RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0099945 Entscheidungsdatum15.10.2025 Geschäftszahl5Os1126/54; 7Os84/59; 7Os125/59; 9Os289/59; 8Os394/61 (8Os415/61); 10Os82/66; 9Os160/66; 9Os107/69; 9Os187/69; 9Os25/69; 10Os172/71; 10Os62/72; 10Os109/72; 13Os70/72; 9Os43/73; 9Os46/74; 10Os32/74; 13Os93/76; 12Os20/77; 13Os15/77; 13Os25/78; 9Os57/79; 9Os171/79; 13Os1/80; 13Os2/81; 10Os43/82; 9Os2/82; 9Os72/82; 13Os28/83; 11Os34/85; 9Os170/84; 13Os162/85; 9Os8/86; 11Os141/87; 15Os11/88; 14Os62/88; 13Os14/89; 13Os27/89; 12Os126/89 (12Os127/89; 12Os128/89; 12Os129/89; 12Os130/89); 12Os22/90; 11Os36/90; 15Os32/90 (15Os34/90); 12Os63/90; 14Os103/90; 15Os10/93; 15Os114/93; 12Os9/95; 14Os132/95 (14Os143/95); 11Os156/95 (11Os157/95); 15Os59/96 (15Os60/96; 15Os81/96); 11Os119/97; 15Os150/99; 11Os56/00; 15Os36/02; 13Os61/02 (13Os62/02); 11Os98/02; 14Os17/03; 14Os114/03; 15Os3/04; 14Os48/05y; 14Os142/07z; 11Os78/08t (11Os79/08i); 14Os28/09p (14Os29/09k); 13Os143/09t; 14Os171/10v; 13Os144/10s; 11Os24/11f; 14Os25/12a; 7Bkd2/11; 12Os97/13a; 11Os89/14v; 13Os111/14v; 15Os150/15w; 14Os4/16v; 11Os123/16x (11Os124/16w); 12Os55/18g (12Os69/18s); 15Os97/19g; 14Os151/19s; 15Os54/20k; 11Os59/20s; 15Os51/21w; 13Os67/21h; 12Os62/21s; 13Os13/22v; 13Os69/22d; 11Os71/22h; 13Os82/22s; 14Os108/22x; 13Os113/22z; 13Os14/23t; 11Os87/23p; 13Os111/23g; 13Os29/24z; 12Os49/24h; 13Os66/24s; 13Os5/25x; 11Os46/25m; 13Os105/25b NormStPO §282 B StPO §285a Z1 RechtssatzEin rechtswirksam abgegebener Rechtsmittelverzicht ist stets unwiderruflich (vgl KH 1295, 2902, SSt VIII/6 ua).Ein rechtswirksam abgegebener Rechtsmittelverzicht ist stets unwiderruflich vergleiche KH 1295, 2902, SSt VIII/6 ua). EntscheidungstexteTE OGH 1954-09-22 5 Os 1126/54 Veröff: EvBl 1955/195 S 319 TE OGH 1959-04-15 7 Os 84/59 TE OGH 1959-05-20 7 Os 125/59 TE OGH 1959-09-16 9 Os 289/59 TE OGH 1961-11-28 8 Os 394/61 TE OGH 1966-05-03 10 Os 82/66 Beisatz: Hier: Rechtsmittelverzicht durch voll Entmündigten. (T1) Veröff: EvBl 1966/416 S 526 TE OGH 1966-11-08 9 Os 160/66 Vgl; Beisatz: Zurückziehung der bereits angemeldeten Nichtigkeitsbeschwerde. (T2) Veröff: EvBl 1948/475 TE OGH 1969-07-31 9 Os 107/69 Beisatz: Hier: Rückziehung der Nichtigkeitsbeschwerde. (T3) TE OGH 1970-02-05 9 Os 187/69 Beisatz: Hier: Zurückziehung einer Berufung gegen bezirksgerichtliches Urteil durch Staatsanwaltschaft. (T4) TE OGH 1970-12-18 9 Os 25/69 Beisatz: Daran kann weder die Ansicht des Erstgerichtes von einem möglichen Irrtum des Rechtsmittelwerbers noch dessen Erklärung, trotz der Rückziehungserklärung, doch eine Nichtigkeitsbeschwerde erheben zu wollen, etwas ändern. (T5) TE OGH 1971-10-05 10 Os 172/71 TE OGH 1972-06-27 10 Os 62/72 TE OGH 1972-07-04 10 Os 109/72 Beisatz: Ausdrücklicher Rechtsmittelverzicht durch Jugendlichen