← Österreich

{'item': '3Ob365/55; 3Ob543/55; 4Ob32/56; 7Ob360/57; 6Ob329/59; 2Ob371/60; 4Ob10/64; 7Ob295/64 (7Ob296/64); 7Ob239/65; 8Ob158/66; 5Ob240/69; 7Ob16/70;

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0039871 Entscheidungsdatum28.05.2024 Geschäftszahl3Ob365/55; 3Ob543/55; 4Ob32/56; 7Ob360/57; 6Ob329/59; 2Ob371/60; 4Ob10/64; 7Ob295/64 (7Ob296/64); 7Ob239/65; 8Ob158/66; 5Ob240/69; 7Ob16/70; 5Ob83/70; 2Ob440/70; 2Ob58/72; 1Ob151/72; 1Ob187/72; 1Ob14/73; 7Ob22/73; 4Ob13/74; 4Ob28/74; 4Ob330/74; 8Ob221/74 (8Ob222/74); 4Ob622/74 (4Ob623/74); 4Ob321/75; 4Ob21/76; 4Ob107/76; 2Ob188/76; 4Ob24/79; 4Ob116/79 (4Ob54/79); 4Ob63/79; 5Ob555/81; 4Ob365/84 (4Ob366/84); 4Ob154/85; 9ObA92/88; 9ObA251/88; 9ObA11/89; 4Ob7/90; 8ObA201/96; 4Ob2340/96p; 1Ob236/97f; 8ObA175/97m; 8ObA118/98f; 7Ob241/98m; 4Ob64/99m; 2Ob227/99t; 6Ob219/99w; 9ObA144/99p; 4Ob267/00v; 8ObA164/01b; 8ObA64/01x; 8ObA265/01f; 9ObA49/03a; 5Ob143/03w; 9Ob145/03v; 3Ob8/04d; 5Ob54/10t; 2Ob75/14i; 2Ob212/20w; 2Ob76/24a NormZPO §1 ZPO §182a ZPO §235 Abs4 RechtssatzKein unbehebbarer Mangel der Parteifähigkeit liegt vor, wenn sich aus dem Klagsvorbringen eindeutig und klar ergibt, gegen wen die Klage gerichtet ist und nur die Parteienbezeichnung unrichtig gewählt wurde (vgl 1 Ob 653/52 in EvBl 1953 Nr 93, 4 Ob 129/53 und 1 Ob 48/55, 3 Ob 290/55).Kein unbehebbarer Mangel der Parteifähigkeit liegt vor, wenn sich aus dem Klagsvorbringen eindeutig und klar ergibt, gegen wen die Klage gerichtet ist und nur die Parteienbezeichnung unrichtig gewählt wurde vergleiche 1 Ob 653/52 in EvBl 1953 Nr 93, 4 Ob 129/53 und 1 Ob 48/55, 3 Ob 290/55). EntscheidungstexteTE OGH 1955-07-13 3 Ob 365/55 TE OGH 1955-11-23 3 Ob 543/55 Beisatz: Die Bezeichnung der kündigenden Partei "Gemeindeamt ...." wurde in "Gemeinde ....." richtiggestellt. (T1) TE OGH 1956-03-13 4 Ob 32/56 TE OGH 1957-09-25 7 Ob 360/57 TE OGH 1959-10-02 6 Ob 329/59 Beisatz: Nö Landesregierung - Bundesland Nö. (T2) TE OGH 1960-09-23 2 Ob 371/60 TE OGH 1964-01-21 4 Ob 10/64 TE OGH 1964-11-18 7 Ob 295/64 TE OGH 1965-08-12 7 Ob 239/65 Beisatz: Geklagte wurde erbserklärte Erbin - vor Einantwortung - statt Verlassenschaft. (T3) TE OGH 1966-07-05 8 Ob 158/66 Beisatz: Verlassenschaft (T4) Veröff: JBl 1966,616 = RZ 1967,14 TE OGH 1969-09-24 5 Ob 240/69 TE OGH 1970-02-04 7 Ob 16/70 Beisatz: Hier: Berichtigung von Filialdirektion der Versicherungsgesellschaft auf Versicherungsgesellschaft selbst. (T5) TE OGH 1970-05-27 5 Ob 83/70 Beisatz: Verlassenschaft, vertreten durch die erbserklärten Erben, statt der ursprünglich im eigenen Namen klagenden Erben. (T6) Veröff: NZ 1972,93 TE OGH 1972-03-14 2 Ob 440/70 Beis wie T5 TE OGH 1972-06-15 2 Ob 58/72 Beis wie T5 TE OGH 1972-07-05 1 Ob 151/72 Veröff: EvBl 1973/30 S 77 TE OGH 1972-08-30 1 Ob 187/72 Beis wie T6 TE OGH 1973-03-21 1 Ob 14/73 Beisatz: Substitutionsnachlaß vertreten durch den erbserklärten Nacherben. (T7) TE OGH 1973-04-25 7 Ob 22/73 Beis wie T5 TE OGH 1974-03-19 4 Ob 13/74 TE OGH 1974-05-07 4 Ob 28/74 Veröff: SozM IVD,31 TE OGH 1974-10-01 4 Ob 330/74 Beisatz: Hier: GmbH (T8) Veröff: ÖBl 1975,61 TE OGH 1974-12-03 8 Ob 221/74 Beis wie T5; Veröff: SZ 47/139 = VersR 1976,351 = JBl 1976,104 TE OGH 1975-01-14 4 Ob 622/74 Auch; Veröff: EvBl 1975/209 S 469 = RZ 1975/46 S 91 TE OGH 1975-06-10 4 Ob 321/75 