← Österreich

{'item': '3Ob580/54; 7Ob322/55; 6Ob288/60; 5Ob262/61; 5Ob90/63 (5Ob91/63); 6Ob129/64; 5Ob117/66; 1Ob284/66; 6Ob87/67; 8Ob221/67; 6Ob146/68; 7Ob14/69;

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0006928 Entscheidungsdatum21.02.2023 Geschäftszahl3Ob580/54; 7Ob322/55; 6Ob288/60; 5Ob262/61; 5Ob90/63 (5Ob91/63); 6Ob129/64; 5Ob117/66; 1Ob284/66; 6Ob87/67; 8Ob221/67; 6Ob146/68; 7Ob14/69; 1Ob248/70; 5Ob137/72; 6Ob175/72; 5Ob16/73; 6Ob23/74 (6Ob24/74); 3Ob131/74 (3Ob132/74; 3Ob133/74); 6Ob27/75; 7Ob55/75; 6Ob126/75; 6Ob170/75; 7Ob663/76; 7Ob671/76; 6Ob721/76; 7Ob673/77; 3Ob664/77; 3Ob581/78; 6Ob762/78; 6Ob785/78; 5Ob262/61; 1Ob701/80; 3Ob622/83; 7Ob594/84; 7Ob670/84; 6Ob652/85 (6Ob653/85); 5Ob523/86; 8Ob551/87; 1Ob617/87; 2Ob608/88; 6Ob1/89; 1Ob585/89; 4Ob556/89; 5Ob545/91; 7Ob504/92; 7Ob548/92; 5Ob1536/93; 1Ob610/94; 9Ob1582/95; 1Ob1531/96; 4Ob2262/96t; 4Ob2288/96s; 9Ob43/99k; 6Ob106/00g; 1Ob154/00d; 1Ob74/01s (1Ob75/01p); 7Ob216/01t; 1Ob16/02p; 2Ob103/02i; 6Ob175/02g; 3Ob6/03h; 3Ob89/05t; 6Ob148/05s; 3Ob201/11x; 1Ob169/18m; 1Ob107/19w; 6Ob204/21z; 6Ob47/22p; 6Ob39/22m; 2Ob4/23m NormAußStrG §10 B AußStrG 2005 §49 A AußStrG 2005 §49 C RechtssatzNeue Tatsachen, die erst nach der Entscheidung der ersten Instanz eingetreten sind, können bei Entscheidung über den (ordentlichen) Revisionsrekurs nicht berücksichtigt werden. EntscheidungstexteTE OGH 1954-09-29 3 Ob 580/54 TE OGH 1955-07-13 7 Ob 322/55 TE OGH 1960-08-03 6 Ob 288/60 Veröff: JBl 1961,367 TE OGH 1961-08-30 5 Ob 262/61 Beisatz: Die Rekursinstanzen können die Gesetzmäßigkeit der angefochtenen Entscheidung nur auf Grund der Sachlage und Rechtslage im Zeipunkt ihrer Erlassung überprüfen. (T1) TE OGH 1963-03-14 5 Ob 90/63 TE OGH 1964-05-11 6 Ob 129/64 TE OGH 1966-04-21 5 Ob 117/66 TE OGH 1966-11-24 1 Ob 284/66 Veröff: RZ 1967,109 = SZ 39/199 TE OGH 1967-04-19 6 Ob 87/67 TE OGH 1967-08-23 8 Ob 221/67 TE OGH 1968-05-22 6 Ob 146/68 TE OGH 1969-02-19 7 Ob 14/69 Beisatz: Sofern nicht Interessen Pflegebefohlener auf dem Spiele stehen. (T2) Veröff: EFSlg 12667 TE OGH 1970-10-29 1 Ob 248/70 Beisatz: § 26 JWG (T3)Beisatz: Paragraph 26, JWG (T3) TE OGH 1972-07-11 5 Ob 137/72 Beis wie T2 TE OGH 1972-10-19 6 Ob 175/72 TE OGH 1973-06-06 5 Ob 16/73 Beisatz: Aufhebung des Enteignungsbescheides durch Erkenntnis des VerfGH. (T4) TE OGH 1974-05-02 6 Ob 23/74 TE OGH 1975-01-28 3 Ob 131/74 TE OGH 1975-03-13 6 Ob 27/75 Veröff: NZ 1977,89 TE OGH 1975-04-10 7 Ob 55/75 TE OGH 1975-10-30 6 Ob 126/75 Veröff: EvBl 1976/156 S 299 = NZ 1977,43 TE OGH 1975-12-18 6 Ob 170/75 Beis wie T1; Beis wie T2 TE OGH 1976-09-16 7 Ob 663/76 Veröff: EFSlg 28344 TE OGH 1976-10-14 7 Ob 671/76 Beis wie T2 TE OGH 1976-12-16 6 Ob 721/76 Beis wie T1 TE OGH 