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{'item': '3Ob459/54; 7Ob558/57; 1Ob454/61; 1Ob13/62; 1Ob47/62; 5Ob58/62 (5Ob83/62); 8Ob156/63; 7Ob152/64; 5Ob57/66; 5Ob202/66; 6Ob109/67; 6Ob118/67; 5

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0017217 Entscheidungsdatum05.08.2025 Geschäftszahl3Ob459/54; 7Ob558/57; 1Ob454/61; 1Ob13/62; 1Ob47/62; 5Ob58/62 (5Ob83/62); 8Ob156/63; 7Ob152/64; 5Ob57/66; 5Ob202/66; 6Ob109/67; 6Ob118/67; 5Ob103/67; 6Ob29/69; 1Ob236/69; 8Ob172/70; 6Ob274/72; 4Ob511/73; 7Ob246/74; 6Ob200/74; 1Ob137/75; 7Ob251/75; 3Ob525/76; 6Ob639/76; 7Ob508/77; 4Ob527/77; 3Ob547/77; 8Ob571/77; 7Ob533/80; 1Ob744/79; 5Ob528/80; 8Ob514/80; 6Ob574/80; 3Ob614/80; 5Ob33/83; 7Ob586/84; 7Ob556/85; 6Ob717/87; 7Ob522/88; 4Ob1584/94; 4Ob517/95; 3Ob2094/96d; 10Ob147/02v; 9Ob63/04m; 3Ob34/07g; 7Ob8/17b; 5Ob36/24s; 5Ob94/25x NormABGB §884 ABGB §936 IIABGB §936 römisch zwei ABGB §1053 RechtssatzHaben sich die Parteien über den Kaufgegenstand und den Kaufpreis mündlich geeinigt und nur die schriftliche Ausfertigung in einverleibungsfähiger Form einem späteren Zeitpunkt vorbehalten, so liegt bereits ein perfekter Kaufvertrag und nicht erst ein Vorvertrag vor. EntscheidungstexteTE OGH 1954-07-07 3 Ob 459/54 TE OGH 1957-12-11 7 Ob 558/57 Ähnlich TE OGH 1961-11-22 1 Ob 454/61 TE OGH 1962-01-24 1 Ob 13/62 Veröff: JBl 1962,501 TE OGH 1962-03-14 1 Ob 47/62 TE OGH 1962-04-11 5 Ob 58/62 TE OGH 1963-06-25 8 Ob 156/63 TE OGH 1964-10-21 7 Ob 152/64 TE OGH 1966-04-27 5 Ob 57/66 Veröff: JBl 1967,84 TE OGH 1966-10-13 5 Ob 202/66 TE OGH 1967-04-27 6 Ob 109/67 TE OGH 1967-05-03 6 Ob 118/67 Auch TE OGH 1967-05-31 5 Ob 103/67 TE OGH 1969-02-12 6 Ob 29/69 Ähnlich TE OGH 1970-01-29 1 Ob 236/69 TE OGH 1970-09-15 8 Ob 172/70 Vgl; Veröff: JBl 1971,305 = SZ 43/152 TE OGH 1973-01-18 6 Ob 274/72 Auch; Beisatz: Waren sich die Parteien einig, welcher Teil des Grundstückes in der Natur und um welchen Preis er verkauft werden sollte, wurde auch ausdrücklich ihre Absicht, zu verkaufen bzw zu kaufen, festgestellt und konnte lediglich das genaue Ausmaß der Grundfläche zunächst nicht festgehalten werden, weil es dazu erst der Herstellung eines Teilungsplanes bedurfte, so bedeutet dies keineswegs eine Unbestimmtheit des Gegenstandes, der Kaufvertrag ist vielmehr zustande gekommen. (T1) TE OGH 1973-03-06 4 Ob 511/73 Beisatz: Kein Vertragspartner kann durch Weigerung einer Unterfertigung der Vertragsurkunde oder durch Vorbehalte bei dieser Unterfertigung eine bereits