RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0036076 Entscheidungsdatum12.03.2026 Geschäftszahl1Ob585/52; 1Ob415/54; 4Ob119/54; 3Ob739/54; 2Ob265/56; 4Ob320/66; 4Ob553/68; 4Ob509/79; 8Ob125/79; 4Ob303/81; 4Ob83/85 (4Ob84/85); 4Ob619/88; 8ObA263/97k; 1Ob332/97y; 1Ob190/97s; 10ObS61/02x; 8ObS16/03s; 8Ob66/09b; 8Ob67/13f; 4Ob236/22t; 5Ob8/26a NormZPO §54 Abs2 ZPO §423 RechtssatzErgänzungsanträge nach § 54 Abs 2 ZPO sind ausschließlich von der ersten Instanz zu erledigen.Ergänzungsanträge nach Paragraph 54, Absatz 2, ZPO sind ausschließlich von der ersten Instanz zu erledigen. EntscheidungstexteTE OGH 1952-07-16 1 Ob 585/52 TE OGH 1954-07-21 1 Ob 415/54 Veröff: JBl 1954,542 (dort falsch als 1 Ob 575/54 zitiert) TE OGH 1954-10-19 4 Ob 119/54 TE OGH 1956-02-01 3 Ob 739/54 TE OGH 1956-11-07 2 Ob 265/56 TE OGH 1966-11-30 4 Ob 320/66 Veröff: EvBl 1967/184 S 214 TE OGH 1969-01-14 4 Ob 553/68 TE OGH 1980-03-25 4 Ob 509/79 TE OGH 1980-05-08 8 Ob 125/79 TE OGH 1982-03-16 4 Ob 303/81 TE OGH 1986-05-27 4 Ob 83/85 Beisatz: Eine Bindung des OGH gemäß § 46 JN oder § 5 ArbGerG ist durch eine Entscheidung des Rekursgerichtes nicht gegeben. Bei der Frage, welches Gericht Anträge nach § 54 Abs 2 ZPO zu erledigen hat, handelt es sich um keine Frage der sachlichen Zuständigkeit, sondern der funktionellen Zuständigkeit (Instanzkompetenz), über die im Streitfall im Sinne des § 47 Abs 1 JN zu entscheiden ist, allenfalls durch den OGH. (T1)Beisatz: Eine Bindung des OGH gemäß Paragraph 46, JN oder Paragraph 5, ArbGerG ist durch eine Entscheidung des Rekursgerichtes nicht gegeben. Bei der Frage, welches Gericht Anträge nach Paragraph 54, Absatz 2, ZPO zu erledigen hat, handelt es sich um keine Frage der sachlichen Zuständigkeit, sondern der funktionellen Zuständigkeit (Instanzkompetenz), über die im Streitfall im Sinne des Paragraph 47, Absatz eins, JN zu entscheiden ist, allenfalls durch den OGH. (T1) Veröff: RdW 1986,308 TE OGH 1989-04-04 4 Ob 619/88 TE OGH 1997-09-18 8 ObA 263/97k Auch TE OGH 1998-03-24 1 Ob 332/97y Beisatz: Wird das Kostenverzeichnis noch vor der Entscheidung des Obersten Gerichtshofs - wenngleich an das Erstgericht - in der Sache selbst gelegt, so hat der Oberste Gerichtshof über diesen Antrag, der inhaltlich (auch) die Kosten des Revisionsrekursverfahrens betrifft, ungeachtet seiner fehlerhaften Bezeichnung wie über einen Ergänzungsantrag zu entscheiden. (T2) TE OGH 1998-03-24 1 Ob 190/97s Beisatz: Wurde das Kostenverzeichnis jedoch noch vor der Entscheidung des Obersten Gerichtshofs in der Sache selbst gelegt, hat der Oberste Gerichtshof über diesen Ergänzungsantrag selbst, und zwar ohne Ergänzung der mündlichen Revisionsverhandlung zu entscheiden. (T3) TE OGH 2002-04-30 10 ObS 61/02x Auch; Beisatz: Nach rechtskräftiger Beendigung des Verfahrens gestellte Kostenergänzungsanträge sind gemäß § 54 Abs 2 ZPO auch dann vom Gericht erster Instanz zu erledigen, wenn sie Kosten höherer Instanzen betreffen. (T4)Auch; Beisatz: Nach rechtskräftiger Beendigung des Verfahrens gestellte Kostenergänzungsanträge sind gemäß Paragraph 54, Absatz 2, ZPO auch dann vom Gericht erster Instanz zu erledigen, wenn sie Kosten höherer Instanzen betreffen. (T4) TE OGH 2004-05-27 8 ObS 16/03s Auch; Beis wie T4 TE OGH 2009-11-19 8 Ob 66/09b Vgl; Beis ähnlich wie T3 TE OGH 2013-10-28 8 Ob 67/13f Auch; Beis wie T4 TE OGH 2023-04-25 4 Ob 236/22t vgl; Beisatz wie T2; Beisatz wie T3 TE OGH 2026-03-12 5 Ob 8/26a vgl; Beisatz wie T2; Beisatz wie T3 European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1954:RS0036076
KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.