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{'item': '3Ob220/55; 2Ob677/55; 3Ob98/57; 5Ob41/61; 8Ob104/63; 4Ob39/64; 2Ob251/65; 5Ob25/66; 2Ob364/68; 8Ob158/70; 6Ob246/70; 5Ob46/72; 5Ob126/72; 5O

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0016188 Entscheidungsdatum24.06.2025 Geschäftszahl3Ob220/55; 2Ob677/55; 3Ob98/57; 5Ob41/61; 8Ob104/63; 4Ob39/64; 2Ob251/65; 5Ob25/66; 2Ob364/68; 8Ob158/70; 6Ob246/70; 5Ob46/72; 5Ob126/72; 5Ob128/73; 8Ob171/73; 6Ob100/75; 5Ob586/76; 7Ob76/76; 1Ob503/77; 7Ob741/77; 1Ob595/78; 1Ob599/78; 6Ob526/78; 5Ob731/78; 8Ob177/80; 2Ob572/80; 6Ob726/80; 5Ob707/81; 6Ob791/81; 1Ob808/81; 7Ob580/82; 1Ob778/81; 7Ob691/81; 4Ob590/81; 7Ob552/84; 8Ob692/86; 7Ob731/86; 10Ob523/87; 7Ob553/88; 2Ob642/90; 4Ob2297/96i; 4Ob301/97m; 7Ob177/98z; 7Ob154/00y; 4Ob83/06v; 7Ob260/06w; 4Ob65/10b; 8Ob25/10z; 5Ob18/11z; 2Ob176/10m; 2Ob30/11t; 8Ob19/12w; 4Ob174/11h; 4Ob9/12w; 4Ob11/13s; 3Ob65/13z; 5Ob207/14y; 3Ob40/23p; 2Ob122/23i; 10Ob36/23a; 7Ob31/24w; 3Ob188/24d NormABGB §871 CI RechtssatzVeranlassen im Sinne des § 871 ABGB setzt weder absichtliche noch fahrlässige Irreführung voraus. Es genügt jedes für die Entstehung des Irrtums ursächliche Verhalten. Kann ein Kontrahent nach der Verkehrsauffassung auf das Vorhandensein oder Nichtvorhandensein gewisser den Geschäftsinhalt betreffender Umstände rechnen, solange ihm nicht das Gegenteil vom anderen Vertragsteil mitgeteilt wird, so begründet schon die Unterlassung dieser Mitteilung eine Veranlassung des Irrtums.Veranlassen im Sinne des Paragraph 871, ABGB setzt weder absichtliche noch fahrlässige Irreführung voraus. Es genügt jedes für die Entstehung des Irrtums ursächliche Verhalten. Kann ein Kontrahent nach der Verkehrsauffassung auf das Vorhandensein oder Nichtvorhandensein gewisser den Geschäftsinhalt betreffender Umstände rechnen, solange ihm nicht das Gegenteil vom anderen Vertragsteil mitgeteilt wird, so begründet schon die Unterlassung dieser Mitteilung eine Veranlassung des Irrtums. EntscheidungstexteTE OGH 1955-04-20 3 Ob 220/55 Veröff: SZ 28/103 = EvBl 1955/339 S 561 = JBl 1955,623 TE OGH 1955-12-21 2 Ob 677/55 TE OGH 1957-03-06 3 Ob 98/57 TE OGH 1961-02-15 5 Ob 41/61 TE OGH 1963-05-07 8 Ob 104/63 TE OGH 1964-04-23 4 Ob 39/64 nur: Veranlassen im Sinne des § 871 ABGB setzt weder absichtliche noch fahrlässige Irreführung voraus. Es genügt jedes für die Entstehung des Irrtums ursächliche Verhalten. (T1)nur: Veranlassen im Sinne des Paragraph 871, ABGB setzt weder absichtliche noch fahrlässige Irreführung voraus. Es genügt jedes für die Entstehung des Irrtums ursächliche Verhalten. (T1) TE OGH 1965-09-16 2 Ob 251/65 nur T1; Veröff: ZVR 1966/114 S 126 TE OGH 1966-03-17 5 Ob 25/66 nur T1 TE OGH 1968-12-05 2 Ob 364/68 nur T1; Veröff: ZVR 1969/293 S 266 TE OGH 1970-07-07 8 Ob 158/70 nur T1; Veröff: SZ 43/123 TE OGH 1970-10-21 6 Ob 246/70 nur T1; Veröff: EvBl 1971/117 S 208 = ZVR 1971/153 S 209 TE OGH 1972-03-08 5 Ob 46/72 nur T1 TE OGH 1972-06-20 5 Ob 126/72 nur T1 TE OGH 1973-09-05 5 Ob 128/73 Beisatz: Es kann dem Käufer nicht zur Pflicht gemacht werden, Zusagen des Verkäufers dahin zu überprüfen, ob er nicht doch getäuscht wurde ( DREvBl 1938/303 ). (T2) Veröff: SZ 46/84 = EvBl 1974/182 S 398 TE OGH 1973-09-04 8 Ob 171/73 nur T1; Beisatz: Schon die Unterlassung einer Mitteilung, mit der der andere Teil rechnen durfte, kann Veranlassung des Irrtums in diesem Sinn sein (Gschnitzer in Klang 2 Auflage IV/1 128). (T3) TE OGH 1975-10-09 6 Ob 100/75 nur T1; Veröff: SZ 48/103 = EvBl 1976/126 S 239 TE OGH 1976-05-11 5 Ob 586/76 nur T1 TE OGH 1977-01-13 7 Ob 76/76 nur T1; Veröff: VersR 1978,954 TE OGH 1977-02-16 1 