erfolgte Einigung wieder rückgängig machen. (T2) Veröff: JBl 1974,146 TE OGH 1974-12-12 7 Ob 246/74 Ähnlich; Veröff: JBl 1975,318 = NZ 1976,158 = SZ 47/148 TE OGH 1975-04-03 6 Ob 200/74 Auch; Beisatz: Kauf ist Konsensualkontrakt. (T3) Veröff: SZ 48/36 TE OGH 1975-08-27 1 Ob 137/75 Auch TE OGH 1975-12-11 7 Ob 251/75 Auch TE OGH 1976-03-30 3 Ob 525/76 Beisatz: Autokauf (T4) TE OGH 1976-12-16 6 Ob 639/76 TE OGH 1977-03-03 7 Ob 508/77 Beisatz: Vertraglicher Anspruch auf Unterfertigung der einverleibungsfähigen Urkunde. (T5) Veröff: NZ 1980,5 TE OGH 1977-10-18 4 Ob 527/77 TE OGH 1977-11-22 3 Ob 547/77 Beis wie T1 TE OGH 1978-02-28 8 Ob 571/77 Beis wie T2 TE OGH 1980-02-28 7 Ob 533/80 Ähnlich; Beis wie T2 TE OGH 1980-03-19 1 Ob 744/79 Vgl TE OGH 1980-05-20 5 Ob 528/80 TE OGH 1980-07-03 8 Ob 514/80 Auch TE OGH 1981-01-15 6 Ob 574/80 Beisatz: Für den rechtsgeschäftlichen Willen, vor Unterfertigung der Vertragsurkunde nicht gebunden sein zu wollen, streitet beim Grundstückskauf nur dann die Vermutung nach § 884 ABGB, wenn der Vorbehalt auf das Verpflichtungsgeschäft zu beziehen ist. (T6) Veröff: NZ 1981,80Beisatz: Für den rechtsgeschäftlichen Willen, vor Unterfertigung der Vertragsurkunde nicht gebunden sein zu wollen, streitet beim Grundstückskauf nur dann die Vermutung nach Paragraph 884, ABGB, wenn der Vorbehalt auf das Verpflichtungsgeschäft zu beziehen ist. (T6) Veröff: NZ 1981,80 TE OGH 1981-03-11 3 Ob 614/80 TE OGH 1984-03-13 5 Ob 33/83 Beis wie T6 TE OGH 1984-12-13 7 Ob 586/84 TE OGH 1985-04-18 7 Ob 556/85 TE OGH 1988-02-11 6 Ob 717/87 Beis wie T5 TE OGH 1988-02-25 7 Ob 522/88 Veröff: NZ 1989,264 TE OGH 1994-09-20 4 Ob 1584/94 Vgl aber; Beisatz: Waren bei Abschluß des Vorvertrages noch Punkte offen und hat darüber hinaus der Kläger erklärt, der "richtige" Vertrag werde von einem Anwalt oder Notar errichtet, steht die Beurteilung als Vorvertrag durchaus im Einklang mit der Rechtsprechung. (T7) TE OGH 1995-04-25 4 Ob 517/95 nur: Haben sich die Parteien über den Kaufgegenstand und den Kaufpreis mündlich geeinigt so liegt bereits ein perfekter Kaufvertrag. (T8) TE OGH 1997-08-28 3 Ob 2094/96d TE OGH 2002-08-27 10 Ob 147/02v Auch TE OGH 2004-06-23 9 Ob 63/04m Auch TE OGH 2007-06-28 3 Ob 34/07g Auch; nur T8; Beis wie T5 TE OGH 2017-07-05 7 Ob 8/17b Auch TE OGH 2025-01-30 5 Ob 36/24s vgl TE OGH 2025-08-05 5 Ob 94/25x vgl European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1954:RS0017217

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