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{'item': '3Ob816/53; 7Ob195/55; 8Ob314/66; 5Ob60/69; 7Ob56/71; 1Ob169/71; 1Ob122/72; 4Ob569/78; 7Ob741/79; 5Ob741/81; 7Ob714/82; 1Ob624/85; 7Ob643/89

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0016869 Entscheidungsdatum18.03.2026 Geschäftszahl3Ob816/53; 7Ob195/55; 8Ob314/66; 5Ob60/69; 7Ob56/71; 1Ob169/71; 1Ob122/72; 4Ob569/78; 7Ob741/79; 5Ob741/81; 7Ob714/82; 1Ob624/85; 7Ob643/89 (7Ob644/89); 8Ob502/93; 7Ob170/02d; 7Ob89/17i; 1Ob170/22i; 5Ob57/23b; 6Ob228/24h; 4Ob82/25z; 9Ob53/25x; 9Ob86/25z NormABGB §879 Abs2 Z4 DI RechtssatzDie Aufzählung der auf Seite des Benachteiligten erforderlichen Voraussetzungen für den Wucherbegriff ist nicht taxativ. Neben Leichtsinn, Zwangslage, Verstandesschwäche und Unerfahrenheit kommen auch noch andere Umstände auf Seite des Benachteiligten in Betracht, wie Unkenntnis des Wertes seiner eigenen Leistung, zu große Vertrauensseligkeit und dergleichen mehr. EntscheidungstexteTE OGH 1954-01-27 3 Ob 816/53 Veröff: SZ 27/19 TE OGH 1955-04-27 7 Ob 195/55 Ähnlich; Beisatz: Gehässigkeit gegenüber Familienangehörigen. (T1) TE OGH 1966-12-20 8 Ob 314/66 Beisatz: So schon JBl 1954 S 436. Der Bewucherte muss jene tatsächlichen Umstände, aus denen er das Vorliegen der subjektiven Voraussetzungen des Wuchers ableitet, behaupten. (T2) TE OGH 1969-05-14 5 Ob 60/69 TE OGH 1971-05-12 7 Ob 56/71 nur: Unkenntnis des Wertes seiner eigenen Leistung. (T3) Veröff: SZ 44/71 TE OGH 1971-06-24 1 Ob 169/71 TE OGH 1972-07-05 1 Ob 122/72 TE OGH 1978-10-24 4 Ob 569/78 TE OGH 1980-04-24 7 Ob 741/79 Auch; Beisatz: Auch zu grosse Vertrauensseligkeit und Abhängigkeit insbesondere im Zusammenhang mit dem Ausmass des Missverhältnisses zwischen Leistung und Gegenleistung kann jene Unwirtschaftlichkeit des Bewucherten begründen, die die entsprechende Wahrnehmung seiner Insassen verhindert, die bewusste Ausnützung dieser Unwirtschaftlichkeit des Vertragspartners, um übermässigen Gewinn zu erzielen, genügt zur subjektiven Seite der Ausbeutung durch den Wucherer. (T4) TE OGH 1981-12-22 5 Ob 741/81 Auch; nur: Die Aufzählung der auf Seite des Benachteiligten erforderlichen Voraussetzungen für den Wucherbegriff ist nicht taxativ. (T5) Beis wie T4 nur: Unwirtschaftlichkeit des Bewucherten, die die entsprechende Wahrnehmung seiner Insassen verhindert. (T6) TE OGH 1983-03-10 7 Ob 714/82 Zweiter Rechtsgang zu 7 Ob 741/79 TE OGH 1985-11-13 1 Ob 624/85 Auch; nur T5 TE OGH 1989-10-19 7 Ob 643/89 Beis wie T4; Beisatz: 3 Voraussetzungen; 1) auffallendes, objektives Mißverhältnis, 2) Unwirtschaftlickeit des Bewucherten, 3) Ausbeutung durch den Wucherer. (T7) Veröff: JBl 1990,803 (Buchegger) TE OGH 1993-03-25 8 Ob 502/93 Vgl auch; nur: Die Aufzählung der auf Seite des Benachteiligten erforderlichen Voraussetzungen für den Wucherbegriff ist nicht taxativ zu große Vertrauensseligkeit. (T8) Veröff: SZ 66/41 TE OGH 2002-08-07 7 Ob 170/02d Vgl; nur T5 TE OGH 2017-06-14 7 Ob 89/17i TE OGH 2022-11-22 1 Ob 170/22i Beis wie T2 TE OGH 2023-07-04 5 Ob 57/23b TE OGH 2025-12-18 6 Ob 228/24h TE OGH 2026-01-28 4 Ob 82/25z TE OGH 2026-03-18 9 Ob 53/25x Beisatz wie T8 TE OGH 2026-02-19 9 Ob 86/25z vgl; Beisatz: Hier: Erwerb und Öffnen von "Lootboxen". (T9) European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1954:RS0016869

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.