in Anwesenheit seines gesetzlichen Vertreters. (T6) TE OGH 1972-07-19 13 Os 70/72 TE OGH 1973-10-25 9 Os 43/73 Veröff: RZ 1974/10 S 13 TE OGH 1974-05-29 9 Os 46/74 Veröff: EvBl 1975/40 S 75 TE OGH 1974-06-19 10 Os 32/74 Beisatz: Rechtsmittelerklärung weder des Jugendlichen noch des gesetzlichen Vertreters, Verstreichen der dreitägigen Anmeldungsfrist. (T7) TE OGH 1976-07-08 13 Os 93/76 TE OGH 1977-02-17 12 Os 20/77 Beis wie T2; Beisatz: Hier: Mit nachfolgendem (unbeachtlichen) Widerruf des unmissverständlich erklärten Rechtsmittelverfahren. (T8) TE OGH 1977-03-30 13 Os 15/77 Vgl aber; Beisatz: Rechtsmittelverzicht als Unterwerfung unter einen bestimmten Schuldspruch und Strafausspruch, der nicht durch ein Rechtsmittel des Anklägers abgeändert wird (Vgl Gebert-Pallin-Pfeiffer III/2 Nr 5 a zu § 285 a StPO). (T9) Veröff: EvBl 1977/236 S 525 = RZ 1977/58 S 110Vgl aber; Beisatz: Rechtsmittelverzicht als Unterwerfung unter einen bestimmten Schuldspruch und Strafausspruch, der nicht durch ein Rechtsmittel des Anklägers abgeändert wird (Vgl Gebert-Pallin-Pfeiffer III/2 Nr 5 a zu Paragraph 285, a StPO). (T9) Veröff: EvBl 1977/236 S 525 = RZ 1977/58 S 110 TE OGH 1978-02-16 13 Os 25/78 Ähnlich; Beisatz: Motivirrtum irrelevant. (T10) TE OGH 1979-05-15 9 Os 57/79 Beisatz: Ein Rechtsmittelverzicht, der keinen Zweifel über den wahren Willen des Erklärenden offen lässt, ist unwiderruflich. (T11) TE OGH 1979-11-27 9 Os 171/79 Beisatz: Hier: Rechtsmittelverfahren ohne vorherige Beratung mit dem Verteidiger. (T12) TE OGH 1980-01-24 13 Os 1/80 TE OGH 1981-03-04 13 Os 2/81 TE OGH 1982-03-23 10 Os 43/82 TE OGH 1982-05-11 9 Os 2/82 Vgl auch; Beis wie T2; Beis wie T8; Beis wie T10 TE OGH 1982-05-11 9 Os 72/82 Beisatz: Die Behauptung, die Verzichtserklärung in einem Zustand der Depression abgegeben zu haben, ist ohne Relevanz. (T13) TE OGH 1983-02-24 13 Os 28/83 TE OGH 1985-03-19 11 Os 34/85 Beisatz: Ein nach ordnungsgemäßer Rechtsmittelbelehrung von einem zurechnungsfähigen (prozessfähigen) Angeklagten erklärter Rechtsmittelverzicht ist stets unwiderruflich. (T14) TE OGH 1984-12-04 9 Os 170/84 TE OGH 1985-10-24 13 Os 162/85 Beisatz: Ob die Anmeldung eines Rechtsmittels (durch den Angeklagten oder seinen Vertreter) dem Verzicht auf ein solches (durch den Angeklagten oder seinen Vertreter) vorausgeht oder ihm nachfolgt, ist angesichts der Unwiderruflichkeit des Rechtsmittelverzichts gleichgültig. (T15) TE OGH 1986-01-22 9 Os 8/86 TE OGH 1987-11-03 11 Os 141/87 TE OGH 1988-02-09 15 Os 11/88 Vgl auch; Veröff: SSt 59/11 TE OGH 1988-05-11 14 Os 62/88 Beisatz: Ein nach ordnungsgemäßer Belehrung gemäß §§ 3, 268 StPO und im Beisein eines Verteidigers abgegebener Rechtsmittelverzicht ist als prozessuale Erklärung wirksam und demzufolge - wie übrigens auch nach § 268 