RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0000085 Entscheidungsdatum03.04.2024 Geschäftszahl1Ob454/55; 7Ob18/57 (7Ob202/57); 3Ob180/55; 3Ob29/74; 3Ob120/80; 3Ob58/82; 3Ob23/84; 3Ob53/88; 3Ob74/92; 3Ob63/95; 3Ob2021/96v; 3Ob28/99k; 3Ob133/99a; 3Ob149/02m; 3Ob21/03i; 3Ob170/03a; 3Ob226/03m; 3Ob309/04v; 3Ob113/05x; 3Ob22/06s; 3Ob217/05s; 3Ob16/06h; 3Ob102/06f; 9Ob83/06f; 3Ob26/08g; 3Ob264/09h; 3Ob217/10y; 3Ob86/11k; 3Ob223/12h; 3Ob136/13s; 3Ob180/14p; 3Ob223/23z NormEO §3 Abs2 IIIA EO §3 Abs2 IIID EO §54 Abs1 Z3 EO §294 M4 EO §331 A RechtssatzIn die Prüfung der Frage, ob die behauptete Forderung, deren Pfändung begehrt wird, überhaupt besteht, hat sich das zur Bewilligung der Exekution berufene Gericht nicht einzulassen. EntscheidungstexteTE OGH 1955-07-06 1 Ob 454/55 TE OGH 1957-04-24 7 Ob 18/57 TE OGH 1955-04-28 3 Ob 180/55 TE OGH 1974-03-05 3 Ob 29/74 Veröff: GesRZ 1975,30 = Arb 9195 = SozM IAe 1039 TE OGH 1980-11-26 3 Ob 120/80 Auch TE OGH 1982-06-23 3 Ob 58/82 Auch TE OGH 1984-04-25 3 Ob 23/84 Vgl auch; Beisatz: Im Streitfalle ist nur im sogenannten Drittschuldnerprozess festzustellen, ob die gepfändete Forderung besteht oder nicht. (T1) TE OGH 1988-05-18 3 Ob 53/88 Auch; Veröff: SZ 61/127 TE OGH 1992-08-26 3 Ob 74/92 Beis wie T1; Beisatz: Es sei denn, dass schon aus den Akten oder aus dem Exekutionsantrag das Gegenteil hervorgeht. (T2) Veröff: RPflSlgE 1993/28 = RZ 1994/11 S 22 TE OGH 1995-09-13 3 Ob 63/95 Beis wie T2; Veröff: SZ 68/158 TE OGH 1996-02-21 3 Ob 2021/96v Beis wie T2; Veröff: SZ 69/35 TE OGH 1999-06-28 3 Ob 28/99k Vgl auch; Beis wie T2; Veröff: SZ 72/108 TE OGH 1999-08-25 3 Ob 133/99a Beis wie T2 TE OGH 2002-08-30 3 Ob 149/02m Vgl aber; Beisatz: Bei der Prüfung, ob die zu pfändende Forderung überhaupt besteht, ist die Aktenlage zu berücksichtigen. (T3) TE OGH 2003-06-24 3 Ob 21/03i Beis wie T2; Beisatz: Das Bewilligungsgericht hat das Bestehen der Forderung auch nicht über Rekurs des Drittschuldners zu prüfen. (T4) TE OGH 2003-08-21 3 Ob 170/03a Auch; Beis wie T2; Beisatz: Ein Antrag auf Exekutionsbewilligung gemäß § 331 EO ist nicht schon deshalb abzuweisen, weil nach dem Vorbringen des Betreibenden zwar nur eines der in Exekution gezogenen Vermögensrechte bestehen kann, jedoch im Zeitpunkt der Beschlussfassung über den Exekutionsantrag weder nach dessen Vorbringen noch nach dem sonstigen Inhalt der Akten des Bewilligungsgerichts beurteilbar ist, welches der betroffenen Rechte nicht besteht. (T5)Auch; Beis wie T2; Beisatz: Ein Antrag auf Exekutionsbewilligung gemäß Paragraph 331, EO ist nicht schon deshalb abzuweisen, weil nach dem Vorbringen des Betreibenden zwar nur eines der in Exekution gezogenen Vermögensrechte bestehen kann, jedoch im Zeitpunkt der Beschlussfassung über den Exekutionsantrag weder nach dessen Vorbringen noch nach dem sonstigen Inhalt der Akten des Bewilligungsgerichts beurteilbar ist, welches der betroffenen Rechte nicht besteht. (T5) Beisatz: Diese Rechtslage ist auch für die Bewilligung eines Exekutionsantrags nach § 331 EO maßgebend. (T6)Beisatz: Diese Rechtslage ist auch für die Bewilligung eines Exekutionsantrags nach Paragraph 331, EO maßgebend. (T6) TE OGH 2004-04-28 3 Ob 226/03m Beis wie T2 TE OGH 2005-01-26 3 Ob 309/04v Beis wie T2; Beisatz: Stellt sich später heraus, dass die gepfändete Forderung in Wahrheit nicht existiert, so ist die Exekution ins Leere gegangen. (T7) TE OGH 2005-05-23 3 Ob 113/05x Vgl auch; Beis wie T2 TE OGH 2006-03-29 3 Ob 22/06s TE OGH 2006-04-26 3 Ob 217/05s Beis wie T2; Beis wie T6; Veröff: SZ 2006/66 TE OGH 2006-04-26 3 Ob 16/06h Beis wie T2; Beis wie T6 TE OGH 2006-07-26 3 Ob 102/06f Vgl auch; Beisatz: Im Exekutionsbewilligungsverfahren sind - ausgehend von einem unbestritten rechtskräftigen Titel - keine Überlegungen dahin anzustellen, ob die der Entscheidung in einem einen anderen Exekutionstitel betreffenden Oppositionsverfahren zugrunde liegenden Tatsachen auch die inhaltliche Richtigkeit des nunmehr zu vollstreckenden Titels berühren oder beseitigen. (T8) TE OGH 2006-09-27 9 Ob 83/06f Auch; Beis wie T1 TE OGH 2008-02-27 3 Ob 26/08g Auch TE OGH 2010-01-27 3 Ob 264/09h TE OGH 2011-02-23 3 Ob 217/10y Auch TE OGH 2011-08-24 3 Ob 86/11k Beisatz: Der Exekutionsantrag ist nur dann abzuweisen, wenn sich das Nichtbestehen der als Exekutionsobjekt behaupteten Forderung schon aus ihm selbst oder sonst aus den Akten des Bewilligungsgerichts ergibt; auf aktenkundige und deshalb gerichtskundige Umstände ist daher im Verfahren auf Exekutionsbewilligung und auf Verhängung einer Geldstrafe Bedacht zu nehmen. (T9) Beis wie T6 TE OGH 2012-12-19 3 Ob 223/12h Auch; Beis wie T1; Beis wie T7 TE OGH 2013-10-08 3 Ob 136/13s Beis wie T2; Veröff: SZ 2013/91 TE OGH 2014-11-19 3 Ob 180/14p Auch TE OGH 2024-04-03 3 Ob 223/23z European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1955:RS0000085
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