1977-10-13 7 Ob 673/77 TE OGH 1978-01-10 3 Ob 664/77 Beis wie T2 TE OGH 1978-05-09 3 Ob 581/78 TE OGH 1978-11-16 6 Ob 762/78 Beis wie T2 TE OGH 1979-01-17 6 Ob 785/78 Vgl; Beis wie T2; Veröff: EFSlg 34969 TE OGH 1980-10-14 5 Ob 262/61 Auch; Beis wie T1 TE OGH 1980-11-12 1 Ob 701/80 Beis wie T2 TE OGH 1983-12-21 3 Ob 622/83 TE OGH 1984-06-28 7 Ob 594/84 Beis wie T1 TE OGH 1984-11-08 7 Ob 670/84 TE OGH 1985-09-26 6 Ob 652/85 TE OGH 1986-03-11 5 Ob 523/86 TE OGH 1987-05-21 8 Ob 551/87 Beis wie T1 TE OGH 1987-07-15 1 Ob 617/87 Auch TE OGH 1988-12-20 2 Ob 608/88 TE OGH 1989-02-23 6 Ob 1/89 TE OGH 1989-05-24 1 Ob 585/89 TE OGH 1989-09-26 4 Ob 556/89 TE OGH 1991-10-22 5 Ob 545/91 Vgl auch; Veröff: EvBl 1992/54 S 236 = ÖA 1992,58 TE OGH 1992-01-30 7 Ob 504/92 Veröff: EvBl 1992/115 S 508 TE OGH 1992-05-21 7 Ob 548/92 TE OGH 1993-04-27 5 Ob 1536/93 TE OGH 1994-10-11 1 Ob 610/94 Vgl; Beis wie T2; Beisatz: Das im Rekursverfahren grundsätzlich herrschende Neuerungsverbot gilt jedenfalls dann nicht, wenn Neuerungen wegen geänderter Verhältnisse im Interesse des Kindes zu beachten sind; im Interesse des Kindeswohles ist auf Änderungen selbst dann Rücksicht zu nehmen, wenn sich diese erst nach der Beschlußfassung ergeben haben. (T5) TE OGH 1995-12-06 9 Ob 1582/95 Auch TE OGH 1996-03-26 1 Ob 1531/96 Vgl auch; Beis wie T5 TE OGH 1996-09-17 4 Ob 2262/96t TE OGH 1996-10-15 4 Ob 2288/96s Vgl; Beis wie T5 TE OGH 1999-05-05 9 Ob 43/99k Vgl aber; Beis wie T5 TE OGH 2000-05-17 6 Ob 106/00g Beisatz: Auf neue Sachanträge erstreckt sich somit die Neuerungserlaubnis nicht. (T6) TE OGH 2000-06-21 1 Ob 154/00d Beisatz: Die Neuerungserlaubnis im außerstreitigen Antragsverfahren bezieht sich nur auf Tatsachen, die bereits vor Beschlussfassung in erster Instanz entstanden sind. (T7) TE OGH 2001-03-27 1 Ob 74/01s Beis wie T2; Beis wie T5 TE OGH 2001-09-26 7 Ob 216/01t Vgl; Beis wie T2; Beis wie T5 TE OGH 2002-01-29 1 Ob 16/02p Beis wie T2; Beis wie T7; Beisatz: Außer das Verfahren tritt auf Grund der Aufhebung der erstinstanzlichen Entscheidung wieder in das Stadium vor Fassung des Beschlusses durch das Erstgericht zurück. (T8) TE OGH 2002-05-06 2 Ob 103/02i Auch; Beis wie T2; Beis wie T5 TE OGH 2002-08-29 6 Ob 175/02g Beis wie T7 TE OGH 2003-05-28 3 Ob 6/03h Auch TE OGH 2005-05-11 3 Ob 89/05t TE OGH 2005-11-03 6 Ob 148/05s vgl auch; Beisatz: Der Rechtsmittelwerber hat die Zulässigkeit der Neuerungen zu behaupten und schlüssig darzulegen, dass es sich bei der Verspätung (Unterlassung) des Vorbringens um eine entschuldbare Fehlleistung handelt. Hier: „Schlichtes Vergessen" und eine fehlende Anleitung durch das Erstgericht sind keine entschuldbaren Fehlleistungen. (T9)vergleiche auch; Beisatz: Der Rechtsmittelwerber