Abs 2 StPO nF - unwiderruflich. (T16)Beisatz: Ein nach ordnungsgemäßer Belehrung gemäß Paragraphen 3, 268, StPO und im Beisein eines Verteidigers abgegebener Rechtsmittelverzicht ist als prozessuale Erklärung wirksam und demzufolge - wie übrigens auch nach Paragraph 268, Absatz 2, StPO nF - unwiderruflich. (T16) TE OGH 1989-02-09 13 Os 14/89 TE OGH 1989-03-30 13 Os 27/89 TE OGH 1989-10-12 12 Os 126/89 TE OGH 1990-03-29 12 Os 22/90 Beis wie T2; Beisatz: Es sei denn, dass dem Gericht schon bei Abgabe der prozessualen Erklärung des Verteidigers bekannt ist, dass zwischen diesem und dem Angeklagten in Bezug auf den Umfang der Urteilsanfechtung kein Konsens besteht (EvBl 1979/164 = ÖJZ-LSK 1979/115). (T17) TE OGH 1990-04-04 11 Os 36/90 TE OGH 1990-04-03 15 Os 32/90 Beisatz: Abgesehen vom Fall des § 268 Abs 2 StPO. (T18)Beisatz: Abgesehen vom Fall des Paragraph 268, Absatz 2, StPO. (T18) TE OGH 1990-06-28 12 Os 63/90 Veröff: EvBl 1990/177 S 818 TE OGH 1990-11-06 14 Os 103/90 TE OGH 1993-03-11 15 Os 10/93 Beis wie T2 TE OGH 1993-08-26 15 Os 114/93 Vgl auch TE OGH 1995-01-26 12 Os 9/95 TE OGH 1995-09-19 14 Os 132/95 TE OGH 1995-11-21 11 Os 156/95 TE OGH 1996-05-14 15 Os 59/96 TE OGH 1997-08-26 11 Os 119/97 Auch TE OGH 1999-11-25 15 Os 150/99 Auch; Beis wie T10 TE OGH 2000-06-27 11 Os 56/00 Auch; Beisatz: Die Behauptung des (im Übrigen voll geständigen) Angeklagten, zum Zeitpunkt seiner Rechtsmittelerklärung "geistig total abwesend" gewesen zu sein und auch von der Verhandlung nichts mitbekommen zu haben, ist nicht geeignet, die Unwiderruflichkeit des (im Beisein seines Verfahrenshelfers abgegebenen) Rechtsmittelverzichts zu beseitigen. (T19) TE OGH 2002-05-23 15 Os 36/02 Beisatz: Hier: Rechtsmittelverzicht durch Betroffenen. (T20) TE OGH 2002-07-17 13 Os 61/02 Beisatz: Ein nach Urteilsverkündung in Anwesenheit seines Verteidigers von einem prozessfähigen Angeklagten ausdrücklich erklärter Rechtsmittelverzicht ist unwiderruflich - dessen Motiv ohne Bedeutung. Selbst wenn dem Angeklagten eine Rechtsmittelerklärung abgefordert wird, bevor er sich mit seinem Verteidiger beraten konnte oder der Verzicht infolge verfehlter Rechtsmittelbelehrung oder vor dieser spontan erfolgt, gilt Gegenteiliges nur, wenn die Anmeldung unmittelbar, nachdem der anwesende Verteidiger den Angeklagten über die Rechtslage ins Bild setzen konnte, geschieht. (T21) TE OGH 2002-08-13 11 Os 98/02 Beisatz: Dieser Verzicht kann nicht widerrufen werden, auch nicht bei Irrtum, Missverständnis oder Abgabe in einer schlechten psychischen Verfassung. (T22) TE OGH 2003-02-11 14 Os 17/03 Vgl auch; Beisatz: Er setzt jedoch die Prozessfähigkeit des Verzichtenden voraus. (T23) TE OGH 2003-09-09 14 Os 114/03 Beis ähnlich wie T10; Beis wie T23 TE OGH 2004-01-29 15 Os 3/04 Auch TE OGH 