Ob 503/77 TE OGH 1978-02-16 7 Ob 741/77 TE OGH 1978-04-26 1 Ob 595/78 nur T1 TE OGH 1978-04-26 1 Ob 599/78 TE OGH 1978-04-27 6 Ob 526/78 nur T1; Beisatz: Es kommt also darauf an, ob das Verhalten des Geschäftspartners geeignet war, die objektive Möglichkeit eines Erfolgen von der Art des eingetretenen ( hier: Irrtum über die Währung, in der de Kaufpreis angeführt wurde ) generell in nicht unerheblicher Weise zu erhöhen. (T4) TE OGH 1979-01-09 5 Ob 731/78 TE OGH 1980-11-20 8 Ob 177/80 Vgl auch TE OGH 1981-02-10 2 Ob 572/80 nur T1; Beisatz: Vertreter kann den Irrtum auch veranlassen ohne dass er selbst wusste, dass er die Anschaffung eines unbrauchbaren Gerätes vermittle ( Leasing-Vertrag ). (T5) Veröff: MietSlg 33096 TE OGH 1981-02-25 6 Ob 726/80 nur T1 TE OGH 1981-11-03 5 Ob 707/81 nur T1 TE OGH 1981-12-16 6 Ob 791/81 Vgl auch; Beisatz: Hier: Täuschung über Bestehen einer laufenden Geschäftsverbindung. (T6) TE OGH 1982-01-13 1 Ob 808/81 Auch; nur T1 Veröff: SZ 55/2 = ZVR 1983/141 S 175 TE OGH 1982-04-15 7 Ob 580/82 nur T1 TE OGH 1982-04-21 1 Ob 778/81 nur T1; Veröff: SZ 55/51 TE OGH 1982-07-01 7 Ob 691/81 nur T1 TE OGH 1982-11-09 4 Ob 590/81 nur T1 TE OGH 1984-05-10 7 Ob 552/84 TE OGH 1987-04-23 8 Ob 692/86 nur T1 TE OGH 1987-07-30 7 Ob 731/86 nur T1 TE OGH 1988-02-23 10 Ob 523/87 nur T1 TE OGH 1988-06-16 7 Ob 553/88 Vgl aber; Beisatz: Ganz offensichtlich unrichtige Angaben eines Vertragspartners, deren Überprüfung dem anderen Teil offenstand und leicht möglich war, können nicht als zur Täuschung geeignete Irreführungshandlungen angesehen werden. (T7) Veröff: WBl 1988,341 TE OGH 1991-01-16 2 Ob 642/90 nur T1; ecolex 1991,318 TE OGH 1996-10-15 4 Ob 2297/96i nur T1 TE OGH 1997-10-28 4 Ob 301/97m Vgl auch TE OGH 1999-04-28 7 Ob 177/98z nur T1 TE OGH 2000-09-15 7 Ob 154/00y Vgl auch; Beis ähnlich wie T3 TE OGH 2006-07-12 4 Ob 83/06v TE OGH 2007-03-28 7 Ob 260/06w Auch; Beis ähnlich wie T3 TE OGH 2010-08-31 4 Ob 65/10b Auch; nur T1 TE OGH 2010-09-22 8 Ob 25/10z Auch; nur T1; Veröff: SZ 2010/113 TE OGH 2011-07-07 5 Ob 18/11z Auch; nur T1 TE OGH 2011-06-22 2 Ob 176/10m Auch; nur T1 TE OGH 2012-01-19 2 Ob 30/11t Auch; nur T1 TE OGH 2012-03-28 8 Ob 19/12w Auch TE OGH 2012-04-17 4 Ob 174/11h Vgl auch TE OGH 2012-05-11 4 Ob 9/12w Auch; nur T1 TE OGH 2013-03-19 4 Ob 11/13s Auch TE OGH 2013-08-21 3 Ob 65/13z Auch; nur T1; Beisatz: Hier bezog die Klägerin die irreführenden Informationen nicht direkt aus dem Prospekt, sondern mittelbar durch ihren Vater. Auch in diesem Fall ist bei irreführender Werbung von einer Veranlassung des Irrtums iSd § 871 ABGB auszugehen. (T8)Auch; nur T1; Beisatz: Hier bezog die Klägerin die irreführenden Informationen nicht direkt aus dem Prospekt, sondern mittelbar durch ihren Vater. Auch in diesem Fall ist bei irreführender Werbung von einer Veranlassung des Irrtums iSd Paragraph 871, ABGB auszugehen. (T8) TE OGH 2015-02-24 5 Ob 207/14y Auch; Beisatz: Veranlassung iSd § 871 Abs 1 erster Fall ABGB bedeutet jedes für die Entstehung des Irrtums ursächliche Verhalten. (T9)Auch; Beisatz: Veranlassung iSd Paragraph 871, Absatz eins, erster Fall ABGB bedeutet jedes für die Entstehung des Irrtums ursächliche Verhalten. (T9) TE OGH 2023-09-06 3 Ob 40/23p Beisatz nur wie T1 TE OGH 2023-10-25 2 Ob 122/23i Beisatz: Hier: Fahrzeug mit "Abgasstrategie". (T10) TE OGH 2024-04-16 10 Ob 36/23a Beisatz: hier: Fahrzeug mit Abschalteinrichtung (Thermofenster). (T11) TE OGH 2024-04-17 7 Ob 31/24w vgl; Beisatz wie T10 TE OGH 2025-06-24 3 Ob 188/24d nur T1 European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1955:RS0016188

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