RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0016482 Entscheidungsdatum25.02.2026 Geschäftszahl1Ob803/53; 6Ob205/62; 6Ob53/69; 6Ob29/70; 1Ob270/71; 1Ob122/72; 3Ob8/73; 5Ob101/73; 7Ob75/74; 7Ob513/79; 7Ob543/79; 7Ob605/79; 5Ob711/79; 5Ob526/80; 5Ob741/80; 7Ob576/83; 1Ob612/85; 7Ob595/85; 3Ob621/85; 1Ob511/87; 6Ob2/88; 3Ob511/88; 7Ob581/89; 7Ob643/89 (7Ob644/89); 7Ob729/89; 8Ob502/93; 3Ob66/06m; 6Ob42/17w; 6Ob14/18d; 17Ob3/25b NormABGB §879 Abs1 BI ABGB §879 Abs2 Z4 DII ABGB §934 RechtssatzWirtschaftliche Gleichwertigkeit der Leistungen ist bei einem zweiseitigen Vertrag keine Voraussetzung seiner Gültigkeit, außer es liegt ein Ausbeutungstatbestand vor. EntscheidungstexteTE OGH 1953-10-21 1 Ob 803/53 TE OGH 1962-09-12 6 Ob 205/62 nur: Wirtschaftliche Gleichwertigkeit der Leistungen ist bei einem zweiseitigen Vertrag keine Voraussetzung seiner Gültigkeit. (T1) TE OGH 1969-03-05 6 Ob 53/69 nur T1; Beisatz: Es muss daher grundsätzlich auch eine Vereinbarung gültig sein, mit der sich ein Teil zu einem bestimmten Verhalten oder zu einer bestimmten Leistung verpflichtet, ohne dass ihm eine Gegenleistung versprochen oder erbracht wird. (T2) Veröff: EvBl 1969/321 S 491 TE OGH 1970-06-03 6 Ob 29/70 nur T1 TE OGH 1971-10-28 1 Ob 270/71 nur T1 TE OGH 1972-07-05 1 Ob 122/72 nur T1 TE OGH 1973-01-30 3 Ob 8/73 TE OGH 1973-06-27 5 Ob 101/73 nur T1; Veröff: NZ 1974,126 TE OGH 1974-04-25 7 Ob 75/74 nur T1 TE OGH 1979-02-01 7 Ob 513/79 nur T1 TE OGH 1979-02-15 7 Ob 543/79 nur T1 TE OGH 1979-04-19 7 Ob 605/79 nur T1 TE OGH 1980-02-12 5 Ob 711/79 nur T1 TE OGH 1980-05-06 5 Ob 526/80 nur T1; Beisatz: Bierbezugsverpflichtung. (T2a) Bem: Änderung der versehentlich ein zweites Mal vergebenen Beisatznummer (T2) auf (T2a) - April 2017 TE OGH 1981-12-22 5 Ob 741/80 Vgl TE OGH 1983-04-14 7 Ob 576/83 Auch; nur T1; Beisatz: Keine Sittenwidrigkeit. (T3) TE OGH 1985-08-28 1 Ob 612/85 Auch; Beis wie T3 TE OGH 1985-07-04 7 Ob 595/85 nur T1; Veröff: SZ 58/119 TE OGH 1986-02-19 3 Ob 621/85 Vgl auch; nur T1; Beisatz: Die Unverhältnismäßigkeit der beiderseitigen Leistungen stellt für sich allein keine Sittenwidrigkeit dar, wenn nicht auch noch eines der in § 879 Abs 2 Z 4 ABGB angeführten sonstigen Tatbestandsmerkmale hinzutrifft. (T4)Vgl auch; nur T1; Beisatz: Die Unverhältnismäßigkeit der beiderseitigen Leistungen stellt für sich allein keine Sittenwidrigkeit dar, wenn nicht auch noch eines der in Paragraph 879, Absatz 2, Ziffer 4, ABGB angeführten sonstigen Tatbestandsmerkmale hinzutrifft. (T4) TE OGH 1987-02-18 1 Ob 511/87 Auch; Beis wie T4; Veröff: MietSlg XXXIX/12 TE OGH 1988-01-28 6 Ob 2/88 Vgl auch; Beis wie T4 TE OGH 1988-03-02 3 Ob 511/88 Vgl auch; nur T1; Beis wie T4 nur: Die Unverhältnismäßigkeit der beiderseitigen Leistungen stellt für sich allein keine Sittenwidrigkeit dar. (T5) Beisatz: Pachtvertrag (T6) TE OGH 1989-05-18 7 Ob 581/89 TE OGH 1989-10-19 7 Ob 643/89 Vgl auch; Beisatz: Auch bei entgeltlichen Glücksverträgen wie dem Leibrentenvertrag kann das Verhältnis zwischen den einander gegenüberstehenden Chancen so auffallend ausgewogen sein, dass Wucher vorliegt. (T7) TE OGH 1990-02-22 7 Ob 729/89 Auch; nur T1; nur T5 TE OGH 1993-03-25 8 Ob 502/93 TE OGH 2006-06-27 3 Ob 66/06m Vgl auch; nur T1 TE OGH 2017-03-29 6 Ob 42/17w Beis wie T2a TE OGH 2018-02-28 6 Ob 14/18d Auch; Beis wie T5 TE OGH 2026-02-25 17 Ob 3/25b European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1953:RS0016482
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