-10-04 7 Ob 740/79 nur T2; Beis wie T1 TE OGH 1979-11-28 1 Ob 750/79 nur T2; Beis wie T1 TE OGH 1980-04-15 4 Ob 63/79 Auch; Beis wie T1 TE OGH 1980-04-16 1 Ob 543/80 nur T2; Beis wie T1; Veröff: GesRZ 1981,178 TE OGH 1980-04-24 7 Ob 505/80 Auch; nur T2; Beis wie T1; Beisatz: Die Berichtigung der Parteibezeichnung von einer Scheingesellschaft auf den für sie Handelnden ist zulässig. (T5) Veröff: SZ 53/64 TE OGH 1981-04-28 5 Ob 555/81 nur T2; Beis wie T1; Veröff: SZ 54/61 TE OGH 1982-09-14 5 Ob 681/82 Auch; nur T2; Beis wie T1 TE OGH 1982-10-14 7 Ob 669/82 nur T2; Veröff: MietSlg 34737, MietSlg 34783

(29)TE OGH 1983-01-25 4 Ob 186/82 Auch; Beis wie T1 TE OGH 1983-10-18 4 Ob 540/83 nur T2; Beis wie T1; Beisatz: Deren Rechtsschutzinteresse an der Beseitigung einer gerichtlichen Entscheidung ist gegeben. (T6) TE OGH 1986-10-21 14 Ob 127/86 Auch; Beis wie T1 TE OGH 1986-10-21 14 Ob 110/86 Auch; Beis wie T1; Veröff: HS XVI/XVII/14 TE OGH 1986-11-04 14 Ob 172/86 Auch; Beis wie T1 TE OGH 1988-10-11 4 Ob 594/88 Auch; nur T2 TE OGH 1989-01-10 4 Ob 600/88 Auch; nur T2; Beis wie T1; Veröff: SZ 62/1; JBl 1990,33; hiezu Ballon JBl 1990,2 TE OGH 1989-04-23 6 Ob 573/89 nur T2; Beisatz: Die in den Prozeß durch die unrichtige Bezeichnung einbezogene Partei hat Anspruch auf Rücknahme der gegen sie erhobenen Klage unter Anspruchsverzicht oder auf Sachentscheidung. (T7) TE OGH 1990-04-25 2 Ob 510/90 nur T2 TE OGH 1990-06-28 6 Ob 553/90 Veröff: ecolex 1991,696 TE OGH 1992-01-30 8 Ob 650/91 Vgl; Beisatz: Gewillkürter Parteiwechsel kann unter besonderen Voraussetzungen zulässig sein. (T8) TE OGH 1992-09-10 8 Ob 14/92 nur T2; Beis wie T1; Veröff: WBl 1993,57 TE OGH 1999-03-23 4 Ob 64/99m Vgl auch; Beis wie T1 TE OGH 1999-09-16 6 Ob 219/99w Vgl auch; Beis änlich T1 TE OGH 2000-10-05 6 Ob 36/00p Auch; Beis wie T1; Beis wie T2; Beisatz: Ist schon die Einbeziehung eines anderen Rechtssubjektes anstelle des bisherigen eine Klageänderung - außer wenn sich aus der Klageerzählung eindeutig ergibt, wer Beklagter sein sollte, muss dies umso mehr für den Hinzutritt neuer Rechtssubjekte gelten. Dass die Zulassung einer solchen "Klageänderung" unabsehbare prozessuale (Eintritt in ein laufendes Verfahren) wie materiellrechtliche Probleme (Beginn der Verjährung uva) mit sich brächte, ist evident. (T9) Beisatz: Im vorliegenden Fall mag sich zwar der Kläger über die Eigentumsverhältnisse am dienenden Grundstück geirrt und deshalb nicht alle vier (Mit)Eigentümer als Beklagte bezeichnet haben. Dies ändert aber nichts daran, dass die Anführung weiterer Personen als Beklagte im Verlauf des Verfahrens unzulässig ist. (T10) TE OGH 2008-12-15 4 Ob 79/08h Vgl; Beisatz: In solchen Fällen, in denen ein von allen Beteiligten gewollter Parteiwechsel nach deren eigenem Vorbringen - ebenso wie in den vom Gesetz ausdrücklich geregelten Fällen - der Anpassung des Prozessrechtsverhältnisses an die materielle Rechtslage dient, wäre es nicht einzusehen, weshalb die von allen Beteiligten gewünschte Fortsetzung des Verfahrens mit den „richtigen" Parteien entgegen der Dispositionsmaxime des Zivilprozesses aus rein formalen Gründen unzulässig sein sollte. (T11); Veröff: SZ 2008/179

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.