TE OGH 1976-04-06 4 Ob 21/76 TE OGH 1976-10-05 4 Ob 107/76 Beisatz: Bei Klage gegen D als natürliche Person, der unter gleichem Namen als D & Co GesmbH eine Firma mit gleichem Firmengegenstand am gleichen Sitz betreibt, Berichtigung, wenn die Gesellschaft Beklagte ist. (T9) Veröff: GesRZ 1977,30 = RZ 1977/102 S 211 = IndS 1977 H6/1073 TE OGH 1976-10-07 2 Ob 188/76 Beisatz: Hier: GmbH (T10) TE OGH 1979-03-27 4 Ob 24/79 Beis wie T9 TE OGH 1979-10-16 4 Ob 116/79 Beisatz: Masseforderung Brennstoff W GmbH eine andere Person als Hans W GmbH, selbst wenn beide Gesellschaften in Konkurs. (T11) TE OGH 1980-04-15 4 Ob 63/79 Auch TE OGH 1981-04-28 5 Ob 555/81 Auch; Veröff: SZ 54/61 TE OGH 1984-10-09 4 Ob 365/84 Vgl auch; Veröff: RdW 1985,213 = ÖBl 1985,82 TE OGH 1985-12-10 4 Ob 154/85 Auch; Beisatz: Daran hat die ZVN keine wesentliche inhaltliche Änderung erbracht; es sollte die Rechtsprechung festgeschrieben werden. (T12) TE OGH 1988-05-11 9 ObA 92/88 Beisatz: § 48 ASGG. (T13)Beisatz: Paragraph 48, ASGG. (T13) TE OGH 1988-09-28 9 ObA 251/88 Vgl auch; Beisatz: In diesen Fällen ist es nicht erforderlich, ein anderes Rechtssubjekt aus dem Rechtsstreit auszuscheiden. Ein Beschluss auf Nichtigerklärung des Verfahrens ist daher verfehlt und überflüssig. (T14) TE OGH 1989-03-15 9 ObA 11/89 Auch; Beisatz: Bei Beurteilung der Frage, wer nach dem Inhalt der Klage eindeutig gemeint ist ist darauf abzustellen, ob die irrtümlich als beklagte Partei bezeichnete vom tatsächlich mit der Klage in Anspruch genommenen Inhaber des am Zustellort betriebenen Unternehmers verschiedene Person ihre Nennung in der Klage als offenbar irrig erkennen mußte. (T15) TE OGH 1990-02-20 4 Ob 7/90 Auch TE OGH 1996-02-08 8 ObA 201/96 Auch; Beisatz: Auch in Fällen, in denen der als Partei gemeinte Rechtsträger eindeutig aus der Klage hervorgeht, die unkorrekte Parteibezeichnung jedoch - zufällig - auf eine eindeutig nicht gemeinte andere Person paßt, etwa den gesetzlichen oder gewillkürten Vertreter des als Partei in Anspruch genommenen Rechtsträgers, ist die Partei auf den nach dem gesamten Inhalt der Klage eindeutig gemeinten Rechtsträger zu ändern. (T16) TE OGH 1996-12-17 4 Ob 2340/96p Auch; Beis wie T16 TE OGH 1997-08-27 1 Ob 236/97f Vgl TE OGH 1997-10-30 8 ObA 175/97m Vgl auch; Beisatz: Eine Klagsänderung liegt selbst bei Einbeziehung eines anderen Rechtssubjektes nicht vor, wenn sich aus der Klagserzählung eindeutig ergibt, wer der Beklagte sein sollte, sodass der in Anspruch genommene Beklagte wissen musste, wen die Klage betraf. (T17) TE OGH 1998-09-17 8 ObA 118/98f Auch TE OGH 1998-09-30 7 Ob 241/98m Beisatz: Ergibt sich also aus der Klagserzählung, wer der Beklagte sein sollte, liegt bei einer entsprechenden Beziehung auf der Beklagtenseite zu der Rechtsperson, die belangt werden soll, selbst in der Einbeziehung eines anderen Rechtssubjektes keine Klagsänderung. (T18) TE OGH 1999-03-23 4 Ob 64/99m Vgl auch; Beis wie T16 TE OGH 1999-09-02 2 Ob 227/99t Auch; Beis wie T18; Beisatz: Hier: Beseitigung einer Unvollständigkeit bei der Angabe des Vereinsnamens durch Beifügung eines auf der zuständigen Landesverband hinweisenden Zusatzes. (T19) TE OGH 1999-09-16 6 Ob 219/99w Vgl auch; Beisatz: Der vorliegende Fall ist dadurch gekennzeichnet, dass eine Berichtigung der Klageangaben gar nicht