RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0061101 Entscheidungsdatum16.09.2025 Geschäftszahl3Ob433/54; 3Ob648/54; 7Ob93/57; 5Ob446/59; 1Ob19/60; 6Ob415/60; 8Ob369/62; 8Ob351/65; 6Ob74/66; 8Ob17/69; 8Ob58/69; 5Ob296/70; 7Ob102/71; 1Ob66/72; 3Ob50/75; 1Ob612/76; 5Ob599/78; 2Ob559/78; 7Ob672/86; 2Ob680/86 (2Ob681/86); 1Ob520/89; 8Ob595/92; 1Ob67/99f; 4Ob114/01w; 2Ob217/01b; 7Ob147/05a; 1Ob136/07t; 2Ob11/10x; 9Ob4/13y; 7Ob13/15k; 7Ob114/21x; 2Ob128/22w; 10Ob43/25h NormGVG 1946 §1 ff GVG allg RechtssatzEin nach § 1 GVG genehmigungspflichtiges Rechtsgeschäft bindet die Parteien so lange, als nicht von der Grundverkehrskommission die Genehmigung versagt wird (so bereits SZ 2/28).Ein nach Paragraph eins, GVG genehmigungspflichtiges Rechtsgeschäft bindet die Parteien so lange, als nicht von der Grundverkehrskommission die Genehmigung versagt wird (so bereits SZ 2/28). EntscheidungstexteTE OGH 1954-06-30 3 Ob 433/54 TE OGH 1954-12-15 3 Ob 648/54 TE OGH 1957-03-13 7 Ob 93/57 TE OGH 1959-09-23 5 Ob 446/59 TE OGH 1960-03-23 1 Ob 19/60 Beisatz: Begehren auf Ausfolgung des Rangordnungsbescheides. (T1) TE OGH 1961-02-08 6 Ob 415/60 Beisatz: Sie haben auch an seiner Erfüllung - auch durch Ausstellung bzw Unterfertigung einer Urkunde mitzuwirken. (T2) TE OGH 1963-02-05 8 Ob 369/62 Beis wie T2 TE OGH 1965-12-07 8 Ob 351/65 Veröff: RZ 1966,88 = LwBetr 1967,12 TE OGH 1966-05-13 6 Ob 74/66 Beisatz: Hier: § 1 oöGVG (T3)Beisatz: Hier: Paragraph eins, oöGVG (T3) TE OGH 1969-02-04 8 Ob 17/69 Veröff: SZ 42/21 = EvBl 1969/409 S 632 TE OGH 1969-04-15 8 Ob 58/69 Beisatz: Selbst jahrelange Dauer des verbotswidrigen Schwebezustandes kann nicht zur Ungültigkeit des (Pachtvertrages) Vertrages führen. (T4) Veröff: SZ 42/49 = EvBl 1969/356 S 549 = MietSlg 21142 TE OGH 1971-02-24 5 Ob 296/70 Veröff: SZ 44/19 = JBl 1971,624 TE OGH 1971-06-09 7 Ob 102/71 Veröff: SZ 44/87 = JBl 1972,100 TE OGH 1972-04-19 1 Ob 66/72 Beis wie T2; Veröff: JBl 1974,525 TE OGH 1975-06-10 3 Ob 50/75 Beisatz: Beide Teile sind verpflichtet, alles in ihren Kräften stehende zu unternehmen, um den Vertrag volle Wirksamkeit zu verschaffen. (T5) Veröff: JBl 1975,652 (Kritik Bydlinski) = QuHGZ 1977 H3/155 TE OGH 1976-05-12 1 Ob 612/76 Beisatz: In der Zwischenzeit hat jeder Vertragspartner das Seinige dazu beizutragen, damit das Geschäft genehmigt werden kann, und alles zu vermeiden, was eine spätere Erfüllung vereiteln könnte. (T6) TE OGH 1978-10-24 5 Ob 599/78 Beis wie T2; Beisatz: hier: Mitwirkung an dem Abschluß eines notariellen Kaufvertrages, zu dem sich die Vertragspartner mündlich verpflichtet haben. (T7) TE OGH 1979-01-09 2 Ob 559/78 Beisatz: Auseinandersetzung mit Bydlinski (JBl 1975,652) und Steiner (JBl 1974,506). (T8) Veröff: SZ 52/1 = JBl 1980,201 TE OGH 1987-01-15 7 Ob 672/86 Beis wie T5; Beis wie T6; Veröff: SZ 60/6 = EvBl 1987/116 S 438 = JBl 1987,513 TE OGH 1987-09-29 2 Ob 680/86 Vgl auch; Beis wie T5; Beis wie T6 TE OGH 1989-03-15 1 Ob 520/89 Vgl; Beisatz: Ein Vertrag ist nicht in Schwebe, sondern von allem Anfang an nichtig, wenn