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{'item': '1Ob6/55; 5Ob323/69; 1Ob201/72 (1Ob202/72); 6Ob99/73; 6Ob137/74; 2Ob505/76; 7Ob535/76; 8Ob514/76 (8Ob515/76); 8Ob575/78; 1Ob640/81; 1Ob559/84

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0009503 Entscheidungsdatum19.11.2024 Geschäftszahl1Ob6/55; 5Ob323/69; 1Ob201/72 (1Ob202/72); 6Ob99/73; 6Ob137/74; 2Ob505/76; 7Ob535/76; 8Ob514/76 (8Ob515/76); 8Ob575/78; 1Ob640/81; 1Ob559/84 (1Ob560/84); 8Ob516/86; 8Ob590/87; 2Ob593/87 (2Ob594/87); 3Ob524/89; 2Ob568/89; 2Ob564/89; 3Ob503/90; 7Ob648/92; 3Ob313/97v; 2Ob170/98h; 5Ob221/00m; 3Ob188/07d; 4Ob224/16v; 8Ob111/18h; 1Ob142/24z NormABGB §92 Abs2 D EheG §49 A1e RechtssatzNur besonders schwere Eheverfehlungen des Ehegatten rechtfertigen die eigenmächtige Aufgabe der ehelichen Gemeinschaft durch den anderen Teil (vgl 1 Ob 713/52, JBl 1953,97).Nur besonders schwere Eheverfehlungen des Ehegatten rechtfertigen die eigenmächtige Aufgabe der ehelichen Gemeinschaft durch den anderen Teil vergleiche 1 Ob 713/52, JBl 1953,97). EntscheidungstexteTE OGH 1955-01-19 1 Ob 6/55 TE OGH 1970-01-07 5 Ob 323/69 TE OGH 1972-10-25 1 Ob 201/72 TE OGH 1973-05-08 6 Ob 99/73 Veröff: EFSlg 20338 TE OGH 1974-09-05 6 Ob 137/74 TE OGH 1976-02-27 2 Ob 505/76 Veröff: EFSlg 27326 TE OGH 1976-03-04 7 Ob 535/76 Beisatz: Ständiges Heraufbeschwören von Streitigkeiten auch in der Nacht. (T1) TE OGH 1976-06-23 8 Ob 514/76 Vgl auch TE OGH 1979-01-26 8 Ob 575/78 Veröff: EFSlg 33923 TE OGH 1981-07-01 1 Ob 640/81 Beisatz: Es muß sich um Ehevefehlungen handeln, die dem anderen Teil ein Zusammenleben schlechthin unzumutbar erscheinen lassen; der Umstand, daß der Ehegatte nächtelang der Wohnung fernbleibt ohne Aufschluß über seinen Verbleib zu geben, rechtfertigt nicht seine Aussperrung, wenn der andere Teil weder in seiner physichen noch psychischen Integrität gefährdet war. (T2) TE OGH 1984-05-02 1 Ob 559/84 TE OGH 1986-06-19 8 Ob 516/86 Veröff: EFSlg 50156 TE OGH 1987-06-04 8 Ob 590/87 Beis wie T2; nur: Es muß sich um Ehevefehlungen handeln, die dem anderen Teil ein Zusammenleben schlechthin unzumutbar erscheinen lassen. (T3) TE OGH 1988-05-17 2 Ob 593/87 TE OGH 1989-04-12 3 Ob 524/89 TE OGH 1989-08-30 2 Ob 568/89 nur T3 TE OGH 1989-08-30 2 Ob 564/89 nur T3 TE OGH 1990-02-07 3 Ob 503/90 nur T1 TE OGH 1992-11-26 7 Ob 648/92 Auch; nur T3 TE OGH 1997-12-17 3 Ob 313/97v TE OGH 1998-07-09 2 Ob 170/98h Auch; Beisatz: Der Auszug aus der Ehewohnung ist dann keine Eheverfehlung, wenn besonders schwere Eheverfehlungen des anderen Ehegatten das Zusammenleben unmöglich machen. (T4) TE OGH 2000-09-05 5 Ob 221/00m nur T3 TE OGH 2008-01-30 3 Ob 188/07d TE OGH 2016-11-22 4 Ob 224/16v Beisatz: In diesem Fall ist das Ausziehen aus der Ehewohnung nicht als Eheverfehlung zu werten. (T5) Beisatz: Ob das zutrifft, hängt von den Umständen des Einzelfalls ab und begründet daher in der Regel keine Rechtsfrage erheblicher Bedeutung. (T6) TE OGH 2018-09-24 8 Ob 111/18h TE OGH 2024-11-19 1 Ob 142/24z Beisatz: hier: Der Auszug des Mannes wurde aufgrund der häufigen und intensiven „Temperamentsausbrüche“ der Frau und ihrer Erklärung nichts daran ändern zu wollen als zumindest nicht (mehr) entscheidend in Gewicht fallende Reaktion gewertet. (T7) European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1955:RS0009503

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.