angestrebt wird. Die Klägerin selbst hat klargestellt, dass sie nicht die Einschreiterin, sondern nur die am .... geborene namensgleiche Person geklagt hat und klagen will. (T20) TE OGH 1999-07-09 9 ObA 144/99p Vgl auch; Beis wie T17 TE OGH 2000-10-24 4 Ob 267/00v Vgl auch; Beis wie T17 TE OGH 2001-08-30 8 ObA 164/01b Auch; Beisatz: Eine Klagsänderung liegt selbst im Falle der Einbeziehung eines anderen Rechtssubjektes nicht vor, wenn sich aus der Klagserzählung, etwa durch Bezugnahme auf ein bestimmtes Arbeitsverhältnis, eindeutig ergibt, wer der Beklagte sein sollte, sodass der in Anspruch genommene Beklagte wissen musste, wen die Klage betraf. (T21) TE OGH 2001-08-16 8 ObA 64/01x Vgl auch; Beis wie T17; Beisatz: Die bloße Richtigstellung der nur falsch bezeichneten, aber eindeutig klar erkennbaren Partei ist selbst dann zulässig, wenn es durch die Richtigstellung zu einem Personenwechsel kommt. (T22) TE OGH 2002-05-16 8 ObA 265/01f Auch; Beis wie T22; Beis wie T21; Beis abweichend von T14: Die in den Prozess einbezogene, aber von der klagenden Partei tatsächlich nach ihrem Vorbringen nicht in Anspruch genommene Partei ist eine "Quasi-Partei". Die ihr gegenüber gesetzten Prozesshandlungen sind nichtig, weil sie, bezogen auf die wirkliche Partei, gegen § 477 Abs 1 Z 4 ZPO verstoßen. (T23)Auch; Beis wie T22; Beis wie T21; Beis abweichend von T14: Die in den Prozess einbezogene, aber von der klagenden Partei tatsächlich nach ihrem Vorbringen nicht in Anspruch genommene Partei ist eine "Quasi-Partei". Die ihr gegenüber gesetzten Prozesshandlungen sind nichtig, weil sie, bezogen auf die wirkliche Partei, gegen Paragraph 477, Absatz eins, Ziffer 4, ZPO verstoßen. (T23) TE OGH 2003-05-07 9 ObA 49/03a Auch; Beis wie T21 TE OGH 2003-08-26 5 Ob 143/03w Vgl auch; Beis ähnlich wie T14; Beis ähnlich wie T21 TE OGH 2004-02-11 9 Ob 145/03v Vgl auch; Beis wie T17; Beisatz: Hier: Der Kläger wollte mit der vorliegenden Klage die Mieterin eines bestimmen Objekts in Anspruch nehmen. (T24) TE OGH 2004-03-25 3 Ob 8/04d Auch; Beis ähnlich wie T21 TE OGH 2010-08-31 5 Ob 54/10t Vgl auch; Beisatz: Bevor das Berufungsgericht erstmals den von ihm als gegeben erachteten Nichtigkeitsgrund aufgreift und folglich die vom Erstgericht und den Parteien offenbar als möglich erachtete Sachentscheidung ablehnt, hat es zur Vermeidung einer überraschenden Entscheidung Gelegenheit zu einem Sanierungsversuch (hier: Antrag auf Berichtigung der Parteibezeichnung) zu geben. (T25) TE OGH 2014-05-22 2 Ob 75/14i Auch; Beis wie T21; Beis wie T22 TE OGH 2021-05-26 2 Ob 212/20w Beis wie T17; Beisatz: Hier: Aus der Klagserzählung geht in einer jeden Zweifel ausschließenden Weise hervor, dass der Kläger die Klage gegen den Haftpflichtversicherer des unfallbeteiligten Motorrads richten wollte. (T26) TE OGH 2024-05-28 2 Ob 76/24a vgl; Beisatz: Berichtigung einer Klage des "Nachlasses", der nach der maßgeblichen deutschen Rechtslage nicht existiert, auf die Erben (allenfalls Testamentsvollstrecker), weil aus der Klagserzählung ersichtlich war, dass Gesamtrechtsnachfolger nach der Erblasserin die Klageforderung geltend machen wollten. (T27) European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1955:RS0039871

🔗 Zur amtlichen Quelle

KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.