2005-06-07 14 Os 48/05y Vgl auch; Beis wie T22 nur: Dieser Verzicht kann nicht widerrufen werden, auch nicht bei Irrtum oder Missverständnis. (T24) TE OGH 2008-03-11 14 Os 142/07z Auch; Beisatz: Ein nach Urteilsverkündung in Anwesenheit des Verteidigers von einem prozessfähigen Angeklagten erklärter Rechtsmittelverzicht ist unwiderruflich, dessen Motiv ohne Bedeutung. (T25); Beisatz: Steht der Rechtsmittelverzicht im Gegensatz zu der im unmittelbaren Anschluss daran vom Angeklagten oder - mit seiner Zustimmung - durch den Verteidiger abgegebenen Erklärung oder der Anmeldung eines Rechtsmittels, ist er nur dann unbeachtlich, wenn dem Angeklagten eine Rechtsmittelerklärung abgefordert wurde, bevor er sich mit seinem Verteidiger beraten konnte oder der Verzicht infolge verfehlter Rechtsmittelbelehrung oder vor dieser spontan erfolgte. (T26) TE OGH 2008-08-19 11 Os 78/08t Beisatz: Der Verzicht auf ein Rechtsmittel - der auch in der Zurückziehung eines solchen zum Ausdruck kommt - wirkt absolut und ist unwiderruflich. Die Möglichkeit einer neuerlichen Rechtsmittelausführung nach Urteilsangleichung setzt den - hier nicht gegebenen - unwiderrufen kontinuierlichen Anfechtungswillen voraus. (T27); Beisatz: Hier: Zurückziehung der Nichtigkeitsbeschwerde durch die Staatsanwaltschaft bei gleichzeitiger Stellung eines Urteilsberichtigungsantrages. (T28) TE OGH 2009-04-21 14 Os 28/09p Vgl; Beisatz: Ein nach Urteilsverkündung sowie richtiger und vollständiger Rechtsmittelbelehrung im Beisein des Verteidigers und nach Beratung mit diesem von einem prozessfähigen Angeklagten ausdrücklich erklärter Rechtsmittelverzicht ist unwiderruflich, dessen Motiv ohne Bedeutung. (T29); Beisatz: Eine gegenteilige Mitteilung des Verteidigers oder Angeklagten kann dann trotz notwendiger Verteidigung an der Wirksamkeit vom Angeklagten abgegebener Erklärungen über Verzicht oder Zurückziehung eines angemeldeten Rechtsmittels gegen ein Urteil nichts ändern. (T30); Beisatz: Gegen einen Beschluss kann auch der vertretene Beschuldigte ohne Beisein seines Verteidigers und Beratung mit diesem wirksam auf Beschwerde verzichten, wie sich aus einem Umkehrschluss aus § 57 Abs 2 StPO ergibt, und demgemäß auch eine bereits erhobene Beschwerde zurückziehen. Zurückziehung einer Beschwerde wirkt als Rechtsmittelverzicht. (T31); Beisatz: Es verletzt der Vorgang, dem Beschuldigten nach Erhebung einer Beschwerde gegen den Beschluss auf Verhängung der Untersuchungshaft eine Erklärung über deren Aufrechterhaltung abzuverlangen und ihn durch inhaltlich unrichtige Darstellung damit verknüpfter Folgen für die Haftfrist zu deren Rückziehung zu bewegen, das Gesetz in der Bestimmung des § 7 Abs 2 StPO. (T32)Vgl; Beisatz: Ein nach Urteilsverkündung sowie richtiger und vollständiger Rechtsmittelbelehrung