die Parteien die grundverkehrsbehördliche Zustimmung gar nicht beantragen wollen, weil sie wissen, dass diesem Vertrag nicht zugestimmt werde. (T9) Veröff: SZ 62/42 TE OGH 1993-10-28 8 Ob 595/92 Auch; Beis wie T4; Veröff: SZ 66/133 = EvBl 1994/66 S 314 = ZfRV 1994,126 TE OGH 1999-04-27 1 Ob 67/99f Vgl TE OGH 2001-05-29 4 Ob 114/01w Vgl auch; Beisatz: Die Genehmigung eines Vertrags durch die Grundverkehrsbehörde ist nach ständiger Rechtsprechung eine aufschiebende Bedingung für die Wirksamkeit des Vertrags. Der aufschiebend bedingt geschlossene Vertrag wird durch den Bedingungseintritt wirksam. Bis zu diesem Zeitpunkt befindet er sich in einem Schwebezustand. Dieser endet nicht nur durch die Genehmigung des Vertrags, sondern auch durch ihre Versagung oder durch die Feststellung, dass der Vertrag keiner Genehmigung bedarf. (T10); Veröff: SZ 74/96 TE OGH 2003-08-07 2 Ob 217/01b Vgl auch; Beis wie T10; Beisatz: Hier: Durch eine (kassatorische) Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofes würde aber das bisher abweisende grundverkehrsbehördliche Genehmigungsverfahren neuerlich in Gang gesetzt und der "Schwebezustand" wieder hergestellt werden. Allerdings ist der Anspruch auf Eigentumsübertragung zufolge der Verweigerung der Genehmigung des Kaufvertrages durch die Grundverkehrsbehörde und mangels einer Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofes über den Antrag der gefährdeten Parteien, ihrer Beschwerde aufschiebende Wirkung zuzuerkennen, nicht voll bescheinigt, weshalb den gefährdeten Parteien der Erlag einer Sicherheitsleistung gemäß § 390 Abs 1 EO aufgetragen werden kann. (T11)Vgl auch; Beis wie T10; Beisatz: Hier: Durch eine (kassatorische) Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofes würde aber das bisher abweisende grundverkehrsbehördliche Genehmigungsverfahren neuerlich in Gang gesetzt und der "Schwebezustand" wieder hergestellt werden. Allerdings ist der Anspruch auf Eigentumsübertragung zufolge der Verweigerung der Genehmigung des Kaufvertrages durch die Grundverkehrsbehörde und mangels einer Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofes über den Antrag der gefährdeten Parteien, ihrer Beschwerde aufschiebende Wirkung zuzuerkennen, nicht voll bescheinigt, weshalb den gefährdeten Parteien der Erlag einer Sicherheitsleistung gemäß Paragraph 390, Absatz eins, EO aufgetragen werden kann. (T11) TE OGH 2005-09-28 7 Ob 147/05a Auch TE OGH 2008-04-03 1 Ob 136/07t Vgl auch; Beisatz: Bei aufrechtem Schwebezustand des zwischen den Streitteilen geschlossenen Kaufvertrags ist das auf titellose Benützung gestützte Räumungsbegehren abzuweisen. (T12) TE OGH 2010-11-11 2 Ob 11/10x Auch; Beis wie T10; Auch Beis wie T9; Veröff: SZ 2010/142 TE OGH 2013-04-24 9 Ob 4/13y Auch TE OGH 2015-09-02 7 Ob 13/15k Veröff: SZ 2015/90 TE OGH 2022-02-16 7 Ob 114/21x Beis wie T10 TE OGH 2022-09-06 2 Ob 128/22w Beis wie T10 TE OGH 2025-09-16 10 Ob 43/25h European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1954:RS0061101
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