hat die Zulässigkeit der Neuerungen zu behaupten und schlüssig darzulegen, dass es sich bei der Verspätung (Unterlassung) des Vorbringens um eine entschuldbare Fehlleistung handelt. Hier: „Schlichtes Vergessen" und eine fehlende Anleitung durch das Erstgericht sind keine entschuldbaren Fehlleistungen. (T9) TE OGH 2011-11-08 3 Ob 201/11x TE OGH 2018-12-20 1 Ob 169/18m Vgl auch; Beisatz: Daher müssen auch allenfalls zulässige Neuerungen, die weder im Rekurs noch in dessen Beantwortung vorgetragen wurden, unbeachtlich bleiben (mwN). (T10) Beisatz: § 49 Abs 1 AußStrG verstößt nicht gegen das Bestimmtheitsgebot des Art 18 B-VG. Beisatz: Paragraph 49, Absatz eins, AußStrG verstößt nicht gegen das Bestimmtheitsgebot des Artikel 18, B-VG. Die vom Gesetzgeber in zeitlicher Hinsicht gezogene Grenze für die Zulässigkeit von Neuerungen ist auch nicht gleichheitswidrig oder willkürlich (im Sinn des Art 7 Abs 1 B‑VG; Art 2 StGG), sondern entspricht dem Beschleunigungsgedanken und dem Gedanken der Mitwirkungspflicht, der Wahrheits‑ und der Vollständigkeitspflicht der Parteien. Durch die grundsätzliche Beschränkung der zulässigerweise vorgebrachten Neuerungen auf den Rekurs und die Rekursbeantwortung kann das rechtliche Gehör der anderen Partei so gewahrt werden, dass damit eine Verfahrensverzögerung oder ‑verschleppung nicht einhergeht. (T11)Die vom Gesetzgeber in zeitlicher Hinsicht gezogene Grenze für die Zulässigkeit von Neuerungen ist auch nicht gleichheitswidrig oder willkürlich (im Sinn des Artikel 7, Absatz eins, B‑VG; Artikel 2, StGG), sondern entspricht dem Beschleunigungsgedanken und dem Gedanken der Mitwirkungspflicht, der Wahrheits‑ und der Vollständigkeitspflicht der Parteien. Durch die grundsätzliche Beschränkung der zulässigerweise vorgebrachten Neuerungen auf den Rekurs und die Rekursbeantwortung kann das rechtliche Gehör der anderen Partei so gewahrt werden, dass damit eine Verfahrensverzögerung oder ‑verschleppung nicht einhergeht. (T11) TE OGH 2019-09-25 1 Ob 107/19w Beisatz: Fassung des erstinstanzlichen Beschlusses als für die Beurteilung der Voraussetzungen des (laufenden) Unterhaltsanspruchs in dritter Instanz relevanten Zeitpunkts. (T12) TE OGH 2021-11-15 6 Ob 204/21z Vgl TE OGH 2022-03-18 6 Ob 47/22p Vgl; Beis wie T5; Beisatz: Das bezieht sich aber nur auf unstrittige und aktenkundige Umstände, nicht aber auf Umstände, die erst noch durch ein Beweisverfahren zu klären wären. (T13) TE OGH 2022-06-22 6 Ob 39/22m Vgl; Beis wie T5; Beis wie T13 TE OGH 2023-02-21 2 Ob 4/23m Beisatz wie T5; Beisatz wie T13 European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1954:RS0006928

🔗 Zur amtlichen Quelle

KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.