im Beisein des Verteidigers und nach Beratung mit diesem von einem prozessfähigen Angeklagten ausdrücklich erklärter Rechtsmittelverzicht ist unwiderruflich, dessen Motiv ohne Bedeutung. (T29); Beisatz: Eine gegenteilige Mitteilung des Verteidigers oder Angeklagten kann dann trotz notwendiger Verteidigung an der Wirksamkeit vom Angeklagten abgegebener Erklärungen über Verzicht oder Zurückziehung eines angemeldeten Rechtsmittels gegen ein Urteil nichts ändern. (T30); Beisatz: Gegen einen Beschluss kann auch der vertretene Beschuldigte ohne Beisein seines Verteidigers und Beratung mit diesem wirksam auf Beschwerde verzichten, wie sich aus einem Umkehrschluss aus Paragraph 57, Absatz 2, StPO ergibt, und demgemäß auch eine bereits erhobene Beschwerde zurückziehen. Zurückziehung einer Beschwerde wirkt als Rechtsmittelverzicht. (T31); Beisatz: Es verletzt der Vorgang, dem Beschuldigten nach Erhebung einer Beschwerde gegen den Beschluss auf Verhängung der Untersuchungshaft eine Erklärung über deren Aufrechterhaltung abzuverlangen und ihn durch inhaltlich unrichtige Darstellung damit verknüpfter Folgen für die Haftfrist zu deren Rückziehung zu bewegen, das Gesetz in der Bestimmung des Paragraph 7, Absatz 2, StPO. (T32) TE OGH 2009-12-17 13 Os 143/09t Auch; Beis wie T10; Beisatz: Wer bloß angesichts einer mit dem verkündeten Urteil nicht übereinstimmenden Urteilsausfertigung auf Rechtsmittel verzichtet, bedarf mit Blick auf die Möglichkeit einer Urteilsangleichung, aber auch den Nichtigkeitsgrund des § 281 Abs 1 Z 3 (§§ 345 Abs 1 Z 4, 468 Abs 1 Z 3, 489 Abs 1) StPO keines prozessualen Schutzes. (T33)Auch; Beis wie T10; Beisatz: Wer bloß angesichts einer mit dem verkündeten Urteil nicht übereinstimmenden Urteilsausfertigung auf Rechtsmittel verzichtet, bedarf mit Blick auf die Möglichkeit einer Urteilsangleichung, aber auch den Nichtigkeitsgrund des Paragraph 281, Absatz eins, Ziffer 3, (Paragraphen 345, Absatz eins, Ziffer 4, 468, Absatz eins, Ziffer 3, 489, Absatz eins,) StPO keines prozessualen Schutzes. (T33) TE OGH 2011-01-25 14 Os 171/10v TE OGH 2011-02-17 13 Os 144/10s Beisatz: Dies gilt auch für die ‑ in § 285a Abs 1 Z 1 StPO unveränderte ‑ Rechtslage nach Inkrafttreten des StrafprozessreformG, BGBl I 2004/19. (T34)Beisatz: Dies gilt auch für die ‑ in Paragraph 285 a, Absatz eins, Ziffer eins, StPO unveränderte ‑ Rechtslage nach Inkrafttreten des StrafprozessreformG, BGBl römisch eins 2004/19. (T34) TE OGH 2011-05-19 11 Os 24/11f Auch; Beis wie T3; Beisatz: Eine Erklärung des Angeklagten, die Zurückziehung sei ohne seinen Auftrag erfolgt, ist unbeachtlich. (T35) TE OGH 2012-04-03 14 Os 25/12a Beis wie T25; Beisatz: Hier: Das Beschwerdevorbringen, der Angeklagte „habe sich in einer Irrtumssituation“ befunden und „hätte Rechtsmittel