RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0040180 Entscheidungsdatum13.08.2024 Geschäftszahl2Ob538/53; 1Ob796/54; 6Ob32/62; 6Ob336/64; 6Ob26/66; 8Ob49/71 (8Ob50/71); 8Ob293/71; 4Ob75/73; 6Ob141/73; 5Ob731/80; 5Ob532/81; 3Ob658/81; 5Ob570/82; 5Ob598/82 (5Ob599/82); 8Ob555/86; 3Ob518/88; 3Ob628/89; 10ObS466/97w; 10Ob81/98d; 10Ob255/99v; 10Ob298/00x; 7Ob112/04b; 6Ob40/08p; 5Ob218/09h; 3Ob105/12f; 8Ob13/13i; 1Ob202/13g; 7Ob3/15i; 1Ob9/15b; 8ObA65/18v; 6Ob142/21g; 10Obs82/24t NormZPO §272 B ZPO §477 Abs1 Z9 D9 ZPO §503 Z2 C3c RechtssatzBei der Entscheidung von Beweiswürdigungsfragen nach freier Überzeugung liegt keine Mangelhaftigkeit des Berufungsverfahrens, geschweige eine Nichtigkeit desselben darin, wenn bei der gemäß § 272 Abs 3 ZPO vorzunehmenden Begründung dieser Entscheidung ein Umstand nicht erwähnt wurde, der noch erwähnt hätte werden können oder eine Erwägung nicht angestellt wurde, die noch angestellt hätte werden können, oder dass die Begründung sich mit der einer Partei günstigen Zeugenaussage nicht auseinandersetzt oder auf bestimmte Zeugenaussagen nicht Bezug nimmt.Bei der Entscheidung von Beweiswürdigungsfragen nach freier Überzeugung liegt keine Mangelhaftigkeit des Berufungsverfahrens, geschweige eine Nichtigkeit desselben darin, wenn bei der gemäß Paragraph 272, Absatz 3, ZPO vorzunehmenden Begründung dieser Entscheidung ein Umstand nicht erwähnt wurde, der noch erwähnt hätte werden können oder eine Erwägung nicht angestellt wurde, die noch angestellt hätte werden können, oder dass die Begründung sich mit der einer Partei günstigen Zeugenaussage nicht auseinandersetzt oder auf bestimmte Zeugenaussagen nicht Bezug nimmt. EntscheidungstexteTE OGH 1953-11-18 2 Ob 538/53 TE OGH 1955-02-09 1 Ob 796/54 Ähnlich TE OGH 1962-02-21 6 Ob 32/62 Ähnlich TE OGH 1965-02-17 6 Ob 336/64 TE OGH 1966-01-26 6 Ob 26/66 TE OGH 1971-03-23 8 Ob 49/71 TE OGH 1971-11-23 8 Ob 293/71 TE OGH 1973-10-09 4 Ob 75/73 Ähnlich TE OGH 1973-11-08 6 Ob 141/73 TE OGH 1981-02-17 5 Ob 731/80 Ähnlich TE OGH 1981-09-15 5 Ob 532/81 TE OGH 1982-02-24 3 Ob 658/81 TE OGH 1982-04-20 5 Ob 570/82 TE OGH 1982-05-18 5 Ob 598/82 TE OGH 1986-08-28 8 Ob 555/86 Auch TE OGH 1988-06-22 3 Ob 518/88 Auch TE OGH 1990-01-24 3 Ob 628/89 TE OGH 1998-01-13 10 ObS 466/97w Auch TE OGH 1998-03-17 10 Ob 81/98d TE OGH 1999-11-16 10 Ob 255/99v TE OGH 2000-12-05 10 Ob 298/00x TE OGH 2004-06-16 7 Ob 112/04b Ähnlich; Veröff: SZ 2004/94 TE OGH 2008-03-13 6 Ob 40/08p TE OGH 2010-06-22 5 Ob 218/09h Vgl auch; Beisatz: Das Berufungsgericht muss sich bei der Behandlung der Beweisrüge nicht mit jedem einzelnen Beweisergebnis auseinandersetzen. (T1) TE OGH 2012-06-14 3 Ob 105/12f Auch; Beis ähnlich wie T1 TE OGH 2013-03-04 8 Ob 13/13i Auch TE OGH 2013-12-19 1 Ob 202/13g Vgl auch; Beis wie T1 TE OGH 2015-01-28 7 Ob 3/15i Auch; Beis wie T1 TE OGH 2015-03-17 1 Ob 9/15b Vgl auch; Beis wie T1 TE OGH 2018-11-26 8 ObA 65/18v Auch; Beis wie T1 TE OGH 2021-12-22 6 Ob 142/21g vgl; Beisatz: Das Berufungsgericht ist dabei aber nicht verpflichtet, sich mit jedem einzelnen Argument des Berufungswerbers auseinanderzusetzen. (T2) Anm: Veröff: SZ 2021/113Anmerkung, Veröff: SZ 2021/113 TE OGH 2024-08-13 10 Obs 82/24t vgl European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1953:RS0040180
KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.