angemeldet“, wenn er gewusst hätte, „dass die Staatsanwaltschaft Berufung erhebt“ geht ins Leere. (T36) TE OGH 2012-05-07 7 Bkd 2/11 TE OGH 2013-09-05 12 Os 97/13a Vgl; Vgl auch Beis wie T21; Auch Beis wie T22; Auch Beis wie T24; Auch Beis wie T25 TE OGH 2014-09-16 11 Os 89/14v Beis ähnlich wie T29 TE OGH 2014-12-18 13 Os 111/14v Auch TE OGH 2015-12-09 15 Os 150/15w TE OGH 2016-03-08 14 Os 4/16v Auch; Beis wie T10; Beis ähnlich wie T22 TE OGH 2017-01-17 11 Os 123/16x TE OGH 2018-07-05 12 Os 55/18g Beis ähnlich wie T10 TE OGH 2019-09-11 15 Os 97/19g TE OGH 2020-02-25 14 Os 151/19s Vgl TE OGH 2020-05-22 15 Os 54/20k Vgl auch, Beis wie T29 TE OGH 2020-07-07 11 Os 59/20s Vgl; Beisatz: Aus dem Erfordernis der Anwesenheit eines Verteidigers und dem Gesetzeszweck (Übereilungsschutz iSd § 466 Abs 1 StPO aF in einer besonderen Belastungssituation vor Gericht) ergibt sich, dass § 57 Abs 2 letzter Satz StPO teleologisch auf unmittelbar im Anschluss an die Urteilsverkündung ohne Beisein und Beratung eines Verteidigers abgegebene Erklärungen des Beschuldigten (iSd § 48 Abs 1 Z 3 StPO: Angeklagten) zu reduzieren ist. (T37)Vgl; Beisatz: Aus dem Erfordernis der Anwesenheit eines Verteidigers und dem Gesetzeszweck (Übereilungsschutz iSd Paragraph 466, Absatz eins, StPO aF in einer besonderen Belastungssituation vor Gericht) ergibt sich, dass Paragraph 57, Absatz 2, letzter Satz StPO teleologisch auf unmittelbar im Anschluss an die Urteilsverkündung ohne Beisein und Beratung eines Verteidigers abgegebene Erklärungen des Beschuldigten (iSd Paragraph 48, Absatz eins, Ziffer 3, StPO: Angeklagten) zu reduzieren ist. (T37) TE OGH 2021-06-10 15 Os 51/21w vgl TE OGH 2021-09-29 13 Os 67/21h TE OGH 2021-10-22 12 Os 62/21s Vgl; Beis wie T27 TE OGH 2022-06-22 13 Os 13/22v Vgl; Beisatz: Hier: Verzicht auf die Geltendmachung eines Nichtigkeitsgrundes. (T38) TE OGH 2022-09-07 13 Os 69/22d TE OGH 2022-09-27 11 Os 71/22h Vgl TE OGH 2022-10-19 13 Os 82/22s Vgl TE OGH 2022-12-06 14 Os 108/22x TE OGH 2022-07-21 13 Os 113/22z TE OGH 2023-05-31 13 Os 14/23t TE OGH 2023-08-29 11 Os 87/23p vgl TE OGH 2023-12-20 13 Os 111/23g TE OGH 2024-05-22 13 Os 29/24z vgl TE OGH 2024-06-27 12 Os 49/24h vgl TE OGH 2024-09-11 13 Os 66/24s vgl TE OGH 2025-03-19 13 Os 5/25x vgl TE OGH 2025-06-03 11 Os 46/25m vgl; Beisatz: Der nach Urteilsverkündung, Rücksprache mit dem Verteidiger und ohne Anhaltspunkte für eine vor Abgabe des Rechtsmittelverzichts eingetretene prozessuale Diskretions- oder Dispositionsunfähigkeit in Anwesenheit des Verteidigers explizit erklärte Rechtsmittelverzicht ist unwiderruflich. (T39) TE OGH 2025-10-15 13 Os 105/25b vgl; Beisatz wie T39 European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1954:RS0099945
KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.